Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Zwischenwelt
Beiträge im Thema:
12
Erster Beitrag:
vor 4 Wochen, 1 Tag
Letzter Beitrag:
vor 3 Wochen, 5 Tagen
Beteiligte Autoren:
soulkitchen, yoghurtinator, Moses II, The Maze

7 Tage

Startbeitrag von Moses II am 18.11.2017 14:35

Lt. Bibel wurde das Universum von einem transdimensionalen Wesen in sieben Tagen erschaffen, wobei es sich am letzten Tag lediglich ausgeruht hat.

Das bedeutet aber, dass es tatsächlich nur sechs Tage (6) waren.

Warum wird also in der Bibel von sieben Tagen gesprochen?

Kann ich dann als Arbeitnehmer auch die Wochentage mitzählen, d.h. ich muss an den Wochentagen weniger arbeiten?

Antworten:

Zitat

Lt. Bibel wurde das Universum von einem transdimensionalen Wesen in sieben Tagen erschaffen, wobei es sich am letzten Tag lediglich ausgeruht hat.

Das bedeutet aber, dass es tatsächlich nur sechs Tage (6) waren.

Warum wird also in der Bibel von sieben Tagen gesprochen?


ich interpretiere das mal so: zum schöpferischen prozess gehört der müßiggang auch mit dazu. ob das jetzt ausgerechnet in dem verhältnis 6:1 sein muss, wie in der bibel beschrieben, das bezweifle ich. ich denke, das war mehr ein erzählerischer trick aus zahlenmystischen gründen. also die zahl des teufels 6 wird um einen tag des müßiggangs ergänzt, und schon haben wir die sieben, die heilige zahl. die metapher entschlüsselnd könnte man deuten: nur arbeiten und nie ruhen bringt schlechtes hervor. und das ist gar nicht so falsch, finde ich :-)

von soulkitchen - am 18.11.2017 20:09
das klingt ja so, als ob der meinung bist, dass es sich hier nur um eine frei erfundene geschichte handelt.

und wenn es sich nur um einen ruhetag handelt, was hat dieses wesen dann die darauf folgenden tage gearbeitet, und was davor?

und wenn dieses wesen jeden siebten tag urlaub macht, was bringen dann die ganzen gottesdienste genau an diesem tag, wenn es gar nicht zuhört?

von Moses II - am 18.11.2017 23:48
Zitat

und wenn es sich nur um einen ruhetag handelt, was hat dieses wesen dann die darauf folgenden tage gearbeitet, und was davor?


also ich glaub in der bibel ist gott dann noch einige male tätig geworden, zum beispiel wenn er irgendjemandem eine prüfung auferlegt, oder eine flut oder gebote schickt. ich kann jetzt nicht abschätzen, ob das in kosmischen maßstäben ein full-time-job ist, oder eher eine nebenerwerbstätigkeit, und wie viele planeten gott quasi in dieser form "verwalten" muss.

von soulkitchen - am 19.11.2017 13:29
Die entscheidenden Phasen des Urknalls spielten sich in Bruchteilen von Sekunden ab.
So gesehen kann Gott, wenn er montags um 8 Uhr anfängt, ab 8:00:00.00001 - auf gut neudeutsch - chillen. Außer Gott selbst wäre Produkt des Urknalls, aber diese Vorstellung ist ja eigentlich noch ketzerischer als Atheismus/Agnostizigsmus.

von yoghurtinator - am 19.11.2017 17:27
Zitat

Die entscheidenden Phasen des Urknalls spielten sich in Bruchteilen von Sekunden ab.
So gesehen kann Gott, wenn er montags um 8 Uhr anfängt, ab 8:00:00.00001 - auf gut neudeutsch - chillen. Außer Gott selbst wäre Produkt des Urknalls, aber diese Vorstellung ist ja eigentlich noch ketzerischer als Atheismus/Agnostizigsmus.


wenn man jetzt aber in der schöpfungsgeschichte die evolution noch mit dazuzählt, dann ist gott ja praktisch immernoch mit dem basteln an seiner schöpfung beschäftigt. natürlich mit den obligatorischen pausen an jedem 7. tag. :-) oder ist das ebenfalls zu ketzerisch, wenn man gott nicht nur als produkt des urknalls, sondern auch noch als schöpfer der evolution bezeichnet?

von soulkitchen - am 19.11.2017 19:08
Zitat
a.e.

wenn man jetzt aber in der schöpfungsgeschichte die evolution noch mit dazuzählt, dann ist gott ja praktisch immernoch mit dem basteln an seiner schöpfung beschäftigt. natürlich mit den obligatorischen pausen an jedem 7. tag. :-)


Also wenn Gott für die Erledigung seiner Arbeit bis heute 13.7 Milliarden Jahre gebraucht hat, dann kann er aber für diese Leistung nicht grad Mitarbeiter des Monats werden :wirr:
Kein Wunder, bei den Pausen. 2 Milliarden Jahre nichts tun, das grenzt ja schon ans Sozialschmarotzertum. Und wir müssen das mit unseren Steuern zahlen! Und von den übrigen 11.7 Milliarden Jahren hat er eigentlich wie viel netto gearbeitet? Wie viele Wochenstunden arbeitet Gott? Bei einer 40-Stundenwoche sind das grad mal 3.25 Milliarden Jahre reine Arbeitszeit. Kein Wunder, dass der Mensch immer noch so rückständig ist.

Zitat
a.e.
oder ist das ebenfalls zu ketzerisch, wenn man gott nicht nur als produkt des urknalls, sondern auch noch als schöpfer der evolution bezeichnet?

Ich würd sagen, semiketzerisch. Man gesteht ihm die Entscheidungshoheit über das Versuchsprojekt Mensch zu, aber nimmt ihm gleichzeitig die Allgewalt über das Universum. So ähnlich wie wenn man einen Kanzler oder Minister absetzt und ihm einen gut dotierten Posten in der Privatwirtschaft gibt.

von yoghurtinator - am 19.11.2017 20:34
Zitat

Also wenn Gott für die Erledigung seiner Arbeit bis heute 13.7 Milliarden Jahre gebraucht hat, dann kann er aber für diese Leistung nicht grad Mitarbeiter des Monats werden :wirr:
Kein Wunder, bei den Pausen. 2 Milliarden Jahre nichts tun, das grenzt ja schon ans Sozialschmarotzertum. Und wir müssen das mit unseren Steuern zahlen! Und von den übrigen 11.7 Milliarden Jahren hat er eigentlich wie viel netto gearbeitet? Wie viele Wochenstunden arbeitet Gott? Bei einer 40-Stundenwoche sind das grad mal 3.25 Milliarden Jahre reine Arbeitszeit. Kein Wunder, dass der Mensch immer noch so rückständig ist.


gott ist also ein ziemlicher tachinierer. :D andererseits muss man gott zugutehalten, daß er yo kein gehalt dafür verlangt, und die lohnnebenkosten auch ned anfallen, da gott ja eh ned sozialversichert ist. es ist quasi eine ehrenamtliche tätigkeit, oder ein unbezahltes praktikum, da find ichs persönlich schon ok, wenn gott ein bissl nachlässig ist.

von soulkitchen - am 20.11.2017 18:14

Tachinieren:

http://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/wir-in-bayern/wir-in-bayern-host-mi-tachinierer100.html

Amerkung:
ich hätte eher auf den Wortstamm Tachyon getippt

von The Maze - am 20.11.2017 18:19
Zitat
soulkitchen
gott ist also ein ziemlicher tachinierer. :D andererseits muss man gott zugutehalten, daß er yo kein gehalt dafür verlangt, und die lohnnebenkosten auch ned anfallen, da gott ja eh ned sozialversichert ist. es ist quasi eine ehrenamtliche tätigkeit, oder ein unbezahltes praktikum, da find ichs persönlich schon ok, wenn gott ein bissl nachlässig ist.


Praktikum fällt eigentlich weg, denn das würd ja ein Arbeiten unter Aufsicht implizieren. Und wer beaufsichtigt Gott? - leider niemand (drum baut er ja so viel Schas). Ehrenamtliche Tätigkeit wiederum würde eine Art Trägerverein benötigen, in dessen Rahmen sich die ganze Sache abspielt, aber Gott hab ich mehr als Freelancer verstanden. Eine nicht auf gewerblichen Gewinn ausgerichtete Tätigkeit entspricht am ehesten einer Liebhaberei. Drum steht vielleicht in der Bibel auch so viel von der Liebe des Menschen zu Gott, die Gott immer wieder prüfen will. Also eine Dienstleistung im Graubereich zwischen Pädagogik und Prostitution :wirr:
Insofern verständlich, dass bei diesen fragwürdigen familiären Umständen Gottes Sohn ein schweres Los zu tragen hatte. Wer weiß, wenn der damals eine gscheite Familienaufstellung genossen hätte, hätt uns das womöglich das ganze Christentum erspart.

von yoghurtinator - am 20.11.2017 19:16
"liebhaberei"- also ist das projekt erde sozusagen das hobby gottes? :-)

im "Graubereich zwischen Pädagogik und Prostitution" :D die formulierung gefällt mir, muss ich mir merken. es wirft natürlich auch die frage auf, ob es da überhaupt einen graubereich gibt, oder ob ned jede pädagogik irgendwie auch prostitution ist, und umgekehrt. :D

Zitat

Insofern verständlich, dass bei diesen fragwürdigen familiären Umständen Gottes Sohn ein schweres Los zu tragen hatte. Wer weiß, wenn der damals eine gscheite Familienaufstellung genossen hätte, hätt uns das womöglich das ganze Christentum erspart.


das mit der familienaufstellung würd sicher bemerkenswerte erkenntnisse nach sich ziehen, allein die verwickelte zeugungsgeschichte, bei der man maria, den heiligen geist, gott aber auch joseph, in seiner rolle als ziehvater aufstellen müsst. sind ja schon recht unübersichtliche familienverhältnisse. :wirr:

von soulkitchen - am 21.11.2017 01:53
Zitat
a.e.
"liebhaberei"- also ist das projekt erde sozusagen das hobby gottes? :-)

Jo, da stellt sich die Frage, was macht Gott hauptberuflich? Nachbar von Erwin P. sein? Nicht grad die Erfüllung. Kein Wunder, wenn man dabei etwas komisch wird und seltsame Hobbies entwickelt.

Zitat
a.e.
im "Graubereich zwischen Pädagogik und Prostitution" :D die formulierung gefällt mir, muss ich mir merken. es wirft natürlich auch die frage auf, ob es da überhaupt einen graubereich gibt, oder ob ned jede pädagogik irgendwie auch prostitution ist, und umgekehrt. :D

Also in der Richtung, dass jede Pädagogik auch Prostitution ist, hab ichs beim Schreiben selbst auch gelesen. Aber dass man umgaykehrt auch Prostitution als pädagogische Spielart sehen kann ... :rofl: Aber stimmt yo eigentlich. Eine Domina oder ein Master sind jo irgendwie auch Pädagogen. Wobei pädagogische Prostituierte wie Gott diesbezüglich immer ein bisschen verlogen sind, weil sie den pädagogischen Part (siehe die 10 Gebote) in den Vordergrund stellen und den der Prostitution aus Imagegründen hintanstellen. Pädagogik wird ja aus völlig unerfindlichen Gründen als seriöser erachtet als Prostitution. Der Sebastian reitet auch erfolgreich auf dieser Welle. Er verkündet seine pädagogische Botschaft (Schließen schließen schließen) und benutzt dazu das Image des "unschuldigen" Knaben, damit niemandem auffällt, dass er sich slimfit aufbrezelt wie eine Gewerbliche vom Gürtel. Vielleicht hat er ja einmal spontan nach einem Besuch bei Erwin P. bei dessen Nachbarn angeläutet.

von yoghurtinator - am 21.11.2017 21:08
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.