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Informationen zum Thema:
Forum:
Fibromyalgie Erfahrungsaustausch
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 11 Monaten
Beteiligte Autoren:
Judith Kramer, Koko70, Mandy, Galapaguera

Diagnose Fibromyalgie

Startbeitrag von Galapaguera am 07.12.2006 12:59

Hallo zusammen,

es ist wirklich erschreckend, wie viele ähnliche Leidensberichte es hier gibt. Ich habe auch seit Jahren starke Schmerzen. Schlimm wurde es 1997, nach einem Autounfall und zwei gebrochenen Wirbeln. 2003 wurde ich dann an einem Bandscheibenvorfall operiert (man hat mir meine Schmerzen erst geglaubt, als mein rechtes Bein komplett taub war). Jetzt wurden drei Bandscheibenvorfälle in der Halswirbelsäule diagnostiziert. Ich hatte solche Schmerzen, dass ich mich kaum noch bewegen konnte! Aber alle Ärzte waren sich einig, dass meine Schmerzen nicht von den offensichtlichen Schäden herrühren können (mein Orthopäde hat mich als geheilt entlassen). Also wurde ich vom Schmerztherapeuten zum Psychotherapeuten geschickt (das Schlimmste, ich habe langsam selbst geglaubt, dass ich einen an der Waffel habe - kein Wunder, diese ständigen Schmerzen machen einen ja auch verrückt!).
Mittlerweile habe ich mich selbst kundig gemacht und einige Diagnosebögen zum Thema Fibromyalgie ausgefüllt, aber keiner wollte das hören. Das sei keine Krankheit! Selbst ein Arzt, der mir extra wegen Fibromyalgie empfohlen wurde, hat mir nur gesagt, ich wäre noch zu jung für eine solche Diagnose (ich bin 31!). Tolle Antwort. Jetzt war ich endlich bei einem Rheumatologen der meine Beschwerden als erster ernst genommen hat. Ich habe vor Glück fast geheult! Er möchte, dass ich im Januar nach Schlangenbad in die Rheumaklinik gehe, zur genaueren Diagnose. Ich hoffe wirklcih, dass mir dann endlich jemand helfen kann. Ich bin so am Ende, ich lebe nur noch für die Arbeit. Alles andere muss liegen bleiben, meine Wohnung sieht schon aus wie ein Schlachtfeld! Manche Tage kann ich vor lauter Schmerzen noch nicht mal aufstehen - meine Krankheitstage häufen sich. Dann geht es mir plötzlich wieder besser. Meine Kollegen müssen ja denken, dass ich nur simuliere. Aber es ist beruhigend, dass man nicht allein da steht.

Kann mir denn vielleicht jemand einen guten Orthopäden oder Schmerztherapeuten in Frankfurt/Main oder Umgebung empfehlen (der sich mit Fibromyalgie auskennt), denn beim Rheumatologen muss man ja immer unendlich lange auf einen Termin warten. Und kennt jemand die Rheumaklinik in Schlangenbad (bei Wiesbaden)?

Danke für's Zuhören und eure Antworten, liebe Grüße
Nicole

Antworten:

hallo nicole,ich komme nicht aus deiner gegend,deshalb kann ich dir leider keinen empfehlen!
ich wollte dir nur alles gute wünschen, kopf hoch......!!!!!!!
nette worte kann man ja immer gebrauchen!
alles liebe
mandy

von Mandy - am 07.12.2006 20:05
Hallo Nikohle,

wenn magst, kannst mich per Mail anschreiben.
Kann dir dann vielleicht weiterhelfen.

Gruß
Koko



von Koko70 - am 08.12.2006 09:47
Liebe Nicole

Nein, du bist wirklich alles andere als alleine.
Die Zahlen, von Fibromyalgie-Betroffenen steigt stetig.
Immer mehr Menschen klagen über Symtome, die der von Fibro doch sehr gleicht.

Bei mir hat eine ganz spetzille Diagnoseform geholfen.
Es nennt sich Dunkelfeld-Diagnose.
Ein Tropfen meines Lebendblutes wird mir dabei entnommen und unter das Dunkelfeldmikroskop gelegt.

Dunkelfeld unterscheidet sich mit der in der Schulmedizin angewante Hellfeld-Mikroskopie.

Im Dunkelfeld-Mikroskop werden die Bildträger indireckt beleuchtet.
Die Eiweissbausteine werfen das Licht wieder Zurück, somit werden kleinste Veränderungen im Blut sichtbar.

Bei uns allen hat sich das Blut in so fern verändert, dass ein Immunsystem, das sich im Blut befindet gegen uns richtet.
Es sind die Entzündungszellen, die Autoimmun handeln.
Ähnlich wie bei der Allergie beginnen diese Zellen unseren Körper an zu greifen.

Die Verwandschaft zwischen dieser Autoimmunreaktion und der Allergie ist nahestehend.
Jedoch sehen kann ich das nur unter einem Dunkelfeld-Mikroskop.

Mit nicht unterdrückenden Mitteln, habe ich es jetzt dank dieser Analysform geschaft, schmerzfrei zu sein.

Mein Hausarzt hat nun ein Athest ausgestellt, wonach ich nun wieder bedingt Arbeitsfähig bin.

Jedoch hätte ich das nicht geschaft, wenn mir mein Blut nicht immer wieder aufschlüsse darüber gegeben hätte, was ich zu viel und was ich zu wenig gemacht habe.

Allergien und auch Autoimmunreaktion sind nun wieder im Lot und ich kann wieder ein beschwerdefreies und auch allergiefreies Leben geniessen.

Es gibt Wege, aus diesem Labiorint geführt zu werden.
Dein Blut wird dir sagen könne, welche Richung du einschlagen solltest und welcher Weg nicht ans Ziel führt.
Mitlerweile kann ich aus meinen Erfahrungen heraus auch bereits diese Blutbilder werten und weiss, wie ich vorallem die Entzündungen in den Grif bekommen und zwar mit Mittels, die nicht unterdrücken wirken und dem Körper nicht noch weiteren Schaden beifügen.

Gerne helfe ich dir anhand deiner Bilder und einem Dunklefeldspezilisten
(es sind Ärzte mit Zusatzausbildung) aus deiner Nähe mit, damit du auch deinen Weg schnell und ohne Umwege finden kannst.

Mit freundlichen Grüss



von Judith Kramer - am 08.12.2006 21:16
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