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Verkehrsclub Kulmbach
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 6 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
itzgrundrocker, v80, Volker, derSchlömener

Gedanken zum Radwegekonzept in Kulmbach

Startbeitrag von derSchlömener am 20.06.2011 21:04

Hallo,
hier meine Überlegungen zum Radverkehr der Zukunft in Kulmbach:


Maßnahmenkatalog Radwege in Kulmach – Teil 1: Innenstadt

1. Verzicht auf die Abbiegespur am Bahnhof in Richtung Innenstadt / Fritz-Center.
Dafür Schaffung einer neuen Radspur (gestrichelte Linie) von der Fritz Kreuzung (Hinterausgang, nähe Bahnunterführung / Güterbahnhof) am Busbahnhof und Bahnhof vorbei bis vor zur Pizzaria Fässla bzw. Einmündung EKU-Parkpatz.
Fortführung dieser Radspur an der alten Norma vorbei (Auflassung der unsinnigen Kurzzeitparplätze) bis zur Ampel. Wenn Platz: Weiterführung bis zum Radweg in der Buchbindergasse.


derzeitige Situation am Bahnhof. In den Bildhintergrund (Bauklotz-Baumarkt) sollte am rechten Fahrbahnrand eine Radspur führen!


derzeitige Situation zwischen Müller und alter Norma.


selbe Stelle - Blick zurück in Richtung Stadthalle.


weiterer Verlauf in Richtung Innenstadt / Feuerwache.


Das kurze Stück von der Kulmbacher Bank bis zur Einfahrt Kaufplatz-Gelände sollte ein gemeinsamer Fuß- und Radweg werden, so dass das Radnetz kein Stückwerk bleibt!


Der Kaufplatz-Durchgang ist ja gemeinsamer Fuß- und Radweg.


Blick von der Buchbindergasse (beim Lokal Feuerwache) zurück zur Kulmbacher Bank. Ist hier wirklich kein Platz für eine Radspur??


2. Forderung eines Zebrastreifens in der Nähe vom Stellwerk (etwa 50m vom Bahnübergang entfernt in Richtung Bahnhof):
Diese Überführung soll von Radfahrern, die über dem Bahnübergang her kommen mitbenutzt werden. Da auf der gegenüberliegenden Straßenseite eine neue Radspur ist (siehe Punkt 1), kann man so bis in die Innenstadt fahren. (Fahrradfahrer geradeaus direkt am BÜ wurde ja abgelehnt)


3. Ebenso braucht man eine Radspur (wieder gestrichtelte Linie) am Bauklotz-Baumarkt vorbei bis über den Bahnübergang, dort wo der rote Weg anfängt.
Radfahrer, die von Richtung Berliner Brücke kommen werden über die Fußgängerampel geführt und fahren dann auf der Radspur weiter stadtauswärts.
Der Autoverkehr sollte mit einer Spur auskommen hier.


4. Ebenso der Autoverkehr von der Stadthalle stadtauswärts. So beibt Platz für eine Radspur vom Kopfsteinplaster aus anfangend.


5. Stadteinwärts ist es am EKU-Parkpatz wichtig, dass eine rote Spur über die Fahrbahn geht, in den Parkplatz hinein. Das schafft Aufmerksamkeit (bzw. zumindest eine gestrichtelte Linie). So kann der Radfahrer vom Bahnhof bzw. von Stadtauswärts übern BÜ kommend entscheiden, ob er in den Parkplatz fährt, oder weiter auf der Straße (siehe Punkt 1) zur Kulmbacher Bank bzw. dann hoch zur Buchbindergasse.


Jetzige Situation vom EKU-Parkplatz aus gesehen in Richtung Fässla / Bahnhof.


Selbe Stelle - Blickrichtung vom Fässla auf den EKU-Parkplatz. Hier sollte auch eine Radspur am EKU-Parkplatz vorbei in Richtung Bahnübergang entstehen (die jetzige 2-spurige Straße, wo das rote Auto unterwegs ist)


weiterer Verlauf der neuen Radspur in Richtung Bahnübergang.


6. Den Weg durch die Basteigasse würde ich auch zum Radfahren zulassen in beide Richtungen. Wenn man unten beim Porst rauskommt sollte man als Radfahrer die Besonderheit sehen, wie man in welche Richtung weiterzufahren hat. Siehe nächster Punkt.


Einfädelung aus der Basteigasse


nochmal Einfädelung aus der Basteigasse - diesmal von der Basteigasse aus gesehen.


kurz vorher - aus Richtung ehem. Quelle kommend.


viel Platz in der Basteigasse als Fußgängerzonen-Bypass (bzw. Halb-Bypass)


Basteigassen-Einfahrt vom Schießgraben (Langgasse rechts) aus.


7. Im Kressenstein wird auf der Fahrbahn in Richtung Hans-Hacker Straße → Holzmarkt geradelt. In Gegenrichtung auf dem Radweg daneben.


Die Fahrtrichtung am Radweg sollte umgekehrt werden.


Blick stadteinwärts an selber Stelle.


Auch hier muss die Lücke vom Holzmarkt bis hierher (Einmündung Basteigasse) geschlossen werden. Am besten vielleicht mit einem kurzen Stück gemeinsamen Fuß- und Radweg auf der Langgasse-Seite.

Stadtauswärts bekommen die Radler vom Kressenstein kommend eine Ampel „schräg über die Fahrbahn“ in die Pestallozistraße. Stadteinwärts wird der Radweg auf die Fahrbahn im Kressenstein geführt. Hier gilt es zu Überlegen, ob die jetzige Ampel beim Kino abgebaut wird und durch einen „Hubbel“ ersetzt wird. Die Situation an der jetzigen Ampel wird im nachfolgenden Bild ersichtlich:




8. Der Durchgang am Kaufplatz vorbei sollte gemeinsamer Rad- und Fußweg sein. (Wenn er das nicht schon ist.) Ebenso der Bereich vorm Fritz Center. So kann man von der Langgasse kommend am Kaufplatz und am Fritz vorbei zum Bahnhof fahren. Man benutzt dann die Ampel am Bratwurtswagen mit.


Der Kaufplatzdurchgang ist bereits jetzt in beide Richtungen für Radfahrer zugelassen. So muss es auch mit dem Bereich zwischen Bahnhof und Bahnhofsapotheke werden. Siehe nächstes Bild:


viel Platz vorm Fritz für Fußgänger und Radfahrer zusammen.


... etwas weiter in Richtung Bahnhof wurde dieses Bild aufgenommen. Blickrichtung Bahnhofsapotheke.


selbe Stelle - Blick in Richtung Bahnhof.


9. Der Bereich zwischen Fritz und Anterra-Gebäude sollte ebenso gemeinsamer Rad- und Fußweg sein. Er führt auf die „Busausfahrfläche“. So kann man direkt auf die neue Radspur an der Hans-Hacker Straße unter der Bahnunterführung hindurch fahren. (siehe auch Punkt 10)


hier wäre genug Platz für einen gemeinsamen Fuß- und Radweg in beide Richtungen.


Hier sollte man ebenerdig auf die geteerte Fläche kommen - da wo das rote Bussla steht.

Wichtig wäre hier langfristig auch die Schaffunge einer zweiten Ampel, so dass man von der Busfahrbahn aus direkt in die Weltrichstraße fahren kann. Dort sollte man auch Radspuren in beide Richtungen haben. (das wird wahrscheinlich aber zu teuer)
Eine schöne Alternative wäre auch die Freigabe eines Bushalteplatzes und die Einfädlung auf die Radspur bzw. der Beginn einer Radspur hin in Richtung Bahnhof. Der provisorische Gehsteig von der Bahnhofsampel (Bratwurtswagen) zum Busbahnhof sollte endlich mal gemacht werden und zwar als gemeinsamer Fuß- und Radweg. So können auch Radler vom Bahnhof kommend, durch den Bushalteplatz auf die Hans-Hacker Straße bzw. zum Fritz fahren usw.


Kurze Wege ergeben sich bei der Freigabe eines Bushalteplatzes für den Durchgang für Fußgänger und Radfahrer. Die Umsteigesituation zum Bahnhof muss dringen verbessert werden! Jeder läuft vorne raus, weil man da die Züge bzw. Gleise bereits sieht! Niemand nimmt den Umweg über den nicht einsehbaren Anterra-Parkplatz.


Blick zurück von der Hans-Hacker Straße auf das Fritz-Gebäude und den Busbahnhof.


Blick auf die jetzige Bus- und vielleicht zukünftige Bus- und Radausfährt in die "Asphaltwüste".

10. Die Hans-Hacker Straße braucht weniger Autfahrspuren und Radspuren in beide Richtungen.


Bahnunterführung in der Hans-Hacker Straße. Viel Platz, keine Radwege oder Radspuren!


Blick zurück auf die Bahnunterführung.


direkt hinter der Bahn-Unterführung stadtauswärts


Auf der Höhe Norma


Streckeverlauf im Bereich B289-Unterführung


11. Die Hans-Hacker Straße sollte von der Einmündung Kressenstein ab eine Radspur bekommen. So kann man auch vom Kino aus gefahrlos unter der Bahnunterführung hindurch fahren usw... Man überquert vom dann stadtauswärts führenden Radweg die Ampel bzw. den neugeschaffenen „Hubbel“ und fädelt auf die neue Radspur ein. Bzw. kann man – wie Autos auch - von der Pestallozistraße kommend abbiegen auf die Hans-Hacker Straße.


Hier sollte diese Radspur (rechts) verlaufen. Auch hier sind durchgängig 2 Autospuren überdimensioniert.


Daraus ergeben sich meiner Ansicht nach folgende Ortstermine (nach Wichtigkeit geordnet):
1. Verbindung Bahnhof – Busbahnhof. Wichtig auch für Schüler und gegerell Umsteiger im ÖPNV.
2. Ausfahrt Busspur (und geplante neue Fahrradspur) auf Hans-Hacker-Straße
3. Zebrastreifen in der Nähe des Bahnübergangs mit Erklärung zu den neuen Radspuren hier
4. Radwegesituation beim Kino – evtl. Radspur „quer drüber“ / Ersetzen der Ampel durch „Hubbel“
5. Situation vorm EKU-Parkplatz – Nähe Fässla

Antworten:

Hallo Johannes, tolle Arbeit!
zu 1: vor dem Fässla müsste auch eine der beiden stadtausw führenden Spuren fallen - schwierig in die Stadträteköpfe zu bringen! Zudem: Gemeckere des Busunternehmers?
Deinen Vorschlag (gemsamer Geh- und Radweg vor der KUBA) würde ich gerne mit dir vor Ort bedenken.
zu 2: Ich halte die Forderung nach einem Überweg mit Mittelinsel direkt nach der Bahnschranke für besser - Aufstellfläche wäre machbar - Tempo 30 wäre auch in diesem Straßenabschnitt absolut sinnvoll!
zu 3: Radspur vor Bauklotz - mE nicht durchzukriegen, da rechte Spur bei geschlossener Schranke als Rückstauraum gebraucht wird!
mein Vorschlag: T 30 - mehr fällt mir zu dieser Stelle leider nicht ein. Vorschlag: vor Ort ansehen!
zu 4: mE sinnvoll - Da werden sie uns allerdings für bescheuert erklären. Dennoch!
Wir sollten uns lediglich die Situation in Bezug auf die Stadtbusse (3 fahren gleichzeitig ab) ansehen, vielleicht auch schon mal mit der Unternehmerin!
zu 6 und 7: Halte ich auch für eine gute Lösung - Der gemeinsame Geh- und Radweg vom Holzmarkt bis Einm Basteigasse wird rechtlich nicht zu realisieren sein! --> vor Ort beraten
zu 8 und 9: Beidrichtungsradspur dürfte in "Bahnhofsstraße" schon sein.
zu 10/11: fritz --> ? Bitte vor Ort erklären - Wo soll der Hubbel sein?
Ich würde gerne noch die Saalfelder präzisieren und auch die Meußdoerffer vor der Schauer Kreuzung.

Ich schlage dir zunächst ohne Presse eine Befahrung mit den Interessierten vor.
Liebe Grüße
volker

von Volker - am 27.06.2011 21:43
Auch in meiner Heimatstadt Straubing wird schon seit Jahren an einem
Konzept gearbeitet, um die Radfahrwege sicherer und unfallfreier zu
machen. Hier hat vor allem der VCD,Ortsgruppe Straubing(94315) eine
Vorreiterrolle übernommen.

Liebe Grüße Erwin(Nick:V80)

von v80 - am 27.03.2013 09:16
Ich persönlich finde es etwas übertrieben. Auf all den Bildern sehe ich nur einen Radfahrer und auch abgestellte Räder hab ich auch nur eins gesehen. Selbst wenn ich in Kulmbach unterwegs bin, sind Radfahrer eher die Seltenheit. Da die viele Gehwege und Straßen breit genug sind, sehe ich da eigentlich keine große Notwendigkeit. Bei anstehenden Sanierungen kann man über eine Verbesserung nachdenken. Dies ist aber nur meine persönliche Meinung.

Gruß Mirko

von itzgrundrocker - am 05.04.2013 18:36
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