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DAB Digitalradio Forum
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vor 4 Jahren, 4 Monaten
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rauscharme DAB (VHF Band III) Verstärker

Startbeitrag von uhf am 11.03.2014 21:37

Hallo,

weiß jemand zum TGN ULNA 3018 für DAB / Band III rauscharme Alternativen ?
Die 18 dB Gain bei 0,35 dB Noise würden ja bis ca. 50 fache Signalverstärkung ermöglichen.

Hat da wer noch einen Tip, was es ev. an günstigeren + rauscharmen Vorverstärkern gibt ?
Hab aktuell einen FTE 106 mit 10 dB Gain bei 2 dB Rauschen (5 fache Signalverstärkung).

Vielen Dank.

Gruß,
uhf

Die 50 interessantesten Antworten:

Die Verwendung eines DAB-Antennen-Vorverstärkers macht auf jeden Fall sehr viel aus, besonders bei längeren Zuleitungen (und dazwischen geschalteten Antennenweichen). Bei uns in der Schweiz sind rauscharme Verstärker schwer zu finden. Hohe Verkabelungsdichte von über 90% lässt Antennenmaterial im Handel knapp werden. Wichtig ist auch die Qualität. Außen-Montage und direkte Sonneneinstrahlung verkürzen die Lebensdauer.

Trotz allem konnte ich Verstärker verschiedener Marken testen. Einige haben tatsächlich zu hohe Rauschwerte Ungeeignet sind Breitband-Hausanschlussverstärker. Zwei Produkte sind aber qualitativ gut und etwa gleichwertig (20-30 dB Verstärkung, und akzeptable Rauschwerte), haben bei mir punkto Fernempfang die Anzahl empfangbarer DAB/DAB+ Programme von 43 auf 95 erhöht (zeitweise 105 Sender bei günstigen Wetterlagen, Standort Nordostschweiz).

Die Verstärker sind im Fachhandel und direkt bei den Herstellern erhältlich.

http://www.directupload.net/file/d/3559/97p85hqj_jpg.htm

von Westwind - am 12.03.2014 08:36
Wichtiger als die Rauschzahl bei einem VV ist seine Selektivität. Sobald es ein Breitbandiger VV ist, macht man sich das Signal kaputt. Was bei analogem Signal als Moirre oder als zischeln bei Stereo UKW Empfang zu vernehmen war, macht das DAB Signal kaputt.
Ich habe etliche Versuche mit den neumodischem Kram gemacht, für was richtig gutes muss man richtig viel Geld bezahlen.
Die besten Erfahrungen habe ich mit selektiven Weichen bzw Mehrbereichsverstärkern der über 40Jahren alten Blankenburger Verstärkertechnik gemacht.
Den hier zB: http://www.radiomuseum.org/r/anten_blan_mehrbereichsverstaerker_3_2.html
Dazu eine gut erhaltene VHF Band 3 Antenne von irgendeinem Dachboden und schon ist man mitten im Geschehen.
Vorteil dieser Mehrbereichsverstärker ist, man kann gleich noch UKW, UHF für DVB-T und eine alte Band 1 Antenne (für Soradic E auf 6m Magic band) gleich mit dranhängen und alles mit einem Kabel nach Innen führen. Eine selektive Weiche, auch aus dem alten Fundus, tut Ihren Dienst noch immer sehr gut.

von Funker1 - am 13.03.2014 10:07
Ich verwende seit Jahren die ULNA-TGN-Vorverstärker und bin damit ganz zufrieden.
Ich habe allerdings auch 25 m Antennenleitung.
Beim Einsatz für Fernempfang DAB+ K7 Berlin hatte ich 2 äußerlich gleiche Modelle getestet
und festgestellt dass das eine Gerät wesentlich besser funktionierte.
Die kleine Bauform wird von TGN leider nicht mehr hergestellt, die neuen Modelle sind vom Gehäuse größer.

von OlaP - am 13.02.2017 08:02
Zitat
OlaP
Ich verwende seit Jahren die ULNA-TGN-Vorverstärker.........
Beim Einsatz für Fernempfang DAB+ K7 Berlin hatte ich 2 äußerlich gleiche Modelle getestet
und festgestellt dass das eine Gerät wesentlich besser funktionierte.........


Hallo OlaP,

was heißt das konkret? Was war bei dem einen VV besser und bei dem anderen nicht?

Für DVB-T(2) / UHF bietet TGN ja "Hand selektierte" Vorverstärker an, mit erstaunlichen 0,2dB Rauschmaß! Für DAB habe ich die auf deren Webseite aber noch nicht gesehen.

MfG

Studio Leipzig

von Studio Leipzig - am 13.02.2017 19:50
Hallo Studio Leipzig,
ich verfüge über keine Meßtechnik, sondern hatte die beiden baugleichen Verstärker nacheinander an der Antenne getestet. Der eine (neuere) von beiden lieferte auf 7B und 7D
nur sehr sporadisch ein Signal, während auf den Ortssendern ein normaler Pegel angezeigt wurde. Der andere Verstärker war am Gehäuse leicht angerostet, deshalb wollte ich ihn ersetzen.
Zum Glück habe ich den Unterschied bemerkt und den alten wieder angebaut.
Während ich dies schreibe läuft bei mir Radio 1 aus Berlin auf 7D und ich bin mit den ULNA-TGN-Verstärkern zufrieden.

von OlaP - am 13.02.2017 20:32
Also ich habe mit einem Heimann Verstärker jetzt sehr gute Ergebnisse erzielen können.
Da bei mir hinter der Antenne ein Mehrbereichsverstärker (mit UKW, VHF und UHF Eingang) und dahinter ein Multischalter und 8 Antennendosen hängen, habe ich die besten Resultate mit dem Heimann Verstärker direkt nach der Antenne vor dem VHF-Eingang erzielt - allerdings mit minimaler Abschwächung via Dämpfungsregler:


VORHER NACHHER
Kanal Ensemble Name Signal Error% Signal Error%
5C DR Deutschland 16 0 16 0
7B hr Radio 2 50 4 10
8D SWR BW S 12 4 14 1
9D SWR BW N 16 0 16 0
10A BR Franken 4 45-55 6 20-25
11B DRS BW 16 0 16 0
11D BR Bayern 4 35-45 5 10-20




Die Daten der Verstärker, jetzt nur so aus dem Kopf raus, habe die Kurven aus dem Messprotokoll mitgeschickt bekommen und die Resultate sind frequenzabhängig (gerade nicht zur Hand):

Heimann Verstärker K5-12:
* Verstärkung: ca. 24 dB
* Rauschmaß: zwischen 0,8 und 0,3 dB (Optimum eher am oberen Ende des Bandes III)

Breitband-Verstärker Hirschmann
* Verstärkung 20 dB
* Rauschmaß 4,5 dB
* Max. Ausgangspegel 107 dB

Ich ergänze, wenn ich Daheim auf weitere sinnvollere oder genauere Infos finde...

von RainerZ - am 17.02.2017 10:43
Gibt es eigentlich von nem Hersteller auch einen Verstärker mit integriertem Bandpass (Filter)?

Hab das Problem, dass sich bei mir DAB mit meinem Funkequippment "beisst".
Sprich ich suche einen guten VV der einen Bandpass hat der das 2m Amateurfunkband gut unterdrückt bekommt.
Filter aleine wäre auch ideal fürs Auto ;-)

Jemand ne Idee wer sowas verkauft oder evtl. sowas "herstellen" könnte?

von Felix 99 - am 26.02.2017 09:45
Zitat
Felix 99
Gibt es eigentlich von nem Hersteller auch einen Verstärker mit integriertem Bandpass (Filter)?

Hab das Problem, dass sich bei mir DAB mit meinem Funkequippment "beisst".
Sprich ich suche einen guten VV der einen Bandpass hat der das 2m Amateurfunkband gut unterdrückt bekommt.
Filter aleine wäre auch ideal fürs Auto ;-)

Jemand ne Idee wer sowas verkauft oder evtl. sowas "herstellen" könnte?


Hallo,

Stand allone Bandpass:

-bei Pausat:
http://www.pausat.de/laden/index.php?cPath=1_6

-bei TGN:
http://www.tgn-technology.com/shop/product_info.php?info=p36_bandpassfilter-bpf-vhf-dab.html

-bei Auth Nachrichtentechnik: (diverse Filter, Sperren etc.)
http://www.auth-nachrichtentechnik.de/bandpassfilter.html


DAB-Vorverstärker mit steilflankigen Filtern:
-bei TGN
http://www.tgn-technology.com/shop/product_info.php?info=p21_ulna3018-dab-mkiv.html


Oder Herrn Heimann, Hugo in 93083 Obertraubling anrufen (hat keine Webseite), der hat für fast alles eine Lösung.

MfG

Studio Leipzig

von Studio Leipzig - am 26.02.2017 15:38
@Felix 99

Nimm den Pausat.Der is günstig und wirklich gut.. Habe mir diesen auch kürzlich besorgt und heute direkt am Mast neben der VHF Antenne in einem passenden Wetterschutzgehäuse montiert.

Nun haben sich alle schwachen Muxe ( besonders die beiden Schweizer vom Säntis ) um ca 30 % Signalqualität ( Lt. Anzeige von meinem Onkyo Receiver ) verbessert und bringen nun fehlerfreies Audio.. Vorher waren bei den Schweizern nur Blubbern und Sprachfetzen hörbar.

Als Antenne nutze ich übrigens die 12 Element Logper von Antennenland .;)

von DaPickniker - am 11.03.2017 17:27
Zitat
uhf
Hallo,

weiß jemand zum TGN ULNA 3018 für DAB / Band III rauscharme Alternativen ?
Die 18 dB Gain bei 0,35 dB Noise würden ja bis ca. 50 fache Signalverstärkung ermöglichen.

Hat da wer noch einen Tip, was es ev. an günstigeren + rauscharmen Vorverstärkern gibt ?
Hab aktuell einen FTE 106 mit 10 dB Gain bei 2 dB Rauschen (5 fache Signalverstärkung).

Vielen Dank.

Gruß,
uhf


Hallo,

auch wenn das Thema schon etwas älter ist:

http://www.antenne-komponenty.eu/english/main/product/zosilnovace.html


MfG

Studio Leipzig

von Studio Leipzig - am 27.07.2017 13:28

Sei mir nicht böse, aber das Video ist unnütz.

2 min auf ein Gerät starren (den Ton hätte man lieben abdrehen sollen, sonst wird das Video evtl noch gesperrt ...), wenn die wichtigere Info wäre, wie du denn das verkabelt hast.

von andimik - am 27.07.2017 17:03
Zitat
andimik

Sei mir nicht böse, aber das Video ist unnütz.

2 min auf ein Gerät starren (den Ton hätte man lieben abdrehen sollen, sonst wird das Video evtl noch gesperrt ...), wenn die wichtigere Info wäre, wie du denn das verkabelt hast.


Es wurde schon gesperrt...

von Radio Fan - am 28.07.2017 06:17
*lol* dann sollen sie es halt sperren, wenn es urheberrechtlich so problematisch ist in 2 Minuten fast ein dutzend verschiedene Programme und daurch Musikfetzen in Handyqualität aufzuzeichnen. Ging mir ja nur um eine Demo - also eben den tollen Effekt jetzt dauerhaft Hessen, Bayern usw. > 100 km vom Sender entfernt und nicht mal exponiert wohnend zu empfangen.

Die Verkabelung bzw. die Anlage darzustellen ist nicht so einfach, habe ich aber bereits mehrfach getan:
http://radioforum.foren.mysnip.de/read.php?8773,196908,page=12

Die einzige Änderung die dann eben halt noch erfolgte, war dann die VHFIII Antenne an die Spitze des Mastes zu setzen und direkt bei der Antenne den Heimann Vorverstärker einzusetzen. Der dahinterliegende Mehrbereichsverstärker ist trotzdem weiterhin (wenn auch mit minimaler Abschwächung via Dämpfungsregler nötig) - ist ja auch fast kein Wunder, da dahinter erst ca. 12 Meter Kabel zum SAT Multischalter kommen und von dort aus mehrere Zimmer mit Antennensteckdosen angesteuert werden.

Trotzdem habe ich Glück: Die Signalstärke und Qualität ist höchstens minimal besser wenn ich einen Empfänger direkt an der Antenne an den Vorverstärkerausgang anschliesse.

Die Einspeisung in die "Gesamt"Anlage bringt halt den Komfort dass "überall" an jeder Dose die volle Auswahl zur Verfügung steht -> SAT, DVB-T(2), DAB+ (aktuell knapp 80 Programme) und UKW....

von RainerZ - am 28.07.2017 08:31
Hallo,

bei Pausat ist ein neuer DAB+ Verstärker mit 0,7dB Rauschen gelistet:

Zitat Webseite Pausat.de:

Der neue DAB+ Verstärker ist da. 174 bis 240 MHZ, 23 dB Verstärkung, echtes, tatsächliches Rauschen 0,7 dB, PHEMT-Technologie, Gesamtausgangsignal 120 dBµV, Großsignalfest, Kreuzmodulationsfest, 12 Volt, 90 mA, 24 x 36 mm ohne Buchsen.

30 dB Bandfilter unter- und über DAB+ intern, handsortierte Transistoren, 24,15 db Verstärkung bei 174 MHZ, 23,00 db Verstärkung bei 240 MHZ, echtes, tatsächliches, ungeschöntes Rauschen bei 21 Grad Celsius durchgängig maximal 0,7 dB. Das Gesamtausgangssignal beträgt 120 dBµV, also weit über den üblichen 106 dBµV. Der Verstärker wurde ausgiebig neben den Sendern Chemnitz-Reichehain (DAB 10 KW; UKW 3 KW und DVB-T 20 KW) sowie Geyer (DAB 10 KW, UKW 100 KW, DVB-T 50 KW) getestet. Ebenso wurde neben BOS- und LTE-Sendern getestet.

25 x 36 mm ohne F-Buchsen, 12 Volt, 80-90 mA Strom (arbeitet von 3,3 bis 17,5 Volt gleich), -25 bis +60 Grad. Achtung, der Verstärker wird warm! Durch den internen Bandpass muss die Verwendung mit anderen Filtern / Bandpässen ausprobiert werden!!!! Lieferung in Folietüte.


Zitat Ende

Hat den schon jemand ausprobiert? Kostet 28,00 Euro + Versand

MfG

Studio Leipzig

von Studio Leipzig - am 11.09.2017 15:47
Hallo,

danke für den Hinweis, das liest sich super.
Irgendwie gibt es den VV nicht, wenn ich die Webseite aufrufe.
Ist der Link ev. falsch ?

Gruß
uhf

Zitat
Studio Leipzig
Hallo,

bei Pausat ist ein neuer DAB+ Verstärker mit 0,7dB Rauschen gelistet:

Zitat Webseite Pausat.de:

Der neue DAB+ Verstärker ist da. 174 bis 240 MHZ, 23 dB Verstärkung, echtes, tatsächliches Rauschen 0,7 dB, PHEMT-Technologie, Gesamtausgangsignal 120 dBµV, Großsignalfest, Kreuzmodulationsfest, 12 Volt, 90 mA, 24 x 36 mm ohne Buchsen.

30 dB Bandfilter unter- und über DAB+ intern, handsortierte Transistoren, 24,15 db Verstärkung bei 174 MHZ, 23,00 db Verstärkung bei 240 MHZ, echtes, tatsächliches, ungeschöntes Rauschen bei 21 Grad Celsius durchgängig maximal 0,7 dB. Das Gesamtausgangssignal beträgt 120 dBµV, also weit über den üblichen 106 dBµV. Der Verstärker wurde ausgiebig neben den Sendern Chemnitz-Reichehain (DAB 10 KW; UKW 3 KW und DVB-T 20 KW) sowie Geyer (DAB 10 KW, UKW 100 KW, DVB-T 50 KW) getestet. Ebenso wurde neben BOS- und LTE-Sendern getestet.

25 x 36 mm ohne F-Buchsen, 12 Volt, 80-90 mA Strom (arbeitet von 3,3 bis 17,5 Volt gleich), -25 bis +60 Grad. Achtung, der Verstärker wird warm! Durch den internen Bandpass muss die Verwendung mit anderen Filtern / Bandpässen ausprobiert werden!!!! Lieferung in Folietüte.


Zitat Ende

Hat den schon jemand ausprobiert? Kostet 28,00 Euro + Versand

MfG

Studio Leipzig


von uhf - am 12.09.2017 17:35
Zitat
Terranus
Ich habe einen Pausat Verstärker mit 300Ohm Eingang und 75 Ohm F-Buchse. Das Teil ist einwandfrei, absolut empfehlenswert, für 12 Euro allemal.
Den habe ich auch und kann auch nur gutes berichten. Es gibt aber welche die meinen gerade wegen der Großsignalfestigkeit und dem schon fast utopischen Werten sei der neue im Vergleich nochmals besser auch im Vergleich zu dem 300Ohm auf 75Ohm Modell. Ich müsste erstmal sehen wo das 300Ohm auf 75Ohm VHF Symmetrieglied ist oder ich bestelle eines für 2€ mit.

von pomnitz26 - am 12.09.2017 20:24
Nachtrag:
Der o.g. Link funktioniert:
http://www.pausat.de/laden/product_info.php?products_id=67
Habe es durch eine Bestellung ausprobiert .-)

Zitat
uhf
Hallo,

danke für den Hinweis, das liest sich super.
Irgendwie gibt es den VV nicht, wenn ich die Webseite aufrufe.
Ist der Link ev. falsch ?

Gruß
uhf

Zitat
Studio Leipzig
Hallo,

bei Pausat ist ein neuer DAB+ Verstärker mit 0,7dB Rauschen gelistet:

Zitat Webseite Pausat.de:

Der neue DAB+ Verstärker ist da. 174 bis 240 MHZ, 23 dB Verstärkung, echtes, tatsächliches Rauschen 0,7 dB, PHEMT-Technologie, Gesamtausgangsignal 120 dBµV, Großsignalfest, Kreuzmodulationsfest, 12 Volt, 90 mA, 24 x 36 mm ohne Buchsen.

30 dB Bandfilter unter- und über DAB+ intern, handsortierte Transistoren, 24,15 db Verstärkung bei 174 MHZ, 23,00 db Verstärkung bei 240 MHZ, echtes, tatsächliches, ungeschöntes Rauschen bei 21 Grad Celsius durchgängig maximal 0,7 dB. Das Gesamtausgangssignal beträgt 120 dBµV, also weit über den üblichen 106 dBµV. Der Verstärker wurde ausgiebig neben den Sendern Chemnitz-Reichehain (DAB 10 KW; UKW 3 KW und DVB-T 20 KW) sowie Geyer (DAB 10 KW, UKW 100 KW, DVB-T 50 KW) getestet. Ebenso wurde neben BOS- und LTE-Sendern getestet.

25 x 36 mm ohne F-Buchsen, 12 Volt, 80-90 mA Strom (arbeitet von 3,3 bis 17,5 Volt gleich), -25 bis +60 Grad. Achtung, der Verstärker wird warm! Durch den internen Bandpass muss die Verwendung mit anderen Filtern / Bandpässen ausprobiert werden!!!! Lieferung in Folietüte.


Zitat Ende

Hat den schon jemand ausprobiert? Kostet 28,00 Euro + Versand

MfG

Studio Leipzig


von uhf - am 12.09.2017 20:40
Hallo!

Ich habe mit Paulsat gute Erfahrung gemacht,es ist ein Kleiner Shop,im Moment habe ich genug rauscharme Band III Verstaerker.

Fuer draussen am Mast wuerde ich eine kleine Feuchtraumdose nehmen,die haben aus Gummi Lochabschluesse.

Gruss rassputin

Ps.Der Preis ist ok.

von rassputin - am 13.09.2017 13:16
HILFEEEEE...!

"Houston, we have a Problem!" Kann eventuell jemand von Euch weiterhelfen?

Heute hat sich unser Wittenberg DAB+ Verstärker in die ewigen Jagdgründe verabschiedet. Mit Schrecken stellten wir fest, dass in der Schweiz praktisch keine Verstärker mehr für das VHF-Band (DAB+) lieferbar sind! An was das wohl liegt?

[attachment 9900 1330843_BB_00_FB.EPS_1000.jpg]
Ohne diese Verstärker können wir unsere interessanten Empfangsbeobachtungen an der Aussenantennenanlage glatt vergessen!

Kann jemand noch so einen Wittenberg Verstärker beschaffen, gegen Bezahlung? Angebote mit Versand in die Schweiz bitte per Mail an stefan.gruenig(at)qualimail.ch

Danke für Eure Mithilfe!

von DAB-Swiss - am 15.09.2017 15:40
Zitat
DAB-Swiss
HILFEEEEE...!

"Houston, we have a Problem!" Kann eventuell jemand von Euch weiterhelfen?

Heute hat sich unser Wittenberg DAB+ Verstärker in die ewigen Jagdgründe verabschiedet. Mit Schrecken stellten wir fest, dass in der Schweiz praktisch keine Verstärker mehr für das VHF-Band (DAB+) lieferbar sind! An was das wohl liegt?

[attachment 9900 1330843_BB_00_FB.EPS_1000.jpg]
Ohne diese Verstärker können wir unsere interessanten Empfangsbeobachtungen an der Aussenantennenanlage glatt vergessen!

Kann jemand noch so einen Wittenberg Verstärker beschaffen, gegen Bezahlung? Angebote mit Versand in die Schweiz bitte per Mail an stefan.gruenig(at)qualimail.ch

Danke für Eure Mithilfe!


Hallo,

hast Du es hier:

https://www.radiostore.de/wittenberg-dab+-verstaerker.html

schon mal versucht, ob dieser Shop in die Schweiz liefert?

Oder bei Ritt mann, der soll ja baugleich sein.

MfG

Studio Leipzig

von Studio Leipzig - am 15.09.2017 17:26
Zitat
DAB-Swiss
@Studio Leipzig: Danke für den Tipp. Der Radiostore liefert eben nicht in die Schweiz, aber ich habe nun mal bei Ritt mann angefragt. Hoffe, dass es klappt... ;-)


@DAB-Swiss:

Hab Dir grad eben noch ne Mail geschrieben...
Frag doch den "Ritti" mal, ob die Dinger wirklich baugleich sind, das wäre doch von allgemeinem Interesse?!

MfG

Studio Leipzig

von Studio Leipzig - am 15.09.2017 17:39
@DAB-Swiss

Kannst ja mal am Anschlussstecker vom Netzteil mit einem handelsüblichen Multimeter die Ausgangspannung messen.. Dort sollten ca 12 V anliegen. Wenn diese vorhanden ist kannst du davon ausgehen das der Verstärker defekt ist.

Wenn das der Fall sein sollte würde ich mir an deiner Stelle so einen PAUSAT Verstärker besorgen. Ich denke mal dass es möglich sein sollte das dieser auch in die Schweiz geliefert wird. Habe selber dort den BAND III und den FM Verstärker bestellt und in Betrieb und kann die Verstärker nur empfehlen ;).

DAB Verstärker

von DaPickniker - am 16.09.2017 15:46
Hallo und guten Abend,

ich lese im Forum schon eine Weile mit und möchte mich nun auch mal beteiligen.

Zitat
Austria MV
Gibt es im Erfahhrungen oder Vergleichstests von Leuten welche verschiedene Verstärker von TGN, Wittenberg, Pausat Rittm. usw. haben.


Ich kann meine Erfahrungen mit einem TGN ULNA3018 und zwei Pausat Verstärkern teilen.
Standort: am nördlichen Stadtrand von Dresden
Empfangsanlage: 5 Elemente Wittenberg Yagi auf dem Dach, ONKYO T4030 DAB+ Tuner
Empfangsziel: Berlin 7B/7D (ca.155km Luftlinie)
- mit dem TGN Verstärker: kein durchgehender Empfang, häufiges Blubbern/Aussetzer
- mit dem Pausat Verstärker mit 1.2dB Rauschen: morgens und abends durchgängig Empfang, tagsüber häufig Aussetzer bis zur totalen Funkstille
- mit dem (brandneuen) Pausat Verstärker mit 0.7dB Rauschen ist der Empfang tagsüber nochmals verbessert, allerdings gab es auch heute Mittag eine Phase ohne Audio (lag wohl am Wetter).

Über die nach Berlin ausgerichtete (horizontale) Yagi-Antenne empfange ich damit nebenbei auch durchgängig 6B (vertikal) aus Wittenberg (ca. 115km Luftlinie). Der TGN bringt dabei allerdings auch Lücken.

Mein Tipp: probiert es zunächst mal mit dem preiswerten Pausat Verstärker mit 1.2dB, damit kann man schon überraschende Ergebnisse erzielen. Der Pausat Verstärker mit 0.7dB für 28€ ist allerdings - im Vergleich zum TGN - auch nicht die Mega-Investition und noch einen Zacken besser als der preiswerte.

Grüße aus DD,
Mietzi

von Mietzi66 - am 16.09.2017 19:37
@Mietzi:

Du solltest es mal mit einer richtigen Antenne versuchen.
Eine 5-Elemente VHF Antenne ist für Weitempfang (~155km) nun wirklich nicht das Optimale! Die hat einen Gewinn von rund 4,5 - 5,5 dB.

Nimm die 3H-VHF-16-LOG vom Antennenland.net; oder wenn Du viel Platz hast die
VHF- DAB+Antenne 1411 von Pausat.de.

Die sind alle beide von diversen Forenmitgliedern getestet und für GUT befunden worden.

MfG

Studio Leipzig

von Studio Leipzig - am 17.09.2017 12:53
Hallo,
ich kann die 3H-VHF-16-LOG vom Antennenland nur empfehlen.
Seit einigen Wochen habe ich sie auf dem Dach und empfange hier 20km nördlich von Leipzig den BR Kanal 10B und 11D vom 165 km entfernten Ochsenkopf, siehe gerade gemachtes Foto von B aktuell.

Nur das eigentliche Thema, rauscharmer Verstärker, habe ich noch nicht realisiert, bei mir werkelt ein MBV von Axing TVS-5.00
[attachment 9911 b5.JPG]

von schnappdidudeldey - am 17.09.2017 16:06
Zitat
schnappdidudeldey
....empfange hier 20km nördlich von Leipzig den BR Kanal 10B und 11D vom 165 km entfernten Ochsenkopf...]


Hallo,

Du empfängst also über die Stadt Leipzig hinweg? Liegt der Sender am Messegrund in der Empfangslinie und wie weit ist der weg von Dir? Ohne Sperrkreise?

MfG

Studio Leipzig

von Studio Leipzig - am 17.09.2017 16:53
OmG, den MBV Axing TVS 5-00 hatte ich mal als defekt reklamiert und zurück gesendet. Den zweiten habe ich nun als Rauschgenerator Verstärker im Einsatz. Der macht seinen Job gut, aber als AV taugt er gar nichts. Beim Ersten wusste ich noch nicht, was ich da "gutes", teures gekauft hatte!

Ich empfehle Dir wärmstens, einen rauscharmen zu besorgen, Du wirst staunen was ein richtiger Verstärker bringt!

von DABit - am 17.09.2017 17:07
Zitat
Studio Leipzig
Du solltest es mal mit einer richtigen Antenne versuchen.
Eine 5-Elemente VHF Antenne ist für Weitempfang (~155km) nun wirklich nicht das Optimale!


Ich wusste das sowas kommt :)
Die 3H-VHF16-LOG habe ich seit längerem auf dem Dachboden liegen (eines der Projekte,die man immer vor sich herschiebt... :rolleyes: ). Aus dem Fenster in Richtung Norden gehalten bringt sie prima Empfang. Unter dem Dach bringt sie aber leider nicht mehr (oder noch weniger) als die 5-Elemente Antenne auf dem Dach.
Habe damit leider zwei Probleme:
Erstens ist das Dach sehr schwer zugänglich, und zweitens passt die dazu gelieferte Masthalterung (für Masten bis 55mm) nicht an meinen Mast (der ca. 60mm dick ist).
Wenn also jemand einen Tipp für eine geeignete Mastkonstruktion für diese Antenne hat, wäre das sehr hilfreich.
Und falls jemand kletterfreudig und schwindelfrei ist und aus dem Raum Dresden kommt, kann er sich auch gern bei mir melden :)

Andererseits ist es schon erstaunlich, was man mit so einer Standard-Antenne alles empfangen kann. Sogar Polski Radio aus Szeczin kommt hier manchmal rein (da versteh ich aber leider nix).

Grüße aus DD,
Mietzi

von Mietzi66 - am 17.09.2017 17:48
Hallo,
ja, vor mir liegt Leipzig (20km) und der Ochse dahinter. Ich filtere aber mit einer Band III DDR-Kanalselektivweiche, siehe Bild
[attachment 9912 ego.JPG]
[attachment 9913 aw.JPG]

von schnappdidudeldey - am 17.09.2017 17:54
Hallo Zusammen,

Ich habe nun den TGN VV direkt Hinter der Antenne ( Draussen im Mastgehäuse ) und als Nachverstärker
den Wittenberg DAB+ Verstärker im Einsatz. Damit bin Ich sehr zufrieden. Die Verstärker passen gut
zusammen.

von RADIO354 - am 17.09.2017 20:34
Zitat
Mietzi66


Erstens ist das Dach sehr schwer zugänglich, und zweitens passt die dazu gelieferte Masthalterung (für Masten bis 55mm) nicht an meinen Mast (der ca. 60mm dick ist).
Wenn also jemand einen Tipp für eine geeignete Mastkonstruktion für diese Antenne hat, wäre das sehr hilfreich.

Mietzi


Ausleger verwenden oder Antennenhalterung umbauen oder auswechseln.

von Austria MV - am 18.09.2017 07:17
Hmmm, irgendwie bin ich nicht mehr ganz zufrieden.

Habe Gestern den neuen Antenneverstärker und den 3-fach Combiner von Ritt mann erhalten, aber die Empfangswerte mit den drei externen Antennen sind niemals mehr wie vorher.

SWR S, Kanal 8D: nur noch 35% Signalqualität, ohne Audio (vorher 70%)
SMC Nordschweiz, Kanal 7A: nur noch 80% Signalqualität (vorher 100%)
SMC Ostschweiz, Kanal 9B: kein Signal mehr (vorher 40%)

:-(

An was das wohl liegen kann?

von DAB-Swiss - am 24.09.2017 08:17
Zitat
Studio Leipzig
Hallo,

hier noch ein Bild von oben genannten Verstärker:

[attachment 9895 Pausat_DAB_VV.jpg]

MfG

Studio Leipzig


Habe jetzt den rauscharmen PAUSAT-DAB+-Verstärker erhalten. Echt spitze!!! Der einzige Unterschied gegenüber dem TGN ULNA 3018 DAB ist, dass er etwas warm wird. Somit ist der PAUSAT-Verstärker meiner Meinung nach absolut empfehlenswert.

von Radiofritze - am 25.09.2017 16:38
Zitat
DAB-Swiss
Hmmm, irgendwie bin ich nicht mehr ganz zufrieden.

Habe Gestern den neuen Antenneverstärker und den 3-fach Combiner von Ritt mann erhalten, aber die Empfangswerte mit den drei externen Antennen sind niemals mehr wie vorher.

SWR S, Kanal 8D: nur noch 35% Signalqualität, ohne Audio (vorher 70%)
SMC Nordschweiz, Kanal 7A: nur noch 80% Signalqualität (vorher 100%)
SMC Ostschweiz, Kanal 9B: kein Signal mehr (vorher 40%)

:-(

An was das wohl liegen kann?


Der Ritt mann-Verstärker hat ein Rauschmaß von 1,5 dB. Kann in Grenzfällen knapp zu viel sein.
Großsignalfestigkeit kann ein Thema sein - ich finde bei Ritt mann keine Angaben zum IP3.
Offenbar hast Du Antenne-Combiner-Vorverstärker in der Reihenfolge. Besser wäre: Antenne-Vorverstärker-Combiner. Insbesondere reduziert das auch die Großsignalbelastung der jeweiligen Vorverstärker. Wie hoch sind die Combiner-Verluste? Geht der jeweilige Empfang ohne Combiner, also direkt Antenne-Preamp-Empfänger?


Edit: Wieso konnte ich den Beitrag nicht speichern, wenn ich Ritt mann zusammen geschrieben habe?

von DH0GHU - am 26.09.2017 12:59
Zitat
DH0GHU
Edit: Wieso konnte ich den Beitrag nicht speichern, wenn ich Ritt mann zusammen geschrieben habe?


Hallo,

der Kollege Ritt mann soll wohl mal unter falschem Nickname hier im Forum Schleichwerbung betrieben haben. Seit dem ist der Name sozusagen zensiert.

Ich kann mir das fast gar nicht vorstellen, denn die Qualität der Produkte spricht für sich und bedarf keiner unlauteren Werbung.

MfG

Studio Leipzig

von Studio Leipzig - am 26.09.2017 14:05
Zitat
Studio Leipzig
Zitat
DH0GHU
Edit: Wieso konnte ich den Beitrag nicht speichern, wenn ich Ritt mann zusammen geschrieben habe?


Hallo,

der Kollege Ritt mann soll wohl mal unter falschem Nickname hier im Forum Schleichwerbung betrieben haben. Seit dem ist der Name sozusagen zensiert.

Ich kann mir das fast gar nicht vorstellen, denn die Qualität der Produkte spricht für sich und bedarf keiner unlauteren Werbung.

MfG

Studio Leipzig


Das kann ich mir auch nicht vorstellen. Exzellente Qualität. Schleichwerbung hat die Firma Ritt mann überhaupt nicht nötig.

von Radiofritze - am 28.09.2017 16:51
Glaubt es oder glaubt es nicht. Alteingesessene Mods wie ich wissen, dass es stimmt. Die Firma hat mehrfach mit einem Fake-Account Fragen gestellt und mit einem anderen Fake-Account beantwortet, natürlich mit Hinweis auf Produkte aus dem eigenen Haus.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 30.09.2017 15:33
Hallo,

bei Pausat ist ein neuer Dosenverstärker gelistet. Hat auch 0,7dB Rauschen, wie der mit den F-Anschlüssen. Link:

http://www.pausat.de/laden/product_info.php?products_id=71

[attachment 10022 Dosenverstrker.jpg]

Kostet ebenfalls 28,-Euro.

MfG

Studio Leipzig

von Studio Leipzig - am 08.10.2017 10:13
Die letzten Tage ausgiebig den neuen 0,7dB PauSat Verstärker getestet. In allen Fällen deutlich besser als der ULNA 3018. Die Wärmeentwicklung bei 12 Volt würde ich als weniger als handwarm bezeichnen.
Aber man kann ihn schon ab 3,3 Volt betreiben. Ein Probebetrieb mit nur zwei frischen AA Mignon Batterien lief sehr erfolgreich. Somit ideal auch für den "Feldeinsatz".
Hier noch einige Strommesswerte: 3,3V - 26mA / 4,5V - 42mA / 6V - 53mA / 9V - 72mA / 12V - 85mA

von Harald Z - am 28.11.2017 19:48
Ich bin mit dem Teil auch sehr zufrieden. Der Vorgänger mit 1,2db zum halben Preis war auch nicht schlecht. Ein Hauch mehr Empfang gibt es tatsächlich noch, vor allem bei tauben Radios.

Für DVB-T hat er nun auch noch so einen 0.7db Verstärker herausgebracht. Auch hier habe ich den Vorgänger der schon unglaubliche Leistungen vollbringt. Man bekommt das Signal vom Dach wirklich verlustfrei nach unten. Es geht aber auch darum Störsignale besser herauszufiltern.
neuer Pausat DVB-T Verstärker 0,7db

von pomnitz26 - am 28.11.2017 20:27
Zitat
Harald Z
Die letzten Tage ausgiebig den neuen 0,7dB PauSat Verstärker getestet. In allen Fällen deutlich besser als der ULNA 3018. Die Wärmeentwicklung bei 12 Volt würde ich als weniger als handwarm bezeichnen.
Aber man kann ihn schon ab 3,3 Volt betreiben. Ein Probebetrieb mit nur zwei frischen AA Mignon Batterien lief sehr erfolgreich. Somit ideal auch für den "Feldeinsatz".
Hier noch einige Strommesswerte: 3,3V - 26mA / 4,5V - 42mA / 6V - 53mA / 9V - 72mA / 12V - 85mA


Hallo HaraldZ,

stimme Dir in vollem Umfang zu. Habe diverse Tests durchgeführt und jetzt folgende Kombination im Einsatz.

0,7dB PauSat Verstärker auf dem Dachboden, danach 20 Meter Kabel und anschließend im Wohnbereich die Ritt.mann Sonderanfertigung ( drei 4fach Sperrkreise für 5C, 7B und 7D nebst Verstärker und zwei Ausgängen. Bin damit äußerst zufrieden.

von Radiofritze - am 29.11.2017 08:17
Getestet auf einer Anhöhe wo verschiedene Ensembles verschiedener Stärke empfangen werden können. Logper Antenne 2x6 Elemente (RKB) an Microspot RA 318 mit nachgerüsteter Antennenbuchse.
Beurteilung nur anhand der Balkenanzeige dieses Gerätes. Getestet die am schwächsten einfallenden Ensembles - ohne/ mit ULNA 3018 Verstärker / mit PauSat 0,7 Verstärker.
Der Unterschied zwischen keinem Verstärker und ULNA war ein Kästchen, der Unterschied zwischen ULNA und PauSat zwei Kästchen.
Bei Test mit PauSat Verstärker verschiedene Versorgungsspannungen ausprobiert. Ob 12V 6V oder 4,5V - völlig identische Ergebnisse.
Angegeben ist eine Untergrenze von 3,3V und so war auch bei Verwendung von nur zwei neuen Mignon Batterien kein Unterschied.

von Harald Z - am 02.12.2017 14:17
Gab es denn auch zwischen Pausat und ULNA signifikante Unterschiede?
Ich verwende seit Jahren ULNA, bin ganz zufrieden, stelle mir aber die Frage mal auf Pausat zu wechseln, weil die hier so hochgelobt sind.

von OlaP - am 02.12.2017 20:14
Das ist was ich immer meine. Von diesen guten Verstärkern profitieren in erster Linie die tauberen Geräte wie Sticks oder DAB Internetradios. Ein Microspot mit FS 2027 Chipsatz aber auch wenn ein paar Weichen oder Abzweiger an der Hausanlage dazwischen kommen. Alleine an einem Top Radio mit 5m Kabel bewirkt nichts Wunder.

von pomnitz26 - am 02.12.2017 21:08
Auch wenn die Frage außer mir noch keiner gestellt hat, möchte ich eine Email an Herr Paul warum die Dosenverstärker eine gewisse Kabellänge vor und nach dem Verstärker brauchen gern weiter geben. Bei mir hat es mit den Antennen unter Dach auf gleicher Höhe im Abstand von 2m geholfen. Es kommt vertikal DVB-T nach vorn gerichtet, 2m weiter rechts horizontal UKW als Dipol und weitere 2m rechts vertikal DAB. Die Antennen unter Dach sind trotz riesigen Dachboden eines Mehrfamilienhauses an den Punkten mit optimalen Empfangsergebnissen. Teilweise sind 30cm Veränderung schon ein massiver Eingriff den man auf dem gesamten Dach nicht mehr ausgleichen kann.

Aus meiner Email:
Bei mir haben sich nun noch Fragen ergeben.
1. Verstärker erst 2m nach der Antenne anbringen.
2. Nach 5m stockbar.

Das bedeutet dann wohl das ich den Verstärker erst 2m nach der Antenne anbringen darf. Tatsächlich war das auf UKW sehr wichtig, der Fernempfang über 200km hat sich deutlich verbessert. Zu nahe an der Antenne wurde der Empfang viel schlechter als mit sonstigen Antennen. Desweiteren steht auf den Packungen nach 5m stockbar. Auch kam es vor den Verstärker der UHF, VHF und UKW zusammenführt mit kurzen Kabeln in seltenen Fällen zu Totalauslösungen auf DVB-T und DAB. Erst wurden DAB mit dem 1,2db Verstärker direkt im Dipol betrieben und DVB-T mit dem MC 9102 ebenfalls direkt im Dipol der Techniyagi. Beide mit sehr kurzen Kabelwegen zum TechniSat MBV 4 der nur auf geringer Verstärkung bis zu ⅓ läuft. Nun mit längeren Kabeln scheint das Problem nicht mehr verschwunden und der Empfang hat sich nochmals ein wenig verbessert. Die Antennen haben nun auch alle ein Symmetrieglied für den jeweiligen Frequenzbereich bekommen. Warum ist das eigentlich so mit den langen Kabelwegen? Wäre auch für diverse Foren interessant. Pausat hat schon seinen Namen.

Mit freundlichen Grüßen

Hier die Antwort von Herr Paul:
1.) Ja, rund 2 Meter nach der Antenne. Wobei es von der Physik her keinen Beleg dafür gibt. Die simple Überlegung dabei ist, dass alles im Zusammenhang steht, also der Dipol mit ca. 1 Lambda λ und das Kabel mit der Strecke von 1 Lambda λ. Unterbricht man dieses System, dann stellen sich Veränderungen ein, meist negativ. Geht man außerhalb dieses Systemes, dann passiert erfahrungsgemäß nichts negatives mehr, was die Praxis bestätigt. Wie oben geschrieben, besteht durch die Physik dazu kein Grundsatz und auch keine Annahme. Im praktischen Leben aber haben dutzende Versuche gezeigt, dass da doch "irgendwas" anders wird, wenn man den Verstärker mindestens 1,5 bis 2 Meter nach der Antenne anbringt. Das ist bei Ihnen so, bei mir und bei hunderten anderen. Physikalisch erklären kann ich das nicht, was vermutlich auch der Hellseherei nahe kommen würde. Ich habe mir das vor ewig vielen Jahren mal von einem uralten Amateurfunker erklären lassen, der mir aber auch nur den Fakt nannte und sich seinerseits wieder auf das System aus λ und λ in Dipol und Kabel verwies. Da es aber bei vielen Leuten so ist, wird da irgendwas dran sein.
Eine Ausnahme sind die Dosenverstärker! Aber die haben intern eine weitere Anpassung von den 240 Ohm auf den Transistoreingang. Dort wird, mit Hilfe der Bandpässe, auch eine gewisse Anpassung vorgenommen. Allerdings sind in den Dosenverstärkern 3 Kammern, eine nur um den "λ-Kreis" zu halten. Das es funktioniert, zeigt die Praxis! Deshalb sind die Dosenverstärker auch zu 100 % zugelötet. Zumindest umgehen wir damit zu 100% das Problem des Schwingens im Verstärker sehr erfolgreich.
2.) Stockbar ist nichts anderes als aneinander reihen, in Reihe schalten. Stock = Lager, lagern, übereinander, nebeneinander, hintereinander. Alles, was man halt so über- hinter- oder nebeneinander unterbringen kann. OK, der Begriff ist vielleicht auch etwas sehr weit her geholt. Das muss ich ändern.
Im Fall der Verstärker geht es um das in Reihe schalten. Wobei hier immer der Gesamtpegel zu beachten ist!!!! Also habe ich (z.B. weitab jedes Großsenders) ein ganz geringes Signal, kann ich die Verstärker ab 5 Meter hintereinander "stocken" oder halt in Reihe schalten. Damit erhöht sich das Summensignal und nichts übersteuert. Ist der nächste starke Sender nur paar KM weg, dann sollte wesentlich mehr als 5 Meter zwischen den Verstärkern liegen, um den recht sicheren Übersteuerungen zu begegnen. Die 5 Meter geben den Mindestabstand an, mehr nicht. Und auch das hängt wieder vom Gesamtsignal ab!
Meine Verstärker haben zwischen 102 und 120 dBµV Gesamtsignal am Ausgang, was relativ hoch ist. (Der 0,7er DAB+ Verstärker mit 120 dBµV ist schon ein hübscher kleiner Sendeverstärker der an einem nachgeschalteten Dipol - in einer Halle - gute 50 Meter macht.) Insofern ist das Signal recht hoch und mit den Signalwerten von billigen Chinaverstärkern mit 80 oder 90 dBµV nicht zu vergleichen. Deshalb braucht man einen Mindestabstand zwischen den Verstärkern.
Jetzt noch zu Ihrer Zeichnung: Hut ab!!!! Die Geduld zum zeichnen muss man erstmal haben. Ehrlich Hochachtung von mir. Der Aufbau der Anlage ist sauber und klar, so muss das sein! Wieder ein Lob von mir. (Und zwischen meinen Verstärkern und dem Techni-MBV halten Sie die 5 Meter auch ein - sonst würde der Techni-MBV vermutlich Übersteuerungen erzeugen?) Gut, die Verteilung über die Durchgangsdose und den Verteilern bringt wieder Verluste, aber viel anders geht das nicht zu machen. Insofern bleibt nur zu sagen, alles richtig gemacht, alles sauber aufgebaut, sehr gut! Ich kenne andere Anlagen, die Meilenweit von Ihrem Niveau entfernt sind!

von pomnitz26 - am 08.01.2018 06:23
Also wenn ich das richtig herausgelesen habe, kann man sagen der Dosenverstärker kann, wie der Name schon sagt, in der Dose (Anschlußdose) direkt an der Antenne bleiben.

Gruß, flinki

von flinki - am 08.01.2018 09:27
DIESER wird direkt im Dipol verwendet und DIESER braucht 2-3 Meter Abstand hinter der Antenne. Beide sollten dann erst nach 5m Antennenkabel weiter verstärkt werden. Ich hatte das erst nicht beachtet und bekam gelegentlich also auch ohne Tropo Auslösungen über die ganze Anlage. Das steht mittlerweile auch auf jedem Verstärker drauf. Seid die Kabel die Länge einhalten gab es nie wieder solche Probleme, im Gegenteil, der Empfang hat sich sogar durchweg nochmals verbessert. Also wie im Leben, genau Nachdenken bevor man was tut und nicht einfach drauf los schrauben. Das Thema ist seit einem halben Jahr schon durch also lange genug probiert hatte ich schon.
[attachment 10417 23.09.201711-19OfficeLens.jpg]
[attachment 10418 21.09.201719-11OfficeLens.jpg]

von pomnitz26 - am 08.01.2018 10:56
Für mich klingt das nach fehlerhaftem Verstärkerdesign. Durch die zusätzliche breitbandige Dämpfung der Verstärker- Ein- und Ausgänge wird die Schwingneigung unterbunden, da keine extreme Impedanzen mehr direkt am Verstärker anliegen.

Korrekterweise hätte man die Verstärkerschaltung selbst stabilisieren müssen. Dann steigt das Rauschmaß typischerweise aber leicht an, die Verstärkung sinkt ein wenig. Das passiert aber mit 2 m Koaxkabel im Eingang genauso ...
Dass die Verstärkerschaltung nicht ganz ok ist, bestätigt er ja selbst.
Mit Hellseherei haben einfache Verstärker nun wirklich nicht das Geringste zu tun.

von DH0GHU - am 08.01.2018 14:27
Sinn und Zweck der Verstärker ist doch das Signal von oben an der Antenne ohne Verluste nach unten zu bekommen. Ihr könnt glauben ich habe einiges an Kisten auch von DDR Kabelanlagen bei mir. Mit so einem Verstärker ist das Ergebnis jedenfalls am besten und auch besser wie wenn man mit Receiver oder Radio direkt zur Antenne hoch geht. Die Störungen von Bildschirmen oder beispielsweise dem Microspot RA-318 lassen den Empfang im besten Fall gleich gut ohne alle Verstärker werden.

Wenn ich mir die Ergebnisse an meinen früher verwendeten Zimmerantennen mit Gitter oder Stab in aktiver oder passiver Variante ansehe ist das jedenfalls alles zum Heulen gewesen. Heute plagt mich immer mehr die Gleichkanalbelegung, gerade bei schon leichten Tropo und das bei UKW, DAB und DVB-T. Früher war da einfach nichts, da gab es das Problem nicht. Insofern bleibt es weiter spannend. Die größte Arbeit ist und bleibt alles sauber und ohne Verluste zusammen zu bringen.

Besonders ist doch hervor zu heben das mit diesen Verstärkern der DAB Empfang eines Stick am PC oder an ehr tauben Geräten auf das Niveau eines richtig guten Empfänger angehoben wird. Je weniger Rauschen je kleiner der Unterschied so meine Erfahrungen.

Mal noch ein schönes Antennenkabel mit auf dem Bild zusehen vollständigen Schirm. Da kommt außer Störungen nichts raus. Das ist ab Werk so und mit Steckern fertig verschweißt. Hinter einem Verstärker tödlich für die gesamte Anlage. Sowas wird sehr gern im Kabelnetz verwendet.
[attachment 10419 08.01.201817-42OfficeLens2.jpg]

von pomnitz26 - am 08.01.2018 16:22
Hihihihi! Ein "strahlendes Koaxkabel für Tunnelversorgung".

Mutti, Mutti, was ist ein "Kabelleck"?

Ums Himmelswillen, das ist ja bloss noch eine Zweidraht Leitung! Aber Hauptsache: Billig!
Da macht man sich ja strafbar, wenn da noch ein fetter Verstärker davor sitzt. Das vernimmt man aber wohl erst, wenn der Messwagen vor dem Haus steht.

Sowas gehört nicht in die Verkaufsregale!

Danke für die Info! Da montiert man doch gerne wieder selber Stecker an hochwertige Kabel.

von DABit - am 08.01.2018 20:53
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