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vor 8 Jahren, 10 Monaten
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Hr.Österreicher, dr.yoghurt, soulkitchen, Edi38, McFly

Schwul schlägt tot

Startbeitrag von dr.yoghurt am 17.10.2009 13:54

http://tinyurl.com/yf9rvnu

Warum ist es eigentlich jetzt, nach seinem Tod, plötzlich so ein Thema, dass er schwul war ?
Das wusste man doch unter der Hand seit 20 Jahren.
Wo waren all die Aufdeckmedien in dieser Zeit ?
Oder lags daran, dass sie kein Interesse hatten, Haider zu Lebzeiten zu Fall zu bringen ?

Antworten:

ich find

die österreichischen medien beziehen da nach wie vor eine ziemliche wischi- waschi- haltung. so als wär es irgendwie etwas schlimmes, wenn er schwul gewesen wäre. :??: der westenthaler hod yo haiders besuch in dem schwulen- club wo er seine letzten stunden verbracht hat sinngemäß so kommentiert: "ja, der haider war halt überall, wo man mit menschen kommuniziert, er war halt der haider für ALLE österreicher... blablablubb"

daß die ganze geschichte, die man zu lebzeiten nicht drucken wollte nun "ans licht gedrängt" wurde lag yo nicht an den tollen aufdeckermedien oder gar an eigenen willen sich zu outen, sondern einfach an dem "pech", daß im zuge der ermittlungen über seine letzten stunden hoid genau diese schwulen- bar von bedeutung war. und so wie die österr. medien und politiker- habschis mit diesem faktum rumeiern wär es wohl allen lieber gewesen, er hätte seine letzten stunden auf irgend einer nazi- versammlung oder auf einem paintball- schießplatz verbracht- hätte der mythologisierung keinen abbruch getan und vielleicht ein runderes bild für seine fans vermittelt.

aber so wird halt das ganze unter "das war sein privatleben, das geht uns alle nix an" abgehandelt, damit man nur yo ned das bild ankratzt oder sich damit auseinander setzen muas.

ich find übrigens schon, daß das outing oder nicht outing eines POLITIKERS in gewisser weise ein politikum darstellt. natürlich ned der fuck~t ob und mit wem und auf welche art er rumbumst oder ned- aber in einem land wie österreich, wo die gleichstellungsgesetze im bezug auf homosexuelle gelinde gesagt dem europäischen standard hinterherhinken wie sonstwas wäre es schon mal an der zeit, daß ein paar politiker ihre "das ist alles privatsphäre"- haltung ablegen. natürlich ist das nicht aus dem rechten oder konservativen eck zu erwarten. die einzige geoutete homosexuelle politikerin österreichs ist soweit ich weiß bei den grünen.


von soulkitchen - am 17.10.2009 16:04

Ich find sogar

grade Haiders Homosexualität ist insoferne besonders ein Politikum, weil er als Politiker Minderheiten verschiedenster Art als Feindbild benutzt hat und seine Parteien das immer noch tun. Selbst wenn man Haider "zugute" halten kann, dass Schwule wahrscheinlich die einzige Minderheit waren, gegenüber der er sich selbst nie abfällig geäußert hat, seine PArteien tun das umso mehr.
Und wenn sich jetzt "rausstellt" (was eigentlich eh scho jeder hinter vorgehaltener Hand wusste), dass ihr Guru selber Angehöriger einer "Minderheit" war, könnte das (theoretisch) zu einem Nachdenkprozess führen, was die Hetzerei gegen andere Gruppierungen betrifft. Bzw wie lächerlich das homophobe Tenedenzen in der BZ/FPÖ-politik erscheinen lassen.

Was mich am Standard ärgert: Die machen schon die ganze Zeit auf: "Wir als seriöse Qualitätszeitung schreiben nichts über zu dem Thema weil wir ja so seriös sind." Dabei kommt es doch nicht auf das was sondern das wie an: Man kann ja Haiders Bisexualität auch thematisieren, ohne dabei auf all die Renes und wie seine Gespielen (ähm, was ist eigentlich das männliche Pendant zu Gespielin ?) noch alle hießen von Bildzeitung und Co einzugehen.

Mal ganz abgesehen davon, dass Haider ja im Bloßstellen von Menschen oft auch nicht grad zimperlich war. Ergo es keinen Grund gibt, im Umgang mit seiner Person posthum päpstlicher als der Papst zu sein.



von dr.yoghurt - am 17.10.2009 19:37

yo

Zitat

dass Schwule wahrscheinlich die einzige Minderheit waren, gegenüber der er sich selbst nie abfällig geäußert hat, seine PArteien tun das umso mehr.


soweit ich das mitbekommen habe gab es weder beim bzö noch bei der fpö zur zeit haiders irgend eine linie zum thema homosexuelle minderheit. das allein schon war irgendwie auffällig. also man hat weder homosexuelle als feindbild genutzt, noch irgend eine politische meinung dazu vertreten, die in richtung liberalisierung oder gleichstellung geht. wobei hier in Ö. das bedeutet, daß man indirekt homosexualitätsfeindliche politik macht, weil man sich dort der stimme enthält, wo sich dann die övp mit ihrem christlich geprägten homosexualitätsfeindlichen gedankengut durchsetzt. das abstruse bei den politischen verwicklungen rund ums thema gleichstellung homosexueller (insbesondere das anerkennen gleichgeschlechtlicher partnerschaften und ehe) find ich ja hier, daß jede politische entscheidung, die eine änderung bewirken hätte können einfach daran gescheitert ist, daß jede partei ein ANDERES modell dazu hat (oder gar keines, wie fpöbzö), und deshalb keine einigung zu stande kam, was im endeffekt bedeutet-> aufrecht erhalten des status quo (was wiederum der övp- linie entgegenkam)

und zum thema qualitätsjournalismus: yo, da hat er genau das formuliert, was mir auch sauer aufstößt. daß so getan wird, als würde SERIÖSE berichterstattung automatisch bedeuten, daß man homosexualität nicht thematisiert. als wäre homo- oder bisexualität schon an sich etwas unseriöses :eek: bzw. etwas, was halt im kreis des privaten zu bleiben hat. als dürfte es darüber gar keine seriöse oder politische auseinandersetzung geben. man stelle sich vor, die fragen der gleichstellung homosexueller würden im parlament so diskutiert: "ja, dazu brauchen wir keine gesetze (gesetze sind ja was seriöses) weil was jeder im schlafzimmer macht ist eine persönliche angelegenheit und sowas hat in einem seriösen qualitätsparlament nix verloren." :rolleyes:

persönliche fuck~ten von politiken journalistisch zu erloitern und zur diskussion zu stellen ist natürlich immer eine gewisse gradwanderung, da der hang zurm seitenblicke- voyeurismus im "volk" halt auch sehr ausgeprägt ist. aber solche themen dann ganz aussen vor zu lassen bewirkt halt einfach, daß die menschen dieses bedürfnis nach aufklärung der fuck~ten dann einzig und allein zu den unseriösen schmonzetten treibt, um diese "lücke" zu füllen. die seriösen qualitätszeitungen müssten halt einen weg finden, dieses bedürfnis auf andere weise zu füllen und NICHT sich abputzen und sagen: das ist alles unseriös, schmutzig, schlecht....

abgesehen davon: wenn sie schreiben "wir, die qualitätszeitung, werden haiders homosexualität nicht kommentieren, da wir ja so seriöööööös sind" -> da haben sies in dem moment ja schon kommentiert, und zwar auf eine (wie ich finde) sehr unseriöse weise, nämlich in dem sie es bloß als aufhänger nehmen um sich selbst in ein bestimmtes licht zu rücken. abgrenzung zu schundjournalismus funktioniert find ich nicht, in dem man einfach nur betont: "wir sind ja ganz anders, wir sind seriös." da muss man doch auch inhaltlich beweisen, daß es so ist. ich finde das keine seriöse, sondern einfach eine verklemmte art und weise, sich durch die zur schau gestellte nicht- auseinandersetzung mit so einem thema auseinanderzusetzen.

von soulkitchen - am 18.10.2009 09:13

normalerweise....

klickt ja keine sau auf die youtube links die edi postet, aber

das hier sollte man sich ruhig antun:

Tadeo Jones
http://www.youtube.com/watch?v=-ckdvwHSTuI


von McFly - am 18.10.2009 12:03

und das:

Es ist immer ein bisschen suspekt

wenn jemand von sich überdeutlich sagt: So oder so bin ich ja nicht.
Im Standard gabs dazu nicht nur eine Kolumne.
Ein bisschen klingts so, als ob das primär gar keine Botschaft an die Leser wäre sondern das Qual~itätsmedium im Talk mit sich selbst. In anderen Bereichen hat der Standard nämlich in letzter Zeit gar nicht so große Berührungsängste, was Boulevard-themen angeht, speziell der Online-standard.

Soll nicht heißen, dass das Bekenntnis dazu, dass diese Art Berichterstattung für den Standard desidentitätsstiftend wäre, unterschwellig gleich das Gegenteilig bedeutet. Aber wenns so oft betont wird, klingt das zumindest danach, dass man sich darüber offenbar sehr intensiv Gedanken gemacht hat. Und das wäre nicht der Fall gewesen, wenn es eh so klar gewesen wäre, dass man nicht darüber schreibt. Jedenfalls würd ich grad als Journalist einer "Qualitätszeitung" die von ihr beschriebene Gratwanderung als Herausforderung sehen.

Das mit den verschiedenen Entschließungsanträgen der verschiedenen Parteien, wo dann nix zustandekommt, ist mir auch schon öfter aufgefallen. Kommt einem immer so kindergartenmäßig vor. Aber Parteipolitik im Parlament bedeutet offenbar immer: Wichtiger als irgendwelche Anliegen durchzubringen, ist es, dass die eigene Partei gut positioniert ist. Das gilt leider auch für die Grünen. Und wenn jetzt die Grünen einem Antrag der Roten zustimmen würden, der vielleicht nur wenig von ihrem eigenen abwiche, hätten sie vielleicht doch die Angst, sie würden dastehen wie die Mitläufer und die Roten als die "Checker". Nur so könnt ich mir diese Merkwürdigkeit erklären.


Übrigens: Die Presse hat sich in letzter Zeit positiv gemausert, finde ich:
Ein Artikel wie dieser ...
http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/kordiconomy/515668/index.do?from=suche.intern.portal
... über die Raiffeisen und Pröll wär vor ein paar Jahren dort, glaub ich, noch nicht so ohne weiteres möglich gewesen.

von dr.yoghurt - am 18.10.2009 15:34
Naja, viele hätten Interesse gehabt, den Haider zu Fall zu bringen (oder taten zumindest so), doch wer von den sich selbst bezeichnenden mehr oder weniger links-Liberalen-Mitte-wir-sind-für-alle-da- Parteien möchte sich ausgerechnet an diesem Thema die Finger verbrennen ? Dem Haider vorzuwerfen, daß er schwul war, würde bedeuten, daß schwul sein vorwerfenswert ist. :eek:

Warum sein Erzfeind, die H.C.FPÖ, dieses Thema nicht aufwarf, kann ich mir allerdings nicht ganz erklären...würde es doch die Minderheitenausgrenzungspallette erweitern und möglicherweise rechts-gesinnte Wähler durchaus ansprechen. Oder sind die FPÖ-Wähler doch nur Protestwähler und gar nicht so rechts gesinnt ? D.h. der Strache weiß wahrscheinlich, daß aufpassen muß, nicht NUR mehr Rechtswähler als Kreuzerlgeber anzusprechen. Vielleicht sind das dann gar nicht so viele - wäre zumindest zu wünschen... :??:

Oder, wie Du schon ansprichst, wollte ihn gar niemand zu Fall bringen, war er doch ein beliebter Gegenspieler, auf dessen Aktionen man seine politische Entrüstung aufbauen konnte. Solange man das "Böse" (scheinbar) bekämpft, braucht man nix "Gutes" vorweisen - und das beherrschen alle unsere Parteien nur zu gut :braue:
So haben wir doch Antiwiederbetätigungsgesetzte, welche nur maximal im Fußvolk exekutiert werden (z.B.die Strassenbahnerstory), aber niemals im Parlament, sonst hätte keine Strache, keine Graf usw. einen Sessel im hohen Haus - solche Leute (Graf) werden ja sogar reingewählt ! :hammer:
Wie sollte man sich von den "bösen Buben" unterscheiden, wenn man sie von der Politikszene fernhält ?

von Hr.Österreicher - am 19.10.2009 10:00

Re: normalerweise....

gibbet hier nicht mein freund :-)


von Edi38 - am 22.10.2009 00:57
Hr österreicher
ob schwul oder auch nicht, mir egal !

der politiker iss tot .. edi redet nicht gerne über tot . hab´` Ihn "erfahren"


von Edi38 - am 22.10.2009 01:26

Nicht über den Tod reden...

Wissen wir, doch Du wirst ihn, zumindest einmal noch, erfahren, so wie wir alle.

Isso und issgutso

Willst Du denn ewig leben ?

Man kann den Tod zu Lebzeiten leugnen, letztlich müssen wir ihn ins Gesicht sehen - issauchso

Im Grunde sind wir alle am "Heimweg" - manche sagen ab der Geburt, andere sagen ab der Lebensmitte....es gilt sich vorzubereiten, um ihn dann als willkomenen Gast empfangen zu können. Die Türe mußt Du ihm sowieso öffnen, ob Du willst oder nicht.

Wir fürchten immer das Unbekannte. Doch wir alle waren schon mal tot, nämlich vor unserer Empfängnis.
Und wenn Du tot bist, wirst Du das Ende des Todes, nämlichden Beginn des Lebens , fürchten - isso

Denn das Leben ist sicher anstrengender als der Tod

Also, warum soll man sich nicht mit dem Tod beschäftigen ? Der Tod ist sicher, alle anderen Dinge mit denen Du Dich beschäftigst, sind es nicht.

Ich liebe das Leben, weil ich vom Tod weiß.

Ohne Tod kein Leben - ohne Leben kein Tod

issganzsicherso

Alos warum nicht drüber reden ?

von Hr.Österreicher - am 22.10.2009 06:49

hä?

Zitat

Und wenn Du tot bist, wirst Du das Ende des Todes, nämlichden Beginn des Lebens , fürchten - isso


:??: in welcher esoderrischen ratgeberliteratur habens das denn verbreitet? :eek:

von soulkitchen - am 22.10.2009 09:13

hö !

Naja, wenn man von Wiedergeburt ausgeht, was ich ja bekanntlich tu ;-), dann muß das wohl so sein.


Kein Anspruch auf Richtigkeit - eh klar - will ja auch niemanden missionieren !

;-)



von Hr.Österreicher - am 22.10.2009 09:48

Fast vergessen !

*isso*

:D

von Hr.Österreicher - am 22.10.2009 09:49

es MUSS sein

daß man im tod furcht (vor dem leben) empfindet?
also ich hab schon viele positionen zur wiedergeburt mitbekommen, aber daß man nach dem tod furcht empfindet, das kam da noch in keiner theorie vor. :wirr: die meisten sagen ja eher das gegenteil, daß der tod das ende der furcht bedeutet (was man natürlich genausowenig beweisen kann wie das gegenteil)

abgesehn davon MUSS es ja auch nicht sein, daß man im leben furcht vor dem tod empfindet- oder? wie kann man dann also überhaupt von müssen sprechen, wenns um empfindungen (egal ob von lebenden oder von toten) geht? *rätsel*

von soulkitchen - am 22.10.2009 09:57

Oweh ;-)

O.k., in dem Wissen, daß esoterische, spirituelle, religiöse oder wie auch immer - Diskussionen, hier in diesem Forum, erfahrungsgemäß gerne benutzt werden, um zu versuchen, Poster wie mich (und auch andere), auf Grund meiner persönlichen Meinung, der Lächerlichkeit zu bezichtigen, vielleicht um eigene Unzulänglichkeiten zu verdecken :rolleyes:, werde ich trotzdem, da es mir ja eigentlich egal ist, wie andere über meine persönliche, natürlich rein objektive (!) Einstellung denken, dazu äußern, auch wenn ich Dich, ebenfalls erfahrungsgemäß ;-) , im vornherein verdächtigen muß, daß es Dich weniger interessiert, was ich dazu zu sagen bzw. zu schreiben habe, sondern vielmehr es Dir ein Anliegen ist, "Fehler" in meinen Texten zu entdecken oder reinzuinterpretieren. :braue:

Is auch o.k. - ich tu´s ja auch :boese:


WISSEN und GLAUBEN
Tatsache ist - WISSEN tut´s niemand....und nicht einmal das WEISS ich wirklich, denn es soll ja Leute geben die behaupten es zu WISSEN, nur GLAUBT denen halt die Mehrheit nicht, wodurch man diese Mehrheit ebenfalls des nur GLAUBENS bezichtigen muß, weil die ja selbst es auch nicht WISSEN :nuts: ;-)

Aber was genau ist WISSEN ? :??:
Was WISSEN wir wirklich ?
Wir GLAUBEN zu WISSEN !

Unser (Schul)WISSEN basiert oft auch nur auf Indizien, Interpretationen, auf "Wissen" anderer, lebender und toter und darauf, daß die Mehrheit es bestimmt, was Wissen ist und was nicht - und selbst das ist verschieden, weil soziokulturell geprägt.

Ich weiß nur, das ich NICHT an mich glaube, sondern von mir WEISS !

Wiedergeburt:
Daß ich der Überzeugung bin, daß eine Seele, im Gegensatz zum Körper, unsterblich oder zumindest den Körper überdauernd ist, hab ich hier schon mal (oder öfter ;-) )ausführlich breitgetreten.
Diese Einstellung hatte ich schon, lange bevor ich Literatur dazu entdeckt habe, derer es ja tatsächlich wie Sand am Meer gibt, incl. viel Quatsch.
Wie gesagt, MIR erscheint die "Seelenwanderung" schlüssig.

Zu Deinem Einwand:
Du hast Recht - ich hab´s komplett falsch ausgedrückt (Komisch, dieser Satz tut mir nicht mal weh :braue: - sollten andere auch mal versuchen :grins: )

Eigentlich war das als Entgegnung auf "Angst vorm Tod" (Edi nicht drüber reden wollen), welcher viele fröhnen, gedacht.
Wer sagt, das Tote, wo immer sie sind, nicht lieber dort bleiben wollen, wo sie sind? :??:
Denn im Tod gibts keine Gefühle, weder positive noch negative, keine Schmerzen, keine Sorgen u.ä., und auch keine Angst (Vermutung)
Denn um zu empfinden, brauch ich die Polarität des Lebens, eine Kulisse (die Welt) um Erfahrungen machen zu können und schlicht und einfach einen Körper mit Nerven, Hormonen, usw. und die Möglichkeit mich auszutauschen (die Sinne).
Eine Seele kann demnach einfach nur "SEIN"

Ich hab keine Angst vorm Tod und seh ihn auch nicht als Bedrohung.
Viele Leute haben Angst vorm Tod, deshalb die Relativierung: wer sagt, vorausgesetzt man glaubt an Wiedergeburt, daß eine Seele nicht Angst (was sie ja eigentlich nicht haben kann - Widerspruch ich weiß!) vorm Leben hat, vor den Schmerzen und Problemen, die das leben u.a. mit sich bringt. (Auch Freude, Hoffnung, usw.,)
Genauso wie manche, aber nicht alle, Angst vorm Tod haben (manche sehnen sich gar nach dem Tod), gibts vielleicht Seelen die gerne ins Leben stürzen, andere nicht ... ?
Das Leben kann auch bedrohung sein, so wie der Tod.
Unser Kulturkreis ist mir da sowieso suspekt: einerseits fröhnen wir einer Todessehnsucht, andererseits fürchten wir uns davor :nuts:
Katholiken bräuchten z.B. keine Angst haben, da sie ja dann eh im Paradies bei Gott sind.

Das einzige zu diesem ThemenTeilbereich, schreiben zahlreiche Autoren, die sich mit Rückführung beschäftigt haben.

Leute, die rückgeführt werden (man kann halten davon was man will) - bis zur Geburt - bis zur Empfängnis und ins vorherige Leben, berichten bzw. beschreiben die Zwischenzeit zwischen 2 Leben, also die totphase, als angenhem und wollen oft gar nicht (während der Empfängnis) ins Leben, da sie dann urplötzlich mit Eindrücken überhäuft werden die sie überfordern.

Oft wird formuliert (Wenn man davon ausgeht, daß die Seele bereits in den ersten 2 Zellen wohnt und Erfahrungen macht):
Die Seele wird aus dem emfindungslosen, absolut einheitlichen, gegensatzlosen "Nichts" in die Polarität gestürzt. Das "Sein" wird materialisiert.
Laut diesen Berichten (welche sich seltsamer Weise rund um den Erdball, auch in Zeiten vor der heutigen globalen Informationstechnik, nahezu gleichen) und Video-mitschnitten, ist die Empfängnis selbst, noch vor der Geburt , das traumatischste und brutalste Er-lebnis des ganzen Lebens.
So einen "Szenenwechsel" erlebt man nie wieder.
Der Tod hingegegn, also direkt nach dem sterben, wird allerdings immer als befreiend beschrieben, wie Du ja auch anmerktest, - aber ausgerechnet davor fürchten sich die meisten :??:

Los gehts :D

von Hr.Österreicher - am 22.10.2009 12:14

Warum die FPÖ nicht Haiders Bisexualität instrumentalisiert hat

Weil die nicht gegen ihren eigenen Übervater vorgegangen wären, zumindest nicht so tiaf.
Auch zu seinen Lebzeiten nicht.
Haider gehört so zum Selbstverständnis der heutigen FPÖ dazu.
Und in den Kreisen wurde das sicher als haltloses Gerücht der linkslinken Gutmenschen abgetan ;-)

von dr.yoghurt - am 22.10.2009 13:51
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