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mydoblo.de
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13
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Christian., Danny, El Doblò, Manfred, huto, Sbiellato, Klemens, Huto

Bipower: Gastanks ausbauen.

Startbeitrag von Huto am 04.02.2007 22:10

Hi
Ich will die Gastanks von unserem Doblo für eine längere Reise ausbauen. Hat jemand Erfahrung damit?

Antworten:

Hallo,

ich würde mich erst mal erkundigen, ob man das so einfach machen darf.
Ausbauen wird schon gehen, aber einbauen ohne Tüvabnahme (dichtigkeit) währe mir zu unsicher.

Gruß
Danny

von Danny - am 05.02.2007 09:04
Den Dichtigkeitstest macht auch jeder Caravanhändler für kleineres Geld (und ohne Angst vor Stilllegung :-P )

von Christian. - am 05.02.2007 14:51
Achtung: Es geht hier nicht um LNG mit ca. 20 bar, sondern um CNG mit max 250 bar!

Gruß Klemens

von Klemens - am 05.02.2007 16:10
Hallo,
wieso willst du die ausbauen? Macht doch keinen Sinn, deswegen hast du auch keinen größeren Tank.
Ich denke auch, daß das ausbauen nicht so einfach ist, evtl. Sensoren im Management usw., das Einbauen und die Abnahme wird sicherlich auch eine größere Aktion. Vor Allem stellt sich die Frage, wie sich Fiat nach Aus- und Wiedereinbau im Fall der Fälle verhält,

Gruß

Manni

von Manfred - am 05.02.2007 17:17
Zitat
Manfred
Hallo,
wieso willst du die ausbauen?

Hat er doch geschrieben...damit der kofferraumfüllende Gastankkasten weg ist...logisch oder?
Zitat
Manfred
Macht doch keinen Sinn, deswegen hast du auch keinen größeren Tank.

-->??? bzw. siehe oben (es geht um den Platz nicht um die Reichweite!)

Zitat
Manfred
Ich denke auch, daß das ausbauen nicht so einfach ist

Klar ist das einfach, es sei denn er ist irgendwo blöde verschweisst...halte ich aber für sehr unwahrscheinlich, die Halter werden geschraubt sein.
Zitat
Manfred
, evtl. Sensoren im Management usw.,

Die zeigen dann halt: "leer" an...ist ja so als wenn nix drin ist!?
Zitat
Manfred
das Einbauen und die Abnahme wird sicherlich auch eine größere Aktion.

Wenn der Ausbau geht, geht auch der Einbau...nix mit Abnahme...das Ding wird er ja wohl nicht austragen lassen...er macht halt ne Dichtheitsprüfung bei nem Cravan-Händler und gut.
Zitat
Manfred
Vor Allem stellt sich die Frage, wie sich Fiat nach Aus- und Wiedereinbau im Fall der Fälle verhält,

Nach der Garantie/Gewährleistung wäre mir das rel. Wurst...zumal Kulanz im Wortschatz der Hersteller eh ein Fremdwort ist...ich wage eh zu behaupten, dass man den Ausbau nicht sieht...wenn alles geschraubt ist sowieso nicht.

von Christian. - am 05.02.2007 19:20
Im G. u. G. hat Christian recht.

Zitat

Achtung: Es geht hier nicht um LNG mit ca. 20 bar, sondern um CNG mit max 250 bar!

Das ist der Flaschenfülldruck, nicht der Arbeitsdruck! Der beträgt ca. 7 Bar!

Absolut behrrschbare Technik, jede Sauerstoffflasche zum Autogenschweißen hat diesen Druck, und die werden im rauen Baustellenbetrieb genutzt. Nichtsdestotrotz sollte man wirklich Ahnung haben, wenn man an Gas schraubt.
Für Dichtigkeitsprüfungen gibts für Vorsichtige Lecksprays, für Mittelvorsichtige darfs auch Seifenwasser sein und für Heizungsbauer/ G-W-S - Menschen wie mich mit 30jähriger Berufserfahrung reicht auch ein Feuerzeug. Es gibt auch elektronische Gasmelder, die recht gut sind.
Ich empfehle, wenn Ahnung vorhanden: ausbauen und einbauen ohne externe Prüfung, sonst Finger weg und machen lassen!

MfG

El Doblò

von El Doblò - am 05.02.2007 22:35
Hallo,

meine lieben Doblo-Kollegen, ich will euch jetzt mal etwas zum Thema Gas sagen. Ich arbeite in einer Rainerie, sicher ist das beherrsch´bare Technik, aber das sind auch Bomben. Das ist nunmal so und das einzige was ich hier kritisch in den Raum stelle ist, ob das Risiko sein muß.

Letztes Jahr bei Ansbach war ein erfahrener Gasfahrer, schaut euch die Fotos in der Presse an. Vor mehreren Jahren verbrannte ein Gasfahrer bei einer aufgetretenen Undichtigkeit, den kannte ich persönlich. Tatsache ist, eine Packung Gasflaschen dieser Füllmenge hat eine Wirkung, die könnt ihr euch nicht vorstellen, wenn ihr es noch nicht erlebt habt. Ich hab schon mal gesehen, welches Loch eine Gasflasche in einer Betondecke hinterläßt, wenn unten der Boden nachgibt.

Wenns nicht zwingend sein muß, Finger weg.

Mehr will ich nicht sagen, denn einen Aus- und Einbau ohne Fachfirma, nur um an Kontrollen vorbeizugehen, ist doch schwachsinn.

Gruß

Manni

von Manfred - am 06.02.2007 19:39
Warum so kompliziert wen einfach geht , Dachboxen wurden extra entwickelt für platzprobleme zu losen, ausserdem das Doblo NP hat eine benzintank so groß wie alle andere

von Sbiellato - am 06.02.2007 20:12
Dachbox-->Mehrverbrauch und nicht jeder fährt gerne mit allem Kram aufm Dach rum (Fahrräder, Kühlschrank...weiß der Teufel)

Was willst Du mit Benzintank? Darum gehts garnicht...rein um den Platz im Kofferraum.

von Christian. - am 06.02.2007 20:55
Uh, da schein ich ja quasi eine Gasflasche angestochen zu haben!
Also die Tanks müssen raus, ich schippere nicht das riesige Gewicht in der Gegend rum und lass mir dann in der Ukraine das Zeugs aus der Dachboxe klauen.
Mechanisch ist der Ausbau der beiden "Bomben" ein Klacks, das hab ich mir schon angesehen. Es geht mir eher um die Gasanschlüsse und das Funktionieren des Fahrzeugs ohne dieselben. Da wäre ein Schema nützlich.
Der Umgang mit dem Gas traue ich mir zu, ich bin mal als Physiklaborant ausgebildet worden und habe Erfahrung im Umgang mit Wasserstoffreduktionsöfen u. ä. Eine Prüfung nach dem Wiedereinbau würde ich schon machen lassen.
Danke vorerst für euer Engagement. Und falls jemand ein Manual/Schema hat: Ohne Zögern mir zur Verfügung stellen :-).
Gruss
Huto

von huto - am 07.02.2007 10:46
Hallo,

Ich würde auf die Anschlüsse Blindstopfen schrauben, dann ist alles dicht und es kann auch kein Dreck
rein.

Gruß
Danny

von Danny - am 07.02.2007 11:53
Hy Doblòs,

hier werden Aussagen vermengt, die ein falsches Bild vom Umgang mit Gas darstellen.

Die Unfälle von Gasfahrern sollen als Warnung dienen, die Gastanks aus Hutos Doblò auszubauen.

Grundsätzlich: Der Umgang mit Gas erfordert Fachwissen und Vor - und Umsicht. Thema hier ist das Gefahrenpotential beim Aus - und Einbau von Gastanks im Doblò.

Halten wir fest: Es gibt 2 Sorten Gas, Erdgas (Methan) und Flüssiggas, ein Propan - Butan - Gemisch. Im Doblò wird ein Erdgassystem angeboten.

Zum Thema Sicherheit schreibt der ADAC: „Es gibt keine Hinweise aus der Praxis, dass bei diesen Fahrzeugen ein erhöhtes Sicherheitsrisiko besteht, auch nicht aus jenen Ländern, wo relativ viele Autogasautos zugelassen sind. Crash- und Brandtests zeigen, dass Autogasautos nicht gefährlicher sind als vergleichbare Benzinfahrzeuge.“ Autogastanks sind mit Rohrabrissventilen ausgestattet. Sollte bei einem Unfall der Tank aus der Halterung gerissen werden und Leitungen abreißen, so werden die entsprechenden Anschlüsse sofort versiegelt. Alle Tanks sind mit Schmelzsicherungen ausgestattet, sodass im Brandfall Gas kontrolliert entweichen und abbrennen kann, um ein spontanes Bersten des Stahltanks durch große Hitze zu vermeiden.

Unfälle mit Gas sind normalerweise entweder auf fahrlässig oder vorsätzlich falschen Umgang mit Gasanlagen zurückzuführen.

Zitat

Letztes Jahr bei Ansbach war ein erfahrener Gasfahrer, schaut euch die Fotos in der Presse an. Vor mehreren Jahren verbrannte ein Gasfahrer bei einer aufgetretenen Undichtigkeit,

Wie kam denn diese Undichtigkeit zustande? Trat sie vor oder nach einem Unfall auf oder lag menschliches oder technisches Versagen vor?!
Auf der Strasse wird normalerweise nur Flüssiggas Propan - Butan transportiert. Erdgas ist fast immer rohrleitungsgebunden.
Die Autohersteller würden doch Gasanlagen in ihren Fahrzeugen gar nicht verbauen, wenn diese unsicher oder gar gefährlich wären!
Also, was ich schon einmal gesagt habe: Wenn das Fachwissen vorhanden ist, gibt es überhaupt keine Einwände, die Gastanks aus dem Doblò auszubauen. Beim Wiedereinbau sollte natürlich mit größter Sorgfalt vorgegangen werden, speziell bei der Dichtigkeitsprüfung.

MfG

El Doblò


von El Doblò - am 09.02.2007 00:35
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