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Informationen zum Thema:
Forum:
Fibromyalgie und sozialmedizinische Themen
Beiträge im Thema:
2
Erster Beitrag:
vor 16 Jahren, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 16 Jahren, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
Monika Draga (Admin), Dorocarlotta

Private BU-Versicherung, wer hat Erfahrung?

Startbeitrag von Dorocarlotta am 06.09.2001 10:47

Hallo ihr da draussen, meine BU-Rente wurde wieder abgelehnt, ich werde Widerspruch einlegen, weiss aber nicht recht, wie ich das am besten machen soll. Mein Hausarzt gibt grundsätzlich keine %-Angabe der Berufsunfähigkeit an, bescheinigt mir aber, dass ich berufsunfähig bin, mein Rheumatologe wird auch keine %-Angabe machen, ich möchte gerne, dass sowohl mein körperlicher als auch mein psychischer Zustand miteinfliesst in die Begutachtung. In den letzten Jahren habe ich aufgrund psychiatrischer Gutachten 40% bescheinigt bekommen und dann durch einen gerichtlichen Vergleich, bei dem die 50%-Klausel aufgehoben wurde, auch 40% der vereinbarten Rentenzahlung erhalten (sprich DM 660.- monatlich), also nicht mehr die volle Summe. Da ich vor über einem halben Jahr meine Psychotherapie beendet habe, die Kassenstunden waren ausgeschöpft, gilt anscheinend eine Stellungsnahme des behandelnden Therapeuten nicht viel.
Nach Aussage des Versicherungsvertreters entscheidet die Versicherung bei dieser Neubegutachtung erstmal nach Aktenlage, also bräuchte ich wohl mehrere Stellungnahmen. Wer kennt sich mit privaten BU-Versicherungen aus? In den letzten Jahren ist da schon einiges schief gelaufen und es scheint schon wieder auf einen Prozess hinauszulaufen, ich wäre gerne besser vorbereitet diesmal, möchte nicht schon wie jetzt bereits geschehen an Formfehlern scheitern? Bin über jeden Hinweis dankbar...Lieben Gruss Doro

Antworten:

Hallo Doro,

ich fürchte, dass das Forum da nicht viel helfen kann. Es kommt nämlich bei privaten Versicherungen einzig und allein darauf an, was in DEINEM Vertrag steht. Jeder Vertrag ist individuell. Als ich Deinen Beitrag gelesen habe, dachte ich sofort an einen anderen Fall, da wäre bei einer psychiatrischen Diagnose überhaupt keine BU gezahlt worden, weil dies im Vertrag so vereinbart war, dass das ausgeschlossen bleibt. Die Problematik ist also immer ganz individuell zu betrachten und Erfahrungen von anderen können da wenig helfen.

Aber ganz generell sehe ich ein Problem logischer Art: Wenn Du willst, dass Dein psychischer Zustand in die Beurteilung einfließt, aber Du nicht in einer entsprechenden Behandlung bist, dann paßt das schon mal nicht zusammen. Also ich denke, dass es sinnvoll wäre, erst mal so etwas wie Inventur zu machen und eine Bilanz aufzustellen, die Dir zeigt, ob die Erwartungen auf der einen Seite auch durch Belege auf der anderen Seite gedeckt sind. Sonst verschleuderst du nur Energie bist womöglich hinterher in einer noch schlechteren Situation.

Alles Gute
Monika

von Monika Draga (Admin) - am 06.09.2001 12:29
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