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Forum:
Fibromyalgie Erfahrungsaustausch
Beiträge im Thema:
2
Erster Beitrag:
vor 13 Jahren, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 13 Jahren, 6 Monaten
Beteiligte Autoren:
Monika D. (Admin), Knuti

Schmerztherapie und muskelaufbautraining

Startbeitrag von Knuti am 06.05.2004 10:44

So da bin ich wieder, hallo zusammen .....

ich wollte eigentlich nur quasi für meine Mutter/ meine Familie schreiben da wir ja zu zweit sind und an Fibro leiden.

Da meine Mum im Moment im Krankenhaus ist und es ihr durch den anstrengenden Tagesablauf nicht so besonders geht, schreibe ich hier stellvertretend.

Sie ist in einem Programm für Fibro Patienten hier bei uns in Bonn. Dort wird sie grade auf ein leichtes Antidepressiva und das fand ich recht interessant auf Paracetamol in recht hoher Dosierung eingestellt. Zusätzlich ist ihre Muskelkraft gemessen worden und es gibt einen speziellen Kraftraum wo unter ärztlicher Anleitung die Muskelkraft gestärkt werden soll. Insgesamt läuft das komplette Programm 10 Wochen.

Für mich kommt das Paracetamol wohl zwar eher nicht in Frage allerdings scheint es die Möglichkeit zu geben über die Krankenkasse den Kraftraum zu benutzen. Ich bleibe da auf alle Fälle mal dran und berichte weiter.

Liebe Grüße an Alle Knuti

Antworten:

Hallo Knuti,

danke, dass Du uns von diesem Versuch berichtest - allerdings gehen bei mir beim Stichwort Paracetamol hochdosiert ziemlich laute Alarmglocken an! Warum? Weil hochdosiert Paracetamol schnell zu einem tückischen, tödlichen Lebergift werden kann!!!!

Bitte z.B. hier nachlesen: [www.gifte.de] oder hier: [www.m-ww.de]

Damit ist wirklich nicht zu spaßen. Das Zeug ist unschlagbar billig und schon in der kleinsten rezeptfrei zu erhaltenden Packung zum Preis von 1,50 EUR ist eine auch für gesunde Erwachsene potentiell tödliche Menge enthalten.

Ich frage mich wirklich, was das nun soll. Fibromyalgie-Betroffene haben kein Fieber, sondern Schmerzen in der Muskulatur. Eine Nebenwirkung von langfristiger Paracetamol-Anwendung sind u.a. Muskelschmerzen! Es gibt wahrlich andere, weniger gefährliche Mittel, die wesentlich gezielter an den Schmerzen, die wir haben, ansetzen.

Ich wünsche Deiner Mutter alles Gute - und die Kraft und den Mut den Behandlungsansatz zu hinterfragen, wenn es ihr nicht gut geht damit! Gegen Muskelaufbautraining ist nichts einzuwenden, wenn es so durchgeführt wird, dass die nötige Regeneration nicht zu kurz kommt. Sowohl aus der Fachliteratur als auch aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das nicht so einfach ist, wie bei gesunden Menschen und auch nicht so läuft, wie bei (anderen) Rhemakranken.

Viele Grüße
Monika

von Monika D. (Admin) - am 06.05.2004 12:14
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