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Ifa Radio auf dem Dok/Deb Kanal des D-Radios

Startbeitrag von jug am 24.07.2014 19:06

Das Ifa Radio wird während der Ifa in diesem Jahr deutschlandweit auf dem Dok/Deb Kanal des D-Radios zu empfangen sein.
Ich denke, das ist eine sehr gute Lösung. Danke D-Radio.

Die 50 interessantesten Antworten:

Man hätte auch die Ex-Kiss-CUs nehmen können, dann wäre die Qualität noch etwas besser gewesen (und nicht bloß nur 40 kbit/s). Aber es geht freilich den richtig bürokratisch-deutschen Weg, und da das IFA Radio öffentlich-rechtlich ist, werden auch öffentlich-rechtliche CUs genutzt :-) Trotzdem eine super Sache, das mit dem IFA Radio bundesweit!

von Ihre Majestät - am 24.07.2014 19:15
Ah, sehr gut, dann muss man nicht mehr auf den Webstream ausweichen.

Interessant wäre noch, ob wieder eine Slideshow mitgesendet wird. Letztes Jahr gab es über DAB+ ja eine, aber bei den 40 kBit/s von DokDeb wäre das diesjahr sehr problematisch, zumindest wenn man sie im XPAD senden würde.

von Basic.Master - am 24.07.2014 21:05
Durch Nutzung von DRadio Dok/Deb entstehen keine Zusatzkosten für die ÖRs, bei Zwischennutzung der Ex-Kiss-CUs hätte MB garantiert die Hand aufgehalten.

von HansEberhardt - am 24.07.2014 21:42
BTW, jug, woher hast du eigentlich die Info? Beim DLR weiß man von nix...

EDIT: Hab's gesehen, Posting vom IFA Radio selbst bei Twitter. Lustig, die Presseleute beim Deutschlandradio wissen davon nix :-)

von Ihre Majestät - am 25.07.2014 05:14
Zitat
Ihre Majestät
BTW, jug, woher hast du eigentlich die Info? Beim DLR weiß man von nix...

EDIT: Hab's gesehen, Posting vom IFA Radio selbst bei Twitter. Lustig, die Presseleute beim Deutschlandradio wissen davon nix :-)


Ich bin nicht bei Twitter angemeldet und gewünscht haben sich das Ifa Radio bundeweit viele. Und manchmal gibt es dann Menschen, die helfen solche Wünsche umzusetzen. Vielen, vielen Dank an das D-Radio und die anderen Helfer im Hintergrund.

von jug - am 25.07.2014 16:29
Zitat
Ihre Majestät
Man hätte auch die Ex-Kiss-CUs nehmen können, dann wäre die Qualität noch etwas besser gewesen (und nicht bloß nur 40 kbit/s).


Und man hätte auch mehr Sendezeit, da DokDeb eine eigene Belegung hat, und somit nicht rund um die Uhr zur Verfügung steht.

von FrankSch - am 25.07.2014 23:09
Zitat
Nordlicht2
Noch besser ist es selbst zur IFA hinzufahren. Ich werd wie immer den Samstag nehmen :-)


keine Frage, das ist der beste Weg, die Ifa zu erleben. Denn das Wichtigste sind ja bei der Ifa die persönlichen Gespräche am Stand. Aber für alle, für die es nach Berlin zu weit ist, ist dies eine feine Sache.Dok /Deb ist besser als keine Übertragung. Man sieht ja, wie schwer es ist, den Kiss Kanal neu zu belegen!

von jug - am 26.07.2014 09:53
Also: Das IFA Radio wird nur stundenweise auf Dok&Deb laufen. Alles andere verstieße gegen die Richtlinien auf diesem Kanal und würde VPRT und Co. wieder auf die Palme bringen. 24/7 gibt es das IFA Radio nur im Internet und DAB Berlin

von Ihre Majestät - am 26.07.2014 10:51
Zitat
Nordlicht2
Noch besser ist es selbst zur IFA hinzufahren. Ich werd wie immer den Samstag nehmen :-)


Sind ja nur 750km :rolleyes:

Zitat
Ihre Majestät
Also: Das IFA Radio wird nur stundenweise auf Dok&Deb laufen. Alles andere verstieße gegen die Richtlinien auf diesem Kanal und würde VPRT und Co. wieder auf die Palme bringen. 24/7 gibt es das IFA Radio nur im Internet und DAB Berlin


Als ob das von Bedeutung wäre. Ich meine, sag mir mal, was den VPRT nicht auf die Palme bringt. Lass sie einfach reden.

von FrankSch - am 26.07.2014 12:00
Zitat
Ihre Majestät
Also: Das IFA Radio wird nur stundenweise auf Dok&Deb laufen. Alles andere verstieße gegen die Richtlinien auf diesem Kanal und würde VPRT und Co. wieder auf die Palme bringen. 24/7 gibt es das IFA Radio nur im Internet und DAB Berlin


Ich weiß ja nicht wie es in diesem Jahr sein wird.
Aber 2013 gab es das IFA-Radio beim rbb sowieso nur von 10 bis 18 Uhr.

http://www.radioeins.de/themen/multimedia_medien/ifa_digitaladio/index.html

von SagittariusA - am 26.07.2014 12:17
Mich täte allgemein mal interessieren, ob es eine juristische Fachmeinung dazu gibt, was denn das DRadio eigentlich mit Dok&Deb anstellen darf, und was nicht. Bzw. wo die rechtliche Grenze zwischen Sonderübertragungen und einem eigenen Programm liegt. Selbst wenn man fünf Tage lang das Ifa-Radio am Stück übertragen würde, würde dass den Sonderübertragungs-Charakter meiner Meinung nach nicht sprengen. Das SWR3-Rock-am-Ring-Radio hat ja auch mehrere Tage durchgesendet, ohne als eigenes Programm zu gelten. Problematisch war es ja erst, als der WDR vor zwei Jahren auf WDR Event zwei Monate lang ein durchgehendes Sportradio veranstalten wollte.

von freiwild - am 28.07.2014 12:59
Wenn ich das richtig verstanden habe werden pro Tag acht Stunden moderiertes IFA-Radio produziert, davon übernimmt DokDeb gerade mal drei Stunden, und das auch noch ausgerechnet zu einer Zeit mit den schwächsten Einschaltquoten. Das klingt für mich jetzt nicht unbedingt so, als wäre DRadio mit Hurra dabei, eher das Gegenteil.

von FrankSch - am 20.08.2014 07:59
Das war beim ARD-Olympiaradio zu Beijing nicht anders- die Flaggschiffe "Informationen am..." wurden ständig auf dem Kanal beibehalten. Selbst dann käme ich auf vier Stunden, einer Übernahme von vierzehn bis achtzehn Uhr.

Woher sind die Sendezeiten auf Dok&Deb. bekannt?

von rolling_stone - am 20.08.2014 09:00
Zitat
FrankSch
Wenn ich das richtig verstanden habe werden pro Tag acht Stunden moderiertes IFA-Radio produziert, davon übernimmt DokDeb gerade mal drei Stunden, und das auch noch ausgerechnet zu einer Zeit mit den schwächsten Einschaltquoten. Das klingt für mich jetzt nicht unbedingt so, als wäre DRadio mit Hurra dabei, eher das Gegenteil.


Wenn ich bei dir etwas nicht leiden kann dann deine Gabe alles irgendwie schlecht zu reden. Aus medienpolitischen Gründen darf das DLR nur ausgewählte Dokumente und Debatten auf dem Dok/Deb-Kanal ausstrahlen. Da man selbst nur für die Zeit von 10 bis 13 Uhr für die Programmgestaltung verantwortlich ist (13 bis 18 Uhr übernimmt der rbb) strahlt man auch nur diese Schiene aus.

von Ihre Majestät - am 20.08.2014 09:04
Letztes Jahr hatte der WDR auf WDR Event das IFA Radio von, ich glaube, 15Uhr bis 18Uhr Übernommen.
Weiß man ob das dieses Jahr auch wieder so sein wird?

von robin1990 - am 20.08.2014 09:37
Ich finde 3 Stunden besser als nix und das ist m.E. auch ausreichend. Da ich nicht jeden Tag dieselben Berichte hören will, reichen 3 Stunden jeden Tag auch aus. Wer mehr will kann ja immer noch auf den Webstream ausweichen. Allerdings bezweifle ich, dass es genug Material gibt, um davon jeden Tag 8 Stunden Programm zu machen. Natürlich kann man so ein Programm auch künstlich aufblähen, wenn man zwischendurch immer viel Musik spielt, aber das muss ich persönlich nicht unbedingt haben. Mir und den meisten geht es wohl eher um Informationen von der IFA.

von zerobase now - am 20.08.2014 09:52
Zitat
Ihre Majestät
Wenn ich bei dir etwas nicht leiden kann dann deine Gabe alles irgendwie schlecht zu reden.


Komm bitte erst wieder, wenn du auch inhaltlich was zu meiner Kritik was schreiben kannst.

Zitat
Ihre Majestät
Natürlich kann man so ein Programm auch künstlich aufblähen, wenn man zwischendurch immer viel Musik spielt, aber das muss ich nicht persönlich nicht unbedingt haben.


Die kann man ja dennoch mit übernehmen. Wem das zu viel Musik ist, der kann auf den DLF oder DKultur umschalten.

von FrankSch - am 20.08.2014 10:03
Zitat
FrankSch
Zitat
Ihre Majestät
Wenn ich bei dir etwas nicht leiden kann dann deine Gabe alles irgendwie schlecht zu reden.


Komm bitte erst wieder, wenn du auch inhaltlich was zu meiner Kritik was schreiben kannst.


Hmmm ;-)
Ich habe das hier eigentlich als recht eindeutige inhaltliche Begründung verstanden:
Zitat
Ihre Majestät
Aus medienpolitischen Gründen darf das DLR nur ausgewählte Dokumente und Debatten auf dem Dok/Deb-Kanal ausstrahlen. Da man selbst nur für die Zeit von 10 bis 13 Uhr für die Programmgestaltung verantwortlich ist (13 bis 18 Uhr übernimmt der rbb) strahlt man auch nur diese Schiene aus.


von DH0GHU - am 20.08.2014 10:33
Zitat
FrankSch
Die kann man ja dennoch mit übernehmen. Wem das zu viel Musik ist, der kann auf den DLF oder DKultur umschalten.


Schon klar, aber wenn ich gezielt ein IFA-RADIO einschalte will ich nicht unbedingt 5 Titel am Stück hören um dann einen 1.30 Bericht zu hören. Hier sollte m.E. der Wortanteil zur Musik mindestens 50:50 betragen. Besser wäre sogar mehr. Dazu gehören auch ausführliche Berichte und Interviews jenseits der Häppchenberichterstattung.

von zerobase now - am 20.08.2014 13:58
Zitat
Ihre Majestät
Aus medienpolitischen Gründen darf das DLR nur ausgewählte Dokumente und Debatten auf dem Dok/Deb-Kanal ausstrahlen. Da man selbst nur für die Zeit von 10 bis 13 Uhr für die Programmgestaltung verantwortlich ist (13 bis 18 Uhr übernimmt der rbb) strahlt man auch nur diese Schiene aus.


Das war mir neu,danke. Dokumente und Debatten übernimmt ja auch den ARD-Presseclub, obwohl der zeitgleich auch auf WDR 5 und Antenne Saar läuft und zu den Anfangszeiten von hr-info auch dort live zu hören war. Wenn das IFA-Radio allerdings so gestaltet ist, wie das Olympiaradio zu Beijing, das ja seinerzeit von NDR Info spezial verantwortet wurde, kann man eine Übernahme für wenige Stunden verschmerzen, weil damals sehr viel Musik und vergleichsweise wenig Sport lief. Auch damals wurde das Programm auf Dok&Deb. nur teilweise übernommen. Ich hatte das Programm damals über hr-info auf der Mittelwelle (!) verfolgt. Jenseits der dünn gesäten Liveberichterstattung wiederholten sich die aufgezeichneten Beiträge doch recht schnell.

von rolling_stone - am 20.08.2014 16:12
und die Sendestelle Berlin "IFA" ist seit heute 10:00 über Dok&Deb bundesweit hörbar ;)

Zitat

Sie hoeren das IFA radio
Live aus Berlin
Besuchen sie uns in Halle 2.2


von mor_ - am 05.09.2014 08:25
...und es zeigt sich wieder was AAC alles kann. Es klingt trotz nur 40 kbit/s akzeptabel, allerdings ist es auch wirklich die Untergrenze. Viele Privatsender, Das Rock-am-Ring-Radio und die SWR 4 Regionalversionen klingen/klangen mit 72 kbit/s wesentlich schlimmer.

Irgendwas stimmt aber bei der Musik nicht, da hakt und holpert es bei den Titeln irgendwie.

von Ihre Majestät - am 05.09.2014 08:29
Ich frag mich manchmal was gewisse Leute machen. Im IFA Radio wurde eben eine Mail vorgelesen von einem Radiohörer der sagt dass er das IFA Radio bei Frankfurt/Main im Bundesmuxx hören wollte, aber keinen Empfang (!!!) hat. Jörg Wagner meinte dann nur verlegen, er soll es über Internet versuchen, mit seinem Modell gehe es wohl nur direkt unterm Sendeturm...

von Ihre Majestät - am 05.09.2014 09:09
Fake-Anrufer? Es gibt immer solche, die DAB+ nicht empfangen wollen, obwohl sie könnten. Oftmals hört man die dann genau aus diesem Grund am Radio;-).

von drahtlos - am 05.09.2014 09:57
@Majestät: So undenkbar ist das gar nicht. Ich arbeite 11km vom Schoksberg weg, unterhalb der Göttelborner Höhe, die hier als als natürliche Barriere in Richtung Schocksberg fungiert. Der Arbeitsplatz selbst ist in einer Stahlbetonhalle. Und als ob das noch nicht genug wäre erhebt sind hinter der Firma, ziemlich präzise in Richtung des BM-Senders, ein etwa 20 Meter hoher Erdwall, über den die Autobahn A1 führt. So blöde Konstellationen sind durchaus möglich, und DAB+ ist dafür leider weitaus anfälliger als UKW mit seinen 100kW-Brummern.

von FrankSch - am 05.09.2014 10:18

Re: IFA Radio auf auf Langwelle 153 kHz

für alle die das IFA Radio nicht über DAB hören können/wollen/sollen mein Tipp:

IFA Radio wird naturlich auf Langwelle 153 kHz übertragen. (wie alle Dok&Deb Programe ;) )

Ein kleines Schmankerl zu 90 Jahre IFA - und imho heuer die letzte Gelegenheit :D

von mor_ - am 05.09.2014 10:57
seit 13 Uhr läuft das IFA Radio wie geplant nicht mehr über Dok&Deb, das DLS läuft aber weiter

Fri Sep 5 13:07:43 2014 : Dradio - Dokumente und Debatten
Fri Sep 5 13:07:23 2014 : Sie hoeren das IFA Radio
Fri Sep 5 13:07:02 2014 : Sie hoeren das IFA Radio mit On the Line von Faded Paper Figures
Fri Sep 5 13:06:43 2014 : Dradio - Dokumente und Debatten
Fri Sep 5 13:06:23 2014 : Sie hoeren das IFA Radio
Fri Sep 5 13:06:03 2014 : Live aus der Halle 2.2
Fri Sep 5 13:05:43 2014 : Dradio - Dokumente und Debatten
Fri Sep 5 13:05:23 2014 : Live aus der Halle 2.2
Fri Sep 5 13:05:03 2014 : Sie hoeren das IFA Radio
Fri Sep 5 13:04:43 2014 : Dradio - Dokumente und Debatten
Fri Sep 5 13:04:23 2014 : Sie hoeren das IFA Radio
Fri Sep 5 13:04:02 2014 : Sie hoeren das IFA Radio mit Stranger von Chris Malinchak
Fri Sep 5 13:03:43 2014 : Dradio - Dokumente und Debatten
Fri Sep 5 13:03:22 2014 : Sie hoeren das IFA Radio mit Stranger von Chris Malinchak
Fri Sep 5 13:03:03 2014 : Live aus der Halle 2.2
Fri Sep 5 13:02:43 2014 : Dradio - Dokumente und Debatten

von mobi - am 05.09.2014 11:07

Re: IFA Radio auf auf Langwelle 153 kHz

Zitat
mor_
IFA Radio wird naturlich auf Langwelle 153 kHz übertragen. (wie alle Dok&Deb Programe ;) )


Auch auf 177 kHz oder 207 kHz?
Die könnte ich hier nämlich besser empfangen (wenn es hier schon kein Bundesmuxx gibt :angry:).

von Cha - am 05.09.2014 14:06
Zitat

auf 153 und 177 nicht aber 207

Hätte man sich da nicht auf eines der 2 DLR-Programme einigen können? Also nur auf DLF 153 + 207 oder nur auf die Stimme der BRD auf 177 KHz?
Wie immer ist das DLR, wenn die Stimme der BRD an Bord ist, weder Fisch noch Fleisch.

von Schwabinger - am 05.09.2014 16:22

Re: IFA Radio auf auf Langwelle 153 kHz

Zitat
mor_
für alle die das IFA Radio nicht über DAB hören können/wollen/sollen mein Tipp:

IFA Radio wird naturlich auf Langwelle 153 kHz übertragen.


... in DRM, oder? :joke:

von kokido7 - am 05.09.2014 16:39
Radio eins ist ja auch am IFA Radio beteiligt. Wird das dort auch übertragen, wenn ja zu welchen Zeiten?

von Cha - am 06.09.2014 09:33
Zitat
jug
Das Ifa Radio wird während der Ifa in diesem Jahr deutschlandweit auf dem Dok/Deb Kanal des D-Radios zu empfangen sein.


Und so sieht das bei mir in der Praxis aus.

Ich hoerte dort einen Bericht zum Thema Smartphone und Radio; Fazit (aus meiner Erinnerung): Smartphone-Hersteller sind nicht besonders daran interessiert, Radio (sei es UKW und/oder DAB+) im Smartphone verfuegbar zu machen (wegen geringer Nachfrage); viele neuere Smartphone-Modelle schon ohne vorinstallierte Radio-App.

Das passt irgendwie auch 'n gaaanz bisschen zu dieser Kurzmeldung.

von kokido7 - am 06.09.2014 12:42
Zitat
kokido7
Das passt irgendwie auch 'n gaaanz bisschen zu dieser Kurzmeldung.


Wenn nicht mal der es versteht, brauchen wir uns ja keinen Kopf darüber zu machen. Vielleicht übertragen sie es beim nächsten mal komplett.

von FrankSch - am 06.09.2014 19:51
War gestern in DE unterwegs und konnte auch zuhören. Gut gemacht, interessante Themen, Musikauswahl ok und klanglich im Auto war es auch brauchbar.

Es wurde auch schön für DAB+ getrommelt mit LIVE Verlosung eines Technisat Radios auf der IFA, und weiteren Beiträgen und auch ein Interview des DLR (DLR?) Chefs, der gerade spontan da war.


M.

von Cyberjack - am 07.09.2014 12:36
Der D-RADIO-Intendant hat die Begründung für die Begrenzung
des IFA-Radios auf nur drei Stunden über DokDeb schnell nachgereicht:

Die D-Radio-Rechtsabteilung hat Bedenken, dass die Sendelizenz
für DokDeb eine komplette Übernahme nicht zulässt.
Man sei der Meinung, dass man ein "Veranstaltungsradio" für
drei Stunden senden dürfe, aber eben nicht mehr.

bis denn, BEN

von Resistor - am 07.09.2014 15:41
Zitat
Resistor
Die D-Radio-Rechtsabteilung hat Bedenken, dass die Sendelizenz
für DokDeb eine komplette Übernahme nicht zulässt.
Man sei der Meinung, dass man ein "Veranstaltungsradio" für
drei Stunden senden dürfe, aber eben nicht mehr.


Als SWR3 das komplette Rock am Ring auf einem eigens dafür geschaffenen Eventradio auf DAB+ übertragen hat, hat auch kein Hahn danach gekräht.

von FrankSch - am 07.09.2014 19:32
Zitat
FrankSch
Zitat
kokido7
Das passt irgendwie auch 'n gaaanz bisschen zu dieser Kurzmeldung.


Wenn nicht mal der es versteht, brauchen wir uns ja keinen Kopf darüber zu machen. Vielleicht übertragen sie es beim nächsten mal komplett.
Ich hatte das Interview selbst nicht gehört, nur die nachgeschobene medienrechtliche Erklärung durch J.W.
Aber inzwischen bin ich mir gar nicht mehr sicher, ob 8 Stunden am Stück als Ereignisradio nicht doch möglich wären - den guten Willen vorausgesetzt, das im Hörersinne etwas großzügiger zu interpretieren. Könnte aber sein, dass man die Langwellenhörer nicht so lange vom regulären Programm abkoppeln möchte...

Was die noch nirgendwo erwähnt wurde, ist, dass Dok&Deb auch via DVB-C/DVB-S auf dem ZDF-TP verfügbar ist - da gibt es allerdings keinerlei Anzeige im EPG oder Radiotext. Kann mal also überall, wo Astra hinkommt ohne Internet hören - mit den 128kbps MP2...

von Hagen - am 08.09.2014 01:00
Zitat
Hagen
Was die noch nirgendwo erwähnt wurde, ist, dass Dok&Deb auch via DVB-C/DVB-S auf dem ZDF-TP verfügbar ist - da gibt es allerdings keinerlei Anzeige im EPG oder Radiotext. Kann mal also überall, wo Astra hinkommt ohne Internet hören - mit den 128kbps MP2...


Hier (Saarland, Kabel Deutschland-Anschluss) ist DokDeb definitiv nicht via DVB-C verfügbar.

von FrankSch - am 08.09.2014 03:10
Vielleicht will der DLF doch nicht in Verdacht geraten so eine Art "CMT-Messeradio", "Maimarktradio" oder "Rock-am-Ring-Radio" wie der SWR zu veranstalten (die nun mal mit öffentlich-rechtlichem Auftrag nichts und gar nichts zu tun haben, sondern schlichtweg private (Messe-) Veranstaltungen bewerben).
Und mit Dokumenten & Debatten hat ein Messeradio wohl auch nicht im Ansatz was zu tun.

von Schwabinger - am 08.09.2014 18:00
Zitat
Schwabinger
Und mit Dokumenten & Debatten hat ein Messeradio wohl auch nicht im Ansatz was zu tun.


Die Webseite von DokDeb sagt folgendes

Zitat

Der nationale Hörfunk dokumentiert herausragende Ereignisse in Form von Sondersendungen, die über Digitalradio (DAB+ und DVB-S ZDF-Vision), Langwelle (153 und 177 KHz) und via MP3-Livestream im Internet übertragen werden.


Was "herausragende Ereignisse" genau sind, naja, das ist Auslegungssache.

von FrankSch - am 08.09.2014 18:15
Entscheidend ist, dass das DRadio drei Hörfunkprogramme veranstalten darf (DLF, DKultur, DWissen), und Dok&Deb deswegen nicht den Charakter eines Programms, sondern nur den von Sonderübertragungen haben darf.

von freiwild - am 08.09.2014 18:39
Zitat

Entscheidend ist, dass das DRadio drei Hörfunkprogramme veranstalten darf (DLF, DKultur, DWissen), und Dok&Deb deswegen nicht den Charakter eines Programms, sondern nur den von Sonderübertragungen haben darf.

die ganzen (SWR-) Messeradios von der CMT, Maimarkt, Nürburgring & Co. würde ich auch nicht als Programm bezeichnen, sondern schlichtweg nur als reine WERBUNG für die Messe und die Veranstaltung dort. Auch wenn das ggf. von "Nachwuchsredaktueren" betreut wird.
Ureigenster Auftrag einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt so ein Messewerberadio :D

von Schwabinger - am 09.09.2014 16:55
Die Messeradios des SWR sind ein Ausbildungsprojekt und finde es den richtigen Weg, wenn man die Volotäre und Mediengestalter nicht nur auf eine Kunstantenne senden lässt, sondern deren Programm auch wirklich zu hören ist.

von DigiAndi - am 21.09.2014 15:55
Beim ARD-Olympiaradio zu Beijing hat man sich eigentlich auch nur zu den Informationen am Morgen / Mittag aus diesem Sonderprogramm ausgeblendet, also wäre durchaus mehr dringewesen.
Allerdings habe ich deutlich mehr Musik und nichtssagende Moderation als ernsthaften Inhalt vernommen, so dass es kein Verlust für Deutschland war, nicht die ganze Veranstaltung zu übertragen.

von rolling_stone - am 21.09.2014 19:45
Zitat
DigiAndi
Die Messeradios des SWR sind ein Ausbildungsprojekt und finde es den richtigen Weg, wenn man die Volotäre und Mediengestalter nicht nur auf eine Kunstantenne senden lässt, sondern deren Programm auch wirklich zu hören ist.

Nee.
Für Ausbildung reicht es, wenn die auf einer "Kunstantenne" senden. Zum Abhören ihrer Ergebnisse reicht die Aufnahme. Angestellt und ausgebildet sind die ja nicht für ein Werbeprogramm für eine (private) Messe. Mit öffentlich-rechtlichem Auftrag oder gar Ausbildungsauftrag hat ein pures Werbe-Messeradio im Stil von "kommen Sie zu der CMT" oder "kommen Sie zum Maimarkt" nun mal rein gar nichts zu tun. Schon eher was mit Gebührenverschwendung und Pervertierung des öffentlich-rechtlichen Auftrags.

von Schwabinger - am 23.09.2014 17:36
Gebührenverschwendung, soso... Hmmm, wie ist das denn dann mit dem Fußball und dem öffentlich-rechtlichen Auftrag? Ist das nicht letztendlich auch nur eine private Veranstaltung und jede Berichterstattung auch nur Werbung dafür? Ach so, großes öffentliches Interesse? Setzen wir mal das öffentliche Interesse ins Verhältnis zu den Kosten, dann kommt glaube ich so ein kleines Messe-Veranstaltungsradio im Vergleich auch ganz gut weg.

von Habakukk - am 23.09.2014 17:43
und vor allem ist es für die Volos was andees, ob sie auf ner Kunstantenne senden oder live zu hören sind. Da kann man doch wenigstens sagen, ich bin tatsächlich im und beim Radio. Lasst den Volontären doch ihren Stolz. Zumal die Antenne so winzig ist, dass das Programm schon wenige Kilometer außerhalb des Maimarktgeländes nicht einmal mehr angerauscht zu hören war.

von rolling_stone - am 23.09.2014 18:48
Auch über private Veranstaltungen kann journalistisch berichtet werden. Zudem ist es auch ein Unterschied´, ob von Zuhörern Feedback zu einer Sendung kommt oder nur gegenseitige Manöverkritik unter den Mitauszubildenden.
Auch das Ifa-Radio war nicht nur Werbung für die Ifa sondern auch Berichterstattung über neue Geräte und Entwicklungen etc.

von HansEberhardt - am 23.09.2014 19:04
Das öffentliche Interesse ist nur ein Kriterium. Wie sieht es mit einem Auftrag aus? Wenn die ARD-Volos nicht ausgelastet sind, dann können sie mal nachts paar Nachrichten vorlesen oder eine Sendung moderieren. Sind es nicht die ZDF-Nachwuchskräfte, die nachts die Nachrichten vorlesen?
Wenn es für die Programme ein öffentliches Interesse besteht, warum werden diese dann in DAB-Parlaments- und Ereigniskanälen ausgestrahlt? Wer üben möchte, kann das in einem privat veranstalteten Eventradio machen oder beim offenen Kanal. Und wenn es Bedarf für einen Erprobungskanal in DAB gibt, dann soll die zuständige Landesmedienanstalt dem Offenen Kanal ein paar CUs im öffentlich-rechtlichen MUX spendieren. So würde der Rundfunkbeitrag den Gebührenzahlern zugutekommen. Heute versickert dieser z.B. in NRW im Grimme-Institut, einer privaten Filmschule oder einer Stiftung für Vielfalt und Partizipation.

von Seltener Besucher - am 23.09.2014 19:31
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