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yoghurtinator, soulkitchen, Yenzo, Hr. Österreicher

Sebastian Kurz ist geil

Startbeitrag von yoghurtinator am 28.08.2017 09:54

Antworten:

Nicht zu vergessen

https://www.youtube.com/watch?v=q6LmeJvtKH0

"Schwarz macht geil"
Interessant, da steckte schon "machtgeil" drin.

von yoghurtinator - am 28.08.2017 09:58

Re: Nicht zu vergessen

noch mehr auf den punkt wärs gewesen, wenn der slogan "kurz macht geil" gewesen wäre. schwarz gibts ja eh nicht mehr- ist ja jetzt türkis.
aber gut find ich das kommentar zum geilomobil- video: "Dieses Video bringt die Inhalte der ÖVP besonders gut rüber." :rofl:

von soulkitchen - am 29.08.2017 08:50
schließung der steriermark-route :rofl:
sehr geiles video :elefant: :love: :bapst:

von soulkitchen - am 29.08.2017 09:32
Der Basti als Ministrant :love:
"Andreas Khol: nicht geil" - da fehlt aber noch der Low Patka

von yoghurtinator - am 29.08.2017 10:18

Re: Nicht zu vergessen

Bei den Wienwahlen, für die diese Kampagne gemacht wurde, hat der Kurz noch total abgelost. In der Zwischenzeit hat er seinen Standpunkt zum Thema Asylanten und Integration gründlich neuüberdacht.

Wird diesmal schwierig, ob man sich ritualmäßig auf den Kurz oder den Strache konzentriert. :ko:

von yoghurtinator - am 29.08.2017 10:27
ich glaub der lopatka läuft bereits unter "nicht erwähnenswert" :rp:

auf den punkt gebracht ist ja auch folgende textzeile:
"die inhaltliche linie kann ich ihnen sagen:
der erste punkt ist- sebastian kurz
zum zweiten- sebastian kurz
und der dritte punkt ist für mich: sebastian kurz
ICH"
:rofl:
sooo geil! ein echter ohrwurm :wirr:

von soulkitchen - am 30.08.2017 07:32

ritualmäßig

wirds diesmal ein echt harter brocken!
ich weiß gar ned, ob EIN wahlvoodoo reicht. :ko:

von soulkitchen - am 30.08.2017 07:49
"Ich bin Chef der Westbalkanroute" ist auch"geil" :elefant::rofl:
Mit dem Lied im Hintergrund erträgt man sogar das Innenpolitik-ressort der Tageszeitungen wieder :nuts: Die Themen dort sind ja seit Monaten 1. Sebastian Kurz, 2. Sebastian Kurz, 3. Sebastian Kurz

"Sebasssstian" ist auch eine gute Inspiration fürs Vorwahlritual.

Gestern hat mir ein Hausarbeiter vom BKA erzählt, der Low Patka wär im Umgang mit den Angestellten nett und der Kurz auch :haare:
Seine sonstigen Erfahrungen:
Gusenbauer: ok
Kern: leiwand
Faymann: Trottel
Schüssel: Orschloch

von yoghurtinator - am 30.08.2017 11:37
yo, die kombination aus machtgeilheit und größenwahn hat jetzt einen neuen namen und ein neues gesicht.
einerseits ja schon geschickt, wie der bua des geschafft hat, daß jetzt alle nach seiner pfeife tanzen (der hat offensichtlich vom tuten und blasen eine ahnung!) und er gleichzeitig einige personifizierte övp- altlasten absagelt - andererseits ist genau des a so erschreckend :haare:
mir kommt der kurz yo so vor, wie ein roboter- eine macht-maschine quasi.

daß er zusätzlich auch noch "nett" zu den angestellten ist, wundert mich ned, weils yo teil seiner "schwiegermuttis liebling"- masche ist. ist so ein programm, das er gut abspielt :kotz: (also er der kurz, natürlich ned er er).

von soulkitchen - am 30.08.2017 18:48
Zu Kurz Verhaltensweisen gibts auch menschliche Blaupausen, etwa den 2008 verstorbenen Phaetonfahrer. Stimmungen im Volk aufgreifen und instrumentalisieren, das war ja auch sein Ding, wobeis bei ihm mehr um Resentiments ging, bei Kurz scheints mehr um diffuse Ängste zu gehen. Haider wiederum, kam mir manchmal vor, hat sich das von Kreisky abgeschaut, mit dem großen Unterschied, dass Kreisky das Wohl der kleinen Leute wirklich am Herzen lag, weil er im Gegensatz zu Haider kein Narzisst war, dem das Verständnis für die Sorgen der Leute nur Mittel zum Zweck war. Kreisky war zwar auch machtbewusst (anders wird man kaum Kanzler), aber die Reformen in seiner Zeit als Kanzler brachten ja den weniger Begüterten im land tatsächlich viele Verbesserungen. Schon bei Haider hingegen war alles nur Schein, um durch "Verständnis" für Ressentiments eine Art Gegenliebe durch den Wähler zu lukrieren.

Und bei Kurz ist es ähnlich. Er verzichtet halt auf die bösen Hetzbegriffe der Rechtsrechten. Aber die Botschaften sind dieselben, wenn er zB behauptet, "die Menschen, die Flüchtlingen geholfen haben, wollten hauptsächlich ihr eigenes gewissen beruhigen". Das wollen die Leute hören, dass die Flüchtlingshelfer nur Gutmenschentrottel sind.

Was Kurz perfektioniert hat, ist die Distanz zwischen seiner Person und dem politischen Inhalt. Er verkündet nur die Überschriften, ohne konkret zu werden. Das wird er auch in Zukunft nicht ändern wollen, für die konkreten Inhalte hat er ja seine "Expterten", von denen er sich im Nachhinein auch distanzieren kann, falls es scheiße läuft. Und dadurch, dass die im Parteiapparat nicht verankert sind, können sie ihm auch nicht innerpareteilich gefährlich werden.

Als er vor einigen Jahren das Staatssekretariat für Integration übernahm, positionierte er sich noch als Befürworter von zuwanderung. Unvergessen das Interview mit Armin Wolf:
Wolf: Was befähigt sie zum Integrationsstaatssekretär?
Kurz: Aufgewachsen bin ich im 12. Wiener Gemeindebezirk.
Wolf: Das ist aber noch kein Migrationshintergrund oder? :rofl:

von yoghurtinator - am 30.08.2017 21:41
yo, natürlich ist das thema "macht" bei menschen, die sich dafür entscheiden, in die politik zu gehen, immer irgendwie präsent, sonst würdens es wahrscheinlich ned mochn. und daß das feld besonders anziehend für narzissten ist, ist auch nachvollziehbar.

was aber dennoch für mich beim kurz anders rüberkommt, als bei den anderen genannten politikern, ist dieses "roboterhafte"... oder, anders gesagt, dieses völlig "ent-seelte". ich meine, es gibt natürlich diese tendenz, daß politiker perfekt konditioniert werden, um möglichst glatte performances zu liefern- jedes detail mit dem spin-doctor und den meinungsumfragen abgestimmt- aber beim kurz hat man den eindruck, daß hinter dieser aalglatten fassade NUR noch leere ist, oder halt irgendwelche macht-maschinenteile, jedenfalls nix menschliches, so wie bedürfnisse, emotionen, ängste, usw.

sogesehn ist der kurz für mich auch ned ein typischer narzisst, weil die ja üblicherweise von ihrem bedürfnis nach anerkennung und ihren ängsten davor, möglicherweise doch unbedeutende würstchen zu sein, getrieben werden. beim kurz kommt es mir so vor, daß selbst die narzisstische performance und ich- bezogenheit sich rein auf der oberfläche abspielt, weil es sich halt der selfie- generation gut verkauft auf facebook. während typische narzissten ihre emotionen kaum verbergen können (sei es die selbstgefällige zufriedenheit, wenn die masche aufgeht oder die beleidigte miene, wenn sie ihr ego angegriffen sehen), scheint es bei kurz sowas wie emotion gar ned zu geben, höchstens als eine art von zitat, wenn mans mal als kurzes, marketingtechnisch eingesetztes intermezzo benötigt, um der noch-perfektere-schwiegersohn zu sein.

auch die politische karriere, daß er schon mit 16 jahren angefangen hat, sein "politisches netzwerk" aufzubauen- was gemeinhin ja so kommentiert wird, daß man darin sein "politisches talent" erkennt, ist für mich eher ein zeichen dafür, daß da irgendwas im inneren des herrn kurz falsch gepolt ist- also wie so ein kurz- schluss, der sämtliche kontakte zwischen innerem ich und fassaden- ich ver-kohl-en hat lassen und das innere daraufhin komplett abgestorben ist. möglicherweise haben dann aliens diese leere hülle genutzt, um ihre macht- maschine da reinzubauen, die in gestalt des herrn kurz jetzt praktisch in testphase läuft :wirr:

von soulkitchen - am 31.08.2017 11:49
Als Narzisst seh ich Kurz auch nicht. Mir kommt er vor allem berechnend, machtgierig und intrigant vor (auf letzteres lässt schließen, wie er Mitterlehner zu Fall brachte).

Um berechnend agieren zu können, ist ein Charakter eher hinderlich. Ein Narzisst - wie Haider - ist einfacher zu durchschauen, weil er immer wieder Fehler macht. bei Haider war das zB das ewige Hin- und Herhupfen zwischen Kärnten und Wien "Bin schon weg, bin wieder da".
Soziopathen können gute "Roboter" sein, weil sie ihre Pläne durchziehen können, ohne durch Empathie oder lästige Empfindungen abgelenkt zu werdne. So weit würd ich bei Kurz nicht gehen. Er ist ja noch sehr jung (subjektiv wird er mit seinen roten Backerln mehr wie 20 als wie 30) - vielleicht kommen die Ecken und Kanten ja noch. Ein bisserl mehr politischer Gegenwind wär halt da förderlich.

Mir kommt vor, Ecken und Kanten sind bei Politikern generell am Aussterben. Hängt vielleicht auch mit der Medienentwicklung der letzten Jahrzehnte zusammen. Politiker dürfen einerseits keine Angriffsfläche bieten, an der man Kritik festmachen könnte und sind andererseits wie Politpfarrer geworden, die Botschaften an die jeweilige Zielgruppe senden. Obwohl Wähler in nie gekanntem Ausmaß die Möglichkeit hätten, gegebene Informationen zu hinterfragen, vergleichen und bewerten, tun sie das nicht. Es ist ihnen zu mühsam. Es geht ihnen mehr ums Glauben als ums informiert sein. Wir bewegen uns von einer Informationsgeselslchaft zurück zu einer Glaubensgemeinschaft, zumindest, was die Entscheidung der Wähler betrifft. Und genau dafür steht Kurz. Der liabe Bua mit den roten Backerln, dem so schön reden kann. Der unsere Ängste versteht.

von yoghurtinator - am 31.08.2017 19:37
Zitat

Soziopathen können gute "Roboter" sein, weil sie ihre Pläne durchziehen können, ohne durch Empathie oder lästige Empfindungen abgelenkt zu werdne. So weit würd ich bei Kurz nicht gehen. Er ist ja noch sehr jung (subjektiv wird er mit seinen roten Backerln mehr wie 20 als wie 30) - vielleicht kommen die Ecken und Kanten ja noch.


yo, also ich würd jetzt auch nicht sagen, daß der kurz ein soziopath ist (und deshalb so roboterhaft rüberkommt), sondern es ist eben bei mir wirklich eher der eindruck, als ob jegliche "seele" fehlt (mir fällt leider kein weniger "besetzter" begriff dafür ein, aber als seelenküche kann ich das wort vielleicht auch verwenden, ohne damit auf so eine religiös- anmutende weise auf unsterbliche seelenvorstellungen zu verweisen) es geht mir also nicht um "ecken und kanten" oder so. die können sich yo theoretisch auch auf einer leeren hülle bilden ;-)

es gibt ja in märchen und geschichten immer wieder den plot, daß jemand seine seele verkauft, um dafür irgendwas zu erlangen. so ähnlich kommt mir das beim kurz vor: der teufel erscheint und der kleine kurz sagt: ich will der jüngste aussenminister/ övp- leader/bundeskanzler der geschichte österreichs werden." und der teufel sagt: "ja, des kann i mochn, aber dafür krieg ich von dir deine seele." und klein-kurz sagt. "yo, die brauch i dann yo eh nimma" :wirr:

vielleicht ist es auch einfach das, was rauskommt, wenn man sich als 16 jähriger schon um seine politischen netzwerke kümmert, anstatt zu yonanieren :wirr: des muas yo ungesunde spätfolgen haben...

von soulkitchen - am 01.09.2017 08:05
Zitat

es geht mir also nicht um "ecken und kanten" oder so. die können sich yo theoretisch auch auf einer leeren hülle bilden


Bilden können sie sich schon, aber standhalten werden sie nicht, wenn drunter nix ist.

Kurz als so eine Art politischer Endzeit-Faust? :wirr: Aber wer ist dann das Gretchen? Der Lopatka? Mir kommt er eher wie ein Mephistopheles vor, der in der Art eines Advocatus Diaboli dem Wähler das Gefühl gibt, ihm aus der Seele zu sprechen, obwohl sein Plan ist, ihm zu schaden, zB hier:

https://www.youtube.com/watch?time_continue=752&v=R1ys92u5HqI

Da wird angemahnt, viele Leute könntne von ihrer Arbeit nicht mehr leben. Kurz nickt sehr verständnisvoll mit dem Kopf und führt als Lösung die Steuersenkung an. Niemand widerspricht. Dabei ist das ja die Verarschung pur, denn die working Poor verdienen so wenig, dass sie jetzt schon kaum Lohnsteuern zahlen. Was soll denen dann eine Steuersenkung bringen?

von yoghurtinator - am 01.09.2017 18:42
Zitat

Bilden können sie sich schon, aber standhalten werden sie nicht, wenn drunter nix ist.


warum nicht? kommt das ned eher auf das material der hülle an, als auf das, was drunter ist? ich kann yo z.b. in eine leere getränkedose wunderbar ecken und kanten reinfalten, und die sind auch "standhaft". oder z.b. bei der ziehharmonika- in dem gefalteten ding in der mitte- ist auch nur luft drin ;-) wobei ich damit ned sagen will, daß sich beim kurz "standhaltende ecken und kanten" bilden- des wär yo politisch eh ned so angesagt, wie reine glattheit oder halt hier und da mal ein eckerl oder kanterl was grad für den moment ein gutes image bringt.

Zitat

Endzeit-Faust?

an faust hab ich witzigerweise gar ned gedacht... eher an grimms märchen, oder so.

Zitat

dem Wähler das Gefühl gibt, ihm aus der Seele zu sprechen, obwohl sein Plan ist, ihm zu schaden

yo, das "gefühl, dem wähler aus der seele zu sprechen" kann er evozieren, aber auch das ist für mich ned ein zeichen von besonderer empathie, oder so, sondern hal für ein gut berechnetes programm, das sich abspult. so ist jedenfalls mein eindruck, immer wenn ich ihn höre/sehe.

deshalb glaub ich auch, daß der kurz fürs wahl-voodoo ein besonders harter brocken wird. :wirr: denn bei so leuten wie dem strache oder den hofer, da kann man mit klassichen voodoo- mitteln was ausrichten. daa trifft so ein "naderl" schon in die eingeweide, quasi... aber bei so einem "zombie" wie dem kurz, da bin ich mir ned sicher, ob das nicht "ins leere" geht. :eek:

von soulkitchen - am 01.09.2017 22:54
Noch ein Beleg für die Meinungselastizität des Kurzen, wenn s denn der Popularität dient:
http://www.heute.at/politik/news/story/Burka-Verbot--So-aenderte-Kurz-seine-Meinung-15723532

Man könnt jo stattdessen auch ein Ritual für Kurzwähler machen, speziell für jene Hirnederln, die ihn wählen, obwohl sie offenkundig nicht davon profitieren werden zB Mindestsicherungsbezieher, die glauben, wenn den Zuwanderern die Mindestsicherung gekürzt wird, kriegen sie automatisch mehr. Oder Arbeitnehmer, die glauben, wenn die Steuern für Unternehmen gesenkt werden, dann geben diese ihre Mehrgewinne automatisch an ihre Mitarbeiter weiter.

Wär dann vielleicht weniger ein Voodoo sondern mehr wie ein Regentanz, quasi ein Hirntanz, dass es für die oamen Wähler Hirn vom Himmel regnen mag :wirr::fische::bapst::nuts:

von yoghurtinator - am 02.09.2017 13:46

ich hab schon befürchtet

dass Bruce und Bongo wieder da sind!

von Yenzo - am 02.09.2017 18:10

Re: ich hab schon befürchtet

Zitat

ich hab schon befürchtet
dass Bruce und Bongo wieder da sind!


:rofl:
Das wär allerdings ein Grund zum Fürchten.
Die haben ja schon vor 30 Jahren die Hymne für den Kurz geschrieben:
https://www.youtube.com/watch?v=03FnBFscMVM
Boris jedenfalls ist heut nicht mehr ganz so geil.

von yoghurtinator - am 02.09.2017 21:37
yo, das thema burka- verbot :rolleyes:
des verlangt schon die elastizität, weil wenn burka- trägerinnen als turistinnen viel geld ausgeben und dann wieder verschwinden, dan muas ma doch ausnahmen machen, sonst sitzen einem wieder die vom turismus- verband im nacken. :rolleyes: aber wenn die burka- trägerinnen dazu gezwungen werden und kein geld ausgeben, dann muas ma natürlich dagegen sein, weil des is yo dann eine parallelgesellschaft. :rolleyes:

Zitat

mehr wie ein Regentanz, quasi ein Hirntanz, dass es für die oamen Wähler Hirn vom Himmel regnen mag


wenn es sowas einen hirn-regentanz gäbe, dann würd die welt wohl ganz anders ausschaun. :geige::hot: *diesbezüglichsehrpessimistischbin* :arsch::kotz:

von soulkitchen - am 03.09.2017 18:37

Re: ich hab schon befürchtet

wobei das ja damals (86) das erste mal war, als ich gehört hab, dass das wort für sexuell stimulierend in einem anderen kontext missbraucht wird. wobei das zitat "boris ist geil" auch eine anspielung auf die besenkammer affaire sein könnte.

von Yenzo - am 03.09.2017 21:43
Vielleicht hats ja nur noch niemand probiert :pehknackt:
Wir könnten auch mehrere Rituale nebeneinander machen.
Ein Ritual für den Kurz, das den Menschen hinter dme Roboter zum Vorschein kommen lässt, kraft dessen er sich vor den Schwiegermütterwählerinnen endlich demaskiert :boese:
Einen Hirnregentanz

Der Strache schreibt ein Buch über Israel und macht jetzt ganz auf Aussöhnung mit den Juden - da frag mich, ob da unser Voodoo von vor der Wienwahl ned eh noch nachwirkt :rofl:

von yoghurtinator - am 04.09.2017 09:02

Re: ich hab schon befürchtet

War nicht die Besenkammergeschichte erst Jahre später?
Unter uns: Boris war noch nicht mal 86 geil.

von yoghurtinator - am 04.09.2017 09:58

Re: ich hab schon befürchtet

das kann schon sein. man muss nur mal kurz überlegen wie alt seine Kinder sind. Allerdings ist das auf meiner Interessensliste ziemlich untergeortnet und ich müsste das nachlesen, was ich aber aus eben genannter Desinteresse nicht tue. Möglicherweise kann uns Edi ja mit einem YouTube Videolink beglücken, in dem man sich das anschaun kann.


Was mihc aber interessiert ist, wann denn eigentlich dieses Wort aus seinem korrekten Kontext gerissen wurde. Offenbar gibt's in Österreich sogar eine eigene Bedeutung dafür:

https://de.wiktionary.org/wiki/geil

ist dir das bekannt, oder ist das auch neu für dich?

Lt. Wikipedia
https://de.wikipedia.org/wiki/Bruce_%26_Bongo
war das ja zumindest 1986 noch gar nicht mal so missgebräuchlich wie heute so daß sogar Gottschalk der Große seinen Unmut darüber gezeigt hat. Ich glaub, dass sogar dieses Lied die Ursache dafür war, dass dieses Wort so missbraucht wird. Die beiden Briten hatten das wohl missinterpretiert und z.b. einen Satz wie "Du geiles Luder" falsch verstanden. Kann mir auch gut vorstellen dass sie mal im Zoo waren und jemand auf kopulierende Affen gezeigt und gemeint hat: "Schau dir mal die geilen Affen an!"

Und was Herrn Becker angeht. den fand ich auch noch nie sympatisch, aber mitlerweile muss man ja Mitleid mit dem armen Kerl haben, der sich nicht mal mehr nen Ferrari leisten kann.

von Yenzo - am 05.09.2017 00:25

Re: ich hab schon befürchtet

Ja, die Färöer, Österreichs wenig bekannte Exklave. Dort hat man schon vor den 80ern zu einem männlichen Kielschwein gesagt "Du geilar Bock"

Was ich an Boris nie kapiert hab, war die Wohnzimmergeschichte. Er hat Wimbledon 3x gewonnen, McEnroe ebenfalls 3x, Björn Borg 5x, Pete Sampras 7x und Roger Federer inzwischen sogar 8x. Wenn der Centrecourt Boris' Wohnzimmer ist, ist er dann gleichzeitig nicht auch das Speisezimmer von Pistol Pete und das Schlafzimmer von diesem Schweizer?

Die Tenniskommentatoren haben jedenfalls mein Bild Deutschlands in Pre-internetzeiten entscheidend geprägt. Die hatten immer so seltsame Ausdrücke.
"Jetzt muss Boris nur noch den Sack zumachen" und statt "2. Satz" sagten die "2. Durchgang", als ob das ein Riesentorlauf gewesen wäre. Wahrscheinlich ging das denen auch schon auf die Nerven, dass Tennis Ende der 80er/Anfang der 90er rund um die Uhr lief. Gerd Schimpansi hieß der Typ. Zwischen 85 und dem Rücktritt von Boris und der Tochter dieses Häfnbruders kann der nicht viel zum Schlafen gekommen sein.

Aktuell kann er einem schon leid tun, stimmt. Kriegt er jetzt endlich Taschengeld oder nicht?

von yoghurtinator - am 05.09.2017 08:42
yo, ich glaub mehrere rituale sind umbedingt notwendig!
der strache schaut yo überhaupt so fertig aus in letzter zeit, ich glaub, das sind auch noch die spätnachwirkungen des wien- wahlvoodoo :hot:

von soulkitchen - am 05.09.2017 16:56

ÖVP ganz neu

PAU

von Hr. Österreicher - am 06.09.2017 08:44
https://wiki.yoga-vidya.de/Basti

von yoghurtinator - am 15.09.2017 08:01
das würde ich in yoga- kreisen eher ned zu sehr erwähnen, ned, daß die yogis noch basti wählen, weil sie denken, daß er so wirksam wie ein öleinlauf ist :eek:

von soulkitchen - am 18.09.2017 23:11

Willkommen Österreich

Die letzte WIllkommen-Österreich-folge:
http://willkommen-oesterreich.tv/pl.php?plid=365#F365

25:49 "Willst du Wein, willst du Schwein, muss dein kreuz bei Basti sein" :rofl:
und ab 7:23 Peter Klien "interviewt" Robert Lugar :rofl:

von yoghurtinator - am 24.09.2017 09:22

Re: Willkommen Österreich

08:42 "Sie sind gelernter Elektroinstallateur. Wie sie zurückgekehrt sind zur FPÖ, hats da nicht in ihrem Freundeskreis ein paaren die Sicherungen rausghaut?" :rofl:

von yoghurtinator - am 24.09.2017 09:24
Peter Klien beim ÖVP-wahlkampfauftakt in der Stadthalle:
https://www.youtube.com/watch?v=mwFY3IORC_g

Wirds nach der Wahl eine Koalition geben zwischen den Schwarzen und den Türkisen? :rofl:
Was ist der Unterschied zwischen einem frischen Wind und einem neuen Schas? :rofl:

Spannende kleine Szene bei 1:10
Das Kind rechts beäugt ganz verwundert den Herrn, der durch die türkise Tür geht, die da mitten in der Landschaft steht und offenbar die neue Offenheit der ÖVP ausdrücken soll und versucht dann, dem Umstand auf den Grund zu gehen, was das denn für einen Sinn haben soll und schaut dann ganz angepisst drein, sich offenbar denkend "Was soll der Blödsinn?" - ich glaub, der wird einmal nicht ÖVP wählen.

von yoghurtinator - am 27.09.2017 19:55
und bei 1:55 Basti beobachtet etwas besorgt aus der Ferne den Klien beim Interviewen.
Lustig auch, dass seine Bodyguards den Klien gar nicht bis zum ihm durchlassen, weil er offenbar panische Angst hat, vom Klien verarscht zu werden.

von yoghurtinator - am 27.09.2017 19:58
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