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Forum:
mydoblo.de
Beiträge im Thema:
3
Erster Beitrag:
vor 16 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 16 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
coyote, kai

Erfahrungsbericht

Startbeitrag von coyote am 21.11.2001 22:30

So, jetz hab ich ihn bald ein halbes jahr, meine lieben kleinen. Insgesamt kann ich nur sagen dass es in diesen monaten sowohl positives, als auch relativ viel negatives passiert ist.
das mit der lichtmaschine habe ich ja schon geschrieben. leider lädt auch die neue nicht richtig. wenn man ein paar tage nur kurzstrecken fährt hat die batterie dann am nächsten morgen keinen saft mehr. also ab zum händler und reparieren lassen (auch das licht flackert, besonders lästig.), dachte ich mir. dieser stellte fest das es extreme spannungsschwankungen gibt, also anruf bei fiat austria. und jetzt kommts!! die haben doch tatsächlich bei den ersten gebauten exemplaren (meiner gehört dazu) eine unterdimensionierte lichtmaschine eingebaut (die geben das sogar zu), dass man damit aber ohne probleme leben könne, kein austausch (auch händler versteht das nicht mehr). naja, brauch ich halt öfter den punto um meinen am morgen zu starten. soviel mal zur lichtmaschine.
das nächste negative ist der exorbitante verbrauch. er ist einfach nicht unter 11 liter zu bringen, egal was man tut. dazu kommt ziemlich extreme rauchentwicklung (russ, meine heckklappe ist schon ganz schwarz). ich weiss ja dass meiner keinen dieselkat hat, aber sowas. was auch irgendwie verwunderlich ist, (normalerweise fahr ich sehr geruhsam) dass er plötzlich ohne die geringsten probleme 170 geht. dachte zuerst dass das nicht sein kann, stimmt aber. hm, was war sonst noch?!
ach ja, der kühler war nicht angeschraubt, hing nur an den schläuchen im motorraum (durch zufall entdeckt). wie überhaupt die gesamte verarbeitung nicht gerade die beste ist, aber sowas stört glaub ich eher euch deutsche. abfallende teile oder irgendwelche quietschgeräusche sind normal (ob das was damit zu tun hat das meiner schon ganze 3 monate vor dem offiziellen verkaufsstart in österreich das erstemal zugelassen wurde?).
so, nun zum letzten negativerlebnis: ölverlust am motor (nicht wirklich tragisch, aber eine kleine latsche ist immer unterm auto). gott sei dank gibts bei uns keinen tüv.

nun zu den positiven sachen: witziges styling, extrem viel platz (ist ja doch eine nummer größer als berlingo/kangoo), sehr zuverlässig (stehengeblieben ist er jedenfalls noch nie, wenn man die leere batterie nicht mittzählt), ist auch als campingbus benutzbar, den steinzeitdiesel kann jede hinterhofwerkstatt reparieren, freundlicher innenraum, einfaches fahrwerk (eine starrachse mit blattfedern kann man so schnell nicht hinmachen), feldwegtauglich, angenehme schaltung, sehr gute ausstattung (meiner hat alles, außer klima), leiser motor, einfach ein auto mit dem man extrem gerne fährt, und natürlich die zuladung (zumindest mit der heckauflastung).
daran liegts wahrscheinlich, dass inzwischen sehr sehr viele doblos herumfahren und auch die meisten zufrieden sind (dazu gehört auch unser örtlich bäckermeister, vorher eingefleichster mercedesfahrer, vom vito aber offensichtlich enttäuscht).

alles in allem ein doch sehr empfehlenswertes fahrzeug. ich werde mir nur beim nächsten mal kein auto mehr kaufen dass vor der präsentation schon mal zugelassen war.

schönen gruß an alle doblofahrer da draussen

coyote

Antworten:

nur ne kleine zwischenfrage: gar keinen tüv? überhaupt nicht? ich fahr zwar nicht fahrlässig mit autos ohne bremsen und reifenprofil rum, aber hier in bremen hat mich der tüv schon zur verzweiflung gebracht und meinem renault rapid/express die plakette verweigert weil z.b. die blinkerkontrolllampe ( genau, die kleine grüne im armaturenbrett... ) nicht funktioniert hat! jetzt sollen hier wohl auch noch alle autos, die älter als 8 jahre sind, jährlich zum tüv... wem ausser der automobilindustrie nützt das? ich muss wohl bald ein exil suchen für den kleinen renault, der mich noch nie (253.000km) im stich gelassen hat und dem wegen solcher haarspalterei der entzug der betriebserlaubnis und tod in der schrottpresse droht.

von kai - am 23.11.2001 08:41
bei uns in A gibt es eine jährliche überprüfung durch die kfz werkstätten. nur nimmt das halt keiner so genau. bei meinem fiat 132 (Bj. 1976) ging der meister einmal rund ums auto, fragte ob die bremsen eh funktionieren und schon hatte ich das neue pickerl, das gleiche beim a112, punto, multipla, etc. die werkstätten müssen zwar einen prüfbericht ausfüllen (es gibt schwere und leichte mängel, was man halt ankreuzen muss) aber notfalls zahlt man halt ein kleines trinkgeld und verspricht nur mehr im ort rumzufahren, oder dass man eh bald ein neues auto kauft. ein freund von mir aus münchen war da mal mit, der hat das gar nicht fassen können.
wie gesagt, das pickerl (österr. tüv) macht bei uns JEDE kfz werkstatt.
nur in wien sind sie da ein bisserl strenger.
soviel zum östereichischen pickerl

coyote

p.s. in zukunft muss man mit einem neuwagen erst nach 3 jahren zur überprüfung.

von coyote - am 23.11.2001 13:41
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