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soulkitchen, p., McF׀y, yoghurtinator, Edi38, pastperfect

Bundesjugendspiele

Startbeitrag von pastperfect am 25.06.2015 12:42

Wiki Bundesjugendspiele

Gibt es etwas entsprechendes eigentlich auch in Österreich? Ich frage, weil bei uns in D derzeit darüber kontrovers diskutiert wird, nachdem eine Mutter eine Online-Petition zur Abschaffung dieser Veranstaltungen gestartet hat.

Antworten:

ich kenn etwas entsprechendes nicht hier in ö. weder aus meiner schulzeit, noch aus gesprächen mit schülerInnen. obwohl- irgendwann mal hats sowas bestimmt auch gegeben. es ist sogar sehr davon auszugehen, daß es die "reichssportwettkämpfe der hitlerjugend" auch hierzulande gab, aber irgendwann zwischen dann und jetzt wurde das anscheinend abgeschafft. wobei das eigentlich sehr untypisch ist, denn das österreichische bildungssystem ist eigentlich dafür bekannt, an überkommenen strukturen und "traditionen" festzuhalten, egal wie pädagogisch sinnvoll oder auch nicht diese sein mögen.

von soulkitchen - am 25.06.2015 18:07
ballweitwurf und laufen war meine teilnahme an bundesjungendspielen, den sinn der spiele hab ich nicht erkannt, die teilnahme wurde vom schulamt vorgegeben, ob sowas pädagogisch sinnvoll iss, keine ahnung, war sport ok....

denke mal mit "Hitlersport" hat das nix am sport ...

von Edi38 - am 25.06.2015 20:08
zum pädagogischen aspekt meine beobachtung und meinung: es gibt kinder, die mögen sportliche wettkämpfe. und es gibt kinder, die keine sportlichen wettkämpfe mögen. erste gruppe sucht sich die wettbewerbssituationen ohnehin selbst, und zweite gruppe wird genervt bis traumatisiert, wenn es in eine solche situation gezwungen wird. das ziel, freude an der bewegung zu vermitteln, wird dadurch sicher nicht gelingen.

zur geschichte der bundesjugendspiele: muss zugeben, das hab ich einfach ergoogelt. "Hervorgegangen aus den Reichsjugendwettkämpfen in der Weimarer Republik und den nationalsozialistisch geprägten „Reichssportwettkampf der Hitler Jugend (HJ)“ haben die Bundesjugendspiele bis in die heutige Zeit hinein großen Zuspruch erfahren."

http://www.sportpaedagogik-online.de/gebkenbujuspiele.html

wobei das von mir noch nichtmal als argument gegen die bundesjugendfestspiele gemeint war. dagegen spricht auch schon vieles anderes (eben die pädagogische zielverfehlung), was eigentlich schon reichen würd, das abzuschaffen bzw. die verpflichtung dazu aufzuheben. ich habs wirklich eher erwähnt, weil ich erstaunt bin, daß in ö das anscheinend abgeschafft wurde, obwohl sonst im schulwesen fast nie irgendwas abgeschafft wird... wenn man bedenkt, daß einige der dinge, die maria theresia schon festgeschrieben hat, im schulunterrichtsgesetz noch immer vorhanden sind (bitte jetzt nicht nach genauen paragrafen fragen, dafür ist mein studium schon zu lang her)

von soulkitchen - am 25.06.2015 20:31
als ich hab da immer ne ehrenurkunde bekommen und mich über die lustig gemacht, die keine gekriegt haben....

von McF׀y - am 26.06.2015 01:43
mich würd jetzt schon noch der hintergrund deiner frage interessieren. wie siehst du die bundesjugendspiele und wieso interessiert dich, obs die in ö gibt?

von soulkitchen - am 28.06.2015 13:11
wow, da warst du bestimmt der einzige, der sich sowas originelles einfallen hat lassen. wie bist du auf diese ungewöhnliche idee gekommen?

von soulkitchen - am 28.06.2015 13:12

Brown Jenkin

sagt dir das was?

damit hat alles angefangen...

von McF׀y - am 01.07.2015 19:25

Re: kontrovers diskutiert

Wird nicht alles kontrovers diskutiert was mit dem lieben Nachwuchs zu tun hat?
Die Mutter, die sich darüber aufregt und ne Petition startet, hat sicher auch alte Kinderbücher so umformuliert, so dass ihr kleiner Leonard-Konstantin nur politisch korrekte Formulierungen hört, Zigeunersoße essen diese Leute sowieso nicht und das Frühstück für die Schule muss bestimmt gesund sein und weil andere Kinder Prinzenrolle und Marmeladenbrot essen, hat die gute Frau auf dem letzten Elternabend dafür gesorgt, dass das gesunde Frühstück jetzt verpflichtend ist.
Hach, ich liebe ja Eltern, die sich überall einmischen ...Helikopter-Eltern

Bundesjugendspiele sind doch im Grunde nur ein Sportfest und nix anderes als ne Mathearbeit oder ein Diktat. Überall geht es darum Leistung zu bringen und zu vergleichen... eigentlich hält man das als gesundes Kind aus, dass man mal irgendwo gut, mal schlecht ist. Und überhaupt darf ein Kind heute niemals nicht die Erfahrung machen, nicht toll oder super zu sein. Die kleinen Prinzen und Prinzessinnen sind alle hochbegabt oder beeinträchtigt, aber selbstredend besonders schutzbedürftig, besonders förderbedürftig und natürlich alle etwas ganz Besonderes....

Sorry Thema verfehlt.
Deswgen nochmal in Kurzform:
Wenn ich mir die ganzen fetten Kinder ansehe, wundert mich nicht, dass die auf Sport keinen Bock haben und da startet Mutti halt ne Petition.

von p. - am 13.07.2015 08:11

versuch einer zusammenfassung....

a) helikoptereltern nerven
b) die kleinen prinzen und prinzessinnen solln das gefälligst aushalten
c) die ganzen fetten kinder solln gefälligst auch was machen, worauf sie keinen bock haben

-> sind das jetzt argumente FÜR die bundesjugendspiele?
:wirr:

von soulkitchen - am 13.07.2015 10:55

Re:ja

wenn du es so genau wissen willst, das war ein pro-bjs-statement.

mich würden als grundschüler andere dinge mehr nerven als ein sportfest ... und ch war nie der supersportler und außer ausdauerlaufen konnte ich alle disziplinen nur mittelmäßig bis schlecht. aber es geht doch darum, vielseitige erfahrungen zu ermöglichen und sport gehört meiner meinung nach dazu.
wenn die petitionsmutti jetzt die abschaffiung der bjs bewirkt, dann möchte die nächste die abschaffung der hamburger leseprobe, eine andere die abschaffung von mathetests, eine weitere eröffnet eine petition gegen verpflichtenden musikunterricht und vielleicht rüttelt man auch an der schulpflicht ...
:klo:

von p. - am 13.07.2015 12:15

Re: Re:ja

e) wo kommen wir denn da hin/ wo soll das alles enden?
:schaf:
das sind irgendwie alles argumente gegen die petition, aber wenig, was wirklich für die bundesjugendspiele spricht.

für mich als aussenstehende ist die petition selbst völlig uninteressant. ich finde es eher erstaunlich, daß so ein relikt aus früherer zeit überhaupt noch existiert und finde die fragen berechtigt, ob das ganze noch zeitgemäß und zielführend ist. eigentlich würde ich sogar erwarten, daß es nicht einer petition bedarf, sondern die schulbehörde selbst solche großverantstaltungen (in die ja eine menge ressourcen fließen) immer wieder auf wirksamkeit im bezug auf die zielsetzung evaluiert. und je nach ergebnis könnte man dann die kritikpunkte entweder sachlich fundiert widerlegen oder eben das konzept verändern.

es ist für mich einfach witzig festzustellen, daß in deutschland offensichtlich die selben verteidigungsmechanismen existieren, wie in ö, wenns drum geht irgendwas an schulkonzepten+ traditionen zu hinterfragen oder verändern. "das war schon immer so" "mir hats auch ned geschadet" "die kritiker sind alle doof". so ungefähr (nur blumiger ausgeschmückt) argumentiert auch die österreichische bundesregierung, weshalb man auf die seit langem versprochene bildungsreform immer noch wartet.

von soulkitchen - am 13.07.2015 13:42

Re: nee

Ich argumentiere gewiss nicht mit "Das war früher auch schon so", denn ich hatte als Kind in der DDR keine BJS, nur schnöde Sportfeste. Und ich habe bisher keinerlei Berührung mit BJS, da meine Kinder noch nicht in die Schule gehen und ich - zum Glück - kein Grundschullehrer bin.
Dass diese Muttipetition mich aufregt, liegt, ich geb es zu, an der Tatsache, dass da mal wieder ne Mutter besser zu wissen meint was gut ist. Das ist ein Phänomen, das ich selber immer wieder erlebe, als Lehrerin und als Mutter. Ich halte mich aber weder aufgrund meiner Mutterschaft noch wegen meines Berufes für die Kompetenz in Person, wenn es um Lehrpläne anderer Fächer gibt.

Die BJS an sich sind mir schnuppe, das ist ne Schulveranstaltung, die genauso sinnvoll oder eben nicht sinnvoll ist wie jede andere Schulveranstaltung. Und inzwischen wird so gut wie jede Schulveranstaltung in Frage gestellt.

Leider - und das bedauere ich - wird aber in deutschen Schulen oft an soften Fächern (Kunst, Musik, Sport) gespart. Zählt ja alles nicht in unserer Leistungsgesellschaft, sind ja Naturwissenschaften und Sprachen viel wichtiger und überprüfbarer. Andererseits ist es dann verpönt Leistungen zu messen. Ja was denn nun? Ich glaube schon, dass Wettbewerbe und Leistungsvergleiche dazu gehören, nicht ausschließlich und ohne Psychodruck. Die Petitionsmutti schreibt, dass Sport machen soll. Nur weil ihr Kind keinen Spaß hat, gilt das für alle? Und ich sehe es bei Sportwettbewerben an meiner Schule (keine BJS), dass oft auch endlich mal Schüler punkten, die das in Mathe oder Deutsch nicht schaffen. Das sind Erfolgserlebnisse, die für kinder und Jugendliche unheimlich wertvoll sind. Fände ich kein gutes Signal, wenn denen das genommen wird, wenn der Schwerpunkt nur noch wenige Bereiche (Naturwissenschaften und Sprachen) gelegt wird und alles andere als unnütz deklariert wird. Wer bestimmt denn, was für einen Menschen wertvoll ist und solange es eine Schulpflicht gibt, sollte das Leben in der Schule doch alle ansprechen und erreichen.

Außerdem hat Sport maßgeblich Einfluss auf den Lernerfolg in anderen Fächern. Da gibt es etliche Studien, bei mir blieb hängen, dass Sport treibende Mädels besser in Naturwissenschaften sind ... kann man sicher alles recherchieren.
Überall werden Ganztagsschulen aus dem Boden gestampft, sehr viele verpflichtend und dann soll man Kindern jegliche Möglichkeit zum Bewegen entziehen? Ist es denn nicht mehr gewünscht, dass Menschen sich bewegen? Von den Auswirkungen auf das Gesundheitssystem will ich gar nicht anfangen, aber vielen Menschen macht das Spaß und die gesunden Kinder, die ich kenne bewegen sich alle gern. Und einige machen das eben gern und freiwillig und andere brauchen Anreize. Und diesen Anreiz und die Möglichkeit für einen fairen Vergleich der Kräfte und des Könnens bieten die BJS, es ist eine Möglichkeit. Früher haben die Kinder Wettrennen auf der Straße veranstaltet, aber heute haben die Kinder viel zu selten die Gelegenheit dazu.
Ich finde die BJS sind genau so viel oder wenig überholt wie andere Bestandteile von Schule. So ist das mit Mathe doch auch. Während einer gerne an der Lösung tüftelt, lernt der andere nur, weil sonst eine miese Note im nächsten Test rauskommt. Da könnt man ja auch ne Petition gegen Mathe starten, weil Mathe Spaß machen soll und wofür benötigt man diesen völlig veralteten Krempel, es gibt doch Taschenrechner und das Internet.

von p. - am 13.07.2015 18:24

Re: nee

das "das war früher auch schon so" - argument wollt ich dir jetzt auch gar nicht unterstellen, sondern war nur ein beispiel dafür, wie solche diskussionen hier in ö oft ablaufen.
auf der seite https://www.change.org/p/petition-bundesjugendspiele-abschaffen-manuelaschwesig kann man ja auch sehen, was die leute, die da unterzeichnen als argumente aufführen. unter anderem melden sich da auch sportlehrer, die die veranstaltung sinnlos finden. und eben viele, die die veranstaltung als sinnlos oder demütigend empfunden haben, als sie selbst mitgemacht haben.

einige kritikpunkte, die ich irgendwo aufgeschnappt hab, und die es wert sind, sich genauer anzusehen sind meiner meinung nach:

- von vielen werden die spiele eher als "wartespiele" wahrgenommen, weil man die meiste zeit rumsteht und wartet, bis man dann kurz wieder irgendwas machen kann. das pro- argument "kinder sollen sich mehr bewegen" ist also eher verfehlt. daß das ganze dann auch noch teilweise auf sportplätzen stattfindet, wo es keinen schatten gibt, und die schüler dann in der prallen sonne rumstehen und warten bzw. dann sport machen find ich auch echt nicht gesundheitsförderlich.

- die sportarten, die man da macht (leichtathletik?) werden das ganze jahr über im sportunterricht nicht durchgenommen und ohne übung und das erlernen der richtigen technik macht auch ein wettkampf sportphysiologisch keinen sinn.

- die veranstaltung ist eine ideale plattform für mobbing. ok, das ist ein problem, das man sich nicht isoliert im bezug auf die bjs anschauen muss, trotzdem kann man auch schauen, wie man sportevents gestalten kann, um mobbing zu verhindern.

- die freude an der bewegung wird nicht gefördert sondern eher zerstört bei vielen schülern. ich finde nicht, daß prinzipiell immer alles spaß machen muss, aber immerhin ist das ein ziel, das im pädagogischen konzept der bjs formuliert ist. und an den selbstgesteckten zielen sollte sich eine solche veranstaltung schon messen lassen. eine einfache methode, um festzustellen, wie viele schüler spaß an dieser veranstaltung haben, wäre doch, das ganze erstmal auf freiwillig umzustellen. und die anderen können eben bei anderen aktivitäten mitmachen. so könnte man auch schüler auffangen, die keinen bock auf wettbewerb haben.


die kinder, die ich kenne, bewegen sich auch alle gern... gerade deshalb sollte es einem doch zu denken geben, wenn so viele sich jetzt im zuge dieser petition melden, die sagen: genau diese veranstaltung hat mir die freude daran genommen. ich denke, das sollte man nicht einfach so abtun, sondern echt ernst nehmen. das soll ja nicht denen, die spaß dran haben etwas wegnehmen, sondern eben denen, die keinen spaß dran haben, alternativen bieten.

die bjs verteidigen ist für mich in etwa so, als würde man den einsatz eines rechenschiebers im mathe-unterricht verteidigen. es stellt ja niemand die wichtigkeit von bewegung (bzw. mathe) selbst in frage, sondern nur ein ziemlich veraltetes relikt aus früherer zeit, das dringend einer erneuerung bedarf.

wie gesagt, da laufen ja eine menge ressourcen rein, die man dann anders nutzen könnte. ich z.b. stell mir unter einem sportfest was ganz anderes vor. teamsportarten, gruppenspiele, je nach möglichkeit der schule: geschicklichkeitsparkour/kletterwand/trampolin/bungee running o.ä. sachen, die jugendlichen normalerweise echt spaß machen... dazu lehrerInnen/ trainerInnen, die interessante sportarten vorstellen, die man gleich ausprobieren kann (z.b. sowas wie frisbee-golf, einrad-fahren oder parcours)- etwas, was den erfahrungshorizont von schülern ebenso erweitert und man dazu auch noch frei wählen kann, wo man sich beteiligt (je nachdem, was man halt gerne mag). daneben auch noch infos über gesundheit/ernährung/bewegung etc. so klingt das für mich eher nach schulsportfest. zwangswettbewerb für alle gehört da jedenfalls nicht dazu.

von soulkitchen - am 13.07.2015 20:06

Re: kontrovers diskutiert

Ich glaub, die fetten Kinder werden von einem Tag Sport im Jahr auch nicht sonderlich abnehmen. Es ist doch sogar eher so, wenn man total unsportliche Übergewichtige zu körperlicher Bewegung zwingt und das in einem Setting, das aus verschiedenen Gründen für sie frustrierend ist (es macht keinen Spaß, ihnen wird vorgeführt, dass alle andern besser sind), bewirkt man wohl eher das Gegenteil.

Das Problem wär sehr einfach zu lösen, wenn man die Veranstaltung auf freiwilliger Basis abhält, also in der Art, wenn jemand nicht mitmachen will, soll er halt die Möglichkeit haben sich abzumelden. Du hast selber weiter unten den Vergleich mit Kunst gebracht. Es wäre auch kaum sinnvoll, eines bundesdeutschen Gedichtwettbewerb für alle deutschen Schüler zu instruieren.

Wo ich dir aber zustimme, ist, dass es eigentlich Sache der Kids wäre, so eine Petition aufzustellen. Zum Leistungsprinzip: Gibts da nur Wettbewerbe oder macht man auch irgendwas zusammen, ohne dass dafür Punkte vergeben werden ?

von yoghurtinator - am 13.07.2015 22:06

Re: nee

Die Freundin vom Raketchen hat einen großen Bruder und der hat mit seinen "Kumpels" begeistert von den BJS erzählt. Ich habe in Erinnerung, dass sie nur von Manchaften oder Gruppen sprachen. Das scheint es also zu geben, vielleicht gibt es ja Spielräume bei der Ausgestaltung der BJS. ? Die Jungs haben sich in ihrer vorpubertären Art darüber unterhalten, wo der Ball überall landete, den sie mit verbundenen Augen in einen Korb werfen sollten und vom Klettern. Das klang lustig. Und offenbar bestanden die BJS nicht nur aus Weitsprung und Sprint.
Dennoch: weit springen/werfen und schnell laufen üben die Kinder normalerweise (!) im Sportunterricht. Meine Große kommt in die Vorschule und als ich vor ein paar Wochen Formulare da hin brachte, sah ich Kinder, die ganz klassisch Leichtathletik trainierten. Da es vormittags war, war das mit Sicherheit Sportunterricht und keine AG oder Vereinssport. Aber es gibt auch viele Schulen, an denen Sport immer ausfällt oder aus Fußball/Volleyball besteht. Wenn die Qualität des Sportunterrichts mies ist, würde ich eher daran arbeiten als Wettkampfmöglichkeiten abzuschaffen.

Offensichtlich liegt es an der Umsetzung der BJS, ob sie Spaß bringen und als Bereicherung empfunden werden und für die Umsetzung sind die Schulen, ergo die Lehrer zuständig. Dann ist es wie so oft im Leben: es steht und fällt mit dem Lehrer. Ich hoffe, dass meine Kindern einfach Glück im Lehrerlotto haben werden. :bapst:

Dein Argument "Wartespiele" kann man doch auch als PRO-Argument nutzen. Ich war weiß Gott nie eine Sportskanone, aber Sportfest fand ich toll.Das Schuljahr fast zu Ende, es ist Sommer, es läuft eh nichts Weltbewegendes mehr im Unterricht und statt 6 Stunden im miefigen Klassenzimmer zu hocken, hat man mal einen Tag etwas anderes. Man lernt ganz andere Seiten an sich und den Mitschülern kennen. Der oben erwähnte Junge hat sich bei den BJS mit einem Jungen, ein Flüchtlingskind, befreundet, den er vorher gar nicht wahrgenommen hat, obwohl sie in die selbe Klasse gehen.

von p. - am 14.07.2015 08:40

Re: kontrovers diskutiert

Ich habs souli grad geschrieben, dass ich aus Erzählungen von den diesjährigen BJS weiß, dass man etwas zusammen macht. Das scheint unterschiedllich zu sein.
Hab ma gegoogelt:
http://www.sportpaedagogik-online.de/gebkenbujuspiele.html

das klingt doch ganz nett. Warum das hier so und da so läuft, weiß ich nicht ... muss jetzt auch erstmal weg. Die Kichererbse klettert gerade in den Kamin ....:hammer:

von p. - am 14.07.2015 08:46

Rap battle

cooles battle:

https://www.youtube.com/watch?v=y5k5e9RW8Og


aber - SPOILER ALERT -

das ende war jetzt nicht unbedingt überraschend. weiss doch jedes kind das die khaleesi feuerresistent ist. \-:

von McF׀y - am 02.08.2015 22:20
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