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DAB Bundesmux: Netzausbau 2017 ff

Startbeitrag von Manfred Z am 20.12.2016 09:42

Stand Ende 2016

Im Dezember 2016 ist das Netz für den Bundesmux auf 110 Senderstandorte angewachsen.

Das entspricht laut Media Broadcast einem Versorgungsgrad von:

- 82% der Bevölkerung inhaus
- 92% der Fläche mobil
- 97% der Autobahnlänge

Eine aktuelle Ausbaukarte gibt es hier:

https://www.media-broadcast.com/enabling-media-innovation/leistungen/radio/dab-sendernetze/


Weiterer Ausbau

Die Planung des Deutschlandradios sieht in den nächsten Jahren diesen Ausbau vor
(Zahl der Senderstandorte gemäß KEF-Anmeldung):

- 2017: 135
- 2018: 153
- 2019: 170
- 2020: 195
- 2021: 215
- 2022: 230
- 2023: 240
- 2024: 250

Wie weit die Privatsender im Bundesmux da mitziehen, wird man sehen.

Hier sind einige Standorte, deren Inbetriebnahme 2017 erwartet werden kann.
Sie sind in drei Ausbaukarten von 2015 enthalten:
mit 110 Standorten [Quelle: MB, DRadio], mit 120 Standorten [Quelle: DRadio].

- Templin
- Casekow
- Stralsund/Garz
- Malchin
- Dannenberg
- Molbergen
- Münster/Baumberge
- Teutoburger Wald
- Bad Mergentheim
- Hühnerberg
- Zwickau

Einige davon waren ursprünglich für 2016 vorgesehen, z.B. Garz oder TW,
sind aber verschoben und durch andere für ursprünglich 2017 ersetzt worden.
(Standortwechsel wie Berkenthin/Stockelsdorf bleiben hier unberücksichtigt.)

In der Präsentation des DRadio mit Planungskarten (WorldDAB General Assembly, Nov. 2015)
gibt es auch eine Karte mit 200 Standorten für 2020 (Zugang jetzt mit Passwort geschützt).

Die 50 interessantesten Antworten:

Der Pfänder wurde mit weniger Power umkoordiniert um die Lücken von Ravensburg und Grünten zu stopfen. Hoffe dass der auch in 2017 kommt.

von lindau42 - am 20.12.2016 11:19
Der Pfänder war schon in älteren Planungskarten zum Netzausbau eingezeichnet, wurde dann aber herausgenommen. In einer Planungskarte des DRadio mit 200 Standorten ist der Pfänder nicht eingezeichnet.

von Manfred Z - am 20.12.2016 13:07
Bis auf Hühnerberg ist wohl für Bayern 2017 nichts geplant. Schade. Es wird mal seit das der Hohe Bogen kommt.

von Kohlberger91 - am 20.12.2016 16:44
Ich habe irgendwas im Ohr - leider keine Quelle zur Hand - dass das Deutschlandradio 2017 gerne 20 neue SendeAntennen in Betrieb nehmen würde, und davon 10 bereits vertraglich mit Mediabroadcast fix sind. Weiß jemand näheres? Um welche Standorte könnte es sich handeln?

von radneuerfinder - am 20.12.2016 18:42
Um zehn von den elf Standorten am Ende des ersten Beitrags - unter Vorbehalt, da einige keine MB-eigenen Standorte sind.

von Manfred Z - am 20.12.2016 18:55
Macht Nottuln / Baumberge denn wirklich Sinn? Wie man beim WDR gut erkennen kann, geht von Nottuln aus in Münster-Stadt Indoor nicht wirklich viel, d.h. der FMT Münster müsste zusätzlich bleiben. Und Miete an DFMG UND WDR zahlen, nur um ein paar Bauernschaften nahe der Niederlande Indoor zu versorgen, klingt nicht gerade zielführend.

Btw: Darf sich die Media Broadcast ihre Standorte für das SFN eigentlich weitestgehend selbst koordinieren oder unterliegt sie da der hoheitlichen Planung? Jetzt vom Grenzgebiet mal abgesehen...

von smarty79 - am 21.12.2016 08:32
Baumberge ist eben für die Flächenversorgung. Und alleine der Kreis Borken hätte schon locker 350.000 Einwohner. Nicht viel, aber auch mehr als nur ein paar Bauerndörfer.

von Japhi - am 21.12.2016 08:45
Die Planungskarte des DRadio mit 120 Standorten sieht sowohl Münster-Stadt wie auch Baumberge vor. Und das ist auch sinnvoll - auch für den Lückenschluss an der A31 und ganz gewiss im Hinblick auf den weiteren Ausbau auf 200 Standorte (falls die Privatsender soweit mitziehen). Da muss man keine Nörgelfragen stellen.

Als Beispiel für die geplante Verdichtung hier die zusätzlichen Standorte entlang der Südgrenze aus der Karte mit 200 Standorten (kann sich bei der Feinplanung noch ändern):

BaWü: Blauen, Wannenberg, Konstanz
Bayern: Pfronten, Oberammergau, Herzogstand, Hochberg, Untersberg

von Manfred Z - am 21.12.2016 10:00
Zitat
Japhi
Baumberge ist eben für die Flächenversorgung. Und alleine der Kreis Borken hätte schon locker 350.000 Einwohner. Nicht viel, aber auch mehr als nur ein paar Bauerndörfer.


Ich bin ja mal gespannt wie viel nach Norden raus geht?
Sind beim Standort Baumberge 10kW ND Koordiniert?

von _Yoshi_ - am 21.12.2016 10:10
Zitat
Manfred Z
Da muss man keine Nörgelfragen stellen.

War jetzt auch gar nicht so gemeint ;-) Ging mir eher um die Priorisierung für 2017 in Anbetracht der Kosten. Gibt es denn auf der A31 wirklich Probleme dort? War neulich noch in der Gegend unterwegs und hatte keine Probleme mit unserem Media Discover auf dem 5C (so wie eigentlich nirgends bisher :-)

von smarty79 - am 21.12.2016 17:54
Zitat
Manfred Z
Die Planungskarte des DRadio mit 120 Standorten sieht sowohl Münster-Stadt wie auch Baumberge vor. Und das ist auch sinnvoll - auch für den Lückenschluss an der A31 und ganz gewiss im Hinblick auf den weiteren Ausbau auf 200 Standorte (falls die Privatsender soweit mitziehen). Da muss man keine Nörgelfragen stellen.

Als Beispiel für die geplante Verdichtung hier die zusätzlichen Standorte entlang der Südgrenze aus der Karte mit 200 Standorten (kann sich bei der Feinplanung noch ändern):

BaWü: Blauen, Wannenberg, Konstanz
Bayern: Pfronten, Oberammergau, Herzogstand, Hochberg, Untersberg

Konstanz ist bereits gut versorgt, glaube daher nicht dass da was kommt. Pfänder wäre wichtig.
Bei empfangsprognose.de ist Konstanz mit Indoor angegeben, Lindau mit Dachantenne ... und das entspricht meinen Erfahrungen.

von lindau42 - am 21.12.2016 20:18
Bungsberg nicht dabei - schade!

P.S. wird für den Bundesmux eigentlich eine (Daten-)Kupfer-/Glasfaseranbindung benötigt oder sind manche Standorte auch ausschließlich per Sat angebunden?

CU BB

von Boombastic - am 21.12.2016 20:33
Noch einmal: Man kann grob abschätzen, was bei dem bereits vereinbarten Ausbau auf 120 Standorte bis Sommer 2017 dabei ist (mit einer Planungskarte, die über ein Jahr alt ist). Was bis Ende 2017 kommt, ist offen.

von Manfred Z - am 22.12.2016 07:18
Es gibt zumindest inoffizielle Aussagen zu Casekow, Templin, Neu-Brandenburg-Sued und Garz (Ruegen) fuer den BMux 1. Halbjahr 2017. Die waren wohl alle Teil der 120 Standorte Planung dessen Realisierung Dank der KEF Genehmigungen fuer die DRadios nun auch vertraglich im 1. Halbjahr abgeschlossen wird.

von Nordlicht2 - am 22.12.2016 12:00
Zitat
Boombastic
Bungsberg nicht dabei - schade!

P.S. wird für den Bundesmux eigentlich eine (Daten-)Kupfer-/Glasfaseranbindung benötigt oder sind manche Standorte auch ausschließlich per Sat angebunden?

CU BB

Also Bei meinem Besuch des Senders Flensburg am 16.11.2016 wurde uns gesagt dass eine Versorgung der Standorte des Bundesmuxes per Sat Auf Grund von Timing Problemen nicht In Frage kommt. Die Laufzeiten via Sat sind zu Lang. Daher ist auch die Mischversorgung Teilweise Glasfaser Teilweise Sat nicht möglich.Nur Sat Versorgung ist in Deutschand auf Grund der längeren Signallaufzeit auch nicht gewünscht.
Gruß Sven

von svenfl - am 22.12.2016 14:12
@svenfl: dann sollte sich derjenige der das gesagt hat aber nochmal schlau machen. Es werden nämlich sogar recht viele Standorte per Sat zugeführt. Das ganze läuft über 23,5° Ost. Gerade bei den schweren Sommergewittern ist es ja auch schon mehr als einmal vorgekommen das ein DAB+ Sender nur noch Fetzen oder gar nichts mehr gesendet hat.

Die Signallaufzeiten zwischen Glasfaser und Sat zu kompensieren ist absolut kein Problem. Da müssen manchmal noch ganz andere, längere, Laufzeiten kompensiert werden.

von Spacelab - am 26.12.2016 14:33
Zitat
svenfl
Nur Sat Versorgung ist in Deutschand auf Grund der längeren Signallaufzeit auch nicht gewünscht.


DAB+ hängt UKW eh schon 3-4 Sekunden hinterher, da kommt es auf eine Sekunde mehr oder weniger auch nicht an.

von FrankSch - am 26.12.2016 20:48
Zitat
FrankSch
Zitat
svenfl
Nur Sat Versorgung ist in Deutschand auf Grund der längeren Signallaufzeit auch nicht gewünscht.


DAB+ hängt UKW eh schon 3-4 Sekunden hinterher, da kommt es auf eine Sekunde mehr oder weniger auch nicht an.


Hängt es wirklich hinterher, oder sind diese Sekunden nicht nur die Zeit, die Dein Empfänger zur Auswertung des digitalen Signals benötigt?
Stellst Du zwei DAB-Radios nebeneinander, die beide denselben DAB-Sender empfangen, kommt es ebenfalls vor, daß Du in einem der beiden Radios das Signal früher empfängst als im anderen Radio. Ganz ohne Vergleich mit UKW...

von iro - am 26.12.2016 21:02
Zitat
tommy_radiofan
Kommt der Sender für den Wannenberg auch noch, damit dann Waldshut-Tiengen versorgt werden kann?

Wannenberg ist ein Standort der 200-er-Liste und kommt wohl noch nicht bis zum Sommer 2017.
Siehe Manfred Zs Beitrag 2016-12-21 11:00

von Ingo-GL - am 26.12.2016 21:07
Zitat
iro
Stellst Du zwei DAB-Radios nebeneinander, die beide denselben DAB-Sender empfangen, kommt es ebenfalls vor, daß Du in einem der beiden Radios das Signal früher empfängst als im anderen Radio. Ganz ohne Vergleich mit UKW...


Habe ich schon gemacht. Der Zeitunterschied klang wie ein Raumklangeffekt, und war im Bereich eines Wimpernschlages.

von FrankSch - am 26.12.2016 21:07
Naja es gibt auch Radios mit größerer Verzögerung. Aber DAB(+) ansich ist schon deutlich langsamer wie UKW. Das liegt schlicht an der Zeit die der Encoder benötigt um das Signal zu komprimieren. Dann die Zuführung zum Multiplexer und dieser wird auch nicht mit null Latenz arbeiten.

von Spacelab - am 26.12.2016 21:10
Es liegt auch am Timeinterleaving, welches es beim DAB+ Empfang moeglich macht, dass ein kurzer Totalverlust des Empfangssignals keine Auswirkungen hat. Ansonsten verbessert die zeitliche Aufspreizung generell den Empfang in sich bewegenden Fahrzeugen.

von Nordlicht2 - am 26.12.2016 22:52
Hi,

wenn ich morgens vom Weckmodus (UKW) auf Normalbetrieb (DAB) umschalte, gibt es bei den Radio 1 Nachrichten einen Laufzeitunterschied von 2-3 Wörtern also ca. 2s.

Gruß
Micha

von MichaausH - am 27.12.2016 08:53
Zitat
Manfred Z
Der Pfänder war schon in älteren Planungskarten zum Netzausbau eingezeichnet, wurde dann aber herausgenommen. In einer Planungskarte des DRadio mit 200 Standorten ist der Pfänder nicht eingezeichnet.

Schade, dann bleibt der bayerisch Bodensee schlecht versorgt und der Bundesmux bleibt im Autoradio unbrauchbar. Hoffe es gibt noch ein Einsehen mit den 40'000 Einwohnern und den vielen Touristen dort.

von lindau42 - am 27.12.2016 11:46
Zitat
lindau42
Zitat
Manfred Z
Der Pfänder war schon in älteren Planungskarten zum Netzausbau eingezeichnet, wurde dann aber herausgenommen. In einer Planungskarte des DRadio mit 200 Standorten ist der Pfänder nicht eingezeichnet.

Schade, dann bleibt der bayerisch Bodensee schlecht versorgt und der Bundesmux bleibt im Autoradio unbrauchbar. Hoffe es gibt noch ein Einsehen mit den 40'000 Einwohnern und den vielen Touristen dort.


Da bleibt nur eine Anfrage beim Deutschlandfunk.
Ich gehe davon aus, dass der Bundesmuxeintrag vom Pfänder nur noch als Platzhalter fungiert.
" Ersatz " erfolgte durch Ravensburg.
Gibt es ausser dem Pänder weitere für den Bundesmux koordinierte aber dann doch nicht in Betrieb
gegangene Sender ?
Es wird noch mehr Städte geben wo der Bundesmux ( noch ? ) lange nicht Indoor gehen wird. Zum
Beispiel Rathenow/ Premnitz im Westhavelland. Die Umstehenden Sender sind allesamt zu
weit weg oder abgeschattet.

von RADIO354 - am 27.12.2016 11:59
Zitat
RADIO354
... Es wird noch mehr Städte geben wo der Bundesmux ( noch ? ) lange nicht Indoor gehen wird. Zum Beispiel Rathenow/ Premnitz im Westhavelland. Die umstehenden Sender sind allesamt zu weit weg oder abgeschattet.


Davon gibt es im Brandenburgischen leider immer noch zu viele Städte und Orte!

Aber ... bis 2020 sind noch diverse Grundnetz- und Füllsender geplant. z.B. auch für Brandenburg-Stadt. siehe:
http://www.digitalradio-in-deutschland.de/belegung-deutschland/
Wenn die alle mal fehlerfrei laufen (vorallem mit einer sinnvollen Sendeleistung oberhalb 1KW) dann sieht es recht gut aus in der Brandenburg-Pampa. ;o)

bis demnächst ...

von 0815xxl - am 27.12.2016 13:02
Zitat
RADIO354
...

Da bleibt nur eine Anfrage beim Deutschlandfunk.
Ich gehe davon aus, dass der Bundesmuxeintrag vom Pfänder nur noch als Platzhalter fungiert.
" Ersatz " erfolgte durch Ravensburg.
Gibt es ausser dem Pänder weitere für den Bundesmux koordinierte aber dann doch nicht in Betrieb
gegangene Sender ?
Es wird noch mehr Städte geben wo der Bundesmux ( noch ? ) lange nicht Indoor gehen wird. Zum
Beispiel Rathenow/ Premnitz im Westhavelland. Die Umstehenden Sender sind allesamt zu
weit weg oder abgeschattet.

Hab beim DLF angefragt. Dort will man mit Messungen sehen, wo noch Verdichtung notwendig ist und dann entscheiden.
Da der Pfänder von 10kW für den BundesMux auf 4kW geänder wurde in der Koordination, sehe ich den nicht als gestrichen an und hoffe dass der doch noch als Ergänzung zu Ravensburg kommt.
Bei DVB-T wurde der bayerische Bodensee vom ZDF abgehängt (Ravensburg), ARD und BR gingen auf den Pfänder.

von lindau42 - am 27.12.2016 15:33
... wir am Bodensee sind verwöhnt, da die Muxe aus der Schweiz, Bayern und BW deep Indoor funktionieren. Da fällt der schleche Empfang beim BundesMux mehr auf als wenn Alle Probleme hätten ... 105 Programme auf DAB is ja auch schon mal was, da fällt es nicht schwer auf die Störanfälligen zu verzichten.

von lindau42 - am 27.12.2016 15:37
Ich habe diesen Thread nicht angelegt, damit seitenweise über einzelne Standorte palavert wird.
Kapiert einfach mal, das eure lokalen Gesichtspunkte nicht die der Bundesmuxbetreiber sind.

----------------------------

BNetzA heute: Kiel 5C ist jetzt nur noch mit 5 kW koordiniert
(wohl wegen der Inbetriebnahme von Flensburg und Heide;
der Fehler auf der Empfangsprognosekarte ist korrigiert).

von Manfred Z - am 27.12.2016 17:07
Zitat
Manfred Z
Ich habe diesen Thread nicht angelegt, damit seitenweise über einzelne Standorte palavert wird.


Ein Threadstarter, der sich darüber beschwert, dass in dem von ihm eröffneten Thread über das vorgegebene Thema diskutiert wird. Das kann man sich nicht ausdenken… :bloed:

von FrankSch - am 28.12.2016 09:23
Wenn du mich schon zitierst, dann bitte vollständig. Erst der zweite Satz ergibt den vollen Sinn des ersten. Das Thema lautet nun mal "Netzausbau" und nicht "Nichtausbau in bestimmten Gebieten", wobei Letzteres ja meist nur vorübergehend ist.

von Manfred Z - am 28.12.2016 10:00
Bad Mergentheim rundstrahlend statt wie der SWR nur nach Süden. Sehr schön. Das macht die A81 Stuttgart Würzburg scheibenantennentauglich.

von pomnitz26 - am 28.02.2017 18:56
Neueintragungen in der BNetzA-Datenbank vom 6.3.17.
Sieht so aus, als würde die Planung 9B in der Mitte, 8A im Norden, 7B im Süden umgesetzt.

[attachment 8897 9B_060317.png]

von BadestadtFM - am 06.03.2017 08:47
bwü Bad Mergentheim-Löffelstelzen 5C 5 kW ab 118,1m: http://emf3.bundesnetzagentur.de/bnetzachart/Standort.vtl.aspx?fid=13243
Der zweite Eintrag für 9D war bisher ab 119,8m. Man hat zu der drei vorhandenen noch eine vierte Ebene darunter gesetzt.

von Harald Z - am 23.03.2017 11:49
Media Broadcast hat heute eine PM mit den nächsten fünf Senderstandorten herausgegeben (einer schon in Betrieb):

Bad Mergentheim (Baden-Württemberg): 20. April 2017, 5 kW
Bungsberg (Schleswig-Holstein): 09. Mai 2017, 0,5 kW
Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern): 16. Mai 2017, 2 kW
Brandenburg (Brandenburg): 26. Juli 2017, 3 kW
Templin (Brandenburg): 26. Juli 2017, 10 kW

>> Die Abdeckung des nationalen Multiplexes in Deutschland erhöht sich damit auf 96
Prozent in der Mobilversorgung; mehr als 82 Prozent der Bürger können den nationalen
Multiplex Inhaus empfangen.

von Manfred Z - am 08.05.2017 09:37
Mit 500 Watt wird der Bungsberg dann doch nicht schon vor inbetriebnahme des Wismarer Standortes (irgendwann) aushelfen. Aber so ueber die Ostsee wuerde er bei mehr Leistung sicher auch das SFN Richtung Osten kaputt machen. Selbst Kiel geht auf dem Darss im Sommer regelmaessig.

von Nordlicht2 - am 08.05.2017 09:44
Zitat
Manfred Z
Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern): 16. Mai 2017, 2 kW
Templin (Brandenburg): 26. Juli 2017, 10 kW


Ohja, da wirds aber echt Zeit das da mal was passiert. Da klaffen ja laut Empfangsprognose noch riesige Lücken.

von FrankSch - am 08.05.2017 09:57
Hier sind die Neueinträge in der Datenbank der BNetzA vom 8.5.2017:

[attachment 9179 5C_080517.png]

von BadestadtFM - am 08.05.2017 10:15
Bungsberg bekommt Richtstrahlung (horizontal) mit Maximum 500 W nach 20° bis 40°, 400 W nach 10° und 50°. Das ist grob Richtung westliches Fehmarn und östliche Hohwachter Bucht,

von Manfred Z - am 08.05.2017 11:10
Interessant am Rande: man wird den Koordinaten zufolge vom NDR-Masten und nicht vom DFMG-Turm senden. Man kann daraus evtl. schließen, dass das NDR-Regionalensemble wohl auch einmal horizontal und relativ stark gerichtet nach Nordosten abgestrahlt wird.

Beim Sender Brandenburg handelt es sich um einen Standort im Norden der Stadt, also weder der FMT Krahner Heide (UKW 87,6 und 105,0 kommen von dort), noch der Standort "Brandenburg-Stadt" im Süden (geplant 90,6 / 107,1).

von Habakukk - am 08.05.2017 11:24
Zitat
Habakukk
Interessant am Rande: man wird den Koordinaten zufolge vom NDR-Masten und nicht vom DFMG-Turm senden. Man kann daraus evtl. schließen, dass das NDR-Regionalensemble wohl auch einmal horizontal und relativ stark gerichtet nach Nordosten abgestrahlt wird.


Wobei der NDR auf 9A nicht unbedingt Einzuege nach Osten braucht. Bin gespannt ob der mal auf die selbe Antenne kommen wird. 500W ohne SFN Unterstuetzung aus Rostock, die der 5C in Puttgarden hat, duerfte fuer In Door NDR Empfang bei den 45km schon knapp werden. Dann zumindest mehr Leistung. In Gedser gehen die DR Muxe aber z.B. auch nur knapp ueber Grasnabe mit portablem Radio und Kopfhoererantenne.

von Nordlicht2 - am 08.05.2017 11:51
Zitat
Habakukk
Interessant am Rande: man wird den Koordinaten zufolge vom NDR-Masten und nicht vom DFMG-Turm senden. Man kann daraus evtl. schließen, dass das NDR-Regionalensemble wohl auch einmal horizontal und relativ stark gerichtet nach Nordosten abgestrahlt wird.


Die Frage ist dann irgendwann: Was wird eines Tages, nach Ende von UKW, noch vom DFMG-Turm am Bungsberg kommen?:gruebel: TV/Radio wohl dann nicht mehr.

War letztens in Ostholstein unterwegs: Da fehlte doch eindeutig der Bungsberg für der Bundesmux.

von Kai. - am 08.05.2017 18:45
Zitat
Terranus
Wieso strahlt man am Bungsberg horizontal ? SFN Probleme?


Die horizontale Antenne wird notwendig, um besser gerichtet strahlen zu können.

von jug - am 08.05.2017 19:34
mit einer vertikalen Antenne kann man auch gerichtet senden... außerdem warum will man da überhaupt so eng gerichtet senden ?

von Terranus - am 08.05.2017 20:36
Zitat
Terranus
mit einer vertikalen Antenne kann man auch gerichtet senden... außerdem warum will man da überhaupt so eng gerichtet senden ?


Es darf zumindest nichts Richtung Osten nach Rostock rausgehen. Nordoestlich von Rosrock wuerde er bei Ostseetropo staendig das SFN stoeren. In Prerow auf dem Darss beispielsweise ist Bungsberg auf UKW dann immer wie Ortssender, staerker als Rostock. Die Daenen uebrigends auch. Mit horizontal bekommt man ihn dann zumindest entkoppelt. Laut Koordination gehen noch ca. 150 Watt in die Richtung. Wahrscheinlich wuerde er sogar schon in Warnemuende stoeren, wo Rostock starke Einzuege hat und die Feldstaerke mit Pocketradio schon grenzwertig ist.
Nach Westen geht eh schon Kiel und nach Sueden Luebeck. Einzig nach Suedwest koennte er eine Luecke schliessen, obwohl dort fuer InDoor aber sowieso ein anderer Standort kommen muss.

von Nordlicht2 - am 08.05.2017 22:14
Dann wärs doch sinnvoller, lieber direkt auf Fehmarn einen Standort zu haben mit niedriger Antennenhöhe, um die Insel zu versorgen... wie Eheimz schon sagte: 500W reichen ja gerade mal für Mobil so aus, indoor ist da weiterhin nix drin.

von Terranus - am 09.05.2017 07:35
Etwas versorgt er auch den Bereich um den Bungsberg herum, was von Fehmarn aus nicht ginge. Ob das allerdings bis Ploen fuer In Door reicht? Irgendwo schrieb gestern jemand aus Ploen, mal sehen wie es heute dort aussieht. Ansonsten ist die Aufgabe wohl primaer nur die Autobahnversorgung. Mit Dachantenne geht es ohne schon bis Puttgarden (ueberwiegend aus Rostock), mit Scheibenantenne aber nicht. Bis Fehmarn ist komplett freie Sicht, von dort aus sieht man den Bungsberg mit beiden Masten fast in voller Hoehe.

von Nordlicht2 - am 09.05.2017 08:06
Zitat
Terranus
Dann wärs doch sinnvoller, lieber direkt auf Fehmarn einen Standort zu haben mit niedriger Antennenhöhe, um die Insel zu versorgen... wie Eheimz schon sagte: 500W reichen ja gerade mal für Mobil so aus, indoor ist da weiterhin nix drin.


In Puttgarden hat die DFMG doch auch einen FMT. Ist natürlich recht hoch.

von Kai. - am 09.05.2017 09:43
Zitat
Eheimz
Dann warten wir mal auf eine schönes Tropolage...

Da wird der 5C sich wieder selbst killen.


Wegen der stark gerichteten Aussendung des Bungsbergs, wird der nirgendswo stoeren. Auf Fehmarn passen dann die Entfernungen wieder, Bungsberg zu Rostock, Luebeck, Kiel. Einzig Flensburg ist knapp aber der kann oder wird schon etwas Vorlauf haben, da an der aeussersten Grenze des 5C SFN platziert.

von Nordlicht2 - am 09.05.2017 11:50
Der Kanal 5C kommt ab Ende September '17 auch aus Casekow. :spos:

Quelle:
http://www.blickpunkt-brandenburg.de/nachrichten/uckermark/artikel/55438/Weisser+Fleck+verschwindet:+Digitalradio+(DAB+)+kommt+in+die+Uckermark/

von Pronit - am 15.06.2017 12:20
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