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Zwischenwelt
Beiträge im Thema:
12
Erster Beitrag:
vor 15 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 15 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
dr.yoghurt, pedschi, cat, Zitzääää

auf der flucht

Startbeitrag von Zitzääää am 27.06.2001 23:28

vor meiner inneren UN-ruhe
hinterlass ich mal eine spur
lange nicht mehr hier gewesen
rastlos ratlos ich bin ??????????????
wo treibt es mich hin...die zukunft, wer will sie wissen, wer kann sie bestimmen?
ich höre es schon DU SELBST
allein ich glaube es nicht....antriebslos, ziellos ohne egon
so 'ne depri kenn ich eigentlich nur im winter

Antworten:

Re: kein egon

aber was andres
(auch ich hab ne masche, äh maschi)


Der tag ist aufgegangen
Auf eine sonderbare Weise
Ich schreibe, daß ich einen Traum habe
Der Abend, an welchem ich sterbe?
Der Tag ist aufgegangen
Volle Ratlosigkeit
Ob es kein Traum ist?
Was er macht, es geht davon
geht davon...einfach so
Wie der Tag kommt?
Ich denke über mich
Ob es kein Traum ist
Ich habe alles gern
Wann geht der Tag schlafen?
Ich habe es ausgeführt
Was ist Ruhe?
In meiner Wirklichkeit?
Wir sind hier zum Weinen
Kein anderer läßt weinen
Weinen, daß man diesen Abend stirbt!

gefunden für alle, die das leben nicht verstehen
:-(

von pedschi - am 28.06.2001 02:47

ein bisschen sterben...

die schwelle dieses "tors der erkenntnis" betreten...
wenn man im leben gefangen ist
vergrößert der tod die sicht

der tag wird kommen
wo wir reglos da liegen werden
nicks mehr machen können
(nicht mal nicks)
wo wir kalt werden

das leben passiert vorher
kann vorher passieren
ob selbstbestimmt oder nicht

und doch meint etwas in einem
es geht immer so weiter
als würden in 100 jahren immer noch pedschi und dr.yo
die topfenpfostenlisten zieren...

etwas in einem will immer starr sein
wie ein trotziges kind hocken bleiben
weils noch so viel gibt
von damals

von dr.yoghurt - am 28.06.2001 11:56

selbst-los

das selbst-los ist es
dass man zu sich selbst kommt
wenn man ablenkende einflüsse abstellt
(von aussen)

das is aber nicht immer eine angenehme sache...
deswegn fällts oft auch schwer...
wenn man aufhört zu funktionieren
kommt man zu sich
mit aller härte...

von dr.yoghurt - am 28.06.2001 14:45

Re: selbst-los

ist eine antwort für mich........
auch.......

abstell....staun....strampel....schlaf.....viel schlaf......
und denk........
denke über sooooooovieles nach...........
und vergesse ebensoviel......

das untier soll (wird, kann ) mich nicht verschlingen....
und........
wird so hoffe ich mein frühstück sein für einen .......
NEUEN TAG.................!!!

von cat - am 28.06.2001 18:37

das untier

is man irgendwie selber...
das untierische in einem...

die umgebung fordert allzu oft
man solle dieses untier beiseite lassen, ablegen

was krank macht, finde ich

ausser einem selber gibts ja meist niemanden
der für dieses untie rist
ihm eine chance gibt...

also wenn nicth wir selber...
sind wir sonst unser selbst los...

von dr.yoghurt - am 29.06.2001 15:55

Re: ein bisschen sterben...

das starre etwas in einem ist vielleicht das ich
der rest in mir
bin ich
nicht
immer
:-(

es geht immer {SO} weiter meint man, meint man zu meinen oder will man es meinen?
muss man es gar, weils sonst nicht weiter gehen würde?
*grübel*

von pedschi - am 30.06.2001 13:49

es muss ja nicht

weitergehen...

das denk ich immer wenn leute auf die frage "wie gehts"
"es muss ja gehen" antworten...

es muss eben nicht!
in phasen, wo mein leben das gegenteil dessen war, was ich eigentlich wollte
hat mir das geholfen...
überhaupt neue perspektiven zu finden...
weil eben nicks sein muss
auch das leben als solches nicht...

von dr.yoghurt - am 30.06.2001 21:26

Re: hm

wenn man nicht will, dass es weitergeht, muss es nicht weitergehen...aber ich will dass es weitergeht ...vorwärts, rückwärts und gelegentlich ein sprung zur seite ... auch mal rauf oder runter ... nur stehenbleiben und stagnieren ... hm...das kann und darf sein, ich wills aber nicht und wünsche was andres...
der wunsch ist ein wille, der sich selbst nicht ganz ernst nimmt....von wem war das noch? :-/

nix muss?
auch gut
nur leichter machts das auch nich
:-(

von pedschi - am 30.06.2001 21:48

doch!

nicks is leichter wie nicks-tun, stehenbleiben also...anhalten...
seiner selbst gewahr werden...

wenn man geht, sich bewegt, ist man teilweise immer abgelenkt...

wenn man aber stoppt
wird man von sich selber heimgesucht
gnadenlos
mit allem schmerz
aber auch letztlich aller befreiung...
selbstbefreiung...

von dr.yoghurt - am 30.06.2001 22:16

Re: ja

das kenn ich ... verweilen, rasten nein stoppen ... die wenigsten trauen sich das ... was mir aber wurst ist! wenn ich stehen will, stehe ich und geher in mich ...das tor nach außen ist der weg nach innen -
momentan ist es aber nicht so ...ich stehe neben der spur, dabei würd ich gern neben ihr hüpfen ...nicht wegen dem schmerz, sondern weil ich das, was ich befreien wollte, befreit hab und zur zeit halt nicht mehr befreien will...

vielleicht sollten andere mal beginnen mit dem inneren befreiuungskrieg ... anstatt die kämpfe auf fremdem terrain austragen zu wollen ...

von pedschi - am 30.06.2001 22:51

ob die adressaten

dieses postings das wohl zu lesen bekommen?

wobei befreiungskrieg...als krieg würd ich es ned benennen...vielleicht befreiungszug...befreiende entwicklung...aber krieg heisst ja, mit gewalt über (innere) widerstände drüberfahren...und das meinte ich nicht...

von dr.yoghurt - am 30.06.2001 23:14
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