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Forum:
Forum Hochbegabung bei Kindern
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 15 Jahren, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 15 Jahren, 3 Monaten
Beteiligte Autoren:
rakkaus, leona, MarionPE, colwyn

Grundschulwechsel von einem Schulbezirk in einen anderen

Startbeitrag von colwyn am 26.09.2002 21:40

Hallo,

wir haben ein Problem. Unser Sohn ist 7 Jahre alt und in der Grundschule von der ersten in die zweite Klasse gesprungen (nach einem halben Jahr). Nach anfänglichen leichten Startschwierigkeiten meistert er zurzeit die dritte Klasse. Die Klassenlehrerin brachte uns auf die Idee unseren Sohn in eine staatliche Grundschule die nach der Montessorie Methode arbeitet wechseln zu lassen. Begründung: das offene Konzepte kommt seiner Begabung entgegen.

Leider gibt es zurzeit einige Probleme beim wechseln lassen. Die Direktorin möchte unseren Sohn nicht abgeben. Ein wechsel muss begründet werden, da es sich nicht um eine Schule für Hochbegabte handelt sondern um eine "normale" Grundschule mit einem anderen Konzept. Die Montessorie Grundschule ist in einer anderen Stadt (wir wohnen etwas ländlich). Wir wollen den wechseln gerne mit dem § 63 Absatz 3 Niedersächsischen Schulgesetz begünden (besuch einer anderen Schule aus pädagogischen Gründen). Hat jemand Erfahrung bei der Begründung solcher Wechsel oder kann uns sagen wo wir evtl. Pezidenzfälle finden können. Oder irgend einen anderen Tipp?

Danke für eure Antworten und Gruß Colwyn

Antworten:

also in bayern muß die abgebende , die aufnehmende schule und einer vom schulamt zu stimmen!

ich denke, wenn man zwei der 3 auf seiner seite hat, kann der dritte umgestimmt werden...

(bei uns sagte erst das schulamt, es wäre kein grund, aber wenn die rektoren zu stimmen...)

also roll die sache von hinten auf, aufnehmende schule, schulamt und dann abgebende:-)

viel erfolg
rakkaus

von rakkaus - am 27.09.2002 07:32
Hallo Colwyn!

Wendet euch an das zuständige Schulamt. Da kann Euch weitergeholfen werden. Viele Schulämter in Niedersachsen haben schon Experten für Hochbegabung.

In Notfall wendet euch direkt an die Pressestelle im Kultusministerium (Frau Sonja Markgraf, Tel.: 0511 120-7145), die verbindet Euch mit Frau Stobbe, die im KM für HB zuständig ist. Die sind dort sehr freundlich und aufgeschlossen und schlagen oft die Hände zusammen, wenn sie hören, was Praxis ist.

Wenn die Lehrerin den Schulwechsel vorschlägt, die Direktorin aber dagegen ist, liegt an der Schule etwas ziemlich im argen, finde ich. Möchte die Lehrein ein etwas unbequemes Kind loswerden, benötigt die Schule das Kind so dringend? Hinterfragt das mal. Es soll übrigens eine Lockerung bei den Schulbezirken geben, das ist in der Planung.

Viel Erfolg wünscht euch

M. Fahlbusch

von MarionPE - am 27.09.2002 11:02
Hi,

wir haben auch die Stadt gewechselt und sind hier in NRW auf die gleichen Probleme gestoßen.
Bei uns im Land wird der Schulwechsel akzeptiert, wenn beispielsweise beide Elternteile arbeiten und man deshalb "leider" ;-) eine Betreuung oder Tagesmutter im Bezirk der neuen Schule hat.
Es ist zwar doof, aber immerhin konnten wir unsere Tochter so ohne Probleme in der anderen Grundschule unterbringen.
Vielleicht kennt die aufnehmende Schule eine Mutter die die "notwendige Betreuung" übernehmen würde.

Viel Glück

von leona - am 27.09.2002 13:54
stimmt ich habe auch zwei kids betreut, die ich nie gesehen hatte :-)

von rakkaus - am 27.09.2002 15:25
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