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Informationen zum Thema:
Forum:
Forum Hochbegabung bei Kindern
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
MarionPE, elke02, Felixa

Flexibilität (?) der Lehrer

Startbeitrag von MarionPE am 12.01.2006 09:37

Hallo!

Nach den Ferien begann mein Sohn im Kunstunterricht mit dem Thema "Schriften". Das ist zugleich auch Sachthema. Die Kinder sollten Beispiele für Schriften mitbringen (Hieroglyphen, Runen, japanische Schriftzeichen....)

Ich gab meinem Sohn noch ein wunderschönes Poster aus dem National Geographic World mit. Eine Weltkarte, politisch, mit Abbildungen berühmter Bauwerke. Es sollte seine KL fragen ob sie es in der Klasse gebrauchen könnten.

Mittags kam er wieder und meinte, es hätte ihr ja gefallen, aber da wären ja keine fremden Schriftzeichen drauf gewesen. Nein, die Ländernamen in Deutsch und Englisch waren im Lateinischen Druckbuchstaben geschrieben.

Also bekam er den Auftrag, ihr heute zu erklären, die Karte wäre dazu da, um nachzusehen, wo auf der Welt diese Zeichen benutzt würden. Ansonsten kommt demnächst die Fußball-WM, vielleicht sollte man dann mal auf einer Karte nachsehen, wo die teilnehmenden Länder eigentlich liegen. Im nächsten Herbst kommt der Vogelzug, auch da benötigt man eine Karte.

Ich glaube ich habe die Dame (Konrektorin und eigentlich recht engagiert) schon wieder überfordert.

Marion

Antworten:

Liebe Marion

Ich glaube die Lehrerin war grade auf einem ganz andern Trip..fokkusiert auf Schriftzeichen.
Ist aber bestimmt gut wenn sie auf Übersicht umschaltet wozu die Karte alles genutzt werden kann. ;-)

Lieben Gruß
Felixa

von Felixa - am 12.01.2006 15:32
Hallo Marion,
ich bin heute zum ersten mal hier und ich kann es völlig nachvollziehen. Bei meinem jüngsten Sohn ( er ist acht Jahre alt ) kam vor einem Jahr per Zufall die Diagnose "hochbegabt". Seitdem kämpfe ich mit Lehrern und Direktoren, die mit der Sache nicht umzugehen wissen. Ich aber auch nicht, wenn ich ehrlich bin. Ich hatte heute ein Gespräch mit der Schulpsychologin, die zwar offen war, aber sich mit der Materie auch nicht so ganz auskannte. Du gehst augenscheinlich sehr locker damit um. Wie kommt man dahin? Ich fühle mich zur Zeit etwas überfordert und weiß nicht, wie ich es meinem Sohn recht machen soll, das er zufrieden ist und genug "Futter" fürs Hirn hat, ohne ihm das Gefühl zu geben, anders zu sein. Würde mich freuen eine Rückmeldung von Dir zu bekommen.... Gruß Elke

von elke02 - am 13.01.2006 19:36
Hallo Elke!

Mail mich mal an. Aber schreib ein Betreff dazu, sonst wird bei uns im Moment alles gelöscht.

Wie man dazu kommt: Durch jahrelanges Training. Ich habe inzwischen 11 Jahre Kindergarten- und Schulerfahrung hinter mir. Einen Herzinfarkt habe ich auch schon hinter mir, weil meine Mittlere in der Schule kaputtging. Jetzt sage ich, was ich meine und bin bei der Schulleiterin, die nur Paragraphen kennt sehr unbeliebt. Aber vielen hier konnte ich dadurch auch helfen.

Was man braucht ist Kampfgeist, gute Nerven, Freunde und in erster Linie gesunden Menschenverstand (den haben leider nicht alle Lehrer).

Marion

von MarionPE - am 14.01.2006 12:02
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