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Die Oscars

Startbeitrag von McKinski am 27.02.2017 18:25

wieder einmal fragt man sich warum ausgerechnet die filme Oscars bekommen die keine Sau freiwillig anschaut?

Sicherlich, Emma Stone ist eine grandiose Charakterschauspielerin, die jedem als Gwen Stacy aus the Amazing Spider-Man 1+2 bekannt ist, und durch Ihre Leistung Peter Parker die Show gestohlen hat. Auch durch die berühmte Szene aus Easy A ist sie uns bestens bekannt: https://www.youtube.com/watch?v=ynLlgWbl-mc

aber ausgerechnet für so einen Schwachsinn bekommt sie nun den Oscar!

2016 gab es sooo viele gute Filme, aber neh da sucht man sich den größten Quatsch raus \-:

Die 50 interessantesten Antworten:

wobei...

Gegen Zooptopia hab ich nichts auszusetzen. Echt guter Film!

Freu mich schon auf Teil 2.

PS: habt ihr gewusst, dass Ursprünglich Nick Wilde die Hauptrolle spielen sollte und Judy Hopps ursprünglich gar nicht Im Drehbuch stand?

von McKinski - am 27.02.2017 23:15
auch wenn wir filmgeschmacksmäßig ja sonst eher unterschiedliche ansichten haben, aber da geb ich dir ausnahmsweise recht...
es ist ein skandal, daß isabelle huppert den oscar nicht bekommen hat, und überhaupt- daß so ein retro- musicalquatsch so hochgepusht wird :rolleyes: andererseits hat man das eigentlich erwarten können... meistens sahnen die filme ab, bei denen ich mir denk... hmm... warum eigentlich?

genauso erwartbar war, daß toni erdmann den auslandsoscar nicht kriegen wird. ein deutscher film ohne holocaust- bezug startet schon mal mit ein paar minuspunkten.

von soulkitchen - am 28.02.2017 08:43
Ist ja oft so, dass bei den Oscars Filme abräumen, in denen es um's Filmemachen oder um Schauspielerei geht.

War bei "The Artist" so, und bei "Argo" auch. Bei "Moulin Rouge" bedingt, war ja nur ein australischer Film.

von pastperfect - am 28.02.2017 09:29
an "the artist" hab ich auch denken müssen- auch so ein film, der viele preise abgesahnt hat, in der presse als innovativ sw. hochgelobt wurde, und den ich konventionell und langweilig fand.
aber ich kann mit den filmen, die in den letzten jahren-jahrzehnten viele oscars kriegen auch nur selten was anfangen und versteh den hype nicht...

von soulkitchen - am 28.02.2017 12:47
da bin ich jetzt aber überrascht!
jetzt bin ich total orientierungslos....

Normalerweise gibt's ja Musicals nur in Bollywood oder in animated Disney Movies wie z.B. Tangled. Wahrscheinlich waren viele Inder in der Jury.

Der letzte interessante Film an den ich mich erinnern kann, der einen Oscar gewonnen hat war Das Schweigen der Lämmer.
Birdman hab ich mir trotz Vorahnung gekauft weil Emma Stone mitspielt und ich Michael Keaton den mit Abstand besten Batman finde, aber ich hab nach ein paar Minuten abgeschaltet.

von McKinski - am 01.03.2017 01:44
dann hätte Alexander Skarsgård für Tarzan einen Oscar verdient. Das harte Workout für den Sixpack ist schon beeindruckend. Oder auch die Crew von Now You See me 2. Im Making Of hat man erfahren dass die Tricks keine Computeranimationen waren sondern dass sie die tatsächlich Monate lang immer und immer wieder geübt haben. Einfach nur einen Text vorsprechen ist keine beeindruckende Schauspielerei mehr. Inzwischen wird viel mehr verlangt. Tom Cruise z.B. hat für den letzten MI gelernt 5 Minuten lang den Atem anzuhalten. Ich schaff keine 2 Minuten!

von McKinski - am 01.03.2017 01:49
Zitat

Normalerweise gibt's ja Musicals nur in Bollywood oder in animated Disney Movies


mir kommt das eher umgekehrt vor: mittlerweile wird doch aus allem und jedem ein musical gemacht, und daraus dann wiederum öfters auch noch ein musical- film. :kotz:

siehe abba- das musical und der abba-musical-film... als wäre abba musik nicht allein schon schrecklich genug :eek:

sogar gute filme wie tanz der vampire wurden von der ver-musicalisierung nicht verschont. ich glaub vom leben des brian gibts auch schon ein musical. und hier in wien gibts sogar ein falco- musical :haare: der hansi hölzel rotiert wahrscheinlich im grab, und obwohl ich falco nie mochte- das hat nichtmal er verdient.

von soulkitchen - am 02.03.2017 14:04
da magst du recht haben, allerdings hab ich mich bei "Musicals" auf Filme bezogen, in denen getantzt und gesungen wird. Abba (was du übrigens glaub ich falsch geschrieben hast, weil das 2. b spiegelverkehrt sein muss) und co werden ja live aufgeführt, oder passiert da was ohne mein wissen??
das leben des brian ist doch wenn man es genau betrachtet ein musical gewesen oder? es wurde gesungen und getanzt.

warum hast du denn Falco nicht gemocht? Weil er so arrogant wirkte? Das war doch so übertrieben dass es doch eher eine Parodie war.

....und gibts das Wort "musical" eigentlich wirklich? normalerweise kommt sowas doch nur in Begleitung eines Nomen \-:

von McKinski - am 02.03.2017 16:39
ich meinte diesen film: https://de.wikipedia.org/wiki/Mamma_Mia!_(Film)
da steht, daß es eine musikkomödie ist. frag mich jetzt nicht, was der unterschied zwischen einem musical und einer musikkomödie ist.

bezüglich falco hab ich mich missverständlich ausgedrückt. ich mochte seine musik nie so, ihn selbst kannte ich gar nicht und daher kann ich nix dazu sagen, ob seine arroganz eine parodie war oder nicht, was eigentlich auch egal ist. von seinen ganzen liedern mochte ich den kommissar noch so einigermaßen, aber danach die sachen- hmm...

ich erkenne durchaus an, daß er in gewissen bereichen innovativ war, und würde auch meinen, daß er ein guter musiker war. aber es gibt eben musik, die irgendwie an meinen stimmungen und meinem inneren erleben "vorbeigeht"- für die ich, egal wie gut oder genial die musik auch sein mag- keine begeisterung empfinden kann. es gab noch nie eine situation in meinem leben, wo ich dachte: so, jetzt möcht ich umbedingt falco hören. :???: dafür gabs schon einige situationen, wo ich irgendwo war, wos falco gespielt hat, und das hat mich, sobald es mehr als eineinhalb lieder waren, immer eher genervt. mehr erklären kann ich meine abneigung auch nicht.

von soulkitchen - am 03.03.2017 08:49

kann man eigentlich schon irgendwo wetten abschließen

wie lang es dauert, bis hollywood "donald trump- der musical- film" produziert?
ich finde, seine aussagen würden sich gut in musical- klänge verwursten lassen.
"make america great again" als pathetische ballade, dann die "grab her by the pussy"- tanznummer, der fake news- song, von twitter- gezwitscher des backgroundchors untermalt...

von soulkitchen - am 03.03.2017 09:16

Re: kann man eigentlich schon irgendwo wetten abschließen

wenn der "donald- trump- musical- film" dann als bühnenfassung am broadway läuft, könnte man als teil der bühneninszenierung ein paar illegale mexikanische einwanderer auf der bühne eine mauer aufziehen lassen...
und der zuschauer, der sich bereit erklärt, am meisten zu spenden, kriegt für diesen abend im stück irgendeinen ministerposten. :-)

von soulkitchen - am 03.03.2017 10:23

Re: kann man eigentlich schon irgendwo wetten abschließen

und man könnte eine angelobungs-szene in das stück hineinschreiben, bei der aber nur die leute in den ersten paar reihen zuschauen dürfen... :wirr: danach kommt dann das alternative- facts- lied, wo behauptet wird, das ganze theater war voll...
vielleicht sollte ich das drehbuch schreiben und mir den stoff gleich sichern lassen?

von soulkitchen - am 03.03.2017 10:26
Vielleicht liegts dran, dass die Ich-mag-Falco-schizos eher in meinem Drittel waren :wirr:
Weiß gar nicht, ob wir darauf schon mal gekommen sind, aber Falco war für mich als 13-, 14jährigen sehr prägend, schon zu einer Zeit, als er noch gar nicht so bekannt war. Hab damals sogar bei einer Rennbahnexpress-aktion mit ihm telefoniert. ("Darf ich du zu ihnen sagen?" - "Klor. I sog jo a du" :nuts::rofl::hammer: )
Ich mochte seine akzentuierte Art zu reden (die meisten Austropopper nuschelten ja eher), seinen Zynismus. Die erste Platte "Einzelhaft" hat mich musikalisch und textlich fasziniert, obwohl oder vielleicht auch gerade weil ich als 13-, 14jähriger nicht unbedingt alle Textanspielungen verstand.

Später kam dann die innere Distanzierung. Musikalisch mochte ich manche Sachen, andere nicht so. Die erste Platte hat bis heute etwas Subversives an sich, das durch seinen Erfolg später wohl leider verloren ging. Gegenüber dem heutigen deutschsprachigen Rap hebt sich Falco für mich aber immer noch wohltuend ab, bei ihm fehlte diese peinliche "Leute, ich erklär euch jetzt die Welt"-attitüde komplett und auch das Pflegen eines primitiven Machogehabes.

Das Falco-musical hab ich nur am Rand mitbekommen - grottig. Sowas würd ich mir nicht anschauen, Musicals sind auch nicht so meins. Die Rocky Horror Show wurde ja auch vielfach musicalartig nachgespielt. Das hat mich nie so erreicht wie der Film.
Bei Opern hab ich das auch sehr selten, aber es kommt zumindest vor.

Fast noch schlimmer fand ich aber den Falco-film. Dieser ausgelutschte Hypernaturalismus geht mir inzwischen sowas von am Arsch vorbei. Mir ist das zu einseitig, Falco und den inzwischen auch verstorbenen Hansi lang darauf zu reduzieren, dass sie arme drogensüchtige Jungs waren, die nicht mit Frauen umgehen konnten. Nicht, dass ich mit der Entthronung von Kindheitsidolen ein Problem hätte, die hab ich schon lang selbst enttrohnt, aber für mich entsteht keine Annäherung mehr an eine Person, wenn sie so dargestellt wird.

Dem, wie Falco gestrickt war, am ehesten nahe kommt für mich sein Wegbegleiter Thomas Rabitsch in Interviews, ein Keyboarder, der in den 90ern bei praktisch jedem Konzert, auf dem ich war, am Keyboard stand. Falco, Drahdiwaberl, Deinboek, usw. Der im übrigen fast alle ORF-signations komponiert hat.

von dr.yoghurt - am 03.03.2017 10:49

Re: kann man eigentlich schon irgendwo wetten abschließen

:rofl:

Jo, so ist das doch öfter im Leben, wenn zwei Dinge - zwar auf völlig verschiedene Weise - grauenhaft sind - Trump und Musicals, dass sie dann doch irgendwie gut zusammenpassen :cheers:

Welche musikalische Gattung würd eigentlich zu "Why don't we use them if we have them?" passen?

von dr.yoghurt - am 03.03.2017 11:15
Zitat

Die erste Platte hat bis heute etwas Subversives an sich, das durch seinen Erfolg später wohl leider verloren ging.


yo, das ist ja leider eine dynamik, der nicht nur falco unterlegen ist.... seine anfänge bei drahdiwaberl waren yo auch subversiv,,, nur irgendwie hat da die chemie aa ned so wirklich gestimmt, vielleicht ähnlich wie bei mir mit falco insgesamt.

Zitat

Gegenüber dem heutigen deutschsprachigen Rap hebt sich Falco für mich aber immer noch wohltuend ab, bei ihm fehlte diese peinliche "Leute, ich erklär euch jetzt die Welt"-attitüde komplett und auch das Pflegen eines primitiven Machogehabes.


ich würd gar nicht so drauf kommen, falco mit heutigem deutschsprachigen rap zu vergleichen. dazu war er doch zu intelektuell, irgendwie ;-) unangenehmes machogehabe find ich hatte er auch, allerdings weniger primitiv...

der hype um falco 60. geburtstag heuer ist mir jedenfalls schon auf die nerven gegangen. ich hoffe das wird nächstes jahr, wenn er 20. todestag hat nicht nochmal wiederholt. :haare:

für mich war DER prägendste musiker österreichs joe zawinul. ich trau mich jetzt schon wetten, daß um ihn ned so ein tamtam gemacht wird in den medien, obwohl er dieses jahr 95 geworden wäre UND 10 jährigen todestag hat.

Zitat

Die Rocky Horror Show wurde ja auch vielfach musicalartig nachgespielt. Das hat mich nie so erreicht wie der Film.


wobei die filmversion ja erst später kam und zunächst im vergleich zum original- musical total floppte. das problem bei den heutigen aufführungen ist glaub ich, daß sie wiederum versuchen, auf dem film aufzubauen, wobei sie immer nur abstinken können. allerdings hab ich mal in london die theater- version gesehen (die mehr am original angelehnt war) und das war schon mitreissend. vorallem auch dadurch, daß das londoner publikum auch so herrlich mitgespielt hat, inkl. kostüme, und mit reis, zeitung, wasser und diversen anderen utelsilien ausgestattet :-) ich glaub in wien, beim typisch verstockt- grantigen publikum kann das ned so funktionieren....

von soulkitchen - am 03.03.2017 13:28

Re: kann man eigentlich schon irgendwo wetten abschließen

yo, trotz meiner abneigung gegen musicals würd ich sagen: donald trump als musical wäre hitverdächtig. ich würde mir das musical sogar ansehen, wenn dafür nix über ihn in den nachrichten kommt :wirr:

Zitat

"Why don't we use them if we have them?"


zuerst hab ich vom satzrhythmus her an reggae oder was funkiges gedacht, aber so afro-amerikanische einflüsse sind vielleicht in einem trump- musical unpassend.
von der inszenierung her wärs vielleicht als square-dance- tanznummer ganz witzig :joke:

von soulkitchen - am 03.03.2017 13:37

Re: kann man eigentlich schon irgendwo wetten abschließen

Ständig dieses Trump-Bashing! :hot:

Immerhin hat er diese Woche noch keinen Terroranschlag herbei fantasiert. Vielleicht wird das doch noch ein halbwegs passabler Präsident.

von pastperfect - am 04.03.2017 07:13

Re: kann man eigentlich schon irgendwo wetten abschließen

ach was, vielleicht schmeichelt so ein trump- musical ja seinem ego.
und die golden-shower-szene wird auch nur verschlüsselt angedeutet, schließlich solls ein jugendfreies musical werden. :-)

von soulkitchen - am 04.03.2017 09:07
Die prägende Phase ging bei mir so bis etwa Mitte - Ende 20, würd ich sagen. Drahdiwaberl waren zB auch sehr prägend. Mein erstes Drahdiwaberlkonzert war ein einschneidendes Erlebnis.

Zu Drahdiwaberl und Falco: Im Sommer 96 wars in der Arena, das ca. 10. "letzte" Drahdiwaberlkonzert. Und wer wurde da mittendrin plötzlich als Überraschungsgast angekündigt - der Herr Hölzl. "Mutter, der Mann mit dem Koks ist da". Die Bierbecher flogen gnadenlos in seine Richtung, Falco versuchte gekonnt auszuweichen - sein Sackl sah recht teuer aus. Die Leute buhten ihn großteils aus, weil er für das doch eher bodenständige Drahdiwaberlpublikum jemanden Abgehobenen repräsentierte. Ich und der Haberer, mti dem ich dort war, wuzrden schief angeschaut, weil wir uns freuten. Es war einfach schräg, den Herrn Superstar da mitten auf einem Drahdiwaberlkonzert zu sehen. Mich wunderte ja, dass er dort überhaupt auftrat. Ich glaub, Falco war ein recht zerrissener Mensch. Da gab es die zur Schau getragene Asshole-seite und Arroganz, aber auch die andere Seite, die wieder down to earth wollte sozusagen. Ich mein, warum tut er sich sowas sonst an? Posthum hat ja der Stefan Weber erzählt, dass es in der Zeit eine Art Versöhnung zwischen den beiden gab.

Ich war damals auch auf Falcos Begräbnis. Auch eine recht schräge Geschichte. Da standen Mordsdrumm Boxen am Zentralfriedhof, die Falcos Songs in Konzertlautstärke spielten und die Leute schauten alle ganz traurig drein, was ich irgendwie komisch fand. Eigentlich juckte es mich dazu zu tanzen. Der Udo Jürgens war auch dabei. Vielleicht nach dem Motto: Du warst Sänger, ich bins auch, komm ich halt zu deinem Begräbnis. Ganz am Schluss war dann nur noch eine Handvoll Leute vor dem Grab (die extrem hässliche Skulptur gabs damals noch nicht), als ein Typ (ich weiß nicht, ob er ein Sandler war, er sah zumindest so aus), der offenbar auch schon etwas einen sitzen hatte, begann, auf einem Bleistift mit einem Stein einen Takt zu klopfen und zu rappen. Irgendwas über den "Woiferl" - zuerst dachte ich, der glaubt, der Ambros liegt da drin, bis ich kapiert hab, er meint den Wolfgang Amadeus. Ich glaub, dem Falco hätt diese Szene mehr gefallen als das ganze übrige Brimborium.

Der posthume Hype kam mir schon von Anfang an seltsam vor. Musikalisch war ja Falco vor seinem Tod schon weitgehend abgeschrieben. Und posthum verkauften sich seine Alben dann plötzlich wieder wie warme Semmeln.

von dr.yoghurt - am 04.03.2017 14:02

apropo Falco....

da denkt man ja auch zwangsläufig an Lady Gaga.

Ich weiss ja nicht ob ihr neues Album bereits in den Charts ist, oder war, aber ich find's echt nicht schlecht. Ist von Stil her anders und daher ungewohnt, aber dafür kommt ihre Stimme besser zur Geltung und da ist mir erstmals aufgefallen, dass sie eine echt gute Stimme hat.
Sind viele gute Tracks auf dem Album, höre ich beim joggen immer wieder gerne.

von McKinski - am 05.03.2017 17:55

Re: apropo Falco....

Lady Gaga hab ich früher auch immer zum Joggen gehört. Aber irgendwie nur da. Außerhalb des Laufsettings hat mich ihre Musik nie so gepackt.
Die Lady-Gaga-parodie bei den Simpsons fand ich sehr gelungen.

von dr.yoghurt - am 07.03.2017 23:44

innerschizoides video

ich fänd auch ein innerschizoides klangschalenritual fein. :-)
ich hab diesbezüglich grad wieder ein paar feine inputs bekommen...

wie gehts seiner klangschale denn?

von soulkitchen - am 14.03.2017 10:17

Re: innerschizoides video

Meine Klangschale lächelt. Ich deute das, wie bei Babys als Ausdruck von Zufriedenheit :)
In welche RIchtung gehen denn ihre Inputs?
Bestattung? :froi: Voodoo? :froi: Erwin P.s anderer Nachbar?

von dr.yoghurt - am 14.03.2017 21:45

Re: innerschizoides video

nayo, passend zur jahreszeit könnte man ein frühlings-begrüßungsritual mit klangschalen machen oder auch ein winter-bestattungsritual oder beides kombiniert. bestattungen haben eh immer saison ;-)

voodoo fällt mir grad kein anlass sein, und einfach nur so ein voodooritual zu machen, dafür ist die kraft des voodoos einfach zu mächtig :hot: ausserdem: die nächste wahl kommt bestimmt. meistens eh früher, als man denkt... :rolleyes:

von soulkitchen - am 19.03.2017 20:07

Re: innerschizoides video

Voodoo sollte man ähnlich wie Antibiotika nicht gegen banale DInge einsetzen, sonst verliert er seine Wirkung in wirklich wichtigen Fragen. Voodoo ist ja irgendwie auch anti-biotisch.
Bestattung klingt fein. Wir könnten ja auch mal anstatt einer ritualisierten Bestattung eine richtige machen, das wär doch eine interessante Erfahrung.

von dr.yoghurt - am 21.03.2017 11:46

Re: innerschizoides video

Was oder wen, gute Frage. Ich hab da keine konkreten Vorstellungen nur so eine undifferenzierte Bestattungslust. Vielleicht hängt das mit dem Frühling zusammen :fische::tod::rofl:
Vielleicht steckt ja hinter dem vieldiskutierten von Freud postulierten Todestrieb in Wirklichkeit ein Bestattungstrieb.

von dr.yoghurt - am 22.03.2017 19:43

Re: innerschizoides video

bestattungstrieb... :-) daß das bisher noch nicht wissenschaftlich erfasst wurde ist ein echter mangel!
das wort wird auf jedenfall in meinen persönlichen wortschatz aufgenommen, so wie die trotzjacke oder innerschizoid. das schließt eine lingustische lücke, die unbedingt ein wort gebraucht hat...

von soulkitchen - am 23.03.2017 16:43

peh ess

die zwischenwelt schaut auch grad so aus als wär sie gast auf einer bestattung... also ohne bilder, einfach nur im schwarzem trauerkleid.... ist das absicht ? so nach dem motto: den frühlingsbeginn mit fröhlichem schwarz begrüßen :bfeif: oder geht da wieder grad was beim bilderhosten ned? oder ist das am end nur bei mir so?

von soulkitchen - am 23.03.2017 17:42

Re: peh ess

Es ist eher so, dass der Verleih, bei dem sich die Zwischenwelt ihren Traueranzug vor der Bestattung abholen will, grad quasi unerwartet zu hat und weil man nicht genau sagen kann, ob der grad auf Urlaub ist, in Insolvenz oder der Betreiber selbst verstorben, wart ich jetzt halt mal ab, ob da noch ein Lebenszeichen kommt. Außerdem fehlen mir zum Umhosten der Bilder momentan die emotionalen Resourcen :denk:

von dr.yoghurt - am 23.03.2017 20:10

Re: ach so

Beneidenswert, dass sie jetzt schon weiß, dass sie nächste Woche dicht sein wird :cool:
Bei mir wär eher das Wochenende danach, also am 1. April günstiger oder das Wochenende drauf, 8. April. Außerdem, eine Bestattung am 1. April, das hat doch was :nuts:

von dr.yoghurt - am 23.03.2017 20:10

Re: ach so

na, an dem wochenende um den 1. april hab ich ein seminar...
und am wochenende drauf fängt bei mir schon die familiäre serie an geburtstagen an.... ob ich da noch zusätzlich emotionale ressourcen für eine bestattung hab weiß ich ned... :wirr:

von soulkitchen - am 23.03.2017 20:21

Re: ach so

irgendwie verrät mir mein kalender ned, welches der palmsonntag ist... ist das der ostersonntag, oder palmt man an einem anderen sonntag? die ganzen feiertage rund um ostern waren mir immer ein rätsel.

von soulkitchen - am 23.03.2017 20:40

Re: ach so

Palmsonntag ist der Sonntag eine Woche vorm Ostersonntag. Da werden die Palmzweige ge-kurt-palmt. Am Gründonnerstag letztes Abendmahl, Karfreitag ist er obankelt, am Ostersonntag is er auferstanden. Der Kurt-Palm-sonntag is der 9. Ostersamstag oder -sonntag müsst eigentlich auch gehen bei mir,

von dr.yoghurt - am 23.03.2017 20:58

Re: ach so

yo, das mit dem karfreitag ist das, was mir geloifig ist. aber wozu die palmzweige vorher? und dann gibts da yo auch noch das mit pfingsten und dem highligen geist... eine der dubiosesten figuren der ganzen geschichte...

von soulkitchen - am 24.03.2017 11:29

Re: ach so

Nachdem die Apostel nach Jesus Kreuzigung und dann Wiederauferstehung voll fertig warebn, haben sie sich in der Zeit danach wohl regelmäßig antändig niedergedieselt, mit - was halt so verfügbar war um die Zeit. Ob der heilige Geist dabei wie ein rosa Elefant aussah, das wird sich wohl nicht mehr eruieren lassen. Pfingsten wird dieses heiligen rosa Elefantengeistes gedacht. Ich mein, allein schon, dass Petrus in seiner Pfingstrede extra betont "Diese Männer sind nicht betrunken" - das sagt schon alles.

Und am Palmsonntag ist der Jessas auf einem Esel nach Jerusalem eingezogen. So in einer Art John Lennon des ersten Jahrhunderts. "All we are saaaayyyyin ... is give peace a chaaaaaaance" ... aber wiel die Teenys noch keine Stofftiere zum Schmeißen hatten und die Frauen noch keine Slips, warfen sie halt mit Palmzweigerln.

von dr.yoghurt - am 24.03.2017 21:49

aaah

jetzt, wo er das übersetzt hat klingt das ganze gleich viel verständlicher :-)
daß bei der ganzen highligen- geist- geschichte irgendwelche drogen im spiel waren liegt irgendwie nahe. in anderen kulturen hat man ja auch "den geist" diverser berauschender substanzen beschworen... ich tippe in dem fall auf eine mischung aus alkohol und irgendwas halluzinogenem- passend wäre engelstrompete :nuts:

daß die fans mit palmzweigerln werfen ist auch ein schönes bild- wobei ich schon in der volksschule gelernt hab, daß man keine palmzweige abschneiden soll, weil die das erste bienenfutter sind. ok, mittlerweile sind bienen eh schon am absterbenden zweig (doppeldeutig in dem fall), aber man muss das ja nicht noch zusätzlich fördern, indem man ihnen die zweige auch noch wegnimmt. :funkeln: *kannnedeiiinmaljemandandiebiiiienchendenken*

von soulkitchen - am 25.03.2017 08:55

Re: aaah

Auch die Gschicht vom Wasser, das sich in Wein verwandelt, weist den Weg. "Herr Inspektor, i schwör ihna, des wor nur a Wossa, wos i gsoffn hob. Gonz ehrlich!!!" Na aber sicher ;-)

Und die Transsubstantiationsphantasien , die sich um Jesus ranken, weisen in Richtung Halluzinogene. "Brot verwandelt sich in meinen Leib" :fische: - bei mir dürfts Yoghurt gewesen sein :bapst:

von dr.yoghurt - am 25.03.2017 12:12

Re: aaah

hat sich das brot in den leib verwandelt, oder der leib ins brot?
ich fands yo immer irgendwie seltsam, daß man gedanklich den leib christi isst, wenn man bei einer messe brot oder als ersatz diese oblaten kriegt... und dann auch noch das blut als wein... ist yo voll kannibalisch :haare:

von soulkitchen - am 25.03.2017 15:20

Re: aaah

Ich würde das als eine Art Verschmelzungswunsch interpretieren, Verschmelzung zwischen Jessas und dem Gläubigen. Eine Verschmelzung, die aber von jedweder sexuellen Konnotation "befreit" ist und dadurch etwas Unheimliches an sich hat. Erinner mich noch, dass man uns bei der Vorbereitung zur Erstkommunion gesagt hat, man dürfe den Leib Christi auf keinen Fall kauen oder lutschen. Man kastriert sozusagen seine Bedürfnisse und darf dafür zum Dank mit Jessas eins sein.

von dr.yoghurt - am 25.03.2017 21:35

Re: aaah

Zitat

man dürfe den Leib Christi auf keinen Fall kauen oder lutschen.


:haare: und wie kriegt man die trockenen oblatendinger dann runter? bzw. ist schlucken ned aa irgendwie sexuell konnotiert? :denk: was ist, wenn einem derr herr jesus im hals steckenbleibt und man darufhin einen würgereflex kriegt? darf man ihn dann ausspucken? oder ist das schon ein zeichen dafür, daß man vom teufel besessen ist? :kotz: (automatisch muss ich bei den worten "vom teufel besessen" an helmut qualtinger im namen der rose denken... )

ich finds yo schon perfide, daß man zur "vorbereitung zur erstkommunion" den kids noch so einen haufen total lebensfremder sachen beibringt. wahrscheinlich erwischt man sie da grad noch in einem alter, wo viele noch recht "gutgläubig" sind und das gar ned so hinterfragen. ok, ist nur meine theorie, weil ich wurde yo ned erstkommuniert...

von soulkitchen - am 26.03.2017 08:06

Re: aaah

Man belässt den Leib Christi solang im Goscherl, bis er von selber schmilzt. Erst dann darf man den gebenedeiten Cumshot runterschlucken.
Bei Würgen oder womöglich Wiederausspucken sind vermutlich ein paar tausend Vater unser angebracht.

Zitat

ich finds yo schon perfide, daß man zur "vorbereitung zur erstkommunion" den kids noch so einen haufen total lebensfremder sachen beibringt. wahrscheinlich erwischt man sie da grad noch in einem alter, wo viele noch recht "gutgläubig" sind und das gar ned so hinterfragen. ok, ist nur meine theorie, weil ich wurde yo ned erstkommuniert...

Bin mir grad nicht sicher, ob ich schon mal von meiner fundamentalistischen Religionslehrerin in der Volksschule erzählt hab. Die hat uns zB erzählt, dass die Erde in "Wirklichkeit" erst 6000 Jahre alt wäre. Und dass sich jedes Jahr Leut wie Jesus ans Kreuz nageln ließen, um das sozusagen nachzuspielen, aber dass das nicht zähle, weil die sich die Nägel nicht wie das Original durch die Handwurzel sondern nur durch die Handfläche treiben ließen, was viel weniger schmerzhaft sei. Die Erzählungen der biblischen Geschichten hat sie immer recht dramatisch und etwas blutrünstig vorgenommen. Mich hat das als 8-jähriger schon beeindruckt. Und es wurde uns immer wieder gesagt, dass wir unbedingt jeden Sonntag in die Kirche gehen müssten. Ich hab meine Eltern damit dann so lang genervt, bis wir das wirklich einmal gemacht haben. Und als wir dann Sonntag morgen um 9 Uhr in der Kirche standen, dacht ich bei mir: Jeden Sonntag freiwillig so zeitig aufstehen? Bin ich blöd? Wir haben das dann nie mehr wiederholt. Meine Eltern waren erleichtert. Um die Zeit der Erstkommunion hatte ich auch eine Phase, in der ich zu Haus verkündete, ich möchte Pfarrer werden. Erinnere mich heute noch an die entsetzten Gesichter. Hab Mannerschnitten zerlegt und als Leib Christi ausgeteilt. Der katholische Religionsunterricht hat mich als Kind schon sehr geprägt. Geändert hat sich das mit Eintritt in die Pubertät. Da kams dann rasch zur Entfremdung. Das übermäßige Moralisieren unserer Religionslehrer ging mir dann zunehmend auf die Nerven.

Übrigens gibts zu der Thematik einen guten Film, Kreuzweg:
http://www.arte.tv/guide/de/049825-000-A/kreuzweg
Hat mich ein bisschen an "Paradies, Glaube" erinnert, ist aber dezenter, weniger reißerisch als Seidl. Alle Szenen sind in einer einzigen Einstellung gedreht. Ich habs ja nicht so mit dem Begriff "authentisch", drum sag ich mal: Szenen wie die, wie der Kaplan beim Firmunterricht die Kinder "indoktriniert", sind schon sehr nahe dort, wie ich das erlebt habe damals. Ich hatte nur das Glück, nicht - wie die Film-Maria - eine fundamentalistische Mutter zu haben.
Schlusszene ist, dass das aufgrund ihres religiösen Wahns lebensgefährlich abgemagerte Mädchen auf der Intensivstation vom Pfarrer besucht wird, der ihr den Leib Christi gibt, an dem sie sich verschluckt und daran stirbt - ok, das ist die einzige Passage des Filmes, die auch etwas reißerisch ist. Ansonsten zeigt der Film gut die Hilflosigkeit eines Kindes gegenüber einer solchen Indoktrinierung. Das ist ja nicht nur beim Katholizismus ein Thema. Man versteht dann unter Umständen auch islami(sti)sch verbrämte Kinder besser, wenn man den im Grunde identischen Vorgang in "unserer" Religion sieht.

von dr.yoghurt - am 26.03.2017 11:30

Re: aaah

Zitat

Bin mir grad nicht sicher, ob ich schon mal von meiner fundamentalistischen Religionslehrerin in der Volksschule erzählt hab.


ich denke, die religionslehrerin muss ihn sehr beeindruckt und/ oder traumatisiert haben, denn er hat das in der tat schon öfters erzählt. daß er das immer wieder vergisst, ist wahrscheinlich eine folge der traumatisierung. da sieht man mal wieder, wie gefährlich es ist, kindern solchen scheiß zu erzählen! :wut:

von soulkitchen - am 28.03.2017 07:41

Re: aaah

Ich glaube, vorbewusst dämmerte mir eh, dass ich das schon öfter erzählt hab. Aber dieser Film "Kreuzweg" hat da noch einige alte Erinnerungen in mir ausgegraben. So traumatisiert komm ich mir gar nicht vor (was eine hochtrabende Traumatisierung latürnich nicht ausschließt :wirr: ) Die spannende Frage ist für mich heute, habe ich das als Kind alles geglaubt und da bin ich mir nicht mehr sicher. Die reißersichen Erzählungen haben mich fasziniert, auch etwas verängstigt, vor allem aber erstaunt. Ich konnte das irgendwie nicht einordnen. Es widersprach dem, wie Erwachsene sich sonst dazu äußerten in einer abseits des Religionsunterrichts säkularisierten Welt. Schrecklich finde ich die Vorstellung, wenns in meinem Umfeld von Geburt an nur solche Religionslehrerinnen gegeben hätte. Das Kind der Religionslehrerin ging ja auch in diese Schule und die war hochgradig übergewichtig. Das hat mich auch schon als damals beschäftigt, warum die Tochter der Frau, die immer diese tollen Geschichten erzählt, so dick ist.

von dr.yoghurt - am 28.03.2017 08:33

Re: aaah

Zitat

Die reißersichen Erzählungen haben mich fasziniert, auch etwas verängstigt, vor allem aber erstaunt.

yo, das ist yo auch nachvollziehbar, weil die geschichten ähnlich wie andere mythen und märchen voll sind mit faszinierenden vorkommnissen... es ist halt die frage, wie man das vermittelt, find ich. sobald solche phantastereien als "wahr" und "handlungsbestimmend" verkauft werden (oiso: die leut sollten sich gefälligst die nägel da durchtreiben, wo sie der herr jesus auch drin hatte) find ich wirds halt tendenziell gefährlich.

Zitat

Das hat mich auch schon als damals beschäftigt, warum die Tochter der Frau, die immer diese tollen Geschichten erzählt, so dick ist.


wahrscheinlich, weils damals noch keine schrittzähl-app gab :rofl: und natürlich auch keine kalorinzähl- app :wirr: damals hatte man also praktisch gar keine chance, richtig viele schritte zu gehen und richtig wenige kalorien zu sich zu nehmen. alle, die damals trotzdem schlank waren, waren das rein zufällig.

im erklärungsmodell der religionslehrerin wär das übergewicht vielleicht eher eine prüfung, die gott einem auferlegt hat.

von soulkitchen - am 28.03.2017 19:41

Re: aaah

Ich vermute eher, für das arme Kind war der eigene Fettwanst der einzige Schutzschild gegenüber Mutti und ihren komischen Geschichten. Mich würd ja echt interessieren, was aus der geworden ist. Kann mir eigentlich nur vorstellen, entweder selber Religionslehrerin oder praktizierende Satanistin, was anderes ist bei so einer Mami irgendwie nicht vorstellbar.
Ich orte da gerade bei mir im Volksschulalter ein schon beginnendes Interesse für psychosomatische Zusammenhänge :nuts:

Diese Begründung, alles Unangenehme im Leben wäre eine Prüfung Gottes und ein Zeichen, das er einen besonders lieb hätte, fand ich immer pervers. Was ist denn das für eine Liebe, die man demjenigen zeigt, indem man ihm das Leben schwer macht? Nicht der einzige Hinweis auf unbewussten Sadomasochismus im Katholizismus.

von dr.yoghurt - am 28.03.2017 20:12

Re: aaah

Zitat

Ich vermute eher, für das arme Kind war der eigene Fettwanst der einzige Schutzschild gegenüber Mutti und ihren komischen Geschichten. Mich würd ja echt interessieren, was aus der geworden ist.


yo, das mit dem schutzschild klingt plausibel. so ein bis zwei stunden in der woche mögen solche geschichten yo faszinierend gewesen sein, aber wenn man in so einer welt LEBT, weil man der mutter quasi ned auskann in dem alter... da braucht man schon ein schutzschild.

vielleicht hat sie yo ein facebook-profil, oder so. also falls er sich noch an den namen erinnern kann.

Zitat

unbewussten Sadomasochismus im Katholizismus.


manchmal ist der yo sogar bewusst :eek: (wenn man sich das mit den freiwilligen kreuzigungen und den selbstgeißelungen ansieht). wobei ein unbewusster sadomasochismus wahrscheinlich sogar gefährlicher ist. :eek:

von soulkitchen - am 31.03.2017 07:37

Re: aaah

Aber impliziert "Sadomasochismus" nicht, dass es neben der Qual auch eine Lust gibt? Nämlich auch für den Masochisten. Und die wäre ja nach katholischem Verständnis schon wieder *UMGOTTASWÜÜNHERST* Ja, in jedem Fall halte ich den unbewussten Sadomasochismus für gefährlicher bzw je mehr der Lustaspekt in den Hintergrund rückt. Viele faschistische Rituale haben eine frappierende Ähnlichkeit zu SM-inszenierungen, nur dass dabei der Lustaspekt für den Leidenden dann gar nicht mehr gegeben ist.

Hab jetzt diesen namen gefacebookt und da erscheinen im Raum Wien in der passenden Altersgruppe entweder exorbitant Übergewichtige oder in einem Fall ein lesbisches Päärchen.

von dr.yoghurt - am 31.03.2017 16:09

Re: durcheinandergekommen

wenn er fertig abgecheckt hat, sagt er hoid bescheid. :-)
was das wetter betrifft... ich glaub trocken bleibts, hoid ned wahnsinnig warm. aber sollt ein passendes bestattungswetter sein :-)

von soulkitchen - am 06.04.2017 16:50

Re: durcheinandergekommen

Samstag pfeift :-)
Bin zwar körperlich nicht ganz fit grad, aber ich nehme mal an, dass Gewaltmärsche von elisabethinischem Ausmaß in ihrer persönlichen Wishlist eh nicht auf den vorderen Plätzen rangieren.

von dr.yoghurt - am 06.04.2017 23:26

Re: durcheinandergekommen

na, das bestattungsritual muss ned mit einem gewaltmarsch kombiniert werden...
eher vielleicht mit einem leichenschmaus. :xcool:

welche uhrzeit tät ihm denn passen? sowas 14.30h?
ich würd dann in seine gegend kommen, der donaukanal ist yo irgendwie ein schon etablierter bestattungsraum. :-)
klangschale nehm ich mit- was brauch ma noch für andere utensilien?

von soulkitchen - am 07.04.2017 07:10
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