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Informationen zum Thema:
Forum:
Fibromyalgie Erfahrungsaustausch
Beiträge im Thema:
16
Erster Beitrag:
vor 13 Jahren, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 13 Jahren, 5 Monaten
Beteiligte Autoren:
diddli, Jellibelli, Monika M., Heidelore, maria, Marielou, rote zora, Heike T., Petra.M

mitmenschen

Startbeitrag von diddli am 29.03.2004 15:31


hallo,


ich habe seit 10 Jahren fybro.seit 5 Jahren ist es vom Artzt bestätigt.Mein Problem sind meine Mitmeshen , wenn sie mich fragen was ich den für eine Krankheit habe und ich ihnen antworte ich habe Fibromyalgie , werde ich immer belächelt . Keiner weis was das ist und alle haben das Gefühl ich lasse mich einfach nur gehen , wenn ich immer müde und ersschöpft bin .Dann wird mir gesagt ich solle mich zusammennehmen und nicht so empfintlich tun.
Manchmal wünschte ich mir ich hätte eine richtige Krankheit wie zumbeispiel Krebs oder einfach etwas worüber die Menschen bescheid wissen , wie die Krankheit ist und was für Folgen und Auswirkungen sie mit sich bringt .Manchmal zweifle ich selber an der Krankheit Fibro.weill einfach mein Umfeld nicht richtig glaubt , und hilft alles zu bewältigen.
Wie ergeht es euch die ihr auch an Fibro. erkrankt seit , habt ihr auch sollche Erlebnisse oder wie ist es bei euch ?
Es würde mich freuen wenn mir jemand antworden würde, bis dann allen gute besserung . DIDDLI





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Antworten:

Hallo Diddli,

erst mal herzlich Willkommen im Forum.

Es erschüttert mich, wenn ich lese, dass du lieber Krebs hättest, nur um ignoranten Menschen beweisen zu können, dass du krank bist.
Da ich selbst schon mal in jungen Jahren mit Krebs zu tun hatte und zum Glück wirklich geheilt werden konnte, erschreckt mich dein Denken. Diese Angst sein Leben zu verlieren gönne ich meinem ärgsten Feind nicht, vor allem wenn da noch kleine Kinder sind. An Fibro können wir nicht sterben, müssen nicht die ganzen Torturen, wie Chemo und und und ertragen. Sei froh, dass es "nur" Fibro ist.

Mit diesen ätzenden Mitmenschen müssen wir alle in irgendeiner Weise umgehen lernen. Wie sollen die Ottonormalverbraucher mit den Auswirkungen der Fibro vertraut sein, wenn selbst so viele Ärzte damit nicht umgehen können.

Leider kannst du die Menschen nicht ändern. Ändern kann man nur sich selbst, man kann lernen damit besser umzugehen. Ich z.B. habe eine einjährige Psychotherapie gemacht, die hat mir sehr viel gebracht. Muss allerdings dazu sagen, dass ich eine super Therapeutin hatte, die nicht nur larifari geredet hat.
Dazu habe ich aufgehört, anderen zu erklären, was Fibro überhaupt ist. Ich versuche durch verschiedene Aktivitäten und auch Ruhephasen mit den Schmerzen besser zurecht zu kommen. Lasse mich bei anderen auch nicht mehr für alles einspannen. Ich tue (fast) nur noch, was mir nicht schadet, lass die anderen reden. Wenn es mir zu blöd wird, streiche ich gewisse Leute aus meiner Bekanntenliste. Das kann zwar meine Schmerzen nicht ganz verhindern, aber ich fühle mich trotzdem wieder besser. Mein Selbstwertgefühl und mein Selbstbewusstsein sind gestärkt.

Lass dich doch mal beraten, was du so alles Gutes für dich tun kannst.
Ich wünsche dir ein positiveres Denken
Liebe Grüße
Birgit

von rote zora - am 29.03.2004 16:05
:-) Hallo Diddli,

zuallererst: DU hast eine "richtige" Krankheit,
nur kennt sie nicht Hinz und Kunz.

Nur weil dein Umfeld Fibro nicht kennt, heisst das nicht, dass diese Krankheit nicht besteht.

Aber du hast recht, es ist schwer etwas zu erklären, was dein Gegenüber nicht nachvollziehen kann.
Habe ich oft versucht und bin regelmässig gescheitert....

Mittlerweile verweise ich z.B. auf diese Seite, wenn sich jemand informieren möchte. Wenn es mein Gegenüber wirklich interessiert, dann schaut er nach und sonst...

Nutze die Zeit nicht dazu, an dir zu zweifeln, sondern entdecke was (immer noch) gut ist an deinem Leben und gib nicht auf!!!

Liebe Grüsse

Heike

von Heike T. - am 29.03.2004 20:00
Hallo an Euch Alle,



Wir haben KEINE RICHTIGE KRANKHEIT - Wir haben ein Symptom das sich Firbo nennt und sich aus vielen Beschwerdebildern zusammensetzt, d.h. jeder einzelne von uns ist von unterschiedlichen Beschwerden betroffen aber NICHT KRANK, im eigendlichen Sinne.

Keine Frage ist das dieses Symptom "Fibro" sehr lästig und schmerzhaft sein kann, aber dieser kleine Teufel in uns tut uns nichts, wir werden daran nicht zugrunde gehn, egal was er auch anstellt oder verursacht: Wir werden Leben !!!!

@ Diddli:

Lass dein Umfeld aussen vor, Du spielst die Hauptrolle in deinem Leben. Wenn du dich über Fibro austauschen möchtest tue das in einem Forum mit Gleichgesinnten, die wissen worüber du redest alles andere ist reine Zeitverschwendung und Energieverschwendung.
Auserdem fällt man mit der Zeit seinem Umfeld ganz tierisch auf den Wecker ;-)). Ich persönlich habe es schon immer so gehalten, das nur mein engster Familienkreis und 2-3 seeehr gute Freunde wissen was dieses Symptom bedeutet, im Kollegenkreis weiß niemand Bescheid, und das ist auch nicht von Nöten, da es niemanden ausser mich was angeht.
Ich habe anderen gegenüber keinen Erklärungsbedarf mehr, und wenn ich mal schlecht drauf bin oder keinen Bock habe, dann habe ich für andere die Fragen eben "schlecht geschlafen" oder "stress im Job" aber auf die Frage hin "Wie geht es dir"? bekommt jeder von mir die Anrwort "Danke gut".

Alles Liebe
Petra

von Petra.M - am 30.03.2004 07:23
Hallo Petra!

Im grossen und ganzen gebe ich dir in deinem Beitrag recht - aber - einige Einwände hätte ich schon.

Ich persönlich halte Fibro schon für eine Krankheit, mit der ich mich jeden Tag auseinandersetzen muss. Ich denke, die Fibro wird mich den Rest meines Lebens begleiten, mal mehr, mal weniger. (momentan Gott sei Dank sehr wenig).

Ich bin sehr froh, dass mir nichts schlimmeres fehlt, aber trotzdem möchte ich auch mit dieser Erkrankung ein lebenswertes Leben führen und eine gewisse Lebensqualität empfinden.

Ich bin der Meinung, man sollte Schmerzsyndrome nicht unterschätzen, sie können für den Betroffenen sehr belastend sein.

Ich spreche schon über meine Krankheit, es ist halt so, gewisse Dinge kann ich eben nicht mehr, z.B. schwere körperliche Arbeit leisten. Da war es für mich einfach nötig, meinen Arbeitgeber zu informieren, um eine für mich passende Tätigkeit zugewiesen zu bekommen.

Das heisst aber nicht, dass ich mich ständig rechtfertige, wenn ich dies und jenes eben nicht mehr schaffe, die Meinung meiner Mitmenschen interessiert mich auch herzlich wenig, ich mache das was ich für richtig halte.

Aber für mich war es einfach wichtig, meine Grenzen zu erkennen und nach Möglichkeit auch danach zu leben. Sonst würde ich ja wieder in mein altes Fehlverhalten verfallen und mich weiterhin ständig überfordern. Trotzdem trage ich kein "Fibroschild" vor mir her, so nach dem Motto: "Schaut alle her, ich bin ja sooo krank, habt Mitleid mit mir".

@ Diddli lass doch deine Mitmenschen dumm reden, DU musst mit deinen Beschwerden zurechtkommen, da ist es doch egal, was andere sagen. Es geht um DICH, nicht um die Meinung anderer Menschen. Lebe dein Leben, wenn deine lieben Mitmenschen das nicht akzeptieren, haben sie eben Pech gehabt. Du wirst hier im Forum aber immer Betroffene finden, mit denen du dich austauschen kannst, das ist schon sehr viel und eine grosse Hilfe, so empfinde ich es wenigstens.


Viele liebe Grüsse sendet


Marie-Luise

von Marielou - am 30.03.2004 10:01
Syndrom oder Krankheit, das ist doch lediglich ein Definitionsproblem. Ein Syndrom beschreibt eben Symptome, die zusammen vorkommen und deren Ursache man nicht kennt. Bei der Krankheit kennt man die Ursache.

Das Wesentliche ist, dass Fibromyalgie nicht bösartig ist und zu keinen Verkrüppelungen der Gelenke oder sowas führt. Der Leidensdruck kann nichts desto trotz genau so groß oder größer sein als bei einer "Krankheit". Ich für mich sehe es schon als Krankheit, was aber nicht heisst, dass ich mich über diese Krankheit definiere.

maria

von maria - am 30.03.2004 22:57
Hallo,
ich bin neu in diesem Forum und habe mich ein wenig umgesehen und gelesen. Ich habe seid über zwanzig Jahren mehr oder weniger stark auftretende Schmerzen, die sich in den letzten zwei Jahren verschlimmert haben. Bei den behandelnden Ärzten bin ich auf wenig Verständnis gestoßen, nur mein Hausarrzt hat mir noch geglaubt. Da ich an fast allen Gelenken und in der Wirbelsäule degenerative Veränderungen habe, hat er mir zur Einreichung der Rente geraten. Ich kann meine Tätigkeit (körperliche Arbeit) nicht mehr ausüben. Der BAD hat mich ebenfalls kaputt geschrieben. Da die Fachärzte mit ihrem Latein am Ende waren und mich mehr oder weniger auf die psychische Schiene schieben wollten, habe ich auf Einweisung in eine Rheumaklinik gedrängt, da ich durch Zufall etwas über Fibro gehört hatte.
Dieser dreiwöchige Aufenthalt hat mir Gewissheit gegeben, das mein Kopf durchaus in Ordnung ist und meine Schmerzen durchaus real sind. Allein das hat mich schonmal aufatmen lassen. Die Odysse die ich hinter mir habe will ich gar nicht beschreiben, da gibt es im Forum genug zu lesen. Ich schließe mich dem an.
Im Krankenhaus hat mir mein behandelnder Arzt gesagt, daß Fibro genauso schlimm ist wie Krebs, nur man stirbt nicht daran. Diesen Satz kann man nun auslegen wie man mag. Ich denke, jeder der an Fibro leidet ist individuell zu sehen. Ich wäre vorsichtig zu behaupten, das daß was mir gut tut auch jedem anderen hilft.
Ich finde es sehr toll, daß sich viele mit Fibro in ihrer eigenen Weise irgendwie arangiert haben und damit auch noch Lebensqualität empfinden. Ich tue mich damit im Moment schwer.
Ich leide unter der Nichtakzeptanz meiner Mitmenschen durchaus sehr, auch wenn ich mich bemühe diesen Ärger zu ignorieren. Das mit dem dicken Fell ist ja ganz schön, aber leider läßt sich das nicht per Knopfdruck anlegen. Und all die gutgemeinten Ratschläge und Hinweise der Psychologin im Krankenhaus lassen sich auch nicht so im Handumdrehen umsetzen.Und sich die Ruhe angedeihen lassen, die man als Fibro braucht um eben sich das dicke Fell anzuschaffen und, und ...., die gewährt einem das Umfeld eben nicht. Da ich auch keine Lust habe mich ständig rechtfertigen zu müssen, warum dies nicht oder das nicht, habe ich mich eben zurückgezogen. Ich bin zwar allein dadurch, aber nicht einsam. Nur frage ich mich, MUSS DAS SEIN?
Manchmal wünsche ich mir auch den Pickel im Gesicht oder etwas anderes, damit nicht ständig mit dummen Sprüchen auf einem rumgetrampelt wird.
Jeder Alkhoholkranke oder Junkie hat eine größere Lobby.
LG an Alle
Jellibelli

von Jellibelli - am 01.04.2004 16:52
Der Unterschied zwischen Krebs und Fibro ist für mich: Bei Fibro muss ich nicht um mein Leben fürchten. Und dass ist doch ein gewichtiger Unterschied. Aber im Hinblick auf die täglichen Beeinträchtigungen kann auch eine Fibromyalgie so belastend sein wie andere, "schlimmere" Krankheiten.

Fibromyalgie ist nicht eine Krankheit, von der man stirbt, sondern eine, mit der man leben muss. Was nicht heisst, dass ich nicht trotzdem eine gute Lebensqualität erreichen kann, aber der Weg da hin ist meist ein langer und anstrengender.

Wenn man jung ist (und auch, wenn man schon ein bisserl älter ist), ist es nicht leicht, zu akzeptieren, dass man eben einfach nicht so kann wie andere, "gesunde" AlterskollegInnen. Und ich denke, man sollte sich die Trauer darüber erlauben. Da ist es erst mal ganz nebensächlich, ob andere noch viel schlimmere Schicksale haben, denn es ist eben das eigene "Schicksal". Erst wenn man sich diese Trauer erlaubt und sein eigenes Leid ernst nimmt, kann man auch wieder über den Tellerrand hinausgucken und sehen, was man doch noch hat. Zum Beispiel ein voraussichtlich langes Leben.

Wer die Erfahrung chronischer Schmerzen nicht gemacht hat, wird nicht nachvollziehen können, was das heisst. Ich finde es immer sehr lustig, wie manche Menschen immer schon "leiden", wenn sie mal Kopfschmerzen oder sonst was haben. (Die werden dann immer auch so schön bemitleided.)

Es ist wünschenswert, dass andere anerkennen, wie schlecht es uns manchmal geht. Aber zu aller erst müssen wir es selbst anerkennen. Und dann die Ärmel hochkrempeln und was dagegen tun......

maria

von maria - am 01.04.2004 21:12
hallo jellibelli,

ich habe dein Beitrag zu meinem Bericht gelesen und ich kan dich sehr gut verstehen ,denn mir geht es genau so. Vieles was andern geholfen hat, brachte bei mir überhaupt nichts, fibro ist wirklich für jedes anders.Man kann lange sagen, du brauchst ein dickeres Fell oder tuhe nur was dir gut tut oder ich nehme mir die Zeit die ich brauch ,aber dass ist im Altag gar nicht so einfach.Dann sind da noch die Mitmenschen die einem einfach nicht verstehen.Ich muss dir sagen , ich bin mttlerweile schon seit vier Jahren IV Empfängerin weill ich so stark an dieser Krankheit leide dass ich in der Arbeitswelt kein bestehen mehr habe.Wenn du auch so sehr unter deiner fibro leides musst du dich anmelden, es ist zwar nicht schön aber du hast dann einfadh die Zeit un dich auszuruhen wenn es nötig ist .Dadurch hast du dann wieder Kraft für andere Sachen die dir wichtig sind ( Familie , Kinder ,Freunde oder kleinere und einfachere Arbeiten.)
Ich habe auch schon oft die Erfahrung gemacht dass man mich immer und immer wieder auf die Pychische-Schine schiebt ,wenn die Aerzte nicht mehr weiter wissen und auch ich zweifle immer wieder daran ,dann lese ich die Symtomelieste durch und vergleiche meine Beschwerten mit der Liste ,dann weiss ich wider dass ich eine echte Krankheit habe und nicht nur eine Einbildung.


Vielleicht werden wir noch öfter miteinander schreiben , bis dan liebe grüsse diddli

von diddli - am 03.04.2004 13:07
Hallo diddli,

bin auch erst kurze Zeit dabei, aber es vergeht kein Tag an dem ich nicht wenigsten ein mal im Forum bin, meist häufiger. Hier fühle ich mich auch verstanden und die Leute sind unheimlich nett.

Ich habe Fibro bstimmt schon sehr lange, die Diagnose bekam ich aber erst vor zwei Wochen. Mein erster Gedanke war, warum immer ich? Und das für den Rest meines Lebens.

Ein paar Stichworte aus meiner Lebensgeschichte. Mein älterer Sohn, damals 8 Jahre, ist mit dem Fahrrad in ein Auto gefahren, ich war mit dem jüngeren hinter ihm. Schlimmeres kann mir nie mehr passieren. Über die Zeit danach kann ich nur so viel sagen, man lebt wie im Traum und wünscht sich das dieser endlich ein Ende hat. Als ein Jahr später hier im Ort wieder ein Kind tödlich verunglückte, dachte merkte ich, es passiert nicht nur uns. Es war fast beruhigend.

Kurze Zeit später ging meine Ehe auseinander, dachte nie, dass uns das passieren könnte.

Vor vier Jahren bekam ich Krebs - schon wieder ich. Er wurde rechtzeitig erkannt und behandelt. Aber wer schon mal Krebs hatte, der weis, dass die Angst immer im Kopf ist. Wenn es im Bauch mal zwickt oder beisst ist der Gedanke nicht schon wieder, nicht weit. Der Verstand sagt, es ist alles ok., aber der kleine Drache in meinem Kopf ist manchmal stärker. Zum Glück habe ich einen ganz lieben Mann und ein paar gute Freunde. Ich kann quatschen, man hört mir zu, nimmt mich ernst, aber bemittleidet mich nicht.

Nun auch noch "Fibro". Ich mache mir so meine Gedanken -
Zuerst mal - die Diagnose Krebs war sehr viel schlimmer als Fibro.
In der Firma hab ich es nur einem Kollegen erzählt, der merkt mir jede Veränderung an. Die anderen geht es nichts an. Meine Familie, Mann und Sohn sind betroffen, überlegen aber wie sie mir helfen können. Mit meinen engsten Freundinnen hatte ich längere Gespräche und nun werde ich von einer für einige Zeit Urlaub nehmen. Sie entzieht mir zur Zeit zu viel Kraft. Meine anderen sind sehr realistisch, wollen auch einiges über Fibro wissen, aber dramatisieren nichts, der Krebs war schlimmer.

Ich möchte damit sagen, wenn man ein paar Menschen hatt, die einem mögen oder lieb haben, denen man auch vertrauen kann das reicht. Die andern können nichts dazu, sie haben z.Teil selbst Probleme, oder machen sich welche, oder sind oberflächlich. In meinem engeren Freundeskreis sind jetzt nur noch Menschen, mit denen lachen, weinen, Spass haben und reden kann. Ich versuche immer für alle Menschen ein offens Ohr zu haben und konnte auf Grund meiner schlimmen Erfahrungen auch schon vielen helfen und Trost geben. Wenn ich jemanden helfen kann, hab ich auch ein gutes Gefühl.

Wir können die Menschen nicht änderen - aber uns. Wenn ich mit anderen nicht klar komme, kann es ja auch an mir liegen. Wenn ich das Gefühl habe die oder der versteht mich nicht, dann nehme ich mir eine Weile Urlaub. Nach einiger Zeit sieht die Welt schon wieder ganz anders aus und es klappt vielleicht wieder. Getrennt habe ich mich nur von solchen die mir weh tun, dass darf niemand.

Hier im Forum fühle ich mich sehr wohl und hab auch nur liebe Menschen kennengelernt. Hab ich deshalb Fibro????

Alles Liebe

Monika

von Monika M. - am 03.04.2004 18:03
Hallo Diddli,
vielen Dank für die Antwort. Vielleicht habe ich in einigen Punkten recht schroff geklungen. Selbstverständlich bin ich froh, daß ich kein Krebs habe!!! Ich habe meine Mutter bis zu ihrem Tod in häuslicher Pflege gehabt. Sie hatte einen Lungentumor und hat sich bis zum Schluß unsagbar gequält. Also ich weiß schon, was das heißt an Krebs erkrankt zu sein. Also sollte man mich hier auch nicht falsch verstehen.
Ich wollte nur drastisch zum Ausdruck bringen, daß jeder, der an einer bekannten schlimmen Krankheit leidet bei seinen Mitmenschen auf mehr oder weniger Verständnis stößt. Mitleid wollen wir wohl alle nicht, aber doch ein wenig Verständnis.
Als Kummerkastentante war ich im Familien-/Bekanntenkreis immer eine beliebte Anlaufstelle, nur jetzt wo ich vielleicht mal ein offenes Ohr bräuchte, da ist kein Mensch da. Selbst mein Vater hat es nicht geschafft in den drei Wochen, die ich im Krankenhaus lag mich einmal zu besuchen. Allerdings wenn seine Freundin Grippe hat muß er sie jeden Tag besuchen und pflegen. Dafür hat er mir vorgeworfen, daß ich mal einen Vormittag nicht zu Hause war wo er mich gebraucht hätte. Er hatte zum Arzt gemußt, da er so einen schlimmen Durchfall hat. Ich habe sehr viel Verständnis, er ist alt und ein Durchfall schlaucht auch ganz schön. Aber bitteschön, was ist mit mir? Zählt das denn gar nicht?
Na schön, meine nähere Umgebung - das sind Laien. Auch dafür will ich noch Verständnis aufbringen, aber das mich die Ärzte auch noch fertig machen, nur weil sie mit ihrer Schulmedizin am Ende sind und mich dafür verantwortlich machen, das will ich dann nicht mehr hinnehmen. Leider habe ich bis jetzt noch keinen kompetenten Arzt gefunden. Aber ich suche weiter.
Du hast geschrieben, daß Du IV Empfängerin bist. Was heißt das und wo kann ich das beantragen? Ich suche noch nach Wegen, die ich gehen kann um wieder etwas mehr Lebensqualität zu erhalten.
Glücklicherweise habe ich einen sehr verständnisvollen Mann, der mich so gut er kann in allen Dingen unterstützt. Er hält mir innerhalb der Familie den Druck vom Hals, aber für den von außen muß ich noch Lösungen finden.
Ich wäre Dir dankbar, wenn Du mir da nochmal antworten würdest. Schon jetzt mal lieben Dank dafür und Dir sowie allen anderen Lesern eine schöne und vor allem schmerzfreie Zeit
Liebe Grüße
Jellibelli :)

von Jellibelli - am 03.04.2004 20:42
hallo jellibelli,

entschuldige dass es so lange dauerte , aber ich bin im Moment nicht besonders gut drauf.
Was ich dir sagen wollte du musst dich nicht entschuldigen für dasss was du geschrieben hast , ich kann dich sehr gut verstehen, ich empfinde oft so wie du.Alls ich mein drites Wunschkind erwartete war ich überglücklich , denn ich musste drei lange Jahre darauf warten.Leider hat der damalige Asistensarzt die Geburt so wersaut dass dieser kleine Engel nach zwölf Tagen starb. Alls sie mir sagten es sei jetzt soweit , nam ich sie aus dem Brutkasten in meine Arme und musste hilflos zusehen wie sie immer schwächer wurde und nach zwei Stunden in meinen Armen verstarb.Damals ist dei Hälfte meiner Heiterkeit und Lebensfreude mit gestorben .Ich hatte so viele Zweifel und dachte immer , wenn du nur mer um ihr Leben gekäpft hättes ,wenn du ihr nur mehr Ktaft gegeben hättes wenn ,wenn ,wenn.Dann kamen all die neten Leute die mir sagten , aber du hast ja noch zwei gesunde Jungs sei doch dankbar . Dass war ich doch auch und bin es immer noch ,doch dieser Werlust habe ich bis heute nicht überwunden , ich habe gelernt damit zu leben aber vorbei wird es nie sein.
Alls das Leben wieder einigermasen weiter ging kamm fibro,( vielen dank)ich wusste nicht mehr weiter ,und dazu kamm noch erschwerend ,dass mein Mann der nie krank und auch sonst nie etwas hatte es einfach nicht akzeptieren kann.Er ist wirklich ein sehr netter Mensch aber was Krankeiten anbelangt einfach keine ERfahrung hatt und sehr hilflos ist denn Menschen gegenübher welche krank sind.Es geht im nächsten bericht weiter

von diddli - am 06.04.2004 10:14
der zweit Teil.


so ist das Leben nicht einfach.Bei mir ist die fiibro so ausgeprägt wie selten ,ich habe in all den Jahren schon zig Theraphien ausprobiert und keine hat mir geholfen,da sind gute Ratsdchläge teuer.
Du hast mich gefragt was IV bedeutet , da ich aus der Schweiz komme weis ich nicht wie es in Deutschland heisst, bei uns heisst es Invaliedenrente. Ich habe das Antrageformular von meinem Arzt bekommen und dan an das zuständige Amt geschickt.Frag am besten deinen Arzt , du musst nur wissen es kommt auf die Dauer deiner Tätigkeit , dein Einkommen und auf die Einschrenkungen an die du in deiner Tätigkeit und im Haushalt hast.
Nochmal du musst dich nicht entschuldigen für deine Gefühle wenn es dir nicht gut geht und die fibro dich nervt. Ich habe auch immer wider Tage da wünsch ich mir nicht so alt zu werden, aber es giebt auch Sonnenschein.

wäre schön wenn du dich wider einmal melden würdest bis dann
grüsschen diddli

von diddli - am 06.04.2004 10:35
Hallo, angie-marie1


Es ist nicht gut wenn Medis sich beissen.Mir erginn es ähnlich.Bin mit Medis wie bei einer Speisekarte rauf und runter bis man das Richtige gefunden hatte.Seit langem hatte meine Hausärztin den Verdacht auf Fibro.Ich bin auf VALERON eingestellt und bei Kopfschmerzen nehme ich ACESAL.Auf Naturheimittel habe ich viele Nebenwirkungen.Mein jetziger Arzt läst die Medikamente austesten,so erspare ich mir viel Ärger.Jeder Mensch reagiert anders.Bei Schüben nehme ich Kälte.Ich musste auch lernen mit Fibro umzugehen.


Wünsche Frohe Ostern Heidelore

von Heidelore - am 09.04.2004 11:12
Hey, mein Bericht wurde leider verkehrt geleitet. biBin noch neu mit dem Computer.Entschuldige bitte.Für dich war ein anderer Text vor gesehen.Heidelore

von Heidelore - am 09.04.2004 11:20
Hallo diddli,

kennest du die Seiten: www.leben-ohne-dich.de
www.verwaiste-eltern.de
www.sternenkinder-eltern.de

Möglicherweise findest du hier Hilfe für dich. Mir hat es schon oft geholfen auf diesen Seiten zu stöbern und mich mit anderen Eltern auszutauschen.

Ich wünsche dir weiterhin alles Liebe und Gute

Monika M.

von Monika M. - am 09.04.2004 21:37
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