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Informationen zum Thema:
Forum:
mydoblo.de
Beiträge im Thema:
6
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
Dobloist, uwe, Christian, Reinhard Biermann, Klemens

Batterie / Akku

Startbeitrag von Dobloist am 13.02.2006 12:02

Hallo!

Vor kurzem (beim intensiv diskutierten "Gewährleistungsbeitrag" ) wurde im Forum über Batterien debattiert.

Meine Frage:
Vor kurzem war die Batterie von meinem Doblo (1,9 Diesel, BJ 2001) leer. Daraufhin habe ich ein Ladegerät angeschlossen - seitdem (ca. 2 Wochen) ist alles in Ordnung.

Während des Ladevorganges hat die Batterie jedoch ein wenig zu "kochen" angefangen. Ein Bekannter sagte mir, daß dies bei einer Ladeleistung des Ladegerätes von 70 Ampere nicht vorkommen dürfe und die Batterie für die Entsorgung reif wäre. Die Batterie wäre geschädigt - sie könne jederzeit "zusammenfallen".

Kennt sich jemand bei dem Thema aus? Wie funktionieren Batterien, was schadet ihnen, warum kam es zum "kochen", was heißt zusammenfallen, wie wartet man eine Batterie?!?!?!?!!?

Liebe Grüße,
Dobloist

Antworten:

Hallo,

das Thema ist nicht ganz einfach, aber sehr gut unter

[www.microcharge.de]

erklärt.
Ganz grob: Die sogenannten "wartungsfreien" Batterien in Blei/Kalzium-Technik sind nicht sehr zyklenfest. Schon wenige Tiefentladungen können eine kalziumlegierte Batterie vollständig zerstören, da sie danach kaum noch Ladestrom aufimmt. Dieses Phänomen ist als "Antimonfreieffekt" bekannt.

Ich hab meine original-Fiat Batterie nach 2,5 Jahren entsorgt (Standheizungs-Betrieb) und mir eine Arktis-Hightec von ATU besorgt (50 AH). Hat 3 Jahre Garantie - dann wird die auch wieder fällig sein. Aber bisher keine Probleme.

Gruß Klemens

von Klemens - am 13.02.2006 12:30
Wenn die Batterie nur hörbar geblubbert hat, dabei aber nicht heiß wurde, hat sie nicht gekocht sondern nur die üblichen Gase beim Ladevorgang abgegeben. Das ist immer so - wenn man sie neigt, blubbern die Gasblasen nach oben und das hört sich dramatisch an, ist aber normal.
Nur wenn sie heiß wurde, stimmt was nicht, das kann die Lebendauer verkürzen.
Dramatisch ist es aber auch nicht, im schlimmsten Fall muß man eben eine neue einbauen ...
70 A Ladestrom ist wohl ein Mißverständnis - damit kann man Elektroschweißen. Wahrscheinlich ist "für Batterien bis 70 Ah" gemeint, das würde Sinn machen.

von Reinhard Biermann - am 14.02.2006 08:28
"70 A Ladestrom ist wohl ein Mißverständnis - damit kann man Elektroschweißen. Wahrscheinlich ist "für Batterien bis 70 Ah" gemeint, das würde Sinn machen."

Würde ich gerne mal sehen wenn das einer probiert, dann kann ich mit meinem 250A Bruzzelautomat ja 60Ah-Akkus in 1/4-Stunde voll laden ;-)
Aber mal im Ernst: Selbst Schnelladegeräte haben Spitzenleistungen von max. 20Ah normal würde ich ein 1Ah bis 7 Ah-Dauerladekapazität Ladegerät empfehlen, alles andere sind meiner Meinung nach Startautomaten und keine Ladegeräte...
-----------------------------------
[www.mydoblo.foren-city.de]

von Christian - am 14.02.2006 11:20
Hi

ihr habt recht, es waren natürlich 7h.......

von Dobloist - am 14.02.2006 17:47
Hallo
Es könnte sich allerdings um einen Zellenschluß handeln, dabei blubbert dann nur die defekte Batteriezelle.
Übrigens werden die Batterieprobleme vielleicht demnächst noch größer, wenn der Gesetzgeber sich zum Tagfahrlicht entschließt.
Aber man kann die Lebenserwartung einer Batterie beeinflussen, indem man gerade in der kalten Jahreszeit mal zum Ladegerät greift, ab und an nach dem Elektrolyt sieht und auf unnötige Verbraucher verzichtet. Alternativ kann man auch Batterie und Lichtmaschine anpassen.

von uwe - am 21.02.2006 19:57
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