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elweb BMW i
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6
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
Manfred aus ObB, i-MiEV, Ralf Wagner

Reifendruck oder vom Cityel lernen heißt Sparen lernen

Startbeitrag von Manfred aus ObB am 17.08.2013 18:38

Aus den Weiten des WWW


Bildquelle: [www.zeit.de]

Leseprobe aus dem Link:

Zitat

Autos mit solchen Pneus ernten in PS-starken Kreisen regelmäßig Spott, etwa vor gut zehn Jahren der Audi A2
in der Dreiliter-Version für seine nur 15,5 Zentimeter dünnen Reifen. Der normale Autobesitzer hat das einst
für Sportwagen geltende Ideal verinnerlicht: Das Standardformat ist heute, anders als in den 1980er Jahren,
ein breiter Schluffen.


Ja das betrifft zwar nicht das Cityel aber leider die Realität, aber nun zur alten Cityel Weisheit
* Wer praller pumpt fährt weiter *
( gibt aber auch welche die meinen es kommt einen dann nur weiter vor :o )

Zitat
Seite 2 des Links
arbeitet Bridgestone mit einem höheren Luftdruck; Fachkreise sprechen von etwa 3,5 bar.
Ob dann der Fahrkomfort leidet, wie das zum Beispiel Rennradfahrer kennen, werden die Fahrtests zeigen.
Bridgestone jedenfalls stellt die Sicherheitsergebnisse in den Vordergrund:
Bei Nässe hafte der Forschungsreifen um acht Prozent besser.

Antworten:

Wer schon im letzten Drittel der Lebenserwartung angekommen ist, muss sich nicht umgewöhnen, sondern nur erinnern ;)

Die breiten Finken an Alltagswagen sind ein weiteres Beispiel, wie die Autowerbung zur geistigen Verblödung beiträgt und damit viel Geld macht. Diese Finken sind ja auch noch viel teurer.

Breite Finken bringen nur dann etwas, wenn sie Kräfte wie in der Formel1 auf eine Rennstreckenfahrbahn übertragen müssen. Für den Alltagsfahrer einfach nur optischer Blödsinn :rolleyes: , da er gemäss Strassenverkehrsgesetz nie am Limit fahren darf, aber im Regen froh wäre, die Reifen wären schmaler um nicht Aquaplaning zu erleben.

Übrigens fahren auch Rallyepiloten im Schnee mit möglichst schmalen Reifen ;)

Und ich fahre ebenso schmale Reifen auf meinem EV mit 3.0 bar Druck. Wer praller pumpt fährt weiter :D

PS Was übrigens in diesem erwähnten "Zeit"-Artikel nicht gesagt wird: eine im Durchmesser grössere Felge benötigt ein höheres Drehmoment um gleich schnell zu beschleunigen.

von i-MiEV - am 17.08.2013 20:21
Zitat
i-MiEV
PS Was übrigens in diesem erwähnten "Zeit"-Artikel nicht gesagt wird: eine im Durchmesser grössere Felge benötigt ein höheres Drehmoment um gleich schnell zu beschleunigen.


Aber weniger Drehzahl :rp:

und wen die Getriebeabstufung paßt ( also die Feste ) bleibt alles beim alten :cheers:
für Emaschine und Akku :rolleyes:

von Manfred aus ObB - am 17.08.2013 20:51
Ein größerer Reifendurchmesser, bedeutet ab auch mehr Aufstandsfläche als bei einem kleineren Reifen im Durchmesser. So war die Argumetation der BMW Konstrukteure, dass der vergleichsweise große Reifenduchmesser die schmale Breite etwas kompensiert.

Grüße
Ralf

von Ralf Wagner - am 17.08.2013 23:08
Das steht ja auch so im Zeit-Artikel: "Zugleich verändert sich die Aufstandsfläche des Reifens, der sogenannte Latsch. Er war über viele Jahre eher breit und kurz, nun wird er schmaler und länger. Der Latsch wird praktisch um 90 Grad gedreht. "Das verändert an den Fahreigenschaften des Reifens nichts", sagt Conti-Entwicklungsleiter Wies. Die Ingenieure legen besonderen Wert darauf, dass der Pneu sich auf nasser Fahrbahn genauso gut verhält wie bisher, auch der Bremsweg verlängert sich nicht und der Verschleiß bleibt gleich."

Die Gummimischung (hart, weich, hydrophil) spielt die erste Geige auf nasser Fahrbahn. Hier haben viele neue Leichtlaufreifen ein Problem. Harter Gummi rollt leichter und hält länger, aber rutsch schneller auf nasser Fahrbahn oder Schachtdeckel aus Metal!

Nimmt mich Wunder wie sich diese Conti-Reifen unter diesen Bedingungen in neutralen Testvergleichen verhalten.
(ich fahre übrigens derzeit auch Conti-Leichtlaufreifen. SIe sind schon mal besser auf Nässe als die vorherigen Dunlop)

von i-MiEV - am 18.08.2013 04:43
Zitat
i-MiEV
Das steht ja auch so im Zeit-Artikel:


Nun da steht auch drin die Erkenntnis ist nicht neu und als solches bekannt, das bereits Römerstraßen dafür optimiert

Zitat
Seite2 Zeitartikel
Die neuen Reifen, die in der Proportion einem Kutschrad näher kommen als einem Formel-1-Pneu, lassen sich nicht einfach auf jedes Auto ziehen. Der um fast zehn Zentimeter größere Außendurchmesser ist angesichts begrenzter Radhäuser nur ein Problem. Wird die Konstruktion des Autos beibehalten, werden das Fahrzeug und sein Schwerpunkt faktisch höher gelegt. Das gesamte Fahrwerk muss angepasst werden, wenn statt einem 16- ein 20-Zollrad aufgezogen wird.


da waren die Römerkarren weiter


Bildquelle: [www.deutsches-telefon-museum.eu]

Ein größerer Raddurchmesser reagiert meist besser auf Schlaglöcher da das Fahrzeug nicht so tief einsinkt
( ausnahme die Schlapen sind so breit das noch links und rechts von Loch eine Auflage ist
soll angeblich ein Technik aus der Vorrömer Zeit gewesen sein
[www.youtube.com] Zeitindex 0:12 bis 0:16 )
und der Besitzer so einens Fahrzeug wird sich 2 mal Überlegen, auf eine fremde Wiesen zu fahren zum Parken
wenn es geregnet hat, da so ein Reifen leichter einsinkt im nicht befestigten Terrain
( ich liebe Großstädter die Zurück zur Natur wollen, aber keinen Schritt davon Zufuß )

Vorteil bei einen Kutschrad ;-) es fällt beim Antrieb kein Drehmoment an :o

von Manfred aus ObB - am 18.08.2013 09:59
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