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DAB+ Ausbau der ARD Anstalten bis 2020

Startbeitrag von jug am 23.07.2016 11:37

https://www.slideshare.net/fullscreen/WorldDAB/10-facts-about-dab-in-germany/2

In vielen Berichten war immer wieder zu lesen, die ARD bekennt sich nun geschlossen zu DAB+. Ist das wirklich so, oder sind da nur Bayern und die 3x MDR Länder und der Südwesten der Republik gemeint.
Die in dem Artikel der ARD gibt es eine Karte mit dem Ausbau bis Ende 2017 (Planungsstand Juni 2016) und der sieht für einige Bundesländer nicht so gut aus. Ende 2017 wird der Bundesmux fast flächendeckend sein, aber einige ARD Anstalten ziehen da nicht in der gleichen Geschwindigkeit mit, obwohl die Gelder für den Ausbau ja nun ab 2017 durch die KEF freigegeben sind und doch nun kein Problem mehr darstellen sollten?

Antworten:

Re: DAB+ Ausbau der ARD Anstalten bis 2017

Ich wuerde das erstmal nicht ueberbewerten. Auch der NDR hatte bisher in PMs betont, dass der Ausbau 2017 weitergehen wird. Wenn im Juni 2016 noch nicht bekannt ist, welche Standorte eineinhalb Jahre spaeter in Betrieb sein werden, finde ich das nicht ungewoehnlich. Ich erwarte von den ARD Anstalten fruehestens zur IFA im September neue Planungsziele fuer 2017. Persoenlich gesehen, ich werde schon mit dem Stand Ende 2016 an allen meinen Aufenthaltsorten Empfang haben. Ist ja nicht weiter schlimm ab und zu auch mal die Fensterklemmantenne am Auto zu nutzen.

von Nordlicht2 - am 23.07.2016 11:57

Re: DAB+ Ausbau der ARD Anstalten bis 2017

Im Prinzip sinds nur NDR und RBB die etwas hinterherhinken. Den Rückstand, den sie in der Vergangenheit aufgebaut haben, können sie jetzt auch nicht in ein paar Monaten aufholen. Beim RBB spielen möglicher Weise auch finanzielle Gründe eine Rolle.

von Zwölf - am 23.07.2016 12:16

Re: DAB+ Ausbau der ARD Anstalten bis 2017

Das der NDR in der aktuellen Periode, aus welchen Gründen auch immer, wenig Geld für den DAB+ Ausbau geplant hatte, ist für mich Geschichte. Deshalb sind ja aktuell für 2016 nicht mehr Sender möglich, aber das man für 2017 nichts plant ist schon sehr merkwürdig! Klar gibt es Probleme bei der Planung einzelner Standorte, aber deshalb kann man die doch veröffentlichen und muß vielleicht Kompromisse machen und für einen leistungsstärkeren Sender dann vielleicht zwei kleine bauen, obwohl dies dann mehr kostet. Aber das im gesamten Norden 2017 nichts passiert und die anderen Bundesländer haben dann flächendeckende in door Versorgung, das kann nicht sein.
Vielleicht sollte man beim NDR seine Kommunikation zu seinen Hören überdenken und sich, wie der SWR, auch für Wege wie Foren öffnen!
Programmmäßig macht der NDR alles richtig. Mit NDR Plus hat er ein Programm geschaffen, das gut ankommt und wenig kostet. Da kann man nur sagen, danke NDR , bitte noch ein weiteres Programm mit einer anderen Musikfarbe.
Nur was nützen neue digitale Programme, wenn man die nicht überall hören kann. Der NDR Versorgungsauftrag gilt nicht nur für Städte über 100 000 Einwohner! Es müssen alle Einwohner in Norddeutschland GEZ für den NDR zahlen und die haben dann auch ein Recht auf NDR Plus und NDR Blue.

von jug - am 23.07.2016 12:44

Re: DAB+ Ausbau der ARD Anstalten bis 2017

Geht man nach der Karte,scheint der WDR auch 2017 keine Anstalten zu machen hier in Ostwestfalen mal mehr Dampf auf die Antennen geben zu wollen. Ohne den WDR kann wohl auch der Bundesmux am Bielstein nicht starten,tollen Aussichten. Der Bielstein muss auf 10 kw hoch und dazu den 5c.

von Hallenser - am 23.07.2016 12:54

Re: DAB+ Ausbau der ARD Anstalten bis 2017

Das die KEF die Gelder für den Zeitraum 2017 bis 2020 genehmigt hat, bedeutet zunächst nur, dass die Anstalten eine genauere Planung für die nächsten Jahre erstellen können. Wirklich konkret wird es aber erst, wenn der Haushaltsplan 2017 von den Gremien verabschiedet ist. Das dauert noch bis Ende 2016. Bis dahin gilt der alte Planungsstand.

von Manfred Z - am 23.07.2016 12:58

Re: DAB+ Ausbau der ARD Anstalten bis 2017

Zitat
Hallenser
Geht man nach der Karte,scheint der WDR auch 2017 keine Anstalten zu machen hier in Ostwestfalen mal mehr Dampf auf die Antennen geben zu wollen. Ohne den WDR kann wohl auch der Bundesmux am Bielstein nicht starten,tollen Aussichten. Der Bielstein muss auf 10 kw hoch und dazu den 5c.
Kann ich nur unterstreichen! Habe mich gestern wieder gewundert/geärgert, dass man 5 mal WDR-UKW auf der A2 mindestens ab Braunschweig (mit kleinen Kratzern) Richtung westen durchhören kann, auf DAB klappt das erst ab ca. Wunstorf-Luthe. Um die UKW-Reichweite "zu halten" braucht man auf dem Bielstein mindestens 10kW und die Porta Westfalica-Funzel (250 oder 500W???) muß auch noch ein "bißchen hochgedreht" werden. Besser noch: Umzug auf den Jacobsturm/Minden und auch 4kW rund, wie der 5C!! Unverständlich warum man so mit der Leistung geizt und so den Abbruch der Hörerbindung riskiert. :wall:

stefsch

von stefsch - am 23.07.2016 15:46

Re: DAB+ Ausbau der ARD Anstalten bis 2017

Man könnte so manches mal meinen,für den WDR hört das Sendegebiet nach Osten am Kamener Kreuz auf.Den Sender Bielefeld hat man vor Jahren an den 5c abgegeben und an den bestehenden Standorten nichts gemacht. Die Indoorversorgung in der größten Stadt Ostwestfalens ist beim 11D nicht überall gegeben,da reichen die 400 Watt aus Herford und die 1 kW aus 20 km Entfernung einfach nicht aus. Das gleiche Drama im Sieger und Sauerland,eine einzige Funzelei.

von Hallenser - am 23.07.2016 18:01

Re: DAB+ Ausbau der ARD Anstalten bis 2017

Die Relation mit den 5kW aus ibbenbüren, der auf UKW nur ein Funzelstandort ist, stimmt natürlich gefühlt nicht.
Aber trotzdem ist der Overspill bei UKW zum Teil notwendig um das Kerngebiet ausreichend zu Versorgen, bei DAB stellt man einfach im SFN einen Füllsender auf. Dazu kommen die wenigen freien Kanäle. Also hinkt der Fernempfang zwischen DAB und UKW, wie auch früher PAL und DVB-T.
und machen wir uns nix vor, man hat ein budget sagen wir pro Jahr für DAB Ausbau und den stecke ich natürlich zuerst in die bevölkerungsreichen regionen von NRW und hier gehört Bielefeld nicht dazu. In anderen BL wäre das ganze anders.

und man nutzt natürlich auch lieber eigene Anlagen. Auch der WDR muss sparen

von DAB_Saar - am 23.07.2016 19:53

Re: DAB+ Ausbau der ARD Anstalten bis 2017

Haken an der Sache,es sind schon einige Jahre ins Land gegangen als die Leistungen an Rhein/Ruhr und im Münsterland erhöht worden sind. Seitdem ist Stillstand angesagt beim WDR. Warum nimmt man sich nicht jedes Jahr ein paar Standorte vor und optimiert diese !?

von Hallenser - am 24.07.2016 08:40
Anmerkung Ausbauziel auf 2020 geändert.

In dem Artikel heißt es sinngemäß: Die ARD wird schnell Netzwerke ausrollen - gemeinsam mit dem Deutschland-Radio - das anvisierte Ziel von 95% Abdeckung in Deutschland soll erst zwischen 2018 und 2020 erreicht werden.

von jug - am 24.07.2016 09:51

Re: DAB+ Ausbau der ARD Anstalten bis 2017

Zitat
Hallenser
Haken an der Sache,es sind schon einige Jahre ins Land gegangen als die Leistungen an Rhein/Ruhr und im Münsterland erhöht worden sind. Seitdem ist Stillstand angesagt beim WDR. Warum nimmt man sich nicht jedes Jahr ein paar Standorte vor und optimiert diese !?


Weil die KEF weitere Mittel für DAB+ nicht anerkenn wollte. Habt ihr schon vergessen, dass die KEF bei DAB "alt" die Notbremse gezogen und den Umstieg auf DAB+ behindert hat? Sie hat auf die Anstalten eingewirkt, im Frühjahr 2011 weniger Mittel für DAB+ zu beantragen, als ursprünglich geplant war.

18. KEF-Bericht (Dezember 2011):

>> Die Kommission erkennt in ihrem 18. Bericht für das Entwicklungsprojekt DAB+ für die kommende Beitragsperiode [d.h. für 2013 bis 2016] einen weiteren Mittelbedarf von 69 Mio. € an. Von diesem Betrag entfallen 34 Mio. € auf die ARD und 35 Mio. € auf das Deutschlandradio. > Für die Periode 2017 bis 2020 haben die ARD 122,7 Mio. € und das Deutschlandradio 73,7 Mio. € für das Entwicklungsprojekt DAB+ angemeldet. [...]

In ihrem 20. Bericht betrachtet die Kommission die Kosten der Hörfunkverbreitung per UKW und DAB+ erstmalig gemeinsam und führt sie stufenweise auf das Niveau zurück, das nach Angaben der Rundfunkanstalten für die alleinige Verbreitung von DAB+ benötigt werden wird. Dabei geht sie davon aus, dass es angesichts der noch ausstehenden Entscheidungen nicht gelingt, die UKW-Verbreitung vor Ende 2028 einzustellen. In der Konsequenz reduziert die Kommission die Anmeldungen für die terrestrische Hörfunkverbreitung bei der ARD um 33,3 Mio. € und beim Deutschlandradio um 10,1 Mio. € und plant eine weitere zusätzliche Reduktion in vergleichbarer Höhe auch für die folgenden Beitragsperioden.

von Manfred Z - am 24.07.2016 10:17

DAB+ Ausbau der ARD Anstalten bis 2020

Der WDR hat Anfang Mai eine Ausschreibung herausgegeben, die eine Rahmenvereinbarung zur Lieferung von DAB-Sendeanlagen an diverse Landesrundfunkanstalten beinhaltet.

https://ausschreibungen-deutschland.de/441799_Lieferung_und_Installation_von_DAB-Senderanlagen____________Referenznummer_der_2018_Koeln

Lieferung und Installation von DAB+-Senderanlagen

Der WDR, HR, RBB, NDR, SWR, SR und MDR planen für den weiteren Ausbau von DAB+ ihren Bedarf an DAB+-Sendern über eine Rahmenvereinbarung zu beschaffen.

Gegenstand der Rahmenvereinbarung ist die Lieferung und Installation von DAB+-Sendern mit einer Grundlaufzeit von 2 Jahren und einer zweimaligen Verlängerungsoption um ein weiteres Jahr. Die Laufzeit der Rahmenvereinbarung soll am 1.1.2019 bzw. spätestens zum 1.2.2019 beginnen. Der Südwestrundfunk wird abweichend seinen Bedarf erst ab 1.1.2020 über diese Rahmvereinbarung beschaffen.

Das Vergabeverfahren wird vom WDR durchgeführt, bei dem auch die Vergabestelle angesiedelt ist. Die Vergabe erfolgt in 6 Losen.

Alle in den Vergabeunterlagen enthaltenen Bedingungen gelten gleichermaßen für den WDR, HR, RBB, NDR, SWR, SR und MDR. Die jeweilige Abwicklung sowie die Einzelabrufe aus der Rahmenvereinbarung obliegen der jeweiligen Rundfunkanstalt.

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge: Tag: 05/06/2018

Vorläufiges Mengengerüst Los 1: Westdeutscher Rundfunk

Lieferung und Installation von 31 flüssigkeits- oder luftgekühlten Betriebssendern mit Reservetechnik an 29 Standorten in NRW und 2 in Niedersachen, sowie die betriebsfertige Lieferung eines luftgekühlten Mess- und Prüfsenders.

Vorläufiges Mengengerüst Los 2: Hessischer Rundfunk und Mitteldeutscher Rundfunk

Lieferung und Installation von 5 flüssigkeits- oder luftgekühlten Betriebssendern mit Reservetechnik an 5 Standorten in Hessen, sowie die betriebsfertige Lieferung eines luftgekühlten Mess- und Prüfsenders.

Vorläufiges Mengengerüst Los 3: Rundfunk Berlin-Brandenburg

Lieferung und Installation von 13 flüssigkeitsgekühlten Betriebssendern der Leistungsklassen von ca. 1,3 kW bis ca. 3,9 kW maximaler Senderausgangsleistung mit Vorstufenreserve an 13 Standorten in Berlin und Brandenburg.

Vorläufiges Mengengerüst Los 4: Norddeutscher Rundfunk

Lieferung und Installation von 25 flüssigkeits- oder luftgekühlten Betriebssendern mit Reservetechnik im Sendegebiet des Norddeutschen Rundfunks (Niedersachsen, Hamburg, Bremen, Schleswig Holstein, Mecklenburg Vorpommern).

Vorläufiges Mengengerüst Los 5: Südwestrundfunk (ab 1.1.2020)

Lieferung und Installation von 21 flüssigkeits- oder luftgekühlten Betriebssendern mit Reservetechnik an 19 Standorten im Sendegebiet des Südwestrundfunks (Baden Württemberg und Rheinland Pfalz), einem in Hessen sowie einem in Bayern.

[Anmerkung: Der SWR hat noch eine ältere Rahmenvereinbahrung, die bis Ende 2019 gilt.]

Vorläufiges Mengengerüst Los 6: Saarländischer Rundfunk

Lieferung und Inbetriebnahme von 3 flüssigkeits- oder luftgekühlten Betriebssendern mit Reservetechnik an 3 Standorten im Saarland

von Manfred Z - am 21.05.2018 08:45
Warum sind denn hr und MDR zusammen gelegt? Es werden 5 Betriebssender für den hr und jeweils 5 für MDR geliefert oder wie? Fragt sich welche Standorte das sein werden?! Nach Rückfragen mit dem hr sollen diesen Sommer noch Gelnhausen und Dünsberg auf Sendung gehn.Die beiden dürften es dann schonmal nicht sein.

von PrismaPlayer - am 21.05.2018 10:22
Von "jeweils" steht da nichts, und es ist auch nur von Standorten in Hessen die Rede. Das könnte möglicherweise auf MDR vom Hohen Meißner hindeuten.

von BadestadtFM - am 21.05.2018 10:37
Zitat

Vorläufiges Mengengerüst Los 1: Westdeutscher Rundfunk

Lieferung und Installation von 31 flüssigkeits- oder luftgekühlten Betriebssendern mit Reservetechnik an 29 Standorten in NRW und 2 in Niedersachen,


Ob da wohl auch Bestand erneuert wird? Die Menge lässt auf Ausbau schließen. Die zwei Sender in Niedersachsen finde ich spannend: Höxter (Neuhaus) ist ja geplant, aber welcher zweite Sender wird es? Potential von Grafensundern entdeckt?

von Japhi - am 21.05.2018 11:27
Zitat
Japhi
Zitat

Vorläufiges Mengengerüst Los 1: Westdeutscher Rundfunk

Lieferung und Installation von 31 flüssigkeits- oder luftgekühlten Betriebssendern mit Reservetechnik an 29 Standorten in NRW und 2 in Niedersachen,

Ob da wohl auch Bestand erneuert wird? Die Menge lässt auf Ausbau schließen.


Entweder Reserve oder der WDR baut zwei Netze aus: 11D + Regional für WDR 2.

Zitat
Japhi
Die zwei Sender in Niedersachsen finde ich spannend: Höxter (Neuhaus) ist ja geplant, aber welcher zweite Sender wird es? Potential von Grafensundern entdeckt?


Kaffeesatzleserei:
Um sich von fremden Türmen nicht zu sehr abhändig zu machen:
Sender Holzminden (NDR) statt Fernmeldeturm Höxter
Fernmeldeturm Grafensundern vs Sender Blomenkamp ?
Liegt der Sender Stadthagen zu weit von Minden?

von Seltener Besucher - am 21.05.2018 15:30
13 Standorte beim RBB sind auch eine schöne Hausnummer. Beim SWR sind es mehr Sender als Standorte, offenbar will man irgendwo 8D *und* 9D oder 8A *und* 8D oder 9D *und* 11A ausstrahlen?

von DH0GHU - am 21.05.2018 15:35
in der ukwtv Senderliste steht beim WDR schon Höxter (nds) Holzminden ab 2018 . Weiß man schon ab wann genau ?

von planetradio - am 21.05.2018 15:46
Zitat
Seltener Besucher
Zitat
Japhi
Zitat

Vorläufiges Mengengerüst Los 1: Westdeutscher Rundfunk

Lieferung und Installation von 31 flüssigkeits- oder luftgekühlten Betriebssendern mit Reservetechnik an 29 Standorten in NRW und 2 in Niedersachen,

Ob da wohl auch Bestand erneuert wird? Die Menge lässt auf Ausbau schließen.


Entweder Reserve oder der WDR baut zwei Netze aus: 11D + Regional für WDR 2.

Zitat
Japhi
Die zwei Sender in Niedersachsen finde ich spannend: Höxter (Neuhaus) ist ja geplant, aber welcher zweite Sender wird es? Potential von Grafensundern entdeckt?


Kaffeesatzleserei:
Um sich von fremden Türmen nicht zu sehr abhändig zu machen:
Sender Holzminden (NDR) statt Fernmeldeturm Höxter
Fernmeldeturm Grafensundern vs Sender Blomenkamp ?
Liegt der Sender Stadthagen zu weit von Minden?


Holzminden steht in Höxter-Stahle( NRW) / Blomenkamp ist WDR Standort. / Der Sender Stadthagen könnte den NO des Mindener Landes sehr gut versorgen.

von RF_NWD - am 21.05.2018 16:03
Sind die existierenden Sender bereits in der Bestellung für den WDR inbegriffen und es ist nur eine Fortführung des bestehenden Betriebs?

von Seltener Besucher - am 21.05.2018 17:29
Zitat
DH0GHU
13 Standorte beim RBB sind auch eine schöne Hausnummer. Beim SWR sind es mehr Sender als Standorte, offenbar will man irgendwo 8D *und* 9D oder 8A *und* 8D oder 9D *und* 11A ausstrahlen?


Evtl. in Mötzingen? Der Standort war einige Zeit lang mit 8D/9D in den Listen.Aktuell sieht es dort ja nur nach 9D aus.Wäre aber für Nagold und Umgebung das falsche SWR4 Regionalprogramm da Radio Tübingen ja über den 8D läuft.

von UM74 - am 21.05.2018 21:10
Hat der BR noch einen älteren Rahmenvertrag? Oder schreiben die extra aus?

von MaxisSpieler - am 11.06.2018 12:37
Vielleicht kauft der BR gemeinsam mit/über die bmt?

von Seltener Besucher - am 11.06.2018 15:31
Nein; der BR macht eigene Ausschreibungen.

von Manfred Z - am 11.06.2018 16:12
Beim SR bin ich auch mal gespannt.

Entweder werden dann bis 2020 wohl Kerlingen und Spiesen on air gehen und ein Sender wohl erneurt, oder nur Kerlingen und 2 Standorte erneuert (waren ja nun schon an ein paar Standorten deutliche Leistungserhöhungen im Gespräch).

von PEQsche - am 15.06.2018 08:05
Der BR hat zwei Rahmenvereinbarungen bis 2019:

>> Rahmenvereinbarung über die Lieferung von DAB-Sendern.

Der Bayerische Rundfunk plant, sein DAB-Sendernetz in mehreren Stufen weiter auszubauen.
Ziel dieser Ausschreibung ist der Abschluss einer Rahmenvereinbarung, der es dem Bayerischen Rundfunk ermöglicht, die hierzu benötigten DAB-Sendeanlagen zu festgelegten Preisen zu beschaffen. Die Beauftragung erfolgt im jeweiligen Ausbaujahr.
Der Liefer-und Leistungsumfang beinhaltet hierbei den DAB-Sender, nach dem neuesten Stand der Technik, dessen Montage sowie die Standortabnahme mit Übergabe der betriebsfertigen Anlage am jeweiligen Senderstandort.

Vertragslaufzeit: 01.06.2015 bis 31.05.2019, Verlängerung nach Ablauf der Vertragslaufzeit von vier Jahren um jeweils ein Jahr (maximal 4 Verlängerungen) möglich, wenn keiner der Vertragspartner mindestens drei Monate vor Vertragsablauf kündigt. > Rahmenvereinbarung DAB-Container.

Der Bayerische Rundfunk plant in mehreren Stufen sein DAB-Sendernetz weiter auszubauen.
An Standorten, an denen kein separater Raum für die zu betreibenden DAB-Sender des BR vorhanden ist, wird die Senderanlage aus Kostengründen in einem Container untergebracht.
Ziel dieser Ausschreibung ist der Abschluss einer Rahmenvereinbarung, der es dem Bayerischen Rundfunk ermöglicht, die hierzu benötigten DAB-Sende-Container zu festgelegten Preisen zu beschaffen. Die Beauftragung erfolgt im jeweiligen Ausbaujahr.
Die DAB-Sende-Container werden in 3 Größen/Leistungsklassen unterteilt:
DAB-Sende-Container klein PSender < 750 W Senderzahlmax = 2;
DAB-Sende-Container Luft PSender < 1 500 W Senderzahlmax = 4;
DAB-Sende-Container Wasser PSender > 750 W Senderzahlmax = 3.
Der Liefer- und Leistungsumfang jedes Containers umfasst den Container, die komplette DAB-Sende- und Weichenanlage sowie alle periphere Geräte, die für einen automatischen Betrieb erforderlich sind. Der komplette DAB-Sende-Container ist nach dem neuesten Stand der Technik zu fertigen. Im Leistungsumfang inbegriffen sind die Montage, die Standortabnahme und die Übergabe der betriebsfertigen Anlage am jeweiligen Senderstandort.

Die Rahmenvereinbarung beginnt zum 1.6.2015 und endet zum 30.5.2019.
Die Rahmenvereinbarung verlängert sich automatisch um jeweils 12 Monate, wenn keine der beiden Vertragsparteien 3 Monate vor Vertragsablauf kündigt.

von Manfred Z - am 15.06.2018 08:44
Noch einmal zu >> Hessischer Rundfunk und Mitteldeutscher Rundfunk: Lieferung und Installation von 5 Betriebssendern mit Reservetechnik an 5 Standorten in Hessen

von Manfred Z - am 17.06.2018 06:44
Aus einer PM des hr (Stand 12. Juni):

>> Im Jahresverlauf: Einschaltung des Senders Gießen-Dünsberg

Auch für die DAB+ Hörer in Mittelhessen gibt es gute Nachrichten: Für die zweite Jahreshälfte 2018 ist geplant, den neuen Senderstandort Gießen-Dünsberg in Betrieb zu nehmen. Dazu kommt eine im nächsten Frühjahr vorgesehene Verdoppelung der Sendeleistung am Sender Habichtswald. Somit wird perspektivisch eine noch bessere großflächige Netzabdeckung aller hr-Hörfunkwellen erreicht.

von Manfred Z - am 17.06.2018 07:13
Der NDR gibt diesen Ausbau für 2018 bekannt:

>> Der NDR plant in 2018, vorbehaltlich der notwendigen Genehmigungsverfahren, den weiteren Ausbau von DAB+ in folgenden Regionen:

Sommer 2018:

• Region mittleres Vorpommern (Züssow, Wolgast, Anklam, Jarmen, Greifswald)
• Region Hildesheim (Hildesheim-Süd, Holle, Bockenem, Seesen, Gronau, Bad Salzdetfurth, Diekholzen)
• Region mittleres Südholstein (Norderstedt, Henstedt-Ulzburg, Kaltenkirchen, Quickborn, Bad Bramstedt)

Ende 2018:

• Region Schleswig
• Region Stralsund
• Region Lüneburg

von Manfred Z - am 17.06.2018 07:30
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