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Zwischenwelt
Beiträge im Thema:
7
Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 5 Monaten
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dr.yoghurt, soulkitchen, p., yoghurtinator

Manfred Deix und Götz George

Startbeitrag von dr.yoghurt am 27.06.2016 10:53

Nie wieder eine Karikatur über Österreich und seine Politiker.
Kaum vorstellbar.
Wie soll man denn dieses Land ohne Deix ertragen?
Kann man bitte für 2016 einen Stopp für weitere Prominententote einführen?

Den Tod von Götz George finde ich auch traurig.
Ich mochter ihn als Darsteller verschrobener Charaktere, zB in Schtonk.
Auch oder vielleicht gerade weil seine Darstellungen teilweise umstritten waren.

Antworten:

daszu passend ist mir heut bei mir ums eck ein graffiti aufgefallen: killed by death
yo, jetzt muas ma sich die künftigen deix zeichnungen selber denken....

von soulkitchen - am 27.06.2016 17:09
Naja.
Born by birth
killed by death.
Passt eigentlich immer.
Wär der vorgefertigte Spruch auf einem Diskonter-grabstein :nuts:

Oder in der punkigeren Variante:
Born by mother
fucked by life
killed by death

von dr.yoghurt - am 27.06.2016 19:33

und bud spencer

auch killed by death
ich hab ehrlichgesagt gedacht, der wär schon längst dahingeschieden....

von soulkitchen - am 27.06.2016 22:52
Deix war schon sehr markant, und ehrlich gesagt einer der wenigen seiner Branche, dessen Name mir ein Begriff ist.
Der Götz nun ja, traurig ist es, aber sympathischer wird er mir dadurch nicht. Auf mich wirkte er immer sehr überheblich und pseudointel!leck/duell. :funkeln:
Aber so grundsätzlich ist 2016 schon erschreckend morbide und die Liste prominenter Toter ist in diesem ersten Halbjahr schon gefühlt länger als in vielen anderen Jahren.
Vielleicht liegt es auch daran, dass wir alt werden... und das exponentielle Wachstum der Weltbevölkerung sorgt nun mal auch dafür, dass es mehr Tote gibt und darunter wieder mehr Promis....alles einfach zu erklären, trotzdem fühlt sich der Abschied von so vielen Konstanten im Leben komisch an. :bapst::tod:

von p. - am 28.06.2016 20:35
Zitat

das exponentielle Wachstum der Weltbevölkerung sorgt nun mal auch dafür, dass es mehr Tote gibt und darunter wieder mehr Promis....


Vielleicht liegts auch nur dran, dass man, wenn man schon so ewig lang auf der Welt ist wie wir, halt mehr Prominente kennt als als junger Dutter ;-)

Was die Sympathie betrifft, die ist für mich bei Schauspielern nicht unbedingt ein Qualitätskriterium. Einen Schauspieler, den ich durchgehend sympathisch finde, der hat auch was Langweiliges für mich. Gut, heißt auch nicht, umgekehrt, je unsympathischer desto besser (Extrembeispiel dazu Klaus Kinski). Aber zu einem guten Schauspieler oder auch einer guten Schauspielerin gehört für mich etwas Zwiespältiges, Unstimmiges, etwas, das ich nie ganz verstehe bzw fassen kann.

George wurde sicher zurecht ein Hang zum Pathos vorgeworfen und eine relativ gering ausgeprägte Wandelbarkeit. In all seinen Rollen blieb er am Ende irgendwie doch immer Götz George (Gegenbeispiel Maria Hofstätter - die lebt sich so in ihre Rollen rein, srziert die zu spielenden Charaktere so, dass sie diese dann wirklich ist, das ist auch wieder phänomenal).
George war dafür der klassische Charakterdarsteller, was auch eine Qualität des Spielens darstellt. Grad von der Rolle des Schimanski, mit dem er vielfach identifiziert wird, hat er sich ja privat eher distanziert. In Filmen wie "Der Sandmann" fand ich ihn beeindruckend:
https://www.youtube.com/watch?v=uQbv0Kn_nDw&spfreload=10
Barbara Rudnik spielt da auch mit, die leider auch schon seit 7 Jahren tot ist.
Das Ende des Films ist überaus überraschend.

von dr.yoghurt - am 29.06.2016 01:00
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