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DAB Digitalradio Forum
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DAB Bundesmux: Weiterer Ausbau bis 2016

Startbeitrag von Jassy am 11.02.2014 10:27

Vielleicht wurde das schon irgendwo geschrieben, dann bitte dieses Thema integrieren und löschen.

Das Schlagerparadies schreibt folgendes auf deren Empfangsseite zum Thema Ausbau Bundesmux:

Ausbauplanung zur Netzverdichtung vorgesehen (2014-2016):

Sender Rostock (im Bau, vorgesehen bis 3. Quartal 2014)

Vorbehaltlich der Einigung in diversen Netzausbau-Gremien zwischen Sendernetzbetreiber, Landesmedienanstalten, Programmveranstaltern:

Sender Brocken
Sender Ochsenkopf
Sender Pritzwalk
Sender Raichberg
Sender Trier
Sender Kaiserslautern
Sender Visselhoevede
Sender Aurich
Sender Teutoburger Wald
Sender Aachen-Stolberg
Sender Siegen-Sued
Sender Bad Marienberg
Sender Mudau-Donebach
Sender Kreuzberg
Sender Pfaender
Sender Jena
Sender Flensburg
Sender Roebel
Sender Helpterberg
Sender Stralsund
Sender Prignitz
Sender Cottbus
Sender Loebau

Aufstockung der Kapazitaeten bei bereits in Betrieb befindlichen Standorten: Goettingen, Kassel-Habichtswald, Schwerin, Inselsberg

Quelle: http://www.schlagerparadies.de/empfang#dab

Die 50 interessantesten Antworten:

Im Mai 2013 ist der Ausbauvorschlag mit den 92 Standorten bis Ende 2016 bekannt geworden. Die damalige Präsentation enthält Abdeckungskarten mit dem Ausbau 2014/15 und 2016.

Die jetzt diskutierte Liste enthält alle Standorte, die für 2014/15 vorgeschlagen worden sind. Von den im vorigen Jahr für 2016 vorgesehenen Standorten fehlen jetzt seltsamerweise alle in Baden-Württemberg und Bayern, während alle norddeutschen außer Lingen enthalten sind.

Standort           92 Standorte   Diskussion
05/2013 02/2014
--------------------------------------------
Pritzwalk 2015 x
Cottbus-Stadt 2016 x

Rostock 2015 2014 ?
Visselhövede 2015 x
Aurich 2015 x
Helpterberg 2016 x
Stralsund 2016 x
Röbel 2016 x
Flensburg 2016 x
Lingen 2016

Teutoburger Wald 2015 x
Aachen-Stolberg 2015 x
Siegen-Süd 2015 x
Hochsauerland/Hunau 2016

Trier 2015 2014 ?
Bad Marienberg 2015 x
Kaiserslautern 2015 x

Mudau-Donebach 2015 x
Raichberg 2015 x
Aalen 2016
Brandenkopf 2016
Feldberg 2016
Donaueschingen 2016

Ochsenkopf 2015 2014 ?
Kreuzberg 2015 x
Pfänder 2015 x
Burgbernheim/Büttelb. 2016
Bamberg 2016
Hof 2016
Amberg/Rotbühl 2016
Brotjacklriegel 2016
Mittelneufnach 2016
Hohenpeißenberg 2016

Schöneck - 2014
Gera 2015 2014
Brocken 2015 2014 ?
Jena 2015 x
Löbau 2016 x
Sieglitzberg 2016
Sonneberg/Bleßberg 2016


von Manfred Z - am 19.02.2014 20:55
Zitat
_Yoshi_
Muss erst der NDR Mux on Air sein bevor man den 5C Bumux Koordienieren kann?


Nein, da der Bundesmux von MB koordiniert wird und der NDR Mux vom NDR. Deshalb können diese unabhängig voneinander koordiniert werden.
Wichtig ist v.a. dass die technischen Gegebenheiten bei der Sendeanlage stimmen. So muss z.B. die vorhandene VHF-Antenne breitbandig genug sein.


Zitat
Ihre Majestät
Alles hängt derzeit von einer Zusage der KEF für die Bereitstellung weiterer Mittel des DAB-Ausbaus ab.


Hängt wirklich alles von der KEF ab? Der Bundesmux ist doch ein gemischtes Bouquet, mit den Bundes-ÖR, aber eben auch mit privaten Hörfunk-Anbietern.
Das bedeutet dass es nicht alleine an der KEF liegen kann sondern auch an den Verhandlungen und den Vereinbarungen von MB mit den privaten Anbietern in welchem Umfang der Bundesmux weiter ausgebaut wird.


Zitat
RudiP
Und nicht vergessen: in der KEF hat ein Prof. Reimers Sitz und Stimme, der völlig befangen ist, weil er sein Name auf Patentschriften für das Konkurrrenzprodukt DVB-T steht.


Ich bezweifle zum heutigen Zeitpunkt dass Prof. Reimers einen solchen Einfluss hat dass er den DAB-Ausbau mittlerweile noch aufhalten oder stoppen kann. Dafür ist dieser einfach viel zu weit fortgeschritten.
Einen Wechsel der Hörfunkausstrahlung in Deutschland auf DVB-T kann er im Alleingang selbst mit Rückendeckung weiterer KEF-Mitglieder nicht durchsetzen.
Es wäre schlicht nicht sinnvoll wenn jedes europ. Land sich für einen anderen Radiostandard entscheiden würde.

von Winnie2 - am 09.04.2015 20:11
Zitat
Winnie2
Zitat
_Yoshi_
Muss erst der NDR Mux on Air sein bevor man den 5C Bumux Koordienieren kann?


Nein, da der Bundesmux von MB koordiniert wird und der NDR Mux vom NDR. Deshalb können diese unabhängig voneinander koordiniert werden.
Wichtig ist v.a. dass die technischen Gegebenheiten bei der Sendeanlage stimmen. So muss z.B. die vorhandene VHF-Antenne breitbandig genug sein.


Zitat
Ihre Majestät
Alles hängt derzeit von einer Zusage der KEF für die Bereitstellung weiterer Mittel des DAB-Ausbaus ab.


Hängt wirklich alles von der KEF ab? Der Bundesmux ist doch ein gemischtes Bouquet, mit den Bundes-ÖR, aber eben auch mit privaten Hörfunk-Anbietern.
Das bedeutet dass es nicht alleine an der KEF liegen kann sondern auch an den Verhandlungen und den Vereinbarungen von MB mit den privaten Anbietern in welchem Umfang der Bundesmux weiter ausgebaut wird.


Zitat
RudiP
Und nicht vergessen: in der KEF hat ein Prof. Reimers Sitz und Stimme, der völlig befangen ist, weil er sein Name auf Patentschriften für das Konkurrrenzprodukt DVB-T steht.


Ich bezweifle zum heutigen Zeitpunkt dass Prof. Reimers einen solchen Einfluss hat dass er den DAB-Ausbau mittlerweile noch aufhalten oder stoppen kann. Dafür ist dieser einfach viel zu weit fortgeschritten.
Einen Wechsel der Hörfunkausstrahlung in Deutschland auf DVB-T kann er im Alleingang selbst mit Rückendeckung weiterer KEF-Mitglieder nicht durchsetzen.
Es wäre schlicht nicht sinnvoll wenn jedes europ. Land sich für einen anderen Radiostandard entscheiden würde.


Aber bremsen kann er immer. Wenn er sagt, ein weiterer Ausbau lohne sich nicht, sabotiert er im Ergebnis auch die Konkurrenz. Die Privaten sind nur an den Ballungszentren interessiert. WEnn dann die KEF sagt, dass sich angeblich auch für das DLR ein weiterer Ausbau nicht lohne, dann passt das schön zueinander.

von RudiP - am 09.04.2015 22:06
Heute ist LoungeFM raus.

So sieht das Ensemble jetzt aus:

CU-Belegung:
Belegt: 756 CU (87,5%), Frei: 108 CU (12,5%)
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Details:

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Viele Grüße,
Andi

von Andi_Bayern - am 01.05.2015 06:03
Hier ist die Original-Pressemitteilung von heute:

>> Deutschlandradio verbessert bundesweite Digitalradioversorgung

Ab dem 5. Mai erhöht Deutschlandradio seine Übertragungskapazitäten im bundesweiten Multiplex. Die Empfangsqualität der Programme Deutschlandradio Kultur und DRadio Wissen wird damit ebenso verbessert wie der Fehlerschutz bei der terrestrischen Ausstrahlung. Zugleich werden die Voraussetzungen dafür geschaffen, Deutschlandradio Kultur auch im Surroundton (5.1) auszustrahlen.

Die Audioübertragungsrate erhöht sich für Deutschlandradio Kultur von 96 kbit/s auf 112 kbit/s, für DRadio Wissen von 88 kbit/s auf 96 kbit/s. Durch den hocheffizienten Codec von DAB+ werden Übertragungsqualitäten erreicht, die weit über einer entsprechenden mp3-Datenrate liegen.

Die Verbesserungen bei Übertragungskapazitäten und Fehlerschutz führen zu einer virtuellen Erhöhung der Senderleistung um mehr als 33 Prozent. Der Empfang innerhalb von Gebäuden und in Randgebieten des Versorgungsbereichs wird damit deutlich attraktiver. An Orten, wo bisher Aussetzer den Empfang beeinträchtigten, kann zukünftig mit dauerhaftem Empfang gerechnet werden. Die sogenannten Capacity Units (CU) erhöhen sich ab 5. Mai von 288 auf 396, der Fehlerschutz liegt bei einer Rate von 3/8 statt bisher 1/2.

Die Erhöhung des Fehlerschutzes markiert den Auftakt für weitere Maßnahmen von Deutschlandradio zur Verbesserung der Flächenversorgung mit Digitalradio. 24 Senderstandorte für den bundesweiten Digitalradiomultiplex sollen noch in diesem Jahr hinzukommen, 25 im kommenden Jahr, mindestens zehn weitere im Jahr 2017. Der beschleunigte Netzausbau bei DAB+ ist für Deutschlandradio eine wichtige Voraussetzung zur Erfüllung des gesetzlichen Versorgungsauftrags, der eine bundesweite und flächendeckende terrestrische Verbreitung vorsieht. Mit dem zukünftigen Vollausbau des Digitalradios soll zudem die mittel- und langfristig geplante Ablösung der analogen UKW-Ausstrahlung vorbereitet werden.

von Manfred Z - am 04.05.2015 11:10
Ich komme auf derzeit 300 belegte CUs des DLF:

Deutschlandfunk: 96CU (UEP PL3, 128kbit/s)
DKultur: 72CU (EEP 3-A, 96kbit/s)
DWissen: 66CU (EEP 3-A, 88kbit/s)
DRadio DokDeb: 48CU (EEP 2-A, 48kbit/s)
DRadio Daten: 18CU (EEP 3-A, 24kbit/s)


Im Detail:

Audio-Service 0xD210, Label: 'Deutschlandfunk', ShortLabel: 'Dlf', PTY: Information (dynamic), NumComponents: 2 (Audio: 1, Data: 1)
AudioComponent, SCIdS: 0, Label: 'Deutschlandfunk', ShortLabel: 'Dlf', ASCTy: 0x00 (MP2), SubChId: 10, StartCU: 564, NumCU: 96, ErrorProt: UEP #35 (PL: 3), Datarate: 128 kbit/s, NumUserApps: 1

Audio-Service 0xD220, Label: 'DKultur', ShortLabel: 'DKultur', PTY: Culture (dynamic), NumComponents: 2 (Audio: 1, Data: 1)
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Audio-Service 0xD230, Label: 'DWissen', ShortLabel: 'DWissen', PTY: Current Affairs (dynamic), NumComponents: 2 (Audio: 1, Data: 1)
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Data-Service 0xE0D00250, Label: 'DRadio Daten', ShortLabel: 'DDaten', PTY: -, NumComponents: 2 (Audio: 0, Data: 2)
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Viele Grüße,
Andi

von Andi_Bayern - am 04.05.2015 12:46
Dlf: MP2, Steroo, PL2, 128kbit/s 116CU (474-589)
DKultur: +, AAC-LC, Stereo, PL2-A, 112kbit/s 112CU (590-701)
DWissen: +, HE-AACv1, Stereo, PL2-A, 96kbit/s 96CU (702-797)
DDokDeb: +, AAC-LC, Mono, PL2-A, 48kbit/s 48CU (798-845)
DDaten (unverändert): PL3-A 24kbit/s 18CU (846-863)
FREI: 18CU (456-473)

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von Harald Z - am 05.05.2015 05:04
Ganz im Gegenteil. Die 44,1khz der Audio-CD fallen total aus dem Rahmen und sind streng genommen gar keine Norm. Diese krumme Abtastrate ergab sich Mitte der 70er weil man Videorekorder (U-Matic) zur Speicherung von digitalen Audiodaten nutzte weil man nichts anderes hatte. Hier mal ein Zitat aus meinem alten Lehrbuch:
Zitat
Digital Interface Handbook
In 60 Hz video, there are 35 blanked lines, leaving 490 lines per frame, or 245 lines per field for samples. If three samples are stored per line, the sampling rate becomes 60 × 245 × 3 = 44.1 kHz

Diese krumme Abtastrate machte so in der Anfangszeit der Audio-CD viele Probleme mit externen D/A Wandlern da diese nur 32khz und 48khz kannten. Damals war es aber aufwendig und entsprechend teuer eine Abtastratenwandlung durchzuführen. Das was heute jeder Dödel PC locker in Echtzeit schafft war damals noch richtig aufwendig. Zumindest wenn es ohne (hörbare) Klangverschlechterung (analoger Zwischenschritt) passieren sollte. Das ganze dauerte halt eine gewisse Zeit und diese wollten die Entwickler bei Philips und Sony die die Audio-CD entwickelt haben aber nicht investieren. Man wollte möglichst schnell möglichst viele CDs auf den Markt werfen um so viele potentielle Käufer wie nur irgend möglich anzusprechen. Der damalige Vizechef und Chefentwickler bei Sony Norio Ohga erzählte später in einem legendären Interview in der Zeitschrift "Stereo" dass das so ziemlich der größte Fehler war den man bei der Audio-CD machte. Er könne sich heute noch dafür ohrfeigen das er nicht auf den 48khz bestanden habe. Genauso wie auf die "Mono Option" (doppelte Spielzeit wenn man nur in Mono aufnimmt) und der Option auf 24 Bit statt der 16 Bit.

von Spacelab - am 17.05.2015 15:48
Zitat
FrankSch
Zitat
Nordlicht2
Dann hoert jetzt vielleicht endlich mal das gemecker auf, wenn ein Sender nicht mit 10kW sondern 'nur' mit 5kW sendet. Der Unterschied von 3dB sind eben nur 1-2 Balken am Empfaenger mit 16 Segmentanzeige, mehr nicht.


Ich war heute Abend auf der Autobahn unterwegs, und als die privaten im Bundesmux anfingen zu stottern habe ich auf DRadio Wissen umgeschaltet. Das brachte etwa 15km weiteren komplett störungsfreien Empfang, während der Tonausfall bei den privaten schon längst jenseits der 50% lag. So viel zu "3 dB bringen nichts".

Randbemerkung: Der Unterschied bei der Fehlerkorrektur sind noch nicht mal 3dB. In der DRadio Pressemitteilung war meines Wissens von einer virtuellen Leistungserhöhung um 1/3 die Rede.


Wenn du mich schon zitierst, wo habe ich geschrieben '3dB bringen nichts'?:confused:
Bei mir reicht es aber keine 15km weiter. Das klappt wenn denn nur im extrem platten Land. Anderswo, hinter Bergkuppen oder Huegeln ist es nie ein nur gleichmaessiger Abfall je km. Da kann ich die laengere Laufzeit von Pl2-A nur in Sekunden ausdruecken.
Im platten Land kommt z.B. der BMux ca. 20km weiter nach Norden als der Bremer Lokalmux. Das sind 10dB Unterschied oder eben 4-6 Balken in Wilhelmshaven oder auvh in Bremerhaven. Da geht dann der 1kW Mux kaum mehr mit Audio und der 10kW BMux aber stoerungsfrei (ausserhalb der engen Bebauungen) Wie gesagt bei 10dB Unterschied.
Also, die Aussage '3dB bringen nichts, kommt nicht von mir. Mit Scheibenantennen, wo der Randbereich des Empfanges noch innerhalb der optischen Sichtverbindung liegt, koennte das mit 15km sogar oefters hinkommen. Da ist der Pegelabfall je weiteren Entfernungskilometer deutlich geringer als mit Dachantenne hinter der Erdkruemmung. Das hab ich selber noch gar nicht getestet, da ich bei Autobahnfahrten immer die Fensterklemmantenne anschliesse.

Bloed finde ich, dass mein UDR Autoadapter generell deutlich zu frueh stummschaltet. Einige Werksautoradios leider auch. Einen Unterschied habe ich daher nur mit meinen normalen DAB Radios. Meinem DPR65 mit Antennenbuchse oder dem Aves Air. Letzteren muss ich dann mal im Grenzbereich im Auto testen. Der empfaengt mit Auxkabelantenne vergleichbar wie mit schlechten Scheibenantennen. Am sogenannten Suedstrand in Wilhelmshaven hatte ich damit (Kophaerer als Antenne) die DRadios etwas besser als z.B. Absolut Relax. DRadios fast stoerungsfrei beim Spazieren , der Rest mit etwas mehr nervenden Aussetzern.

von Nordlicht2 - am 17.05.2015 20:48
Pressemitteilung von Media Broadcast (ohne Karten, PDF-Version):

Start der nächsten Ausbaustufe beim nationalen Digitalradio-Multiplex:
MEDIA BROADCAST steigert Reichweite des neuen Digitalradios auf über 90 Prozent


Köln 22. Mai 2015 – Die Digitalisierung des Radios biegt auf die Zielgerade ein. MEDIA
BROADCAST, führender Full-Service-Provider der Rundfunk- und Medienbranche und
Betreiber des nationalen Digitalradio-Sendernetzes, setzt den Netzausbau für den
nationalen DAB+ Multiplex fort und weitet bis Ende 2016 die Zahl der Senderstandorte
von derzeit 61 auf 110 aus. Zudem erfolgt eine Erhöhung der Sendeleistung bei
ausgewählten Senderstandorten. Damit steigt die Reichweite des neuen Digitalradios
beim Inhaus-Empfang auf 82 Prozent (aktuell 60 Prozent) der Einwohner. Der
Mobilempfang wächst von rund 63 auf dann 92 Prozent der Fläche. Mit der geplanten
Ausbaustufe erfüllt MEDIA BROADCAST bereits Ende 2015 die wesentlichen
Versorgungsziele der Bundesnetzagentur.

„Der Start der nächsten Ausbaustufe ist ein klares, partnerschaftliches Bekenntnis aller
Marktteilnehmer zur digitalen Zukunft des Radios in Deutschland und verankert das
Digitalradio unwiderruflich im Markt“, erklärte Egon Kraus, Leiter der Business Unit Radio. „Es
ist zudem ein wichtiger Impuls für die Endgeräteindustrie, die Programmanbieter und
Endverbraucher sowie den Automotive-Sektor. Die nahezu flächendeckende Verfügbarkeit
des Digitalradios macht DAB+ Empfänger in den Fahrzeugen endgültig zu einem Muss in der
Erstausstattung“, so Kraus abschließend.


Schwerpunkt des Netzausbaus wird vor allem der Lückenschluss in der DAB+ Versorgung der
Autobahnen sein. Hinzu kommt die Inbetriebnahme von Sendern in bislang unversorgten
ländlichen Regionen wie beispielsweise in Ost- und Süddeutschland sowie die Versorgung
weiterer Ballungsräume. Die Inbetriebnahme erster Senderstandorte ist im Herbst 2015
geplant. Der Abschluss des Ausbaus mit dann 110 Sendern ist für Dezember 2016
vorgesehen. Die Standorte der einzelnen DAB+ Sender sowie der Zeitpunkt der jeweiligen
Inbetriebnahme sind aktuell noch Gegenstand abschließender Planungen und werden
frühzeitig im Laufe der kommenden Monate bekannt gegeben.

Mit dieser Ausbaustufe zum nationalen DAB+ Multiplex übertrifft MEDIA BROADCAST bereits
Ende 2015 die wesentlichen Versorgungsziele der Bundesnetzagentur: Diese sehen –
beginnend ab 2011 – sechs Jahre nach Vergabe der Digitalradio-Frequenzen die Versorgung
von mindestens 70 Prozent der Bevölkerung sowie eine Abdeckung von 90 Prozent der
Autobahnen vor. Damit hat MEDIA BROADCAST nach dem Startschuss zum bundesweiten
DAB+ Multiplex im August 2011 nicht zuletzt die technische Basis für den Siegeszug des
neuen Digitalradios gelegt.

Das neue Digitalradio überzeugt durch ein teils exklusives Programmangebot
unterschiedlicher Genres und exzellenter Klangqualität. Mit dem Abschluss der Ausbaustufe in
2016 wird zudem der nahtlose, bundesweite Empfang aller Programme ohne lästigen
Frequenzwechsel nahezu flächendeckend Realität. Dank der Ausstrahlung im
Gleichwellenbetrieb (SFN – Single Frequency Network) bietet das DAB+ Sendernetz in
Deutschland hervorragende Empfangseigenschaften auch in den Randlagen des
Versorgungsgebietes. Neben einem Premium-Programmangebot stehen via DAB+ auch
zukunftsweisende Telematikdienste bereit, die dank punktgenauer Stauvorhersagen oder
Informationen zum Verkehrsfluss völlig neue Maßstäbe bei der Straßennavigation setzen.
Zukunftsweisende Datendienste wie Journaline oder programmbegleitende Zusatzinfos wie
EPG, Plattencover oder Nachrichten auf dem Radiodisplay bieten Programmveranstaltern
zudem weitere Vermarktungs- und Profilierungsmöglichkeiten beim Digitalradio-Betrieb.

Redaktionshinweis:
Eine Versorgungskarte mit den Ausbauschritten des nationalen DAB+ Multiplexes bis Ende
2016 sowie eine Animation der Ausbauschritte für Online-Medien stellen wir Ihnen auf Anfrage
beim Pressesprecher der MEDIA BROADCAST, Holger Crump, unter hcrump@fuchsmc.com
gerne zur Verfügung.


von Manfred Z - am 22.05.2015 08:08
Meldung von Satnews.de

DAB+: Massiver Ausbau beim Bundesmuxx. Noch 19 Standorte bis Ende 2015
Die Digitalisierung des Radios biegt auf die Zielgerade ein. MEDIA BROADCAST, Betreiber des nationalen Digitalradio-Sendernetzes, setzt den Netzausbau für den nationalen DAB+ Multiplex fort und weitet bis Ende 2016 die Zahl der Senderstandorte von derzeit 61 auf 110 aus. Zudem erfolgt eine Erhöhung der Sendeleistung bei ausgewählten Senderstandorten. Damit steigt die Reichweite des neuen Digitalradios beim Inhaus-Empfang auf 82 Prozent (aktuell 60 Prozent) der Einwohner. Der Mobilempfang wächst von rund 63 auf dann 92 Prozent der Fläche. Mit der geplanten Ausbaustufe erfüllt MEDIA BROADCAST bereits Ende 2015 die wesentlichen Versorgungsziele der Bundesnetzagentur.

„Der Start der nächsten Ausbaustufe ist ein klares, partnerschaftliches Bekenntnis aller Marktteilnehmer zur digitalen Zukunft des Radios in Deutschland und verankert das Digitalradio unwiderruflich im Markt“, erklärte Egon Kraus, Leiter der Business Unit Radio. „Es ist zudem ein wichtiger Impuls für die Endgeräteindustrie, die Programmanbieter und Endverbraucher sowie den Automotive-Sektor. Die nahezu flächendeckende Verfügbarkeit des Digitalradios macht DAB+ Empfänger in den Fahrzeugen endgültig zu einem Muss in der Erstausstattung“, so Kraus abschließend. Mitte 2016 werden 97 Senderstandorte die bundesweiten DAB+-Programme ausstrahlen.

Schwerpunkt des Netzausbaus wird vor allem der Lückenschluss in der DAB+ Versorgung der Autobahnen sein. Hinzu kommt die Inbetriebnahme von Sendern in bislang unversorgten ländlichen Regionen wie beispielsweise in Ost- und Süddeutschland sowie die Versorgung weiterer Ballungsräume. Die Inbetriebnahme erster Senderstandorte ist im Herbst 2015 geplant. Der Abschluss des Ausbaus mit dann 110 Sendern ist für Dezember 2016 vorgesehen. Die Standorte der einzelnen DAB+ Sender sowie der Zeitpunkt der jeweiligen Inbetriebnahme sind aktuell noch Gegenstand abschließender Planungen und werden frühzeitig im Laufe der kommenden Monate bekannt gegeben.

Mit dieser Ausbaustufe zum nationalen DAB+ Multiplex übertrifft MEDIA BROADCAST bereits Ende 2015 die wesentlichen Versorgungsziele der Bundesnetzagentur: Diese sehen – beginnend ab 2011 – sechs Jahre nach Vergabe der Digitalradio-Frequenzen die Versorgung von mindestens 70 Prozent der Bevölkerung sowie eine Abdeckung von 90 Prozent der Autobahnen vor. Damit hat MEDIA BROADCAST nach dem Startschuss zum bundesweiten DAB+ Multiplex im August 2011 nicht zuletzt die technische Basis für den Siegeszug des neuen Digitalradios gelegt.

Das neue Digitalradio überzeugt durch ein teils exklusives Programmangebot unterschiedlicher Genres und exzellenter Klangqualität. Mit dem Abschluss der Ausbaustufe in 2016 wird zudem der nahtlose, bundesweite Empfang aller Programme ohne lästigen Frequenzwechsel nahezu flächendeckend Realität. Dank der Ausstrahlung im Gleichwellenbetrieb (SFN – Single Frequency Network) bietet das DAB+ Sendernetz in Deutschland hervorragende Empfangseigenschaften auch in den Randlagen des Versorgungsgebietes. Neben einem Premium-Programmangebot stehen via DAB+ auch zukunftsweisende Telematikdienste bereit, die dank punktgenauer Stauvorhersagen oder Informationen zum Verkehrsfluss völlig neue Maßstäbe bei der Straßennavigation setzen. Zukunftsweisende Datendienste wie Journaline oder programmbegleitende Zusatzinfos wie EPG, Plattencover oder Nachrichten auf dem Radiodisplay bieten Programmveranstaltern zudem weitere Vermarktungs- und Profilierungsmöglichkeiten beim Digitalradio-Betrieb.

Laut einer Planungskarte wird Media Broadcast bis Ende 2015 folgende Sendestandorte ans Netz schicken: Aurich, Lübeck, Visselhövede, Pritzwalk, Frankfurt/Oder, Wesel, Münster, Nordhelle, Siegen, Aachen, Trier, Bad Marienberg, Hochrhein, Ravensburg, Löbau, Hardberg/Odenwald, Ochsenkopf, Aalen und Kulpenberg. www.digitalradio.de


Fri, 22. May 2015

von Renault - am 22.05.2015 09:01
Zitat

Na ja, ich glaube eigentlich nicht, dass man sowohl Göttelborn als auch den Schoksberg bräuchte. Der Schoksberg ist schon ne gute Wahl. Er versorgt Saarbrücken und auch den Bereich entlang der Saar (Völklingen, Saarlouis) besser als Göttelborn. Was halt fehlt sind 1-2 Füllsender im Osten (vielleicht würde Neunkirchen Kuchenberg reichen - oder alternativ die Kombination Bliestal/Webenheim und St. Wendel).

Falls irgendwann Saarburg on air geht, bräuchte man wohl noch nicht mal nen Füller im Bereich Merzig/Mettlach/Perl. Da man aber anscheinend statt Saarburg auf Trier setzt, muss man erst sehen, wo da noch Lücken sind (ich tippe auf's Moseltal bei Perl und auf Mettlach).


Die Frage ist immer, wo die DAB Antennen hängen. Also wenn wir Schoksberg als ist Stand annehmen. Dann würde man mit den Standorten aus RLP Saarbrurg, bornberg und Kettrichshof denke ich gut fahren.

Kettrichshof hilft im Saarpfalz-Kreis bei den abgeschatteten Westhängen aus. Der Bornberg im Kreis St.Wendel und Saarburg im Moseltal.

Im SR Mux zeigt sich eindeutig der fehlende Schoksberg im Bereich SLS. Neben NK-Kuchenberg wäre auch der DVb-T Sender in Spiesen eine Option, wenn der SR auch hier einsteigen würde. Beim SR würde mich auch mal die kombi Schoksberg und Spiesen anstatt Göttelborn interessieren.

Man merkt bei DAB eindrucksvoll wie sich die höhere Dämpfung im Gegensatz zu UKW bemerkbar macht. Gerade in Güdingen, einem Stadtteil von SB, geht durch die Spicherer Höhen nicht viel, während UKW funzt. Allerdings ist es wohl noch eine kombination mit der Antennenhöhe.

Da der Schoksberg quasi ein Single Standort ist können hier die Vorteile von DAB nicht greifen.

von Marcus. - am 30.05.2015 17:05
Zitat

einem 11B+9D/8D in BW

Den 11B gibt es so gut wie nur in den Regionen, in denen eh schon der BuMux auf Sendung ist.

Zitat

einem 11D+10D+Lokalmux in Teilen Bayerns

In den Lokalmux-Regionen gibt's eh schon seit Beginn den BuMux. Und der 10D bietet weit weniger Mehrwert als der 5C.

Zitat

Wo kann z.B. Radio BOB! eher Rockfreunde dazu motivieren, es einzuschalten? Im Rockantenne-Land Bayern, oder im Domradio-Land NRW? Die Privaten im Bundesmux in NRW konkurrieren mit 2 Privaten (Radio NRW, Domradio), in Teilen Bayerns mit ca. 30 Privaten (und einer ganzen Reihe Spartenangeboten des BR) - in den Ballungszentren davon schon mal ca. 10 auf UKW. Wo dürfte es einfacher sein, irgendwann mal nennenswerte Marktanteile zu gewinnen?

In den Ballungsräumen hat man als erstes aufgeschaltet; die sind also schon mal raus. Und ansonsten? - Der Mux besteht nicht nur aus Radio BOB!

- DRadios -> schlechte Versorgung/gar kein Äquivalent
- ERFPlus -> gar kein Äquivalent
- Absolut relax -> annähernd ähnlicher Sender vorhanden (Bayern 1)
- Energy/Sport1FM -> kein Ersatz für Sport1FM
- Schlagerparadies -> Bayern plus
- sunshine live -> gar kein Äquivalent
- KLASSIK RADIO -> gar kein Äquivalent
- Radio Horeb -> gar kein Äquivalent


In den Orientierungen zum Netzausbau ist die Rede von
- Autobahnen
- unversorgte, ländliche Gebiete
- neue Ballungsräume

Der diskutierte Sender dürfte wohl zu 3. gehören. Das schließt aber ja nicht aus, dass in anderen Regionen auch die Ziele 1&2 verfolgt werden. Man kann sich wohl immer streiten, wie die Prioritäten gesetzt werden.

von Zwölf - am 10.06.2015 11:15
Zitat
Jassy


Dann ist es eben nicht problemlos möglich, da es überall funktionieren muss und nicht nur am Fenster.


Na ja, wir wissen doch alle das wir von einer flächendeckenden Indoorversorgung noch meilenweit entfernt sind. Guter Indoorempfang dürfte wohl nur in unmittelbaren Bereichen des/der Sender bestehen. Je weiter man vom Sender weg ist, desto schwieriger ist das mit Indoorversorugung, aber da ist Wesel nun wirklich kein Einzelfall. Selbst in Berlin, München oder Hamburg dürfte es Stadtteile geben wo keine gute Indoorversorgung gegeben ist. Deshalb würde man dort aber auch nicht auf die Idee kommen zum jetzigen Zeitpunkt weitere Füllsender in Betrieb zu nehmen.

Hoffen wir mal, dass es mit Aurich auch wirklich klappt diese Jahr. Jedenfalls wäre es für mich absolut unverständlich wenn Wesel kommen würde, aber Aurich nicht.


Zitat
Wenn dann vollgas gegeben wird mit der Ausbau, wird gemeckert das man die Sender lieber woanders hinsetzt


Nun ja, Vollgas sieht ja irgendwie anders aus. Es ist eher den Fuß von der Bremse nehmen. ;)

Natürlich freue ich mich auch über den Ausbau, aber trotzdem muss sich doch fragen, wo man ansetzt und da ist meine Meinung, dass man erst mal die Gebiete nimmt wo noch gar keine DAB-Versorgung existiert. Danach kann man sicherlich gerne über bessere Indoorversorgung in bereits versorgten Gebieten reden. Das Ganze ist einfach unfair den Leuten gegenüber die bereits seit JAHREN auf den DAB-Ausbau warten und immer wieder vertröstet werden.

von zerobase now - am 10.06.2015 12:10
Zitat
zerobase now
Zitat
DH0GHU
Und was Wesel betrifft: Es soll ja auch noch Lücken in Kleve, Kalkar, Bedburg, Emmerich, Bocholt usw. geben. Warum nicht von Kleve aus senden?


Genau das schreibe ich ja die ganze Zeit, dass Kleve viel mehr Sinn machen würde, aber offensichtlich weiss man bei MB wohl besser wo Bedarf besteht und wo nicht. Das wird dann alles vom Bürotisch irgendwo fernab entschieden ohne mal die Fakten zu prüfen.


Und genau das schreibe ich nicht. Bitte vollständig zitieren. In dem Zitat von Dir fehlt mein Verweis auf Habakuks Beitrag, dort wird diese rein rhetorische Frage beantwortet. Ein Blick auf die Landkarte zeigt auch, warum Wesel ein sinnvollerer Standort als Kleve sein könnte.

Für wen ist Kleve sinnvoller als Wesel? Für die Kostenstruktur des Bundesmux? Für den Flächenzugewinn des Bundesmux? Für zusätzliche Redundanz und Einfallsrichtungen im Ruhrgebiet? Für den WDR? Für MediaBroadcast? Für Regionen ohne Indoor-Empfang nördlich von Wesel? Und wenn morgen der WDR ein super angebot an MB macht, quasi kostenlos aus Kleve zu senden, kommt doch Kleve ;-) - weil eben knallharte Geschäftsinteressen nicht die gleichen Interessen sind wie Partikularinteressen von Radiofreaks


Zitat
Zwölf
Zitat

Die Bedeutung der Abkürzung "z.B." kennst Du nicht? Steht für "zum Beispiel".

Sicher, nur dass "z.B." für gewöhnlich nicht nur eine Ausnahme repräsentiert. Ansonsten ist nur noch Schlagerparadies und mit Abstrichen Absolut relax betroffen. Die meisten Anbieter bieten also einen deutlichen Mehrwert zum bestehenden Angebot und haben insofern keine wirkliche Konkurrenz.

Nochmal: 2:30.
Du gehst davon aus, dass ein Energy-Hörer nur exakt Programme wie Energy hören würde. Das ist eben falsch. Die meisten Menschen hören nicht nur genau EINE Musikrichtung. Du kannst einen (Werbe)Kuchen noch so intelligent schneiden: Die Durchschnittsstückgröße ist eine Funktion der Gesamtzahl der Stücke. alles andere ist doch realitätsfremd. Schau Dir einfach mal die UKW-Mediendaten z.B. in Bayern an: Da haben auch die "großen" in München kleinere Marktanteile als in Kempten, Rosenheim oder Garmisch-Partenkirchen. Es gibt einfach mehr Kuchenstücke...

Wieder z.B.: Wenn ich sonst nur 3 x Hitplörre empfangen kann, schalte ich vielleicht mal auf bundesmux-Sparte. Wenn ich aber 15 x Hitplörre und 10 x Sparte empfangen kann, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich ausgerechnet bei Bundesmux-Sparte lande, deutlich niedriger. Es sei denn, mein Musikgeschmack ist so extrem engstirnig, dass nur ie eine Bundesmux-Sparte passt. Das wird selten vorkommen. Wenn aber Bundesmux-Sparte die einzige Abwechslung ist, schalten überspitzt gesagt alle, die keine Hitplörre mögen, zur bundesmux-Sparte. und nicht zur weniger unerträglichen Hitplörre 7, 11 und 13, oder Regionalmux-Sparte.

von DH0GHU - am 10.06.2015 13:25
Zitat
zerobase now
Das sich dadurch mehr Digitalradios verkaufen lassen, glaube ich auch eher nicht. Ich glaube eher, dass die Abschaltung von 90elf und Kiss FM viele Hörer gekostet hat, da es keinen vergleichbaren Ersatz gibt. Dies konnte wohl auch durch das SP nicht ausgeglichen werden, was derzeit das Zugpferd im BM ist. Die Bedeutung von BOB, SSL, Klassikradio und Energy wird da, glaube ich, eher überschätzt. Zumal Energy ja auch mit Programmen wie 1Live oder Radio NRW konkurriert.


So so aber KissFM hat nicht mit 1Live konkorriert? Ok, mit den Berliner Lokalinformationen natuerlich nicht, die gab es wirklich nur auf KissFM.:-)

Statt ueber Wesel zu diskutieren, gaebe es noch zig andere Standorte die nach deiner Argumentation noch unwichter waeren. Nun denkt sich die MB aber die Standorte nicht alleine aus sondern zusammen mit den auch von dir genannten Programmanbietern im BMux, welche bei den Verhandlungen mit am Tisch sitzen.
Das du Wesel nicht benoetigst ist klar, denn du weisst, dass du am Fenster Empfang hast und akzeptierst auch, dass du dein Radio notfalls auch ans Fenster stellst. Fuer die breite Masse aber wird suggeriert, dass DAB+ ganz einfach zu empfangen ist, selbst in einem fensterlosen Badezimmer im Erdgeschoss oder mit einem Laptop neben dem Radio. Mir waeren auch weitere Standorte im Nordosten wichtiger, da ich mich dort regelmaessig aufhalte. Mir ist aber trotzdem klar, warum die Prioritaeten anders gesetzt wurden und da laut Versorgungskarte Ende 2016, fast ganz Deutschland In Door versorgt ist, kann ich dann auch noch bis Ende 2017 oder gar laenger warten und kritisiere nicht die Entscheidung der am BMux Beteiligten, welche ueberwiegend betriebswirtschaftlich entscheiden muessen.

von Nordlicht2 - am 10.06.2015 14:44
Pressemitteilung der Media Broadcast vom 19.08.2015

Zitat

Deutschland wird DAB+ Land:
MEDIA BROADCAST startet nächste Ausbaustufe des nationalen Digitalradio-Multiplexes


• Netzausbau auf 110 Senderstandorte
• Versorgung von 98 Prozent der Bundesautobahnen

Köln, 19. August 2015 – MEDIA BROADCAST, führender Full-Service-Provider der Rundfunk- und Medienbranche, weitet die Reichweite des nationalen Digitalradio-Multiplexes signifikant aus und nimmt erste Senderstandorte der nächsten Ausbaustufe in Betrieb. So wird das DAB+ Sendernetz ergänzt um Standorte zur Versorgung der Regionen um Löbau (Sachsen), Aurich (Niedersachsen) und Cottbus (Brandenburg). Mit Leistungserhöhungen an weiteren, bestehenden Senderstandorten steigert der Netzbetreiber die Reichweite des DAB+ Empfangs zusätzlich. Die Inbetriebnahme weiterer Standorte bis Ende 2015 ist in Planung und wird frühzeitig bekannt gegeben.

Neuer Senderstandort	Leistungserhöhung	Senderleistung		Termin
------------------------------------------------------------------------------------------
Löbau (Sachsen) 10 kW 1. September 2015
Aurich (Niedersachsen) 4 kW 1. Oktober 2015
Cottbus (Brandenburg) 1 kW 20. Oktober 2015
------------------------------------------------------------------------------------------
Brocken (Sa-Anhalt) 2 kW* 13. August 2015
Heilbronn
(Baden-Württemberg) (1) 2 kW 1. September 2015
Schöneck (Sachsen) (1) 10 kW 15. September 2015
Rimberg (Hessen) (1) 10 kW 15. September 2015
Pforzheim-Langenbrand
(Baden-Württemberg) (0,8) 10 kW 1. Oktober 2015
------------------------------------------------------------------------------------------
Hinweis: Zahlen in Klammern geben die Senderleistung vor der Leistungserhöhung an
* Verbesserung der Versorgungsreichweite durch Veränderung der Antennencharakteristik


MEDIA BROADCAST betreibt neben regionalen Digitalradio-Sendernetzen den nationalen Digitalradio-Multiplex. Er gestattet die bundesweite, nahtlose Verbreitung von Digitalradio-Programmen über eine einzige Frequenz. Bis Ende 2016 ist der Ausbau von heute 61 auf insgesamt 110 Senderstandorte sowie die Erhöhung der Sendeleistung ausgewählter Sender geplant. Die Reichweite des nationalen Digitalradios steigt damit auf 82 Prozent der Einwohner beim Inhaus-Empfang sowie 92 Prozent der Fläche beim Mobilempfang. Mit dem Ausbau werden zudem 98 Prozent der Bundesautobahnen mit Digitalradio versorgt.


von Manfred Z - am 19.08.2015 13:26
Zitat
Harald Z
5C Ende 2016 Zusammenfassung:

--shs: Lübeck-Stockelsdorf /// Heide/Welmbüttel
--nds: Aurich-1.10.15 /// Cuxhaven Stadt /// Lingen-Damaschke /// Schiffdorf (Bremerhaven) /// Visselhövede
--mev: Züssow /// Garz (Rügen)
--brb: Cottbus-Madlow-20.10.15 /// Cottbus/Calau /// Frankfurt(Oder)/Booßen /// Pritzwalk
--san: Dequede
--sac: Löbau-1.9.15 /// Zwickau-Reinsdorf
--thü: Kulpenberg-Ende 2015 /// Remda(Saalfeld) /// Sonneberg/Bleßberg
--hes: Hardberg /// Hoher Meißner /// Sackpfeife(Biedenkopf)
--nrw: Hochsauerland /// Münster/Fernmeldeturm /// Nordhelle /// Siegen/Giersberg /// Wesel-Büderich
--rlp: Bad Marienberg /// Bornberg /// Kaiserslautern/Dansenberg /// Kalmit /// Trier/Petrisberg
--bwü: Aalen Braunenberg-1.10.15 /// Raichberg-1.10.15 /// Brandenkopf /// Donaueschingen (5 Fürstenberg) /// Feldberg (Schwarzwald) /// Hochrhein/Bergalingen /// Ravensburg/Höchsten
--bay: Amberg Hirschau/Rotühl /// Bamberg/Geisberg /// Brotjacklriegel /// Büttelberg /// Grünten (Allgäu) /// Kreuzberg (Rhön) /// Landshut-Altdorf /// Oberammergau/Laber /// Ochsenkopf /// Pfaffenberg ///

....aber bis Ende 2016 kann sich noch viel ändern.

Zitat
Zwölf
Ich bin schon mal gespannt, wie sich Aalen und Raichberg mit Ulm und Augsburg vertragen. Aber wenn das SFN gut abgestimmt ist, sollte es eigentlich keine Probleme geben.


Glaubt ihr noch an einen Start von Aalen am 1.10, nachdem Media Broadcast diesen Standort in ihrer Liste vor 2 Tagen (welche bis Mitte Oktober Inhalte vorsieht) nicht vorgesehen wurde.

von Blue7 - am 21.08.2015 14:33
Zitat
Rolf, der Frequenzenfänger
Zitat
Manfred Z
- Hochrhein 2 x 2,5 kW, gemischte Polarisation (wegen Feldberg horizontal?)
- Ravensburg 2 x 5 kW, gemischte Polarisation (wegen Feldberg horizontal?)


Dieser vermutete Zusammenhang mit dem Feldberg erschliesst sich mir nicht so ganz. Das ist doch gar kein Bundesmux-Standort. :confused:


Mir auch nicht. Der Feldberg ist zwar für den Bundesmux geplant, aber ich bezweifele, dass die vorhandene, horizontal polarisierte Antenne vom Analog-TV (Kanal E8) dafür breitbandig genug ist. Entweder baut man einen zusätzliche Antenne für den 5C auf oder man ersetzt die TV-Antenne durch eine kombinierte mit dem 8D zusammen. In beiden Fällen vermutlich nicht (mehr) horizontal.

Am Hochrhein werden die wenigsten Hörer Sichtverbindung zum Sender haben. Vielmehr kommt das Signal meist durch Beugung oder Reflexion herein (so auch an meinem Standort in Lörrach; Reflexion von der anderen Talseite, zumindest bisher bei DVB-T). Das heisst, dass auch die Polarisationsebene mehr oder weniger gedreht ist. Dieses Problem in den Bergregionen ist seit Jahrzehnten im Analog-TV und bei UKW-FM bekannt und wird zum Teil (UK, Norwegen, USA) durch zirkulare oder elliptische/gemischte Polarisation der Sendeantenne entschärft.

Die Feldstärkeeinbrüche durch Drehungen der Polarisationsebene dürften sich zwar bei DAB weniger kritisch auswirken - kurze Einbrüche beim Mobilempfang wird in der Regel die Fehlerkorrektur ausbügeln. Aber wenn der Empfang in den Bergtälern eh grenzwertig ist, dann könnte die gemischte Polarisation Aussetzer vermeiden helfen. Gratis gibt es das allerdings nicht, bei gleicher Senderausgangsleistung kostet die gemischte Polarisation 3 dB Feldstärke beim Empfang mit richtig ausgerichteter, linear polarisierter Antenne.

73 de Uli

von ulionken - am 05.10.2015 20:50
Zitat
HAL9000
@ ulionken

Da wäre ich mir aber nicht so sicher - wir haben im Norden 10kW aus Bremen mit dem BuMu - und der fällt deutlich schlechter ein als der NDR mit 1 kW vom Steinkimmen - Luftlinie ist Bremen nur wenige km weiter entfernt.
Horizontale Polarisation ist ein Desaster im DAB+ Band und verschenkte Reichweite


Es war ja nicht von horizontaler Polarisation die Rede, sondern - wie DH0GHU richtig schreibt - von elliptischer (mixed), und auch nicht vom norddeutschen Flachland, sondern von dem bergigen Gelände im Südschwarzwald.

Vom Sender Hochrhein will man sicher keine besonders grosse Reichweite erzielen; nach 20-30 km schliessen sich ja schon die Versorgungsgebiete von Freiburg und künftig von Feldberg und Donaueschingen an. Grössere Reichweiten würden nur Probleme im SFN verursachen. Die Herausforderung ist es vielmehr, die tief eingeschnitteten Täler im näheren Umkreis zu versorgen, trotz fehlender Sichtverbindung. Wie die Versorgung ohne Reflexion aussehen würde, das sieht man im Radiomobile-Plot von BadestadtFM: Das Wehratal bis Todtmoos und das Wiesental bei Zell würden u.a. unversorgt bleiben, ebenso Grenzach-Wyhlen östlich von Basel. Nun gibt es dort zum Glück überall Bergrücken, die wahrscheinlich über Reflexionen oder Beugung doch noch eine ausreichende Versorgung sicherstellen. In ein paar Monaten werden wir sehen, ob und wie gut das funktioniert.

Die Reflexion von elektromagnetischen Wellen ist nicht ganz trivial. Wieviel Signal reflektiert wird und wie stark die Polarisation dabei gedreht wird, das hängt u.a. von der Leitfähigkeit des Geländes, vom Einfallswinkel und von der Polarisation ab. Siehe Physik-Lehrbuch oder z.B. Kapitel 1.6 eines Praktikumsskripts der Uni Erlangen. Wenn Winkel und Polarisation ungünstig sind, dann wird nicht viel reflektiert, und es gibt Löcher in der Versorgung. Von daher scheint mir die Idee der "mixed" Polarisation gar nicht so dumm zu sein. Im Flachland macht das natürlich keinen Sinn, das wären dort wie erwähnt 3 dB an sinnlos verschenktem Signal.

Am Sender Ravensburg/Höchsten hat das Gelände weniger tiefe Einschnitte. Vielleicht will man mit der elliptischen Polarisation das Donautal und das nördliche Bodenseeufer besser abdecken? Dort gibt es nämlich auch keine Sichtverbindung zum Sender. Was die horizontale Polarisation am Sender Trier soll, das verstehe ich allerdings auch nicht.

73 de Uli

von ulionken - am 06.10.2015 19:04
Zitat
Nordlicht2
Zitat
Jassy
Zitat
kalle72
Der Westharz, und große Teile von Südniedersachsen, bleiben eine DAB+ Wüste. Durch die Leistungsreduzierung von Braunschweig, wird es nicht besser. Der NDR ist hier schlecht bis gar nicht zu empfagen. So wird das nichts...........:(:(


Also Drachenberg statt Broitzem mit 10kW ist doch nicht gerade eine verschlechterung? Ausserdem gibt es Brocken, Göttingen, Sibbesee und Hannover.. Ich habe der Empfang vom 5C dort alles ausser schlecht in errinerung.


Broitzern hat einen ziemlich hohen Berg dazwischen, Drachenberg, Goettingen und Brocken auch. Also da geht wirklich hauptsaechlich Sibbesse zu dem von Seesen aus fast ueberall im Ort Sichtkontakt zur Antenne besteht. Die Leistungsreduzierung in Broitzern wird dort keine Auswirkungen haben. Es braeuchte fuer guten InDoor Empfang eine Leistungserhoehung in Sibbesse oder ein empfangstarkes DAB+ Radio in HF stoerungsfreiem Zimmer.

Muss frustrierend sein, umzingelt von Sendern im Nahbereich und trotzdem nur relativ schlechter Empfang.


Das kann ich nur so bestätigen. Sibbesse bräuchte für einen ordentlichen Indoorempfang einfach eine Leistungserhöhung.
Keine Frage, Outdoor macht der Sender wirklich gute Arbeit. Selbst in Hameln lässt sich der 5C per Magnetfussantenne gut hören. Indoor ist es im gesamten Weserbergland aber wirklich kritsch. Hierfür müssten Füllsender getellt oder Sibbesse erhöht werden.

Beim NDR ist das noch drastischer. Da ist in bewohnten Gegenden kaum was zu machen. Außerdem bekommt man leider von jedem Sender ein Portiönchen ab, aber keiner läuft für ein paar KM ohne Aussetzer. Hannover und Braunschweig kommen einfach nicht über die Berge hinweg.
Ich denke, dass dort ein Sender auf dem Klüth oder Stadthagen sicherlich deutliche Verbesserungen bringen würde.

von Jasst - am 27.10.2015 09:00
Zitat
dxbruelhart
Also, mit anderen Worten mit einem Signal von S=6,5 - wievielen dB entspricht denn das, ich dachte das müssten etwa 32 dB sein.

Also, "S-Werte" sind eine reine Amateurfunk-"Skala". Dabei gibt es zwei Definitionen, auf Kurzwelle entspricht S9 50 µV an 50 Ohm, das sind dann entsprechend -73 dBm oder 34 dBµV.
Auf UKW hat man -93 dBm als "S9" definiert, entsprechend verschiebt sich alles um 20 dB nach unten. Jede S-Stufe entspricht 6 dB.
Dennoch ist die Aussage "32 dB" absolut relativ ;-), denn "dB" ist nichts anderes als das Verhältnis zwischen zwei Pegeln in logarithmischem Maßstab.
Somit ist eine Aussage "Pegel von 32 dB" einfach nur "nix".

Noch falscher ist es in 90% der Fälle, zu glauben, die Anzeigen von Amateurfunkgeräten oder Empfängern wie den ICOM-Mühlen a la IC-R7500 sei in irgendeiner Weise ein "Messergebnis", das auch nur annähernd genau ist. Die Dinger gehen sowas von falsch, dass man ohne vorherigen Vergleich mit einem qualifizierten Messgerät besser garnicht erst hinschaut.
Falsch wäre es auch, mit so einem Gerät und z.B. Schmalband-FM-Empfang den Pegel eines Breitbandsignals abzulesen. Da muß man dann für eine NÄHERUNG (mehr nicht... so ein breiter Kanal kann auf dem Ausbreitungsweg eine hohe Welligkeit aufweisen) erst noch den Korrekturfaktor, bestimmt durch die jeweiligen Bandbreiten (10*log B1/B2) hinzurechnen....

Denn wir mal davon ausgehen würden, dass Dein Receiver
- mit einer Bandbreite von ca. 15 kHz arbeitet,
- das S-Meter sehr genau ist und der UKW-Definition entspricht,
- Dein Ausbreitungs-Kanal keinerlei Mehrwegeffekte aufweist
wäre "S6,5" tatsächlich ca. -93 dBm - 15 dB = -108 dBm,
und der Korrekturfaktor der Bandbreite wäre 10*log (1,5 MHz / 0,015 MHz) = 20 dB,
d.h. der tatsächlich Empfangspegel wäre -88 dBm.
Da müßte aber fast jede Krücke von DAB-RX problemlos PL3 spielen.
Auch bei einer RX-Bandbreite von 150 kHz (WFM) für Deine Messung käme man auf -98 dBm, da müßte jeder gute Chipsatz problemlos spielen, erst recht bei PL2 des DLFs.
Ich vermute daher, dass Deine Messung schlichtweg keine Aussagekraft hat ;-)

von DH0GHU - am 19.11.2015 16:57
Ich habe jetzt vorgestern den Empfang getestet zwischen Ehingen und Tischardt im Auto, allerdings nur mit dem Portablegerät und Stabantenne im Inneren (also erschwerte Bedingungen).
Am Startort Kirchbierlingen kam der Bundesmux mit Vollausschlag vom Standort Ulm.
In Ehingen gab es zwischen Donau und Schmiech einige Einbrüche. Hier merkt man deutlich, dass vom schlechteren Standort Kuhberg gesendet wird. Das macht sich auch auf UKW bemerkbar, wo Ermingen hier durchweg ein Ortssendersignal liefert, während die SWR-Programme von dort schon schwächeln. Der Höchsten scheint hier nicht aushelfen zu können.
Auf der Alb gibt es dann zunächst einmal ein stabiles Signal. Auf dem Weg Richtung Münsingen gibt es dann aber in den Senken immer wieder kurze Abbrüche. Hier fehlt einfach noch der Raichberg und/oder der Grünten. In Münsingen selbst (leichte Tallage) ist der Empfang sehr lückig. Im Seeburger Tal geht dann auch erst mal nichts, bevor bei Urach erst der Frauenkopf übernimmt. Der geht dann fast durchgängig bis zum Ziel.

Ich bin mal gespannt, wie sich das ändern wird, wenn der Raichberg dazu kommt. Jedenfalls ist der Grünten ebenfalls unerlässlich, wie mir scheint.
Im Seeburger Tal (ein echter "Canyon") ging aber auch auf 8D streckenweise nichts, insofern wird es dort kritisch bleiben.

Es mag sein, dass es mit einer Aussenantenne unterbruchsfrei gegangen wäre...aber komfortabel ist die Versorgung derzeit noch nicht und der Höchsten hat mich schon ziemlich enttäuscht. Wird von dort evtl. gerichtet gesendet?

von Peter Schwarz - am 26.11.2015 11:47
Bundesmux-Ausbauplanung, Stand Oktober

Anfang November fand in London die WorldDAB General Assembly 2015 statt, verbunden mit dem International Digital Radio Symposium, Motto "A vision for the future of radio"

Auf der Website von WorldDAB gibt es inzwischen viele Präsentationen der Vorträge über die Situation in den einzelnen Ländern:

http://www.worlddab.org/events/detail/386#presentations

Zu Deutschland gibt es eine Präsentation von Willi Steul, DLR, mit neuen Planungskarten
- 85 Standorte Ende 2015 (noch mit dem Bornberg)
- 110 Standorte Ende 2016
- 120 Standorte Ende 2017
- 200 Standorte Ende 2020

Diese Karten zeigen die folgenden Inbetriebnahmen bis 2017 (Bornberg, K'lautern von mir korrigiert):

Bis Ende 2015 (85 Standorte)
----------------------------
Cottbus-Stadt, Aurich, Löbau (schon in Betrieb)
Lübeck, Visselhövede, Cuxhaven, Lingen
Wesel, Siegen-Süd
H. Meißner, Hardberg, Trier, Kaiserslautern
Feldberg, Hochrhein, Donaueschingen, Ravensburg
Raichberg, Aalen, Ochsenkopf
Bleßberg, Saalfeld-Remda, Kulpenberg, Dequede

Bis Ende 2016 (110 Standorte):
------------------------------
Calau, Booßen, Pritzwalk
Züssow, Garz
Flensburg, Heide, Bremerhaven
Münster-Stadt, Lüdenscheid, Hochsauerland (Hunau)
Biedenkopf, Bad Marienberg, Bornberg, Edenkoben
Brandenkopf
Grünten, Landshut, Brotjacklriegel, Amberg
Bamberg, Büttelberg, Pfaffenberg, Kreuzberg
Zwickau-Schacht, Leipzig-Messe

Bis Ende 2017 (120 Standorte):
------------------------------
Casekow, Templin
Röbel, Dannenberg, Molbergen
Münster-Baumberge, Teutoburger Wald, Aachen
Bad Mergentheim, Hühnerberg

Die Standorte für 2020 erspare ich mir.

von Manfred Z - am 03.12.2015 14:13
Ganz abgesehen davon, ob die 200 Standorte in 2020 realistisch sind oder nicht, möchte ich mir trotzdem die Mühe machen und sie auflisten, einfach um darzustellen, wie eine mögliche deutschlandweite Fast-Vollversorgung aussehen könnte.

Schleswig-Holstein/Hamburg:
Sylt, Flensburg, Schleswig, Husum, Kiel, Heide, Bungsberg, Neumünster, Brunsbüttel, Bad Segeberg, Lübeck, Hamburg H.-Hertz-Turm, Hamburg-Moorfleet

Mecklenburg-Vorpommern:
Klütz, Wismar, Bad Doberan, Rostock, Marlow, Stralsund, Garz, Züssow, Heringsdorf, Schwerin, Güstrow, Malchin, Röbel, Neustrelitz, Helpterberg, Pasewalk

Niedersachsen/Bremen:
Cuxhaven-Stadt, Hemmoor, Bremerhaven, Aurich, Oldenburg, Bremen, Visselhövede, Bispingen, Dannenberg, Molbergen, Lingen, Osnabrück, Stadthagen, Hannover, Braunschweig-Broitzem, Drachenberg, Sibbesse/Griesberg, Höxter (Neuhaus im Solling), Göttingen-Osterberg

NRW:
Münster-Baumberge, Münster-Stadt, Bielefeld, Minden, Teutoburger Wald, Höxter (Neuhaus im Solling/NDS=WDR?), Kleve, Wesel, Langenberg, Dortmund, Arnsberg, Olsberg, Hochsauerland/Hunau, Lüdenscheid, Siegen-Süd, Hohe Warte, Köln, Düsseldorf, Bonn-Venusberg, Aachen, Monschau, Bärbelkreuz

Hessen:
Habichtswald, Hoher Meißner, Biedenkopf, Rimberg, Fulda, Gießen-Dünsberg, Großer Feldberg, Frankfurt, Mainz-Kastel, Gelnhausen, Hardberg

Rheinland-Pfalz:
Linz, Koblenz-Kühkopf, Bad Marienberg, Eifel, Schnee-Eifel, Bitburg, Trier-Petrisberg, Saarburg, Haardtkopf, Idar-Oberstein/Hillschied, Mainz-Kastel, Donnersberg, Bornberg, Kaiserslautern, Edenkoben, Kettrichhof

Saarland:
Moseltal, Mettlach, Saarbrücken-Schoksberg

Baden-Württemberg:
Heidelberg-Königstuhl, Bad Mergentheim, Wertheim, Waldenburg, Heilbronn, Pforzheim, Baden-Baden, Murgtal, Stuttgart-Frauenkopf, Hornisgrinde, Brandenkopf, Aalen, Geislingen, Ulm-Kuhberg, Raichberg, Zwiefalten, Biberach, Freiburg, Villingen-Schwenningen, Feldberg, Blauen, Hochrhein, Donaueschingen, Wannenberg, Ravensburg, Konstanz

Bayern:
Kreuzberg, Burgsinn, Pfaffenberg, Würzburg, Wertheim, Bamberg-Geisberg, Ochsenkopf, Amberg, Nürnberg, Dillberg, Büttelberg, Hoher Bogen, Hohe Linie, Gelbelsee, Eichstätt, Ingolstadt, Pfaffenhofen, Hühnerberg, Deggendorf, Brotjacklriegl, Landshut, Passau-Kühberg, Pfarrkirchen, Augsburg-Hotelturm, Ulm-Kuhberg, Mindelheim, München-Olympiaturm, Hochberg Traunstein, Untersberg-Geiereck, Wendelstein, Herzogstand, Oberammergau, Grünten, Pfronten

Thüringen:
Dingelstädt, Kulpenberg, Inselsberg, Erfurt-Stadt, Weimar 2, Jena-Ossmaritz, Gera 11, Saalfeld-Remda, Suhl, Sonneberg, Sieglitzberg

Sachsen:
Leipzig Nord Messe (2 Sender?? Vmtl. nur Umzug), Oschatz, Dresden, Freiberg, Löbau, Hoyerswerda, Chemnitz-Reichenhain, Chemnitz-Geyer, Neustadt, Zwickau Schacht, Schöneck

Sachsen-Anhalt:
Dequede, Klötze, Magdeburg-Kapaunberg, Schneidlingen, Brocken, Wittenberg, Halle-Petersberg, Kulpenberg, Pettstädt

Berlin-Brandenburg:
Pritzwalk, Neuruppin, Templin, Angermünde, Casekow, Brandenburg, Berlin-Scholzplatz, Berlin-Alexanderplatz, Booßen, Belzig, Petkus, Eisenhüttenstadt, Cottbus-Calau, Cottbus-Hufelandstraße, Herzberg

Edit: Danke an Manfred Z. für Korrekturen/Ergänzungen. Satnews: Peinlich, einfach alles inklusive Fehler zu kopieren :rolleyes:

von Japhi - am 03.12.2015 15:52
Heute auf satnews folgende neue Meldung:

Verstehe diese Senderauflistung wer will und vor allem ist die Frage WANN, mit welchem Stand vom... diese erstellt wurde. Sind das jetzt
alle Sender, die bis 2020 verfügbar sein sollen oder die, die nur noch neu hinzukommen? Kann aber auch nicht sein, denn viele der aufgeführten Sendeanlagen sind schon lange in Betrieb, wie hier in Thüringen zum Bsp. Sieglitzberg, Kulpenberg oder Jena Ossmaritz. Andere fehlen wiederum gänzlich in der Aufstellung wie der Inselsberg. Fällt der im Endausbau wieder weg???

DAB+: Deutschlandradio stellt Ausbauszenario des Bundesmuxxes bis 2020 vor
200 Sendeanlagen bis 2020: Das ist das ehrgeizige Ziel des Deutschlandradios beim Netzausbau des bundesweiten DAB+-Multiplexes. Anlässlich des WorldDAB General Assembly 2015 hat der nationale Hörfunk nun erstmals ein Ausbauszenario für einen fast flächendeckenden Netzausbau mit dem "Bundesmuxx" in Deutschland veröffentlicht. Letztlich ist es aber von Verhandlungen mit dem Netzbetreiber Media Broadcast und Privatradios abhängig, ob dieses Konzept tatsächlich so in die Tat umgesetzt werden kann. Zunächst soll bis Ende 2016 das Netz auf 110 Sender ausgebaut werden. Im vorläufigen Endausbau sollen folgende Sendeanlagen bis 2020 am Netz sein.

Schleswig-Holstein/Hamburg:
Sylt, Flensburg, Schleswig, Büsum, Kiel, Heide, Bungsberg, Neumünster, Brunsbüttel, Bad Segeberg, Lübeck, Hamburg H.-Hertz-Turm, Hamburg-Moorfleet

Mecklenburg-Vorpommern:
Klütz, Wismar, Bad Doberan, Rostock, Marlow, Stralsund, Garz, Züssow, Heringsdorf, Schwerin, Güstrow, Malchin, Röbel, Neustrelitz, Helpterberg, Pasewalk

Niedersachsen/Bremen:
Cuxhaven-Stadt, Hemmoor, Bremerhaven, Aurich, Oldenburg, Bremen, Visselhövede, Bispingen, Dannenberg, Molbergen, Lingen, Osnabrück, Stadthagen, Hannover, Braunschweig-Broitzem, Drachenberg, Sibbesse/Griesberg, Göttingen-Osterberg

Nordrhein-Westfalen:
Münster-Baumberge, Münster-Stadt, Bielefeld, Minden, Teutoburger Wald, Höxter, Kleve, Wesel, Langenberg, Dortmund, Arnsberg, Olsberg, Hochsauerland/Hunau, Lüdenscheid, Siegen-Süd, Hohe Warte, Köln, Düsseldorf, Bonn-Venusberg, Aachen, Monschau, Bärbelkreuz

Hessen:
Habichtswald, Hoher Meißner, Biedenkopf, Rimberg, Fulda, Gießen-Dünsberg, Großer Feldberg, Frankfurt, Mainz-Kastel, Gelnhausen, Hardberg

Rheinland-Pfalz:
Linz, Koblenz-Kühkopf, Bad Marienberg, Eifel, Schnee-Eifel, Bitburg, Trier-Petrisberg, Saarburg, Haardtkopf, Idar-Oberstein/Hillschied, Mainz-Kastel, Donnersberg, Bornberg, Kaiserslautern, Edenkoben, Kettrichhof

Saarland:
Saarbrücken-Schoksberg, Moseltal, Mettlach

Baden-Württemberg:
Heidelberg-Königstuhl, Bad Mergentheim, Wertheim, Waldenburg, Heilbronn, Langenbrand, Baden-Baden, Murgtal, Stuttgart-Frauenkopf, Hornisgrinde, Brandenkopf, Aalen, Geislingen, Ulm-Kuhberg, Raichberg, Zwiefalten, Biberach, Freiburg, Villingen-Schwenningen, Feldberg, Blauen, Hochrhein, Donaueschingen, Wannenberg, Ravensburg, Konstanz

Bayern:
Kreuzberg, Burgsinn, Pfaffenberg, Würzburg, Wertheim, Bamberg-Geisberg, Ochsenkopf, Amberg, Nürnberg, Dillberg, Büttelberg, Hoher Bogen, Hohe Linie, Gelbelsee, Eichstätt, Ingolstadt, Pfaffenhofen, Hühnerberg, Deggendorf, Brotjacklriegl, Landshut, Passau-Kühberg, Pfarrkirchen, Augsburg-Hotelturm, Ulm-Kuhberg, Mindelheim, München-Olympiaturm, Hochberg Traunstein, Untersberg-Geiereck, Wendelstein, Herzogstand, Oberammergau, Grünten

Thüringen:
Dingelstädt, Kulpenberg, Erfurt-Stadt, Weimar 2, Jena-Ossmaritz, Gera 11, Saalfeld-Remda, Suhl, Sonneberg, Sieglitzberg

Sachsen:
Leipzig, Oschatz, Dresden, Freiberg, Löbau, Hoyerswerda, Chemnitz-Reichenhain, Chemnitz-Geyer, Zwickau Schacht, Schöneck

Sachsen-Anhalt:
Dequede, Klötze, Magdeburg-Kapaunberg, Schneidlingen, Brocken, Wittenberg, Halle-Petersberg, Kulpenberg, Pettstädt

Berlin-Brandenburg:
Pritzwalk, Neuruppin, Templin, Angermünde, Casekow, Brandenburg, Berlin-Scholzplatz, Berlin-Alexanderplatz, Booßen, Belzig, Petkus, Eisenhüttenstadt, Cottbus-Calau, Cottbus-Hufelandstraße, Herzberg

von twen2705 - am 04.12.2015 08:47
Zitat
Hallenser
So wie es in der PDF Datei zu sehen ist, plant das D-Radio den Ausbau bis 2020. In der Liste auf Satnews stehen Sender die bereits in Betrieb sind und welche die geplant sind. In der PDF Datei kann man doch unterscheiden, was bereits in Betrieb ist (grün,Stand Oktober 2015) und als rotes Dreieck was in Planung ist


Es gibt keine Liste von Satnews. Der Wirrkopf, der für Satnews schreibt, hat die Liste von Japhi aus diesem Forum kopiert, ohne sie auf ihre Richtigkeit zu prüfen. So enthält sie auch alle Fehler und Auslassungen.

Zitat
twen2705
Heute auf satnews folgende neue Meldung:

Verstehe diese Senderauflistung wer will und vor allem ist die Frage WANN, mit welchem Stand vom... diese erstellt wurde. Sind das jetzt alle Sender, die bis 2020 verfügbar sein sollen oder die, die nur noch neu hinzukommen? Kann aber auch nicht sein, denn viele der aufgeführten Sendeanlagen sind schon lange in Betrieb, wie hier in Thüringen zum Bsp. Sieglitzberg, Kulpenberg oder Jena Ossmaritz. Andere fehlen wiederum gänzlich in der Aufstellung wie der Inselsberg. Fällt der im Endausbau wieder weg??? Also diese Aufstellung hat wohl der Praktikant des DRadios gemacht:

[Zitatanfang] DAB+: Deutschlandradio stellt Ausbauszenario des Bundesmuxxes bis 2020 vor 200 Sendeanlagen bis 2020: Das ist das ehrgeizige Ziel [...]


Wie schon oben geschrieben, der Inselsberg fehlt nicht. Und die Liste hat auch kein Praktikant vom DRadio erstellt, sondern sie ist an Hand einer Deutschlandkarte mit 200 Standorten erstellt worden. Diese Karte ist ziemlich unübersichtlich mit z. T. übereinander geschriebenen Standortnamen, sodass die Fehler verzeihlich sind.

Du solltest am besten die Liste aus deinem Beitrag löschen, da sie schon auf der vorherigen Seite dieses Threads steht. Den Kommentar von Satnews halte ich für richtig. Das ist eben nur der Planungsstand vom Oktober. Und weil nur die 120 Senderstandorte bis 2017 vereinbart sind (Änderungen nicht ausgeschlossen), kann es danach auch keine Inbetriebnahmetermine geben..


Nachtrag: Den Kommentar von Freiwild kann ich voll and ganz unterstützen.

von Manfred Z - am 04.12.2015 09:44
Zum Sender Donaueschingen wollte ich auch heute noch hin. Musste das aber aus Zeitgründen sein lassen. Gestern war ich beim Sender Hochrhein. Sicher ist: Beide sind on air.





DFMG-Sender Hochrhein





5C ist on air.





Als Sendeantennen konnte ich kurz vor Sonnenuntergang nur 4 gestockte Dipole ausmachen, welche Richtung Süden (= Schweiz) zeigen (siehe letztes Foto). Die Polarisation dieser Antennen konnte ich nicht eindeutig erkennen. Sie sind vermutlich vertikal; evt. aber auch mixed.
Auf gleicher Höhe hängt auch noch eine weitere neue (LogPer?) Antenne Richtung Norden (= Feldberg).



Testfahrt gestern/heute mit der BMW-Werkslösung

Auf der A 5 Karlsruhe - Basel war für 5C bisher am Isteiner Klotz kurz hinter der Anschlussstelle Efringen-Kirchen abrupt Schluss. Die letzten 10 km vor Basel war der Bundesmux nicht zu empfangen.
Nach der Aufschaltung von Feldberg und Hochrhein ist hier jetzt durchgehender Empfang möglich. Auch weiter auf der A 98 / A 861 und B 316 bis Rheinfelden keinerlei Aussetzer.
In Rheinfelden-Beuggen, wo (Ortskundige kennen das aus leidvoller Erfahrung) alle UKW-Sender durch Mehrwegeempfang nur stark verzerrt zu empfangen sind, spielt DAB nun voll seine Stärken aus.
Auch auf der B 34 entlang des Hochrheins von Rheinfelden über Bad Säckingen nach Waldshut-Tiengen gibt es nicht einen Aussetzer. Der neue Sender Hochrhein versorgt die gesamte Region perfekt.

Heute dann auf der B 314 Lauchringen - Blumberg: In Höhe Ofteringen (zwischen Wutöschingen und Eggingen) setzt das 5C-Signal plötzlich aus. Hier endet wohl der Versorgungsbereich des Hochrhein-Senders. 500 m später ist 5C wieder da - nun offenbar aus einem Mix von Feldberg und Donaueschingen. Danach ist der Empfang wieder durchgehend möglich.
Auch im weiteren Verlauf auf der B 27 Blumberg - Villingen-Schwenningen und auf der A 81 Richtung Stuttgart störungsfreier 5C Empfang.

von Manager. - am 19.12.2015 21:17
So, hier wären noch ein paar Bilder des Hochrheinsenders zum diskutieren. Bin einmal rumgelaufen und musste aus vielen Aufnahmen auswählen :rolleyes:

Einmal der Überblick:


Gehe ich recht davon aus, dass in Mastmitte erst BOS-Antennen auftauchen, dann der DVB-T Antennenkranz und direkt darüber die DAB-Antennen?

Die BOS-Antennen wären dann diese hier? (Einmal von Nord, einmal von Süd aufgenommen):


Die Anbringung ist recht genau Richtung Ost und West.

Und hier wären dann die DAB-Antennen? (Ebenso zweimal, einmal von West und einmal von Ost aufgenommen):


Man erkennt deutlich den Tilt der oberen Antenne nach unten. Die Log-Per auf der anderen Seite erscheint mir auch zum Feldberg gerichtet zu sein. Zum Vergleich der Synchronisation?

Erstaunlich ist die Ausrichtung der Antennen direkt nach Süden. Um das gewünschte Strahlungsdiagramm zu erhalten müsste man hier mit unterschiedlicher Speisung arbeiten? Ist das mit dieser Konstellation überhaupt möglich? Können dies die DAB Antennen deswegen überhaupt sein?

Wenn noch andere Blickwinkel gewünscht sind, kann ich vielleicht aushelfen. Habe noch einige weitere Fotos. Gab sehr schönen Blick heute, auch der Blauen und Chrischona waren toll zu sehen.

von CBS - am 20.12.2015 20:09
Zu den DAB-Antennen am Hochrhein:

Zitat
Manager.
Die 4 gestockten vertikalen Dipole oben sind Sendeantennen für den Bundesmux. Der Downtilt verbessert den Empfang unten im Rheintal. Macht also durchaus Sinn.
Neben den 4 vertikalen Dipolen (Richtung Schweiz) ist nur die ebenfalls vertikale LogPer (Richtung Feldberg) neu. Alle anderen Antennen gibt es dort schon seit Jahren. DVB-T kommt aus dem GFK-Zylinder auf der Mastspitze.


Laut den BNetzA-Daten muss in Richtung Schweiz (130-250°) ein Einzug um 10 dB gemacht werden. Vermutlich sind die vier vertikalen, zum Teil leicht gekippten Dipole jeweils gegenphasig gespeist, um diesen Einzug in Richtung Süden zu realisieren.

Die LogPer in nördliche Richtung ist übrigens schräg (geschätzt 45°) angebracht und nicht vertikal. Am besten sieht man das auf diesem Bild von CBS. Vermutlich füllt man damit einfach das Diagramm in die nördlichen Richtungen aus, in die von den vertikalen Dipolen auf der Südseite des Masts wegen der Abschirmung durch den Mast selbst zu wenig abgestrahlt würde.

Es würde mich mal interessieren, wie die horizontalen und vertikalen Komponenten der Richtdiagramme aussehen, die sich aus der Zusammenschaltung der vier vertikalen Dipole und der schräg angebrachten LogPer ergeben. :-)

Heute habe ich mit einem Dual UDR 100 im Auto auf dem 5C ein paar Beobachtungen im Dreiländereck (Lörrach/Weil/Huningue/Basel/Riehen) gemacht. Mit einer Behelfsantenne am Fenster gibt es noch erhebliche Lücken, vor allem hinter Bergrücken und zwischen Hochhäusern. Mit der Dachantenne gibt es dagegen nur wenige Unterbrechungen beim Empfang, am spürbarsten in Riehen. Da ist wohl der Hügel von St. Chrischona im Weg.

73 de Uli

von ulionken - am 21.12.2015 20:21
Zitat
PEQsche
Zitat
Winnie2
Bringen 2 bis 3 dB höhere Sendeleistung wirklich so signifikant größere Reichweite? Ich bezweifle das, ehrlich gesagt, dürfte aber abhängig von der Topografie sein.


Ich sags mal so (etwas OT, aber ein Beispiel für die Bedeutung der Sendeleistung)

Seit z.b. der 11A RLP über den Sender Kettrichhof abgestrahlt wird, hat man im (östlichen) Saarland erstmals brauchbaren Empfang, der viel Fläche abdeckt.

Geplant war er mit 5KW, gesendet wird derzeit mit 2,5KW.

Bei Überlandfahrten und Fahrten durch kleinerr Orte hat man zumindest mit Dachantenne nahezu durchgehenden Empfang. Kommt man hingegen durch größere, dichter bebaute Ortschaften oder Städte, hat man Serien von Aussetzern. Aber niemals längere Zeit gar keinen Empfang. Also quasi immer knapp ober- oder unterhalb der Grasnarbe.

Ich kann mir gut vorstellen, dass mit den vollen 5KW also diese Probleme erledigt sein sollten. Auch wenn es sich um nicht für den SWR zuständiges Gebiet handelt.


Die Beschreibung trifft es ganz gut.
Wer hingegen so gut wie gar keinen Empfang hat, wird auch mit 3dB mehr nicht gluecklich werden.

Die HF Stoerungen verursacht durch Fahrzeuge andere Verkehrsteilnehmer, Ampeln oder innerhalb von Gebaeuden durch Schaltnetzteile oder 'Computer' sind wirklich nervig. Da kommt es auf jedes dB an. Erst da wo laut Prognose In Door Empfang angezeigt ist, kann man davon ausgehen, dass der DAB Empfang auch in der Naehe solcher Stoerer immer stoerungsfrei funktioniert.
Ist schon merkwuerdig, dass die Vorschriften bezueglich HF Aussendungen elektronischer Geraete so locker sind bzw. dessen Einhaltung scheinbar ueberhaupt nicht kontrolliert wird. Den UKW DXer hat das seit den 90ern genervt, inzwischen ist es ein grosser Kostenfaktor fuer den terrestrischen Rundfunk geworden.

von Nordlicht2 - am 08.03.2016 09:59
Zitat
Habakukk
Zitat
Manager.
Dort hatte ich in meinem Hotelzimmer trotz Sichtverbindung zum Düsseldorfer Rheinturm allergrößte Mühe den Bundesmux 5C und den WDR 11D zu empfangen. Der Signalbalken schwankte permanent in rascher Folge zwischen 2 und 16 Balken am bekannten microspot 318. [...]
Was könnte hier die Ursache gewesen sein? Das hoteleigene WLAN-Netz?
Der nächstgelegene Mobilfunkmast war über 300 m entfernt.


Ich habe da manchmal die Kabelnetze in Verdacht. Mir kommt es so vor, als würde DAB sehr empfindlich auf analoge Bildträger reagieren, die durch Kabellecks irgendwo rumschwirren. Ich beobachte dieses Schwanken des Empfangsbalken in sehr sehr abgeschwächter Form auch in manchen Ecken bei mir in der Wohnung und habe das Gefühl, dass das gerade dort passiert, wo ich auf UKW auch Kabelradio (Lecks der Nachbarn) empfangen kann.

Bin mir aber noch nicht so ganz sicher. Wenn ich bei meinen verkabelten Nachbarn mal wieder Blumen gießen darf, werde ich mal einen Feldversuch starten! :D

Stimmt auffallend. Ich habe immer wieder bei informellen "Messfahrten" im PLZ-Gebiet 95 meinen alten 12V-Schwarzweißfernseher dabei. Und siehe da, in der halben Hofer Innenstadt habe ich an fast allen Stellen, wo z.B. der Bundesmux mit drei Standorten in 40 km Umkreis schwächelt, mit Teleskopantenne ein brauchbares Bild bei Band III und den unteren Sonderkanälen. Dazu NDR 2 beifahrertauglich auf der Kabelfrequenz 107,5. Im Kurort Bad Steben mit seinem Super-UKW-Angebot der örtlichen Antennengemeinschaft ist DAB nur an den Kuppen mit Sicht zum Sieglitzberg störungsfrei, dafür ein Teil des analogen Kabelfernsehehangebots drahtlos auf den Parkbänken zwischen den Lokalen, Läden und Pensionen verfügbar. (Ich weiß, warum ich die Analogkiste noch behalte.) Ich glaube kaum, dass die Störsituation anderswo viel besser ist.

von FrankenWalder - am 13.03.2016 16:28
So siehts aus. Ich erinnere an Ankündigungen wie beispielsweise "Im Laufe des Aprils wird Sender XY eingeschaltet". Als dann am 2. April der Sender noch nicht in der Luft war ging das Gemecker schon los. :rolleyes: Und das ist der Grund warum immer mehr Veranstalter Infos bestenfalls nur noch ganz kurz vor dem Start rausgeben. Ich sehe es ja selbst Live und in Farbe hier beim SR. Über meinen Schreibtisch sind schon vor langem absolut konkrete Pläne bezüglich DAB+ und DVB-T2 Ausbau gewandert. Der ganzen Abteilung wurde aber unter Strafe verboten auch nur einen winzigen Pieps im Internet darüber zu verlieren. Dieses Informationsgrab haben sich nicht gerade wenige in den öffentlichen Foren selbst geschaufelt. Hier bei uns ist es ja noch relativ harmlos. In anderen Foren ist es noch wesentlich heftiger. Da werden dann regelrechte Shitstorms losgetreten.

Ein sehr schönes Beispiel ist ja der Bundesmux 2. Alleine die Finanzierung ist, gelinde gesagt, sehr komplex da man gleich von Anfang an mit Netz und doppeltem Boden arbeiten möchte. Geldgeber zu finden die es auch auf lange Sicht ernst meinen und nicht beim ersten kleinen Windhauch schon wackeln ist extrem schwierig. Vor allem weil wir hier von "nur Radio" und dann auch noch von einem Übertragungsweg sprechen der noch relativ neu ist. Entsprechend langwierig und empfindlich sind diese ganzen Gespräche. Aus diesem Grund bekommen selbst Insider die nicht unmittelbar mit dem Projekt zu tun haben kaum bis gar keine Informationen. Mit schaudern erinnern sich viele noch an das Debakel mit dem ersten Bundesmux wo gewisse Personen die berühmten "Insiderinfos" rausgehauen haben egal ob sie als "Vertraulich" eingestuft waren oder nicht. Das hatte damals mehr als einmal die Verhandlungen ins wanken gebracht.

von Spacelab - am 04.04.2016 11:44
Es verwundert mich, ausgerechnet auf den Seiten des FAZ-Feuilletons eine derartig plumpe Anti-DAB Propaganda lesen zu müssen ("wir glauben...", "wir bezweifeln...", "wir meinen ..." ).

Herr Brautmeier entpuppt sich einmal mehr als purer Lobbyist der stinklangweiligen NRW-Radiolandschaft. Jetzt, wo der DAB-Zug ein wenig Fahrt aufzunehmen beginnt, müssen offenbar massenwirksam wieder die ausgelutschten Zweifel gesät werden. Dabei werden die Vorteile der Technik, nicht zuletzt die Kostensenkung bei den Verbreitungskosten, im Text verschwiegen. Eine objektive Darstellung sieht anders aus.

Zitat
Jürgen Brautmeier und Marc Jan Eumann
"Die Vielfalt des Hörfunks, die wir in der UKW-Welt von lokal bis national in Deutschland haben und erhalten wollen, ist mit DAB+ nicht zu sichern."


Vorsicht, die Vielfalt könnte ja noch größer werden! In einem der größten Ballungsräume des Kontinents (Rhein-Ruhr) sollen nicht mehr als eine Handvoll Lokalradios wirtschaftlich tragbar sein? In jeder größeren französischen Provinzstadt gibt es eine größere Vielfalt auf UKW als in Köln oder Düsseldorf. In Istanbul sind es sogar um die 100 Programme. Keine Ahnung, wie die das dort stämmen (ich vermutel mal, man muss ein bisschen kreativ sein...)
Und da soll in NRW nicht etwas mehr gehen? Peinlich, wenn sich die Hüter der Medienvielfalt doch in Wirklichkeit nur für deren Beschränkung stark machen und als bloße Marionetten der etablierten Medienkonzerne agieren.

Und diese ganze Argumentation, dass das Internet ja DAB soweit voraus ist. Wird dann allgemeines Geoblocking erst einmal Realität ist, dann ist es mit der internationalen Vielfalt (und hier liegt für mich der Vorteil von IP gegenüber DAB) auch schnell dahin.

Kurzum: Der Artikel hat seine erwünschte Wirkung nicht verfehlt:
"Mit DAB+ wird wieder einmal das Geld des Steuer- und Gebührenzahlers zum Fenster rausgeschmissen. So eine Schweinerei!"

von Pronit - am 17.04.2016 11:23
Na, es ging ja um eine E-Klasse, in der Internet vorgesehen ist. Ich sehe das ja auch nicht als vernünftige Lösung für den Basis-Radiokonsum der reichweitenstärksten 50 Programme... Die E-Klasse ist auch eher ein Auto für eine Klientel, der onlinekosten absolut egal sein dürften - was ich ja auch nur ausdrücken wollte.
Aber dennoch sind die Kosten gemessen an den Gesamtkosten eines Fahrzeugs eben so oder so klein. Eine Auto-Stunde, ca. 60 km, kostet (Vollkosten angesetzt) meist irgendwas zwischen 10 und 20 € - das Finanzamt berechnet dafür 18 €. Das sind bei 64 kbit/s ca. 30 MByte. Die 30 MB kosten derzeit bei Volumentarifen irgendwo maximal 15 Cent. Also irgendwo 1 % der Mobilitätsgesamtkosten... Allerdings: DAB kostet mitunter nichtmal 0,5% des KFZ-Kaufpreises und damit eher 1-2 PROMILLE der Gesamtkosten... Aber das sind alles Zahlen im Erdnußkrümelsegment.. Über die KOSTEN ist die Option "Internetradio" aber sicher nicht (mehr) wegdiskutierbar, zumal mich bei manchen Tarifen 5 GB extra gerade mal noch 15 € zusätzlich kosten (bei den L-Datentarifen von T-mobile zum Beispiel).

@SirMike: Klar ist das ein Witz, was hierzulande als Flatrate verscherbelt wird. 9 GB ermöglichen allerdings locker 300 Stunden Berieselung oder 150 Stunden HiFi. Selbst als Vielfahrer (zwischen 30.000 und 35.000 km pro Jahr) komme ich nur auf ca. 40-50 Stunden Nutzung pro Monat.

Dafür gibts haufenweise techniche Nachteile einer Internetlösung. Resourcenverschwendung, fehlende Resourcen, steigende technische Komplexität, Rückkanal, unnötiger Zusatzaufwand für eine eigentlich einfache Sache (Broadcastempfang...), Blockade der Hauptnutzung des MobilTELEFONs, ...

von DH0GHU - am 18.04.2016 11:30
Zitat
ElDee
Der kann es eigentlich nicht sein, denn koordiniert ist ein gravierender Einzug für den Sektor 40° - 140°, in den nur mit 50W gestrahlt werden darf.
Als Schwerpunkthöhe über Grund ist für die UKW-Antenne 59m koordiniert, für die DAB-Antenne 50m, sie müsste also unterhalb der UKW-Sendeantenne installiert sein.


Ok, dann ist die Sache klar. Direkt unter den UKW-Feldern konnte ich neue Antennen entdecken. Die werden es dann sein.


---> http://www.pic-upload.de/view-31467343/20160814_161356.jpg.html


Wenn ich das richtig erkennen konnte, sind in 2 Richtungen (ganz grob nach S und W) LogPer Antennen über der oberen Plattform angebracht worden.


---> http://www.pic-upload.de/view-31467348/20160814_161432.jpg.html


Diese Antennen sind 4-fach gestockt und horizontal (?).



---> http://www.pic-upload.de/view-31467342/20160814_161931.jpg.html


Aktuell ist der Sendeturm wegen Sandstrahlarbeiten einer Kölner Spezialfirma verhüllt. Die Arbeiten waren auch am Sonntagnachmittag in vollem Gange.


Hier noch ein Bild der neuen Antenne für DAB. Hoffe man kann alles erkennen.


---> http://www.pic-upload.de/view-31467436/20160814_160848.jpg.html

von Manager. - am 15.08.2016 16:29
Also zu Mecklenburg Vorpommern
Dort gehören die historischen Standorte alle der Media Broadcast.
Daher ist es dort einfacher sich zu einigen. Der NDR mietet sich ein.

In den alten Bundesländern sendeten die Landesrunfunkanstalten von eingenen Standorten die Radioprogramme und das erste Fernsehprogramm (analog).
Die Bundespost (Telekom) => Media Broadcast sendete das 2. und 3. Fernsehprogramm sowie die Privatsender (Radio+TV) von eigenen Standorten aus.
Im nördlichen Schleswig Holstein hatte der NDR die eigenen Standorte Kronshagen, Heide Welmbüttel, Flensburg Engelsby und Morsum Nösse (Sylt). Die Media Broadcast hatte die großen Standorte Kiel (Amselsteig), Rendsburg, Eckernförde, Bredstedt, Garding, Güby(Fleckeby),
Schleswig (real), Garding(Eiderstedt) und Süderlügum (Niebüll) und Freienwill(Flensburg) wo sich die starken Fernsehsender befanden. Güby wurde am Ende der Analogausstrahlung durch Schleswig ersetzt.
Der Deutschlandfunk sendet seit Jahren analog auf UKW aus Freienwill für die Region Flensburg was möglicherweise der Grund für den Punkt in der Karte vom Deutschlandradio ist.
Für Heide war früher Garding (ZDF, N3) zuständig. Seltsamerweise senden RSH und Delta Radio dort jedoch vom NDR Mast in Heide Welmbüttel. Ich kann mir eigentlich nur schwer vorstellen dass DAB+ 5C von Freienwill statt vom NDR Mast am Fuchsberg gesendet wird weil das zu Empfangsabschattungen in der Flensburger Innenstadt führen würde. Viele der Masten an den Media Broadcast Standorten wurden inzwischen auch gekürzt. So wurde zum Beispiel in Freienwill die Mastspitze mit den Fernsehantennen demontiert. Sorry für die ausführliche Erklärung
Aber Im Grunde bleibt alles Spekulation bis die Einträge bei der BNetzA auftauchen
Gruß Sven

von svenfl - am 20.08.2016 15:53
Zitat
Terranus
Im Fall Münster sieht man halt die unterschiedlichen Prioritäten: der WDR nutzt lieber seinen eigenen Standort um die Fläche zu versorgen, inhaus Stadtversorgung von Münster ist nicht oben auf der Liste. Schon gar nicht, wenn man sich dafür bei der DFMG einmieten muss.

Bei Mediabroadcast ist das anderes: da will man vor allem die A1 und gleichzeitig die Innenstadt Münster inhaus versorgen - da zahlt man dann eventuell auch ein paar Euro mehr Miete an DFMG als an den WDR für Nottuln.

letztlich zeigt genau dieses Beispiel, dass man es bei MB in Sachen DAB+ jetzt wirklich ernst meint und man am Kundeninteresse dran ist, während der WDR eben weiterhin nur schaut, dass die Fläche einigermaßen versorgt ist. Man hat aber auch keinen Rückhalt von der NRW Medienpolitik, die DAB feindlich ist.


Ich gehe mit der argumentation nicht mit. Der WDR nutzt seinen eigenen Standort, klar, ist mit Sicherheit günstiger als einen fremden und die Versorgung der Fläche ist zweitrangig.

Diese ist historisch bedingt, da zu analog Zeiten dies eben wichtig war, sowohl bei UKW als auch beim TV.

Hier bei uns im saarland ist doch auch so, der SR meidet doch mittlerweile auch konsequent (ich hatte gesagt wie ein dickköpfiges Kleinkind) MB/Deutsche Funkturm Standorte, v.a. Schoksberg oder auch Kuchenberg bei NK: Stattdessen hat man in Spiesen einen neuen DVB-T Standort aus dem boden gestampft, der auch mittelfristig für DAB genutzt wird. Desweiteren wird man in Kerlingen bei SLS einen neuen Standort in betrieb nehmen und zusammen mit dem Halberg wird man bei der DVB-T2 Versorgung auch auf den Schoksberg verzichten.

Das sind einfach politische und keine Technische Entscheidungen.

von DAB_Saar - am 21.08.2016 15:15
Zitat
Zwölf

Wobei dann die Frage ist, was die in der Tabelle mit "Betreiber" meinen, denn bei allen DFMG-Standorten steht da die MB drin. Wobei es ja fast lächerlich wäre, wenn das nur bedeuten würde, dass die MB sich nur um die Antennen kümmere. Vlt. stammt diese Kategorisierung aber auch noch aus der Zeit bis 2008, als die MB noch zur Telekom gehörte. Möglicher Weise war damals die MB der Ansprechpartner für Rundfunkveranstalter, wenn es um DFMG-Standorte ging, wobei die DFMG vlt. eher ein interner Ansprechpartner für die MB war. Vlt. ist diese Art von Dienstleistungen aber immernoch ihr Hauptgeschäft; nur jetzt eben als Dienstleistung für ein externes Unternehmen.


Viellleicht nochmal zur Klarstellung, wer was ist:

DFMG: Die DFMG ist eine Telekom-Tochter, der die Immobilien gehören, auf denen Anlagen von Rundfunk- und Telekommunikationsanbietern installiert werden. Die DFMG vermietet die nowendigen Stellplätze für technische Einrichtungen und Montageflächen für Antennen sowie die zugehörige Infrastruktur (GWS, Strom) an die jeweiligen Dienstleister.

Media Broadcast: MB ist eine Freenet-Tochter, die im Auftrag von Rundfunkanbietern Sendeanlagen betreibt. Dazu mietet sie sich an Standorten der DFMG, aber auch der MB, ein.

Die ARD wiederum kann Sendeanlagen und die zugehörigen Gebäude komplett selbst betreiben, sie kann sie an MB vermieten, an andere Dienstleister vermieten, sie kann dazu aber genauso gut andere Dienstleister mit diesen Aufgaben beauftragen.

Die Aufgaben können sogar gesplittet werden, so kann die ARD MB als Mieter an ihren Türmen unter Vertrag nehmen, und dabei auch den Zugang zu Antennen vermieten - und umgekehrt. Sendeanlage MB, Antennenanlage ARD. Oder woanders: Sendeanlage MüllerMeierKrause Elektrotechnik, Antennenanlage MB.

Ein Programmanbieter (oder Mux-Anbieter) kann sogar an unterschiedlichen Standorten unterschiedliche Dienstleister beauftragen.

Insofern: Alles kein Problem. Die Kosten pro erreichtem Hörer und die Zuverlässigkeit der Dienstleister sind das Entscheidende.

von DH0GHU - am 22.08.2016 06:37
Zitat
Zwölf
Im Bereich der südlichen B17 und in der Region Weilheim Richtung München könnte es zu Störungen durch zu hohe Laufzeitunterschiede kommen, da dort die Abstände überschritten werden. Aber evtl. kann da Augsburg aushelfen.

Wieso eigentlich? Die Probleme sind eher direkt an den Alpen zu erwarten, vor allem durch Reflektionsempfang weit entfernter Standorte, und in Hanglagen nahe der SFN-Nachbarn, wenn diese dort verdeckt sind.
Nimm mal als Beispiel Andechs (ein ganzes Stück nördlich Weilheim...): Grünten ist dort 80 km weg. Um Laufzeitprobleme zu bekommen, müßte ein anderer Sender weniger als 6 km entfernt oder mehr als 154 km entfernt sein. Innerhalb des zulässigen Fensters liegen München, Augsburg, Wendelstein, Landshut, Ulm, Gelbelsee, Aalen, Geislingen, Ravensburg, Hohe Linie... also u.a. alles von Relevanz in der Region. Man muß fast schon an die Grenze des Kreises München-Land gehen, damit der Grünten dort Laufzeitbedingungen verletzt.

Freilich wäre es sinnvoll, den Grünten "früher" senden zu lassen - oder besser das Diagramm so abzusenken, dass er außerhalb eines ca. 70km-Radius keine Rolle mehr spielt (denn sonst gibts in seinem Umkeis Probleme!)
Abstand zu SFN-Nachbarn:
RV: 75 km
Ulm: 96 km
Augsburg: 99 km
München: 115 km
Geislingen: 124 km
Wendelstein: 128

Schwierig wirds also ab 15 km südlich Ulm und Augsburg, wobei Augsburg durch die Topographie dort und "hinter" Augsburg immer dominieren wird, ähnlich wie München, wo die "Problemzone" etwas größer ist.
Viel schwieriger ist das in den Alpen: Wenn Reflektionspunkte die Voralpensender sehen, nicht aber den Grünten, kommen da mit "Umwegstrecke" und bei gleichzeitigem Refraktionsempfang vom Grünten ganz schöne Laufzeitdifferenzen (teils noch deutlich größer als die Senderabstände!) zusammen.

... ich wundere mich daher immernoch, dass man dieses Risiko eingeht. Mit Blender und Hohenpeißenberg gäbe es zwei Standorte, die sich deutlich besser einfügen würden, wobei der Blender eigentlich immer noch zu weit südlich von Augsburg wäre - was aber aufgrund der Topographie wiederum kein Problem wäre.

von DH0GHU - am 07.09.2016 09:08
Zitat
Nordlicht2
Man muesste also allen Standorte in den Alpen deutlichen zeitlichen Nachlauf geben bzw. tut dies schon. Dann passen die in Ost / West Richtung alle zusammen und nach Norden sind sie virtuel auf der Karte einige km nach Norden verschoben, was die Auswirkungen der Reflexionen an den Alpen minimiert. Die Antenne Diagramme nach Norden sind wahrscheinlich eh abgesenkt, denn dahin muessen sie eh gar nicht weit senden. Die Planer koennen froh sein, dass die Alpen genau die suedliche Grenze des 5C SFN bilden.

Das mit dem "nach Norden verschoben" dürfte eine Sache der Perspektive sein. Wenn man im Süden steht, wandern die Standorte nach Norden insofern, dass die Differenz zu den Reflektionssignalen aus dem Norden kleiner wird. Wenn man im Norden steht, würden die Standorte aber in den Süden wandern, denn dort würden die Laufzeitunterschiede größer werden.

Allerdings frag ich mich im Fall des Grünten eh, wie groß die Rolle ist, die er Richtung Norden spielt; beim 11D wird den offiziellen Karten nach ja nicht mal KE ordentlich abgedeckt.

Eigentlich bin ich ganz froh, dass sie sich für den Grünten entschieden haben; da weiß ich, dass es bei mir keine Probleme gibt. Der Blender geht bei mir auf UKW nicht ganz perfekt, weil ein Hügel im Weg steht, sodass das Direktsignal aus KE wohl abgeschwächt wäre und es, wenn es auf das reflektierte Signal aus Augsburg, Ulm und Aalen treffen würde, zu Laufzeitunterschieden kommen könnte, die Probleme verursachen könnten. Gut, vlt. würde auch der Blender noch zusätzlich per Reflektion eintreffen, aber dazu gibt es noch keine Erfahrungen. Und an Tropo denk ich mal lieber gar nicht.

von Zwölf - am 07.09.2016 10:50
Das ganze ist noch dazu in der Praxis oft komplexer als es die Theorie eigentlich aussagt.

Der BR hat ja bereits an Wendelstein, Brotjacklriegel und vermutlich auch an anderen Standorten die Antennen abgesenkt, weil der Brotjacklriegel z.B. in den Alpen Laufzeitprobleme verursacht, umgekehrt der Wendelstein im Bayerischen Wald Laufzeitprobleme bereitet. In der Theorie hätte sich das durch die Absenkung beheben lassen müssen.

Der Nutzen des Ganzen ist in der Praxis aber tatsächlich sehr gering, wie mir scheint.

Hier in den Alpen hat man nun seit der Absenkung an ein paar Stellen Empfang, wo es vorher Aussetzer gab. Das sind die Stellen, an denen Wendelstein und Brotjacklriegel wohl früher relativ gleich stark ankamen und sich deshalb gegenseitig gestört haben. Hier dominiert nun wohl jetzt das Wendelstein-Signal.

Dafür gibt es nun an andere Stellen Aussetzer, an denen zuvor Empfang war! Grund hierfür: an diesen Stellen war der Wendelstein (trotz Nahbereich) immer schon ziemlich stark abgeschattet, aber der Brotjacklriegel konnte bis zur Absenkung relativ gut von Norden her einstrahlen! Seit der Absenkung kommt nun vom Brotjacklriegel kaum noch ein Signal an. Da es aber eben auch keinen anderen Standort gibt, der hier aushelfen könnte, setzt es eben nun mangels Signal aus.

Wenn man so will, haben sich die Aussetzer also an einigen Orten einfach um paar 100m oder km verschoben, aber wegbekommen hat man sie durch die Absenkung auch nicht.

Man kommt also an solchen Orten so oder so nicht um Füllsender herum, weil der Empfang mit und ohne Absenkung grenzwertig ist.

Auch die Laufzeitspielereien haben ja immer zwei Seiten: was ich an der einen Seite verbessere, verschlechtere ich zwangsweise auf der anderen Seite. Gebe ich dem Wendelstein oder Grünten einen Vorlauf, damit im Flachland draußen alles passt, verschärfe ich die Situation in den Alpen, wenn auf die Flachlandsignale, die eh schon verzögert ankommen, nochmal ein Delay drauf kommt.

von Habakukk - am 07.09.2016 11:58
Zitat
pomnitz26
Was ist denn bei dir besser, JVC oder Albrecht?


Ganz klar spielt das JVC im Smart 450 besser. Ich habe an den Verstaerker einer geschlachteten Scheibenklebeantenne einen flachen Edelstahlstab von ca. 40 cm Laenge angeschlossen. Diesen spendete die Edelstahlfeder eines konventionellen Scheibenwischerblatts. Diesen Stab habe ich horizontal unter das Smart-Glasdach geklebt.

Mit den Fahrzeug habe ich bis in die Uckermark hinein aussetzerfreien Empfang aus Berlin. Er bricht im Stadtgebiet Angermuende weg, kommt dahinter aber bis zum Ortseingang Schwedt wieder. Dort ist dann entgueltig Schluss. Ich denke, mit diesem Ergebnis kann man sehr zufrieden sein.

Unzufrieden bin ich mit dem Empfangsergebnis des Albrecht DR 56 im Suzuki Swift. Ich habe die Scheibenklebeantenne getreu der Anleitung rechts an den Rand der Frontscheibe geklebt und das Kabel am oberen Scheibenrand unter dem Dachhimmel entlang zur linken Verkleidung der A-Saeule gelegt. Unten kommt es hinter dem Armaturentraeger raus. Ich nahm ein etwas laengeres USB-Kabel ebenfalls unter dem Armaturentraeger verlegt und lasse es an der gleichen Stelle wieder rauskommen. So habe ich nur kurze sichtbare Kabelenden am Digitalradio, das in der unteren rechten Scheibenecke angebracht wurde. Freilich wurde der beigelegte USB-Stecker fuer den Zigarettenanzuender verwendet.

In Berlin ist der Empfang sehr wackelig, laesst sich von jeder Ampelsteuerung stoeren. Faehrt man Richtung Mitte, so verstummt der Empfang irgendwann und es wird behauptet, es gaebe keinen Empfang mehr. Ausserhalb der Stadt geht der Empfang bei ruhiger Signalstaerkenanzeige etwa bis Eberswalde, was mir zu wenig ist. Kurz vor Erreichen der Empfangsgrenze gibt es Einbrueche vom Vollausschlag auf "kein Signal".

Da die Versorgungsspannung des Albrecht DR 56 nicht abschaltbar ist, kann ich keine Weiche nehmen und die Dachantenne mitbenutzen. Ueber eine Magnetfussantenne habe ich bereits nachgedacht, mag sowas aber eigentlich nicht auf das Auto stellen. Zumal der Renner auch 200 km/h schafft.

von PowerAM - am 30.09.2016 07:52
Zitat
dh5ym
Möglicherweise haben die Antennen dann auch nur 1 LNA für DAB und FM. Dann muss sowieso erstmal alles da durch, bevor die Trennung der Bänder kommt. Gut, man muss den LNA mit dem sehr starken FM Signal erstmal in einen Bereich bringen, wo das eventuell leise DAB Signal (was dann auch wirklich auf der Oberwelle liegen muss) ausreichend beeinflusst wird. Dann kommt es drauf an, wie robust der Demodulator auf solche Dinge reagiert. In Berlin gibt es Stellen, wo Radios auf solche Dinge hin getestet werden. Ich schätze es ist dann aber eher ein Problem der Aktivantenne als des Radio selbst.


Ich hatte vor einigen Jahren bei einem Empfängerprojekt MMICs (z.B. PSA-5451+) von Minicircuits vermessen. Die Dinger haben schon bei Pegeln weit unter denen, die man in Berlin auf UKW erreichen dürfte, Oberwellen und Intermodulationsprodukte 2. Ordnung erzeugt
100 MHz und 101 MHz machen ja dann de facto 200, 201 und 202 MHz. In Berlin dürfte so ein schöner Lattenzaun entstehen.

Nimm mal einen Verstärker-Chip mit einen IIP2 von +60 dBm.
Damit das entstehende Intermodulationsprodukt nicht über -112 dBm kommt (Grundrauschen eines 1,5 MHz breiten Kanals), dürfen zwei auslösende Störer nicht stärker als -26 dBm sein.
An einer -6-dBi-Antenne ist das auf 100 MHz in 30 km Entfernung zu einem 100-kW-Bräter gegeben (bei freiem Funkfeld).
Der o.g. Verstärker würde 3 km von den 100-kW-Brummern entfernt IM2-Produkte von -72 dBm erzeugen. Nun sind es aber in der Praxis mehr als 2 100-kW-sender in Berlin, außerdem kommen dann noch Begrenzungseffekte dazu, und da, wo sich 100 MHz bei Reflektionen gerade konstruktiv überlagern, könnte bei 174 MHz gerade eine Auslöschung von Teilen des Kanals sein. Und schon ist der SNR zu kaputt.

Reale Transistoren können aber noch viel schlechter sein ;)
Und wie stark wird in der Weiche UKW dann tatsächlich unterdrückt, damit sich die Geschichte im DAB-RX nicht nochmal wiederholt?

von DH0GHU - am 30.09.2016 08:18
Zitat
Seltener Besucher
Im RBB-Mux sind 12 Sender, davon gehören 5 Sender dort nicht hin und subventionieren den DAB+-Betrieb im Berlin. Ab der nächsten Gebührenperiode müssten die ARD-Anstalten ihre Regionalprogramme irgendwie in die MUX-e bekommen. Was passiert dann mit Bayern 2, Bayern plus, BR-Klassik, SWRinfo, SWR 3, MDR Junp und WDR 2? Es ist kaum vorstellbar, dass der RBB mehrere Multiplexe aus Berlin ausstrahlen lässt. Es ist schon kurios, dass der RBB in Berlin DAB+ ausstrahlt. An Internetverbindungen sollte es dort nicht mangeln. Dort wo das Internet schwach ist, fehlt auch DAB+. Welche Logik steckt dahinter?


Zitat
xamsa
Warum sollte der RBB in Brandenburg den Berliner Mux ausstrahlen ? Ein Mux für Brandenburg nur mit den RBB Programmen und gut ist. Wo ist das Problem dabei ?


Ein Gemeinsamer SFN Mux für Berlin und Brandburg mit folgen Inhalt:

01.D431 rbb Ant. Brandb. Postdam
02.D531 rbb Ant. Brandb. Cottbus
03.D631 rbb Ant. Brandb. Frankfurt
04.D731 rbb Ant. Brandb. Prenzlau
05.D831 rbb Ant. Brandb. Perleberg
06.D332 rbb Radio Eins
07.D323 rbb Kulturradio
08.D233 rbb Fritz
09.D335 rbb Inforadio
10.D635 rbb Sorbisches Prog.

und ein Mux für Berlin alleine:

01.D321 rbb Stadtradio Berlin
02.D324 rbb Funkhaus Europa
03.D3A3 SWR 3
04.D3A6 SWR Info
05.D312 BR Bayern 2
06.D316 BR Bayern Plus
07.D314 BR Klassik
08.D392 WDR 2
09.D3C2 MDR Jump
10.frei

wäre doch möglich, oder nicht?

von Kohlberger91 - am 03.10.2016 16:04
Zitat
Kreisel
Hoffe ja, dass irgendwann noch ein Standort hinzukommt, der für eine perfekte Versorgung von Birkenfeld/Nahe sorgt. Der Sornberg brachte zwar einwe spürbare Verbesserung, die ich vor allem zu Hause merke, aber in jenem Teil von Birkenfeld, in dem mein Arbeitsplatz liegt, komme ich selbst mit dem Microspot RA-319 nur knapp ans Mindestsignal. Da reicht schon ein ungünstig vor dem Haus parkendes Auto, um für haufenweise Aussetzer zu sorgen. Sehr frustrierend.

Idar-Oberstein, Donnersberg und Haardtkopf lassen für spätestens Ende 2020 aber hoffen. Tholey wäre ein Traum, aber da nicht auf der Planungskarte, wohl leider völlig unrealistisch.


Tholey wird nicht kommen, da der Schoksberg höher ist und mit 10kW rund strahlt und der Bornberg schon aushilft.

Du hast in birkenfeld im Prinzip, das gleiche Problem wie auf UKW, der Bornberg ist ein gutes Stück weiter östlich als der Potzberg.

Wir kommen bald an einen Punkt, wo es um die grundsätzliche Ausrichtung des Bundesmuxes geht, denn die privaten wollen mit Sicherheit keinen Vollausbau, wie in den Landesmuxen haben, deshalb sendet das DLR ja auch mit einem besseren Fehlerschutz.

Für die Versorgung der Autobahn braucht es aufjedenfall den Haardtkopf, der kommt Richtung Birkenfeld aber nicht so gut raus. Der Sender Baumholder (Idar-Oberstein) würde dir natürlich am meisten helfen.

Braucht es im bundesmux überhaupt den Donnersberg?

Wir haben im Westen den Bornberg, dann Dansenberg, der in dei Richtung wesentlich besser rauskommt als der SWR Sender in KL und dann schließt sich schon der Große Feldberg und Kastel an.
Auf der A6 helfen Kalmit und Heidelberg, sowie Hardberg aus.

von DAB_Saar - am 05.10.2016 21:07
Der Sender Aachen Stadt ist, wie der Name schon sagt, optimal für Aachen Stadt. Nicht mal der nicht zur Stadt Aachen gehörende Kreis Aachen, wo sich z.B. Simmerath, Monschau, Stolberg usw. befinden, profitiert von diesem Sender. Auf der Karte ist dies deutlich zu sehen, dass eigentlich nur der Flächeninhalt, der von der A4, der A44 und der Landesgrenze eingeschlossen wird, nun viel besser versorgt wird. Andere Gebiete in Deutschland wurden schon vor dem 31.10. mit Köln und Düsseldorf mehr oder weniger gut erreicht.

Das Ganze ist mal wieder optimal durchdacht. In AC Stadt wohnen viele Leute und die bekommen nun deep indoor - das ist gut für die Statistik! Das flache Land interessiert niemanden, dann schon eher die Bundesautobahnen. Im Ausland zeigt DAB seine Stärke, nämlich dass es mit einem SFN viel einfacher möglich ist die Grenzen sehr genau abzustecken.

Einziger Hoffnungsschimmer ist der Sender Stolberg, der zumindest bei UKW viel weiter ins Ausland reicht. In manchen Listen steht er geplant für 2020, aber ich befürchte dass dies ein Irrtum sein muss. Realistischer erscheint mir ein Füllsender für Monschau und vlt. Heinsberg.

Schade dass der ehemalige Grundnetzsendestandort Lammersdorf (K21 und K50) nicht geplant ist, aber dieser würde zu sehr in die Fläche strahlen und vlt. mit weit entfernten Sendern interferieren, obwohl er fürs Ausland optimal wären. Zur analogen Zeiten der terrestrisch Übertragung kam man damit bis Brüssel und weit in die Niederlande.

Einzige Lösung: Eine politische Entscheidung und Bundesmuxsender im Ausland!??!!

von TobiAC - am 03.11.2016 08:35
Zitat
DAB_Saar
Zitat
Terranus
Im Fall Münster sieht man halt die unterschiedlichen Prioritäten: der WDR nutzt lieber seinen eigenen Standort um die Fläche zu versorgen, inhaus Stadtversorgung von Münster ist nicht oben auf der Liste. Schon gar nicht, wenn man sich dafür bei der DFMG einmieten muss.

Bei Mediabroadcast ist das anderes: da will man vor allem die A1 und gleichzeitig die Innenstadt Münster inhaus versorgen - da zahlt man dann eventuell auch ein paar Euro mehr Miete an DFMG als an den WDR für Nottuln.

letztlich zeigt genau dieses Beispiel, dass man es bei MB in Sachen DAB+ jetzt wirklich ernst meint und man am Kundeninteresse dran ist, während der WDR eben weiterhin nur schaut, dass die Fläche einigermaßen versorgt ist. Man hat aber auch keinen Rückhalt von der NRW Medienpolitik, die DAB feindlich ist.


Ich gehe mit der argumentation nicht mit. Der WDR nutzt seinen eigenen Standort, klar, ist mit Sicherheit günstiger als einen fremden und die Versorgung der Fläche ist zweitrangig.

Diese ist historisch bedingt, da zu analog Zeiten dies eben wichtig war, sowohl bei UKW als auch beim TV.

Hier bei uns im saarland ist doch auch so, der SR meidet doch mittlerweile auch konsequent (ich hatte gesagt wie ein dickköpfiges Kleinkind) MB/Deutsche Funkturm Standorte, v.a. Schoksberg oder auch Kuchenberg bei NK: Stattdessen hat man in Spiesen einen neuen DVB-T Standort aus dem boden gestampft, der auch mittelfristig für DAB genutzt wird. Desweiteren wird man in Kerlingen bei SLS einen neuen Standort in betrieb nehmen und zusammen mit dem Halberg wird man bei der DVB-T2 Versorgung auch auf den Schoksberg verzichten.

Das sind einfach politische und keine Technische Entscheidungen.


Ich hole dieses alte Thema mal wieder hoch.

Ich denke, Münster ist wirklich ein Sonderfall. Da steht ein 230m-Turm der nur noch sehr wenige Richtfunkstrecken und die Antenne-Münster-Funzel beherbergt sowie den DLF und DR Kultur. Da könnte die DFMG schon verleitet sein, mit dem Preis runterzugehen. Sonst hätte der WDR in Anbetracht von den Baumbergen dort sicherlich keinen DVB-T-Betrieb installiert. Und wer weiß, ob MB nicht auch schon Verträge für DVB-T2 HD abgeschlossen hat und sich dadurch weitere Preissenkungen ausgehandelt hat.

Mir scheint jedenfalls MB bei Freenet in den bisher besten Händen gelandet zu sein. Endlich investiert jemand mit ernsthaften geschäftlichen Absichten mal in die digitale Terristik. Selbst für den Radio-Moloch NRW habe ich so langsam ein gutes Gefühl. Spätestens mit Abstoßen des Anteils an Radio NRW muss der WDR m.E. offensiv gegen die Konkurrenz im Bundesmux ausbauen. Was dann natürlich auch entsprechenden Druck auf Radio NRW ausübt.

Vielleicht verliert die LfM mehr als 30 Jahre nach Erfindung des privaten Hörfunks endlich einmal gegen die eigenen Bürger, die dank DAB+ eine Stimme haben :-)

von smarty79 - am 18.11.2016 09:52
Der Vollständigkeit halber hier die PM von Media Broadcast:

MEDIA BROADCAST, Deutschlands größter Full-Service-Provider der Rundfunk- und Medienbranche und Betreiber von Digitalradio-Sendernetzen, schließt die nächste Ausbaustufe für den bundesweiten Digitalradiomultiplex pünktlich und planmäßig ab. Bis zum Jahresende werden weitere sieben Senderstandorte in Betrieb genommen. Die Zahl der Standorte zur Verbreitung des neuen Digitalradios im DAB+ Standard ist dann auf insgesamt 110 Sender angewachsen.

Die anstehenden sieben Senderstandorte stärken vor allem die Verbreitung des Bundesmux in Regionen im Norden und Westen. So werden neben Standorten in Mecklenburg-Vorpommern (Züssow, Roebel) und Schleswig-Holstein (Heide, Flensburg) auch Sendeanlagen in Nordrhein-Westfalen (Hochsauerland), Baden-Württemberg (Brandenkopf) und Rheinland-Pfalz (Bad Marienberg) in Betrieb genommen.

Die Ausbaustufe wurde im Sommer 2015 bekannt gegeben und sah im Kern den Ausbau des DAB+ Sendernetzes von 61 auf 110 Standorte vor. Damit werden zum Jahresende 82 Prozent der Einwohner in Deutschland inhaus versorgt sein. Der Mobilempfang erreicht 95 Prozent der Fläche, die Autobahnen sind mit 97 Prozent beinahe vollversorgt. Damit werden die Vorgaben der Bundesnetzagentur zur Abdeckung deutlich übererfüllt.

„Mission accomplished: Mit dem Ausbau des Digitalradiosendernetzes für den Bundesmux – aber auch der erfolgreichen Entwicklung unserer DAB+-Sendernetze zur Regionalversorgung – haben wir die technische Basis für den Siegeszug von Digitalradio in Deutschland gelegt“, so James Kessel, Leiter der Business Unit Radio der MEDIA BROADCAST. „DAB+ bietet Programmanbietern mit nationalem und regionalem Versorgungsziel attraktive und ökonomische Möglichkeiten zur Programmverbreitung. Die ungebrochene Nachfrage nach Kapazitäten bestätigt den unumkehrbaren Erfolg des digitalen Hörfunks.“

Nicht nur der kontinuierliche Ausbau des leistungsfähigen Sendernetzes zählt zu den Garanten des DAB+ Erfolgs. Die Reichweite von Digitalradio nimmt auch dank des teils exklusiven Programmangebotes, einem kristallklaren Sound sowie der exzellenten Empfangseigenschaften stetig zu. Die Hörer schätzen zudem attraktive Zusatzservices wie Journaline-Nachrichtendienste und TPEG-basierte Verkehrsinformationen, die effizient per DAB+ übertragen werden.

Digitalradio ist im Markt angekommen. Dies bestätigen nicht zuletzt aktuelle Ergebnisse aus der Marktforschung: So steht laut aktuellem Digitalisierungsbericht in 13,8 Prozent der Haushalte bereits ein Digitalradio, im Automotive-Sektor stieg die Anzahl bereits auf 3 Millionen Endgeräte an. Die Population an Endgeräten wächst stetig: Laut GfK Retail and Technology-Report weist der Absatz von DAB+ Geräten in Deutschland seit dem DAB+ Start in 2011 regelmäßige und ungebrochene Steigerungen auf.

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von BadestadtFM - am 22.11.2016 15:13
Pressemitteilung von DRD Digitalradio Deutschland zum Status am Jahresende:

>> DAB+ in 2016 so stark wie noch nie //
Spitzenverkäufe bei DAB+ Radios //
Netzausbau sorgt für zusätzliche Programmvielfalt


von Mittwoch, 21 Dezember 2016.

Das digital-terrestrische DAB+ Radio ist im Markt angekommen und setzt sich immer stärker durch. Dies belegen nicht zuletzt aktuelle Ergebnisse aus der Marktforschung: So nutzen knapp 14% der Bevölkerung DAB+ regelmäßig, das sind fast zehn Millionen Menschen (9,53 Mio. Personen ab 14 Jahren) und damit 2,1 Millionen mehr als im Vorjahr. Im gleichen Zeitraum stieg die Zahl der verbauten DAB+ Autoradios von zwei auf drei Millionen.

Laut GfK weist der jährliche Absatz von DAB+ Geräten in Deutschland erfreuliche Steigerungsraten auf. Bis zum Jahresende werden rund 1,1 Millionen DAB+ Radios ihre Käufer gefunden haben, so die Erwartungen der Händler. Von Januar bis Oktober 2016 wurden bereits 726.000 Geräte verkauft.

Schneller Netzausbau

Zum Erfolg von DAB+ beigetragen hat vor allem der Netzbetreiber Media Broadcast mit einem zügigen Ausbau beim bundesweiten Multiplex mit vier Programmen des Deutschlandradio und neun privaten Programmen. Die bis Jahresende abgeschlossene Stufe ist der Netzbetreiber mit den Programmanbietern seit Sommer 2015 angegangen. Nachdem das nationale Netz von 61 auf 110 Senderstandorte ausgebaut wurde, ist DAB+ Anfang 2017 bundesweit auf 95 Prozent der Fläche verfügbar, die Autobahnen sind mit 98 Prozent versorgt. Mit dem Netzausbau werden die Vorgaben der Bundesnetzagentur zur Abdeckung nicht nur erfüllt, sondern teils deutlich übertroffen. Auch die regionale Versorgung mit DAB+ wurde 2016 ausgebaut. Die ARD-Landesrundfunkanstalten schalteten zahlreiche zusätzliche Sendeanlagen auf und schlossen damit Versorgungslücken.

Nationale und regionale Programmvielfalt

Seit September verstärkt Schwarzwaldradio als erstes offizielles Ferienradio das Angebot im bundesweiten Programmensemble. In den regionalen Multiplexen bereichern neue „digital only“ Programme mit innovativen Formaten und Musikfarben das Angebot. In Hessen und Hamburg ging mit ERF Pop ein Programm mit vorwiegend christlicher Pop- und Rockmusik auf Sendung. In München sind bis zu 50 regionale Programmangebote auf DAB+ verfügbar. NDR und MDR brachten in diesem Jahr exklusive DAB+ Programme auf den Weg. NDR Plus, das norddeutsche Schlagerradio, sendet rund um die Uhr das Beste aus 50 Jahren Schlagergeschichte. Die MDR Schlagerwelt ist seit September in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen über DAB+ empfangbar.

Immer mehr UKW-Anbieter, die neu auf DAB+ verfügbar sind, schätzen den digitalen Radiostandard als zusätzlichen Verbreitungsweg, weil sie so ihre technische Reichweite steigern. So kann beispielsweise Antenne Mainz aus Rheinland-Pfalz nun auch Hörer und Pendler auf dem Weg zur Arbeit im ganzen Rhein-Main-Gebiet erreichen, ebenso ist Radio Schleswig-Holstein (R.SH) per DAB+ ab sofort flächendeckend im gesamten Großraum Hamburg zu hören. Mit Radio SAW aus Sachsen-Anhalt erprobt erstmals ein kommerzieller Sender die regionale Auseinanderschaltung seines Programms auch über DAB+.

DAB+ effizienter und günstiger als UKW

In Bayern macht die Regionalisierung von DAB+ große Fortschritte. Eine Neuordnung im Multiplex sieht im Kern eine Stilllegung des bisher landesweit einheitlichen Bouquets im Kanal 10D vor. An dessen Stelle sollen sieben Regionalmuxe in ganz Bayern treten. Diese werden einerseits vom Bayerischen Rundfunk (BR) für die jeweilige Bayern 1-Regionalversionen sowie Bayern 2 Nord oder Süd genutzt. Andererseits sollen hierüber lokale, regionale und landesweite Privatradios verbreitet werden. Die ersten drei Regionalmuxe sind in diesem Jahr in Franken gestartet, bisher nur mit Programmen des BR. Landesweite Sender wie Kultradio oder Radio Galaxy sollen künftig in diesen Multiplexen verbreitet werden, dabei sollen die Verbreitungskosten gegenüber dem landesweiten Kanal 10D sogar sinken.

Erstes Smartphone mit DAB+

Meilensteine gab es aber auch im Endgeräte-Sektor: Mit dem LG Stylus 2 ging in diesem Jahr das erste Smartphone mit eingebautem DAB+ Radio an den Start. Einher ging die Markteinführung mit dem Start hybrider Radio-Apps, die je nach Verfügbarkeit automatisch zwischen den Verbreitungswegen DAB+ und Internet hin- und herschalten oder das lineare Audioprogramm mit zusätzlichen Internetinhalten verknüpfen. Der Vorteil: Smartphone-Nutzer können digitale Radioprogramme kostenlos und ohne Internet-Datenverbrauch genießen.

Kommende Dynamik mit zweitem Bundesmux

„Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: DAB+ ist nicht mehr aufzuhalten. Wer heute noch am Erfolg von Digitalradio DAB+ zweifelt oder die Technologie schlechtredet, agiert ausschließlich aus taktischen Gründen“, resümiert Dr. Willi Steul, Vorsitzender des Vereins Digitalradio Deutschland e.V. und Intendant von Deutschlandradio. Er hofft zugleich auf eine weitere Dynamik im neuen Jahr: 2017 könnte ein zweiter bundesweiter Multiplex das Digitalradio-Angebot durch weitere attraktive Spartenprogramme bereichern. Die entsprechenden Kapazitäten haben die Landesmedienanstalten bereits ausgeschrieben.

Politik muss Rahmenbedingungen für Migration zu DAB+ schaffen

An die Politik appelliert Dr. Steul, die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit sich die positiven Prozesse fortsetzen. „Dazu gehört beispielsweise, dass frei werdende UKW-Frequenzen nicht wieder neu vergeben werden dürfen. Ferner muss die Politik privaten Programmanbietern durch gezielte Fördermaßnahmen die Chance für neue Programme über DAB+ eröffnen, neben der Finanzierung des Simulcasts für existierende UKW-Angebote. Die Länder Schweiz und Norwegen zeigen eindrucksvoll, wie eine Migration von analogem zu digitalem Radio gelingen kann, wenn alle Marktakteure – private und öffentlich-rechtliche Programmveranstalter, Netzbetreiber und die Geräteindustrie – mit der Politik an einem Strang ziehen.“

Norwegen beginnt als erstes europäisches Land ab Januar 2017 mit dem Ausstieg aus der analogen UKW-Technik, in der Schweiz sollen ab 2020 die UKW-Sendernetze abgeschaltet werden.

Der Vorsitzende des Digitalradio Vereins Deutschland fordert eine Gleichbehandlung von digitalem Radio und digitalem Fernsehen: „Nach der Abschaltung der Mittel-, Lang- und Kurzwellensender sollte es eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, dass in Deutschland verkaufte Radiomodelle weiter eine Zugangsmöglichkeit zu allen terrestrisch verbreiteten Hörfunkprogrammen besitzen. Das ist nur möglich, wenn Radiogeräte verpflichtend einen Multinorm-Empfangschip für UKW und DAB+ besitzen. Nur dadurch entsteht ein diskriminierungsfreier Zugang zu allen auch digital über Antenne verbreiteten Angeboten.“

von Manfred Z - am 21.12.2016 18:47
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