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mydoblo.de
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13
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Michael12, Reinhard Biermann, Andi_Ch, Andi_CH, Opelfahrer, Erik, Christian

Leuchtstärke Glühbirne

Startbeitrag von Michael12 am 27.12.2005 11:52

Hallo,

ich habe folgendes Problem. Bei meinem Doblo brannten in regelmäßigen Abständen (einge Tage bis Wochen) die Glühbirnen durch. Mein Fiathändler meinte, dass die Spannung zu groß sei und baute einen entsprechenden elektr. Widerstand ein. Dies hat nun zur Folge, dass die Birnen halten, aber das Abblendlicht relativ dunkel ist.

Mein Fiathändler meinte, dass der Widerstand keine Auswirkung auf die Leuchtstärke haben dürfte. Er wird nochmals die Spannung messen und sollte sich herausstellen, dass die Spannung zu niedrig ist, wird er den Widerstand wieder ausbauen. Nur dann habe ich wieder das alte Problem.

Kennt jemand das Problem?
Wenn ja, wie habt ihr/du Abhilfe geschaffen.

Gruß
Michael

Antworten:

Das kann ja wohl nicht wahr sein ! So einen Schwachsinn bei einem Fachhändler ? Wenn die Spannung im Bordnetz zu hoch ist, dann wird von der LiMa bzw. der nachgeschalteten Regelung eine zu hohe Spannung abgegeben und dort muß repariert/eingestellt/getauscht werden. Denn dann bekommen alle Verbraucher eine zu hohe Spannung und nicht nur die Beleuchtung !
Wenn ich einen Widerstand dazwischenschalte, sinkt natürlich die Spannung und damit auch die Lichtstärke jeder Lampe an diesem Stromkreis. Das lernt man in der Schule (wenn man aufgepasst hat ...)
Ich würde mich bei FIAT beschweren und mit eine Fachwerkstatt empfehlen lassen, deren Eigentümer mindestens einen Hauptschulabschluß hat. Falls es kein Garantiefall ist, kann auch ein BOSCH-Dienst weiterhelfen, die sind mit Problemen der Elektrik meist mehr vertraut als normale Autowerkstätten.

von Reinhard Biermann - am 27.12.2005 12:37
Jupp - dem ist nichts hinzuzufügen. Dem Kerl gehört der Meisterbrief aberkannt...

von Erik - am 27.12.2005 16:54
Staune nur noch,
wie manche im elektrischen System rumpfuschen,also das durchbrennen der Glühlampen ist nicht nur ein Fiatproblem. Hatte diese Probleme auch bei Subaru und Renault, behoben mit einem Spannungsspitzenkiller. Also so heisst das Teil, habe zuerst auch gezweifelt und erst mal am Wagen von meinem Bruder getestet, hat sich mehr als bewährt und alle denen ich das Teil verbaut ist, haben seitdem Ruhe. klemmt man einfach zwischen Batterie Minus und Plus. Kostet bei uns in der Schweiz um die 34 Franken also etwas über 20 Euros.
Infos unter www.system-elekrotechnik.de

von Andi_CH - am 27.12.2005 17:42

Re: Spannungsspitzenkiller

Hört sich logisch an - nur, wo kommen die Spannungsspitzen her ? Die angeschlossene Autobatterie ist ein derart starker Verbraucher/Puffer, daß sich gar keine schädlichen Spannungsspitzen aufbauen können (es sei denn ich hänge die Karre an die 220 KV-Überlandleitung ...). Vieleicht kommt es daher, daß die Batterie nicht fest genug an den Polen verschraubt ist, sodaß bei einem Wackelkontakt bei laufendem Motor die Verbindung zur Batterie kurz unterbricht und die LiMa so eine Stromspitze erzeugt ?
Ich würde erst mal die Batteriekontakte reinigen und die Polklemmen gut befestigen bevor ich mir so ein Teil einbaue - höchstens als letzte Rettung wenn alles nix hilft.....

von Reinhard Biermann - am 27.12.2005 18:21

Re: Spannungsspitzenkiller

Ich glaube ich bräuchte Wiederstände, damit ich nicht durchbrenne wenn mir ein Meister sowas erzählt... Ein Wiederstand mindert den Stromfluß und "verbraucht" die Energie durch Wärmeentwicklung/-ableitung (analog zu den Dimmerlampen, welche einen regelbarem Wiederstand haben und leider volle Leitusng fressen egal wie hell/dunkel man das Licht einstellt). Das was der Laden dort gemacht hat, ist wie jmd. eine Schmerzpille zu geben der sich das Bein gebrochen hat... Sympthome beseitigt, Ursache vorhanden.
Die Batterie ist ein Puffer, das ist klar aber Spannungsspitzen können sich trotzdem aufbauen (siehe Fremdstarten, dort sollte man auch einen Verbaucher mal anmachen). Allgemein würde ich auch auf nicht gefettete oder lockere Pole tippen oder der Anschluß an der Lima ist ankorridiert oder etwas locker, die Kabelklemmen dort rosten mit der Zeit ja auch gerne mal weg.
Wenn die Spannung an allen anderen Verbraucher stimmen sollte (bzw. dort nie Spitzen durchschalgen) sollte man sich einfach mal den Kabelbaum "Licht" ansehen und durchprüfen ob da was angescheurt iste etc.

von Christian - am 28.12.2005 13:28

Re: Spannungsspitzenkiller

Spitzenspannung zum 2.ten
Also um mal ganz klar zu sagen die kurzen schnellen Spitzen kann die Batterie nicht abfangen da sie dazu zu träge ist, Ihr könnt ja mal spasseshalber ein Osziloskop an die Batterie anschliessen und schaltet dann mal die elektrischen Verbaucher ein und aus. Ihr werdet staunen was da noch ankommt, jedes Relais funzt da schon mit ner mächtigen Spitze rein und da die Glühlampen für 12Volt ausgelegt sind und wir mittlerweile so zwischen 14 und 15 Volt Bordspannung haben wenn der Motor läuft, so geben diese Spitzenspannungen den Glühlampen noch den Rest. Hast nach der 2. Woche das Teil schon draussen, wenn Du keine H7 mehr wechseln musst.

mit dobloschen Grüssen

Andi

War da Anfangs auch skeptisch und habe den Vertreter der uns das verkaufen wollte nur belächelt! Mittlerweile mehr als überzeugt bin.

von Andi_Ch - am 28.12.2005 15:01
Verstehe Eure Aufregung nicht. In meinen Augen ist das ein ganz korrekter Fiathändler´und mit der Kompetenz, die ich von einem Fiathändler erwarte.

Gruss

von Opelfahrer - am 28.12.2005 20:16

Re: Spannungsspitzenkiller

hö hö und das von nem Opeltreiber

von Andi_Ch - am 29.12.2005 10:45
Danke für die Antworten.

Ich war nochmals beim Fiathändler.

Er hat die Spannung an der Lampe gemessen. Die hatte 12,5 Volt bei laufendem
Motor. 10,5 Volt bei nur eingeschalteter Zündung.

Er hat mir die Sache mit dem "Widerstand" nochmals erklärt. Demnach ist es kein Widerstand im eigentlichen Sinne sondern ein "verlängerter" Kabelsatz. Dieser soll Spannungsspitzen, die bei Zuschalten starker Stromabnehmer kurzzeitg entstehen können, abmindern.
Das Licht dürfte eigentlich dadurch nicht dunkler werden.

Ein Gerät mit dem man die Leuchtstärke messen kann hat er leider nicht.

Ich werde mich jetzt mal auf die Suche nach einem entsprechendem Meßgerät machen und mal schauen was dabei rauskommt.

Meine Eletrotechnikkenntnisse sind zwar nicht die besten aber ist es nicht so, dass bei Erhöhung des Widerstandes die Spannung gleich bleibt und der Stromfluss bzw. die Stromstärke abnimmt.

Gruß
Michael

von Michael12 - am 02.01.2006 06:30
Hallo Michael,
was ist nun aus deinen suizidgefährdeten Glühlampen geworden? Würde sicher alle interessieren welche Lösung zur behebung des Problemes Du eingeschlagen hast und ob das auch etwas gebracht hat.

mit doblischen Grüssen

von Andi_CH - am 07.01.2006 08:39
Kleine Übung: Schalte mal 2 identische Glühlampen zu je 12 V hintereinander, schliesse das Ganze an 12 V an und miss dann bei beiden jeweils die anliegende Spannung...

12,5 V bei laufendem Motor sind OK, die Ladeschlußspannung von Bleiakkus liegt bei 13,5 V, dann sind sie voll geladen, auch das müssen Lampen im Kfz verkraften. Vielleicht gehen sie durch Vibrationen kaputt ?

Das längere Kabel klingt mir auch noch sehr nach Elektro-Voodoo !
Da müsste man schon ca. 50 m Kfz-Kabel dazwischenschalten um eine meßbare Dämpfung zu erhalten !

Spannungsspitzen können eigentlich nur entstehen, wenn man starke Verbraucher abschaltet, weil dann die Spannung kurzzeitig hochschiessen kann.
Beim Einschalten kann die Spannung höchstens heruntergehen (bis der LIMA-Regler wieder nachgeregelt hat) ...

von Reinhard Biermann - am 07.01.2006 21:03
Hallo Reinhard und Andi,

die Lampen halten jetzt. Inzwischen schon fast 2 Monate.
Vorher warens teilweise nur 7 Tage.

Zum Lichtstärke messen bin ich noch nicht gekommen. Unser TÜV hat auch kein entsprechendes Gerät. Ich werde heut mal bei einem anderen KFZ -Sachverständigen vorbeischauen. Vielleicht hat der ja entsprechendes Gerät.

Ich halte euch auf dem Laufenden.

Gruß
Michael

von Michael12 - am 09.01.2006 05:56
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