menschen helfen

Startbeitrag von Edi38 am 28.06.2009 03:35

edi sitzt im zug

riecht unerwartet bremskraft "carbon"
rauchentwicklung bremssystem zug . eine bremse blockiert . bei voller fahrt
eine zugbremse löste nicht . war das problem .. vermutlich ?
extreme warhehmung geruch rauch .. extreme rauchenzwicklung die im zug stark sich enrwickelte
dazu wirkte das es reisenden unwohl wurde , edi auch ...

panik machte sich breit . reisende schrien .. nachdem der zug durch auslösung "NOTBREMSUNG"
gestopt wurde . notschalter "rot" dann hebel drücken "türen mit muskelkraft auseinanderdrucken"
brachte den Zug zum "stehen" dieser war mit "rauchgas" kontaminiert"

polizisten die sich im zug befanden haben gehandelt und mit feuerlöschern den brand gelöscht unter einsatz ihrer gesundheit ..

hatte kreislauf beschwerden und husten . feuerwehr überprüfte mit einem medizinischen gerät den sauerstoffgehalt meines blutes . der war ok . mein kreislauf war labil ...

edi steht unter schock "immer noch"

einzelheiten später ...
wenn ich dann dies im internet finde .. presse kamera war vor ort .. Edi lebt :-)

Antworten:

Re: edi steht noch unter schock

28.06.2009 | 09:14 Uhr

BPOLD STA: 18 Verletzte nach Rauch im Regionalexpress Bundespolizei und Eisenbahnbundesamt ermitteln
Sankt Augustin, Köln, Frechen-Königsdorf (ots) - Am Samstagabend (27.06.) wurden im Bahnhof Frechen-Königsdorf 18 Reisende durch starken Rauch in einem Regionalexpress (RE 1) verletzt. Ursächlich für die Rauchentwicklung ist nach ersten Ermittlungsergebnissen der Bundespolizei ein Brand an einer Bremsanlage.

Der Regionalexpress (RE 10132) befand sich auf der Fahrt von Köln nach Aachen, als gegen 20:30 Uhr in Höhe der Ortslage Frechen-Königsdorf im Zuginnenraum eine starke Rauchentwicklung entstand. Der Zug stoppte im Bahnhof Frechen-Königsdorf und einige der rund 150 Fahrgäste gerieten offensichtlich in Panik, da sich die Türverriegelungen nicht sofort geöffnet haben sollen. Der Brand an der Bremsanlage wurde durch vier im Zug anwesende Bundespolizisten mit Feuerlöschern gelöscht.

Insgesamt 93 Zuginsassen wurden vor Ort durch den Rettungsdienst ärztlich untersucht. Davon wurden 18 Personen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Hierunter auch die vier Bundespolizisten, die während ihres Löscheinsatzes eine Rauchvergiftung erlitten.

Die Bundespolizei beschlagnahmte den kompletten Zug und hat gemeinsam mit dem Eisenbahnbundesamt Ermittlungen zur Unglücksursache aufgenommen.

Nach bisherigen ersten Erkenntnissen wurde der Rauch vermutlich durch die Klimaanlage in den Zuginnenraum gesogen. Darüber hinaus liegen erste Zeugenaussagen dahingehend vor, dass sich die Türverriegelungen beim Halt nicht sofort geöffnet haben sollen und die Reisenden die Nothilfeeinrichtungen betätigen mussten.

Im Einsatz waren rund 75 Einsatzkräfte von Bundes- und Landespolizei sowie von Feuerwehren des Rhein-Erft-Kreises.

Die Eisenbahnstrecke Köln - Aachen musste im Bereich des Bahnhofs Frechen-Königsdorf teilweise bis 23:15 Uhr komplett gesperrt werden. Betroffen waren sowohl die S-Bahn- als auch Schnellfahrstrecke. Bei 13 Zügen entstand eine Gesamtverspätung von rund 600 Minuten.

Die Ermittlungen von Eisenbahnbundesamt und Bundespolizei zur Unglücksursache dauern an.

Rückfragen bitte unmittelbar an die Pressesprecherin der Bundespolizeiinspektion Köln: "Polizeihauptmeisterin Martina Dressler" unter der Telefonnummer: 0171 / 30 54 919.

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin Pressesprecher Jens Flören Telefon: 02241 / 238 - 1144 Fax: 02241 / 238 - 1149 E-Mail: presse.sanktaugustin@polizei.bund.de

Bundesgrenzschutzstraße 100 53757 Sankt Augustin

www.bundespolizei.de

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder unter oben genannter Kontaktadresse.


"mir haben menschen durch gespräche die selbst betroffen waren geholfen, genau wie edi auch anderen betroffenen zur seite stand .. in Notsituationen halten menschen zusammen .. "

wurde durch eine Notärztin untersucht . mir geht es den umständen gut!
hoffe mein "leichter" schock vergeht bis morgen !?
habe mich heute "dienstunfähig" gemeldet ...


von Edi38 - am 28.06.2009 09:35

Re: edi steht noch unter schock

Hatte der Zug denn noch "normale" Fenster so wie die alten Züge ? Ich mag diese modernen Züge eh nicht, wo man kein Fenster mehr aufmachen kann. Früher war eine Zugsfahrt so, dass du in jeder Station s Fenster aufmachen konntest und die Gerüche von draußen wahrnehmen. Gut, war nicht nur angenehem, aber heut sitzt wie in einer Konservenbüchse drin.

Wie habt ihr die Türen denn dann aufgekriegt ? Mit den Notfallhämmern ?

von dr.yoghurt - am 28.06.2009 10:06

Re: edi steht noch unter schock

fenster sind in den RE linien nicht zu öffnen (klimaanlage)
einige fahrgäste (im türbereich) wurden panisch
edi stand so ca drei meter von einer zugtür entfernt und hörte das menschen vor angst schrien
irgendein fahrgast hat dann die "notentrieglung" betätigt, wobei er sich die hand blutig verletzte
man muss eine plexiglas scheibe einschlagen , dann den roten knopf drücken einen hebel umsetzen, dann kann die zugtüre mit muskelkraft geöffnet werden ...

nach dem dieses geschah sprangen die errsten ins "gleisbett"
eine durchsage von wem auch immer sagte "nicht aussteigen"

habe mich als eisenbahner der ansage gefügt . mich als bahn mitarbeiter geautet
sofort sagte mir ein reisender, schauen sie mal bitte aus der tür heraus
die vorderfrond des zuges war in rauch verhüllt .. edi befand sich im hinterem zugteil ..

daraufhin sagte "edi" alles raus aus dem zug
wir liefen über schotter entgegen des rauches ..

bis wenige minuten diese vier bundespolizisten die den "brand" gelöscht hatten
uns alle aufforderten die richtung zu wecheln --> zum gleisnotausgang .. gegenrichtung

habe menschen beruhigt, aufgefordert ruhig geordnet im schotter den notausgang "bahntrasse" entgegenzugehen . rauch war nicht mehr vorhanden ..

dann versammelten sich alle reisende auch edi auf einem "vorplatz"

feuerwehr polizei speerten diesen bereich ab ..

danach wurde durch die feuerwehr per lautsprecher mitgeteilt
das die personen die meinten "verletzt" zu seinen sich sofort zu melden
verletzt im sinne des "rauches" !

mir war leicht schwindelig hatte kreislaufprobleme musste andauern husten (krazen im Hals)

meldete mich und bekam eine dina4 grosse karte mit der farbe grün ausgehändigt
diese sollte mann sich um den hals hängen ...

ca 20 minuten später wurden alle die gesundheitliche bescherden haben der feuerwehr folgen

ein chinesisches restaurant (direkt am unfallort) war die anlaufstelle für uns ..
der inhaber dieses restaurant versorgte uns mit mineralwasser und sitzgelegenheiten

danach dauerte es noch eine dreiviertelstunde bis mich die "Notäerztin" und andere untersuchte
"lunge abhörte und fragen allgemein zum vorfall stellte ...

bin dann nachhause gefahren (mit der DB) konnte nicht schlafen wg schock

dieses unglück so nenne ich es mal macht schlagzeilen bei n-tv

edi überlegt morgen früh seinen hausarzt aufzusuchen um diese sache aktenkundig zumachen
leide gott sei dank nicht unter einer rauchgasvegifftung .. nur unter einem schock

der lokführer hat den zug trotz raucheinwirkung ca fünf minuten weitergefahren
habe bei googel erde nachgeschaut

wäre hätte der zug früher gehalten befänden sich links und rechts der strecke weite "landschaftsfelder" argraland ...

ein vordringen unmittelbar der rettungskräfte wäre unmöglich gewesen !!!
denke der lokführer hat richtig gehandelt ..

auch wenn versäumt wurde die zugtüren freizuschalten !


edi lebt :-)





von Edi38 - am 28.06.2009 11:03

Re: edi steht noch unter schock

Gefährlich hätts werden können, wenn der Zug in einem Tunnel zum Stillstand gekommen wär. Aber so. Zur Not müsste man die Scheiben eigentlich auch einschlagen können mit irgendwas Hartem. In Kaprun hams das so gemacht, sind aber dann großteils leider bergauf gelaufen statt runter.

Als ich Teenager war, hats bei uns im Haus auch gebrannt. Großartig untersucht wurd ich danach allerdings nicht. Ein paar Tage kamen schwarze Bröcklein beim Schneuzen runter. Und schlafen konnt ich auch nicht, weil der Brandgeruch erst nach Wochen wieder rausging. Ulkig wars, als die Feuerwehr die Nachbartür aufbrach. Ich, der einzige nicht Evakuierte im Haus (bis die bei mir waren, hatte das Feuer eh schon nachgelassen, draußen wars schweinekalt und ich hatte keine Lust auf die schaulustigen Idioten) stand plötzlich einem halben Dutzend Feuerwehrtypen gegenüber, alle mit Atemschutzgeräten. Und ich dachte, wie geht das, dass ich noch atme, wo ich doch als einziger kein Atemschutzgerät habe ? :nuts:

von dr.yoghurt - am 28.06.2009 17:24

Edi erholt sich

edi war dabei
http://www.wdr.de/tv/aks/videos/flashplayer.jsp?mid=47613


von Edi38 - am 29.06.2009 22:33

Re: Edi erholt sich

Zitat

Edi erholt sich


pp freut sich, das zu lesen.

von pastperfect - am 30.06.2009 06:43

Aber

welcher von denen bist du ? :??:

von dr.yoghurt - am 30.06.2009 14:16

Re: Aber

bin einer von vielen menschen
auf dem video sieht man mich gerade mal 1,5 secunden
ein anderes Video, beide wdr, zeigt mein gesicht 5 secundenlang
das ich hier veröffentliche ..

war beim hausartzt

alles andere "anzeigen" "klagen"von kunden gegen XXXX wird sich zeigen !
laut presse liegen anzeigen gegen den lokführer vor ...

bin eisenbahner "bilde mir meine eigne meinung"
die ich nicht veröffentlichen mag ...


http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2009/06/29/lokalzeit-koeln-brand-reginol-express.xml


von Edi38 - am 30.06.2009 22:46

Re: Aber

Der Lokführer war wohl im Dilemma, Türen aufmachen oder nicht, da er vermutlich Weisung hatte, ohne spezielle Erlaubnis darf er nicht aufmachen wegen der Gefahr durch Gegenverkehr.
Nur wenn da ein Zug voll verraucht ist und Passagiere zu ersticken drohen, ist es auch verständlich, dass die Leut hinterher sauer sind, dass der rein gar nix gemacht hat, um ihnen zu helfen.

Komisch ist auch, dass es keinerlei Durchsage gab. Der war offenbar völlig überfordert mit der Situation. Vielleicht hat er ja auch gar nicht mitgekriegt, was hinten bei euch los war. Meistens ist es in solchen Fällen ja so, dass technische Verbesserungen erst dann gemacht werden, wenn irgendwo was Schlimmes passiert.

Und dass die Bahn dann noch die Feuerwehr zurückschickt, die 500m entfernt ist ... da hat sich eure Bahn nicht grad mit Ruhm bekleckert.

von dr.yoghurt - am 30.06.2009 23:17

Re: Aber

deswegen bin ich edi depresiv

meine ausbildung und meiner 27 jährigen bahn berufserfahrung hat mir vor Ort Königs Frechendorf erlaubt solch ein "ZENARIUM" zu überstehen/überleben/ es zu verarbeiten ...
edi versuchte ruhe zu bringen . edi gab anweisungen die befolgt wurden
letztendlich war auch edi eine "hilflose" person ... warso


von Edi38 - am 30.06.2009 23:43

Re: Aber

Naja, aber du hast doch nix falsch gemacht und also auch keinen Grund, depressiv zu sein.
Euer Lokführer wird wahrscheinlich ein bisschen in die Mangel genommen werden, aber sich am Ende erfolgreich auf das Dienstrecht berufen können. Es ist ja zum Glück eh alles glimpflich ausgegangen.


von dr.yoghurt - am 01.07.2009 09:52

Re: Aber

in solch einer situation macht man nix falsch "nur der kopf entscheidet" ruhe zu bewahren !

was mich andauernt beschäftigt:
zugführer/lokführer , haben beide menschen den "rauchgasgerucht" nicht bemerkt ?
der zug fuhr nach meinen kilometerangaben . noch ca 7 kilometer weiter ?
wäre der "Zug" kurz nach Hp Köln Ehrenfeld bedingt durch rauchentwicklung
"Notgebremst"geworden .. wäre die anzahl der schwerverletzten "rauchgasvergiftungen"
minimiert worden !

denke das der lokführer nicht wusste das "rauchgas" durch die "klimaanlage"
in den zug/wageneinheiten hineingesogen wurde ...
der "Zugführer" hingegen der vermutlich sich im vorderen "Zugteil" befand
konnte? die rauchentwicklung wargenommen haben !
und mit zustimmung des lokführers "absprachen" zu "händeln"

denke:!! beide waren überfordert ...

meinen schock verarbeite ich dadurch hier zu schreiben
andere presse-mitteilungen zu lesen .. offen darüber zu sprechen :-)

desweiteren iss das forum für mich sowas wie ein "Archiv"


von Edi38 - am 01.07.2009 21:40

Re: Aber

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass der Lokführer weitergefahren wäre, wenn er das mitbekommen hätte. Wie weit wart ihr denn von der Führer-lok entfernt ?

von dr.yoghurt - am 02.07.2009 15:38

Re: Aber

edi befand sich ganz hinten im zug
da ich annahm was falsch war befand sich der brand/rauchgasentwicklung nicht im hinteren zugteil !!
bin dann einen wagen weiter nach vorne gegangen .. edi befand sich von hinten gesehen im zweiten "Waggon" von ca fünf oder sechs "Waggons"
siehe bitte drittes video http://www.youtube.com/watch?v=Su75WQyKQYo&hl=de

bei minute xxxx wird der "Steuerwagen" gezeigt
vorher die verbrannte "Zugachse"
diese befand sich hinter dem "Steuerwagen" es handelt sich bei dieser Bauart um "Pendelzüge ...
da befindetet sich die eigene "Lok" entsprechend der Zugfahrt mal hinten mal vorne am Zug !

die betroffene "achse" die "rauchgas" entwickelte befand sich hinter dem "Steuerwagen"-arbeitsplatz des lokführers, was dafür spricht das "er der lokführer nicht wusste das rauchgas durch die klimaanlage in den zug gesogen wurde" ...

was den zugführer betrifft: er hätte möglichkeiten ergreifen können den lokführer über die "rauchgas" entwicklung informieren können ?

der steuerwagen befand sich vorne am Zug !
ist für jedermann erreichbar .. nur geschützt durch eine schiebetüre die der Lokführer abschliesen kann ... kommunikation wäre vorhanden gewesen !

wurde aber nicht genutzt !


von Edi38 - am 02.07.2009 23:51
http://groups.google.com/group/de.etc.bahn.misc/browse_thread/thread/184bbc8dfc180584

wie schnell menschen vergessen .. edi erlebte Es :-)
wird es nie vergessen, den km 13,600 strecke köln - aachen zug 10132, Re 1 Aachen

ein unglück menschliches versagen . . .
niemand hatte die "notbremse" gezogen .. edi auch nicht .. daraus lerne ich !


von Edi38 - am 19.08.2009 01:01


Edi = Edmund ? :eek:

von dr.yoghurt - am 19.08.2009 06:49
Schade, dass in deiner Gegend die Eurobahn keine Linien hat.

Deren Züge sind moderner und werden sorgfältig gewartet.

Ich fahre mittlerweile vorzugsweise mit denen, obwohl die auf meiner Strecke etwas länger unterwegs sind, weil die auch an kleineren Bahnhöfen anhält, bei denen die Deutsche Bahn das scheinbar nicht mehr nötig hat. Aber Sicherheit geht vor!

von pastperfect - am 19.08.2009 07:53
nein, bin nicht Edmund Lauterbach !

von Edi38 - am 19.08.2009 18:33

Schade

In Wien hättest du dafür den klingenden Spitznamen "Mundl" bekommen.

von dr.yoghurt - am 19.08.2009 18:54
bei uns trägt die bahn den namen "Euregiobahn" , fahre selten mit ihr,re/rb/s/ ic/ec/ice bringen mich schneller ans ziel der "arbeit" ;-)

wobei "privatbahnen"wirtschaftlicher besser abschneiden als die deutsche bahn (ag)
liegt wohl an der finanzierung und das netzt bewirtschaft weiterhin die bahn ...

edi verkauft fahrkarten *isso*
http://www.bahn.de/p/view/home/kontakt/kontakt.shtml

:D


von Edi38 - am 19.08.2009 23:59
Ich weiß nicht, ob es allein an der Finanzierung liegt, wenn die Privatbahnen besser abschneiden. Es sind oft die kleinen Dinge. Heut z.B. musste ich aus Temingründen mit dem RE11 fahren. Da ist es mir wieder aufgefallen: Es gibt da im Gegensatz zur Eurobahn keine Klapptischchen. Im Grunde eine Kleinigkeit. Aber da betreibt "die Bahn" eine Berufspendler-Pipeline von Ostwestfalen (wohnen) ins Ruhrgebiet (arbeiten) und erwartet, dass ich mein Notebook 90 Minuten lang auf den Knien balanciere. Von Steckdosen will ich mal gar nicht reden...

Ich habe manchmal den Eindruck, dass "die Bahn" eigentlich gar keinen Personenverkehr mehr machen will. Güterverkehr macht bei weniger Aufwand mehr Umsatz. Das gefällt den potenziellen Aktionäre (wg. Börsengang). Bevor die Eurobahn in meinem Einzugsbebiet in die Bresche gesprungen ist, hatte "die Bahn" dieses Streckennetz betrieben, und nachhaltig vor die Wand gefahren. Es gab Züge, bei denen der Reichsadler notdürftig übermalt war (ich übertreibe ein bisschen, aber die Züge waren unter aller Sau), Verspätungen und Ausfälle gab es daher öfter mal. Die Fahrkarten konnte man nicht im Zug kaufen, obwohl die Schaffner mit entsprechender Gerätschaft ausgestattet waren. Wenn man keine Fahrkarte hatte, waren 40 Euro fällig. Konnte man die nicht bezahlen, wurde man auch schon mal an der nächsten Haltestelle von der Polizei in Empfang genommen, speziell wenn man als Jugendlicher nicht der neokonsevativen, nachtotalitären deutschen Beidermeierkleiderordnung entsprach. Und dann hatte man noch Glück. Es sind auch Minderjährige mittellos nächtens in der Pampa ausgesetzt worden.

Das Ergebnis: Die Fahrgastzahlen gingen zurück, die Strecken waren angeblich nicht mehr wirtschaftlich. Dann kam die Eurobahn. Moderne Züge, Fahrkartenautomat im Zug, freundliches Personal. Pünktlichkeit und Service stimmten auf einmal. Anfangs war ich oft alleine im Wagen, aber mittlerweile wird es wieder voller. Es geht also, wenn man will und kann.

von pastperfect - am 20.08.2009 07:30
edi der "eisenbahner" ist sich deiner missmut "bewußt"
edi kennt die negativen äusserungen seiner kunden (auch die positiven)

wie kann ich dir dienen :D
edi verkauft "fahrkarten" .. "Personenverkehr"

edi teilt dein (bahn) leid *isso*


von Edi38 - am 22.08.2009 00:41
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