Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Zwischenwelt
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 3 Monaten, 1 Woche
Letzter Beitrag:
vor 3 Monaten
Beteiligte Autoren:
Yenzo, yoghurtinator

youcube

Startbeitrag von Yenzo am 10.09.2017 00:26

5.5 min für den 4er cube. das ist richtig lame im vergleich zum weltrekord der so um die 20 sekunden liegt. beim 3er brauch ich so im schnitt 80 min mit 'nem gans 356 air um und der wurde mittlerweile mit 4.69 sekunden bezwungen. 4.7 sekunden für ca 50 drehungen. mal ehrlich, in der zeit finde ich nicht mal das kreuz!

interessanterweise bin ich ja mit der layer by layer methode schneller als wenn ich die F2L methode anwende (die OLL und PLL sind mir zu kompliziert). mit F2L brauch ich über 2 min. bis ich die jeweiligen paare gefunden und in position gebracht hab. ist mir ein rätsel wie man das alles in 4.7 sekunden schafft.

Antworten:

Was die theoretischen Lösungskonzepte betrifft, hab ich keine Ahnung.
Ich hab in den frühen 80ern den 3er irgendwann selbst gelöst (und zwar nicht durch Zerlegen und wieder Zusammenbauen, wies zum Angeben damals üblich war), aber das brauchte schon sehr lang, viele Monate, vielleicht warens sogar Jahre. Prinzip war immer: Einen Stein einer bereits gelösten Ebene rausdrehen und auf andere Art wieder zurückbekommen und dann schauen, wie sich das auf die noch nicht gelösten Bereiche auswirkt. Mein bester Versuch lag, glaub ich, irgendwo bei einer dreiviertel Minute (war einfach das klassische Schwanzlängenvergleichsalter), aber da war Glück dabei. Manchmal sind beim Lösen von Ebene 1 und 2 Steine von der untersten Ebene zufällig auch schon an der richtigen Stelle. Ohne Glück schätz ich mal warens auch so 1-2 Minuten.
Für so 5-sekundendinger braucht man sicher einen Spezialwürfel, bei dem Tempo hätten sich meine längst schon zerlegt - was ohnedies immer wieder passierte, wenn man zu harsch drehte.

4er gabs dann erst Jahre später, hatte ich auch einen, aber da brach nach kurzer Zeit ein Stein raus, drauf hab ichs gelassen. Den Ehrgeiz, den auch zu bewältigen, hatt ich dann nimmer und die Schwanzlängenvergleichschallenge verschob sich dann zunehmend auf andere Lebensbereiche.

von yoghurtinator - am 10.09.2017 11:43
45 sekunden ist schon ganz schön schnell. das mach ich nicht mal mit dem high-tech speed cube mit magnetischer optimierung. anfangs der 80'er war ich ja einer von 2 im meiner klasse die den würfel wieder in ordnung bringen konnten. eine zeitlang war es so, dass wie wärend des unterrichts immer die würfel der anderen gemacht haben, sogar die Lehrer haben sich da bei uns angestellt :) aber nach speed haben wir das nie gemacht. in den vergangen jahren hab ich nach langer langer pause immer wieder mal den würfel probiert. im prinzip ist die klassische 3-layer methode: die erste Ebene wird zuerst gerichtet, dann folgen die mittelsteine der 2. ebene und dann die 3. schicht. wobei letzterer unterteilt ist in ecken ausrichten, seitensteine ausrichten, ecken anordnen (so dass auch die seitenfarbe passen) und dann die seitensteine anordnen. wobei es unterschiedliche ansätze gibt, womit man beginnt. ebene 1 und 2 sind nie ein problem, bei ebene 3 wirds schon schwieriger, da schau ich dann doch lieber mal nach und mach's nach anleitung. mit 1 Tag übung geht das aber auch ohne. gestern hab ich mir die F2L methode selbst beigebracht. im prinzip geht es darum, schicht 1 und 2 gleichzeitig zu lösen. dafür gibt es 41 kombinationen und jeweils eine zugfolge. die hab ich aber nicht auswendig gelernt (bin ja nicht größenwahnsinnig). im prinzip sind die züge ähnlich und es geht darum immer paare zu bilden. aber ich brauch ziemlich lange, um die passenden paare zu finden und um mir dann die züge zu überlegen. wenn man die auswendig kann geht's wohl schneller.
dann gibt es noch die OLL und PLL züge. bei OLL wird mit einem einzigen zug die letzte obere Fläche (z.b. gelb) gerichtet, ohne dass die seiten passen. dafür gibt es 57 kombinationen, die man dann schnell am momentanen zustand der letzten fläche finden muss. PLL richtet dann auch die seiten der letzten fläche znd hat 21 kombinationen. die sind übrigens alle im Faltblatt illustriert, die dem GANS 356 AIR UM beigelegt ist.

Und weil mich das ganze gepackt hat, hab ich mir einen 4er und 2 Tage drauf den 5er gekauft. Wobei ich bei jedem einen halben Tag gebraucht hab um herauszufinden wie es funktioniert. im Prinzip geht es darum, aus beiden einen 3er zu machen, indem man die 4 bzw. 9 mittelsteine in eine farbe bringt und dann die 2 bzw. ecken gruppiert. ich hab da auch andere ansätze als im Faltblatt gefunden, die aber auch nicht komplizierter sind. Demnächst folgt dann der Megaminx :)

5 sekunden sind utopisch (für mich), da muss man 10 züge pro sekunde schaffen und wahrscheinlich muss man die ersten 30 züge schon wissen bevor man anfängt. auf youtube sieht man ja, wie sie sich die vorher immer anschaun. allerdings ist bei mir schon nach 3 zügen keine ahnung mehr vorhanden wo jetzt wieder was ist. theoretisch sind das ja 164 möglichkeiten zu je 24-32 zügen. könnte man auch auswendig lernen, aber selbst da brauch ich definitiv mehr als 5 sekunden bis ich überhaupt herausgefunden hab welche der 164 möglichen anfangszüge jetzt der richtige ist.

Übrigens hab ich gelesen, dass Rubrik selbst 1 monat gebraucht hat, und der typ der die zugbeschreibung (RUR' F2 U'R'U) erfunden und das erste Lösungsbuch geschrieben hat, der hat das in 2 wochen geschafft. die F2L, OLL und PLL methoden sind dann 1997 publiziert worden, also 17 jahre nachdem der würfel schon bekannt war.

von Yenzo - am 10.09.2017 20:32
Diese Verwissenschaftlichung hätte mir eher den Spaß genommen damals. Das Faszinierende war ja, ganz allein draufzukommen ohne Hilfe von außen.
Eins würd mich interessieren: Ist es bei allen diesen Methoden so, dass auf der dritten Ebene zuerst die Kantensteine in die richtige Position und Lage gebracht werden und dann erst die Ecksteine oder gibts da auch Systeme, bei denens umgekehrt ist?

Habs in dem Sommer auch mal wieder mit Schach probiert (gegen richtige Zweibeiner), musste aber feststellen, dass mir die Verbissenheit von einst heute fehlt, um ausreichend Züge vorauszudenken. Das Spielen macht immer noch Spaß, aber wenn die Konsequenz fehlt, übersieht man zB, dass eine Figur einsteht. Mit 20 - 30 war Schach auch was sehr Adrenalin Freisetzendes bei mir. Heut seh ich das entspannter, aber wenn mans zu locker nimmt, gewinnt man gegen wirklich gute Gegner nix.

von yoghurtinator - am 10.09.2017 21:29

Schach

das war ja bei mir auch so ein thema.
hab da mal in der schule die fähigkeiten anderer überschätzt als ich einmal plötzlich aufgegeben hab obwohl ich klar im vorteil war. keiner hat gewusst warum und dann hab ich's erklärt, dass wenn jetzt der springer (o.ä.) geopfert wird, ich ich 7 zügen meine dame verliere. dass das niemand merken würde, war mir da gar nicht klar :)

die OLL methode geht so, dass die letzte fläche komplett mit einer kombinaten (unabhängig von ecken/kanten) gerichtet wird, und PLL korrigiert dann die seiten komplett.

ansonsten hab ich früher mal einen anderen ansatz für die letzte fläche gehabt als heute.

ich find das ist übrigens ein schöner zeitvertreib, z.b. wärend meetings oder anderem. sowas interessiert mich jedenfalls mehr als irgendwelche computerspiele. hab damals für die x-box s auch ein spiel (Tomb Raider Version??) gekauft, aber einfach kein interesse mehr da weiter zu machen. die x-box hab ich nur wegen dem UHD player gekauft.

von Yenzo - am 12.09.2017 08:57
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.