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Forum Hochbegabung bei Kindern
Beiträge im Thema:
3
Erster Beitrag:
vor 15 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 15 Jahren, 11 Monaten
Beteiligte Autoren:
rakkaus, marianne, steffi

Sprung von 2. in 3. Klasse (Sehr lang)

Startbeitrag von steffi am 10.07.2002 07:51

Hallo,
unser Sohn ist 8 Jahre alt und besucht seit den Pfingstferien die 3. Klasse. Es wurde ein IQ-Test gefordert, weil bei Andi keiner von einer hb ausgegangen ist. Die Lehrerin der 2. Kl. fand sein Verhalten im Unterricht nur noch störend und konnte unser Anliegen (ihn auf Probe in die 3. Kl gehen zu lassen) gar nicht verstehen. Nach einem längeren Überzeugungsgespräch, stimmte sie dann zu. Er ging als nach Pfingsten in die 3. Kl. Dort lief es supi. Andi geht wieder mit einer Begeisterung in die Schule, wie seit der 1.Kl. nicht mehr. Jetzt kam aber bald das nächste Probblem. Die neue Lehrerin ist generell gegen einen Klassensprung. Sie meint man könnte Kinder auch anderweitig fördern. Also wurde ein Test gefordert, mit dem Ergebnis 124-130, da er gerade erst 8 geworden ist, wurde vom höheren Wert ausgegangen. Jetzt ist er in der 3. Kl., mit einer Lehrerin, die ihre Meinung über einen Klassensprung natürlich nicht geändert hat. Andi kommt im Unterricht gut mit. Er hat den Mathe-Stoff schon während der Pfingstferien aufgearbeitet, ohne dass er Probleme damit hatte. Was können wir aber tun, wenn die neue Lehrerin ihn weiter blockt? Wir hatten ihn für einen 2. Test bei der Uni in München vom Unterricht freistellen lassen. Am darauf folgenden Tag wurde eine Probe geschrieben, auch zum Stoff, der behandelt wurde, als er die 3. Kl. noch nicht besuchte. Zum Teil fiel er da ganz schön auf die Nase. Sie ist auch der Meinung ein hb-Kind (sie war bei der Auswertung durch die Schulpsychologin leider dabei) muss in der Springklasse gleich wieder bei den Klassenbesten sein. das ist meiner Meinung gar nicht möglich, da ja doch ein ganzes Jahr fehlt. Von den anderen Eltern (aus der alten, wie aus der neuen Kl.) werden wir als Aussätzige behandelt behandelt. wie man einem Kind so etwas antun kann etc. Es ist irgendwie verhext. Auf der einen Seite glaubt man, das Richtige für sein Kin zu tun auf der anderen Seite stehen die Fragen ob er bei der momentanen Schulsituation, die hier vorherrscht, den Übertritt aufs Gymnasium schafft? Was können wir tun, um mit der Lehrerin klar zu kommen? Über eine Antwort oder E-Mail würde ich mich freuen.
Ciao Steffi

Antworten:

Hallo Steffi,

Klasse überspringen bedeutet oft noch, “gegen den Strom schwimmen”. Das merkst du gerade und da mußt du dir eine dicke Haut zulegen.
Der entscheidende Punkt ist aber, dass du merkst, dass es deinem Andi gut tut. Und das müsste doch auf Dauer auch die Lehrerin überzeugen.
Die Lehrerin der neuen Klasse solltest du unbedingt fragen, warum sie Vorbehalte gegen Überspringen hat. Solche Fragen können das Eis brechen. Es hilft viel beim Gespräch mit Lehrern, wenn man ihre Erfahrungen ernst nimmt. Wahrscheinlich hat sie schon mal schlechte Erfahrungen gemacht. Überspringen ist ja auch nicht unbedingt und immer die einzige Möglichkeit. Nur, nachdem ihr das jetzt schon mal gemacht habt, solltet ihr unbedingt miteinander und nicht gegeneinander arbeiten.

Also erstmal keine Panik

marianne

von marianne - am 15.07.2002 06:52
was ist jetzt raus gekommen?

neugierig sei!
hoffentlich mit mehr glück als bei uns...

meine wollte von der 3. in die 5.- war teilweise in der 4. hat dort auch gute noten geschrieben(2 und 3, aber sie kannte fast nie den stoff da sie nur stundenweise da war-die lehrerinnen (es waren 2erlei 4.kl) meinten, die ergebnisse wären ziemlich gut)
ABER:
alle( kl-lehrerin, biede 4kl-lehrerinnen, rektorin und schulps) meinten, daß sie zu schlampig und kindisch (leistungsverweigerung, bockig) sei und daher das jahr kindheit gegönnt werden müsse!

habt ihr es durch gebracht?
frau dr.ulbricht schreibt, daß dem kind 6-8wo gegeben werden müßten um den stoff aufzuholen, also laß dich nicht verärgern!!!

viel glück
rakkaus

von rakkaus - am 30.07.2002 12:26
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