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Forum Hochbegabung bei Kindern
Beiträge im Thema:
40
Erster Beitrag:
vor 14 Jahren, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 14 Jahren, 5 Monaten
Beteiligte Autoren:
eIe, AnjaW, Kerstin, Katharina, Elisa, michaela, ^mellie^, MarionPE, Ullerich, Tar_Miriel, Paloma, rosenfee

Wie ist das mit der Hochbegabung?

Startbeitrag von Elisa am 30.11.2003 14:23

Hallo,

ich hab mal ne Frage! Ist hochbegabung angeboren oder anberzogen?
Wenn ich mein Kind anschaue, dann passiert folgendes...wir lesen z.B Bücher für 12 jährige, es ist aber noch im Kindergarten. Kind hat spaß an den Texten cersteht , weil schon immer viel gelesen wurde., auch nach 10 Seiten noch immer den zusammenhang des Textes und kann auch nacherzählen.
Da seh ich ja, das ich quasi, da ich selber die schwerpunkte anders setze, sie sehr intelektuiell erziehe.
Wo also erkennt man, ob man etwas anerzogen hat, oder ob es dem naturell entspringt. Kind sagt jetzt schon das es sich in der Schule aber langweilen wird!

E

Antworten:

Hallo Elisa!

Kennst Du das Anlage-Umwelt-Problem? Ein Kind kann aufgrund seiner Anlage z.B. ein musikalisches Talent aufweisen, ob es sich dieses aber zunutze macht, hängt stark von der Übung dieser Anlage ab. Sie muss entsprechend aktiviert werden, sonst verkümmern diese Anlagen. Also beides bedingt einander um zur Entfaltung zu kommen.

Elterliche Förderung finde ich persönlich sehr wichtig, allerdings nur in einem dem Kinde angemessenen Maße. Heutzutage neigen ja viele Eltern dazu, ihren Kindern vorab das Lesen und Schreiben beizubringen. Letzteres geschieht zur Zeit bei meinem kleinen Cousin. Sie haben mit ihm "bis zum Erbrechen" das Schreiben seines Namens geübt. Man merkt allerdings sehr schnell,daß er lediglich "automatisiert", es fehlt völlig das Verständnis für die Buchstaben und seine Abfolgen. Solche Art von Förderung finde ich völlig fehl am Platze und überfordert das Kind, möglicherweise mit der Konsequenz von "Lernunlust".

Ich denke, angemessene Förderung muss einhergehen mit einer großen Sensibilität der Eltern hinsichtlich der jeweiligen Entwicklungsstufe des Kindes. Immer neue Impulse sind gut, sollen zum eigenständigen Denken anregen, dürfen aber auf der anderen Seite nicht überfordern.

Ist doch schön, daß Dein Kind so ein Spaß an den Geschichten für Ältere hat. Solange er mit Spaß dabei ist, die Dinge hinterfragt und gerne über die gelesenen Inhalte diskutiert, sehe ich kein Problem.

Was ich allerdings nicht verstehe, ist die Aussage Deines Sohnes, daß er sich sicherlich in der Schule langweilen wird. Wie kommt er zu dieser Annahme? Verfügt er schon über schulische Erfahrungen? Wenn nicht, finde ich die Aussage doch recht seltsam. Wie alt ist Dein Sohn? Schreibt, liest und rechnet er bereits selbständig?

Gruß!

von Paloma - am 30.11.2003 15:24
Hallo,

nein das anlage-umwelt-Problem kenne ich nicht! Aber es interessiert mich und ich werd mal schauen ob ich für mich darüber weitere informationen finden kann.

Ich finde das übermaß an Förderung auch schrecklich, aber bei uns ensteht es aus Interesse, ich gebe nur die Information, die mein Kind gern haben möchte, seins Augentierchen Pantoffeltierchen oder fragen vielen anderen Dingen, und weil interesse besteht stupse ich da sicher auch mal an, und bringe noch mehr infos, die aber meist leidenschaftlich gern gehört werden, und wenn nicht dann lass ich das auch.
Den eigenen Namenb schreiben hat mein Kind eigentlich selber gelernt. Da war nicht so viel zu erklären, das war mit 2,5 Jahren etwa etwa.

Mein Kind ist 5. Rechnen bis etwa 16 aber selber beigebracht, alle Buchstaben kann es seit zwei Jahren. Lesen bringt mein Kind sich grad selber bei, zumindest hab ich das Gefühl. Völlige fixierung auf Wörter gibts aber schon lange als ob da der Versuch dahinter stecken würde es zu dechiffrieren sprich zu lesen.

Mein Kind sagt das ihm die Schule langweilig werden würde weil es ja schon alles könne. Ich zuck da etwas mit denschultern, weil es nicht wirklich stimmt. Dennoch ist auch eine große Vorfreude auf die Schule mit auch dabei.

Eigentlich hatte ich dieses Jahr einschulen wollen, weil mich die Kinderärztin bei der u8 drauf hinwes das mein Kind im Grunde schon schulreif sei. Persönlich wollte ich es tun, da für mein Kind ein neuer Verlust der Freunde eingetreten wäre, da schom mit drei nur mit den 5-6 Jährigen gespielt wurde!
Seit die andern nun in der Schule sind ist mein Kind auch unheimlich unzufrieden mit dem Kindergarten, und fällt negativ auf!

Ich weiß einfach nicht so genau worauf das hinausläuft! Zumal sich teilweie so ne Art regression einstellt. Mit drei hat mein Kind detailliertere Männchen gemalt (mit komplettem Gesicht mit allen Fingern etc) als jetzt, in dem BNereich gibt es zum Beispiel rückschritte!

Bald gibt es die U9, da werde ich die Kinderärztin drauf ansprechen.
Es gibt eine Kindergärtnerin im Kindergarten, die mir schon zweimal sagte, das sie die Vermutu8ng hätte es könne eine Begabung vorliegen. Mein Kind konnte mit drei Jahren perfekt mit der schere umgehen, fahrrad fahren etc. Sie ist in der feinmotorik wie auch im intelektuellen den anderen Kindern immer weit vorraus gewesen. Aber wie gesagt, grad stellt sich eine Art regression ein.

Oh jetzt hab ich ja ne Menge geschrieben!

gruß
E

von Elisa - am 30.11.2003 17:22

Die Regression...

..ist rein temporärer Natur und kommt gerade bei Kindern in diesem Alter häufig vor.
Was nicht direktes Interesse weckt wird nicht effektiv ausgeführt.
Ich würde mir an deiner Stelle weniger Gedanken machen, vieles der Dinge welche du als besonders ansiehst sind vollkommen normal.
(z.B. fährt im Alter von drei Jahren fast jedes Kind Fahrrad).
Vielleicht hättest du sie früher einschulen sollen, aber sei versichert, langweilen wird sie sich in der Schule nicht.
Sicher, es wird ihr leicht fallen in den ersten Klassen, aber der Weg hin von Unterforderung zur Langeweile an sich ist ein langer und liegt meist oft auch allem was fernab der Schule geschieht.
(es gibt heute vielseitige Möglichkeiten besondere Begabungen eines Kindes fernab der Grundschule zu fördern um so eine gewisse zusätzliche Anforderung aufzubauen)

Und hier kannst du wieder eingreifen und wirst erkennen das ihre Unterforderung nicht in Langeweile münden muß.



E.




und selbst wenn er einen Phaser hat bekommt er mein Blaubeertörtchen nicht

von eIe - am 30.11.2003 18:16

Re: @ele

Hallo Ele!

Ich finde Dein Statement völlig undifferenziert!!
Die Tochter von Elisa kann viele Dinge, die andere erst in der 1.Klasse erlernen müssen. Wenn das Mädchen in der Geschwindigkeit weiter lernt, wird sie auch lesen können. Was soll sie in der ersten Klasse dann bitte schön noch lernen??

Langeweile entsteht sehr schnell. Durch Gespräche mit betroffenen Eltern habe ich schon häufig gehört, dass die Geduld der Kinder häufig nur bis zu den Herbstferien der 1. Klasse reicht. Außerdem bekommen die cleveren Kinder überhaupt kein Gefühl dafür, wie man was lernt. Denn das, was sie lernen sollen können sie meist schon oder sie lernen es, indem sie mit einem Ohr zuhören. Wenn Lernen aber wichtig wird, wissen sie nicht wie es geht.

Außerdem sind die cleveren Kinder durchaus mit 5 Jahren schon in der Lage, ihre zukünftige Situation kritisch zu diskutieren und zu hinterfragen. Das macht ja eben den Unterschied!

Diese Beschwichtigungsstatements und das Spielen auf Zeit geht auf Kosten der Kinder. Das Mädchen artikuliert ihre Probleme doch, also erwartet sie, dass man ihr hilft. Seid doch froh drum!!!

Nichts für ungut.
Anja

von AnjaW - am 01.12.2003 08:18
Hallo Elisa!

Nur eine Frage:

Wenn dein Kind geistig nicht dazu in der Lage wäre (also nicht die Begabung hätte), glaubst du, dass es dann Büchern für so viel ältere folgen könnte, oder würde es abschalten und etwas anderes machen?

Marion

von MarionPE - am 01.12.2003 08:48
Hallo Maron,

darüber hab ich mir schon ein paarmal Gedanken gemacht, aber ich hab mir halt immer gesagt, das einfach so ist und sie so auch angenommen. Sicherlich fällt mir auf, das mein Kind dadurh eine andere Ausdrucksweise hat und sich in manchen Bereichen anders verhält, dennoch ist sie so oft auch abolut trotzige 5 Jahre.

Vermutlich würde sie die Geschichten nicht anhören, wenn sie kein Interesse hätte! Aber was das lesen anbelangt, da ist sie nie gelangweilt. Ich las letztens in Goethes Faust herum, und sie wollte wissen was ich da lese, und wollte dann vorgelesen bekommen. Aufgegeben hab dann ich, weil ich keine Lust mehr zum lesen hatte!

Denkst du ich sollte sie testen lassen?
Ich frage mich ob diese Tests nicht eine Belastung für die Kinder darstellen?

Gruß
Elisa

von Elisa - am 01.12.2003 14:21

Re: Test = Belastung?

Hallo Elisa,

ich glaube ein Test ist für ein Kind keine Belastung, wenn es unvoreingenommen und ohne äußeren Druck an die Sache gehen kann und wenn der Testende einen guten Draht zum Kind findet. Mein Sohn hatte richtig Spaß am Test, da er z. B. einfach gerne Rätsel löst, hat mich nachher aber nie nach einem Testergebnis gefragt, weil den wirklichen Sinn des Tests bis heute nicht kennt (er ist jetzt 6 Jahre). Ich habe ihm den Test als Teil der Schuluntersuchungen "verkauft" und er hatte keine Probleme damit.

Viele Grüße

Andrea

von Tar_Miriel - am 01.12.2003 15:33

Re: Test = Belastung?

Hallo,
meine fanden den Test auch hoch interessant und wären lieber täglich zum Test gegangen als in die Schule.
Der Test wird nur dann zur Belastung, wenn Eltern erwarten, dass unbedingt Hochbegabung herauskommen soll und dann -nach dem Test - (nonverbal) zeigen, dass sie vom Ergebnis enttäuscht sind bzw. vorher schon ihren Stress auf die Kinder übertragen.
Liebe Grüße
Katharina.

von Katharina - am 01.12.2003 16:29

Re: Test = Belastung?

Ich glaube das wichtigste ist, das dein Kind so einen Test auch will.
Und sicher ist es besser den jetzt zu machen, als wenn schon eine gewisse Problematik erkennbar ist.
Probleme führen oft zu Verweigerung - und dann ist ein Test eigentlich sinnlos weil wertlos.

von rosenfee - am 01.12.2003 16:40
Hallo Elisa!

Auch ich habe meinem Sohn mit 5 aus dem Faust vorgelesen. Das Hexeneinmaleins fand er super. Trotzdem habe ich ihn nicht testen lassen, aber er geht zur Zeit seinen Weg.

Er liebt übrigens die Kinder Hör-CD`s von Lutz Görner (Gedichte für Kinder; Balladen für Kinder). Falls du noch ein Weihnachtsgeschenk suchst, schau mal unter www.lutz-goerner.de nach.

Viele Grüße

Marion

von MarionPE - am 01.12.2003 18:42

Nun

Sie erlernen z.B. ein multiplizieren und ein dividieren im 100er Raum.


Aber nun zum Lesen.
Lesen ist ungleich lesen.
Sicher, mein Sohn (nicht hochbegabt nehm ich mal an, eben ganz der Vater*lach* dennoch vorzeitig eingeschult) konnte auch mit fünf Jahren lesen.
Nun ist er 6 und kann immer noch nicht lesen.
Du weißt was ich sagen will?

Ergo.
Sicher sind die ersten Klassen in vielen Bereichen für clevere Schüler leicht zu bewerkstelligen, dennoch muß dies nicht automatisch mit einer Langeweile einhergehen.
Das sichere, gesunde, dem Zeitgeist angepasste Sozialverhalten bildet sich gerade in diesem Lebensabschnitt besonders zügig aus, quasi wie in einem Zeitraffer....erleben wir doch alle es geht so verdammt schnelll....zu schnell wie ich fnde.......manchmal gar so schnell das man meint alle fünf Minuten zu frühstücken.

Means.
Es wird in der Schule gelehrt.
Lesen schreiben und malen und vieles andere mehr...ja..
Gelernt allerdings wird mehr als das.
Sowie das Kind diese Tatsache auch für sich entdecken kann wird die "Langeweile" nicht mehr als Faktor in das Empfinden um oder um den Schulunterricht herum einfließen können.

E.
nix für ungut
.-)

von eIe - am 02.12.2003 20:48

Re: Nun

Hallo Ele,

ist ja alles schön und gut.

Aber Du kannst doch nicht von Deinem Sohn, wenn er nicht hochbegabt ist, in diesem Forum auf andere Kinder schließen. Kennst Du hochbegabte Kinder?
Vielleicht solltest Du Dir wenigstens mal Literatur dazu durchlesen. Du wirst dabei nämlich schnell merken, dass die Kinder neues Wissen viel schneller und abstrakter ablegen, bzw. neues Wissen viel schneller mit altem Wissen vernetzen. Häufiges Üben von immer wieder gleichen Aufgaben fällt den Kindern schwer, weil sie die Sache ja verstanden haben und sich damit nicht weiter aufhalten wollen, sondern lieber was Neues lernen möchten. Wenn dann nichts kommt, entsteht Langeweile teilweise sogar Blockade.

Im Sozialverhalten ist das ähnlich. Die Kinder verstehen die sozialen Abläufe tendenziell eher wie Erwachsene. Allerdings fehlt ihnen mitunter das Verständnis für das Sozialverhalten der Kinder. Man kann sich jetzt getrost darüber streiten, ob das zwingend zum Lernprozess der Kinder dazugehört und ob sie das dann auch wirklich lernen würden, nur weil sie im "richtigen" Alter in die Schule kommen.

Falls Dich das Thema wirklich interessiert, solltest Du Dir in der Nähe mal einen Elternstammtisch der DGhK suchen und den Eltern so 2 bis 3 Stunden einfach nur zuhören. Vielleicht hast Du dann mehr Verständnis für die Sorgen der Eltern und die Bedürfnisse der Kinder.

Ebenfalls nix für ungut
Anja

von AnjaW - am 03.12.2003 07:33

Also sagen wir es so:

Ich kenne ein "hochbegabtes" Kind, da dieses Kind lt. Hawik-Test als hochbegabt eingestuft wurde.
Es wurde zusammen mit unserem Sohn (wie gesagt, nicht hochbegabt) mit fünf Jahren eingeschult.
Das hochbegabte Kind wechselte nun auf Drängen der Schulleitung zurück in den Kindergarten.
Daraufhin las ich mich hier einmal ein und versuchte mir ein Bild darüber zu machen was Hochbegabung eigentlich ist, wie sie feststellbar ist, ja...wer sie deklariert.
Nach lesen hier in diesem Forum rückt nichts in weitere Ferne als es als besonderes Glück empfinden zu können hochbegabte Kinder zu haben.
Ich lese hier von Problemen und Sorgen welche ich in diesem Ausmaß nicht erwartet hätte.
Dieser Umstand interessiert und fasziniert mich zugleich.
Dann lese ich hier immer wieder:

Mein Kind kann/konnte mit vier lesen.
Ja sicher, das konnte meiner auch....ein paar Worte...ja die Buchstaben aneinanderhängend ablesen....und rechnen auch.......zwei plus sechs ist acht..aber eben unter "lesen" so wie ein guter Erstklässler am Ende des Schuljahres zu lesen vermag...so eben nicht....und eben keine Multiplikationen im 100er Raum.
Deshalb hier meine differnzierten Ansichten.

Zudem.......wer will ....und vor allen Dingen wenn dann wo...eine genau Grenze ziehen zwischen einer Normalbegabung und einer Hochbegabung?

Ist diese nicht fließend und von Beurteilungen abhängig?
Oder wirklich nur von harten Fakten unterlegt und somit 100%ig sicher?

Fragen über Fragen also.

Gruß,
E.
ist ja nun bald auch schon soweit und will seinen Sohn über die zweite "springen lassen" *ggg*

von eIe - am 03.12.2003 13:45

Re: Also sagen wir es so:

Hallo,
auch mich lässt das Thema Hochbegabung nun schon seit Jahren nicht los und ich suche noch immer nach neuen Erkenntnissen.
Eins habe ich aber inzwischen gelernt: Hochleistende Kinder haben ein Recht auf Förderung, aber sie sind nicht automatisch hochbegabt im Sinne von hoch intelligent!
Ich kenne viele hoch intelligente Menschen und die haben häufig völlig unübliche Gedankengänge und daher auch andere Lösungsansätze. So wundert es mich nicht, dass das hoch intelligente Kind von einem Lehrer in den Schulkindergarten versetzt wurde.
Dieses Forum finde ich immer sehr interessant, nur tummeln sich hier meist Eltern mit hochleistenden Kindern.
Eltern hoch intelligenter Kinder haben meist nicht das Problem, wie sie ihre Kinder besser fördern können, sondern sie suchen nach Wegen es zu verstehen und dem Kind helfen zu köönen, besser mit dem Umfeld zurecht zu kommen.
Frau Dr. Schlichte-Hirsemenzel, Hb-Therapeutin aus Hannover, meinte mal in einem Vortrag höchst intelligente Kinder seien mit ihren Gedankenwegen soweit von der Norm entfernt, dass sie kaum eine Chance hätten die Schule zu durchlaufen.
Versteht mich richtig, ich finde ein Hochleisterforum wichtig und richtig und ich finde auch, dass es völlig okay ist, wenn gut geförderte Kinder überspringen.
Nur wenn diese Kinder dann als hochbegabt bezeichnet werden, haben die Hochbegabten im Sinne von hochintelligent keine Chance mehr in Schule auf so etwas wie Akzeptanz zu stoßen.
Liebe Grüße
Katharina

von Katharina - am 03.12.2003 16:57

Auf den Punkt getroffen

Mir fehlt das Wissen um die Methodik der Erkennung (noch *g*), aber ich bin mir sicher das nicht alle als "hochbegabt" eingestufte bzw. getestete wirklich auch hochintelligent sind.
Man kann sich viel erarbeiten, aber Fleiß, bzw.Strebsamkeit und Intelligenz sind nunmal verschiedene Dinge.
Hier jemandem unterstellen zu wollen sein Kind sei nicht hochbegabt liegt mir völlig fern, da ich eben dieses Kind ja nicht kenne.
Nur eben dies eine Kind welches ich ansprach (und es soll "hochbegabt" sein.......ist ein ganz normales, ruhiges, eher zurückgezogen agierendes Kind mit einer von ihrem Kind wirklich zwanghaft fordernden Mutter.......es hatte Konzentrationsprobleme (konnte nicht ruhig sitzen und hörte nicht zu, war mit den Gedanken woanders, wusste nicht was an HA aufgegeben war etc.) mit der vorzeitigen Einschulung und somit war es das beste das es zurück in den Kiga zu tun (schuld war natürlich die unerfahrene Lehrerin lt.Mutter).

Will sagen.....es interessiert mich wirklich sehr und ich bin auch hocherstaunt über die zahlreichen Problematiken welche hier von Eltern hochbegabter Kinder zu geschildert werden....nur eben auch die Gefahr das man seinem Kind aufgrund einer gewissen Intelligenz zuviel abfordert und eben damit auch einen Teil seiner kindlich-sozialen Entwicklung nimmt....die sehe ich bei als "hochbegabt eingestuften Kindern" eben gegeben.

Ich habe die Erfahrung gemacht das es einem Kind auch guttut wenn es sein Wissen in der Klasse ausleben kann.
Voraussetzung dafür ist aber eben auch ein gutes Sozialverhalten (und eben das lernt man nicht durch LEHREN des Lehrers) so daß dieses Kind eben z.B. nicht zum Streber abgestempet wird und sich ob seiner geistigen Überlegenheit in der Gemeinschaft einzufügen weiß.


Gruß,
E.

von eIe - am 03.12.2003 19:47

Re: Auf den Punkt getroffen

Hallo Ele,
wenn das Kind einen HAWIK gemacht hatte und der Mutter eröffnet wurde, es sei hochbegabt, geht sie von ihrer Vorstellung von hochbegabt aus.
Bei hoch intelligenten Kindern sollte man aber zunächst seine eigene Vorstellung kräftig überdenken. Es sind eben nicht die Kinder, die die Antwort, die der Lehrer im Kopf hat, besser formuliert von sich geben, sondern die rastlosen, abschweifenden Kinder, die auch auf ihren Stühlen herumrutschen, wenn sie das Gefühl haben der Unterricht geht an ihren Bedürfnissen vorbei. Ihre Bedürfnisse dürfen diese Kinder im Unterricht nämlich fast nie ausleben, da alle anderen damit völlig überfordert wären. Meist leider auch der Lehrer. :(
Mir wurden Hochintelligente mal so erklärt: " Sie stehen auf einem Berggipfel und schauen in alle Richtungen, während die meisten Menschen den Berg hoch klettern und dabei ein begrenztes Blickfeld haben."
So könnte es schon sein, dass da ein hoch intelligentes Kind in den Kindergarten geschickt wurde udn die Umgebung erklärt, die Mutter habe eine Macke.
Sozialverhalten lernt man nur in einer Gruppe, in der man sich akzeptiert fühlt.
Hoch Intelligente Kinder stehen häufig neben der Gruppe, die merken das sie ganz andere Bedürfnisse haben als der Rest der Gruppe und halten sich für blöd.
Daher ist das Sozialverhalten scheinbar nicht okay. Allerdings können hoch intelligente Kinder oft sehr genau Gruppenprozesse analysieren und auch richtige Schlüsse ziehen, nur traut man ihnen diese Weitsicht oft nicht zu und so werden ihre Ausführungen als arrogant oder gar falsch beurteilt.
Ich freue mich, dass es Deinem Kind in Schule scheinbar bestens geht und er sogar eine Klasse überspringen soll. Dr. Annette Heinbokel hat in ihrem Buch "Überspringen von Klassen" belegt, dass auch normal begabte, motivierte und daher natürlich auch überdurchschnittlich begabte, motivierte Kinder ohne Probleme springen können. Sie müssen dann ein wenig fleißiger sein, als motivierte Hochintelligente, aber etwas mehr Stress beim Überspringen hatte ich mir für meine Kinder auch gewünscht und nicht den Anschluß an die neue Klasse nach 3 Tagen.
Liebe Grüße
Katharina

von Katharina - am 03.12.2003 20:15

Nunja..

......das mit dem springen steht ja noch in weiter Ferne und deshalb habe ich diese Aussage auch mit einigen "gggg" abgerundet.
Wir wären vollkommen zufrieden wenn er die nächsten Jahre ohne Probleme sehr gut übersteht und so auf eine höhere Schule gelangt.
Dann....ist er alt genug und kann selbst entscheiden ob (ich stelle hier mal in Aussicht das es überhaupt leistungsmäßig möglich wäre) oder ob nicht.
Will sagen.
In der Ruhe liegt die Kraft.
Er ist ja noch sooooo jung....und ich habe es schonmal erwähnt......mir geht das alles sowieso viel zu schnell....kaum gibt man die Babywäsche an andre Eltern weiter........schon hat man nen Schuljungen.

Aber das ist ja ein anderes Thema.
*jetztrichtigsentimentalwerd*

:-)


E.

von eIe - am 03.12.2003 20:51

Re: Also sagen wir es so:

Hallo ele,

das, was Du über das andere Kind schreibst, klingt fast so, wie es bei meinem Sohn im letzten Schuljahr war. Gott sei Dank hatte ich viele Leute, die mich nicht für eine überehrgeizige Mutter gehalten haben, sondern meinen Eindruck von meinem Sohn bestätigt haben. Wie ich das bereits in einem anderen Beitrag geschildert habe, lag sein Problem woanders (Atlas-Wirbel-Verschiebung).
Seit das behoben ist, wird auch seine Unruhe und sein Zuhören besser.
Wenn wir da nichts gegen getan hätten, wären die gleichen Probleme bei normaler Einschulung auch aufgetreten.
Von der Schule habe ich bei der Suche nach den Ursachen für die Probleme meines Sohnes auch nur wenig Hilfe bekommen. Die hätten ihn auch am liebsten wieder abgeschoben. Man muß dann einfach die richtigen Leute kennen, sonst steht man ganz schön allein da.

So weit so gut.

Anja

von AnjaW - am 04.12.2003 07:51

Re: Also sagen wir es so:

Hallo Anja!


Wo habt Ihr das feststellen lassen, mit diesem "Atlas-Wirbel-Verschiebung)?
Gibt es da ein Ärzteverzeichnis, wo in welcher Region ein Arzt, der sich damit speziell auskennt, finden kann?

Wie verlaufen diese "Untersuchungen", um es auch konkret feststellen lassen zu können bzw. ausschließen zukönnen?


Kerstin

von Kerstin - am 04.12.2003 12:53

Re: Also sagen wir es so:

Hallo Kerstin,

ich habe am 28.11.2003 schon etwas ausführlicher unter "Nachfrage" zum Thema Atlas-Wirbelverschiebung berichtet.

Es gibt eine Homepage mit Ärzte-Adressen unter www.kiss-kids.de. Ich gehe mal davon aus, dass die nicht vollständig ist. Unser behandelnder Arzt ist dort nämlich nicht verzeichnet. Beim Kinderarzt wird man auch nicht unbedingt weiterkommen. Das Verfahren, so unser behandelnder Orthopäde, wird von klassischen Ärzten eher belächelt.

Bei uns kamen viel Faktoren zusammen. Als unser Sohn 4 Jahre und 3 Monate war, habe ich mich verstärkt auf die Suche rund ums Thema Hochbegabung gemacht. Jetzt ist er 6 Jahre und 1 Monat. Inzwischen habe ich eine Menge gelernt. Unser Sohn ist mit 4 Jahren 10 Monaten eingeschult worden. Intellektuell kein Problem. Aber er hatte in der Schule Schwierigkeiten mit der Konzentration und dem sozialen Umgang, die er im privaten Bereich nicht hatte. Nachdem irgendwie nichts zusammengepasste, was ich so aus allen Richtungen gehört hatte, habe ich mich an einen Fachmann von der DGhK (Ortsverband OWL) gewandt. Der hat mir eine Ärztin empfohlen, die einen allgemeinen Check unseres Sohn incl. IQ-Test, körperliche Entwicklung, Wahrnehmung, Körperhaltung ... gemacht hat. Unser Verdacht, was die intellektuelle Entwicklung betrifft, wurde bestätigt, aber die Werte, die auf die Wahrnehmung und Umsetzung schließen lassen, waren drastisch niedriger. Daraufhin hat uns die Ärztin an einen Orthopäden und einen speziellen Ohrenarzt weitergeschickt, die unseren Sohn genauer unter die Lupe nehmen sollten. Beim Orthopäden wurde er geröngt. Dabei konnte man die Fehlstellung deutlich sehen. Er hat dort eine Manualtherapie bekommen, durch die es ihm wirklich fast sofort besser ging.

Beim Ohrenarzt wurden die Ströme im Ohr und im Hirn gemessen. Dabei wurde festgestellt, dass er sehr gut hören kann, die Informationen aber verspätet ans Hirn weitergeleitet wurden. Jetzt muss er das Hören trainieren. Aber auch das ist schon viel besser geworden.

Heute morgen hatten wir Elternsprechtag. Der Lehrer konnte mir auch nur bestätigen, dass unser Sohn einen großen Sprung in seiner Entwicklung gemacht hat. Im letzten Jahr war die Schule für uns ein wahrer Eiertanz. Jetzt hat der Lehrer nichts mehr zu meckern. Bis auf ein paar kreative Anfälle mitten im Unterricht.

Bei uns war das wirklich der Schlüssel zum Wohlbefinden unseres Sohnes.

Vielleicht hilft Dir das weiter.
Viel Glück!

Anja

von AnjaW - am 04.12.2003 13:17

Re: Also sagen wir es so:

Hallo Anja!

Danke für die ausführliche"Wegbeschreibung", muss ich mir mal durch den Kopf gehen lassen, wie ich das mal checken lassen kann, ohne etwas rein zu interpretieren.

Kerstin

von Kerstin - am 04.12.2003 18:15

Hallo...

..Anja!
Von der Atlas-Wirbel-Verschiebung hab ich erstmalig hier erfahren.
Hab deine Posts hier gelesen und war wie bei vielen anderen Berichten hier eigentlich nur noch erstaunt was es "da alles so gibt."
Ich werde es die Mutter von S. (so heißt die kleine ) demnächst einmal mitteilen, wäre schön wenn ihr damit geholfen wäre.

Dennoch......bei S. Mutter liegt schon eine recht gnadenlose Überschätzung ihres Kindes vor. (das sagt selbst ihr Mann, welcher gegen die vorzeitige Einschulung war).

Nun.....sie ist ja jetzt wieder zurück im KiGa und fühlt sich dort auch wieder wohl.
(was vorletzte Woche noch nicht der Fall war).
Dem Kind läuft ja nun nichts weg und es ist gewiß hier besser langsam an eine Sache rangehen und rechtzeitig die Situation zu erkennen als mit gnadenlosem Druck das Kind durch die Schuljahre zu schaffen.
Damit ist wohl dann auch niemandem geholfen.

Gruß,
E.

von eIe - am 04.12.2003 20:06

Hallo ele!

Hallo Ele!

Das Wichtigste ist, dass das Kind fröhlich und ausgeglichen ist. Leider wurde mir nicht immer geglaubt, dass das für mich so ist. Deshalb reagiere ich auch auf allgemeine Abwertungen schon mal gereizt.

Wenn das Kind von S. aber getestet HB ist, dann stimmt das auch und die Mutter bildet sich das nicht ein. Sie soll da auf jeden Fall dran bleiben. Wahrscheinlich gilt es jetzt erst mal wieder Selbstbewußtsein aufzubauen.

Unser Kind wollte übrigens zu keinem Zeitpunkt wieder zurück in den Kindergarten. Wir mussten also eine Lösung suchen, die ihn im Schulbereich belassen konnte.

Einen schönen Gruß
Anja

von AnjaW - am 05.12.2003 07:14

Re: Also sagen wir es so:

Hallo Martina!

Ich wollte auch nur sagen, dass man nicht zu jedem Arzt gehen kann und der dieses spezielle Krankheitsbild diagnostiziert und dann auch behandeln kann. Es ist leider nicht anerkannt. Was auch bedeuten kann, dass man Schwierigkeiten bekommen kann, dass von der Krankenkasse erstattet zu bekommen. Wir hatten mittlerweile 14 Therapiesitzungen und da summiert sich schon was zusammen.
Falls dieses Kiss-Syndrom aber vorliegt, stellt es für das Kind eine ernsthafte Beeinträchtigung dar und man sollte auf jeden Fall etwas dagegen tun.

Gruß Anja

von AnjaW - am 05.12.2003 07:20

Re: Also sagen wir es so:

Hallo Anja, hallo Martina!

Gibt es über dieses "Kiss-Syndrom" Lektüre. irgenteiner Art?




Kerstin

von Kerstin - am 05.12.2003 08:41

Hallo Kerstin!

Hallo Kerstin!

In dem Forum www.kiss-kid.de stehen Literaturhinweise. Gelesen habe ich selber nichts davon.

Ein Buch wird dort direkt über Kiss-Kinder aufgeführt:

Kiss-Kinder
von Dr. Heiner Biedermann
Enke Verlag, Stuttgart
ISBN 2-432-27611-7
29,95 Euro

Man kann das bei Amazon bestellen und dort steht auch eine Kurzbeschreibung zu dem Buch.

Gruß Anja

von AnjaW - am 05.12.2003 09:17

Re: Hallo...

Hallo Ele,

ich lese deine Beiträge nun schon eine ganze Zeit. Hört sich irgendwie genauso an, wie das, was man als Mutter hb Kinder den ganzen Tag um die Ohren bekommt. Von den Eltern der Klassenkameraden, den Nachbarn usw. Um auch mal andere Töne zu hören, sucht man sich dann Mitbetroffene in Internetforen.

Den Ehrgeiz, die anderen auch noch alle zu überzeugen, habe ich eigentlich gar nicht. Was suchst du eigentlich? Eine Bestätigung für deine Ansichten? Willst du die Mütter und Väter, die hier schreiben davon überzeugen, dass sie ihre Kinder überschätzen? Dass sie sie lieber länger im Kindergarten lassen sollen und nicht frühzeitig einschulen oder springen lassen?

Ich glaube, so pauschal kann man das Thema nicht behandeln. Jedes Kind ist anders und muss eben genau angeguckt werden. Und irren kann man sich da auch mal. Kann schon sein, dass das von dir beschriebene Kind im Kindergarten jetzt besser aufgehoben ist. Kann aber auch sein, dass es an der Schule bloß nicht richtig behandelt worden ist und deshalb in Not geriet. Dir gefällt es doch offensichtlich gut, dass dessen vorzeitige Einschulung schief ging, weil es deine Ansichten bestätigt. Vielleicht haben die Lehrer das ähnlich gesehen. Dann hatte das Kind kaum noch eine Chance.

Michaela

von michaela - am 05.12.2003 10:33

Re: Hallo Anja!

Danke für die konkrete Antwort, werde mal über unsere Bücherei versuchen etwas "aufzustöbern, ansonsten kann ich es mir dann immer noch bestellen-kaufen.

Ich schicke liebe Grüsse mit und hoffentlich einen fleißigen Nikolaus!

Kerstin

von Kerstin - am 05.12.2003 14:01

Re: Hallo nochmal Anja!

Hallo Anja!

Ich habe gerade auf der Webseite nachgelesen "Auffälligkeiten" und musste ehrlich gesagt glücklicherweise feststellen, das kein Punkt auf meinem Sohn zutreffen, gott sei Dank, ich werde also nicht weiter in diese Richtung schauen.

Kerstin

von Kerstin - am 05.12.2003 14:11

das kind

hat doch alle zeit der welt.
Ein jahr früher oder später wird den lebensweg nur unwesentlich beeinflussen.




von ^mellie^ - am 05.12.2003 20:57

Re: das kind

Zur Zeit sollen scheinbar einige Foren zum Thema Hochbegabung aufgemischt werden. :(
Dieser Beitrag ignoriert welchen Schaden eine Rückversetzung bei dem Kind auslöst.

von Katharina - am 06.12.2003 06:39

Re: das kind

Tja,

schade. Zartere Gemüter trauen sich da vielleicht bald gar nicht mehr zu schreiben, wenn sie mit solchen Stellungnahmen rechnen müssen. Ich frage mich halt, was Leute dazu treibt, Kommentare zu einem Thema abzugeben, mit dem sie sich offensichtlich noch nie befasst haben und dass sie auch ablehnen.

Trotzdem müssen sie diese Beiträge, die ihnen doch gegen den Strich gehen und für die sie kein Verständnis aufbringen immer wieder lesen und beantworten. Aus missionarischem Drang oder reinem Spaß am Stunk?

Michaela

von michaela - am 06.12.2003 08:31

Re: das kind

Hi Michaela,

Zitat

Zartere Gemüter trauen sich da vielleicht bald gar nicht mehr zu schreiben, wenn sie mit solchen Stellungnahmen rechnen müssen.

Es gibt kein Recht auf netzöffentliche Kuschelgruppen;-)

Und mal ganz allgemein:
Wer sich in ein solches weltweites Kommunikationsmdium begibt, muß sich vorher einigermaßen darüber im Klaren sein, welche Konsequenzen das hat. Da spielen persönliche Befindlichkeiten keinerlei Rolle.
Das klingt hart, ist aber die Konsequenz des Internets.

Der Beitrag von Mellie (http://forum.myphorum.de/read.php?f=3336&i=5720&t=5526), auf den du dich wohl beziehst, spiegelt ihre persönliche Meinung wieder. Einen Stunk-Alarm kann ich noch nicht erkennen (noch nicht!). Im Rahmen der Meinungsfreiheit sollten wir solche Beiträge dulden, ob sie uns persönlich gefallen oder nicht.
Wer gibt uns das Recht zu behaupten, daß wir mit unseren Meinungen und Ansichten immer richtig liegen?

Zitat

Ich frage mich halt, was Leute dazu treibt, Kommentare zu einem Thema abzugeben, mit dem sie sich offensichtlich noch nie befasst haben und dass sie auch ablehnen.

Vielleicht weil sie es gerade ablehnen, schreiben sie dazu Kommentare.

Aushungern wäre eine Möglichkeit oder ein Forum eben nach außen hin abschotten (in den Abstufungen von ganz wenig bis nahezu vollständig). Denn ein offener anonymer Zugang bietet immer die Möglichkeit, aus dieser Deckung heraus "es denen mal so richtig zu zeigen". Solche User werden auch "hit-and-run Poster" genannt.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen, daß der Nikolaus die Stiefel gut gefüllt hat.

mfg Ulrich



von Ullerich - am 06.12.2003 09:22

Re: das kind

Hallo Ulrich,

den Beitrag von Mellie finde ich eigentlich nicht besonders ergiebig. Ich meinte eher Eles Beiträge. Dass sich hier im Moment einige Leute (oder vielleicht ist das auch nur einer) herumtreiben, die bloß mal ein bißchen das Forum aufmischen, ist mir schon klar. Da kann ich gut drüber weglesen. Ich denke, dass macht mehr den admins Arbeit.

Ansonsten würde ich mich persönlich nicht als zart besaitet bezeichnen. Dann wäre ich bestimmt schon längst von einer Brücke gesprungen. Und das nicht, weil es im Internet so rauh ist. Da gibt es noch ganz andere Lebensbereiche.

Die Hb-Foren sind sicherlich auch keine Kuschelbereiche. Aber meistens geht es hier doch erstaunlich sachlich zu.

Michaela

von michaela - am 06.12.2003 10:44

und das

soll auch so bleiben.
nichts lag mir ferner als hier irgendwen aufzumischen.
ich äußerte lediglich eine (meine) meinung.
es mag durchaus zutreffend sein, daß diese nicht mit der deinigen konform geht.
dennoch solltest du sie mir zugestehen und eben diese als solche tolerieren.
und nun schlage ich vor wir widmen uns wieder den themengebieten.

danke.



von ^mellie^ - am 06.12.2003 19:51

Du kannst meine....

..Beiträge auch gerne in Zukunft weiter verfolgen.
Es mag durchaus sein das sie von der Form und auch vom Inhalt her den deinigen nicht unbedingt ähneln.
Dennoch solltest du jedem seine Ansichten und Meinungen zugestehen auch wenn sie nicht den deinigen entsprechen.
Ebenso solltest du nichts hineininterpretieren was als solches nicht geschrieben wurde.
Wie ich bereits mehrfach geschrieben habe interessiert mich dieses Themengebiet sehr, zudem sehe ich das hier sehr sachlich und argumentativ gefestigt über die Thematiken um die Hochbegabung herum geschrieben wird.
Was aber nicht heißen soll das ich die Meinungen einiger hier vertetenen Stammuser (ich nenn es mal so) als unanzweifelbaren Fakt ansehe.
Es wird noch eine Weile dauern bis ich mir mein eigenes Urteil über die Qualität und Wertigkeit der Aussagen einiger User hier bilden werde.
Was mich aber nicht daran hindern wird themenbezogen meine Meinung und Ansicht kundzutun.
Sei aber versichert das ich nur über Dinge hier schreiben werde von welchen ich Wissen bzw. Erfahrung (auch in Form von eigener Beobachtung oder persönlichen Gesprächen mit Betroffenen) besitze, merke aber an, das auch ich nicht das Recht für mich gepachtet haben möchte, von mir erwähnte Beispiele als gesetzten Fakt oder gar Ausschließlichkeiten darzustellen.

Ergo.
Wir gehen völlig konform in der Ansicht das gerade dieses Themengebiet nicht pauschal behandelt werden kann.
Dennoch werde ich mich nicht nach jedem Post persönlich bezüglich meiner Motivation hier um das geschriebene Wort herum erklären.
Schlage daher vor wir bleiben während dem Konsens einfach im Thema oder belassen es bei einem nachlesen (man kann ja so zuhause vor dem PC schon wunderbar mit dem Kopf schütteln *g*) des Beitrages.


Gruß,
E.

von eIe - am 06.12.2003 21:29

Schaden.

Das Kind war schlichtweg überfordert mit den sich stellenden Situation "Leistung auf Abruf einer nichtvertrauten Person" erbringen zu müssen. (So der Tenor der Mutter heute).
Und in einer Klase mit 21 Kindern kann eben vom Lehrkörper auf ein überfordertes Kind nur wenig Rücksicht genommen werden.....schade....aber Fakt.
Schaden hätte das Kind genommen hätte man es in der Schule belassen.
Der Weg zurück war der richtige Schritt denn das Kind kann nun wieder lachen und geht nicht morgens schon mit Angst in den Tag.


Gruß,
E.

von eIe - am 06.12.2003 21:41
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