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Informationen zum Thema:
Forum:
Fibromyalgie Erfahrungsaustausch
Beiträge im Thema:
8
Erster Beitrag:
vor 15 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 15 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
Tina, nofre, Sylvia, Moni, Karin-Nana, Monika Draga (Admin), Tina (ex Amitriptylin)

Mal was anderes zum Thema Nase

Startbeitrag von Tina (ex Amitriptylin) am 22.08.2001 08:38

Hallo ihr lieben,

also eigendlich möchte ich nur wissen ob einige ,oder alle von Euch auch dauerabhängig sind von Nasenspay.
Ich kann ohne dieses Spay fast gar nicht mehr obwohl ich weis das es nicht so gut ist es ständig z benutzen.
Meine Nase ist einfach zu oder ständig trocken ,wer von euch kennt das noch und was unternehmt ihr dagegen ?

es grüßt Euch Tina
http://www.beepworld.de/members11/baerlitina]Tina`s Welt[/url]

Antworten:

Upps, der Name, den Du eingetragen hast, verwirrt, jetzt ein wenig. Ich werde mir erlauben, das zu ändern.

Zum Nasenspray kann ich nur sagen, bloß weg damit. Die Schleimhäute werden dadurch immer trockener, reagieren immer empfindlicher.

Mir hat neben einem Wohnortwechsel in bessere Luft anscheinend (?) auch ein Öl geholfen, das ich vor ein paar Jahren anstatt Nasentropfen bekam. Es ist nicht im deutschen Apothekenhandel zu haben und wurde aus Frankreich geliefert. Der Wirkstoff ist das Öl eines Myrthengewächses (Melaleucea viridiflora, 5 %), über das ich in deutscher Sprache jetzt erst mal überhaupt keine Infos gefunden habe. In Englisch und Französisch sind Beschreibungen vorhanden, die auf Anwendungen bei Erkältungskrankheiten hinweisen. Danach hat es antibakterielle durchblutungsfördernde Wirkung. Zu den Myrthengewächsen gehören z.B. auch Eukalyptus und Teebaum, also Pflanzen mit komplex zusammengesetzen ätherischen Ölen, die zwar eine weite Verbreitung haben, aber keineswegs immer völlig unbedenklich sind. Deshalb sollten auch solche Wirkstoffe nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt ausprobiert werden.

Andere Maßnahmen, die sich auf die Qualität der Atemluft beziehen, würde ich allerdings auch nicht vernachlässigen. Vielleicht würde Dir auch ein längerer Aufenthalt an einer Brandungsküste mit richtig schön viel Brandungsaerosol in der Luft gut tun. Leider gibt es aber den ausgiebigen Atlantik-Urlaub, der nach Meinung des HNO-Arztes bei mir vor Jahren dringend nötig gewesen wäre, nicht von der Krankenkasse. Aber vielleicht hilft Dir dieser Tipp bei der Auswahl der nächsten Urlaubsziele. Auch an der deutschen Nordseeküste gibt es ein paar geeignete Orte.

Monika

PS:
So, nun habe ich bei leicht veränderter Schreibweise doch noch Infos gefunden, aber von da aus geht es gleich wieder in eine Richtung, die ich hier nicht ausbauen mag. Stichwort "fauler Südseezauber" ganz weit unten hier im Forum.

von Monika Draga (Admin) - am 22.08.2001 11:03
Hallo Monika,

ja sei so lieb und änder das ,war ein versehen :) ,Danke

naja und zum Thema Urlaub der ist leider bei uns nicht drin aus vielerlei Gründen.

Aber mal im ernst ,ich habe es geschafft bis zu 6 Monaten ohne Spray aus zu kommen.
Und zwar hab ich das Spray verdünnt mit Wasser ,solange bis ich es nicht mehr brauchte.
Seit kurzem schmiere ich mir abends eine Chinesische Erkältungssalbe unter die Nase ,hilft aber nur gelegendlich.

Vieleicht haben ja andere Fibros ähnliche oder neue Erfahrungen gemacht ?

es grüßt Euch Tina
http://www.beepworld.de/members11/baerlitina]Tina`s Welt[/url]


von Tina - am 22.08.2001 11:24
Hallo Tina,
hast du es schon mal mit sterilem, isotonisiertem Meerwasser (gibt z.B. von Rhinomer) versucht? Das schwillt zwar die Schleimhäute nicht so schnell ab wie normale Nasentropfen. Aber durch das Befeuchten der Schleimhäute wird auf Dauer auch eine Verbesserung erzielt. Übrigens ist eine Daueranwendung von abschwellenden Nasentropfen problematisch, denn man (die Nase) wird richtiggehend süchtig danach. Nach kurzem Abschwellen schwill die Nasenschleimhaut umso stärker an. Also muß man in immer kürzeren Abständen immer mehr sprühen, um überhaupt noch eine Wirkung zu erzielen.
Der Tip von Monika mit der Nordseeküste war übrigens gut, aber ja leider nicht für jeden durchzuführen. Aber erkundige dich doch bitte mal bei deinem Arzt, ob er nicht Meerwasser-Inhalationen verschreiben kann. Die Anwendung wird auch in Praxen bei uns im Binnenland durchgeführt.
Karin

von Karin-Nana - am 22.08.2001 14:45
Hallo Tina,

zum Thema Nasentropfen kann ich nur sagen: " Hände weg!!! "
Selbst war ich 17 Jahre lang abhängig von dem Zeug.
Zum Schluss half nur noch eine OP.

EMSER NASENSPRAY zum Befeuchten der Nasenschleimhaut, aber nicht zu lange, sonst trocknet die Schleimhaut auch aus.

Bei trockener Nasenschleimhaut kann ich COLDASTOP Nasen - Öl empfehlen.
Es ist rein pflanzliches Präparat mit Vitamin A und E, die den Wiederaufbau der Schleimhäute fördern.
Beide Präparate werden nicht verordnet.

Als 3. Möglichkeit gibt es noch den PARI BOY, ein Inhaliergerät, gibt es in der Apotheke zu kaufen.
Zur Inhalation benutze ich Isotonische Kochsalzlösung.
Dieses Gerät ist wirklich toll, nach 5 OP´s an den Nasennebenhöhlen weiss ich wovon ich spreche!
Auch bei dieser Anwendung empfehle ich hin und wieder Nasen - Öl zu nehmen, um die Nasenschleimhäute geschmeidig zu halten.

Ich wünsche Dir bald wieder Durchzug in Deiner Nase.

Gruss Moni

von Moni - am 22.08.2001 17:58
COLDASTOP Nasen - Öl hat mir der HNO aufgrund trockener Nasen- u. Rachenschleimhäute verschrieben. Hat sehr gut geholfen.

von nofre - am 22.08.2001 19:53
hallo ihr lieben,

schreibe heut alles mit links, deshalb der beitrag in kleinschrift.

ich danke euch für die tips recht herzlich und hab mir die mediz aufgeschrieben werd es gleich probieren.

moni ,den pari-boy hab ich schon lange aber damit erreiche ich nicht viel (benutze ihn wegen bronchialasthma sowieso ).

das öl hört sich vielversprechen an :)

es dankt euch tina
http://www.beepworld.de/members11/baerlitina]Tina`s Welt[/url]


von Tina - am 23.08.2001 08:32
Hallo Tina,

auch ich war ca. 10 Jahre abhängig vom Nasenspay mit allen Nebenwirkungen bishin zur trocknen, blutenden Nasenschleimhaut.
Auf einer Reha habe ich mit der Entwöhnung begonnen und ich bin nun seit 1,5 Jahren weg davon.
Eigentlich war es ganz simpel. Ich habe Mullkompressen in ca 1cm breite und ca 3 cm lange kleine Streifen geschnitten und in steriler 0,5 % Kochsalzlösung eingetaucht. Anschließend mit einem Wattestäbchen vorsicht in die Nasenlöcher schieben, möglichst weit nach oben. Dadurch befeuchtet sich die Nasenschleimhaut. Die Tamponade habe ich ca eine halbe Stunde liegen lassen. Dabei muß man natürlich nur durch den Mund atmen.
Zudem habe ich 1x täglich mit isotonischer Kochsalzlösung inhaliert und zwar immer abends.Am besten eignet sich dafür ein Gerät, daß richtig vernebelt. Alles insgesamt über ca 3 Wochen.
Vor dem Schlafengehen nehme ich auch noch heute jeden Abend einfache Vaseline aus der Apotheke und mache einen dünnen Film in die Nase. Das schützt über die Nacht vor dem Austrocknen.
Nachts benutze ich Rhinospray Atlantic. Das ist steriles Meersalz, welches es in der Apotheke gibt. Die Flasche enthält 40 ml und ist das preiswerteste was die Apotheken im Angebot haben (ca 10-12 DM)
Das Meersalzspray kannst Du ohne Bedenken sooft Du willst benutzen. Es trocknet keineswegs die Nasenschleimhäute aus.
Viel Erfolg, es lohnt sich. Ich kann endlich wieder richtig atmen. Sylvia

von Sylvia - am 26.08.2001 20:17
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