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Zwischenwelt
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Erster Beitrag:
vor 3 Monaten, 1 Woche
Letzter Beitrag:
vor 3 Monaten
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yoghurtinator, Yenzo

Deutsche vs. österreichische Innenpolitik

Startbeitrag von yoghurtinator am 04.09.2017 10:09

Bin grad von Deutschlands Innenpolitik fasziniert.
In beiden Ländern wird bald gewählt.

In Österreichs Innenpolitik gehts seit einigen Jahren sehr turbulent zu. Da verlieren Parteien innerhalb von Wochen 10-15% oder legen sie zu. Obleute wechseln im Jahresrhytmus. Die FPÖ hielt nach der "Flüchtlingskrise" bei 35%, jetzt haben sie nur noch 25, dafür hat die ÖVP plötzlich 35. Die Grünen, bei der letzten Wahl noch deutlich zweistellig haben sich gespalten und bangen inzwischen schon um den Einzug in den Naionalrat.

Und was ist in Deutschland? Trotz massiver Kritik an "Muttis" Flüchtlingspolitik, trotz millionenfachem Geposte von "Danke Merkel" liegt sie stabile 12-17% vor der SPD, da gibts kaum Abweichungen von der letzten Bunnestachswahl.

Ist die Merkel so beliebt oder die SPD so scheiße?

Antworten:

mir war das Merkel nie sympatisch, allerdings mag ich die SPD nicht. das ist so ähnlich wie in den USA. Entweder Trump oder den von den anderen. In dern USA war es dann klar, das Trump gewählt wird, zumal die von den anderen noch dazu ne Frau war.

Hier haben wir aber die Situation, dass die Frau bei denen und nicht den anderen ist. Daher wäre es logisch die anderen (SPD) zu favorisieren. Aber wir haben es hier mit den Deutschen zu tun die wählen dürfen, und die haben da nun wirklich kein Talent dafür.

Ein Beispiel für das Verhalten der Deutschen ist da beispielsweise die Türkei. Sie schimpfen über die Situation und den Größenwahn vom Bruder vom Dschings Khan, und was tun sie? Machen trotzdem seelenruhig in der Türkei Urlaub weil's billig ist, und das obwohl dafür schon längst ne Reiswarnung ausgesprochen werden müsste. "Verhaftet werden ja nur die anderen, uns passiert das nicht..."

Beim europäischen Blödheitsranking sind die Deutschen jedenfalls ganz vorne dabei!

von Yenzo - am 05.09.2017 00:11
Das mit den Türkeiurlauben ist mir auch ein Rätsel. Nach dem Putsch war Antalya wie leergefegt von Touristen und inzwischen scheint sich das wieder zu normalisieren. Dabei hat sich ja nix verändert bzw im Gegenteil, es sind noch mehr Oppositionelle als "Gülenanhänger" verhaftet worden. Und Erdogan hat jetzt durch das Referendum noch mehr Macht. Allein schon unter dem Sicherheitsaspekt versteh ich nicht, wieso man dort derzeit Urlaub machen will. Zudem, so traurig das für die Türken ist, je eher dort die Wirtschaft kollabiert, umso eher wird Erdogan gestürzt.

von yoghurtinator - am 05.09.2017 08:17
gehörst du auch zu denen, die im urlaub 2-3 wochen an einen ausländischen strand fahren um sich da dem riskio von hautkrebs auszusetzen?

ich hab ha nix gegen strand und meer, für ein paar stunden jedenfalls. aber 2 wochen ist mir echt zu langweilig, da weiss ich mit meiner zeit besseres anzufangen.

von Yenzo - am 09.09.2017 23:30
Die richtige Mischung machts.
Kefalonia zB, eine von den ionischen Inseln, hat sich dem gemäßigten Tourismus verschrieben, keine Clubs, nur kleinere Hotels und Lokale.
Mit Auto/Motorrad kann man die Gegend erforschen, Höhlen, unterirdische Seen. Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich, im Zentrum der Insel hohe Berge, steil abfallende Klippen.
Und für die Adventurefraktion: Es scheppert dort erdbebenmäßig recht oft.

Das Meer ist ein Erlebnis, aber den ganzen Tag nur in der Sonne braten und das womöglich noch am Massenstrand ist mehr was für Burnoutfraktion.

von yoghurtinator - am 10.09.2017 11:32

das überrascht mich jetzt aber sehr!

von dir hätte ich jetzt erwartet, dass du das mit dem fahrad erforscht, aber auto oder gar motorrad das hätte ich nie gedacht!

Ja das klingt interessant, spricht mich auch mehr an, als von früh bis abends am strand zu liegen und ab umd zu mal im wasser zu planschen.

von Yenzo - am 10.09.2017 20:05

Re: das überrascht mich jetzt aber sehr!

Naja, Kefalonia ist nicht sehr groß, aber dann doch zu groß, ums mit dem Fahrrad allein abzufahren. Das wär schon allein wegen der steil abfallenden Küste äußerst mühsam. Öffentliche Verkehrsmittel gibts auch keine, da bleibt einem nix anderes übrig, als einen PKW oder ein Motorrad zu mieten, wenn man nicht die ganze Zeit nur am Hotelstrand liegen will. Dafür wird man nach ein paar Kilometern auch mit Stränden belohnt, an denen man wirklich ganz alleine ist. Freunde des morbiden Charmes kommen auch auf ihre Rechnung, weil Erdbebenruinen abseits der Ortschaften vielfach stehen gelassen wurden.
ZB hier
https://goo.gl/maps/sGr22B9BB6C2
sind die Trümmer eines alten Klosters, keine 100m oberhalb haben sie das neue gebaut.

von yoghurtinator - am 10.09.2017 21:54
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