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Zwischenwelt
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Erster Beitrag:
vor 14 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 14 Jahren, 11 Monaten
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kapitän nemo, dr.yoghurt, Herr Österreicher, Hexenhasser, shadow, die erde

Menschen

Startbeitrag von Herr Österreicher am 26.10.2002 18:18

In Moskau werden in einem Theather hunderte Menschen von tschetschenischen Terroristen/Freiheitskämpfern als Geiseln genommen. Ihre Forderung: Abzug von Truppen, Freiheit, Unabhängigkeit, Selbstverwaltung und einen Regierungsgesandten zum Verhandeln. Bis zum letzten Punkt wird nichts erfüllt. Die Geiselnehmer erschießen 2 Menschen .
Die russische Regierung läßt in das Gebäude GIFTGAS ein !!!!
50 tote Geiselnehmer - 90 tote Geiseln.
Tatsache ist, daß jeder terroristische Akt zu verurteilen ist, aber:
Da vergasen wir lieber 140 Menschen bevor über die Forderungen nur nachgedacht wird. Der Putin hats vermasselt, er versprach Frieden in Tschetschenien vor Jahren, und nix is g´wes´n.
Vergasen die Eigenen Leut !!!!!!! Ein ziemlich hoher Preis.
So müssen 140 Menschen durch Menschenhand sterben während ich nichtsahnend die Herbstsonne im gelgefärbten Laubwald genieße.......
Es is zum heulen.
Was hat der Mensch mit seiner Scheiß-Intelligenz gewonnen ? Jedes Viech lebt glücklicher, nach den Gesetzten der Natur.
Was machen wir überhaupt auf der Erde. Jedes Lebewesen, wirklich jedes ist Teil des ökologischen Kreislaufs, jeder nimmt und gibt, alle leben. Nur der Mensch steht draussen, wir haben keinen Nutzen für die Erde.
Sehen wir die Erde als Lebewesen und die Öberfläche als der Erde Haut mit ihre gesunden Flora und Fauna, dann sind wir die Krankheit.
Vielleicht sind Naturkatastrophen und unsere Krankheiten nur das Penizilin der Erde um uns auszumärzen, aber der Mensch scheint resistent - noch.

Antworten:

Menschen 2

(Mein Textfeld war tatsächlich zu Ende)

Schon die Biomasse der Ameisen entspricht die der Menschen.
Und ? Fallen die irgendwie negativ auf ? Ned wirklich.
Und wir ?

Oh Du lieber Augustin, Augustin , Augustin
Oh Du loieber Augustin, Alles ist hin.

von Herr Österreicher - am 26.10.2002 18:22
der hat sich vor urzeiten einen moralisch-psychosozialen käfig gebaut,aus dem er nicht mehr hinauskommt.entwerde man akzeptiert es oder nicht.ändern wird sich nichts.das system ist schuld.und irgendwie ist es von land zu land von regierungsform zu regierungsform gleich.putin konnte nicht anders handeln.

"der,der auch nur ein einziges leben rettet,rettet die ganze welt".

von kapitän nemo - am 26.10.2002 18:39
Diese Sache in Moskau sehe ich auch nur als Beispiel für die Unfähigkeit des Menschen allgemein.

Gilt dieser schöne Satz auch für Menschen-Leben ?

von Herr Österreicher - am 26.10.2002 19:17

mit dem "versprechen"

die tschetschenen zu befrieden, ist putin staatspräsident geworden, d.h., der steht unter zugzwang wie in u.s.a. der bush.

interessant ist, dass die tschetschenen schon zu zeiten der zarenherrschaft rebellsich war und von russland nicht in den griff zu kriegen war. in der zib meinte ein kommentator, der unterschied zum 11.september sei, dass die tschetschenen gegen tatsächliches leid protestieren. ach , und die palästinenser in israel bilden sich ihr leid nur ein ??? (darum gehts doch in wahrheit dabei)

aber ich sehs ned so, dass de rmensch besser oder schlechter wie ein tier ist, er hat halt aufgrund der differenzierung seines cortex mehr mölglichkeiten, im "guten" wie im "schlechten" ...

und das bild mit der erde als durch den menschen erkranktem körper hatt ich bei der hochwasserkatastrophe: hochwasser = gefäßödem, schlamm = granulationsgewebe ...

aber ich glaub, die erde kommt ohne penicillin aus ... ich seh das mehr als ihre natürliche abwehr ...

von dr.yoghurt - am 26.10.2002 19:20

Alles geht vorbei

Treffen sich zwei Planeten.
Sagt der Eine : Servas Erde, wie gehts ?
Erde: Najo ned so guat, waast eh, i hob Menschen.
Der Eine: Geh mach da nix draus , des kenn i, des geht vurbei.....

von Herr Österreicher - am 26.10.2002 19:25
eigentlich hat der mensch nur einen richtigen feind: den umgang mit intelligenz.

oder vermutlich kann man jahre darüber diskutieren,ob alles richtig war.antworten werden nicht gefunden.dem leben eine gewisse sinnlosigkeit zu verleihen erleichtert das leben ungemein.so hart es auch klingen mag,um so mehr man denkt,desto komplizierter wird das leben.der mensch sollte verflucht sein dinge zu akzeptieren wie sie sind.die kranke welt annehmen wie sie ist.und sich selbst die frage stellen,ob hinterfragen der richtige weg ist.
so schizophren es auch klingt:er muss!

von kapitän nemo - am 26.10.2002 19:27

i hoff

boid :mad:

donn scho liaba kurz und schmerzlos a supernova

von die erde - am 26.10.2002 19:30

Will aber nicht !

Jetzt bin ich depremiert. Ich glaubte in meiner Naivität, daß sich irgendwann einmal wes ändern könnte. Aber was tu ich - nix, außer mir mein Geschenk Gottes, mein Hirn, zu zermatern. Scheiss - Geschenk.

von Herr Österreicher - am 26.10.2002 19:36

Re: Will aber nicht !

das geschenk ist ein segen.ich sagte ja,nicht die menschliche intelligenz ist das hindernis,sondern der umgang damit.und es hat immer wieder menschen gegeben,die die welt verändert haben.und wenn es zum negativen war.aber man sieht es ist utopisch möglich.

von kapitän nemo - am 26.10.2002 19:41

utopisch möglich ?

heißt das, die mtöglichkeit ist utopie oder auch die utopie eine möglichkeit ?
:klo:

von dr.yoghurt - am 26.10.2002 19:47

Segen ???

Aber der richtige Umgang mit den Dingen solltre doch dieser Intelligenz entspringen.
Irgendwas läuft da verkehrt.

von Herr Österreicher - am 26.10.2002 19:57

Re: utopisch möglich ?

ich musste mich irgendwie paradox ausdrücken,denn was ist schon paradoxer als der mensch?

ausserdem.leben wir nicht schon in utopia;-)?

von kapitän nemo - am 27.10.2002 09:47

Re: Segen ???

genau das ist ja das paradoxe;-).vielleicht liegt ja der sinn in der kompliziertheit verborgen.nichts ist so wie es scheint.

von kapitän nemo - am 27.10.2002 09:50
Vielleicht sind Naturkatastrophen und unsere Krankheiten nur das Penizilin der Erde um uns auszumärzen, aber der
Mensch scheint resistent - noch.

..interessante These.....und gar nicht mal so verkehrt....mit einem kleinen Unterschied.....wir als "Krankheit" haben noch das Bewusstsein uns zu ändern, d.h. wir haben die Chance, unseren "Wirt" am Leben zu halten.....das ist das, was uns von einer Krebsgeschwulst unterscheidet....

von Hexenhasser - am 27.10.2002 12:07

wir sind aber auch imstande

unseren wirt mit immer perfideren methoden umzubringen, und - im gegensatz zu zb einem virus - das ohne genetische mutation ;)

so blöd is eine krebsgeschwulst außerdem auch nicht *diekrebsgeschwulsthierwirklichinschutznehmenmuss*
ich will jetzt hier nicht zu sehr in die tiefe gehen, aber heut seh ich krebs mehr als aufschrei von körper und seele, und wenn man den zu interpretieren versteht, verliern die krebszellen von selber die lust, weiterzuwachsen (was aber natürlich meist auch nicht gerade einen pappenstiel darstellt) ...

von dr.yoghurt - am 27.10.2002 16:08

paradocks

find ich weniger, eher zerrissen :wirr:
paradocks tät ya heißen, was er tut, ergibt überhaupt keinen sinn und das tät ihn in zu positivem licht erscheinen lassen ;)

von dr.yoghurt - am 27.10.2002 16:10

eigentlich

kann man es benennen wie man will,man dreht sich bei solchen themen sowieso nur im kreis herum.vielleicht sind wir alle nur hamster in einem rad;-).

von kapitän nemo - am 27.10.2002 16:32

is das nicht

mehr eine bsiiichologische frage ? :geige:

ich mein, eine frage dessen, wie wir uns fühlen ?

von dr.yoghurt - am 27.10.2002 16:50

Re: is das nicht

glaubst du echt, bsiiiichologen sind in der lage die frage,wie wir (uns) fühlen,zu beantworten;-)?das ist utopisch;-).

von kapitän nemo - am 27.10.2002 17:02

achso.....

aber heut seh ich krebs mehr als aufschrei von körper und seele, und
wenn man den zu interpretieren versteht, verliern die krebszellen von selber die lust, weiterzuwachsen

..dumm, dass die Feuerwehrleute von Tschernobyl das nicht wussten, da hätten sie ya evtl. gegensteuern können....nayo, so sind sie wenigstens in einem kollektiven Aufschrei untergegangen.....

Sei mir ned böse, aber manchmal vereinfachst Du alles ein bissi.....

von Hexenhasser - am 27.10.2002 17:09

jedem ist es unbenommen

krankheiten als schicksalsschlag anzusehen, der per se keinen sinn ergibt.
missionieren tu ich keinen. und bei uns gibts eine menge leute, die krebs kriegen, ohne dass sie mehr oder weniger strahlung ausgesetzt wären als die übrige bevölkerung.

von dr.yoghurt - am 27.10.2002 18:00

ich meinte

eigentlich, wie man sich fühlt, kann man selbst am besten pehantworten ... yeder is yo sein eigener bsiiichologe :wirr: :nuts:

oder is das eine utopie ? :behknackt:

von dr.yoghurt - am 27.10.2002 18:07

Re: ich meinte

utopie ist,wenn man meint sich selbst verstehen zu können;-).oder verstehst du dich?

von kapitän nemo - am 27.10.2002 18:14

nicht immer

aber immer öfter ;)

vielleicht is das aber auch nur meine eigene utpoie ?

aber ist nicht die utopie einer utopie die realität ? :wirr:

von dr.yoghurt - am 27.10.2002 18:44

Re: nicht immer

jetzt utopisieren wir aber;-).utopisch,dass wir unser geschreibsel noch verstehen;-).

von kapitän nemo - am 27.10.2002 19:28

ich

erinner mich da dunkel an ein T-shirt:Erde und Mars unterhalten sich.die erde sieht ziemlich pickelig aus und mars fragt:
was hast du?
sagt die erde:
menschen
antwortet mars:
das geht vorbei.

war glaub ich marke greenpeace und leider bissi teuer.

von shadow - am 27.10.2002 21:59

na oke....

...natürlich spielen auch seelische Konflikte ein gewisses Maß bei Erkrankungen dieser Art eine Rolle, streite ich auch gar nicht ab, die Umweltbelastung ist natürlich ebenso in Betracht zu ziehen, ich würde mal sagen, dass beides zusammen eine unheilige Allianz bildet, der leider immer mehr Menschen zum Opfer fallen....

von Hexenhasser - am 28.10.2002 14:34

yo

so is es, drum is yo auch die glickliche bsiiche so wichtig für die gesundheit, weil gegen die strahlen kann ma eh nicks machn :nuts:

von dr.yoghurt - am 28.10.2002 16:41
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