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Informationen zum Thema:
Forum:
DAB Digitalradio Forum
Beiträge im Thema:
11
Erster Beitrag:
vor 5 Jahren, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 5 Jahren, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
RADIO354, _Yoshi_, DVB-Tcombiner, raeuberhotzenplotz1, Alqaszar

Stationärer DAB Empfang mit Yagiantennen

Startbeitrag von _Yoshi_ am 23.06.2013 11:48

Hallo
Betreibt jemand hier im Forum eine Antennenanlage für den DAB Empfang ?
Ich wollte mal wissen ob man verschiedene Kanalantennen zusammenschalten kann so das man verschiedene Ensembles aus unterschiedlichen Richtungen und Polarisation Empfangen kann.
Gibt es noch irgend wo passende Einschleusweichen zu Kaufen?
Sind Selektive Kanalverstärker und auch Vorverstärker sinnvoll ?

Mir geht es in erster Linie um Folgende Kanäle:

5C Bundesmux Bremen Walle
7B RB Bremen Walle
11C DAB+ NL Mux Hoogezand & Smilde
12A NDR Mux Steinkimmen
Eventuell noch 11D WDR Mux Münster, Teutoburger Wald

Antworten:

Hallo _Yoshi_ ,

Ich habe eine 4 Elementantenne für B III im Einsatz.
Ausgerichtet auf ein Bergmassiv welches als Reflektor fungiert. Ein DAB Sender steht da nicht.
Damit gehen 8 Multiplexe mehr oder weniger Dauerhaft Alltagstauglich.
Ich würde an Deiner Stelle versuchen die Antenne auf das schwächste Signal auszurichten und dann
Prüfen was von den Anderen Brauchbar hereinkommt. Ich würde es auch zunächst mit einer Kleineren Yagi so 4/ 5 Elemente versuchen.
Bevor Ich irgentwas zusammenschalten würde :
Ich habe 2 DAB Empfänger mit Externen Antenneneingang in Betrieb. Der Empfindlichere ist dem
anderen per Aux vorgeschaltet. Ich könnte also 2 Antennenrichtungen " bedienen " was aber nicht
erforderlich ist. Denn 5 von den 8 Empfangbaren Muxen gehen ohne das eine Antenne eingesteckt
wäre.
MfG Det.

von RADIO354 - am 23.06.2013 15:07
Nachtrag :

Gibt es Draussen eine Stelle wo Alle gewünschten Muxe gleichzeitig einen Gewissen
Grundpegel aufweisen ? 4 Empfangsbalken oder mehr am Microspot zum Beispiel ?
Da die Antenne hin ! Fernspeisbaren Antennenverstärker für B III drann und Danach einfach mit der
Ausrichtung " spielen "...

von RADIO354 - am 23.06.2013 15:19
Hallo Yoshi,

Falls du geeignete Kanalverstärkers finden kannst, zum beispiel Kabelfernseh teile: Ich verfüge über Wobbulator und erfahrung um Weichen auf andere Frequenzen ab zu gleichen. Schmallere bandbreiten als 7 MHz analog TV gehen auch. Selber anfertigen kann auch aber ich habe nicht die Zeit dazu. Du sollst aber bedenken dass filter immer eine gewisse Frequenz abstand brauchen um tief zu unterdrücken. Das geht zwischen 11C und 11D nicht. Alternativ: Wenn 11C und 11D aus verschiedene Antennen gleich stark sind verliert jeder 3dB HF Signal/Rausch. Falls einer viel stärker ist (fast immer so) sind beider mit ein geeigneter abzweiger zu kombinieren. Das kostet dann kein Filter und bringt auch kein verlust am schwacheren Kanal.

von DVB-Tcombiner - am 23.06.2013 16:03
@DVB-Tcombiner:

Hast du Erfahrungen damit, Signale aus verschiedenen Richtungen ohne Frequenzweichen zusammenzusschalten, was DVB-T ode DAB angeht?

Was ja früher beim analogen Empfang zu Störungen geführt hat, sollte bei DVB-T oder DAB funktionieren, wenn man beispielsweise 2 oder 2 Yagis als eine Antenne mit einem bestimmten resultierenden Richtdiagramm behandelt?

von Alqaszar - am 23.06.2013 16:09
@Alqaszar: Ja, ich kombiniere 8 DVB-T Antennen. Das geht sicherlich besser weil DVB-T ist sehr resistent gegen reflektionen. Aber ich versuche doch jeder einzelne Antenne maximale Qualität zu behalten! Es startet mit ein Verteiler, entweder 2, 3, 4 oder mehr Eingänge. Ortsender Antenne passiv anschliessen an Eingang 1. Weitere Antenne für 1 entfernter Senderort mit UHF breitband bedarf über kleine Einstufiger Verstärker (6 bis 10 dB, etwa gleich die Verteiler dämpfung) an Eingang 2 anbieten. Sonstige Einzelkanäle oder schmalle Kanalgruppen aus weitere Antennen nur über Kanalverstärker (Filter am Ausgang) mit Verstärkung >16 dB an Eingänge 3, 4 usw anbieten. Bei bedarf kann wieder ein Verteilverstärker am Ausgang dieser oben genannte Verteiler (=zusammenschaltung).

von DVB-Tcombiner - am 23.06.2013 18:06
Zitat
RADIO354
Hallo _Yoshi_ ,

Ich habe eine 4 Elementantenne für B III im Einsatz.
Ausgerichtet auf ein Bergmassiv welches als Reflektor fungiert. Ein DAB Sender steht da nicht.
Damit gehen 8 Multiplexe mehr oder weniger Dauerhaft Alltagstauglich.
Ich würde an Deiner Stelle versuchen die Antenne auf das schwächste Signal auszurichten und dann
Prüfen was von den Anderen Brauchbar hereinkommt. Ich würde es auch zunächst mit einer Kleineren Yagi so 4/ 5 Elemente versuchen.
Bevor Ich irgentwas zusammenschalten würde :
Ich habe 2 DAB Empfänger mit Externen Antenneneingang in Betrieb. Der Empfindlichere ist dem
anderen per Aux vorgeschaltet. Ich könnte also 2 Antennenrichtungen " bedienen " was aber nicht
erforderlich ist. Denn 5 von den 8 Empfangbaren Muxen gehen ohne das eine Antenne eingesteckt
wäre.
MfG Det.


Die Signale kommen alle aus Unterschiedlichen Richtungen.
Der Bundesmux, RB Mux und NDR Mux aus Richtung Osten.
Der WDR Mux aus Süd Ost bis Süd und der DAB+ NL Mux aus Westen.
Und dabei spielt die Polarisation noch mit rein, da hier jeder sein eigenes Süppchen kocht.
Deswegen müsste ich schon rein theoretisch für jeden Mux eine eigene Antenne aufbauen.
Das würde doch ziemlich ausarten und aufwendig werden.

Ich denke das einfachste ist 2 Yagis eine H. und eine V. auf einen Rotor.
Und dann über einen Antennenschalter die H. und V. Antenne umschalten.

von _Yoshi_ - am 23.06.2013 18:27
Habe ich momentan noch nicht gemacht, nur mit DVB-T.

Im Prinzip kannst Du alten Kanalweichen und Einschleisverstärker benutzen die mal für Band III gemacht wurden. Die sind mit ca. 7MHz natürlich zu breit und Du musst Sie neu abstimmen.

Neue Weichen kann man anferigen lassen, die sind aber schweineteuer, das lohnt nicht.

Und direkt benachbarte Kanäle kann man mit solchen Weichen nit trennen. Bei DVT-T waren immer mindesten ein Kanal Abstand nötig. Ich denke bei DAB braucht man auch einige MHz. Abstand.

Zur Not einfach mit einem 3dB Koppler zusammenschalten, das DAB ja Reflexionen gut wegsteckt, macht aber nur Sinn wenn beide Kanäle mit ähnlichem Pegel kommen.

von raeuberhotzenplotz1 - am 23.06.2013 19:52
@ _Yoshi_ ,

Hallo,

An einen Rotor habe Ich wegen den Bedingungen hier Vor Ort nicht gedacht.
Ist eine Gute Idee. Empfangsberichte sind Willkommen.
MfG Det.

von RADIO354 - am 26.06.2013 19:50

Ich denke das einfachste ist 2 Yagis eine H. und eine V. auf einen Rotor.
Und dann über einen Antennenschalter die H. und V. Antenne umschalten.


Ich selber hab diesen Aufbau noch nicht.
Dieses war eine Idee von mir wie man einfachst eine Empfangsanlage für DAB (auch für DVB-T Interessant) aufbauen könnte.

von _Yoshi_ - am 27.06.2013 03:25
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