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Informationen zum Thema:
Forum:
Fibromyalgie Erfahrungsaustausch
Beiträge im Thema:
3
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
Monika D. (Admin), nabuko, Heidi49

Medikament und Gutachter

Startbeitrag von Heidi49 am 12.01.2007 08:35

Hallo an alle,

hat jemand Erfahrung mit dem Gutachter Dr. Knisatschek in Emmendingen?
Bei mir wurde vor 4 Jahren Fibromyalgie festgestellt. Seit etwa 3 Jahren suche ich das richtige Antideppresiva. Ich weiß nicht wieviel ich schon ausprobiert habe, Insidon, Stangyl, Aponal, Citalopram bei allen hatte ich sehr starke Nebenwirkungen in fast allen bereichen.Jetzt soll ich Mirtazapin versuchen, bekomme jetzt schon Panik, wenn ich die Nebenwirkungen lese. Doch die Schmerzen und Schlafprobleme werden immer schlimmer. Nachts schlafe ich seit Jahren sehr wenig, aber jetzt sind es nur noch bis zu 4 Stunden und tagsüber geht auch nicht viel, da ich trotzallem sehr unruhig bin und trotzdem total erschöpft.
Hat vielleicht jemand einen Rat für mich.
Grüße Heidi49

Antworten:

Hallo Heidi49
Erfahrungen mit dem Gutachter habe ich nicht.
Da ich auch die Antidepresiva nicht vertrage und bei den Nebenwirkungen auch
gleich hier rufe.:-(
Hat mir mein Hausarzt gesagt das wir Spritzen ausprobieren..sie heissen
Imap oder Fluspi wird einmal in der Woche gespritzt und die helfen mir.
Deprssionen gehen zurueck und man wird im allgemeinen ruhiger was ja
gut ist fuer uns Fibromyalgier.Jetzt gehe ich schon seit Jahren zu meinem
Arzt und hole mir die Spritze einmal in der Woche ab.
Ich hoffe das ich Dir damit helfen konnte.
Gute Besserung

von nabuko - am 13.01.2007 07:44
Hoppla, da wird jetzt aber mit Kanonen auf Spatzen geschossen!

Zitat

Auch die früher gerne gegebene Wochenspritze (Imap, Fluspi etc.) sollte nur unter genauester Abwägung von Nutzen/Risiko gegeben werden, da die Gefahr von Langzeitschäden besteht.- Quelle: www.seelische-gesundheit-bonn.de


Zitat

Dienstag, 3. April 2001
FRAGE:
Welche Nebenwirkungen können durch die Gabe von Imap auftreten?

ANTWORT:
Bei Imap (Fluspirilen) handelt es sich um ein Neuroleptikum, das sind Substanzen, die auf den Dopaminstoffwechsel wirken und vor allem bei Psychosen, z.T. auch bei depressiven Verstimmungen, sog. psychovegetativen Störungen eingesetzt werden.
Unter Imap sind Nebenwirkungen möglich, die sich auf das Blutbild (gelegentliche Kontrollen empfohlen), Galle und Leber etc beziehen können. Diese sind sehr selten.
Häufiger sind sog. extrapyramidale Nebenwirkungen: bei disponierten Personen kann es zu sog. akuten Dystonien (Verkrampfungen der Muskulatur), einem Parkinson-Syndrom (starre Mimik, Bewegungsverarmung, Zittern der Hände etc wie bei der Parkinson-Krankheit, jedoch hier medikamentös ausgelöst), zu einer Sitz- und Stehunruhe (Akathisie) und sog. "tardiven Dyskinesien" kommen: das sind abnorme, unwillkürliche Bewegungen (z.B. im Gesicht wie Kauen, Schmatzen etc), derer sich die Betroffenen oft selbst gar nicht bewusst werden. Sie werden vielmehr von der Umgebung darauf aufmerksam gemacht.
Leider wird Imap oft unkritisch von Nicht-Psychiatern eingesetzt, die es dann auch unterlassen, die Patienten auf die genannten Nebenwirkungen hinzuweisen. Zum Glück sind tardive Dyskinesien unter Imap selten und die anderen genannten Nebenwirkungen nach Absetzen bzw. Dosisreduktion rückbildungsfähig.

Mit freundlichen Grüßen

Quelle (http://www.netdoktor.de/frage_antwort/ArchiveIndex.asp?QID=87152&CID=73&antal=30)


@ Heidi49: Wie steht es denn mit Vitaminen, vor allem den B-Vitaminen und Mineralstoffen wie z.B. Magnesium? Da braucht man nicht unbedingt einen durch Labortests nachgewiesenen Mangel zu haben um doch so weit unterversorgt zu sein, dass die Anitdepresssiva, die u.a. diese Stoffe verbrauchen, nicht richtig wirken können.

Monika

von Monika D. (Admin) - am 13.01.2007 17:08
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