Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Zwischenwelt
Beiträge im Thema:
3
Erster Beitrag:
vor 14 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 14 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
dr.yoghurt, Sis

wer schnell reich werden will in den usa

Startbeitrag von dr.yoghurt am 02.09.2003 11:19

der baut nicht etwa einen millirdenkonzern auf, nein.
er geht mit seinem kind in den nächsten supermarkt, stolpert über das kind, verknackst sich den knöchel und bekommt 780.000 $ schmerzensgeld.
oder schüttet im streit sodawasser in einem lokal dem gegenüber ins gesicht und rutscht dann darauf aus (113.000$)
man bricht in eine garage ein und findet nicht mehr hinaus (500.000 $). springt aus dem fenster eiens lokals, weil man die rechnung nicht zahlen will (12.000 $) oder verlässt auf der autobahn mal eben den fahrersitz, um sich hinten einen kaffee zu machen (1,75 mio. $):



1994 sprach ein Gericht des Staates Neu-Mexiko der 81jährigen Stella Liebeck
2,9 Mio. Dollar zu, weil sie sich Verbrennungen 3. Grades an Beinen,
Geschlechtsteilen und Hinterbacken zugezogen hatte, nachdem sie eine Tasse Kaffee
von McDonald über sich verschüttet hatte.
Dieser Fall löste einen jährlichen "Preis Stella" aus, welcher die absurdesten
Gerichtsurteile an US-Gerichten auszeichnet.


Die folgenden Fälle sind ernsthafte Kandidaten, jeder im Bereich des absolut
Lächerlichen, aber in der guten US-amerikanischen Tradition kann man mit einem
guten Anwalt jeglichen Fall gewinnen...

Ein Volksgericht in Texas spricht Kathleen
Robertson 780.000 Dollar zu, weil sie sich
einen Knöchel verstaucht hatte, als sie über ein
kleines Kind stolperte, welches in den Gängen
eines Supermarktes herumrannte.
Die Eigentümer des Supermarktes waren sehr
erstaunt über den Gerichtsentscheid, handelte
es sich beim betreffenden Kind um jenes der
Mrs. Robertson...


Carl Truman, 19jährig, erhielt 74.000 Dollar
zuzüglich Arztkosten zugesprochen, weil ihm
sein Nachbar mit seinem Honda Accord über
die Hand gefahren war.
Mr. Truman hatte offenbar übersehen, dass sein
Nachbar am Steuer seines Autos saß, als er
daran war, dessen Raddeckel zu stehlen...


Terrence Dickson, Pennsylvania, wollte das
Haus, in welches er soeben eingebrochen war,
durch die Garage verlassen. Bedingt durch eine
Störung des Öffnungsmechanismus am
Garagentor war er nicht in der Lage, dieses zu
öffnen. Er konnte aber auch nicht ins Haus
zurück, da die Türe automatisch ins Schloss
gefallen war und ohne Schlüssel nicht mehr
geöffnet werden konnte. Die Bewohner des
Hauses weilten in den Ferien. Mr. Dickinson
überlebte die 8 Tage Aufenthalt in der Garage
nur, weil er einen Harass Pepsi und Trocken-
nahrung für Hunde in der Garage zur Verfügung
hatte.
Er verklagte die Eigentümer des Hauses wegen der erlittenen Torturen,entstanden durch
die vorgefundene Situation, und erhielt eine halbe Million Dollar zugesprochen

Jerry Williams, Akansas, verdiente 14.500
Dollar zuzüglich Arztkosten, nachdem er vom
Hund des Nachbarn gebissen worden war. Der
Hund war innerhalb der eingezäunten
benachbarten Liegenschaft angekettet.
Die Summe fiel nicht so hoch aus wie erhofft,
weil das Gericht anerkannte, dass der Hund
vielleicht ein klein wenig provoziert war durch
die Tatsache, dass Mr. Williams mit einem
Schrotgewehr auf ihn schoss...


Ein Restaurant in Philadelphia wurde dazu
verurteilt, Amber Carson 113.000 Dollar
auszuzahlen, nachdem sie sich das
Steißbein gebrochen hatte, weil sie auf
verschüttetem Sodawasser ausgerutscht war.
Dieses war auf den Boden gelangt, weil Ms.
Carson 30 sec. zuvor ihrem Freund ihr Glas
Sodawasser während eines Streites an den
Kopf geworfen hatte...

Kara Walton, Delaware, gewann ihren Prozess
gegen ein Nachtlokal einer Nachbarstadt,
nachdem sie sich zwei Zähne ausgeschlagen
hatte, als sie aus dem Fenster der Toilette auf
den Boden stürzte. Dies geschah, weil sie sich
um die Bezahlung ihrer Rechnung in Höhe von
3,50 Dollar drücken wollte.
Das Gericht sprach ihr 12.000 Dollar plus die
Zahnarztkosten zu...


Merv Grazinski aus Oklahoma City. Im November
2000 kaufte Mr. Grazinski ein brandneues Motor
Home der Marke Winnebago von 10 m Länge.
Als er nach erfolgtem Kauf des Vehikels auf der
Heimfahrt war, beschleunigte er auf der Autobahn
auf 110 km/Std. und verliess den Fahrersitz, um sich
hinten in der Kabine einen Kaffee zuzubereiten.
Natürlich geriet das Motor Home über den
Strassenrand hinaus und drehte sich mehrere Male
um sich selbst. Mr Grazinski verklagte Winnebago,
da die Firma im Handbuch des Fahrzeuges nicht
ausdrücklich darauf verwiesen hatte, man dürfe
während der Fahrt das Steuer nicht verlassen, um
sich einen Kaffee zuzubereiten.
Er erhielt 1,75 Mio. Dollar zugesprochen zuzüglich ein neues Motor Home.
(Winnebago brachte in der Folge eine solche Ergänzung in ihr Handbuch ein, für den Fall, dass weitere Idioten ihre Fahrzeuge erwerben sollten)...



wozu also noch arbeiten gehen ? ;)

Antworten:

:rolleyes:

warum postest du eigentlich sowas...?

inzwischen weiß doch eigentlich jeder, daß Amis bescheuert sind...:D

von Sis - am 02.09.2003 20:28

dacht ich mir

ja einerseits auch.
aber ich wollte in das wesen der us-amerikanischen bescheuerthheit tiefer eindringen :nuts:
denn yeder ist ja anders bescheuert ;)

von dr.yoghurt - am 02.09.2003 20:37
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.