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Zwischenwelt
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4
Erster Beitrag:
vor 12 Jahren, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 12 Jahren, 6 Monaten
Beteiligte Autoren:
dr.yoghurt, Manu

Die Bedeutung von Postings bei Wahlen

Startbeitrag von dr.yoghurt am 12.07.2005 02:30

entdeckt immer mehr auch ide Politik für sich, und im Speziellen die ÖVP:
http://derstandard.at/?url=/?id=2108387

In der Steiermark, wo im Herbst der Landtag neu gewählt wird, wurde den Grünen ein internes Postionspapier der steirischen ÖVP zugespielt, das Anweisungen über Medienarbeit gibt und sich "Medienschulung Team Steiermark – Modul 1" nennt.

Zitat

„Leserbriefe sind auch ein probates Mittel, um Informationen bzw. Gerüchte zu streuen, die im Rahmen der offiziellen Medienarbeit nicht eingesetzt werden dürfen.“

„Sie bieten auch die Möglichkeit, sachlich unqualifizierte, aber für die Stimmung wichtige Einträge zu veröffentlichen.“

„Oft reicht es schon, das Thema, da sowieso mit FLH in Verbindung gebracht wird, positiv zu verstärken und Voves wieder einmal als Faulpelz und Verhinderer darzustellen.“

„Postings können auch unsachlich und untergriffig sein.“

Besonders bemerkenswert sind freilich auch die zwei folgenden Aussagen:

„Postings und Leserbriefe werden derzeit hauptsächlich von Mitarbeitern der Partei und der politischen Büros verfasst und über Teil- und Bundesorganisationen verteilt. Während die Leserbriefeschiene schon relativ gut funktioniert, gibt es im Bereich der Postings noch großen Nachholbedarf. Insbesondere außerhalb der Bürozeiten ist die SPÖ noch wesentlich besser aufgestellt.“



Da man annehmen darf, dass es andere Parteien den Schwarzen gleichmachen werden, bedeutet das, eine nicht unerhebliche Zahl Postings in Nachrichtenforen (nicht hier ;) ) wird von Parteimitarbeitern gefaket:

(Bildquelle: standard.at)



Aber Betrug an der Öffentlichkeit kann leider nie zum strafbaren Tatbestand erhoben werden, da ein solches Gesetz ja von der Politik verabschiedet werden müsste *achselzuck*

Antworten:

Naja, das die Presse in Österreich nicht frei ist ist ja auch nicht wirklich was Neues.

Die Presse z.B. gehört der Kirche.

von Manu - am 12.07.2005 12:10

yo, aber

die tendenzielle Blattlinie kennt jeder, bei den Dumpfbackenpostings von orf.at, presse.at und kurier.at überrascht es mich zumindest, dass das bezahlte Dumpfbacken sind. Also die Vorstellung, dass jemand um mein Steuergeld postet, macht mich dann doch irgendwie fertig :D

Andererseits: BZK, bezahlter Kampfposter, ein Job mit Zukunft ... ? ;-)

von dr.yoghurt - am 12.07.2005 12:19

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