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DAB Digitalradio Forum
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Manfred Z, Bolivar diGriz, Nordlicht2, FrankSch, pomnitz26, Zwölf, Japhi, dab_4

[DAB] Ausbau 2017 - 2020 / 20. KEF-Bericht

Startbeitrag von Manfred Z am 13.04.2016 10:48

Aus der Pressemitteilung der KEF:

>> Rundfunkbeitrag kann um 30 Cent auf 17,20 Euro sinken

Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) stellt in ihrem 20. Bericht für 2017 bis 2020 einen Überschuss der Rundfunkanstalten von 542,2 Mio. € fest. Sie empfiehlt eine Absenkung des Rundfunkbeitrags um 30 Cent auf monatlich 17,20 €.

Am 13. April 2016 hat der Vorsitzende der KEF, Dr. Heinz Fischer-Heidlberger, den 20. Bericht in Mainz an die Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder, die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer, übergeben. > Die Kommission erkennt für das Entwicklungsprojekt Digitaler Hörfunk (DAB+) bei der ARD einen Bedarf von 89,4 Mio. € und beim Deutschlandradio von 63,6 Mio. € an. Bei der ARD wurde die Anmeldung um 33,3 Mio. €, beim Deutschlandradio um 10,1 Mio. € gekürzt. Die Kommission stellt fest, dass es nicht wirtschaftlich ist, zwei Verbreitungswege für den Hörfunk über die von ARD und Deutschlandradio geplante Zeitdauer parallel zu betreiben. Der Umstieg auf das im Vergleich zu UKW kostengünstigere Digitalradio kann nicht gelingen, wenn es nicht zu klaren Festlegungen von Bund und Ländern zu DAB+ kommt und ein realistischer Abschaltzeitpunkt für UKW beschlossen wird (vgl. Zusatzinformation 5). > Zusatzinformation 5: Digitaler Hörfunk (DAB+)

Die Kommission beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema Digitaler Hörfunk. Für die Periode
2017 bis 2020 haben die ARD 122,7 Mio. € und das Deutschlandradio 73,7 Mio. € für das
Entwicklungsprojekt DAB+ angemeldet.

Es ist Aufgabe der Kommission, den Finanzbedarf der Rundfunkanstalten anhand der Maßstäbe
von Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit zu überprüfen. Problematisch bei der Beurteilung des Finanz-
bedarfs für DAB+ ist insbesondere, dass die Dauer der Simulcastphase, also die Phase der
Parallelnutzung von UKW und DAB+, nicht abzusehen ist. Es ist nicht wirtschaftlich, zwei Verbrei-
tungswege für den Hörfunk parallel zu betreiben. Die Kommission steht vor dem Problem, dass
bisher keine klaren Rahmenbedingungen für die Einführung von DAB+ und die Abschaltung von
UKW geschaffen wurden. Sie muss Entscheidungen treffen, mit denen sie eine Verantwortung
übernimmt, die andere, insbesondere die Politik, private und öffentliche Rundfunkanbieter und die
Rundfunknetzbetreiber tragen müssten.

Gleichzeitig ist der Markterfolg von DAB+ weiterhin begrenzt. Es ist festzustellen, dass lediglich
10 % der Haushalte mindestens einen DAB+-Empfänger besitzen (6,4 Mio. Geräte von 194 Mio.
Hörfunkempfängern insgesamt).

In ihrem 20. Bericht betrachtet die Kommission die Kosten der Hörfunkverbreitung per UKW und
DAB+ erstmalig gemeinsam und führt sie stufenweise auf das Niveau zurück, das nach Angaben
der Rundfunkanstalten für die alleinige Verbreitung von DAB+ benötigt werden wird. Dabei geht sie
davon aus, dass es angesichts der noch ausstehenden Entscheidungen nicht gelingt, die UKW-
Verbreitung vor Ende 2028 einzustellen. In der Konsequenz reduziert die Kommission die Anmel-
dungen für die terrestrische Hörfunkverbreitung bei der ARD um 33,3 Mio. € und beim Deutsch-
landradio um 10,1 Mio. € und plant eine weitere zusätzliche Reduktion in vergleichbarer Höhe
auch für die folgenden Beitragsperioden.

Der Umstieg auf das im Vergleich zu UKW kostengünstigere Digitalradio kann nicht gelingen,
wenn es nicht zu klaren Festlegungen zu DAB+ kommt und ein realistischer Abschaltzeitpunkt für
UKW beschlossen wird. Gleichzeitig müssen rundfunkpolitische Entscheidungen getroffen werden,
die verhindern, dass das Duale System aus öffentlich-rechtlichen und privaten Programmanbietern
in eine Schieflage gerät. Hier eine Lösung zu finden, ist Aufgabe von Bund und Ländern.

Die Kommission erwartet, dass mit den Anmeldungen von ARD und Deutschlandradio zum
22. Bericht im Frühjahr 2019 die folgenden Meilensteine erreicht worden sind:

- Bund und Länder haben eine Entscheidung über ein Konzept zur Abschaltung von UKW getroffen.

- Die Marktpartner haben sich auf eine Methodik zur Ermittlung der DAB+-Nutzung geeinigt und
die Nutzungszahlen werden publiziert.

- Bedeutende Automobilhersteller bieten DAB+-Radios als Serienausstattung an.

- Mindestens 27 % aller Haushalte besitzen ein DAB+-Empfangsgerät.

[ausführlich im Bericht, Seite 187 bis 191]

Antworten:

Sehr Interessant:

Zitat:
In ihrem 20. Bericht betrachtet die Kommission die Kosten der Hörfunkverbreitung per UKW und
DAB+ erstmalig gemeinsam und führt sie stufenweise auf das Niveau zurück, das nach Angaben
der Rundfunkanstalten für die alleinige Verbreitung von DAB+ benötigt werden wird....

Damit ist klar wohin die Reise langfristig geht. Die ARD Anstalten werden gezwungen ihre Ausgaben fuer UKW Stueck fuer Stueck zurueckzufahren, denn das UKW Netz koennen sie zu den veranschlagten Kosten eines alleinigen DAB+ Betriebes nicht betreiben.

von Nordlicht2 - am 13.04.2016 11:08
Oder sie frieren den DAB-Ausbau ein, um UKW weiter zu betreiben ;-)

von Japhi - am 13.04.2016 11:10
Ginge auch, dann muessten sie aber trotzdem das UKW Netz reduzieren. Denn sie bekommen irgendwann nur noch das Geld, was das DAB+ Netz kosten wuerde. Da MDR und BR sowieso schon DAB+ fast im Vollausbau haben, ein eher unwahrscheinliches Szenario.:)

Die 15% Kuerzung bei den DRadios wird kaum Auswirkungen haben und man wird die Planungen fuer die Netzabdeckung 2020 wohl beibehalten koennen.
Die fast 30% bei den ARD wird sicher im Norden herhalten muessen, um es weiterhin ganz langsam angehen zu lassen. Aber selbst da, setzt man es auf 30% weniger Standorte um, hat man schon eine sehr gute Abdeckung, nur noch nicht ueberall Deep Indoor.

von Nordlicht2 - am 13.04.2016 11:21
Was mich verwundert, ist das Missverhältnis für die Staatssender vom DLF und die Sender der ARD: Obwohl der DLF nur 3 Programme und die ARD mehrere Dutzend Programme betreiben, gesteht man dem DLF Pi mal Daumen 2/3 des Etats der ARD-Sender zu. Warum?

Ansonsten habe ich den Eindruck, die KEF zementiert den Status Quo. Kein massiver DAB+ Ausbau = keine nennenswerte Steigerung der Empfänger-Verkäufe. Keine Steigerung der DAB+-Verkäufe = Abschalttermin für UKW nicht akzeptabel. Was will die KEF denn überhaupt? Will man den Wechsel auf DAB+, oder will man noch ein paar Jahre rumeiern, um dann doch DAB+ für gescheitert zu erklären?

von Bolivar diGriz - am 13.04.2016 11:34
Auch wenn es eine Handlung der KEF pro DAB+ ist, finde ich, dass sie sich aus der Entscheidung über Verbreitungswege heraushalten und den jeweiligen Anstalten überlassen sollte. Ich meine, der Sinn der Wirtschaftlichkeitsprüfung sollte doch in erster Linie sein, die Beitragszahler vor vermeidbaren Kosten zu bewahren. In Bayern etwa zahlen die Beitragszahler mtl. 30 Ct für die Ausstrahlung der 10 BR-Radioprogramme und 2 Fernsehprogramme. Der Löwenanteil geht sicher fürs Fernsehen drauf; der Vorteil, den Beitragszahler von einer DAB-Ausstrahlung ohne UKW-Simulcast hätten, bestünde wohl im einstelligen Centbereich. Dem gegenüber stehen die Anschaffungskosten für neue Radios ab ca. 25€.

von Zwölf - am 13.04.2016 11:36
Pressemitteilung des Deutschlandradio:

>> 20. KEF-Bericht: Deutschlandradio sieht die Empfehlungen positiv

Kommission setzt wichtigen Meilenstein für den Ausbau von DAB+

Deutschlandradio-Intendant Dr. Willi Steul zeigte sich zufrieden mit den Empfehlungen der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF), die heute als 20. KEF-Bericht in Mainz den Vertretern der Bundesländer übergeben wurden. "Mit dem Ergebnis kann Deutschlandradio in der Finanzierungsperiode 2017 bis 2020 seinen soliden Kurs weiter fortsetzen", so Intendant Dr. Willi Steul. Dabei sei natürlich nicht in jedem Einzelfall eine völlige Übereinstimmung zwischen der Körperschaft und den Feststellungen der Kommission erzielt worden. Dies sei, so Steul, in einem solchen Verfahren auch nicht zu erwarten. Der künftige Anteil am monatlichen Rundfunkbeitrag in Höhe von 0,49 Euro (bisher 0,48 Euro) wird die Arbeit und die Fortentwicklung des nationalen Hörfunks in den kommenden vier Jahren gewährleisten.

Besonders positiv ist dabei aus Sicht von Deutschlandradio, dass die KEF das Projekt "Digitaler Hörfunk" weiter stützt. Die knapp 64 Millionen Euro, die Deutschlandradio hierfür im Zeitraum 2017 bis 2020 aus den Beitragsmitteln erhalten soll, werden in einen weiteren offensiven Ausbau des Sendernetzes investiert (die Landesrundfunkanstalten der ARD erhalten hierfür fast 90 Millionen Euro). Schon Mitte 2016 erreichen die Deutschlandradio-Programme mit DAB+ eine höhere Flächenabdeckung als über UKW. Im Jahr 2020 wird der mobile Empfang in über 99 Prozent der Fläche Deutschlands möglich sein und nahezu 95 Prozent der Menschen im Bundesgebiet werden dann Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur und DRadio Wissen mittels DAB+-Gerät hören können.

"Für uns als nationalen Programmanbieter ist die durchgehende Digitalisierung des Hörfunkempfangs von strategisch höchster Bedeutung. Außerdem erreichen wir operativ damit eine technische Reichweite, die uns für nahezu alle Beitragszahlerinnen und Beitragszahler in Deutschland empfangbar macht. Deshalb ist es für uns von zentraler Bedeutung, dass die KEF hier einen wichtigen Meilenstein setzt", so Intendant Dr. Willi Steul. Nunmehr seien auch die übrigen Akteure aufgefordert, sich der Herausforderung offensiv zu stellen. "Für eine angezogene Handbremse bei der Digitalisierung des Hörfunkempfanges gibt es keinen Anlass", unterstreicht der Deutschlandradio-Intendant.

Für die Wirtschaftlichkeit des Umstiegs von der analogen UKW zur digitalen DAB+-Verbreitung ist es dabei essenziell, die Übergangszeit, in welcher in beiden Standards gesendet werden muss (Simulcast-Phase), so kurz wie möglich zu halten. Auf diesen Zusammenhang weist auch die KEF in ihrem nun vorliegenden 20. Bericht deutlich hin. Sie betrachtet deshalb auch erstmalig die Kosten für diese Verbreitungswege als wirtschaftliche Einheit. Nach Einschätzung von Deutschlandradio ist dies ein wichtiges Signal für die Übergangsstrategie. Diese Phase müsse auch durch politische und öffentliche Kommunikation sowie ein entsprechendes Marketing gestützt werden. Zu diesem Zweck wird der Sender bereits in diesem Frühjahr in enger Abstimmung mit der ARD und den übrigen Akteuren seine eigenen Aktivitäten ausbauen und arbeitsteilig fokussieren. "Wir glauben an den Erfolg von DAB+ und werden unseren Beitrag dafür leisten, dass der digitale Hörfunk ein Erfolg wird. Wenn es dann eine große Gemeinschaftsleistung von Hörfunkanbietern, Regulatoren, Politik, Netzbetreibern sowie Geräteherstellern und Handel gibt, wird der Umstieg ganz sicher gelingen", so Dr. Willi Steul abschließend.

von Manfred Z - am 13.04.2016 14:06
Pressemitteilung des VPRT:

>> VPRT zur Veröffentlichung des KEF-Berichts:
Maßnahmen gegen Schieflage im dualen Radiosystem einleiten


Berlin, 13. April 2016 - Im 20. KEF-Bericht wird auch der Finanzbedarf von ARD und Deutschlandradio für den digitalen Hörfunk festgestellt. Dieser beträgt in der kommenden Beitragsperiode (2017 - 2020) trotz deutlicher Kürzungen für die ARD 89,4 Millionen Euro sowie 63,6 Millionen Euro für das Deutschlandradio. Mit der Anmeldung in 2019 fordert die KEF von ARD und Deutschlandradio die Erreichung bestimmter „Meilensteine“ wie etwa eine Entscheidung von Bund und Ländern zur Zukunft von UKW, die Publikation von DAB+-Nutzungszahlen mit einheitlicher Methodik sowie eine Steigerung der tatsächlichen Verbreitung von DAB+-Empfängern in Haushalten und Autos.

Klaus Schunk, Vorsitzender des Fachbereichs Radio und Audiodienste im VPRT: „Digitalradio ist weit mehr als nur DAB+. Insofern ist es richtig, wenn die KEF erhebliche Kürzungen vornimmt und die Freigabe von Mitteln an die tatsächliche Marktentwicklung von DAB+ knüpft, indem sie Meilensteine definiert.“ Die KEF schätzt in ihrem Bericht die Kosten des Projekts Digitaler Hörfunk seit dessen Start und im Falle einer Fortführung bis 2025 auf ca. 584 Millionen Euro. Schunk: „Der private Hörfunk muss den Herausforderungen der Digitalisierung aus dem Markt stemmen. Diese Summen verdeutlichen, dass hier ohne ein Finanzierungsmodell für die Privaten keine Chancengleichheit gegeben ist.“

Zur Forderung der KEF an die Politik, klare Rahmenbedingungen für die Einführung von DAB+ wie z. B. einen realistischen Abschaltzeitpunkt für UKW zu beschließen, ergänzt Schunk: „Ein Abschaltdatum ist keine Lösung und wird vom VPRT abgelehnt. Man kann einen Standard nicht politisch verordnen. Über seinen Erfolg entscheiden einzig die Hörer. Im Übrigen hindert niemand die Kollegen der ARD daran, ihre Programme nur noch über DAB+ auszustrahlen, statt umgekehrt Digitalprogramme auf UKW aufzuschalten. Hiermit könnten sie auch den Befürchtungen der KEF begegnen, einen unbefristeten Parallelbetrieb von UKW und DAB+ durch den Rundfunkbeitrag zu fördern.“

Schunk abschließend: „Die KEF hat Recht, dass dringend politische Entscheidungen erforderlich sind, damit das duale Radiosystem nicht zunehmend in Schieflage gerät.“ Zu diesen Maßnahmen zählt aus Sicht des VPRT u. a. die Harmonisierung der Werbezeiten aller ARD-Hörfunksender nach dem NDR-Modell sowie eine klare Begrenzung der ARD-Aktivitäten auf den Funktionsauftrag.

von Manfred Z - am 13.04.2016 14:17
Zitat
Manfred Z
Aus der Pressemitteilung der KEF:
[...]
Die Kommission erwartet, dass mit den Anmeldungen von ARD und Deutschlandradio zum
22. Bericht im Frühjahr 2019 die folgenden Meilensteine erreicht worden sind:

- Bund und Länder haben eine Entscheidung über ein Konzept zur Abschaltung von UKW getroffen.

- Die Marktpartner haben sich auf eine Methodik zur Ermittlung der DAB+-Nutzung geeinigt und
die Nutzungszahlen werden publiziert.

- Bedeutende Automobilhersteller bieten DAB+-Radios als Serienausstattung an.

- Mindestens 27 % aller Haushalte besitzen ein DAB+-Empfangsgerät.


Hm. Aber auf die Erreichung von zumindest dem dritten und vierten Meilenstein haben ARD und Deutschlandradio doch praktisch keinen Einfluss, oder? Klar, theoretisch könnten sie ihre Programme nur noch per DAB+ verbreiten und so versuchen, Autohersteller und Privatleute dazu zu drängen, DAB+-Radios als Serienausstattung anzubieten bzw. zu kaufen, aber praktisch würde der Schuss nach hinten losgehen.

Beispielsweise können die Erfüllung des dritten Meilensteins nur durch das entsprechende Tun von bedeutenden Automobilherstellern und die Erfüllung des vierten Meilensteins nur durch das Kaufverhalten von Privatleuten erreicht werden. Aber welchen Nutzen sollten bedeutende Automobilhersteller und Privatleute davon haben, dass Meilensteine einer ominösen "KEF" erfüllt werden? Ottonormalverbraucher weiß vermutlich gar nicht, dass es sie gibt.

von dab_4 - am 13.04.2016 14:53
Ich hoffe das gerade die Autohersteller spätestens jetzt begriffen haben wie es weiter gehen muss.

von pomnitz26 - am 13.04.2016 15:11
Fragt sich wer die bessere Lobby hat: Die Autobauer oder die Öffentlich-Rechtlichen Rundfunksender. Ich habe da so einen Verdacht...

von Bolivar diGriz - am 13.04.2016 17:26
Zitat
Manfred Z
Die KEF schätzt in ihrem Bericht die Kosten des Projekts Digitaler Hörfunk seit dessen Start und im Falle einer Fortführung bis 2025 auf ca. 584 Millionen Euro. Schunk: „Der private Hörfunk muss den Herausforderungen der Digitalisierung aus dem Markt stemmen. Diese Summen verdeutlichen, dass hier ohne ein Finanzierungsmodell für die Privaten keine Chancengleichheit gegeben ist.“


Nur damit ich das richtig verstehe. Der VPRT beschwert sich, dass die ARD Geld für etwas bekommt, wovon sie eh nichts wissen wollen? Das klingt etwas (geistig) verwirrt.

von FrankSch - am 13.04.2016 17:44
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