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Forum Hochbegabung bei Kindern
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Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
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muttchen9299, MichaelaM, mariastuart, Katja Stein, Ten, Doreen, Etu, Tanja, UBI, FelixMum

test

Startbeitrag von muttchen9299 am 07.02.2006 12:53

Hallo,
unsere 13-jährige Tochter besucht die 7. Klasse des Gym. Ihre Noten sind bislang immer überdurchschnittlich gut (Zeugnis-Schnitt 1,2), ihre Lehrer halten sie für hochbegabt, weshalb sie im letzten Jahr auch schon an der neu eingeführten Begabtenförderung mit großem Erfolg teilgenommen hat. Die Schule arbeitet sich in dieses Thema aber gerade erst hinein, meinte es noch besser machen zu können und fordert nun den HAWIK III mit einem IQ von min. 130 als "Eintrittskarte" für die neue Begabtenfördergruppe. "Das ist bei Ihrer Tochter garantiert überhaupt kein Problem, bei ihr ist die Hochbegabung so eindeutig zu erkennen, diesem Test können Sie ganz gelassen entgegen sehen" - so überrredete man uns sie testen zu lassen, nachdem wir uns schon gegen die Lehrer entschieden haben, indem wir sie in ihrer Klasse gelassen haben obwohl die Schule meint sie muss unbedingt springen um ihr Abi ein Jahr früher in der Tasche zu haben (kann mir jemand den Sinn erklären?). Sie ist nicht besonder fleissig aber immer sehr aufmerksam, begreift wahnsinnig schnell und genießt es die Schule im großen und ganzen so nebenbei laufen lassen zu können. Für uns war und ist sie nicht hochbegabt sondern einfach ein ganz wundervolles Kind. Fröhlich, unkompliziert, beliebt, freundlich zu Jedermann.
Nun ja, gestern kam das Ergebnis: Gesamt 123, in einigen Teilbereichen bis 128. Also zu nierdrig für die Fördergruppe, was sie sehr trifft. Die Testerin meint wir sollen auf jeden Fall durchdrücken sie in die Gruppe zu bekommen, weil sie in ihren Augen unbedingt dort hineingehört. was ich an dem Ergebnis nicht versteh ist der Tolernazbereich von 116-128. Bei einem IQ von 128 würde die Schule ein "Auge zudrücken" und sie in der Gruppe aufnehmen. Kann mir jemand raten wie wir verfahren sollen? und ist es tatsächlich so, das wenn sie 3 Moinate jünger wäre, sie ist gerade erst 13, sie als 12-jährige getestet worden wäre und somit ein höheres Ergebnis herausgekommen wäre?
Viele Grüße

Antworten:

Hallo Muttchen,

ach die leidigen Zahlen...Als wenn bei genau 130 ein Schalter umgelegt würde...

Erst einmal zu deiner Frage nach dem Toleranzbereicht. Der IQ liegt bei 123. Da solche Test immer fehlerbehaftet sind, kann man den Wert aber nicht mit 100% Sicherheit angeben. Allerdings kann man sagen, dass der IQ mit hoher Wahrscheinlichkeit (mit welcher Wahrscheinlichkeit genau müsste ich auch erst mal nachschlagen) im Bereich zwischen 116 und 128 liegt. D.h. es könnte auch 128 sein ohne dem Test zu widersprechen.

Was das Testalter angeht, da dachte ich immer, dass monatsweise berechnet wird, kenne mich aber beim HAWIK nicht aus. Da könntest du noch einmal nachfragen.

Was du als Argumente nutzen kannst:

- Sie profitiert eindeutig von der Förderung (war ja im letzen Jahr schon so). Ein jetziger Ausschluss würde sie sehr belasten.
- Tests können je nach Tagesform zu niedrig ausfallen (und 128 ist ja nahe genug dran).
- Alle anderen Beobachtungen der Lehrer sprechen für HB und de Übergänge sind fließend.

Viel Glück

UBI

von UBI - am 07.02.2006 13:03
Zum Alter:
beim Hawik III Test meines Sohnes wurde das Alter als 6,7 (ich weiss jetzt jedoch nicht, ob die 0,7 zwölftel sind oder zehntel) bezeichnet und floss so auch in die Auswertung ein.

Mein Gott - da wird vermessen und getan, um dann ein Kind wg. irriger Punkte zu demotivieren, weil es ja nicht "hochbegabt" ist, obwohl es seit einem Jahr "dazu" gehört.

Alle, die diese Spezial-Sonder-Schnellläufer usw. Klassen immer für hochmotivierte nicht HBs als geeignet empfohlen haben, werden hier natürlich bestätigt. Aber der Einzelfall lässt doch grübeln.

Gruss,
Heike

von mariastuart - am 07.02.2006 14:08
Hallo
Zitat

Die Schule arbeitet sich in dieses Thema aber gerade erst hinein, meinte es noch besser machen zu können und fordert nun den HAWIK III mit einem IQ von min. 130 als "Eintrittskarte" für die neue Begabtenfördergruppe.




Dann macht diese Schule den Fehler, die fast alle machen,die noch keine grosse Ahnung von Begabungsförderung haben. Besteht also noch Förderbedarf seitens der Schule.
Sprich mit den Verantwortlichen, mach sie darauf aufmerksam, welche hohen Leistungen sie zu bringen bereit ist (und sie bisher auch gebracht hat).
Vielleicht unterstützt dich auch die Testerin dabei, wäre sinnvoll .

LG Katja

von Katja Stein - am 07.02.2006 14:40
Die Erfahrung machen wir eigentlich auch. Dass die Lehrer ganz andere Kinder für hb halten als die, die es tatsächlich sind. Gerade ein IQ von um die 120 herum scheint besonders schulkompatibel zu sein.

Die Lösung sowohl die einen, wie auch die anderen, zuzulassen, würde mir persönlich am besten gefallen.

Michaela

von MichaelaM - am 07.02.2006 14:44
Ich danke euch sehr für eure Beiträge.
Ärgere mich im nachhinein wirklich sehr, das wir uns haben breitschlagen lassen da mitzumachen. Habe oft gelesen, das die Tagesform eine große Rolle spielt. Ihr Testtag lief folgendermaßen ab:
Morgens um 7.30 Uhr in der Gruppe ein CFT 20, danach direkt zur Schule, normaler Unterricht und eine Mathe-Arbeit bis 13.00 Uhr, dann gleich weiter zum HARWIK III, ich glaub so gegen 15.30 Uhr war sie dann fertig, kam mit Kopfschmerzen aus der Schule (einer Sonderschule die sie als grausig, laut und schmutzig empfand), musste sich zu Hause dann 2,5 Stunden schlafen legen weil die Kopfschmerzen sich zu einer handfesten Migräne-Attacke auswuchsen. Kein Wunder nach so einem Tag.
Glaubt irgendjemand das die Tagesform eine so große Rolle spielt, dass sich eine Wiederholung des Tests lohnen würde?

von muttchen9299 - am 07.02.2006 14:49
Unterschied macht manchmal, ob als Gruppentest oder Individualtest durchgeführt. Meiner Info nach.

von mariastuart - am 07.02.2006 15:07
Ja, das Ergebnis kann von der Tagesform beeinflusst werden. Ob es sinnvoll ist, deine Tochter nochmals zu testen, kann ich nicht beurteilen. Wenn es ihr Spass macht und sie sich nicht unter Druck gesetzt fühlt (und ihr auch die Fragwürdigkeit der magischen Grenze als Zulassung klar gemacht wurde), weshalb nicht.
Aber vorerst würde ich versuchen, mit der Schule zu verhandeln.
Schade für das Kind fände ich, wenn durch diese Umstände die Motivation des Kindes beeinträchtigt würde, da seid ihr als Eltern gefragt, diese Massstäbe von aussen wieder zu relativieren. Denn was will man mehr als ein hochmotiviertes, zufriedenes Kind.

LG Katja

von Katja Stein - am 07.02.2006 15:18
Den gleichen Test zu wiederholen ist natürlich quatsch weil sie die Fragen ja schon kennt. Demnach wird er auf jeden Fall besser ausfallen, was soll das also bringen? Sie hat doch schon 2 Tests gemacht (CFT 20 und HAWIK).
Nimm es doch als gegeben hin, dass sie "nur" überdurchschnittlich ist und nicht hochbegabt, was soll sie noch mehr an Leistung bringen als Hochleistung?
Die tolle Leistung, die sie kontinuierlich erbrachte und sicher auch weiterhin erbringt, sollte für die Schule doch ausreichend sein, sie weiterhin zu fördern. Wenn nicht, ist das ein Armutszeugnis für die Schule!
Ist ja furchtbar, da ist ein Kind Hochleister aber nicht so intelligent wie erwünscht und es ist der Schule irgendwie nicht recht. Wäre es eindeutig hochbegabt und die Noten mies, wäre es auch nicht recht. Was für ein Irrsinn.

von Tanja - am 07.02.2006 15:19
Tanja, wie recht du hast!!
Da läßt man sich gegen seine Überzeugung auf allen möglichen (und unmöglichen) Unsinn ein. Nur um ein paar Pünktchen mehr raus zu schinden damit das Kind in der Schule die Förderung bekommt die es doch wirklich verdient hat.
Versteh mich nicht falsch. Wir hätten sie niemals testen lassen, wenn die Schule es nicht verlangt hätte. Für uns ist nicht wichtig wie hoch ihr IQ ist. Für uns ist sie genau SO wie sie ist richtig.
Sie aber hat sich in der Förderung letztes Jahr so pudelwohl gefühlt (hat auch dort noch die meisten in die "Tasche gesteckt") das wir ihr diese Chance nicht durch unsere Sturheit nehmen wollten.

Werde also noch einmal mit dem dortigen Koordinator in Kontakt treten und versuchen ihn zu überzeugen.

von muttchen9299 - am 07.02.2006 15:54
Hallo Martina,
nein den Streß mach ich mir grundsätzlich nie vorher. Hab schon Anlass dazu, hatten ne unerfreuliche Unterredung mit dem Koordinator der Schule. Er will sie tatsächlich so nicht mit reinnehmen. Hab ihm aber schon gesagt, das da das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Werd jetzt mal nen Augenblick abwarten ob sich die Enttäuschung meiner Tochter legt und sie das Projekt unter diesen Umständen in Frage stellt oder ob sie wirklich dauerhaft drunter leidet und wir den Kampf gegen die Sturheit der hiesigen Lehrkräfte aufnehmen. Die Einstellung der Schule ist sogar beim schulpsychologischen Dienst als "äußerst bedenklich" eingestuft. Vermute also, wenn ich alle Hebel in Bewegung setze könnte ich schon was erreichen, ist nur fraglich inwieweit ich meinem Kind damit einen Gefallen tue. Soll sich ja noch einige Jahre tagtäglich mit eben diesen Lehrern auseinander setzen. Ich danke euch allen auf jeden Fall für eure Meinungen, hilft schon die Sache von verschiedenen Seiten zu betrachten, was mitunter schon beim schlichten "runterschreiben" der Fall ist.
Dir Martina, viele Migränefreie Phasen, ist wirklich ne Qual für die Betroffenen, können ein Lied davon singen!!

Viele Grüße

muttchen9299

von muttchen9299 - am 07.02.2006 18:52
Fällt mir gerade so ein: 130 ist ja so einfach auch nicht zu erreichen - nicht dass das Programm ausfallen muss, mangels Teilnehmer :xcool:
Denn selbst die HBF legt die Messlatte bei 125 (oder waren es 120?) an - mir fällt es schwer zu glauben, dass in einer normalen Stadt, an einer normalen Schule (oder ist es eine spezielle HB-Schule?), selbst im besten Einzugsgebiet, mehr als 3 - 4 getestete HBs < 130 in einer Jahrgangsstufe zusammenkommen... Vielleicht einfach mal abwarten. :D
Gruss,
Heike

von mariastuart - am 07.02.2006 21:24
120. Ein interessanter Gesichtspunkt. In unserer HB-Klasse hatten nur drei Schüler einen Wert von über 130 erreicht.

Am Gymnasium findest du schon mehr HBs als an einer Grundschule. Wenn sie dann noch ein spezielles Programm haben, kann sich das häufen. Bei meiner Tochter waren 5 davon in einer Klasse. Bei der anderen 3. Die Lehrer schätzen das so ähnlich ein. Allerdings halten sie andere dafür.

Michaela

von MichaelaM - am 08.02.2006 05:28
Nur mal so am Rande zur Info:
Von den 2 Jahrgängen (5. + 6. Klasse) die bei dieser Förderung mitmachen sollen wurden 11 Kinder getestet, meine Tochter kam nur dazu "weil es ja so eindeutig ist, das sie hb ist". Von diesen 12 Kindern erreichten 3 die "magische Grenze" und weitere 2 dürfen reinrücken weil sie mit 128 bzw. 129 dicht dran sind. Das reicht den Lehrern dann, denn mit diesen Kindern kann man dann wenigestens "erfolgsorientiert arbeiten" (O-Ton des Koordinators).
Also ihr seht, normale Schule, normale Stadt aber merkwürdige Ansichten der zuständigen Leher. Nun denn!
Martina! Was heißt in eurer HB KLasse waren nur so wenige Kinder über 130? Und der Rest? Auf Wunsch der Eltern drin? Aufgrund der Noten? Oder wie wird das bei euch geregelt? Was ist das für eine Schule?

Gruß
muttchen

von muttchen9299 - am 08.02.2006 12:22
Es war wohl so, dass sie alle genommen haben, die sich beworben haben.

Natürlich hat man dann, wenn man "eigentlich" den Anforderungen nicht gerecht wird, immer einen wackligen Stuhl und ist sehr gut unter Druck zu setzen. Das wurde dort auch reichlich praktiziert. Da diese HB-Klasse erst in der 11 eingerichtet wurde, waren die meisten Kinder dort schon sehr häufig getestet. Beim Aufnahmetest an der Schule selbst waren anscheinend praktisch alle durchgefallen. Dann muss man halt die Anforderungen senken.

Michaela

von MichaelaM - am 08.02.2006 12:28
Da hast du recht.
Ich kann auch überhaupt nicht nachvollziehen, das nicht einfach die Kinder gefördert werden, die gut noch mehr Futter zum normalen Lehrplan gebrauchen können. Warum man einen Test verlangt, der lediglich eine Momentaufnahme zeigt anstatt dem zu vertrauen, was das Kind schon 6,5 Jahre tatgtäglich im Unterricht leistet. Hab eine ganz schöne Wut im Bauch, würd am liebesten alles drangeben und sagen die haben halt Pech gehabt, wenn sie ihre Qualitäten nicht sehen (schafft es z.B. innerhalb kürzester Zeit IMMER jede Gruppe zu einer Gemeinschaft zusammenzufügen), wenn da nicht unsere Maus wär, die doch so gerne dabei sein würde,...

von muttchen9299 - am 08.02.2006 14:10

Re: Schallgrenze 130

Hallo,

dieselbe Frage stellen wir uns auch, aber haben das nun schon in der GS abgehakt.

In Hessen gibt es auch diese Schallgrenze, und wer 129 hat, steht trotzdem draußen. Unser Schulpsychologe findet das auch Sch..., aber er macht das Schulgesetz nicht. Und da steht es so drin.

Das ist wie mit einer Bemessungsgrenze für die Steuer: Verdienst du nur einen Cent zuviel, kannst du irgendwas nicht absetzen. oder für die Krankenkasse. Oder für die Eigenheimzulage. Oder für BaföG. Oder...

Wenn ein WERT festgesetzt ist, dann ist das so. Da kannst du nix machen. Entweder du erfüllst ihn, oder es gilt nicht für dich.

Das hat mit deinem Kind überhaupt nichts zu tun. Sie ist sicher klasse so wie sie ist. Fördere sie außerhalb der Schule, wenn es eben innerhalb nicht geht. Sie wird das trotzdem gut schaffen.

Da wird derzeit sehr viel Theater drum gemacht, um den IQ130. Und leider wird das von solchen Organisationen oder Kursen sehr strikt gesehen, als wären sie das Finanzamt. Wenn dem aber so ist, wären die mir eh zu blöd. Sollen sie doch ihren Club pflegen, wenn sie das für ihre Imagebroschüre brauchen. Ich würde mir deshalb keine grauen Haare wachsen lassen.

Viele Grüße

von FelixMum - am 08.02.2006 15:30

Re: Schallgrenze 130

Das stimmt so - nur die grauen Haare des Kindes werden nicht verhindert.

Ich versuche mir gerade vorzustellen, wie sie sich jetzt fühlt: alle dachten, sie sei sicher HB - alle Lehrer, Mitschüler, Eltern, sie selbst.
Und jetzt kann sie da nicht mehr mitmachen - wg. dieses Tests.

Da fühlt man sich sicher trotz eines überdurchschnittlichen IQs deklassiert.

Wenn die Eltern da nicht ein gutes Händchen haben, kriegt man die Kinder auch so zum Therapeuten.....

Dir muttchen also viel viel Fingerspitzengefühl - und Glück, um Dein Kind wieder aufzubauen.

Gruss,
Heike

von mariastuart - am 08.02.2006 16:57
Das wäre dann Hochleister-Förderung. Das gab es eigentlich immer schon. Wenn man HB-Förderung betreiben will, muss man HBs fördern und nicht irgendwen. Das hat manchmal mit Finanzmitteln zu tun, für die man das nachweisen muss. Eine Frage der Definition irgendwo.

Michaela

von MichaelaM - am 08.02.2006 17:44

Re: Schallgrenze 130

Ich würde halt keinem Kind einreden, es sei hb, wenn es nicht getestet ist. Das tut häufig noch einmal den getesteten gut. Aber in so einem Fall ist es natürlich regelrecht ein Einbruch. Und völlig unnötigerweise.

Michaela

von MichaelaM - am 08.02.2006 17:46
Hallo muttchen!
Wenn Du Dein Kind außerhalb fördern willst, beim Hbf-e.V. ist die Grenze 120. Die haben auch schöne Kurse, nur leider nicht überall.
[www.hbf-ev.de]
Ich hoffe, das tröstet Dich etwas.
Gruß
Etu

von Etu - am 08.02.2006 19:28
Hallo ETU,
ja die Seite liest sich gut, allerdings ist keine der Kurse auch nur in unserer Nähe.
Schade. Wie kommt es, das die Grenze hier bei 120 gezogen wird? Liegts etwa an den besseren Verdienstmöglichkeiten für den Verein? Mag ich ja gar nicht glauben. Hast du persönlich Erfahrungen gemacht dort? auch mit den Ferienfreizeiten und Aktivitäten?

von muttchen9299 - am 09.02.2006 17:30
Michaela,
da geb ich dir recht. Man sollte keinem Kind einreden es sei hb (egal ob getestet oder nicht) aber erklär du mal einer klugen 13-jährigen, warum sie zu so einem Test soll. Nämlich damit sie in die neue Gruppe kommt, etc....
Der Begriff HOCHBEGABUNG ist bei uns zu Hause noch nie gefallen. Und das der Einbruch überflüssig ist, da sind wir uns ja wohl sowieso einig.

von muttchen9299 - am 09.02.2006 17:34
Hallo!
Was mir auch noch einfällt ist: bei einem IQ von 123 ist sie womöglich "teilhochbegabt"? Ich erkläre es: den Hawik III ist in zwei Teilen gegliedert: Verbal- und Handlungsteil. Die klaffen manchmal richtig auseinander, so dass im Verbalteil das Kind über 130 liegt und im Handlungsteil nur "überdurchschnittlich" ist. Das ist bei unserem Kind auch so. Im Land Berlin wird aber auch "Teilhochbegabung" anerkannt und gefördert. In welchen Bundesland wohnt ihr?
Alles Gute! Ten

von Ten - am 09.02.2006 21:32
Hallo,

ein Test, um in eine solche Gruppe zu kommen, ist sowieso furchtbar. Da bin ich schwer dagegen. Mit dem Ergebnis muss man nämlich zurechtkommen. Egal wie das ausfällt - meistens wird dran geknabbert. Einfach mal so sollte man sich dem nicht aussetzen.

Michaela

von MichaelaM - am 10.02.2006 06:19
Hallo ETU,
würd mich wirklich interessieren ob du hier persönliche Erfahrungen hast?

Viele Grüße
muttchen

von muttchen9299 - am 10.02.2006 13:21
Michaela,
hast du beruflich mit hb-Kindern zu tun? Oder rein privat?
Gruß
muttchen

von muttchen9299 - am 10.02.2006 13:23

Re: Schallgrenze 130

Hallo Felix,
vielen Dank für deine aufmunternden Worte!
Fördern neben der Schule tun wir schon seit Jahren: Sie spielt Klavier, Saxofon, Theater, singt im Chor, nimmt außerdem Gesangsunterricht und ist sehr erfolgreiche Tuniertänzerin,wenns die Zeit erlaubt geht sie auch gerne reiten oder schwimmen.
Also mehr geht zeitlich nicht (ehrlich gesagt auch finanziell nicht), das Problem ist, sie kommt auch dort sehr schnell an die Grenzen derer die sie unterrichten, leben aber leider auf dem Land, da mangelts an Auswahl. All diese Hobbys praktiziert sie nun schon über Jahre hinweg, aber bis auf den Gesang und das Saxofon ist nichts mehr dabei, was sie noch wirklich fordert. Das hätten wir uns also wirklich von der Schule gewünscht und erhofft.
Sie wird das trotzdem gut schaffen. Da hast du vollkommen recht. Sie hat ansonsten ein sehr gutes Selbstbewußtsein und ist ein toller Mensch. Natürlich schfft sie`s. Aber die Freude hätten wir ihr halt gegönnt.
Nun denn!
Nochmals vielen Dank und viele Grüße
muttchen

von muttchen9299 - am 10.02.2006 13:36

Re: Schallgrenze 130

Hallo Muttchen,

habt Ihr schon versucht über das Schulamt die Aufnahme in diese Klasse zu erreichen ? Ausserdem gibt es in jedem Regierungsbez. einen Beauftragten für Hochbegabte. Hier bei uns im Reg.-Bez.Düsseldorf ist das eine gewisse Frau Senger-Feind. Über diesen Beauftragten, kannst du das in der schule mit sicherheit durchdrücken.

Woher seit ihr ?

Gruß Doreen

von Doreen - am 10.02.2006 15:43

Re: Schallgrenze 130

Hallo Doreen,
wir kommen aus SH. Das man das wahrscheinlich "durchdücken" könnte deutete ja auch die Testerin schon an, ist aber nicht was wir wollen, denn sie hat den Leiter dieser Gruppe auch noch im regulären Unterricht. Ist eh ein unangenehmer Mensch (grüßt an der Schule tatsächlich nur die hb-Kinder! Sehr ungezogen wie wir finden!). Wir würden uns wünschen, das er sie freiwillig aufnimmt. Ich werde also noch einmal ein ruhiges sachliches Gespräch mit ihm führen. unsere Tochter geht bald auf Klassenfahrt, ist dann also eine Woche aus der Schusslinie, ich denke das ist ganz passend. Bin ja nun durch euch alle eine wenig weiter: Teilhochbegabung, ich denke das triffts total. Kann mir bitte noch jemand erklären, was genau im Handlungs- und Verbalteil abgefragt wird? Die Testerin erklärte mir z.B. auch, das die Antwort "Saite" auf die Frage was fällt dir ein zu Klavier und Gitarre falsch ist. Richtig wäre gewesen: Musikinstrumente! Und so gab es noch einiges was unserer Querdenkerin da wohl "zum Verhängnis" wurde.
Viele Grüße
muttchen

von muttchen9299 - am 10.02.2006 16:05
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