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Zwischenwelt
Beiträge im Thema:
3
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
p., Hr.Österreicher, dr.yoghurt

Wer dopt, fliegt

Startbeitrag von dr.yoghurt am 21.02.2006 10:59

Sprach Wolfgang Schüssel, unser Bundesgschirrl, gestern. Und prompt wurden Österreichs Schiflieger wenige Stunden später Olympiasieger :rofl:

Der Witz daran: Unisono heißt es von Politikern und Sportkommentatoren nach dem gestrigen "Golden Monday" (3 Goldmedaillen an einem Tag für Österreich): "Das war die beste Antwort auf die Dopingvorwürfe".

Also das versteh ich jetzt nicht ganz: Dass Österreich plötzlich in der Nationenwertung 2. ist, entkräftet alle Dopingvorwürfe. Coole Logik :D
Das ist ja so, wie wenn man bei einem potenziellen Bankräuber eine Menge Geld findet und sagt: Nayo, so viel Geld wie der hat, hat ers jo gor ned notwendig gehabt, zu bankrauben :rofl: ...

Antworten:

Nationalteam in der Werbung....

Und schon gibts die neuen Werbeslogans:

Iglo: "Spritz wos Gscheids"

und "Servus die Nadeln"

I was jo, warum mi diese Pseudoolympiaden so gor ned interessiern.....

von Hr.Österreicher - am 21.02.2006 16:25
Zitat

20. Februar 2006 Vorsicht vor Männern, denen man Wunderdinge zuschreibt! Mit dem 48 Jahre alten Walter Mayer, der für das österreichische "Langlauf-Wunder" seit Ende der neunziger Jahre ebenso steht wie für die wunderbaren Biathlon-Ergebnisse in den Jahren danach, erlebt der Österreichische Skiverband (ÖSV) schon zum zweiten Mal sein blaues Wunder.

Nach dem Einsatz verbotener Behandlungsmethoden zur Leistungsteigerung bei Olympia 2002 wurde er zunächst entlassen, der Optik wegen. Nur zu gerne stellte ihn der ÖSV wieder ein, nachdem Mayer vor ordentlichen Gerichten erfolgreich gegen das angebliche "Berufsverbot" geklagt hatte. "Wir brauchen Belastung, also Training, Entlastung, also Schlaf. Dazu ein gutes Essen und ab und zu schnackseln. Langläufer leben noch nach gewissen Grundinstinkten." Ein schöner Spruch Mayers.

Mann mit beißendem Zynismus

Doch damit hatte der Mann mit exzellenten Ostblock-Kontakten - so lotste er den Russen Michail Botwinow nach Österreich und formte "Botti" dort zum Siegläufer - wohl nicht alles verraten. Die Eigenblutbehandlung vor vier Jahren war für ihn ein "lapidarer Fehler". Er habe nicht gewußt, daß schon "ein Blutstropfen" ausreiche, um gegen die Anti-Doping-Bestimmungen zu verstoßen, die nicht bloß die Einnahme von Substanzen ächten, sondern auch den Einsatz bestimmter Techniken. Dieser "Fehler" brachte immerhin auch Mayers Sohn Marc eine zweijährige Wettkampfsperre ein.[...]


http://www.faz.net/s/Rub906784803A9943C4A3399622FC846D0D/Doc~EC258F0009CA844848B8E2B19779C04DC~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Nun, ich bin ja ma gespannt auf UNSEREN boti! :freu:

von p. - am 26.02.2006 09:02
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