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Informationen zum Thema:
Forum:
Fibromyalgie Erfahrungsaustausch
Beiträge im Thema:
6
Erster Beitrag:
vor 16 Jahren, 2 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 16 Jahren, 2 Monaten
Beteiligte Autoren:
Monika D. (Admin), Tina B., Ute, Michaela

Arzt in Hamburg

Startbeitrag von Michaela am 27.03.2002 23:22

Hilfe !!!!!
Ich suche dringend einen Arzt in Hamburg, der Fibromyalgie nicht für eine neue Automarke aus Japan hält....
Ich habe seit langem chronisches Gelenkrheuma und seit einigen Jahren noch eine Fibro.
Meine Rheumatologin sah heute morgen meine bis zum Platzen geschwollene rechte Hand an und meinte "Rheuma ist das nicht, nehmen Sie weniger Cortison, keine Rheumamedikamente und weniger Schmerzmittel...." Nunja....
Lieben, leicht verzweifelten Gruss aus Hamburg

Antworten:

Hallo Michaela und alle, die in dieser Woche von ihren Ärzten so "nett" behandelt wurden!

Vielleicht liegt es gar nicht an Euch bzw. an der Fibro, dass Ärzte dieser Tage mal wieder so ..... reagieren. Es geht aufs Quartalsende zu!

Lest mal Wie der Arzt sein Honorar bekommt, vielleicht dämmert es Euch dann, dass manche Kassenärzte in den letzten Wochen eines Quartals quasi ohne Bezahlung arbeiten und dass sie außerdem für Medikamente, die sie "zuviel" verordnen, eins auf den Deckel bekommen.

Einen Tipp für Hamburg (bzw. HH-Harburg) gibt es in einem älteren Forenbeitrag.

Alles Gute,
Monika

von Monika D. (Admin) - am 28.03.2002 08:25
Hallo,
weiß zwar keinen Arzt in Hamburg,jedoch möchte ich anmerken, das mein
Schmerztherapeut mir diese Woche sogar 2 Rezepte gegeben hat, eines mit
aktuellem Datum, das andere zurückdatiert !!! Es geht auch anderst, wenn der
Arzt mitmacht.
Schöne schmerzfreie Ostern, UTE

von Ute - am 28.03.2002 12:32
Ich denke, das mit dem Arzneimittelbudget ist inzwischen überholt???!!!!
Tina

von Tina B. - am 28.03.2002 16:21
Das Budget ist tot, es lebe das Ausgabenvolumen!

Ablösung des Arznei- und Heilmittelbudgets

Ein paar Ausschnitte:

"§ 84
Arznei- und Heilmittelvereinbarung; Richtgrößen
(1) Die Landesverbände der Krankenkassen und die Verbände der Ersatzkassen gemeinsam und einheitlich und die Kassenärztliche Vereinigung treffen zur Sicherstellung der vertragsärztlichen Versorgung mit Arznei- und Verbandmitteln bis zum 30. November für das jeweils folgende Kalenderjahr eine Arzneimittelvereinbarung. Die Vereinbarung umfasst

1. ein Ausgabenvolumen für die insgesamt von den Vertragsärzten nach § 31 veranlassten Leistungen,

2. Versorgungs- und Wirtschaftlichkeitsziele und konkrete, auf die Umsetzung dieser Ziele ausgerichtete Maßnahmen (Zielvereinbarungen), insbesondere zur Information und Beratung und

3. Kriterien für Sofortmaßnahmen zur Einhaltung des vereinbarten Ausgabenvolumens innerhalb des laufenden Kalenderjahres.
....

(5) Zur Feststellung des tatsächlichen Ausgabenvolumens nach Absatz 3 erfassen die Krankenkassen die während der Geltungsdauer der Arzneimittelvereinbarung veranlassten Ausgaben arztbezogen, nicht versichertenbezogen. ....
....
(6) Die Vertragspartner nach Absatz 1 vereinbaren zur Sicherstellung der vertragsärztlichen Versorgung für das auf das Kalenderjahr bezogene Volumen der je Arzt verordneten Arznei- und Verbandmittel (Richtgrößenvolumen) arztgruppenspezifische fallbezogene Richtgrößen als Durchschnittswerte unter Berücksichtigung der nach
Absatz 1 getroffenen Arzneimittelvereinbarung, erstmals bis zum 31. März 2002.
.... Die Überschreitung des Richtgrößenvolumens löst eine Wirtschaftlichkeitsprüfung nach § 106 Abs. 5a unter den dort genannten Voraussetzungen aus. ...
.....
Liegt das Verordnungsvolumen nur geringfügig über dem Prüfungsvolumen und stellt der Prüfungsausschuss die Unwirtschaftlichkeit der Verordnungsweise fest, bestimmt er, welche Beratungen sowie Kontrollmaßnahmen in den zwei darauffolgenden Kalenderjahren zu ergreifen sind. Bei einer erheblichen Überschreitung des Prüfungsvolumens setzt der Prüfungsausschuss darüber hinaus diesen Überschreitungsbetrag fest, der von dem Vertragsarzt an die Krankenkassen zu erstatten ist. ...

Alles klar?

von Monika D. (Admin) - am 28.03.2002 21:30
Nachtrag:

Die Hamburger Ärztekammer hat einen online-Suchservice:
Dort auf "Arzt finden" klicken und in den Feldern nur im Feld "Zusatz/Bereich" das Gebiet "Schmerztherapie" wählen.

Und noch ein Tipp: Die Deutsche Schmerzliga gibt Auskunft über Adressen von Schmerztherapeuten. Weil das eine Selbsthilfeorganisation ist, bei der Schmerzpatienten wirklich profitieren können, bin ich vor einem Jahr dort Mitglied geworden. Es wäre für viele Stammleser dieser Website sicherlich kein Luxus, mir das nachzumachen. Zu den Serviceleistungen dort gehört z.B. 2x wöchentlich ein Schmerztelefon für Mitglieder, wo ein Arzt, dessen Name mir vor langer Zeit schon mal zum Thema Fibromyalgie angenehm aufgefallen ist, mit Rat und Informationen zur Verfügung steht. Auch wenn juristischer Rat gefragt ist, gibt es für Mitglieder eine kompetente Anlaufstelle.

Monika

von Monika D. (Admin) - am 29.03.2002 18:03
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