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Zwischenwelt
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vor 1 Monat
Beteiligte Autoren:
yoghurtinator, A. McFly

Änderung der Tennisregeln

Startbeitrag von yoghurtinator am 09.11.2017 17:38

Es gibt ja nicht viele Themen, die sowohl mc als auch mich interessieren, aber hier orte ich eines:
Diese Wahnsinnigen spielen offenbar mit dem Gedanken, die Tennisregeln zu ändern:
https://mobil.derstandard.at/2000067444728/Die-Angst-des-Tennis-vor-der-Fadesse

Zitat

Die ATP setzt auf kürzere Sätze und kürzere Spiele. Matches über fünf Stunden könnten der langen Tennisvergangenheit angehören. Eine Partie geht demnach über drei gewonnene Sätze, ein einzelner Durchgang aber nur bis vier. Beim Stand von drei zu drei gibt es Tie-Break, der im klassischen Format bis sieben ausgetragen wird. Ergebnisse und Scoreboards sind gewöhnungsbedürftig. Für die Spieler bedeutet es, dass man nicht mehr langsam oder abwartend starten sollte. Gerade Dominic Thiem, Österreichs Nummer eins, war bekannt dafür, eher behäbig in ein Match zu gehen. Für das Publikum soll es kurzweiliger werden. Antonitsch versteht: "Wenn ein Spieler schon mit Doppelbreak vorne ist, muss man sich nicht mehr den ganzen Satz bis sechs geben."

Jedes Game soll gestrafft und die traditionelle Zählweise überholt werden. Beim Stand von 40:40 entscheidet der nächste Punkt. Das "No-Ad-Scoring" wird schon im Doppel angewendet. Davon ist Antonitsch nicht völlig überzeugt: "Es verkürzt die Games. Andererseits ist es schade, dass damit ein Spieler nicht mehr sechs Satzbälle hintereinander abwehren kann. Dadurch geht ein Spannungselement verloren."

Weniger Pausen

Überhaupt ist Zeit ja Geld. Publikum und Spieler sollen sich umgewöhnen. Kein Einschlagen vor dem Match, auch die Pausen werden kürzer. Beim Service sorgt eine Shotclock, ähnlich wie im Basketball, dafür, dass Spieler nicht zu lange verzögern. Antonitsch: "Den Spielern beim Einschlagen zuzusehen ist wirklich kein Spektakel. Das kann man sich sparen. Und warum manche Spieler nach zwei Assen ein Handtuch brauchen, bleibt mir sowieso ein Rätsel."

Tennis wird mehr zur Show, zum Spektakel. Bisher waren Zappelphilipps im Publikum nicht gern gesehen. Aufstehen oder Hinsetzen ist nur während Pausen erlaubt. Auch das soll sich ändern, freie Bewegung, abgesehen von einem Bereich hinter dem Aufschläger, möglich sein. Sonst wird auf Popkultur und Show gesetzt. Man will unterhalten und unterhalten werden. "Wir versuchen, in Kitzbühel den Unterhaltungswert zu steigern", sagt Antonitsch, "zum Beispiel mit einer Live-Band. Die ATP hat gefragt, ob wir auf Beachvolleyball machen wollen. Aber es geht um die Show."


Sind die komplett irre?

Antworten:

ich weiss nicht was ich davon halten soll. so einen artikel würde ich üblicherweise am oder kurz vor dem 01. april erwarten.

und show-turniere bei denen die regeln gelockert werden gibt es ja auch schon lange zu den echten turnieren.

kommt dann demnächst auch eine tennis casting show?
und dann könnte man dann gleich auch die schiedsrichter durch ein zuschauer voting ersetzen: "war der ball im aus? rufen sie bitte jetzt an und gewinnen sie eine nespresso maschine."


irgendwie erinnert mich das an die vorletzte folge von The Orville (die mehr ST feeling verursacht als Discovery)

von A. McFly - am 10.11.2017 00:34
Man könnte die Ideen der Adenosintriphosphat auch subsummieren unter dem Titel, wie mach ich alles, was bisher an Tennis interessant war, kaputt. 5-satzmarathons mit Dutzenden abgewehrten Satz- oder gar Matchbällen sind die Höhepunkte von Tennis und die tun so, als wenn das lästiges Beiwerk wäre.
Bei Fußball kommt ja auch keiner auf die Idee, die Spiele auf 2x 15 Minuten zu verkürzen und die Tore dafür doppelt so groß zu machen, damit die leute nicht so lang auf ein Tor warten müssen.

von yoghurtinator - am 10.11.2017 09:42
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