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Zwischenwelt
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vor 10 Jahren, 11 Monaten
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vor 10 Jahren, 10 Monaten
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soulkitchen, Edi38, McFly, Hr.Österreicher, dr.yoghurt, pastperfect, jafa

edi möchte keinem zu nahe treten..

Startbeitrag von Edi38 am 21.06.2007 20:47

wir leben im zweiten jahrtausend nach christi geburt
menschen erfinden technik und kriege
selbstvernichtung unserer spezis
jeder von uns selbst ist teil von diesem "übel" und "leid"
auch DU!

ich frage hier jeden lesenden .. wie lebst DU .. was denkst DU?

oder geht es dir wie mir .. edi empfindet eine endlose Leere...
edi war fast tod "anaphylaktischer schock" http://de.wikipedia.org/wiki/Anaphylaktischer_Schock
Nahtod-Erfahrung --> http://de.wikipedia.org/wiki/Nahtod-Erfahrung
letztendlich wurde mir eine adrenalinspritze direkt ins herz gespritzt
was hat Dein leben verändert .. fragen über fragen

ein forum ist ein forum :-)

Die 50 interessantesten Antworten:

Also wenn man Christi Geburt als Beginn unserer Zeitrechnung annimmt, wovon ich bei dir als christlichem Fundamentalisten ja mal ausgehen darf, leben wir im dritten Jahrtausend, und nicht im zweiten. Das mal vorab.

Ansonsten lebe ich gut, danke der Nachfrage. Ich hab' bald Urlaub. Sachen, die mein Leben verändert haben, sind mir jetzt irgendwie auch nicht passiert. Immer straight auf's Ziel zu, kein Alk, keine Kippen, keine Drogen, alte Kontoauszüge schnell wegwerfen, Ballast vermeiden - kennst mich ja.

Adrenalinspritze direkt in den Herzmuskel??? Du meine Güte, in welchem Provinzkrankenhaus war DAS denn? Das wird doch seit Ewigkeiten nicht mehr gemacht.

cu

von pastperfect - am 22.06.2007 12:04
Edi glaubt an Gott
glauben gleich nicht wissen

http://www.godtube.com/view_video.php?viewkey=fb7bc667c7b301b74d52

nicht an Gott zu Glauben ..
iss freiheit und demokratie ..
das wissen an das zu glauben an das man will ..

menschen wie edi glauben an menschen die nicht an Gott glauben
nicht um diese zu beleidigen ..
um diese zu beteuern menschen zu lieben

"liebe" iss unpolitisch und frei aller gesellschaftsformen...

Gott mein freund .. ob Deiner .. obliegt dir selbst

von Edi38 - am 23.06.2007 23:17
kannst du Dir nicht vorstellen
besserwisser
Zitat

Adrenalinspritze direkt in den Herzmuskel??? Du meine Güte, in welchem Provinzkrankenhaus war DAS denn? Das wird doch seit Ewigkeiten nicht mehr gemacht.

mehrere ärtzte bemühten sich mir zu helfen...

nachdem mir adrenalin intravenös gespritzt wurde gab es kein resultat
reamitation erfolgte
edi bekam "Herzstillstand"

einer von mehrern ärzten (der letzte versuch)
übernahm die verantwortung und versuchte die letzte möglichkeit

er "spritzte" mir anedralin in den herzmuskel

Edi erwachte "lebte" datum 09.10.85

iss lange her "metamizol" war der auslöser
mein hausarzt verschrieb es mir
wg. einer "Steißbeinprellung"
bedingt durch einen "treppensturz"
bin ne' treppe herunter gefallen
wg. teppich der ne falte hatte
bin gestolpert .. lag unter vor dieser .. zog mir eine "steissbeinprellung" zu

mein damaliger hausarzt verschrieb mir ein medikament mit dem wirkstoff/medikament metamizol/novalgin
darauf reagierte ich anaphilaktisch ... http://www.drogenwiki.de/wiki/index.php/Novalgin



von Edi38 - am 24.06.2007 01:17
Zitat

Ver- und ..liebungen

kenne ich!

war zweimal stark verliebt , die erste frau verließ mich da ich ihrem kinderwunsch nicht entsprach *warso*
edi wollte kein kind in diese welt bringen *isso*
die zweite "liebe" lernte ich jahre später kennen, war jahrelang eine sehr gute freundin von mir und "verheiratet"
verliebte mich in Sie (war ja mein fehler), denke mal Sie liebte mich auch :-)
dagegen sprachen zwei söhne und ihr ehemann ...

das war nach dem anaphilaktischen schock mein zweiter schock
beides!! vermeide ich heute ...

diese frau hat mir mein herz gebrochen, bis heute komme ich nicht darüber hinweg...

nun ja.. warte auf die dritte liebe "frau" meines lebens .. bin ja noch jung ;-)

warum erzähle ich das hier?
weil es mir hilft mit meiner lebenssituation umzugehen...

ein forum iss ein forum
http://www.godtube.com/view_video.php?viewkey=b098e584277457ba89d6&page=&viewtype=&category=
bin mensch


von Edi38 - am 24.06.2007 09:50
http://www.youtube.com/watch?v=mTHtFCvYklg
musik belebt :-)
http://www.youtube.com/watch?v=F40BcbsRNt4
edi arbeitete ein jahr umzug altes neues klinikum aachen universitätsklinikum
altes . neues klinikum waren ca drei kilommeter entfernt

war tätig . fahrbereitschaft, darunter auch krankentransport
habe mehrmals menschen mit "signal" befördert (von klinik zu klinik) notfall...

die ältere frau war schon blau im gesicht (edi schaute durch sichtscheibe im ktw)
edi war berufsfahrer, der arzt sagte (signal) fahren mit blaulicht und sirene
rote ampeln kein problem
zwei spurige gegenfahrbahn war "frei" edi zog durch .. gegen den laufenden gegenverkehr
das vergesse ich nie...

http://www.youtube.com/watch?v=F40BcbsRNt4
ob die alte dame überlebte weis ich nicht...



von Edi38 - am 24.06.2007 12:05
alles übel hat damit angefangen, als gott adam und eva aus dem paradies verstiess, weil sie die frucht vom baum der erkenntnis genascht hat. er wollte nicht, dass wir erkenntis erlangen, sondern dumm und unterwürfig bleiben.
ein strafender gott bringt uns kein bisschen weiter.
überhaupt... haben doch die monotheistischen religionen durch die jahrhunderte eine einzige blutspur gelegt, alles leibliche verteufelt, um durch geschichten vom jenseits ihre gläubigen im diesseits im griff zu halten? jeder krieg dieser welt wurde aus religiösen gründen angezettelt.

wie ich mein leben verändert habe?
ich wurde atheist.

von jafa - am 24.06.2007 17:39
du gibst schon gern mit deiner "nahtoterfahrung" an oder?

was mich aber mal interessieren würde... warum nennst du dich meistens in der 3. person und machst einen auf forest gump?

diese show kauf ich dir nicht ab, zumal du das ja auch nicht konsequent durchziehst. das mit deiner nahtoterfahrung glaub ich dir allerdings, aber warum machst du dich dümmer als du eigentlich bist?


möglich, dass in mir eine endlose leere ist. im gegensatz zu vielen anderen hab ich keine familie, keine freundin o.ä. die da ist, auf mich wartet wenn ich heimkomme, die mir ein gefühl gibt gebraucht zu werden, keine kinder für die ich verantworlich bin, ich hab nichts, rein gar nichts, und das wird sich mein leben lang nicht ändern, und nicht weil ich es so will, sondern weil das universum es so beschlossen hat. ich weiss nicht was ich dem univerusm getan hab dass es so gemein zu mir ist, offenbar will man mich f ertig machen mich demütigen, mich knechten und brechen. aber trotzdem... man kann mich vielleicht biegen, aber nicht brechen. nach mehreren depressiven phasen weiss ich, dass es das streben nach glück ist, dass mich unglücklich macht. also bin ich weder glücklich noch unglücklich. ich existiere einfach und 2012 werde ich mit einem genialen plan die weltherrschaft an mich reisen, falls ich nicht kurz davor von ausserirdischen enführt werde, aber wie ich mich kenne, wird genau das eintreten, aber das ist mir einfach egal.


von McFly - am 25.06.2007 18:18

ach...

Du bist doch nur neidisch weil ich weiss wie man die weltherrschaft an sich reisst. Wahrscheinlich bist du sogar eines der aliens die mich entführen wollen. Ich glaub mich daran erinnern zu können wie du dich sogar mal in einem forum geoutet hast und die unschuldigen poster dermassen geängstigt hast dass sie sich aus reinem selbstschutz gesperrt haben. .....oder wollten sie mich vor dir beschützen? :-/

Aber das gibt dir noch lang kein recht zu behaupten dass ich irgendetwas für spiderman empfinden würde. bin doch nicht schwul...

von McFly - am 25.06.2007 19:53

ja, ich bin ein alien

aber keiner von denen, die dich entführen wollen! sorry, das wird dich jetzt sicher enttäuschen, aber das intergalaktische interesse an deiner person ist weniger ausgeprägt, als du denkst! bzw. es gibt einfach viele andere erdlinge, deren entführungs- priorität höher eingeschätzt wird. diese nicht- entführung von aliens ist bereits teil deines schweren schicksals, welches das universum dir zugedacht hat. du glaubst doch nicht ernsthaft, daß es dir so leicht gemacht wird, diesen beschissenen planeten zu verlassen, oder? ich muss es ja auch hier aushalten, und das, obwohl ich ein alien bin. :wirr:

daß du spiderman magst, muss noch lange nicht bedoiten, daß du schwul bist. das wollte ich damit auch nicht ausdrücken. obwohl, wenn du es jetzt so doitlich von dir weist, ist das auch wieder ein wenig verdächtig, find ich... :D

von soulkitchen - am 25.06.2007 20:11

ja- die permanente angst von einem ausserirdischen nicht entführt zu werden

wird dich begleiten, aber das ist noch das relativ geringere übel im vergleich zu- na, das darf ich jetzt nicht verraten :eek:

jedenfalls was die weltherrschaft betrifft, so kommt es drauf an, welchen plan du da zurückgreifst- die aliens, die deine gedanken überwachen, haben mir nämlich geflüstert, daß du da mehr als einen plan hast... oder haben sie das nur erfunden, um mich in sicherheit zu wiegen? weil der eine von den plänen ist wirklich absoluter schrott- solltest du das vorhaben, so kann man dich wirklich nur bedauern! du würdest dich nicht nur lächerlich machen, sondern dich auch der geringen möglichkeit berauben, doch noch auf eine höhere entführungs- prioritätsstufe raufgestuft zu werden. also überleg dir das nochmal!

du hättest auch einfach nur bei pinky+ brain besser aufpassen müssen, um zu wissen, daß das SO nicht funktioniert :-/

von soulkitchen - am 25.06.2007 21:03

Re: Ja. Stimmt.

Mir scheint, dass wir hier mal den Terminus "Leben verändert" klären sollten.

Es gibt da zwei verschiedene Bedeutungen, man nicht miteinander verwechseln darf. Die eine beschreibt die Veränderung der Lebensumstände. Es liegt auf der Hand, dass sich diese verändern, wenn man Nachwuchs bekommt, seinen Arbeitsplatz wechselt, sich von seiner Freundin trennt, Führerschein macht, Haus baut, u.s.w.

Die andere Bedeutung beschreibt eine plötzliche Veränderung der Persönlichtkeit durch eines dieser Ereignisse. Darüber kann ich nicht viel berichten, weil mir so etwas noch nicht passiert ist. Ich bin ein Tanker, der den Stürmen des Lebensmeeres bisher gut getrotzt hat.

Und um deine konkrete Frage zu beantworten: Die Geburt meiner Tochter hat mein Leben demzufolge weniger verändert, als du vielleicht meinst. Wer behauptet, dass die Geburt eines Kindes hinsichtlich der zweiten Bedeutung sein Leben verändert hat, ist entweder völlig verkitscht, oder er ruht so wenig in sich, dass er das mit dem Kinderkriegen besser gelassen hätte.

von pastperfect - am 27.06.2007 09:52

veränderung der persönlichkeit

ok, ich habs jetzt soweit kapiert, glaub ich- dein selbstbild ist das eines "felsen in der brandung"- unerschütterlich, unveränderlich den umständen trotzdend, also alles das, was man mit einer "stabilen persönlichkeit" in verbindung bringen könnte.

ich definiere anscheinend "persönlichkeit" überhaupt schon mal anders, als du. persönlichkeit ist für mich nix, was sozusagen eisern dasteht und von anfang bis ende gleich bleibt (um stabil zu bleiben). die relative "stabilität" der persönlichkeit schliesst für mich einen prozess der veränderung/ entwicklung/ "erweiterung" durchaus mit ein. die eigene persönlichkeit muss man praktisch erst "entdecken" im laufe des lebens, und veränderungen der lebensumstände ziehen schon sehr oft schrittweise erweiterungen/veränderungen der persönlichkeit mit sich, sofern sie neue herausforderungen für das ich darstellen, und sich nicht ständig um das gleiche drehen und man sozusagen immer mit der selben "masche" durchkommt. ich meine damit jetzt nicht eine plötzliche veränderung um 180°, oder so. nicht, daß ich vom atheisten plötzlich zum gläubigen werde, oder so... ;-)

und was die geburt eines kindes betrifft, so kann ich zwar nicht aus eigener erfahrung berichten, aber nachdem, was mir einige frauen berichtet haben, würde ich schon meinen, daß vorallem die geburt des ersten kindes ein sehr einschneidendes und durchaus auch "persönlichkeitsveränderndes" (und nicht nur lebensumstände- veränderndes) ereignis sein kann. einerseits erleben manche frauen durch die ganzen hormonellen veränderungen (postpartale depression etc.) und die geburt selbst eine veränderung der eigenwahrnehmung (des körpers aber auch der psyche praktisch) und auch danach sind ja manchmal ganz andere eigenschaften und persönlichkeitsbereiche gefordert, als davor- man sieht sich praktisch "in einem anderen licht" bzw. entdeckt "ganz neue seiten an sich" (kommt natürlich immer drauf an, wie sehr sich der lebensstil verändert durch ein kind, und wie sehr sozusagen die persönlichkeit diese veränderung "auffangen" oder halt einfach so mitmachen muss, wie weit die persönlichkeit sich also flexibel zeigen muss, um auf die geänderten umstände adäquat zu reagieren, und eben nicht "stabil" einfach so weitermachen kann, wie zuvor).


von soulkitchen - am 27.06.2007 11:39

Neenee, Souli.

Das hättste wohl gerne, dass ich mich hier als starrsinniger Betonkopp oute. :D

Ich sprach nicht von "Fels", sondern von "Tanker". Der Tanker bewegt sich. Und auch ich habe mich im Laufe der Jahre weiter entwickelt. Dass gewisse äußere Umstände dazu beigetragen haben, will ich gar nicht verhehlen. Spontane "Erweckungserfahrungen" aufgrund von "Schiksalschlägen" hatte ich jedoch nie, und halte ich auch - jedenfalls für mich - nicht für begrüßenswert. Das wäre mir zu esoterisch, und da kann ich gar nicht drauf.

Was das Kinderkriegen bei Frauen betrifft, kann ich ebenfalls nicht mitreden. Für mich ging das Leben zugegebenermaßen nach der Geburt meiner Kinder funktionell so weiter wie bisher. Wird man als Frau nach der Geburt des ersten Kindes aus dem Berufsleben herausgerissen und mit der Mutterrolle konfrontiert, mag sich das durchaus auch auf die Bildung der Persönlichkeit auswirken - zumindest, wenn man vorher keine hatte. Hrhr.

von pastperfect - am 27.06.2007 15:55

geringere übel zu was?

24 stunden nonstop gzsz (oder wie das gute zeiten schlechte zeiten abgekürzt werden) (eigentlich hätt ich mir die abkürzung auch sparen können, wenn ich's hinterher einmalig erkär, oder ich hab vor des öfteren von gute zeiten schlechte zeiten zu berichten, aber das halte ich für unwahrscheinlich).

was wollt ich eigentlich?

ah ja, über das geringere übel zu phiosophieren. und ausserdem kann man meine gedanken gar nicht überwachen weil ich einen hut aus alufolie auf dem kopf hab. immer und überall und an die blicke hab ich mich inzwischen gewöhnt, denn das ist das geringere übel, wobei wir wieder beim ausgangspunkt sind.


du meinst sicher folge 137 von pinky und brain. ja das vermuten viele aber tatsächlich hab ich eine andere idee. eigentlich ist es sowas von logisch und es hätten schon viele drarauf kommen müssen, aber vielleicht ham sie dass ja, das werden wi r 2012 sehn, geht ja nur dann!

ps: gibts gute zeiten schelechte zeiten eigentlich überhaupt noch?

von McFly - am 29.06.2007 19:30

spontane erweckungserfahrungen

also ich würd dich niemals zu einem outing zwingen wollen *gg* und ob du ein "betonkopp" bist, oder nicht, das ist mir eigentlich auch recht wurscht ;-)

ich hab mich ja zunächst LEDIGLICH darüber gewundert, daß du mit der frage "was hat dein leben verändert" offensichtlich nur katastrophen assoziierst, also schreckliche dinge die zu spontanen erweckungserfahrungen führen. ;-) (daß diese dir noch nicht passiert sind, tut nicht wirklich was zur sache)

selbst ICH als bekennende pessimistin und autodidakte schwarzseherin finde nicht, daß diese frage gleich notwendigerweise diese düsteren assoziationen aufwirft. aber ich mag halt veränderungen auch, finde sie sogar absolut notwendig. wenn nur noch katastrophen und schicksalsschläge mein leben verändern würden, dann wäre das äusserst seltsam und schrecklich für mich- was sollte ich denn dann den ganzen rest der zeit machen, wenn gerade keine katastrophen passieren? da müsste man doch glatt noch zum hysteriker werden, und sich seine katastrophen regelmäßig selbst inszenieren, damit man das leben spürt- nöö, das wäre nix für mich. gerade die "kleinen", "sanften" dinge sind es doch auch gelegentlich, die das leben nachhaltig verändern. :-)

an dieser stelle wiedermal nietzsche zitier: "die stillsten worte sind es, welche den sturm bringen. gedanken, die mit taubenfüssen kommen, lenken die welt."

von soulkitchen - am 29.06.2007 23:12

das mit dem hut aus alufolie

hab ich noch gar nicht gelesen, bevor ich dir mein rezept für den abwehrzauber wegen deines manu-bärenviruses gab :eek: d.h. daß sie nicht nur deine gedanken überwachen, sonden diese auch noch direkt über mein unbewusstes in mein foren- bewusstsein einspeisen :eek:

ABER: hast du deinen zehennagel auch schon rot angemalt? und das pentagramm aufs mauspad gezeichnet? sonst nützt das mit dem alu-helm nämlich nix!

daß du dir zusätzlich noch den gzsz virus eingefangen hast, tut mir leid für dich! aber so ist das nun mal, wenn das immunsystem mal geschwächt ist, dann tritt alles mögliche zu tage.

von soulkitchen - am 29.06.2007 23:20

Re: Du zahlst Kirchensteuer ?

türlich kann man das.
aber ich bin ne faule sau.
und es ist genau wie mitm militär. wenn es einen nicht interessiert, nervts nur einmal im jahr,
dann sagt man, man tritt aus und kaum ist das generve vorbei sind die vorsätze schon wieder vergessen und schwupp ist wieder ein jahr vorbei. u.s.w.
und man tritt viel zu spät aus.
beim militär war das immerhin nach fünf jahren. bei der kirche hats etwas länger gedauert... ;)

von jafa - am 29.06.2007 23:26

Live Earth

powered by Microsoft.

http://liveearth.de.msn.com/

hab's auch schon ne weile beobachtet. allerdings nicht bei n24 (ist ein sender den ich nicht verwende) sonder beim obigen msn link. was mir da noch besser als das festival gefällt sind die comericals. shakira hab ichverpasst, den fotos nach zu urteilen war das wohl ein grosser fehler.... ich bin aber auch blöd!
bei dem jetzigen al gore documentary ist mir aufgefallen,dass er apple verwendet, was witzig ist, da das ja vom besten betriebssystem hersteller gesponsort wird und nicht vom zweitbesten...


schaust du das wohl seit 3 am?


von McFly - am 07.07.2007 18:52

ach das war eine frage?

ich dachte es handelt sich um eine beurteilung.

naja... wenn ich zu früh aufstehe leide ich unter diastolischen bluthochdruck. das wurde aber von meinen bisherigen arbeitgeber nicht anerkannt. darum hab ich gekündigt, nen neuen job und krieg auch noch mehr geld. inwieweit das mit schizophrenie zusammenhängt kann ich aber nicht beurteilen weil ich auf dem gebiet doch eher ein leie bin. aber das wird auch gar nicht in meinem arbeitsvertag erwähnt. allerdings konnte auch ein neurologischer befund diesbezüglich nichts finden, wohl aber, dass es für mich gesundheitsschädlich ist zu früh aufzustehn.


von McFly - am 09.07.2007 21:43

Schizophrenie und Schizos

Um einen populären Irrtum nochmals aufzuklären, "Schizoidität", wie a.e. und ich den Begriff häufig verwenden, zB "innerschizoid" hat ja nichts mit der klinischen Diagnose Schizophrenie zu tun. "Schizoidität" meint eher das bewusste Erleben des Zustands, dass zwei mehrere Seelen, ach, in einer Brust wohnen.
Schizophrenie dagegen ist eher die Folge dessen, dass diese verschiedenen Seelen voneinander vollständig abgekapselt sind und nichts voneinander wissen, sodass sich abgespaltene Persönlichkeitsteile über Halluzinationen und Wahnvorstellungen (Stimmen hören etc.) äußern müssen, um sich überhaupt ins Bewusstsein rücken zu können. Und da sie vom bewussten Ich so gefürchtet werden, dass es alles tut, um sich mit diesen "Schizos" nicht auseinandersetzen zu müssen, sind dessen Äußerungen so stark angstbesetzt. In dem Sinn wirkt ja eine offene Haltung gegenüber den eigenen "Schizos" einer Schizophrenie sogar eher entgegen.

von dr.yoghurt - am 10.07.2007 10:51

Das mit den "zwei Seelen, ach" ist aber nicht von mir

das ist von Herrn Goethe, wer erm kennt. Keine Ahnung, ob der eine schizoide Persönlichkeitsstörung hatte.
Zu der WIki-beschreibung: Teils, teils. Ich muss auch dazu sagen, dass die Wikipedia-artikel zu Krankheiten nicht immer das Niveau von Gebieten des Allgemeinwissens erreichen und dass du gerade zB zur Definition der Schizophrenie auch in 3 verschiedenen medizinischen Lehrbüchern abweichende, teils auch widersprüchliche Angaben finden wirst.
Zur "schizoiden Persönlichkeit" laut Wiki - im Vergleich "Schizos" im Sprachgebrauch von a.e. und mir:


Wikipedia-definitionSoul of yoghurtsche Begrifflichkeit
=============================================
Schizoide Persönlichkeitsstörungzu seinen Schizos stehen = gesunde Form der Selbstwahrnehmung des Menschen als aus verschiedenen, teilweise widersprüchlichen Persönlichkeitsanteilen (=Schizos) zusammengesetzten Wesens, das in sich nicht immer stimmig ist. Schizos ignorieren und auf "normal" machen = eigentlich vüüü kränker
Rückzug von affektiven, sozialen und anderen Kontakten mit übermäßiger Vorliebe für Phantasie, einzelgängerisches Verhalten und in sich gekehrte Zurückhaltung...teilweise Übereinstimmung, wobei das weniger als Rückzug sondern mehr als Umorientierung empfunden wird. Soziale Kontakte zu sogenannten "echten" Menschen zu reduzieren, lässt einem mehr Energie für affektive Beziehungen von Persönlichkeitsteilen untereinander, schließt aber sogenannte "normale" zwischenmenschliche Kontakte auch nicht aus, im Gegenteil. Im Bewusstsein der eigenen "Schizoidität" verzichtet man eher auf die landläufigen Projektionen, die zwischenmenschliche Beziehungen aller Art auf Dauer leiden lassen und erlebt so die "echten" Menschen dann eigentlich intensiver. Phantasie + Einzelgängertum sind natürlich eher positiv besetzte Kriterien, aber man braucht auch "echte" Menschen. Die Schizos können einem die echten Menschen nicht ersetzen und umgekehrt (weiß allerdings nicht, ob a.e. in dem Punkt nicht vielleicht einen radikaleren Standpunkt vertritt *lol*)
... verfügen nur über ein begrenztes Vermögen, Gefühle auszudrücken und Freude zu erleben...Gar keine Übereinstimmung. Im Gegenteil: Die innere Widersprüchlichkeit bringt ja einen Quell an Gefühlen und Affekten und man ist ja gerade damit beschäftigt, all das auszudrücken.
Beim geselligen Umgang fällt die Unzugänglichkeit des Wesenskerns auf, obwohl formal ein perfekter und sogar eleganter Umgangsstil beherrscht werden kann. Menschen mit einer solchen Störung bilden kompensatorisch oft ein hohes Maß intuitiver Fähigkeiten aus, mit denen sie sich zugleich schützen und Überlegenheit gewinnen können...Beim "geselligen Umgang" gibts oft Leute, die einen mit endlos langweiligen Dingen vollquatschen oder über ihre ebenso langweiligen Probleme umadumsudern. Dass man dabei kein Bedürfnis hat, den "Wesenskern" zu öffnen oder sich im besten Fall lieber über die Häuser haut, ist doch eigentlich eher "normal" als umgekehrt oder ? :wirr: Der Wesenskern öffnet sich dann vielleicht eher in Situationen, die andere als ungewöhnlich empfinden, zb bei Friedhofsspaziergängen etc





von dr.yoghurt - am 10.07.2007 18:53

Indizien

Tiere denken, aber nicht wie Menschen - zum Glück, denn würden die so denken wie wir, wär die Erde schon längst kaputt - so machens "nur" wir kaputt und haben noch ein bisserl Zeit....

Wie Menschen (allg.!) denken bzw. sind:
-egoistisch
-rachsüchtig
-materialistisch
-zerstörerisch
-selbstzerstörerisch
-neidisch
-gemein
-hinterlistig
-falsch
-oberflächlich
-selbstherrlich

...und sooooooooooooo dumm !



Der Mensch ist Ausbeuter, Zerstörer und Mörder ! Und das mit Bewußtsein ! :hammer:

ISSO ISSO ISSO

von Hr.Österreicher - am 11.07.2007 07:54

... ist aber nicht von mir ?

Schön ihre hoch-proffessionelle Darstellung von schizoider Persönlichkeitsstörung :rofl:

Man wünscht sich demnsch fast, Schizo zu sein. So ein geiles Schizo-Leben :braue:

Was mir allerdings in ihren Definitionen fehlt ist das Thema Leidensdruck.

Menschen mit sog.schizoider Persönlichkeitsstörung werden, je nach Manifestation, von Stimmen und Bildern heimgesucht, die sie nicht wollen
leben teilweise in anderen Welten die sie nicht wollen
haben Angst, sperren sich über lange Zeiträume in Wohnungen ein, leben im Dreck usw... was sie nicht wollen
fürchten sich durchgehend vor Krankheiten, Bakterien, Viren, Strahlungen,Tod und Teufel, was sie nicht wollen
fühlen sich ständig beobachtet, gelenkt, beeinflußt, was wohl niemand will
haben bedrohliche, beängstigende, beeinträchtigende Phantasien, worunter sie leiden
fügen sich auf Grund imperativer Stimmen selbst körperlichen (oft schweren) Schaden zu ....

D.h. diese Menschen leiden, leiden, leiden - tagtäglich, jede minute, evtl. das ganze Leben

Was sie aber nicht wollen !

Wie sie wissen arbeite ich, mittlerweile seit 12 Jahren, mit Menschen dieser Störung im hospitalen Setting und im Zweitjob mit Menschen dieser Störung im nicht behandelten Setting, d.h. mit jenen die mit ihrer Störung, ohne Sozialkontakte, zu Hause (oder auf der Straße) leben...vegetieren.

Ich erwähn das nur um mich profilaktisch des Vorwurfs zu erwehren, daß sei meine Ansicht.
Vielmehr handelt es sich um Aussagen aus erster Hand und sind somit authentisch !

Was Lehrbücher (oder Wikipedia :nuts: ) schreiben ist eigentlich nicht von Bedeutung - Tasache ist:

Alle leiden und viele raffen sich auf um von sich aus irgendwo Hilfe zu bekommen, weil sie diesen Zustand nicht aushalten

Also so schön ist das nicht und ich bin froh kein Schizo zu sein.


PS.: Natürlich hab ich ihre, ebenfalls hoch-proffissionelle, Unterscheidung von Schizophrenie und Schizoidität gelesen - kann ich nicht teilen, aber nachdem es sich ja nur um persönliche Ansichten handelt akzeptier ich ihre persönliche Einzelmeinung (waas eh, daß Ihna mei Akzeptanz wurscht is :rolleyes: wie a mir die Ihre :grins: )

Auch wenn Schizophrenie und schizoide Persönlichkeitsstörung nicht ganz das Selbe ist - die Grenzen können verschwimmen, je nach Ausprägung !

Der Indikator ist stets der persönliche Leidensdruck - und sunst nix.

Da scheiden sich halt die Schizos :rofl:

von Hr.Österreicher - am 11.07.2007 08:42

Noch ein paar "Charaktermerkmale"

Schizoide Persönlichkeitsstörungen - schizoide Neurosenstruktur - Persönlichkeitsstörungen - abnorme Persönlichkeitsstörungen - Charakterneurose - dissoziale Persönlichkeitsstörung - Soziopathie - psychopathische Persönlichkeitsstörung - Psychopathie - Schizophrenie - schizothyme Persönlichkeit - Konstitutionstypologie - Borderline-Persönlichkeitsstörung - Borderline-Schizophrenie - Bindungsschwäche - unzureichende Realitätswahrnehmung - Introversion - selbstunsichere Persönlichkeitsstörung - paranoide Persönlichkeitsstörung - Autismus - Asperger-Syndrom - Extrembelastung - Alkoholkrankheit - Medikamentenabhängigkeit - Rauschgiftsucht - Depressionen - Angststörungen - Depersonalisationsstörungen - Einzelgängertum- Psychotherapie - Verhaltenstherapie - u.a.


von Hr.Österreicher - am 11.07.2007 08:48

jaja, der herr ö. kennt sich natürlich voll aus-

:rolleyes:

SIE befinden, daß schizophrenie und schizoide persönlichkeitsmuster einfach das selbe sind, und daß beides psychopathologische phänomene sind, die klinischer behandlung bedürfen, weil schließlich arbeiten sie ja nur mit klinischen fällen- :rolleyes:

daß schizophrenie allerdings eine ganz andere klassifizierung bei den ICD10 hat, als schizoide persönlichkeitsmerkmale ist ihnen wurscht- daß nicht nur in der fachliteratur, sondern auch in der (u.a. auch nichtklinischen) praxis deutlich unterschieden wird zwischen diesen beiden kann IHNEN yo auch völlig egal sein- zählt yo ned, weil sie wissens yo besser :rolleyes:

yössas, herr ö., sie sollten vielleicht mal ausserhalb ihres klinischen settings beginnen, die menschen auch wahrzunehmen, denn dann würden sie merken, daß jeder mensch irgendwelche ihm typischen "verarbeitungsmuster" und "bewältigungsstrategien" benützt- und DIESE können (auch im nicht- pathologischen bereich) in verschiedene "grundmuster" eingeteilt werden, darunter eben auch die "schizoiden" (im unterschied zu depressiven, zwanghaften, etc.)- daß da eine namensähnlichkeit mit schizophrenie gegeben ist, hat nix damit zu tun, daß diese beiden sich deshalb irgendwie "ähnlich" wären. :rolleyes: (das eine gehört zu den psychosen, das andere wird unter persönlichkeitstheorien bzw. abwehrmechanismen eingeordnet) sobald ein leidensdruck da ist, von dem sie sprechen, ist ja die grenze zur psychopathologie schon überschritten- aber davor gibt es viele, viele abstufungen.

wie sie vielleicht nicht wissen, aber ich trage meine schizoide persönlichkeit schon wesentlich länger mit mir herum, als sie mit klinischen fällen arbeiten... :D und aus meiner erfahrung würde ich dem wikipedia- artikel in DIESEM punkt bezgl. leidensdruck+ behandlung völlig zustimmen:

"Es ist umstritten, ob die schizoide Persönlichkeitsstörung als Krankheit gewertet werden soll oder nicht. Oft leiden weder Betroffene selbst noch Angehörige, oder sie nehmen es nicht wahr. Ebenfalls wird argumentiert, dass Betroffene ein solches unkonventionelles Leben anstrebten, welches nur wegen des geringen Verbreitungsgrades missbilligt werde.
Schizoide Menschen suchen in aller Regel keine psychologische Behandlung auf, es sei denn, sie werden dazu gezwungen. Sie können von einem sozialen Trainingsprogramm profitieren, wobei es die Ansicht gibt, dass dabei nicht ihre Krankheit behandelt wird, sondern sich nur ihr Auftreten ändert."

allerdings bin ich natürlich absolut gegen trainingsprogramme, wieso sollte man das "auftreten" ändern wollen (um angepasster zu erscheinen...?!). viel besser ist es meiner meinung nach, sich mit seinen schizos anzufreunden und die persönlichkeitstypischen verarbeitungsmuster nicht zu bekämpfen, sondern sie halt anzunehmen und zu lernen, diese als potenzial zu nützen :-)


von soulkitchen - am 11.07.2007 10:11

weitere ergänzungen...

zum begriff Schizoide Persönlichkeitsstörung- ich würde auch eher von schizoider persönlichkeit sprechen. :-) eine schizoide persönlichkeitsstörung wäre yo eher die störung der schizoiden persönlichkeit, also z.b. das unterdrücken der schizos- was natürlich nicht gesund ist- von dem her ist es natürlich besser, die schizoide persönlichkeit ungestört einfach auszuleben :-)

Zitat

Die Schizos können einem die echten Menschen nicht ersetzen und umgekehrt (weiß allerdings nicht, ob a.e. in dem Punkt nicht vielleicht einen radikaleren Standpunkt vertritt *lol*)


*lol* nein, kein wesentlich radikalerer standpunkt von mir diesbezüglich- also es wäre yo gar nicht wünschenswert, wenn andere menschen einem die schizos ersetzen könnten (:eek: da könnte man yo gleich sagen, andere menschen könnten das eigene ich ersetzen) und daß die eigenen schizos andere menschen ersetzen können- das mag zwar in manchen soziophoben momenten so eine gewisse "heilsame vorstellung" darstellen (also daß nur noch schizos existieren- yuhuu *gg*) aber natürlich weiß man, daß es realistischerweise ned möglich ist, aber auch ned anzustreben, sonst müsste man yo praktisch die hacken von den anderen aa mochn *gg*

zu den anderen punkten später noch...

von soulkitchen - am 11.07.2007 11:09

ja, der herr ö. kennt sich aus

Liebe Fr.Soul !

Ich stimme ja mit Ihnen überein, außer den Interpretationen bezüglich meiner nicht getätigten Aussagen.

Zitat

SIE befinden, daß schizophrenie und schizoide persönlichkeitsmuster einfach das selbe sind, und daß beides psychopathologische phänomene sind, die klinischer behandlung bedürfen, weil schließlich arbeiten sie ja nur mit klinischen fällen


Können Sie nicht lesen ?! Oder geht da Ihre schizoide Fantasie mit Ihnen durch ?

Habe ausdrücklich darauf hingewiesen bzw. auf des Yoghurts Artikels eingestimmt, daß Schizophrenie und schizoide Persönlichkeitsstörung NICHT dasselbe ist. :nein:

Von psychopathologischen Phänomenen, welcher einer klinischen Behandlung bedürfen steht in meinem Posting überhaupt nix ! :rolleyes:

Und daß ich nicht nur mit sog. klinischen Fällen arbeite, hab ich in Bezug auf meinen 2.Job extra angedeutet ! :??:

Der oben zitiuerte Satz ist somit absolut wertlos und gibt Dinge wieder die Sie für mich erfunden haben. :braue:

Und kommens mir jetzt nicht mit dem ICD ! Sie, wo sie doch immer so gegen Diagnosen und Stigmatisierungen wettern ?

Ich selbst gebe diversen ICD-Codierungen in meinem Job keine Bedeutung. Ich arbeite nicht mit ärztlichen Diagnosen und nehm mir auch nicht heraus, Menschen mit Zahlencodes zu belegen und danach zu beurteilen, sondern ich arbeite mit Menschen, individuellen Persönlichkeiten - welche unter Leidensdruck stehen und freiwillig, aus eigener Motivation heraus meine Betreuung, Hilfe, Unterstützung, was auch immer, beanspruchen ... jeder ist freiwillig da und kann gehen wann er will.

Und erzählen sie mir nix von Bewältigungsstrategien und Verarbeitungsmuster ? Das ist die Grundlage meines Jobs, abgesehen davon daß sie ja gar nicht wissen, was genau ich mach und trotzdem eine Meinung dazu haben. Psychiatrie und "Einer flog übers Kuckucksnest" sind aus heutiger Sicht in keinster Weise vergleichbar !

Ob irgendwas als "Krankheit" bezeichnet wird oder nicht, is mir ebenfalls ziemlich egal. Für mich zählt eben nur der Leidensdruck - egal ob es einen medizinischen Ausdruck dafür gibt oder nicht.

Zum Thema Schulmedizin und meine Einstellung dazu hab ich mich doch eh schon ausführlichst geäußert ! :rolleyes:

Außerdem was soll diese ständige Wikipedia-Zitiererei ? :braue:

Zitat

allerdings bin ich natürlich absolut gegen trainingsprogramme, wieso sollte man das "auftreten" ändern wollen (um angepasster zu erscheinen...?!). viel besser ist es meiner meinung nach, sich mit seinen schizos anzufreunden und die persönlichkeitstypischen verarbeitungsmuster nicht zu bekämpfen, sondern sie halt anzunehmen und zu lernen, diese als potenzial zu nützen
- Bravo ! Bin ich ganz ihrer Meinung ! Übrigens ist das auch die Meinung der gesamten modernen Psychiatrie - heut gehts nicht um Defizit-bekämpfung sondern um ressourcen-Förderung.

Fr.Soul geht konform mit den Ansichten der aktuellen Lehrmeinung - :spos:

Zitat

jaja, der herr ö. kennt sich natürlich voll aus

Stimmt, er hat ja auch den Einblick und arbeitet direkt mit Menschen - tagtäglich ;-)

von Hr.Österreicher - am 11.07.2007 11:17

aber genau das

Zitat

Für mich zählt eben nur der Leidensdruck


ist das, was ich mit "psychopathologisch" meinte. für mich zählt der mensch, die persönlichkeit- und ich rede nicht von leidensdruck. ich habe keinen leidensdruck- "darf" ich deshalb keine schizoide persönlichkeit haben, ihrer meinung nach? oder "zählt" das dann lediglich nicht, weil ja nur der leidensdruck zählt? *lol*

Zitat

Stimmt, er hat ja auch den Einblick und arbeitet direkt mit Menschen - tagtäglich


ja- und? ich arbeite auch mit menschen, was ist da das besondere dran? :??:

von soulkitchen - am 11.07.2007 11:22

was daran sollen ?

Zitat

"charaktermerkmale" sein? das ist eine aufzählung ganz verschiedener krankheitsbezeichnungen, aber die haben mit schizoidität nix zu tun...?!


Teilweise sinds Krankheitsbezeichnungen, teilweise Symptome und Folgeerscheinungen.

Wobei sich oft die frage stellt was ist Krankheit, was Symptom ?

Hat der Drogensüchtige einen Borderlinestörung oder hat der Borderliner eine Drogensucht ?

Wollt nur aufzählen womit ein Scvhizo zu rechenen hat, um ein bisserl dieser Schizo-glorifizierung entgegen zutreten - is ned alles so leiwand.

Daß die aufgezählten Begriffe laut ihrer Meinung nix mit Schizoidität zu tun haben sollen, enttäuscht mich jetzt schon sehr FrauFachfrau ! :rofl:


von Hr.Österreicher - am 11.07.2007 11:26

genau was

Psychopathologisch ist nicht gleich Leidensdruck !

Wenns mir schlecht geht hab ich Leidensdruck, deshalb bin ich nicht pathologisch !

Abgesehen davon ist kein Mensch pathologisch ! (Genausowenig wie illegal....o.ä.)

Hab nie gesagt, daß SIE keine schizoiden Anteile haben DÜRFEN ???

Was sie arbeiten ist ja ihr Geheimnis - kann ich nix dazu sagen.

von Hr.Österreicher - am 11.07.2007 11:31

zum ICD

Zitat

nehm mir auch nicht heraus, Menschen mit Zahlencodes zu belegen und danach zu beurteilen, sondern ich arbeite mit Menschen, individuellen Persönlichkeiten -


der ICD beschreibt ja auch nicht den menschen, sondern phänomene- er ist, wie jede beschreibung (nicht beurteilung) natürlich nie "erschöpfend"- aber das ist so, wie wenn sie jamenden ned kennen, und ein "blind date" vorhaben- wenn derjenige sich dann beschreibt z.b. "braune haare, grüne augen, 1,70 groß, etc..." dann heisst das natürlich nicht, daß sie sich bereits genau das bild machen können, wie die person aussieht, aber dennoch ist es irgendwie "richtungsweisend" und kann ihnen helfen, die person zu erkennen- ;-) genauso würd ich den ICD sehn- daraus folgt ja noch keine "persönlichkeit", aber es beschreibt einfach ein gewisses grundmuster- und es ist zur UNTERSCHEIDUNG von anderen mustern gedacht, und insofern ist es einfach schon interessant, daß schizophrenie und schizoide persönlichkeit 2 völlig unterschiedliche dinge sind. und das, was sie im ersten posting aufgezählt haben mit stimmen hören, etc. passt einfach auf schizophrenie, und nicht auf das, worüber die diskussion hier ursprünglich ging.


Zitat

welche unter Leidensdruck stehen und freiwillig, aus eigener Motivation heraus meine Betreuung, Hilfe, Unterstützung, was auch immer, beanspruchen ... jeder ist freiwillig da und kann gehen wann er will.


das ist schön, nur was ist eben wie gesagt mit den menschen ohne leidensdruck, bzw. ohne das bedürfnis, sich "helfen" zu lassen? eigentlich ist es nämlich eher typisch für schizoide persönlichkeiten gerade KEINE hilfe annehmen zu wollen oder können, oder eben nichtmal das bedürfnis danach zu verspüren. genau das nämlich- also auf hilfe oder überhaupt auf andere menschen "angewiesen" zu sein ist ein typisches angstmuster von schizoiden persönlichkeiten. ich weiß, wovon ich rede ;-) von dem her bezweifle ich, daß diese schizoiden persönlichkeiten, von denen ich rede, je "freiwillig" ihre oder andere "hilfe" aufsuchen würden was ihre schizoide persönlichkeit betrifft... (sich beim ausmalen helfen lassen ist eine andere sache ;-))



von soulkitchen - am 11.07.2007 11:43

i-Dipferl-Reitereien...

Mensch !!!

Natürlich zählen Sie !

Jetzt stellen Sie sich nicht so an.

Oder wollen Sie in meinem beruflichen Umfeld auch "zählen" - denke nicht ;-)

Es ging darum, wer als krank, hilfsbedürftig, behandlungswürdig - wie auch immer Sie das nennen wollen - gilt.

Jemand der mit seinem "Pecka" (welchen wir ja alle irgendwo haben :nuts: ) gut leben kann, hat ja eben keinen Leidensdruck und muß nicht zwangstherapiert werden - wie alle anderen ja auch nicht. Aber wer auf Grund seines Leidensdruck Unterstützung möchte - kann kommen !

Der von Ihnen zitierte Satz gilt nur in meinem Job - dafür wurd ich ausgebildet und werde bezahlt.

Und dort zählen nunmal Menschen mit Leidensdruck als Kunden.



von Hr.Österreicher - am 11.07.2007 11:58

Re: zum ICD

1,70cm ist messbar.
Ein ICD ist eine oberflächliche Diagnostik.

Viele leute seh ich in Abständen immer wieder - jedesmal mit einer anderen Diagnose, weil anderer Diagnostiker.:??:

1,70cm ist immer 1,70cm

Also mein 2.Job ist bei einerNotrufstelle bzw. rund um die Uhr Ambulanz für Menschen mit psychischen Problemen und /oder psychiatrischen Störungen, wo rund um die Uhr Leute anrufen oder hinkommen und verzweifelt um Hilfe bitten. Telefonnummer findet man in diversen Tageszeitungen und die Leute rufen aus eigenen Antrieb an.

von Hr.Österreicher - am 11.07.2007 12:08

???

Zitat

Wollt nur aufzählen womit ein Scvhizo zu rechenen hat


und zuvor diese willkürliche aufzählung:

Zitat

Schizoide Persönlichkeitsstörungen - schizoide Neurosenstruktur - Persönlichkeitsstörungen - abnorme Persönlichkeitsstörungen - Charakterneurose - dissoziale Persönlichkeitsstörung - Soziopathie - psychopathische Persönlichkeitsstörung - Psychopathie - Schizophrenie - schizothyme Persönlichkeit - Konstitutionstypologie - Borderline-Persönlichkeitsstörung - Borderline-Schizophrenie - Bindungsschwäche - unzureichende Realitätswahrnehmung - Introversion - selbstunsichere Persönlichkeitsstörung - paranoide Persönlichkeitsstörung - Autismus - Asperger-Syndrom - Extrembelastung - Alkoholkrankheit - Medikamentenabhängigkeit - Rauschgiftsucht - Depressionen - Angststörungen - Depersonalisationsstörungen - Einzelgängertum- Psychotherapie - Verhaltenstherapie - u.a.


wieso bitte hat ein "schizo" mit autismus, alkoholkrankheit und verhaltenstherapie zu rechen? :rofl: (allein die kombination- *lol*) das kann doch wohl nicht ihr ernst sein, oder?

yedenfois man sieht an der diskussion: es ist alles definitionssache- die "schizos", über die sie sprechen, meinen offensichtlich nicht die selben menschen, wie ich. wenn sie bisher nur alkoholkranke, autistische schizos mit verhaltenstherapie kennengelernt haben- dann ist des hoid wohl so :rolleyes: (sie kennen hoid mich- glücklicherweise- nicht *gg*)

aber in den ersten zwei postings von a.e. (ums für sie deutlicher zu machen, den postings von dr.yo zum thema schizoidität) hat er yo ganz klar und deutlich festgestellt, daß es sich bei seinen ausführungen um eine eigendefinition handelt (wikipedia wurde dann von mc fly eingebracht und dazu auch divergierende ansichten erläutert)- eine sicht der schizoidität, die praktisch auf selbst- reflexion beruht. :-)

und da weder alter ego noch ich ye bei ihnen freiwillig um hilfe angesucht haben, können sie yo wohl nicht von den fällen, die sie in behandlung haben, auf die selbstreflexion anderer schliessen. schizoidität ist ein wort, und wie es "gefüllt" wird, also mit welchem inhalt, ist eben sehr stark erlebnisgeprägt- bei ihnen handelt es sich um erlebnisse mit "anderen" menschen (also im sinne von- nicht sie, herr ö. selbst), die sie als schizoid bezeichnen und von dem her ist es keine "schizoide selbstreflexion", sondern eine "reflexion der schizoidität anderer"- also wenden sie sich jo einfach an ein ganz anderes "publikum", also leser, die beispielsweise etwas über ihren yob oder die klienten, mit denen sie arbeiten wissen wollen....

ich habe z.b. viel mehr das begehren, die wahrnehmung von schizoidität aus eigener, erlebter sicht zu beschreiben, und wende mich damit an diejenigen, die sich eben hierfür interessieren. die schizoidität anderer ist mir hierbei ziemlich "blunzen" sozusagen ;-) natürlich sind andere "offizielle" und "inoffizielle" beschreibungen immer ein guter hinweis, um sich durch individuelle abgrenzungen und annäherungen zu diesen sichtweisen genauer selbst zu "positionieren". und insofern kann ich nur sagen: mit dem, was sie unter schizoidität verstehen, ist offensichtlich nur eine sehr, sehr kleine "schnittmenge" zu dem, was ich darunter verstehe, bzw. wie ich es erlebe. :-)


von soulkitchen - am 11.07.2007 12:26

! ! !

Kleine Schnittmenge ?

Also erstens find ich ist ihr persönliches Erleben, für sie selbst zweifellos sehr wichtig, allgemein eine noch kleinere Schnittmenge. Nämlich gar kein Schnitt. Für einen Schnitt brauch man eben eine Menge als Vergleichsmöglichkeiten.

Und

Um etwas zu verstehen, muß man nicht zwangsläufig betroffen sein. Oft ist es gerade die Sichtweise eines Nicht betroffenen die den Betroffenen hilft !

Mir kommt das vor, wie als ich seinerzeit auf der Drogenambulanz gearbeitet hab:

Manche Einrichtungen (z.B.Grüner Kreis) stellen Ex-Junkies als Betreuer an.
Zu denen sagt der Patient:
"Wos wüst Du mir sogn, woast jo söba drauf"
Zu Nicht Ex-Junkies sagt der Patient:
"Wos wüst Du mir sogn, Du waast jo ned wie des is wenn ma drauf is...."

Will damit sagen, ich muß nicht alles am eigenen Körper (bzw.eigener Psyche) erfahren um wirken zu können.

Der Chirurg muß auch nicht eine OPan sich selbst erlebt haben um korrekt operieren zu können.

;-)

von Hr.Österreicher - am 11.07.2007 12:38

Wie kann ich´s wagen ?

Das was Sie (Beide ?) als persönliche Schizoidität bezeichnen könnte man genauso mit "ihre individuelle Persönlichkeitsstruktur" bezeichnen - und die hat jeder !

Wozu dies Wort ? :??:

Ich möchte natürlich ihre immer wieder stolz plakatierte, selbst produzierte, heilige Schizo-Kuh schlecht machen - soll jeder glauben was (oder woran :grins:) er/sie will - ich wollts nur mal verstehen :braue:

von Hr.Österreicher - am 11.07.2007 12:48

weil eh jeder seine ganz eigene schizoidität zu entdecken hat :-)

yo, und der herr göthe ist yo auch nicht der einzige- es gibt eine ganze tradition in der kunst, musik, literatur, etc. wo es darum geht, daß eben die menschliche existenz, das wollen und streben, die begierden, leidenschaften, die gedanken und gefühle etc. eben "multipel" sind, widersprüchlich, etc. nun gibt es zwei arten, damit umzugehn- entweder, man versucht die widersprücklichkeit zu "minimieren", oder man versucht einfach mit der inneren widersprüchlichkeit, der zerrissenheit, usw. zu LEBEN. und genau da fängt es an, daß man sich mit seinen schizos irgendwie "anfreundet" :-)

der begriff der schizoidität ist ungefähr so, wie der begriff der depression oder der hysterie- klar wurden die irgendwann "eingeführt" als begriff, aber den dazu gehörenden "zustand" gibts natürlich schon viel länger, und der ist unabhängig von der bezeichnung.

von soulkitchen - am 11.07.2007 18:10

@mc fly

Zitat

das klingt irgendwie so, als ob das auf mich zutrifft. aber ich möchte mich da jetzt nicht festlegen


yo, du musst dich yo auch nicht festlegen (schizoid gesehn ist auf etwas festlegen eh kontraproduktiv, ausser, man kann sich auch gleichzeitig auf das gegenteil auch festlegen, oder auf noch mehr "gegenpositionen")

jedenfalls, in letzter zeit wirkst du so, als würdest du direkt aufblühen, irgendwie. :-) also so "rund" und spielerisch im umgang mit deinen schizos (oder wie immer du sie nennen magst)- kommt dir das auch so vor, oder wirkt das nur so?



von soulkitchen - am 11.07.2007 18:15

eben darum

Zitat

Es ging darum, wer als krank, hilfsbedürftig, behandlungswürdig - wie auch immer Sie das nennen wollen - gilt.


ging es ursprünglich NICHT. die worte krank, hilfsbedürftig, behandlungswürdig wurden erst von IHNEN eingebracht. ursprünglich gings um die schizos von mc fly, und dann darum, was damit gemeint ist, wenn ich zu mc fly sage, daß er schon irgendwie wie ein echter schizo wirkt.

von soulkitchen - am 11.07.2007 18:43

Re: ! ! !

Zitat

Also erstens find ich ist ihr persönliches Erleben, für sie selbst zweifellos sehr wichtig, allgemein eine noch kleinere Schnittmenge. Nämlich gar kein Schnitt. Für einen Schnitt brauch man eben eine Menge als Vergleichsmöglichkeiten.


natürlich braucht man vergleichsmöglichkeiten, aber diese kommen ja- glücklicherweise- nicht nur von ihnen. mit den vergleichsmöglichkeiten, die sie zu "bieten" haben, ist die schnittmenge wiegesagt klein, mit anderen schizoiden erlebnissen, geschichten, erfahrungen, theorien über schizoidität usw. ist die schnittmenge sehr oft weitaus größer, und da erkenne ich vieles wieder, was genau so eben auf mich zutrifft. wieso sollte ich also auf diese schon halbwegs "eingebürgerte" bezeichnung und form der beschreibung eines phänomens verzichten, wenn es genau dem nahekommt, was ich meine (natürlich mit individuellen abweichungen), und die meisten leute das wort bzw. den zustand mittels dieses begriffs auch so "verstehen", wie ich es meine- ausser halt ihnen? *lol*

Zitat

Oft ist es gerade die Sichtweise eines Nicht betroffenen die den Betroffenen hilft !


und ich brauche ihre hilfe noch immer nicht *dankend ablehn*

von soulkitchen - am 11.07.2007 18:56

Re: Wie kann ich´s wagen ?

Zitat

Das was Sie (Beide ?) als persönliche Schizoidität bezeichnen könnte man genauso mit "ihre individuelle Persönlichkeitsstruktur" bezeichnen - und die hat jeder !


nayo, aber die bezeichnung "individuelle persönlichkeitsstruktur" sagt noch nicht aus, wie man diese wahrnimmt, oder wie diese gestaltet ist. das ist ja so, wie wenn man sagt "ich habe eine haarfarbe" ohne zu sagen welche *lol* eine bemerkung, die man sich eigentlich sparen kann- ausser, man redet mit yemandem, der prinzipiell schon das vorhandensein einer persönlichkeit oder einer haarfarbe irgendwie als etwas besonders erwähnenswertes empfindet ;-)

schizoid ist eben eine beschreibung davon, "wie" diese persönlichkeitsstruktur strukturiert ist. und eben- die meisten menschen können sich dann in etwa vorstellen, was damit gemeint ist, bzw. in welche "richtung" es geht. und wenn sie noch nie was davon gehört haben, dann kann man- praktischerweise- auch auf literatur und andere infos zu dem thema hinweisen, falls sich der andere dafür näher interessiert (mit dem hinweis, daß eben nie alles zu 100% auf einen selbst zutrifft, und es immer natürlich individuelle abweichungen und zusammensetzungen gibt, was aber in der entsprechenden literatur eh meistens auch schon deutlich wird).

Zitat

stolz plakatierte, selbst produzierte, heilige Schizo-Kuh


nayo, so selbst produziert ist das eben nicht. sonst gäbe es ja keine "schnittmengen" zu anderen, die sich mit dem thema beschäftigen. heilig ist mir trotzdem nix, auch nicht die eigenen schizos :-)


von soulkitchen - am 11.07.2007 19:19

noch mehr innerschizoide ergänzungen

Zitat

... verfügen nur über ein begrenztes Vermögen, Gefühle auszudrücken und Freude zu erleben.../ vs. Die innere Widersprüchlichkeit bringt ja einen Quell an Gefühlen und Affekten und man ist ja gerade damit beschäftigt, all das auszudrücken.


ich würde hier sagen: teils/ teils. also einerseits ist die widersprüchlichkeit und die innere "zerrissenheit" sicherlich ein quell von gefühlen und affekten. :-) andererseits fällt es manchmal aufgrund ihrer widersprüchlichkeit schon schwer, sie nach aussen hin "auszudrücken" (zumindest so, daß andere dieses auch als ausdruck von gefühlen deuten können). vorallem- sie eben auch MIT ihrer wiedersprüchlichkeit ausdrücken stößt von vielen seiten her auch auf gewisses unverständnis, da es weitaus weniger "formen" gibt, genau diese spannung aus unterschiedlichen gefühlen zu formulieren. so ist z.b. lachen recht eindeutig, genauso wie weinen, sobald man aber lachen und weinen gleichzeitig muss, ist es eben ein eher "selteneres" phänomen. und so ein zustand, wo freude so tief gehn kann, daß er gleichzeitig traurigkeit auslöst- der kann und will auch nicht vor jedem "ausgedrückt" werden.

und dazu:
Zitat

Beim geselligen Umgang fällt die Unzugänglichkeit des Wesenskerns auf, obwohl formal ein perfekter und sogar eleganter Umgangsstil beherrscht werden kann. Menschen mit einer solchen Störung bilden kompensatorisch oft ein hohes Maß intuitiver Fähigkeiten aus, mit denen sie sich zugleich schützen und Überlegenheit gewinnen können...


nayo, zum geselligen umgang ist ya von seiner seite aus eh alles gesagt. :eek: geselliger umgang, des klingt yo noch schlimmer als ein leidensdruck- :eek:

na, jedenfalls fand ich in dem abschnitt das mit dem "bilden kompensatorisch oft ein hohes Maß intuitiver Fähigkeiten aus" noch recht interessant- dazu werd ich vielleicht noch was nachreichen. :-)

von soulkitchen - am 12.07.2007 00:13

keine sorge!

mcfly wurde mit ausreichend intelligenz gesegnet um zu verstehen. gösstenteils versteht er dinge, die den horizont vieler sprengen würden. selbst wenn mcfly 80% seiner intelligenz abgeben müsste, dann wäre er immer noch über den durchschnitt.


natürlich denken tiere anders. vor allem verwenden sie keine sprache zum kognitiven denken wie es menschen grösstenteils tun (ausser mcfly). schimpansen verfügen sogar über die fähigkeit schlussfolgerungen zu treffen, werkzeuge anzuwenden, was lange als eine domäne der menschen galt. gut.... menschen können feuer machen. aber auch nur wenn sie ein feuerzeug haben. gibt man ihnen einen holzstock und einen bogen, oder einen feuerstein, dann sieht die beurteilung "intelligenz beim menschen" schon wieder gleich ganz anders aus. wenn alle tiere so denken würden wie der mensch.... dann würde es weniger menschen geben. warum? - das ist nun deine aufgabe zu beantworten...



von McFly - am 12.07.2007 18:56

Re: keine sorge!

Zitat

wenn alle tiere so denken würden wie der mensch.... dann würde es weniger menschen geben. warum? - das ist nun deine aufgabe zu beantworten...

wenn tiere denken wie menschen würden diese erst uns menschen dann sich selbst vernichten
wir menschen machen es umgekehrt wir vernichten uns selbst und fauna&flora überlebt dies...

stelle dir milliarden von "Ratten" vor die menschen töten nur weil die "Ratten" es so denken :eek:
danach gebe es keine "Ratten" mehr
wir menschen ermöglichen erst die existenz von "Ratten"
darum töten "Ratten" keine menschen willkürlich...


von Edi38 - am 12.07.2007 22:03

falsch.

sie würden die menschen dezimieren, wie wir es in der fauna tun, wenn sich eine spezies zu stark vermehrt und dadurch das natürliche gleichgewicht gestört wird.

wo bitte vernichten wir uns selbst?

in den letzten dekaden ist - im gegenteil - die population der menschen exponentiell angestiegen und das nimmt kein ende. im zeitraum von vor 10000 jahren bis vor 100 jahren hat sich die menscheit nicht so drastisch vermehrt wie jetzt und du sprichst von vernichten?

selbst wenn sich 80% der menschen vernichten wären es immer noch genug.
tiere vernichten sich gegenseitig, fressen und werden gefressen, kämpfen ums überleben, wärend die menschen nach fortschritt streben, ihren natürlichen lebensraum erweitern, ins weltall ausdehen weil die erde zu klein wird.

viele spezies sind im laufe der evolution ausgestorben ohne, dass menschen etwas damit zu tun haben (gut, bei den bisons hätten die menschen fast erfolg gehabt), aber der mensch ist - soviel ich weiss - keines der spezies die ausgestorben sind oder vom aussterben bedroht sind.



von McFly - am 12.07.2007 23:19

Unsere Zukunft ?

Bis jetzt war ich ja Deiner meinung, aber:

1.Es gibt ja dieses schöne Beispiel mit der Uhr. Wenn man die Weltgeschichte seit dem Urknall auf 24 Stunden reduziert kommt die Menschheit nur wenige Sekunden, wenn überhaupt, vor.
(Wer Lust hat kann sichs ja genau ausrechen ;-) )
Das ist noch kein Beweis für perfekte Lebensstrategie oder gar Weltherrschaft - maximal für den Erdgeschichtlichen Moment.

Der passende Witz:
Trifft ein Planet den Anderen.
Sagt der Eine: Hallo Erde, wie gehts ?
Sagt die Erde kränklich: Nicht so gut, ich hab Menschen.
Sagt der Andere: Macht Dir nix draus, hab ich auch schon g´habt, das geht vorbei...

2.Stimmt, die menschheit hat sich drastisch vermehrt - genau das wird im Endeffekt zur Selbstvernichtung führen, weil wir "bald" über keine Ressourcen mehr verfügen werden.

3.Wenn 80% sich vernichten, sind wir immer noch genug ?
Mal sehen ob 20% die menschliche Kultur und Wirtschaft aufrecht erhalten könnten, welche der mensch zum überleben braucht - oder ob die 20% dann umso schneller verschwinden, weil sie eben ihre Lebensstrategie in der Masse haben - zu wenig sind zu schwach, da wir, schon von Haus aus eigentlich schwache Säugetiere sind...

4.Tiere vernichten sich gegenseitig - fressen und gefressen werden ?
Also da muß ich vehement widersprechen. Tiere fressen soviel wie sie brauchen - und wenn das Gleichgewicht der jeweiligen Populationen stimmt wird es , von der Natur so geregelt, aufrechterhalten. Einer nützt dem Anderen.
Der Mensch hingegen frisst (im übertragenen Sinn) nur, mehr als er braucht- ohne irgendwas zu geben - wir sind die Einzigen die nur konsumieren und in keiner Nahrungskette angehören.

5.Stimmt wir streben nach Fortschritt - doch jede gute erfindung kann zur waffe oder zerstörungsmaschinerie werden, wie wir menschen ja schon oft bewiesen haben.
Wir wollen nicht ins Weltall, weil die erde zu klein ist, sondern um Macht- und Profitgier zu befriedigen, im Glauben das Universum lenken zu können. Wichtiger wären die Probleme auf der Welt zu lösen. Weil wir Wesentliches nicht vom unwesentlichen im Stande sind zu unterscheiden.

6.Schwache Spezien sterben aus um anderen Platz zu machen - trotzdem hat der mensch durch seine eingriffe viele Arten zum aussterben gebracht - nicht nur Bisons ! - und somit Gleichgewichte zerstört - Dominoeffekt.

7.Zur Selbstvernichtung: Also bitte ! Immerhin verschmutzen wir Luft, Wasser, Erde - teilweise nicht regenerierbar, holzen gleichzeitig in Windeseile unsere Regenwälder, die Lungen der Erde, nieder, werden zwar älter, aber auch zunehmend krankheitsanfälliger, führen immer zerstörerischere, flächendeckendere Kriege (Bio-chemisch-atomar), Wassermangel ist jetzt schon vorhanden, manipulieren Gene diverser Pflanzen, Tiere und Menschen (?), sind angeblich sogar am Fortschreiten des Todbringenden Klimawandels beteiligt - also wenn da nicht der Kollaps vorprogramiert ist ?

Außer der Mensch beginnt ganz schnell zu denken UND zu handeln.

Ich seh aber kein Horrorrszenario oder möchte Angst verbreiten. Ich glaub an die Wiedererstehung einer neuen mächtigen Spezies bis halt zu derern Untergang usw.- so ist der lauf der Zeit.
Die Welt und die Natur wirds weiter geben, nur werden sich, wie in der Vergangenheit auch, neue Dinge herauskristallisieren - bis zum absoluten Ende, nämlich wenn die Sonne stirbt und zum roten Riesen mutiert, zum weißen Zwerg schrumpft und dann als schwarzes Loch die Reste der verbrannten Erde einsaugt.....alles ganz normal.... ;-)

von Hr.Österreicher - am 13.07.2007 07:28

Re: Unsere Zukunft ?

dagegen weiter zu argumentieren würd nichts bringen, ausser dass argumentiert wird.

ich bin eben von der spezies "star trek" der die zukunft positiv sieht in dem der fortschritt dominiert und der forschungsdrang der menschen ins weltall ausgedehnt ist,

du scheinst mir eher jemand vom typ mad max zu sein, jemand der die zukunft eher negativ sieht und überwiegend nur das schlechte im menschen sieht.

fakt ist nur, dass es so wie jetzt nicht weitergehen wird. die zahl der menscheit steigt exponential an, was heisst, das der platz auf der erde zu klein wird und logischerweise immer mehr energie notwendig wird. da nutzen energiesparlampen auch nix mehr. beide alternativen sind letztendlich möglich, ich ziehe der variante eins dem reload vor. ich kann nur hoffen,dass es deswegen nie zu einem voting kommt bei dem die meinung der deutschen massgebend ist. was dabei herauskommt hat man ja schon oft genug in casting shows gesehn....



von McFly - am 14.07.2007 00:31

Re: Unsere Zukunft ?

Zitat

dagegen weiter zu argumentieren würd nichts bringen, ausser dass argumentiert wird.

"ich bin eben von der spezies "star trek" (Raumschiff enterprise) .. Edi auch, hab' fast alle folgen gesehen :-)
ob die "menschheit" es je schaft über unseres sonnensystem hinaus in das weltall vorzudringen :achselzuck:

Hr.Österreicher als (du scheinst mir eher jemand vom typ mad max zu sein,) einzuschätzen ..finde ich unpassend!

du bist nur ne' "Fliege" :D


Zitat

fakt ist nur,

nur nicht aufregen ;-)

die "Natur" auf diesem Planeten wird es regeln, ob mit oder ohne "spezies mensch" wird sich zeigen ...

von Edi38 - am 14.07.2007 19:03

Re: Unsere Zukunft ?

Mad Max ! Find ich gut :grins:

Ich seh die Zukunft weder positiv noch negativ. Ich sehs einfach nur so wie ich glaub, daß werden wird, ohne, daß ich glaub, daß ich selbst viel davon mitkriegen werd - außer ich werd ein paar 100 oder gar mehrere 1000 Jahre alt. :haare:

Der Untergang der "Herrscherrasse" ist kein Horrorszenario, sondern langfristig gesehen zwingend. Mit und ohne Fortschritt. Mit Fortschritt nur ein bisserl schneller...

Daß ich "die Menschen" nicht besonders mag, hab ich eh schon öfter erwähnt, auch wenn ich selber einer bin ... aus Fleisch und Blut ;-)

von Hr.Österreicher - am 16.07.2007 06:02

Re: Unsere Zukunft ist dieses Forum ?

Ich glaube der Hr.Edi wollte damit nur sagen, daß wir Geschichte und Zukunft selbst gestalten, in allem was wir tun.

Auch ein unbedeutendes Forum bebeinflußt, wenn auch im Kleinen, Geschichte und Zukunft.

Ein Forum kann Quell des Friedens, aber auch genauso Beginn von Krieg sein.

Zustandsänderungen werden ursprünglich mit winzigen Details in die Wege geleitet, manche dehnen sich aus, andere versanden wieder ... im Detail.

Deshalb, ganz ohne Provokation ;-) : Seids NETT zueinander !

von Hr.Österreicher - am 20.07.2007 11:42
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