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Informationen zum Thema:
Forum:
Fibromyalgie und sozialmedizinische Themen
Beiträge im Thema:
7
Erster Beitrag:
vor 15 Jahren, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 15 Jahren, 5 Monaten
Beteiligte Autoren:
Kopie aus dem alten Forum

Wiedereingliederung ins Berufsleben

Startbeitrag von Kopie aus dem alten Forum am 02.08.2001 10:56

Am 07.06.2001 um 11:22:14 Uhr schrieb Sabine (durch Forenmaster): (75)

Wiedereingliederung ins Berufsleben

Hallo,
mir fällt langsam aber sicher zuhause die Decke auf den Kopf. Ihr kennt das sicher alle. Da ich nun seit 4 Monaten
nicht mehr gearbeitet habe, ich aber jetzt mit der Fibro
besser zurechtkomme, möchte ich es mit meiner Arbeit wieder
stundenweise versuchen. Da ich leider überhaupt keine Erfahrung habe, wie ich das anstellen muss, bitte ich Euch
alle mir Eure Erfahrungen mitzuteilen. Vielen Dank schon mal
im Voraus.
Ein sonniges und schmerzarmes Wochenende
von Sabine.

Antworten:

Am 09.06.2001 um 12:40:44 Uhr schrieb Germaine (Beitrag verschoben durch Forenmaster): (56)

Re: Wiedereingliederung ins Berufsleben

Wenn mann länger Krankgeschrieben war kann mann in Absprache mit der Krankenkasse oder den Med.Dienst eine Wiedereingliederung machen beginnend mit 4 Stunden das gute daran ist,das mann wenn es nicht klappt sein Anrecht auf krankengeld nicht verliert.Ich hoffe hiermit geholfen zu haben,bei Fragen könnt ihr Mailen.
Tchüss Germaine

von Kopie aus dem alten Forum - am 02.08.2001 10:57
Am 12.06.2001 um 06:17:13 Uhr schrieb Angelika: (52)

Re: Wiedereingliederung ins Berufsleben

Genau! das nennt sich Hamburger Modell und setzt voraus, daß man seinen Arbeitsplatz noch hat. Vorher muß das mit Deinem Arbeitgeber abgesprochenwerden. Allerdings habe ich es einmal sogar gemacht, als ich wegen der langen AU-Schrift von meinem Brötchengeber gekündigt wurde (Probezeit). Ich habe mir was gesucht. Es muß auch nicht zwingend mit 4 Stunden nagefangen werden. Ich habe damals mit 2 Stunden begonnen und es wurde 14tägig um eine Stunde gesteigert. Ich habe es aber leider nur bis 3 Stunden geschafft, so daß die Maßnahme dann von der Kasse nicht mehr genehmigt wurde. Aber ich halte Dir die Daumen, daß Du mehr Erfolg hast.

von Kopie aus dem alten Forum - am 02.08.2001 10:57
Am 09.06.2001 um 11:29:44 Uhr schrieb Moni die II.: (54)

Re: Wiedereingliederung ins Berufsleben

Hallo Sabine,
du hast im Prinzip schon die Hinweise bekommen wie ich lese, wollte dir nur sagen wie es bei mir war.
Bedingt durch eine größere Op /Endometriose und lange Krankheit wobei Fibro dazu kam habe ich eine Wiedereingliederung über meinen behandelnden Arzt gemacht. Anfangs 4 Stunden, dann 6 Stunden und jetzt wieder voll (leider Wechselschichten von 12 Stunden) die mich total schlauchen und mitnehmen. Es ist eben nicht einfach. Ich hatte während der ganzen Zeit ein feste Arbeitsstelle, was mein Glück an der Sache war und ist.
Leider habe ich nur ein anderes Problem, ich wollte gerne aus den Schichten raus, da schreibt mir allerdings keiner meiner behandelnden Ärzte länger als 4 Wochen ein Attest, und das ist wenig und so muss ich wieder voll arbeiten.
Trotzdem alles gute für Dich
wünscht Moni die II.

von Kopie aus dem alten Forum - am 02.08.2001 10:58
Am 08.06.2001 um 10:20:26 Uhr schrieb Claudia: (52)

Re: Wiedereingliederung ins Berufsleben

Hallo Sabine
Ich verstehe Deine Frage nicht ganz. Wenn Du krankgeschrieben bist, Deine Stelle aber noch hast, musst Du wohl mit Deinem Vorgesetzten Kontakt aufnehmen und Dir vorher überlegen, zu wieviel Prozent Du wieder arbeiten willst. Das gleich gilt für das Gespräch mit dem Arzt.

Wenn Du keine Stelle mehr hast und eine neue suchen musst, solltest Du Dich auf Inserate bewerben und Dir überlegen, wieviel Du beim Vorstellungsgespräch von Deiner Gesundheit / Belastbarkeit erzählen willst oder nicht.

Bei mir war es so, dass nur ich wissen konnte, wieviel ich zu arbeiten im Stande bin, denn weder mein Chef noch mein Arzt können das wissen.

Claudia

von Kopie aus dem alten Forum - am 02.08.2001 10:58
Am 07.06.2001 um 15:58:15 Uhr schrieb Petra: (47)

Re: Wiedereingliederung ins Berufsleben

Hallo Sabine,
falls du eingestellt bist und nur krank geschrieben bist, ist die Sache sehr einfach.Jeder Hausarzt hat vorgefertigte Formulare zur Wiederherstellung der Gesundheit bzw. zur EWiedereingliederung (die genaue Bezeichnung weiß ich nicht mehr).Darauf muss er dann schreiben, wieviel Stunden du arbeiten kannst und ab wann du wieder voll arbeiten kannst bzw. mit wieviel Stunden.Das Formular ist 3-fach, eines geht an den Arbeitgeber, eines an die Krankenkasse und das andere wohl an dich oder bleibt beim Arzt.Solltest du allerdings arbeitslos sein, müsstest du dich beim Arbeitsamt erkundigen, was es für Möglichkeiten gibt.
Mein Mann und ich haben beide diese Maßnahme schon in Anspruch genommen,allerdings stehen wir in einem festen Arbeitsverhältnis.Mein Mann hatte eine Hüftoperation und hat dann nach 6 Wochen wieder voll gearbeitet (damals in der Industrie). Ich habe auch u.a.Fibro und bin Beamtin, ich bekam dann vorübergehend bezahlte Entlastung, habe aber dann auf eigene Kosten auf eine halbe Stelle reduziert, was bei Beamten ja möglich ist.
In der Hoffnung, dir etwas geholfen zu haben, verbleibe ich mit lieben Grüßen

Petra

von Kopie aus dem alten Forum - am 02.08.2001 10:59
Am 07.06.2001 um 11:39:04 Uhr schrieb Monika Draga (Forenmaster): (61)

Re: Wiedereingliederung ins Berufsleben

Hallo Sabine,

wende Dich doch mal an Deine Krankenkasse und bitte um eine sozialmedizinsiche Beratung zur stufenweisen Wiedereingliederung in den Beruf. Die können, evtl. unter Einschaltung des Medizinischen Dienstes, Dir sagen, wie das dann abläuft, welche Vereinbarungen mit Deinem Arbeitgeber getroffen werden müssen usw.

Ich fände es sehr gut, wenn Du über Deine Schritte und die Ergebnisse hier auch berichten würdest.

Vielleicht meldet sich hier ja auch mal jemand von einer Krankenkasse?

Viel Erfolg,
Monika

von Kopie aus dem alten Forum - am 02.08.2001 10:59
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