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Zwischenwelt
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Erster Beitrag:
vor 1 Monat, 1 Woche
Letzter Beitrag:
vor 1 Monat, 1 Woche
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soulkitchen, yoghurtinator

liste pilz ohne pilz oder doch mit pilz oder vorerst ohne pilz oder doch ganz ohne pilz

Startbeitrag von soulkitchen am 08.11.2017 20:56

:wirr: :tod: :klo: :bapst:

Antworten:

Ist insgesamt ein Trauerspiel. Die Grünen und Pilz haben sich selbst und gegenseitig zerlegt. Für die übrig gebliebene Liste Pilz wirds jetzt schwer, zumal sie die liberalen Medien kaputtschreiben, weil sie denken, das würd den Grünen nutzen. Unterm Strich sind die Oppositionskräfte gegen diese Regierung nachhaltig geschwächt.

Was die ganze Diskussion um sexuelle Belästigung betrifft, find ich, der beste Weg für Frauen, das zu handeln ist die gute alte Watsche oder ein Tritt in die Eier. Löst das Problem akkurat. Dann hat sie ihre Grenzen gezeigt und sich gerächt auch gleich dazu - der Typ wird sichs dann merken, weil die Demütigung, öffentlich von einer Frau gewatscht zu werden, ist nix, was nach Wiederholung schreit. Diese ganze Metoo-Hysterie, ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Klar, Arschlöcher wie Harvey Weinstein, die meinen, ihre berufliche Position für Grenzüberschreitungen ausnutzen zu können, haben das auch irgendwie verdient. Dass das aber kein Zufall ist, dass vier Jahre nach einem Ereignis "zufällig" grad, wenn die Liste Pilz in den NR einzieht, bei einigen Damen Erinnerungen wach werden, liegt auch auf der Hand. Dann manövriert sich der Peter auch noch selber rein mit abwechselndem "ich hab noch nie jemand belästigt" und "Es tut mir leid", sodass sich keiner mehr auskennt. Und jetzt, wo der böse Spaltpilz erledigt scheint, ruft der Falter schon zur Reunion auf, was kaum realistisch erscheint.

Einsweilen teilen die Türkisen und Blauen die Filetstücke der Republik untereinander auf und schleimen sich öffentlich gegenseitig an :kotz:

von yoghurtinator - am 10.11.2017 10:11
Zitat

Für die übrig gebliebene Liste Pilz wirds jetzt schwer, zumal sie die liberalen Medien kaputtschreiben, weil sie denken, das würd den Grünen nutzen.

fragt sich nur, wie das den grünen nutzen soll, wo doch die wahl gerade vorbei ist und bis die nächste nationalratswahl ist, wird sich ein evtl. nutz-effekt nicht halten. ausser man geht davon aus, daß blau und türkis sich ned einigen, und wir dann gleich nochmal wählen :hammer:

Zitat

Was die ganze Diskussion um sexuelle Belästigung betrifft, find ich, der beste Weg für Frauen, das zu handeln ist die gute alte Watsche oder ein Tritt in die Eier. Löst das Problem akkurat.


schwierig- wenns in der öffentlichkeit (lokal, öffis...) von einem mir unbekannten ist, es zeugen gibt bzw. auch menschen, die notfalls einschreiten könnten- ja, möglicherweise ist da eine watsche oder ein tritt ein gangbarer weg.

ohne zeugen- ist das eher heikel. erstens, weil es ein ganz schmaler pfad ist, was in welcher situation als "notwehr" angesehen wird, und was als überschreitung (also in die andere richtung- tritt in die eier ist körperverletzung) und dann kanns auch aussage gegen aussage stehen. bzw. ein mann, der eine watsche oder einen tritt in die eier abgekriegt hat ist möglicherweise danach bereit, auch gewalt anzuwenden.

abgesehn davon kommt bei der "methode" auch noch eine menge an psychischen und physischen faktoren hinzu. z.b. der ganz "banale" faktor, daß ein tritt in die eier recht "gezielt" gesetzt sein muss und auch einiges an entschlossenheit abverlangt (im geringeren maße auch eine watsche), die nicht jede in dem moment aufbringen kann oder möchte (schließlich ist eine solche körperliche "maßregelung" AUCH unerwünschter körperkontakt und eine grenzüberschreitung, die auch für die watsche oder eiertritt gebende frau nicht angenehm sind). nicht umsonst werden solche "tritte" und körperlichen abwehrmaßnahmen in selbstverteidigungskursen trainiert, weil schlecht ausgeführt kann sowas auch ziemlich daneben gehen und frau eher gefährden, als daß es nutzt.

abgesehn davon weiß man nicht, was für faktoren beim verhalten noch hineinspielen, z.b. erfahrungen mit gewalt und/oder missbrauch im kindesalter, was in solchen situationen getriggert werden kann, und in eine depersonalisation oder schockstarre zwingt, alte ängste oder erlernte verhaltensweisen, die aufbrechen, usw....

im falle eines vorgesetzten oder im arbeitsumfeld ganz generell- watsche oder tritt in die eier- würd ich ganz und gar nicht empfehlen. erstens weil so situationen üblicherweise in 4augen-settings passieren, damit jeglicher effekt von "öffentlicher demütigung" dahin ist, und zweitens, weil es im arbeitsumfeld auch nicht gerade ein gutes zeugnis ausstellt, wenn frau in so einem fall "selbstjustiz" übt.

von soulkitchen - am 10.11.2017 15:59
was ich damit sagen wollte: tritt in die eier oder watsche klingt so einfach und logisch, ist es aber nicht umbedingt.
wenn ich versuche, die typischen "angrabsch" oder "übergriffis"- situationen dahingehend zu betrachten, ob die watsche oder tritt- methode effektiv ist und das "problem akkurat löst", dann würd ich sogar meinen, die wenigsten situationen eignen sich dafür.

von soulkitchen - am 10.11.2017 17:34
Bei der Pilzgeschichte am Forum Alpbach wär das aber doch eine gute Lösung gewesen. Der Pilz war bsoffen und in aller Öffentlichkeit hätt sich für die Begrapschte kaum ein negatives Szenario daraus ergeben, wenn sie ihm vor - angeblich 100 Zeugen - eine geprackt hätt.

Aber generell ist das natürlich ein äußerst facettenreiches Thema, für das es keine allgemeingültige Lösung gibt. Und ich bin auch nur von den Fällen ausgegangen, die als "sexuelle Belästigung" gelten, in denen der Gewaltaspekt keine (tragende) Rolle spielt.

Mir gehts weniger ums Inhaltliche. Dass es eine Sensibilisierung gibt, dass bestimmtes gewohnheitsmäßiges Verhalten von Männern Frauen am Orsch geht, damit hab ich kein Problem. Mir gehts mehr um das wie. Einerseits werden infolge von Shitstorming öffentlichkeitswirksam Arschlöcher angeprangert, andererseits könnten sich dann grad verständnisvolle Zeitgenossinnen denken, "Ma, der arme, soll ich wirklich deshalb sein Leben zerstören?" Vielleicht würd ein weniger hysterischer Umgang mit dem Thema mehr bringen. So nimmt halt jetzt neben alt gegen jung, arm gegen reich, Inländer gegen Ausländer auch das Thema Frauen gegen Männer immer mehr gesellschaftspolitische Fahrt auf. Man soll über alles reden. Aber diese hysterische Konnotation geht mir am Zager.

Anderer Aspekt ist, dass zur Zeit medial Vorwürfe schon unumwunden mit Tatsachen gleichgesetzt werden. Da wird auch der eine oder andere unschuldig zum Handkuss kommen, wenn die Vorwürfe gegen ihn haltlos sind. Glaubhaft beweisen, dass man in einer Zweiersituation nicht gegrabscht hat, dürft schwierig sein.

Lustig waren ja Stermann/Grissemann, die auf Prolls Ansage, wonach ihr Freund schon oft einen Blowjob angeboten bekommen habe (quasi als Beleg für "Männer werden ja genauso sexuell belästigt), meinten: Der arme Mann :rofl:

von yoghurtinator - am 10.11.2017 19:32
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