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DAB Fernempfang (DXing) - Einige Ratschläge und Tipps

Startbeitrag von Staxe am 06.07.2017 14:28

Hallo liebe DAB-Freunde,

da einige von Euch auch Interesse an weiter entfernten Sendern haben, möchte ich Euch an dieser Stelle einige Tipps und Ratschläge geben.

Vielleicht kann ein Moderator dieses Thema oben anpinnen damit in den anderen Themen DX-Fragen nicht mehr so häufig aufkommen?

Ich neige gewöhnlich dazu, recht umfangreich zu berichten. Daher wird es hier in den nächsten Tagen / Wochen einiges zu lesen geben. Man möge mir vergeben...

Vor einem halben Jahrhundert geboren in Dresden - im "Tal der Ahnungslosen" - wurde mir sozusagen der Wunsch nach mehr Information - "Westfernsehen" - buchstäblich in die Wiege gelegt. ;)
Seit 1982 habe ich mich mit Antennenbau beschäftigt. Über die Jahre, bis hin zur Ausbürgerung aus der DDR im Frühjahr 1988, war der Antennenbau - Einzelanlagen und auch größere Gemeinschaftsantennen - mein Broterwerb. Ich war allerdings hauptsächlich für die Mastkonstruktion verantwortlich. Achtzig Prozent unserer Anlagen waren nach Bayern (K4,23,57) ausgerichtet - 10 % Richtung Berlin (K7,33,39) - 10% Richtung Torfhaus (K10). Daher kommt auch meine "Liebe" für den Ochsenskopf - für den BR.
Früher waren Rias 2 (91.2 MHz) und Bayern 3 (99.4 MHz) meine täglichen Sender - heute ist es Bayern 1 (10B).

Vor 12 Jahren habe ich die alte Leidenschaft wiederentdeckt - erst UKW, gefolgt von DVB-T - bin ich nun bei DAB+ angekommen und natürlich wieder beim BR. ;)

Nun geht es endlich los... :cheers:


  • Antennen


Das Wichtigste beim Fernempfang ist die Antenne.
Ich habe schon einige ausprobiert - Fuba DAT 307, Fuba DAT 310, Kathrein AV12, die gute alte 13 Elemente Bad Blankenburg bis hin zur Antennengruppe.

Für Einsteiger aber unbedingt auch für "Profis" eignet sich nach meiner Erfahrung diese -16 Elemente LogPer Antenne http://www.antennenland.net/3H-VHF-VF-16LOG am Besten.

Die 16er LogPer Antenne ist relativ klein und leicht und hat dadurch eine geringe Windlast.
Sie verfügt einen gleichmäßigen Gewinn von ca. 8 dB(d) über das gesamte VHF-Band III (DAB 5A-13F).
Diese Antenne wird vor dem Mast montiert - man braucht also bei der vertikalen Montage keinen Ausleger.
Aus meiner Sicht ist sie äußerst stabil und hervorragend verarbeitet - somit bestes für die Außenmontage geeignet!

Neuerdings liefert Antennenland.de die LogPer zerlegt.
Das heißt, dass die Elemente einseitig entfernt werden um so eine geringere Abmessung des Versandkartons zu erreichen. Eine Montageanleitung liegt bei - ist kinderleicht.

Wenn man die Antenne an einem schwer erreichbaren Ort montiert (wie ich auf einer 18 Meter hohen Kiefer) empfiehlt es sich - besonders bei vertikaler Montage - die demontierten Elemente oder am besten alle Elemente nach der Montage von EINER Seite mit "UHU plus Endfest" (Amazon) zu fixieren.

Der für mich größte Vorteil dieser Antenne ist ihr vertikaler Öffnungswinkel von über 60 Grad!
Dies bedeutet in der Realität, dass Ihr damit ohne Antennenrotor - also recht preiswert - Signale von vielen verschiedenen Sendern empfangen könnt und nicht nur exakt von einem, wie es zB. mit einer Kathrein AV12 der Fall wäre.

Ich habe die LogPer auf den Kanal 10B Oberfranken vom Ochsenkopf/Bamberg ausgerichtet und empfange damit - neben 10B - täglich 12D Bayern vom Sender Hohe Linie (weiter östlich als ausgerichtet) und auch 7B Hessen vom Rimberg (deutlich westlicher als ausgerichtet).
Sie ersetzt natürlich in keinem Fall eine Kathrein AV12 welche auf einem Antennenrotor - drehbar - montiert ist!

Der breite Öffnungswinkel hat leider auch einen Nachteil (SFN) dazu komme ich viel später.

Aufpassen müsst Ihr unbedingt bei den Antennengewinn-Angaben der Hersteller und Shops!
Einige verwenden dBd (Dipol) - andere dBi (isotrop) - Angaben!
Erläuterung dazu Wikipedia: Antennengewinn.

Für mich gilt nach wie vor dBd!
Bei dBi Angaben könnt Ihr locker 2 dB abziehen dann habt Ihr den tatsächlichen Antennengewinn.

Ein Beispiel:

Kathrein gibt für ihre AV12 (3,3 Meter lang!) einen Gewinn von 7,5-12,5 dB an - Antennenland gibt für die 16er LogPer (1,2 Meter lang) einen Gewinn von 10 dB an. :gruebel: :gruebel: :gruebel:
Betrachtet man diese beiden Antennen, sollte einem bereits ein Licht aufgehen!
Kathrein verwendet, die aus meiner Sicht korrekte, dBd Angabe - Antennenland hingegen dBi.
Also bei bei dBi Angeben locker 2 dB abziehen um nicht Birnen mit Äpfeln zu vergleichen.

Wie ich schon sagte - ich kann leider nur sehr ausführlich - hoffentlich wird Euch nicht langweilig?

Ich habe auch schon mit Antennengruppen experimentiert.
Damals zur "Westfernsehnzeit" haben wir ausschließlich Antennengruppen errichtet.

Für die oben genante 16er LogPer würde ich den horizontalen, wie auch vertikalen Stockungsabstand (gegenseitiger Anstand horizontal und/oder vertikal von Mitte zu Mitte der Antenne) einer 7-Elemente Yagi Antenne nach Spindler verwenden.

Horizontaler Stockungs-Abstand (BE): 1,60 Meter
Vertikaler Stockungs-Abstand (AH): 1,30 Meter

Theoretisch erreicht man mit einer 2-er Gruppe einen Mehrgewinn von 3 dB - mit einer 4-er Gruppe sind es 6 dB.
Wenn man in der Praxis 2 dB bzw. 4 dB Mehrgewinn erreicht - hat man alles richtig gemacht!

Wichtig ist, dass alle Antennen möglichst exakt die gleiche Signalstärke empfangen.
Die Zuleitungen zum Zusammenschlusspunkt müssen unbedingt - millimetergenau - gleich lang sein!!!
Verwendet man Yagi Antennen (natürlich völlig baugleiche) müssen diese exakt gleich montiert werden - an der selben Stelle und auch exakt gleich ausgerichtet.
Bei vertikaler Montage dürfen die Anschlussdosen nicht zueinander zeigen - sondern bei allen Antennen in die selbe Richtung!

Für den Zusammenschluss eignen sich Gruppenkoppler (gibt es für 2-er Gruppen bei Ritt mann und Pausat).
Ebenso eignen sich gute Zwei- oder Vierfachverteiler (z.B. Kathrein EBC 10) und natürlich nach wie vor die selbst gebaute Kopplung nach Spindler.
Bei dieser Lösung ist etwas Geschick und Kreativität bezüglich Anfertigung und Wetterschutz verlangt.

Habe vieles getestet - Fazit: Ein guter Zwei- oder Vierfachverteiler macht hier vorbehaltlos einen guten Job.

Bitte kommt nicht auf die unsinnige Idee jede Antenne der Gruppe mit einem Vorverstärker auszustatten! Selbst heute arbeitet kein einziger Verstärker exakt identisch - die Gruppe würde "schielen" und der erhoffte Mehrgewinn könnte womöglich völlig ausbleiben!

Thema Antennen durch? Wenn Ihr weitere Fragen habt - bitte fragt einfach.


  • Verstärker


Ja, ich glaube hier bin ich nicht gänzlich unbefangen.
Was zeichnet einen guten Verstärker in erster Linie aus?
Keine Frage sein Rauschfaktor (Rauschzahl, Rauschmaß, Rauschen, Rauschwert, ...)

Hier gilt: Um so niedriger - um so besser!

Wenn Ihr den Einsatz von einem Verstärker in Erwägung zieht - bitte bei der Suche zuerst nach dem Rauschfaktor schauen - dann vielleicht nach dessen Gewinn / Verstärkung.

Beispiel: Ihr findet irgendwo einen DAB Verstärker - das Teil ist mit einem Gewinn / einer Verstärkung von 36 dB angeben und hat einen, nicht unüblichen, Rauschfaktor von 4,5 dB.
Einfache Rechnung: 36 : 4,5 = 8 - das Teil würde Euren Empfänger gleichmäßig mit 4,5 dB "zu rauschen" - sehr schön mit einem Spektrum Analyser (z.B. RF Explorer - Vielen Dank für den Tipp an Nordlicht2) zu sehen - das Antennensignal hingegen würde dieser Verstärker gerade mal um 8 dB anheben.
Also Finger weg von solchem Schrott - schade um jeden Cent.

Für mich sind die TGN Vorverstärker das Beste was man bekommen kann.
Diese Verstärker haben über die ganze Palette (UKW, DAB, DVB-T) einen Rauschfaktor von 0,3 dB - dieser ist also völlig zu vernachlässigen - mit dem RF-Explorer nicht mal messbar.
Die Verstärkung liegt bei 18 dB - für DVB-T gibt es auch eine 36 dB Version.

Der größte Vorteil aus meiner Sicht ist, dass starke Signale von den Ortssendern nicht bzw nur gering verstärkt werden - gut sichtbar mit einem Spektrum Analyser (RF-Explorer).
Ein weiterer großer Vorteil ist deren Selektivität.
Der TGN DAB Vorverstärker (ULNA3018 DAB MKIV) senkt UKW-Signale um -38 dB und UHF-Signale (spielen für uns eher keine störende Rolle) um -45 dB.

Oft habe ich schon den Tipp bekommen auch den UKW-Pegel mit einem Sperrfilter (Pausat) abzusenken da dieser den DAB-Empfang stören kann.
Viele DAB-Radios mögen keine hohen UKW-Pegel - sie werden dadurch "taub" für schwache DAB-Signale.
Wenn Ihr Euch für den TGN Vorverstärker (ULNA3018 DAB MKIV) entscheidet, ist ein UKW-Sperrkreis definitiv überflüssig.

Ein Vorverstärker gehört so nah wie möglich an die Antenne!

Daher empfiehlt es sich, den TGN Vorverstärker mit Mastgehäuse zu bestellen.
TGN DAB Vorverstärker - ULNA 3018 DAB MKIV mit Mastgehäuse

TGN legt statt einer ordentlichen Mastschelle nur einen billigen Kabelbinder für die Befestigung vom Verstärker am Antennenmast bei - das finde ich sehr schade.
Für stolze 102,50 € sollte man eine stabile Befestigung erwarten können!

Den TGN 5 Volt DC-Insert mit Schaltnetzteil kann ich nicht unbedingt empfehlen.
Das mitgelieferte Netzteil rauscht wie blöde (deutlicht sichtbar mit dem RF-Explorer) und die Qualität vom DC-Insert gefällt mir nicht sonderlich.
Falls Ihr ihn doch mit bestellt, unbedingt das Netzteil so weit (mindestens 3 Meter Abstand !!!) wie möglich von Eurem DAB-Radio entfernt einstecken!
Einige Radios mögen solche Rausch-Netzteile gar nicht und werden ganz schnell taub für schwache Signale.

Für die Stromversorgung vom TGN-Vorverstärker kann ich Euch die Kathrein Fernspeise-Weiche WFS 28 (5-18 Volt) zusammen mit dem Kathrein Netzteil NCF 18 empfehlen.
Leider teuer - dafür bekommt man hervorragende Qualität - eben Kathrein.
Das Netzteil ebenfalls mindestens 3 Meter vom Empfänger unterbringen - es rauscht auch heftig.

Es gibt aber noch eine andere, viel bessere und auch preiswertere Lösung (Ritt mann) für die Stromversorgung des Vorverstärkers - dazu später im Bereich Sperrkreise und Sperrfilter mehr.

Weitere, sehr empfehlenswerte DAB-Verstärker:

In erster Linie sei hier der Pausat F- DAB+ Verstärker genannt.
Dieser hat einen sehr guten Rauschfaktor von 1,2 dB bei 20 dB Verstärkung.
Er ist sehr gut verarbeitet und hat somit ein unübertroffenes Preis- Leistungsverhältnis.
Auch dieser Verstärker sollte so nah wie möglich an der Antenne angebracht werden.
Hierfür ist wieder etwas Kreativität verlangt.
Eine Elektro-Außendose tut es genauso wie eine übergestülpte - am Falz aufgeschnittene - leere Plastiktube von entsprechender Größe und mit UV-Schutz versehen - z.B gutes Isolierband oder UV-Schutz Spray für Kunststoffteile.

Der Ritt mann DAB-Vorverstärker und der baugleiche Verstärker von Antennentechnik Bad Blankenburg sind ebenfalls unbedingt zu empfehlen.



  • Sperrkreise / Sperrfilter

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Zitat
Staxe
Ich neige gewöhnlich dazu, recht umfangreich zu berichten. Daher wird es hier in den nächsten Tagen / Wochen einiges zu lesen geben.


Das hört sich schonmal gut an :D :spos:

Zitat
Staxe
Für Einsteiger aber unbedingt auch für "Profis" eignet sich nach meiner Erfahrung diese -16 Elemente LogPer Antenne http://www.antennenland.net/3H-VHF-VF-16LOG am Besten.


Wenn ich den Platz dafür hätte bzw. die Möglichkeit, sie irgendwo zu montieren, dann würde ich sie mir sofort bestellen.
Aber gibt es auch kleine Antennen, die schon eine deutliche Verbesserung gegenüber der normalen Stabantenne bringen können? Also welche, die man problemlos auch in der Wohnung nutzen kann.

Gibt es Möglichkeiten, solche Antennen an portable Geräte anzuschließen, die keinen Antenneneingang haben?

von DX OberTShausen - am 06.07.2017 14:46
Hallo Staxe,

Du langweilst überhaupt nicht. Genau das Gegenteil ist der Fall. Es ist immer wieder interessant, Deine Erfahrungsberichte hier zu lesen, leider viel zu selten.

Ich beabsichtige, mir von TGN jeweils einen ULNA 3018 DAB und einen ULNA 3018 UKW/FM zu kaufen, da nach einigen Recherchen im Netz bei mir der Eindruck entstanden ist, dass diese Verstärker nahezu konkurrenzlos sind. Oder liege ich da falsch?

Ich möchte nämlich für meine drehbare KATHREIN AV 12 folgende Teile bis zu den Empfängern (z.B. ONKYO T-4070, YAMAHA T-D 500 bzw. SANGEAN WFT-3) dazwischenschalten:

1. vorhandene R...mann Kanalsperren (5C+7B+7D) anschließend
2. TGN ULNA 3018 DAB anschließend
3. vorhandener PAUSAT DAB+ Verstärker bzw.. SPAUN HAV 285 F (ein Eingang, zwei Ausgänge für jeweils einen Tuner)

Verwendet wird als Kabel (Länge ca. 20 Meter) gegenwärtig das KTH 94, welche ich austauschen möchte gegen das KATHREIN LCD 111A+.

Ist die Reihenfolge so o.k.?

Über Deine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Viele Grüße nach Weinböhla aus der Bundeshauptstadt vom

Radiofritze

von Radiofritze - am 06.07.2017 16:34
Würde auch gerne was in puncto Fernempfang machen jedoch holt meine 7 Elemente-Antenne absolut nix raus und für eine größere ist hier schlicht kein Platz. Müsste die eh unter Dach montieren. Obwohl ich es mir nicht erklären kann, vielleicht ist einfach nur mein getesteter Empfänger (IR6S Plus mit FS2026-5 (Venice 6.5)-Modul) zu taub. Hatte nämlich vor ein paar Tagen sauber eine Antennenbuchse angelötet und nicht mehr bekommen als schon über die Teleskopantenne möglich ist. Jedoch hat der Empfänger von Staxe das gleiche Modul und die Störungen kommen doch meist über die Teleskopantenne im Nahbereich des Empfängers rein. Wäre ein Empfänger wie ein Dual DAB 2A, der werkseitig schon mit Koaxbuchse kommt, denn geeigneter?

von b025 - am 06.07.2017 17:32
Zitat
b025
Wäre ein Empfänger wie ein Dual DAB 2A, der werkseitig schon mit Koaxbuchse kommt, denn geeigneter?

Der werksseitig einpolige Klingeldraht ist für das Experiment eine Katastrophe. Da muss genauso nachgearbeitet werden wie in deinem ersten Gerät. Wo da wohl der Fehler lag kann leider niemand von uns sagen. Gute Geräte haben in der Regel einen schraubbaren F-Stecker mit Teleskopantenne. Ansonsten wenn mit einer normalen Teleskopantenne nur ein Balken angezeigt wird spielt dieses primitive Konstrukt das Ensemble mit 5 Balken problemlos ab.
[attachment 9510 22.04.201719-23OfficeLens.jpg]

von pomnitz26 - am 06.07.2017 18:01
Guten Morgen miteinander

@ b025
Ich gehe einmal davon aus, dass Du die Antennenstecker Buchse am Gerät mit einem kurzen Koaxialkabel mit dem Empfängermodul verbunden hast. (Schirm auf dem Modul auch angeschlossen!)

Als zweites wäre abzuklären, ob das Netzteil des Radio's selber den Empfang stört. Es ist unbedingt den alten, schweren Netzteilen mit richtigem Trafo den Vorzug zu geben. Die leichten Schaltnetzteile können den Empfang erheblich beeinträchtigen!

Da wir gerade bei den Netzteilen sind....

WLAN Router besitzen zum Teil recht grimmige Netzteile, welche recht grosse Reichweiten haben. Wie sieht es mit dem Telefon aus? Handy Ladegeräte sind heute alle mit Schaltnetzteilen versehen!

Um solche Störsender zu suchen, latsche ich mit einem kleinen hochempfindlichen DAB Radio (Microspot RA-84) in der Wohnung herum und achte auf die BER. (Bit Error Rate, Bit Fehler Rate). Beim Störer wird die Antenne eingeschoben, so kann man im Umfeld genauer feststellen, ob es nun der Bildschirm vom Computer ist oder das Druckerkabel oder halt doch wieder das Netzteil. Es war aber auch schon mal die LED Leuchte neben dem Laptop, bzw das Netzteil. (Bis ich nur einmal darauf gekommen bin, dass das NT nur stört, wenn die Lampe ausgeschaltet ist....)

Als nächstes wäre abzuklären, wie und ob das Dach isoliert ist. Isolationen mit Metallfolien sind Gift für Radiowellen.

Da ich Deine Wohnsituation nicht kenne, liste ich ein paar Möglichkeiten auf, wie Du testen kannst was so machbar ist / wäre wenn mann einfach so könnte. ( Von der Bastellösung zum Providurium nach dem Motto, ein Provisorium hält ewig!)

Für mich unverzichtbar ist zum Beispiel eine Stange von einem Büchergestell, die an einem Ort in der Wohnung aufgestellt wird, wo sie am wenigsten stört. Da wird nun die Antenne montiert und ist für Versuche und Test gut zugänglich und vor allem drehbar. Natürlich ist es vorteilhaft, wenn die Antenne ein wenig von den Wänden entfernt zu stehen kommt.

Nun kommt mein RA-84 zum Einsatz. Ein 35.- Radio, welches mit Umschalter für Teleskop oder F-Buchsen verbastelt wurde. Das Teil besitzt nun 2 F-Buchsen und wird in die Antennenleitung eingeschleift. Also Antenne, RA-84, Onkyo T-4030 DAB Tuner. Das ermöglicht nun schon einige Versuche, da der RA-84 nun als "Messempfänger" die BER mist, was der Onkyo nicht kann.

Nun werde ich aber langsam "Langfädig". Später mal mehr ...

@ Staxe
Ich finde es immer wieder schön, wenn Menschen wie Du ihre Erfahrungen weiter geben! Genau auf diese Art und Weise konnte ich ja mein Wissen erlangen. Mein Radio Hobby begann in den frühen 70er Jahren und wurde später im Beruf (Elektronik Entwicklung und Reparatur) Richtung EMV, Störstrahlungsmessung usw gelenkt. Bücher wie der Rothammel ergänzten meine Tätigkeiten in der Nachrichten Technik.

Super Forum! Machen wir weiter so!

Liebe Grüsse aus der Schweiz

Res

von DABit - am 07.07.2017 01:57
Was wirklich nervt ist wenn ein 80m entferrnte Nachbar Abends TV sieht und dessen HF Stoerungen an Dachantenne den Empfang um 4 Balken zurueckgehen lassen. Am Spektrumanalyzer ist dann immer ein schoener Rauschpegel im Bereich K8 bis K11 zu sehen. Ob es der TV oder ein Kabelreceiver ist weiss ich nicht. Muss vor der Glotze schon ordentlich Pegel sein, wenn es so 'gut' nach aussen dringt.:D
Also am Besten, man wohnt auf nem Dorf und oder hat ein einige tausend Quadratmeter grosses Grundstueck. Ansonsten hat man das schon aus AM Zeiten ueber UKW hinweg bekannte Problem der HF Stoerer oftmals auch weiterhin noch im digitalen Radio Zeitalter. Einzig der UHF DVB-T(2) Bereich ist praktisch fast nie gestoert.
Bei mir selber stoert ein alter Trafo fuer 12V Halogenlampen im Bad den UKW Empfang massiv. Mein Plasma TV stoert UKW und DAB, allerdings nur innerhalb des Zimmers in dem er steht. LCD Schirme senden mit starkerem Pegel.

Als Tipp zum Reduzieren des UKW Pegels, einfach eine alte Radio/TV Anschlussdose zwischen schalten. Die daempfen UKW am TV Ausgang so um die 30dB. Diese Dosen eignen sich auch gut um UKW und DAB auf ein Kabel zu bringen um es dann im Haus zu verteilen. Funktioniert besser als mit Mehrbereichsverstaerkern, die gerne UKW Oberwellen in den VHF DAB+ Frequenzbereich bringen. BK Breitbandverstaerker sind fuer Dachantennen meist ungeeignet, denn sie kommen mit den hohen UKW Eingangspegeln nicht klar und erzeugen Oberwellen im VHF Bereich. Daher besser jeden Bereich schmalbandig getrennt verstaerken und ueber Weichen (Anschlussdose) zusammenschalten wenn notwendig.

Es empfiehlt sich grundsetztlich Kanalsperren fuer Muxe (Kanaele) zu verwenden, die mit 16/16 Balken ankommen. Deren Pegel selbst wenn noch weit unter dem fuer den Verstaerker maximal zulaessigen Ausgangspegel, reichen schon um im Empfaenger oder im auch Verstaerker leichte Mischprodukte zu erzeugen.

von Nordlicht2 - am 07.07.2017 08:13
Eine Frage zu den Kanalsperren, ich habe einige "16/16" Muxe, die durch den Vorverstärker natürlich eher unnötigerweise ebenfalls verstärkt werden.

Mit Mischprodukten habe ich (hinter den Antennendosen im Haus) kein Problem, glücklicherweise - sehe aber bei Bayern 11D recht gute Empfangswerte. Dagegen ist der 10A vom gleichen Standort (Miltenberg-Wenschdorf) mit wesentlich schlechterer Signalqualität. Je schwächer der Pegel, desto schlechter die Signalqualität, allerdings eben NICHT wie bei 11D, wo mit 3-4 Klötzchen noch gute Werte vorliegen. Ich bin mir recht sicher, dass der direkt daneben liegende voll reinknallende 9D Schuld daran ist. (Stuttgart liegt nur ca. 25° neben dem gewünschten Standort und ist 17 km Luftlinie entfernt)

Künftig könnte es ein ähnliches Szenario mit 11B zu 11C (Hardberg) geben.

Ich frage mich nur ob es so gute Kanalsperren gibt, die dann den 9D abschwächen (gehen wird er ja trotzdem...) aber den direkten Nachbar nicht ebenfalls runterziehen vom Pegel her...

von RainerZ - am 07.07.2017 09:13
Lieber Rainer,

das wird schwieig - 9D platt - 10A ohne Fehler.

Eine Kanalsperre sollte unbedingt nicht nur die Mittelfrequenz absenken sonder den Bereich vom gesamten Störkanal.
Wenn man nur die Mittelfrequenz steil absenkt entsteht eine V-förmige Kurve im Spektrum vom Störkanal. Die Unter- und Oberfrequenz hat dann immer noch fast den selben Pegel wie ohne Sperrfilter.
Ideal ist es daher bereits bei der Oberfrequenz vom davor liegenden Kanal (9C) mit der Absenkung zu beginnen - den Störkanal (9D) komplett zu senken - und erst bei der Unterfrequenz vom dahinter liegenden Kanal (10A) wieder ansteigen lassen.
Das gibt natürlich unweigerlich Signalfehler beim - in deinem Fall - Kanal 9C und 10A.

Zu Sperren und Filtern komme ich oben auch noch.

Das Thema ist, neben der Antenne, definitiv der wichtigste Punkt damit DAB-DXing Spaß macht und durch guten Empfang gekrönt wird.

von Staxe - am 07.07.2017 10:29
Zumindest mit den Pausat Sperren funktioniert sowas nicht. Die muessten dafuer extrem steilflankig sein. Bei den R...ma.. Sperren weiss ich nicht.

Ob der Nachbarkanal die Ursache ist, erkennt man daran, wenn beim 10A die Signalfehlerrate bei 5-6 Balken gegen 0 geht und schon bei 4 Balken aber gar nichts mehr geht, die Fehlerrate also sehr ploetzlich auf ueber 60 gestiegen ist, wo PL-3A aussetzt. Bei 2 Balken wird dann der Mux nicht mal mehr eingelesen und die Balkenanzeige springt zwischen 0 und 3 Balken hin und her, weil der Tuner sich nicht mehr sauber aufsynchronisieren kann.
So verhaelten sich zumindest meine Verona Module bei Nachbarkanalstoerungen und so beschreibst du es ja auch. Sehr schoenes Testgebiet dafuer ist Frankfurt am Main. 11C gegen 11D.

von Nordlicht2 - am 07.07.2017 10:36
Naja, die Pausat sind hier fuer mich zum Beispiel noch voellig ausreichend, da ich nur den 5C abschwaechen muss.und die Nutzkanaele, 11A und hoeher, weit entfernt liegen. Bei wem die Konstellation aehnlich liegt, der kommt mit den preiswerten Pausat aus und hat damit auch Sperrfilter, die sehr leicht angepasst werden koennen. Wer erst hinter dem Vorverstaerker filtern muss, der kann auch bei dichter beieinander liegenden Kanaelen noch die Pausat nehmen. Eine Sperrtiefe von 30dB und aber nur 1dB beim Nachbarkanal ist ja nicht ueberall notwendig.
Fuer 5C zu 6B werde ich aber sobald Garz Ruegen im Herbst den 5C sendet auch dem Herrn R..m...nn etwas Umsatz bescheren muessen. Wahrscheinlich dann gleich 5C und 8B und hoffentlich ist bis dahin schon bekannt, auf welchen Kanaelen der 2.BMux und der Privatmux in Vorpommern senden werden. :-)

Abschwaechen von Stoersendern funktioniert zum Teil auch durch leichte Richtungsaenderung der Empfangsantenne. Insbesondere bei Yagiantennen bekommt man dann oftmals den Stoerer aus der 3dB Empfangskeule raus und behaelt aber den Nutzkanal noch in dieser. Dabei wird dann nur der Stoersender spuerbar abgeschwaecht. Oder man nutzt das Gebaeude oder den Schornstein und positioniert die Antenne so, dass der Stoerer dadurch abgeschwaecht wird.

von Nordlicht2 - am 07.07.2017 11:33
Wenn es richtig heftig zugeht - der Ortssender (in meinem Fall Dresden Wachwitz 5C, 9A) knappe 20 km Luftlinie entfernt ist - mit Hammer-Pegel einfällt - ist mit dem Pausat Sperrkreis wirklich nichts zu machen.

Gemessen mit dem RF-Explorer und dessen Stabantenne liegt der Pegel vom 5C und 9A bei mir auf dem Hof jeweils mit 38-42 dBuV an.
Oben an der Antenne auf der Kiefer schätze ich mindestens jeweils 55 dBuV - habe ich noch nicht gemessen.

Lieber Nordlicht2,

das Abschwächen von Störeinflüssen funktioniert durch eine Richtungsänderung der Antenne auf jeden Fall das kann ich bestätigen.
Gutes Beispiel - wenn ich meine 2er Gruppe Fuba DAT 310 weiter östlich nach Tschechien richte - empfange ich den 11D BR Bayern viel besser als exakt auf den Ochsenkopf ausgerichtet. Zum Einen knallt dann DD-Wachwitz nicht mehr direkt von hinten in die Antenne - zum Anderen, denke ich, werden dadurch die Probleme beim 11D mit SFN (zu viele empfangbare Standorte) etwas abgeschwächt.

In das Thema SFN - Störungen durch das Gleichwellennetz - muss ich mich erst noch rein denken. Gar nicht so einfach - gab es früher nicht... ;)
Du hast mich erst darauf gebracht - Danke und ganz besonders für den Tipp mit dem RF-Explorer - jeden Cent wert das Teil!

Ich zeig Dir gleich mal was:
[attachment 9517 20170706_123755-1024x768.jpg]


Habe den RF-Explorer an meine 16er LogPer (mit Verstärker) auf der Kiefer angeschlossen.
Ich sehe hier von links nach rechts - vielleicht liege ich falsch? :

- links angeschnitten 11B NDR NDS (226 km - läuft zeitgleich im Radio - Sangean WFR-1 D - mit paar Aussetzern an der "Kotzgrenze" - sorry ;-) )
- in der Mitte 11C S-Anhalt (123 km - läuft zeitgleich super fast am oberen Ende der Signalstärke Anzeige vom Radio mit 0 Signalfehlern)
- rechts 11D BR Bayern (179 km - laut Messung neben dem 11C mein stärkster Fernsender - 50,5 dBuV - läuf nicht - ca. 60 Signalfehler - da ist es gerade bei EEP 3-A Fehlerschutz vorbei mit Audio.)

Den 11D macht also das SFN (Gleichwellennetz) kaputt - liege ich richtig?

Vielen Dank für deine Antwort.
Einen schönen Nachmittag allerseits.

von Staxe - am 07.07.2017 12:25
Ja, kein starkes Rauschen drunter, keine Spikes von Mischprodukten. Realiv guter gleichmaessiger Pegel ueber die ganzen 1,5 MHz. Das einzige, was es sein koennte, wenn es nicht das 11D SFN selber ist, welches sich stoert, koennte ein andere Mux auf gleichem Kanal sein.
Was du beim 11D probieren kannst, ist das rausdrehen der Antenne aus der Richtung. Das funktioniert bei mir bei Denemark. Dadurch gehen dann z.B. nur noch einige der dir ankommenden 11D Sender. Liegen ja nicht alle genau auf einer Linie, denke ich mal.

Aus den 50dBuV schliesse ich, das das nicht direkt hinter der Antenne sondern mit Verstaerkung dazwischen ist, oder? Macht aber nichts. Im Gegenteil, wenn ich bei mir dann abdeampfe und versuche in die Naehe der Originalpegel an der Antenne zu kommen, steigt die Signalfehlerrate bei manchen Muxen unnoetig aber auch unerklaerlich an. Trotz nur 1,5dB Rauschmaass des 20dB Verstaerkers.

Schoen, dass du nun auch die Spektren und Pegel gut sehen kannst. Hoffe der RF Explorer wird dir gefallen, bzw. das was er alles sichtbar macht. :-)

von Nordlicht2 - am 07.07.2017 12:45
Du meinst glaube ich diesen Tread hier in dem es um die Interferenzmuster durch Ausloeschungen geht.

http://radioforum.foren.mysnip.de/read.php?35326,1283739,1283980#msg-1283980

Man kann im Spektrum den Empfang durch 2 Sender nachweisen aber Stoerungen also die Ueberschreitung das Quardintervalls glaube ich nicht so einfach. Um die periodischen wandernden Einbrueche zu sehen, muessen die Standorte realtiv gleich stark ankommen. Wie das aussieht wenn mehr als 2 Standorte empfangen werden weiss ich nicht.
@Staxe kann aber mal 'aufzoomen' und schauen wie es aussieht.

von Nordlicht2 - am 07.07.2017 13:44
Herzlichen Dank für Eure Antworten.

Ich werde mich mit dem 11D Problem weiter beschäftigen.

Meine Möglichkeiten was die Kiefer und Antennenaufbauten betrifft sind aber sehr begrenzt.
Ich brauch unbedingt diese Höhe (18 Meter) damit die Antenne über die Hangkante schaut.
Habe auch über die Anschaffung von einem Antennen Rotor nachgedacht - dann würde ich wahrscheinlich die jetzige 16er LogPer gegen eine Kathrein AV 12 austauschen.
Zwei nagelneue AV12 liegen in meinem Schuppen.
Ob dies allerdings meine Kiefer und besonders meine Nerven bei Sturm aushalten ist höchst fraglich... :confused:

Eine Sache ist ganz sicher - das Problem wird durch das SFN verursacht.

Ein guter Indikator und somit eigentlich der Beweis dafür ist der Kanal 8C Mittelfranken - wenn der gut läuft - was er oft tut - ist es mit Audio beim 11D vorbei.
Klingt erstmal komisch :bloed: aber wenn 8C gut läuft kommen auch jede Menge 11D Sender hier an.

Heute früh war kein besonders guter Empfang - 8C = Service nicht verfügbar - da sah es so aus:

11D:[attachment 9520 20170707_082830-1024x768.jpg]
10B:[attachment 9521 20170707_082755-1024x768.jpg]

Ein schönes Wochenende allerseits.

von Staxe - am 07.07.2017 14:38
Zitat
Staxe

Für Einsteiger aber unbedingt auch für "Profis" eignet sich nach meiner Erfahrung diese -16 Elemente LogPer Antenne http://www.antennenland.net/3H-VHF-VF-16LOG am Besten.


Dabei handelt es sich um Antennen der slowenischen Firma ISKRA, die in Bosnien hergestellt werden. In Westeuropa werden diese Antennen unter dem Namen 3H vertrieben.
https://www.iskra.eu/en/Antenna_Systems_3/

3H-VHF-16-LOG = ISKRA VF-16 LOG
3H-VHF-12-LOG = ISKRA VF-12 LOG

Ich bin mit meiner ISKRA VF-12 LOG sehr zufrieden. Diese habe ich bei einer Reise für ca. € 5,- in der Slowakei gekauft.

von Unbekannter_DAB_Fan - am 07.07.2017 15:47
Zitat
Radiofritze

Ich beabsichtige, mir von TGN jeweils einen ULNA 3018 DAB und einen ULNA 3018 UKW/FM zu kaufen, da nach einigen Recherchen im Netz bei mir der Eindruck entstanden ist, dass diese Verstärker nahezu konkurrenzlos sind. Oder liege ich da falsch?

Ich möchte nämlich für meine drehbare KATHREIN AV 12 folgende Teile bis zu den Empfängern (z.B. ONKYO T-4070, YAMAHA T-D 500 bzw. SANGEAN WFT-3) dazwischenschalten:

1. vorhandene R...mann Kanalsperren (5C+7B+7D) anschließend
2. TGN ULNA 3018 DAB anschließend
3. vorhandener PAUSAT DAB+ Verstärker bzw.. SPAUN HAV 285 F (ein Eingang, zwei Ausgänge für jeweils einen Tuner)

Verwendet wird als Kabel (Länge ca. 20 Meter) gegenwärtig das KTH 94, welche ich austauschen möchte gegen das KATHREIN LCD 111A+.

Ist die Reihenfolge so o.k.?

Über Deine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Viele Grüße nach Weinböhla aus der Bundeshauptstadt vom

Radiofritze


Lieber Radiofritze,

da ich gerade meinen DX Beitrag nicht weiter bearbeiten kann, schnell auf diesem Weg.
Bevor Du Dir einen TGN Vorverstärker bestellst habe ich eine wichtige Frage zu deinem Ritt mann Sperrkreis.

Ist es nur ein 2-fach Sperrkreis für Kanal 5C, 7B + 7D - welcher max. - 25 dB absenkt - oder ein 4-fach Sperrkreis? Wie weit ist der Fernsehturm am Alex von Dir entfernt?
Wie wird mit deinem Sperrkreis der Pegel vom 5C, 7B, 7D an deinem Sangean angezeigt? Vollausschlag?

Bei Dir reicht ein 2-fach Sperrfilter ganz bestimmt nicht aus - bei mir auch nicht.
Wenn ich meine LogPer auf dem Baum nur mit einem 2-fach Sperrfilter für 5C + 9A DD-Wachwitz (18 km Luftlinie) betreibe sind wirklich alle Fernsender mausetot.

Du brauchst ganz sicher einen Ritt mann 4-fach Sperrfilter für 5C, 7B und 7D!
Dieser Filter darf auch nicht zu steil - nur die jeweilige Mittelfrequenz absenken - sonder muss unbedingt den gesamten Block der betreffenden Kanäle (5C, 7B, 7D) sauber platt machen!

Ich garantiere Dir, dass Du aus dem Staunen nicht mehr raus kommst wenn du dieses Teil anschließt!
Noch einen Tipp - falls Du Dir den oben genannten Filter bei Ritt mann bestellst - bitte bestelle Dir noch einen 6-fach Sperrfilter für der Tetra-BOS-Funk (163-174 MHz) mit.
Dieser kostet 68,00 Euro und bewirkt ebenfalls wahre Wunder.

Liebe Grüße aus Weinböhla.

von Staxe - am 07.07.2017 16:06
Zitat
Staxe
......
Noch einen Tipp - falls Du Dir den oben genannten Filter bei Ritt mann bestellst - bitte bestelle Dir noch einen 6-fach Sperrfilter für der Tetra-BOS-Funk (163-174 MHz) mit.
Dieser kostet 68,00 Euro und bewirkt ebenfalls wahre Wunder......

Liebe Grüße aus Weinböhla.


Hallo an die Runde,

zum Thema Sperrfilter BOS:

Reicht da nicht ein einfacher DAB-Bandpass von Pausat aus?

Link:

http://www.pausat.de/laden/index.php?cPath=1_6&MODsid=5ohve6php3nk53vonhhmlltei2

MfG

Studio Leipzig

PS: Hier: http://www.auth-nachrichtentechnik.de/ gibt es auch schönes "Spielzeug" , sogar mit Preisliste! Einfach mal reinschauen. (Soll jetzt keine unerlaubte Werbung sein!!!)

von Studio Leipzig - am 07.07.2017 18:03
Zitat
Staxe
Zitat
Radiofritze

Ich beabsichtige, mir von TGN jeweils einen ULNA 3018 DAB und einen ULNA 3018 UKW/FM zu kaufen, da nach einigen Recherchen im Netz bei mir der Eindruck entstanden ist, dass diese Verstärker nahezu konkurrenzlos sind. Oder liege ich da falsch?

Ich möchte nämlich für meine drehbare KATHREIN AV 12 folgende Teile bis zu den Empfängern (z.B. ONKYO T-4070, YAMAHA T-D 500 bzw. SANGEAN WFT-3) dazwischenschalten:

1. vorhandene R...mann Kanalsperren (5C+7B+7D) anschließend
2. TGN ULNA 3018 DAB anschließend
3. vorhandener PAUSAT DAB+ Verstärker bzw.. SPAUN HAV 285 F (ein Eingang, zwei Ausgänge für jeweils einen Tuner)

Verwendet wird als Kabel (Länge ca. 20 Meter) gegenwärtig das KTH 94, welche ich austauschen möchte gegen das KATHREIN LCD 111A+.

Ist die Reihenfolge so o.k.?

Über Deine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Viele Grüße nach Weinböhla aus der Bundeshauptstadt vom

Radiofritze


Lieber Radiofritze,

da ich gerade meinen DX Beitrag nicht weiter bearbeiten kann, schnell auf diesem Weg.
Bevor Du Dir einen TGN Vorverstärker bestellst habe ich eine wichtige Frage zu deinem Ritt mann Sperrkreis.

Ist es nur ein 2-fach Sperrkreis für Kanal 5C, 7B + 7D - welcher max. - 25 dB absenkt - oder ein 4-fach Sperrkreis? Wie weit ist der Fernsehturm am Alex von Dir entfernt?
Wie wird mit deinem Sperrkreis der Pegel vom 5C, 7B, 7D an deinem Sangean angezeigt? Vollausschlag?

Bei Dir reicht ein 2-fach Sperrfilter ganz bestimmt nicht aus - bei mir auch nicht.
Wenn ich meine LogPer auf dem Baum nur mit einem 2-fach Sperrfilter für 5C + 9A DD-Wachwitz (18 km Luftlinie) betreibe sind wirklich alle Fernsender mausetot.

Du brauchst ganz sicher einen Ritt mann 4-fach Sperrfilter für 5C, 7B und 7D!
Dieser Filter darf auch nicht zu steil - nur die jeweilige Mittelfrequenz absenken - sonder muss unbedingt den gesamten Block der betreffenden Kanäle (5C, 7B, 7D) sauber platt machen!

Ich garantiere Dir, dass Du aus dem Staunen nicht mehr raus kommst wenn du dieses Teil anschließt!
Noch einen Tipp - falls Du Dir den oben genannten Filter bei Ritt mann bestellst - bitte bestelle Dir noch einen 6-fach Sperrfilter für der Tetra-BOS-Funk (163-174 MHz) mit.
Dieser kostet 68,00 Euro und bewirkt ebenfalls wahre Wunder.

Liebe Grüße aus Weinböhla.


Hallo lieber Staxe,
vielen Dank, dass Du dir die Mühe gemacht hast, nochmals auf meine Frage zu antworten.
Ich habe leider nur einen Ritt mann 2-fach Sperrkreis für 5C,7B und 7D. Dieser Sperrkreis befindet sich fälschlicherweise unmittelbar vor dem 2. Verstärker in der Wohnung, dem SPAUN HAV 285 mit einem hohen Rauschmaß von 5 dB, und nicht wenige Meter hinter der Antenne oben auf dem Dachboden. Dies muss sowieso noch geändert werden. Vor dem Ritt mann Sperrkreis befinden sich ca. 20 Meter Kabel "KTH 94" und davor befindet sich der WISI VS 83 (mit einem Rauschmaß in Höhe von ?) Mit meiner unsachgemäßen Zusammenschaltung habe ich mit dem SANGEAN beim 5C keinen Vollausschlag, jedoch beim 7B und beim 7C (mit leichten Signalfehlern (ca. 6 lt. Anzeige)). Deine Nachfrage veranlasst mich, umgehend bei Ritt mann einen 4-fach Sperrkreis für 5C, 7B und 7D nebst einen 6-fach Sperrfilter für den Tetra-BOS-Funk zu bestellen. Das ist der Spaß absolut wert. Den vorhanden Ritt mann Sperrkreis werde ich für meine 3H-VHF-16-LOG, die auf dem Dachboden postiert ist, benutzen.

Der Fernsehturm am Alex ist ca. 20 Kilometer entfernt.

Sobald ich alle Teile vorrätig habe, plane ich sie hinter der drehbaren KATHREIN AV 12 wie folgt zu schalten:

1. Ritt mann 4-fach Sperrkreis für 5C, 7B und 7D anschließend
2. 6-fach Sperrfilter für den Tetra-BOS-Funk anschließend
3. TGN ULNA 3018DAB anschließend
4. 20 Meter Kabel KATHREIN LCD 111A+
5. in der Wohnung den DAB+ Verstärker TERRA AB013 (erhältlich bei PAUSAT)

Ich denke, das sollte o.k. sein. Es läuft ja bereits jetzt schon sehr gut.

Lieber Staxe, was hältst Du von meinem Vorhaben?

Viele Grüße aus Berlin vom Radiofritze

von Radiofritze - am 07.07.2017 19:37
Zitat
Radiofritze
Zitat
Staxe
Zitat
Radiofritze

Ich beabsichtige, mir von TGN jeweils einen ULNA 3018 DAB und einen ULNA 3018 UKW/FM zu kaufen, da nach einigen Recherchen im Netz bei mir der Eindruck entstanden ist, dass diese Verstärker nahezu konkurrenzlos sind. Oder liege ich da falsch?

Ich möchte nämlich für meine drehbare KATHREIN AV 12 folgende Teile bis zu den Empfängern (z.B. ONKYO T-4070, YAMAHA T-D 500 bzw. SANGEAN WFT-3) dazwischenschalten:

1. vorhandene R...mann Kanalsperren (5C+7B+7D) anschließend
2. TGN ULNA 3018 DAB anschließend
3. vorhandener PAUSAT DAB+ Verstärker bzw.. SPAUN HAV 285 F (ein Eingang, zwei Ausgänge für jeweils einen Tuner)

Verwendet wird als Kabel (Länge ca. 20 Meter) gegenwärtig das KTH 94, welche ich austauschen möchte gegen das KATHREIN LCD 111A+.

Ist die Reihenfolge so o.k.?

Über Deine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Viele Grüße nach Weinböhla aus der Bundeshauptstadt vom

Radiofritze


Lieber Radiofritze,

da ich gerade meinen DX Beitrag nicht weiter bearbeiten kann, schnell auf diesem Weg.
Bevor Du Dir einen TGN Vorverstärker bestellst habe ich eine wichtige Frage zu deinem Ritt mann Sperrkreis.

Ist es nur ein 2-fach Sperrkreis für Kanal 5C, 7B + 7D - welcher max. - 25 dB absenkt - oder ein 4-fach Sperrkreis? Wie weit ist der Fernsehturm am Alex von Dir entfernt?
Wie wird mit deinem Sperrkreis der Pegel vom 5C, 7B, 7D an deinem Sangean angezeigt? Vollausschlag?

Bei Dir reicht ein 2-fach Sperrfilter ganz bestimmt nicht aus - bei mir auch nicht.
Wenn ich meine LogPer auf dem Baum nur mit einem 2-fach Sperrfilter für 5C + 9A DD-Wachwitz (18 km Luftlinie) betreibe sind wirklich alle Fernsender mausetot.

Du brauchst ganz sicher einen Ritt mann 4-fach Sperrfilter für 5C, 7B und 7D!
Dieser Filter darf auch nicht zu steil - nur die jeweilige Mittelfrequenz absenken - sonder muss unbedingt den gesamten Block der betreffenden Kanäle (5C, 7B, 7D) sauber platt machen!

Ich garantiere Dir, dass Du aus dem Staunen nicht mehr raus kommst wenn du dieses Teil anschließt!
Noch einen Tipp - falls Du Dir den oben genannten Filter bei Ritt mann bestellst - bitte bestelle Dir noch einen 6-fach Sperrfilter für der Tetra-BOS-Funk (163-174 MHz) mit.
Dieser kostet 68,00 Euro und bewirkt ebenfalls wahre Wunder.

Liebe Grüße aus Weinböhla.


Hallo lieber Staxe,
vielen Dank, dass Du dir die Mühe gemacht hast, nochmals auf meine Frage zu antworten.
Ich habe leider nur einen Ritt mann 2-fach Sperrkreis für 5C,7B und 7D. Dieser Sperrkreis befindet sich fälschlicherweise unmittelbar vor dem 2. Verstärker in der Wohnung, dem SPAUN HAV 285 mit einem hohen Rauschmaß von 5 dB, und nicht wenige Meter hinter der Antenne oben auf dem Dachboden. Dies muss sowieso noch geändert werden. Vor dem Ritt mann Sperrkreis befinden sich ca. 20 Meter Kabel "KTH 94" und davor befindet sich der WISI VS 83 (mit einem Rauschmaß in Höhe von ?) Mit meiner unsachgemäßen Zusammenschaltung habe ich mit dem SANGEAN beim 5C keinen Vollausschlag, jedoch beim 7B und beim 7C (mit leichten Signalfehlern (ca. 6 lt. Anzeige)). Deine Nachfrage veranlasst mich, umgehend bei Ritt mann einen 4-fach Sperrkreis für 5C, 7B und 7D nebst einen 6-fach Sperrfilter für den Tetra-BOS-Funk zu bestellen. Das ist der Spaß absolut wert. Den vorhanden Ritt mann Sperrkreis werde ich für meine 3H-VHF-16-LOG, die auf dem Dachboden postiert ist, benutzen.

Der Fernsehturm am Alex ist ca. 20 Kilometer entfernt.

Sobald ich alle Teile vorrätig habe, plane ich sie hinter der drehbaren KATHREIN AV 12 wie folgt zu schalten:

1. Ritt mann 4-fach Sperrkreis für 5C, 7B und 7D anschließend
2. 6-fach Sperrfilter für den Tetra-BOS-Funk anschließend
3. TGN ULNA 3018DAB anschließend
4. 20 Meter Kabel KATHREIN LCD 111A+
5. in der Wohnung den DAB+ Verstärker TERRA AB013 (erhältlich bei PAUSAT)

Ich denke, das sollte o.k. sein. Es läuft ja bereits jetzt schon sehr gut.

Lieber Staxe, was hältst Du von meinem Vorhaben?

Viele Grüße aus Berlin vom Radiofritze


Mach es so:

Kathrein AV12
TGN ULNA 3018
Kabel
Tetra BOS 2m 6-fach Sperrkreis
4-fach Sperrkreis - unbedingt den ganzen Kanal Block der Ortssender platt machen!
In diesen Sperrkreis lässt du dir von Ritt mann einen DAB Verstärker mit 20 dB einbauen und lässt die 5 Volt Versorgungsspannug für den TGN Verstärker gleich integrieren und selbstverständlich sind auch 2 Ausgänge für zwei Tuner machbar.
Baut dir Ritt mann absolut perfekt.

Damit ist alles aufgeräumt und meiner Meinung nach perfekt.

Danach kannst kannst du mit dem Signal anstellen - verteilen - aufteilen wie du möchtest.

Spaß am DAB-DXing ist dir damit garantiert und ich bin sehr auf deine Erfahrungen gespannt.

Viele liebe Grüße und einen schönen Abend allerseits.

von Staxe - am 07.07.2017 20:14
Lieber Eheimz,

auch hier würde ich folgende Anordnung empfehlen:

Antenne
TGN ULNA 3018
Kabel
Tetra BOS 2m - 6-fach Sperrkreis
f-Muffe - oder kurzes Kabel
4-fach Sperrkreis für die jeweiligen Ortssender - nicht zu steil auf die Mittelfrequenz bezogen sondern den gesamten Kanal Block platt machen lassen.
In diesen Sperrkreis einen 20 dB Verstärker einbauen lassen und die Spannungsversorgung für den TGN Vorverstärker gleich mit integrieren lassen.

Wie schon gesagt - das kennt Ritt mann bereits von mir und er baut diese kleinen, großen Kunstwerke absolut perfekt!

Wenn du es so machst ist Dir der DX Spaß garantiert und ich bin auf Deine Erfahrungen gespannt.

von Staxe - am 07.07.2017 20:41
Hallo Staxe,

vielen dank für deine wertvollen Tipps zum Thema DAB DX, mein Interesse hast du auf jeden Fall schon mal mehr als nur geweckt.
Was mir nur nicht ganz klar ist, die Sperrkreise sind ja so wie ich das verstanden habe Einzelanfertigungen. Welche Dämpfung hast du gewählt? Oder ist diese regelbar?

Wenn man mehrere 4-fach Sperrkreise benötigst, in welchen sollte dann der 20dB Verstärker und in welchen die Spannungsversorgung eingebaut werden?

Wieviel kostet denn ein 4fach Sperrkreis mit/ohne Verstärker+ Spannungsversorgung ca?

In meinem Fall bräuchte ich wohl 6 Stück, evtl reichen 5 Stück, falls man mir einen bauen würde, welcher einserseits breit genug ist 2 benachbarte Ortssender Blöcke zu dämpfen andererseits auch den dazu wiederum benachbarten Block nicht kaputt zu machen.

von newspaperman - am 07.07.2017 21:09
Zitat
Staxe

Mach es so:

Kathrein AV12
TGN ULNA 3018
Kabel
Tetra BOS 2m 6-fach Sperrkreis
4-fach Sperrkreis - unbedingt den ganzen Kanal Block der Ortssender platt machen!
In diesen Sperrkreis lässt du dir von Ritt mann einen DAB Verstärker mit 20 dB einbauen und lässt die 5 Volt Versorgungsspannug für den TGN Verstärker gleich integrieren und selbstverständlich sind auch 2 Ausgänge für zwei Tuner machbar.
Baut dir Ritt mann absolut perfekt.

Damit ist alles aufgeräumt und meiner Meinung nach perfekt.

Danach kannst kannst du mit dem Signal anstellen - verteilen - aufteilen wie du möchtest.

Spaß am DAB-DXing ist dir damit garantiert und ich bin sehr auf deine Erfahrungen gespannt.

Viele liebe Grüße und einen schönen Abend allerseits.


Guten Morgen Staxe,

vielen Dank für Deine Tipps.

Aus welchem Grund soll vor dem Tetra BOS 2m 6-fach Sperrkreis und dem 4-fach Sperrkreis für 5C, 7B und 7D der TGN ULNA 3018 DAB geschaltet werden? Wegen dem in den Sperrkreis eingebauten Ritt mann DAB Verstärker mit 20 dB und der 5 Volt Versorgungsspannug für den TGN Verstärker? Das könnte ich nachvollziehen. Ich bin jedoch davon ausgegangen, dass unmittelbar nach der KATHREIN AV 12 der Tetra BOS 2m 6-fach Sperrkreis und der 4-fach Sperrkreis für 5C, 7B und 7D geschaltet wird und erst dann der TGN ULNA 3018 DAB, da somit das ankommende Signal gesäubert und anschließend das gesäuberte Signal verstärkt wird. Die Versorgungsspannung müsste dann separat erfolgen.

Ein schönes Wochenende wünscht der Radiofritze

von Radiofritze - am 08.07.2017 05:01
Genau so ist es.

Der TGN Vorverstärker muss auf auf Fernspeisung umgestellt werden - dies ist in der Anleitung ausführlich erklärt und in weniger als einer Minute erledigt.

Er erreicht dann natürlich exakt die selben Werte wie direkt am Netzteil !!!

Wenn Ihr ihn neu bestellt kann man dies von TGN erledigen lassen. Einfach bei der Bestellung vermerken.
Wenn er mit Mastgehäuse bestellt wird ist er selbstverständlich bereits auf Fernspeisung eingestellt.

Schade, dass ich nicht mehr an meinen Beitrag ran komme. ??? :gruebel:
Jetzt wird es leider sehr unübersichtlich.

Warum empfehle ich Euch, dass Ihr besonders den TGN ULNA 3018 Vorverstärker - ferngespeist - (unbedingt) direkt nach der Antenne einsetzten solltet?

Ihr möchtet mikroskopisch kleine Signale von weit entfernten Sendern empfangen.
Ich lass mal alle Fachausdrücke weg und erkläre es so einfach wie möglich.

Die gewünschten Signale liegen an Eurer Antenne mit einem Mikro Pegel an.
Nun baut Ihr nach der Antenne mehrere Sperrkreise und Filter (Tetra BOS 2m 6-fach Sperrkreis - Durchgangsdämpfung ca. 1,5 dB - 4-fach Sperrkreis für 2-3 starke Ortsender (breit - nicht nur die Mittelfrequenz platt machen! - ich kann das nicht oft genug erwähnen!!! - das Teil hat ebenfalls eine Durchgangsdämpfung von ca. 1,5 dB) ein.

Was meint Ihr wohl was mit dem Mikro-Signal, nach mindestens 3 dB Durchgangsdämpfung von zwei Ritt mann Sperrfilter, passiert?

Richtig! Es ist weg!

Besonders der TGN Verstärker ignoriert starke Signale - also keine Sorge, dass Ihr Eure Störsender unnötig vorverstärkt.

Wenn Ihr mit der Antennenleitung an der gewünschten Stelle im Haus / in der Wohnung angekommen seid baut Ihr zuerst den Tetra BOS 2m 6-fach Sperrfilter ein - gefolgt von einer 4-fach Sperrfilter (Ortssender) / Verstärker (20 oder 30 dB - je nach Kabellänge - ab 50 Meter können es ruhig 30 dB sein - Ritt mann hat beides) Kombination ein.
Diese Sperrfilter/Verstärker Kombination kann zwei - sicher auch mehr Ausgänge für verschiedene Geräte haben.
Sie kann auch über eine UKW-Einspeisung verfügen (wie bei mir).

Diese Kombination erledigt idealer wie auch logischer Weise die Fernspeisung für Euren Vorverstärker (5 Volt bei TGN - 12 bei Pausat)!
Sicher geht hier auch 5 - 12 Volt umschaltbar. Einfach bei Ritt mann anfragen.

Falls Ihr, wie ich eine UKW- Antenne über diese Kombination einspeist - an der UKW Antenne auch einen Verstärker (hier geht wirklich nur TGN - alles Andere übersteuert) bereibt - dann wird dieser Verstärker natürlich auch über diese Sperrfilter-Einspeiseweiche-Verstärker Kombination mit den 5 Volt gespeist.

Wenn Ihr UKW einspeist braucht Ihr natürlich einen DAB/UKW Splitter (Ritt mann - paar Euro) welcher auf dem DAB Ausgang / Ausgänge keine UKW Signale durchlässt.
Mein Sangean WFT-3 empfängt nicht einen einzigen UKW-Sender.

Das 12 Volt Netzteil, welches Ritt mann für die Stromversorgung der Sperrfilter/Einspeiseweiche/Verstärker-Kombination mitliefert - rauscht auch etwas - also 3 Meter entfernt vom Radio einstöpseln.

Das klingt alles mächtig nach Werbung für Ritt mann.
Bitte glaubt mir - dies ist ganz und gar nicht meine Absicht.
Ich kenne nur keinen Anderen welcher derart perfekt jeden meiner Wünsche - fast jede meiner Ideen so umsetzt.
Der Mann ist äußerst nett - man kann mit ihm reden - er erklärt und berät verständlich.
Der Preis hält sich aus meiner Sicht für diese kleinen, großen elektronischen Kunstwerke in Grenzen. Für seine Arbeit gebührt ihm Anerkennung - ohne ihn hätte ich schon längst die Lust am DAB-DXing verloren - statt dessen freue ich mich fast jeden morgen über seltene Gäste - heute früh lief wieder 9C Augsburg - und über täglichen sauberen 24h DAB-Empfang von Bayern 1 (10B Oberfranken).

Ein schönes Wochenende allerseits und viele Grüße vom Staxe aus Weinböhla.

von Staxe - am 08.07.2017 09:18
Zitat
Staxe

Warum empfehle ich Euch, dass Ihr besonders den TGN ULNA 3018 Vorverstärker - ferngespeist - (unbedingt) direkt nach der Antenne einsetzten solltet?

Ihr möchtet mikroskopisch kleine Signale von weit entfernten Sendern empfangen.
Ich lass mal alle Fachausdrücke weg und erkläre es so einfach wie möglich.

Die gewünschten Signale liegen an Eurer Antenne mit einem Mikro Pegel an.
Nun baut Ihr nach der Antenne mehrere Sperrkreise und Filter (Tetra BOS 2m 6-fach Sperrkreis - Durchgangsdämpfung ca. 1,5 dB - 4-fach Sperrkreis für 2-3 starke Ortsender (breit - nicht nur die Mittelfrequenz platt machen! - ich kann das nicht oft genug erwähnen!!! - das Teil hat ebenfalls eine Durchgangsdämpfung von ca. 1,5 dB) ein - was meint Ihr wohl, was mit dem Mikro-Signal nach mindestens 3 dB Durchgangsdämpfung von zwei Ritt mann Sperrfiltern passiert?

Richtig! Es ist weg!

Besonders der TGN Verstärker ignoriert starke Signale - also keine Sorge, dass Ihr Eure Störsender unnötig vorverstärkt.

Wenn Ihr mit der Antennenleitung an Eure gewünschten Stelle im Haus / in der Wohnung angekommen seid baut Ihr zuerst den Tetra BOS 2m 6-fach Sperrfilter ein - gefolgt von einer 4-fach Sperrfilter (Ortssender) / Verstärker (20 oder 30 dB - je nach Kabellänge - ab 50 Meter können es ruhig 30 dB sein - Ritt mann hat beides) Kombination ein.
Diese Sperrfilter/Verstärker Kombination kann zwei - sicher auch mehr Ausgänge für verschiedene Geräte haben - sie kann auch über eine UKW-Einspeisung verfügen (wie bei mir). Diese Kombination erledigt idealer wie auch logischer Weise die Fernspeisung für Euren Vorverstärker (5 Volt bei TGN - 12 bei Pausat) - sicher geht hier auch 5 - 12 Volt umschaltbar.
Einfach bei Ritt mann anfragen.

Falls Ihr, wie ich eine UKW- Antenne über diese Kombination einspeist - an der UKW Antenne auch einen Verstärker (hier geht wirklich nur TGN - alles Andere übersteuert) bereibt - dann wird dieser Verstärker natürlich auch über diese Sperrfilter-Einspeiseweiche-Verstärker Kombination mit den 5 Volt gespeist.

Wenn Ihr UKW einspeist braucht Ihr natürlich einen DAB/UKW Splitter (Ritt mann - paar Euro) welcher auf dem DAB Ausgang / Ausgänge keine UKW Signale durchlässt.
Mein Sangean WFT-3 empfängt nicht einen einzigen UKW-Sender.

Das klingt alles mächtig nach Werbung für Ritt mann.
Bitte glaubt mir - dies ist ganz und gar nicht meine Absicht.
Ich kenne nur keinen Anderen welcher derart perfekt jeden meiner Wünsche - fast jede meiner Ideen so umsetzt.
Der Mann ist äußerst nett - man kann mit ihm reden - er erklärt und berät verständlich.
Der Preis hält sich aus meiner Sicht für diese kleinen, großen elektronischen Kunstwerke in Grenzen. Für seine Arbeit gebührt ihm Anerkennung - ohne ihn hätte ich schon längst die Lust am DAB-DXing verloren - statt dessen freue ich mich fast jeden morgen über seltene Gäste - heute früh lief wieder 9C Augsburg - und über täglichen sauberen 24h DAB-Empfang von Bayern 1 (10B Oberfranken).

Ein schönes Wochenende allerseits und viele Grüße vom Staxe aus Weinböhla.


Nochmals hallo lieber Staxe,

perfekt erklärt, so werde ich es machen.

Viele Grüße vom Radiofritze

von Radiofritze - am 08.07.2017 09:43
@Nordlicht2;

Das stimmt natürlich - aber fast überall findet man diese Sender.
Es gibt sogar eine Android App wo man schauen kann wo so ein Sender steht und auch wie so ein Sender aussieht.
Oftmals denkt man, dass es sich um Mobilfunk Sender handelt.

Ich habe hier in Weinböhla - 800 Meter Luftlinie hinter der Antenne - einen 54 Meter hohen Tetra-BOS 2m-Funk Sender stehen.

Auf 170,003 MHz liegt, gemessen mit dem RF Explorer, ständig ein Signalpegel von 38 bBuV an der Teleskop Antenne vom RF-Explorer an.
Wenn Traffic über den Sender läuft - gibt es auf verschiedenen 2m Frequenzen (163-174 MHz) locker Werte über 50 dBuV.

Möchte gar nicht wissen wie das beispielsweise bei Radiofrize in der Hauptstadt aussieht.

Daher meine klare Empfehlung einen Tetra BOS 6-fach Sperrkreis 68,00 Euro - generell einzusetzen!

Kann ganz schnell gehen - plötzlich hat man einen solchen Sender direkt vor der Antenne ohne, dass man es weiß.

Man wird alles Mögliche für den plötzlich ausbleibenden Empfang verantwortlich machen - keine logische Erklärung dafür finden und die Freunde am DXing verlieren.

http://www.funkfrequenzen01.de/bos009.htm
http://www.funkfrequenzen01.de/bos_digi001.htm

von Staxe - am 08.07.2017 11:36
Da ich heute schon einige Anfragen per Mail bekommen habe was ich mit breit platt machen bei dem Sperrkreis für die Ortssender meine.
Hier noch mal ganz deutlich und verständlich:

Wenn Ihr Euch einen Sperrkreis oder die von mir vorgeschlagenen Sperrkreis/Verstärker Kombination bauen lasst und der Nutzkanal nicht direkt neben der Frequenz vom Ortssender liegt ist folgendes zu beachten:

Die Kanäle der Ortssender (bei mir 5C und 9A) müssen vom Blockanfang also von deren Unterfrequenz bis hin zum Blockende deren Oberfrequenz komplett platt gemacht werden!

Warum?
Aufschluss gibt zum Beispiel ein Spektrum Analyzer wie der RF-Explorer.

Wenn man nur die Mittelfrequenz der unerwünschten Kanäle spitz/zu schmal absenkt kann deren Unter- und Oberfrequenz immer noch den gleichen Signalpegel wie ohne Sperrkreis aufweisen.
Der Sperrfilter bringt dann so gut wie keine Verbesserung!
Das kann man mit dem RF-Explorer wunderbar erkennen in dem man sich das Spektrum des unterdrückten Kanals anschaut.
Dieser Kanal hat dann in der Mitte - also bei seiner Mittelfrequenz eine spitze/schmale V-förmige Absenkung - der Rest von Kanalblock ist unverändert mit vollem Signalpegel vorhanden.

Man kann es auch ohne Messtechnik daran erkennen, dass das Radio bei den störenden Ortssendern immer noch Vollausschlag anzeigt - man nur mehr Signalfehler hat.

Ein derart spitz/schmal eingestellter Sperrkreis macht wirklich nur dann Sinn, wenn Ihr den direkten Nachbarkanal empfangen wollt.
Also 9A stört - 8D oder 9B möchtet ihr empfangen dann muss man diesen Kompromiss eingehen.

Ich hatte das Problem bei Kanal 5C - der war anfangs zu spitz abgesenkt - der dadurch noch vorhandene Pegel von Unter- und Oberfrequenz hat den Fernempfang sehr negativ beeinflusst.

Ich habe gerade das Wort steil gegen spitz/schmal ausgetauscht - spitz/schmal ist für die von mir gemeinte falsche Absenkung treffender.

Ich hänge gleich noch eine Kanal Tabelle an.
[attachment 9527 Screenshot_20170708-162257-768x1831.jpg]

von Staxe - am 08.07.2017 14:13
Wenn Ihr bei Ritt mann bestellen möchte, hier noch paar Hinweise dazu.

Bei der Bestellung gebt ihr die zu sperrenden Kanäle an mit dem Hinweis den jeweiligen Kanal Block von Anfang bis zum Ende 4-fach (-50 dB) zu sperren.

Bitte gebt auch unbedingt die Kanäle an welche Ihr empfangen möchtet.
Die wichtigsten davon markiert ihr deutlich.
Das hilft den Filter perfekt an Eure Bedürfnisse anzupassen.

Wenn Ihr Euch für die von mir beschriebenen Kombination mit Verstärker entscheidet, dann gebt an ob der Verstärker 20 oder 30 dB haben soll. Wenn gewünscht vergesst nicht die Fernspeisung für euren Vorverstärker - gebt dessen benötigte Spannung (5 Volt oder 12 Volt) an.

Überlegt Euch wieviele Ausgänge Ihr haben möchte und ob es vielleicht praktisch ist UKW mit dieser Kombination auf ein Kabel zu legen also noch eine Einspeise Weiche einzubauen und ob diese dann auch einen Verstärker mit Strom versorgen soll.

Vergesst nicht anzugeben ob ihr f-Stecker oder Koax Stecker/Buchsen bevorzugt.

Das sollte es gewesen sein.
Ich wünsche Euch viel Spaß, Erfolg und Freude mit der neuen Technik und würde mich sehr über Eurer Erfahrungen freuen.

Einen schönen Abend allerseits.
Viele Grüße vom Staxe.

von Staxe - am 08.07.2017 15:24
Zitat
Studio Leipzig
Zitat
newspaperman
Ja, bei mir sind 6 Kanäle in unmittelbarer Nähe (zwischen 15-30km) aktiv.: 5c, 6a, 8c, 10b, 10c, 11d


Puuhhh, das ist ne ganze Menge. Da stellt sich die Frage, möchtest Du ganz bestimmte Kanäle empfangen, oder "einfach nur so DXen"?

Wenn Du ganz bestimmte Kanäle empfangen möchtest, es gibt auch die Möglichkeit sich "Kanalpässe" bauen zu lassen. Das heißt, es wird nur ein bestimmter Kanal durchgelassen, der "Rest" wird bedämpft.

MfG

Studio Leipzig


Ja, ich glaube fast auch, dass es hier andersherum fast besser wäre.;-)

6A Erlangen (0,6 kW) kannst Du fast vernachlässigen - wenn Du nicht gerade direkt neben dem Sender wohnst.

Für die anderen jeweils einen 4-fach Sperrkreis (-50 dB).
10B und 10C gemeinsam platt machen - bleiben es dennoch vier Sperrkreise.

Was möchtest Du denn empfangen? BW, Hessen, Sachsen, Thüringen, Schweiz, Tschechien München, Augsburg, Ingolstadt kommt sicher in Frage.

von Staxe - am 08.07.2017 19:08
Aber fürs oben Anpinnen kann man selber was tun:-)
Vieles Gelesene hier kann ich auch unterschreiben, insbesondere auch, dass es sich zuweilen lohnt, auch mal etwas mehr Geld für gute Ausrüstung auszugeben, wenn man genaue technische Vorstellungen hat und sich nicht von billig, billig aber (angeblich) gut verführen zu lassen.
Das Lob für die hier genannten "Ausrüster" teile ich uneingeschränkt. Mein eigenes Faible ist ansonsten eher der DVB-T-Fernempfang.
Freundliche Grüße (besonders an den Threadersteller), es scheint mittlerweile schon viel Wissen verloren zu gehen.

von mittendrin - am 08.07.2017 21:09
Das Thema animiert mich doch auch mal wieder hier etwas zu schreiben, da kann ich auch ein paar Erfahrungswerte einbringen :)

Da der Staxe sich so schön vorgestellt hat (eigentlich is das bei mir nicht mehr nötig), aber da es so schön passt :)

Geerbt habe ich das DXer-"Gen" von meinem Vater, der hat nämlich damals auch versucht soviele Westsender wie möglich in Thüringen einzufangen. Bei uns waren das Torfhaus, Meißner und Kreuzi (Kreuzberg). Ausgebürgert wurden meine Eltern zum Glück nicht, kenne aber genügend Geschichten von meinen Eltern. Antennen habe ich selbst unzählige gebaut, an Stockungen bin ich stets gescheitert (da habe ich wohl zu unsauber gearbeitet, jedenfalls hat es nie eine Verbesserung gebracht). Nach Baden-Württemberg bin ich im Sommer 2000 gezogen. Seit 2010 lebe ich nun in der kleinen Gemeinde Königsbach-Stein im Enzkreis nahe Pforzheim. Gehört noch nicht zum Nordschwarzwald, ist aber auf etwa 200 m ü. NN. Insbesondere unser Wohngebiet, das sich auf einer kleinen Anhöhe befindet.

Früher wollte ich stets „Fremdsender“ auf UKW hören, heute auf DAB. Das hat sich auch nie geändert, nur das Ausmaß des Hobbys nimmt heute wesentlich weniger Zeit in Anspruch als noch vor ein paar Jahren.

Irgendwann habe ich halt angefangen den Empfang im Haus meiner Schwiegereltern zu verbessern :D zuerst unterdach mit einer selbstgebauten Doppel-Quad und dann sah ich im Spektrum der Wavesink-App für Android, dass da eventuell doch einiges mehr an Potenzial in der Luft liegt. Damals war der 9D SWR noch nicht so weit ausgebaut und der nächste Sender war Waldenburg (Richtung Würzburg), der ging –entgegen jeglicher Empfangsprognose- plötzlich wunderbar mit Audio, das hat natürlich meinen Jagdinstinkt geweckt und ich habe gleich mal nach dem 11D Bayern geschaut und tatsächlich, man sah sofort diese kleine „Ebene“ innerhalb des Spektrums. Zum Einlesen hat es damals noch nicht gelangt. Also bestellte ich mir die kleine LogPer von Antennenland und setzte sie aufs Dach, der Empfang wurde besser, es konnte aber immernoch nichts eingelesen werden. Also den damals durchs Forum geisternden TGN-Vorverstärker bestellt, direkt an die Antenne gehangen (die Zuleitung ist etwa 1m lang, der Verstärker unter Dach) und siehe da, der 11D kam ohne Audio-Aussetzer (man muss dazu sagen, wir wohnen am Hang, das Haus ist entsprechend groß, die Leitung zu uns runter ist mehr als 20 Meter lang). Der ehemalige 10D ging damit zwar auch, aber nur bei Tropo mit Audio, der Grund ist ganz einfach, ich empfange die Bayern hauptsächlich über 2 Sender, Hauptversorger ist Alzenau-Hahnenkamm, Nebenversorger ist der Pfaffenberg bei Aschaffenburg. Der Hahnenkamm scheint sehr günstig für mich zu liegen, der schafft es also bis zu mir, der Pfaffenberg muss aber einmal längs über den Spessart/Odenwald drüber. 11D sendet von beiden Standorten, der 10D sendete nur vom Pfaffenberg, was bei mir zur Folge hatte, dass der 10D stark Fadingbehaftet war und nur bruchstückweise mit Audio ging (ist ja nun zum Glück vorbei). Irgendwann holte ich mir dann die lange 16er LogPer, diese brachte dann nochmal leichte Verbesserungen, aber immernoch keinen dauerhaften 10D-Empfang. Und noch etwas später gab es dann die Aufschaltung des 10A vom BR mit mehr Leistung und besserem Fehlerschutz, der geht auch bis heute bei mir am besten.

So genug genervt mit meinem endlosem Text ;) hier mal die Ergebnisse mit meiner Antennenkonstellation:

5C DR Deutschland – nächster Sendemast Langenbrand 18km
7B Hessischer Rundfunk – Hardberg 65km
8D SWR BW Südmux – Hornisgrinde (wenige Watt in meine Richtung!) 50km
9A Saarländischer Rundfunk – Göttelborner Höhe 124km
9D SWR BW Nordmux – nächster Sendemast Langenbrand 18km
10A Bayerischer Rundfunk – Alzenau/Hahnenkamm 129km
11A SWR Rheinland-Pfalz – Weinbiet 58km
11B Baden-Württemberg – nächster Sendemast Langenbrand 18km
11C Hessen – Großer Feldberg/Taunus 141km
11D Bayerischer Rundfunk – Alzenau/Hahnenkamm 129km

Als ständig einlesbare Scatter gehen:
6B Sachsen-Anhalt – wahrscheinlich Brocken 345km
-->da muss ich den Empfänger wirklich manuell auf den Kanal stellen und über Nacht drauf stehen lassen, am nächsten Morgen sind die Programme in der Liste
8B Thüringen – wahrscheinlich Blessberg 238km
-->der kommt schon deutlich stärker, man sieht oft 1-3 Balken aufflackern, manchmal mehr, einfach Empfänger eine Weile drauf stehen lassen und die Kennung wird eingelesen (Tropoindikator Nummer 1)
8C Bayerischer Rundfunk – Büttelberg 137km
-->Scatter, geht bis auf 2-3 Balken hoch, ständig mindestens einlesbar, bei Tropo sofort mit Audio da
9A Sachsen – nach Auerbach sind es 312km
-->Deutlich selten gewordener Gast, seit dem Kanalwechsel im Saarland auf 9A, früher bei jeden angehobenen Bedingungen hörbar
10B Bayern – wahrscheinlich Ochsenkopf 259km
-->typischer Scatter, selten 1-2 Balken, bei Tropo sofort mit Audio (Tropoindikator Nummer 2)
10C Nürnberg – Schweinau 183km
-->gleich wie beim Ochsenkopf (Tropoindikator Nummer 3)

von Rosti 2.0 - am 09.07.2017 09:58
Vielen Dank lieber Rosti für deinen sehr interessanten Bericht.
Abgesehen von 9A Saarland - sind mir alle bekannt - waren alle schon mal bei mir zu Gast.

Der seltenste davon ist 11C DR Hessen - deutlich seltener als die Schweiz.

Bis sehr gespannt auch bisschen besorgt für welchen Kanal man sich für die neue Sachsen Privat MUX Freiberg/Leipzig entscheidet - auf welchem Kanal / Kanälen es dann mit dem DX Spaß vorbei ist? Die neue Sachsen MUX wird noch dieses Jahr on air gehen.


Lieber Felix,

besten Dank deine Erklärung.
Es wird so sein - die Zeit zum Bearbeiten wird abgelaufen sein.

Werde alles übersichtlich in einem neuen Beitrag zusammenfassen und versuchen es oben anzupinnen.

Warum wurde ich damals, im Frühjahr 1988 ausgebürgert - innerhalb von 24 Stunden mußten wir raus.

Ich war denen einfach zu unbequem - hab immer schon gesagt was ich denke und andere Leute beraten - damals waren es Wehrdienst Verweigerer und Ausreisewillige - heute Euch in Sachen DAB - DXing. ;-)
Da meine Mutter und ihre ganze Familie aus den Niederlanden stammt - konnte man mich damals nicht einfach verschwinden lassen - dafür aber rausjagen....

Viele Grüße und einen schönen Sonntag allerseits.

von Staxe - am 09.07.2017 10:52
Zitat
newspaperman
...Erzeugt nicht jeder Sperrkeis noch etwas rauschen? Käme dann am Ende überhaupt noch was vernünftiges raus?....


Hallo newspaperman,

was nach dem ersten, rauscharmen, großsignalfesten Vorverstärker kommt, ist nicht so relevant. Deshalb den LNA (Low Noise Amplifire) so nah wie möglich an die Antenne. Hochwertiges Koaxkabel obligatorisch! Dannach erst die Sperrkreise, Weichen etc...Und dann (falls notwendig) den Mehrbereichverstärker. Der hat meistens sowieso ein höheres Rauschmaß.

MfG

Studio Leipzig

von Studio Leipzig - am 09.07.2017 15:48
Habe auch lange rumprobiert und schließlich doch eine LogPer aufs Dach geknallt und die Muxxe aus NL (Gemeert) kommen im Raum Hilden mit 100% rein, Roermond und Ittervoort mit 65% (wenn´s schlecht läuft.) Genk und Liège nur bei Tropo, liegt aber auch daran , dass die Ant. nicht exakt nach Gemeert ausgerichtet ist , sondern 5 Grad versetzt über Reflektion über die Häuserwand des Nachbarn.Die Ausrichtung nach Belgien bringt leider von meinem Standort nix. Die Genker senden mit zu wenig Dampf (leider).
Keine Ahnung warum das funzt mit der Hauswand, aber exakte Ausrichtung bringt nur 40%...
Ansonsten die Deutschen Muxxe aus NRW und Nord Rheinland-Pfalz.

Gruß aus dem Autobahnkreuz Hilden (da wo der Teich ist.)

von Thionville - am 10.07.2017 17:43
Ich verwende als Spektrum Anzeige SDR-J und einen ca 10 Euro USB Stick.
Verwendet wurde eine Logperiodische Antenne + Antennenverstärker.

So schaut bei mir der 5c im Spektrum aus.
Empfang vom Wendelstein 200 km
gleichzeitig Empfang von Brotjacklriegel etwas unter 100 km
Rechts sieht man 5d Tschechien etwa 40 km.

Durch den gleichzeitigen Empfang Wendelstein Brotjacklriegel schaut das Spektrum seltsam aus.

Nichtsdestotrotz spielt mit dem Astrometa Stick und Andis DAB Player Software Schwarzwaldradio.
Der 5d scheint bei mir kein Problem zu machen und wird nur extrem Stark wenn man die Antenne dorthin ausrichtet.

Deshalb würde ich bevor ich teure Filter verwende zuerst mein Augenmerk auf die Antenne, Ausrichtung, Standortoptimierung richten.

Weitester Empfang wo ständig Signale ankommen ist bis jetzt MDR 250 km vom Sender Geyer.
Empfangsort Oberösterreich.
[attachment 9543 Spektrum5c.jpg]

von Austria MV - am 12.07.2017 08:34
Da hilft ein empfindlicher Spektrumanalyzer wirklich sehr. Man kann ohne Ueberreichweite sehen, ob auf dem Kanal den man bei Ueberreichweite DXen moechte Rauschen oder Spikes resultierend aus Kreuzmodulation durch Uebersteuerung in Verstaerkern vorhanden sind. Ist da nichts zu sehen, braucht man auch keinen Sperrfilter. Funktioniert wirklich sehr zuverlaessig bezeuglich Spikes aus dem UKW Band (wenn man das selbe Antennenkabel auf einem Teilstueck auch fuer UKW nutzt), allerdings sieht man nicht, wie sich das jeweilige DAB+ Radio verhaelt, also ob das intern durch zu starke DAB Signale gestoert wird.

Bei dem immer voller werdenden DAB Band bin ich eigentlich auch kein Freund von zu vielen Sperrfiltern. Ich befuerchte, dass die auf Nachbarkanaelen eher eine Verschlechterung bringen, es sei denn der zu sperrende Kanal ist so extrem stark, dass er definitiv das DAB Radio uebersteuert. Naja, da sind wir wieder bei Versuch macht klug, allerdings kostet der Versuch auch paar Maeuse. :-)

von Nordlicht2 - am 12.07.2017 09:53
Habe mehrmals versucht, die Firma

T.G.N. UG (haftungsbeschränkt)
Sonnenstr. 21a
66957 Ruppertsweiler
vertreten durch den Geschäftsführer Thomas Greiner
Telefon: 03944-368448

telefonisch zu erreichen, leider vergeblich, kein AB geschaltet.

Auch auf eine eMail habe ich leider keine Antwort erhalten.

Unter www.tgn-technology.com/ ist zu lesen:

"Unsere Website ist aufgrund von Wartungsarbeiten im Moment nicht erreichbar.
Bitte besuchen Sie uns zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal.

Gibt man aber ein:

http://www.tgn-technology.com/shop/

landet man tatsächlich im Online-Shop von tgn. Ist schon sehr merkwürdig.

Ist die Firma überhaupt noch existent?

von Dabler - am 12.07.2017 11:02
@Staxe: Danke für den Tipp, dann hätte ich damit auch im Fall der Fälle noch den Bmux2 auf 5D abgedeckt.
@Studio Leipzig: Das macht natürlich Sinn und jetzt wo du es sagst, kann ich mich noch dunkel an eine Vorlesung/Übung erinnern in dem wir solche Dinge mal durchgerechnet haben.

Wie schaut es denn mit praktischen Erfahrungen zu einer Bandsperre für DAB aus? Gibt es die auch bei R.mann? Sind damit bessere Ergebnisse in meinem Fall zu erwarten? Könnte man auch mehrere Bandsperren parallel schalten?

@Austria MV: Kann es vielleicht sein, dass diese SDR Radios nicht so leicht übersteueren bzw. die Filterung in Software bereits relativ gut oder zumindest deutlich besser als bei DAB Modulen funktioniert?

Ich denke ich werde mir erstmal so einen TGN Vorstärker zulegen und dann mit dem USB Stick testen, bevor ich in teuere Bandsperren investiere.

von newspaperman - am 12.07.2017 16:09
Zitat
Staxe
http://www.tgn-technology.com/shop/index.php

Ich habe erst vor paar Tage mit TGN telefoniert.
Shop funktioniert ohne Probleme?

Einen schönen Abend allerseits.


Hallo Staxe, hast Du Herrn Greiner unter der im Impressum angegebenen Telefonnummer: 03944 368448 erreicht? Falls ja, zu welcher Tageszeit? Falls nein, welche Telefonnummer ist die richtige?
Was mich äußerst stutzig macht ist die Tatsache, dass nicht einmal ein Anrufbeantworter geschaltet ist. Auch wird nicht auf Mails reagiert. Und Du sagst, alles ist in Ordnung. Sollte man da wirklich das Risiko eingehen und per Vorkasse bestellen?

Auch ich wünsche Dir einen schönen Abend

von Dabler - am 12.07.2017 16:40
Zitat
Dabler
Zitat
Staxe
http://www.tgn-technology.com/shop/index.php

Ich habe erst vor paar Tage mit TGN telefoniert.
Shop funktioniert ohne Probleme?

Einen schönen Abend allerseits.


Hallo Staxe, hast Du Herrn Greiner unter der im Impressum angegebenen Telefonnummer: 03944 368448 erreicht? Falls ja, zu welcher Tageszeit? Falls nein, welche Telefonnummer ist die richtige?
Was mich äußerst stutzig macht ist die Tatsache, dass nicht einmal ein Anrufbeantworter geschaltet ist. Auch wird nicht auf Mails reagiert. Und Du sagst, alles ist in Ordnung. Sollte man da wirklich das Risiko eingehen und per Vorkasse bestellen?

Kannst bedenkenlos tun - mache ich seit Jahren - per PayPal.
Ja, genau diese Telefonnummer.
Gegen 14 Uhr war es glaube ich.

Liebe Grüße.

Auch ich wünsche Dir einen schönen Abend


von Staxe - am 12.07.2017 16:51
Hallo Staxe,

die für den anstehenden Umbau benötigten Teile sind inzwischen eingetroffen (die hochwertig verarbeiteten TGN ULNA 3018 UKW, TGN ULNA 3018 DAB, die hochwertige Sonderanfertigung der Firma Ritt.mann: 6-fach BOS-Filter, jeweils 4-fach Sperrkreise für 5C, 7B und 7D nebst regelbaren 30dB DAB+ Verstärker mit 2 Ausgängen und 5V Spannungsversorgung für den TGN ULNA 3018 DAB).

Rein vorsorglich habe ich mir noch 2x die AV 12 von KATHREIN sowie den 6 fach UKW Sperrkreis EFK 74 von KATHREIN bestellt.

Der Umbau wird Mitte/Ende August 2017 stattffinden.

Gegenwärtig läuft bei mir störungsfrei mit der alten Konstruktion ergänzt um den BOS-Filter, den ich nicht mehr missen möchte, DR P7 Mix auf 12C aus Dänemark. Heute früh ist starkes Tropo aus Nord und Ost.

Viele Grüße aus der Bundeshauptstadt vom

Radiofritze

von Radiofritze - am 22.07.2017 06:28
Ich bin nördlich von Freistadt paar km von der Tschechischen Grenze auf ca 660 Meter über dem Meeresspiegel
Der MDR kommt vermutlich Sender Geyer 9A und ist von mir 255 km.

Empfang gelingt mir mit der Pausat DX Antenne + Dosenverstärker aber geht auch mit der 16 Log von Antennenland + Pausat F Verstärker.
Astrometa DVB T2 USB Stick und Andis DAB Player und DVB T Stick und SDR-J

Die Antennen sind auf dem Dachboden unterhalb des Giebels und auf dem Dach ist ein Blitzableiter was bei dem Wetter meine Nerven und Geräte schont.

Leider sind die Empfangsergebnisse auf dem Dachboden sehr unterschiedlich.
Es gibt Stellen dort gehen die Privaten Bayern gut , dafür der Bundesmux schlecht oder irgendeiner der 3 Deutschen schwächelt immer.

Darun habe ich mir um paar Euro so 12 Volt Antennenumschalter mitgekauft.
Die Teile waren ursprünglich gedacht verschiedene Satempfänger umzuschalten gehen aber auch für zwischen unterschiedlichen Antennen aus der Ferne umzuschalten.
Ein extra Kabel ist halt dafür notwendig und ein 12 Volt Netzteil welches das Relais umschaltet .

Momentan Empfange ich mit der Logperiodic Antenne.
5C Bundesmux Wendelstein 200 km , Brotjacklriegel etwas unter 100 km
11D auch von den beiden plus zusätzliche Standorte.
10D Wendelstein
10A Hochberg geht normalerweise ganz schwach aber in der früh ist er bei schönwetter stark.
12D Brotjacklriegel Passau

Mit der Langyagi
5D Tschechien ca 45km
12C Prag stark schwankend 170 km
9A MDR Sachsen bei Schönwetter meistens ca 8-10 Uh rmorgens mit Ton.


Weitester kurzempfang mit Ton ist momentan SWR 9D von Aalen etwas über 300 km.
Der ging aber nur einmal.

Mit Österreichischem DAB schaut es momentan noch traurig aus.
In Wien gibt es 2 Versuchssender 11D u. 12B wobei ich bei letzteren nicht ganz sicher bin ob der noch auf 12B läuft.
Gegen das Gleichwellennetz von Bayern ist bei mir auf 11D von Wien kein Empfang möglich aber auch der 12B ist scheinbar gegenüber meinen Antennen abgeschattet.

Spätestens wenn Salzburg Gaisberg auf 9A sendet ist es mit meinen MDR empfängen vorbei aber auch einige geplante Niederösterreich Kanäle bedrohen meine Bayern Sender.

Auf UKW gehen noch die Bayern von Brotjacklriegel u. Wendelstein noch mobil aber werden immer mehr durch immer mehr Füllsender bedrängt. Also quasi wird alles zugefunzelt.

DVB T ist Österreich mit seiner Simpli TV Verschlüsselung seinen eigenen Weg gegangen.
Derzeit gehen mit meinen T2 USB Stick ORF1 und ORF2 Wien in SD auflösung ATV ATV2 DorfTV LT1 WT1 unverschlüsselt auf dem Laptop. Von Bayern läuft auch noch DVB T und von Tschechien sowiso.

Wann DAB in Österreich richtig startet ist scheinbar noch ungewiss weil vorher muss noch etwas herumgestritten werden...

von Austria MV - am 22.07.2017 06:53
Zitat
Unbekannter_DAB_Fan
Zitat
Staxe

Für Einsteiger aber unbedingt auch für "Profis" eignet sich nach meiner Erfahrung diese -16 Elemente LogPer Antenne http://www.antennenland.net/3H-VHF-VF-16LOG am Besten.


Dabei handelt es sich um Antennen der slowenischen Firma ISKRA, die in Bosnien hergestellt werden. In Westeuropa werden diese Antennen unter dem Namen 3H vertrieben.
https://www.iskra.eu/en/Antenna_Systems_3/

3H-VHF-16-LOG = ISKRA VF-16 LOG
3H-VHF-12-LOG = ISKRA VF-12 LOG

Ich bin mit meiner ISKRA VF-12 LOG sehr zufrieden. Diese habe ich bei einer Reise für ca. € 5,- in der Slowakei gekauft.


Der Link funktioniert nicht.

von UKW vs. DAB+ - am 22.07.2017 18:06
Heute Nacht wurde durch die Intensive Suche von Andis DAB Player Software doch noch der 12B von Wien Entfernung ca 150 km gefunden. Also scheint 12B noch zu senden. Leider steht der Sender auf nur 217 Meter und Antennenmast 71Meter hoch.
Ein höherer Standort hätte meine Empfangmöglichkeit erhöht momentan hab ich nur die Senderliste erweitert aber kein Ton.

Ca 5 Euro für eine 12 Log Antenne ist nicht schlecht da wäre die eine oder andere 16 Log wohl auch noch Bezahlbar.
Schlieslich ist die Blutdruckgesteuerte Drehanlage auf dauer auch ganz nervig.:-)

Schönen Tag aus Oberösterreich auch wenn es regnet.

von Austria MV - am 23.07.2017 06:20
Zitat
Radiofritze
Hallo Staxe,

die für den anstehenden Umbau benötigten Teile sind inzwischen eingetroffen (die hochwertig verarbeiteten TGN ULNA 3018 UKW, TGN ULNA 3018 DAB, die hochwertige Sonderanfertigung der Firma Ritt.mann: 6-fach BOS-Filter, jeweils 4-fach Sperrkreise für 5C, 7B und 7D nebst regelbaren 30dB DAB+ Verstärker mit 2 Ausgängen und 5V Spannungsversorgung für den TGN ULNA 3018 DAB).

Rein vorsorglich habe ich mir noch 2x die AV 12 von KATHREIN sowie den 6 fach UKW Sperrkreis EFK 74 von KATHREIN bestellt.

Der Umbau wird Mitte/Ende August 2017 stattffinden.

Gegenwärtig läuft bei mir störungsfrei mit der alten Konstruktion ergänzt um den BOS-Filter, den ich nicht mehr missen möchte, DR P7 Mix auf 12C aus Dänemark. Heute früh ist starkes Tropo aus Nord und Ost.

Viele Grüße aus der Bundeshauptstadt vom

Radiofritze


Vielen Dank für deine Rückmeldung.

Freut mich sehr, dass Du mit meinen Empfehlungen bisher zufrieden bist und ich bin schon sehr auf das Endergebnis gespannt.
Besonders die 4-fach Sperrkreise und auch die neuen Verstärker werden nochmal sehr viel bringen.

Was hast du mit den beiden KATHREIN AV12 vor - wenn ich fragen darf?
Wofür willst Du den UKW 6-fach Sperrkreis verwenden?

Die letzten Tage ist hier in Weinböhla - DXtechnisch- nichts los.
Gut 10B Oberfranken - mein Favorit - läuft recht gut - manchmal auch, durch den nun schlechteren Fehlerschutz, sehr grenzwertig.[attachment 9593 20170723_110213-1024x768.jpg]
Hätte daher schon sehr große Lust eine KATHREIN AV12 - drehbar - auf der Kiefer zu montieren.
Rede es mir aber immer wieder aus um meine Nerven bei Unwetter zu schonen...

Viele Grüße vom Staxe aus Weinböhla und einen schönen Sonntag allerseits.

von Staxe - am 23.07.2017 08:53
Zitat
Staxe

Vielen Dank für deine Rückmeldung.

Freut mich sehr, dass Du mit meinen Empfehlungen bisher zufrieden bist und ich bin schon sehr auf das Endergebnis gespannt.
Besonders die 4-fach Sperrkreise und auch die neuen Verstärker werden nochmal sehr viel bringen.

Was hast du mit den beiden KATHREIN AV12 vor - wenn ich fragen darf?
Wofür willst Du den UKW 6-fach Sperrkreis verwenden?

Die letzten Tage ist hier in Weinböhla - DXtechnisch- nichts los.
Gut 10B Oberfranken - mein Favorit - läuft recht gut - manchmal auch, durch den nun schlechteren Fehlerschutz, sehr grenzwertig.[attachment 9593 20170723_110213-1024x768.jpg]
Hätte daher schon sehr große Lust eine KATHREIN AV12 - drehbar - auf der Kiefer zu montieren.
Rede es mir aber immer wieder aus um meine Nerven bei Unwetter zu schonen...

Viele Grüße vom Staxe aus Weinböhla und einen schönen Sonntag allerseits.


Hallo Staxe,

auch ich bin schon sehr auf das Endergebnis gespannt. Ich bezweifele jedoch, dass ich solch hervorragende Ergebnisse erzielen werde wie Du. Deine geographische Lage ist einfach besser. Weinböhla liegt höher. Bei mir ist die gesamte Stadt Berlin davor, da ich im Norden Berlins wohne. Da bin ich jetzt schon mit dem alten Equipment sehr zufrieden, zumal bei mir MDR SACHSEN auf 9A nahezu täglich geht.

Die beiden AV12er habe ich nur deshalb bestellt, falls die auf dem Spitzdach befindliche AV12 mal durch einen Sturm unbrauchbar wird. Bis jetzt hat die AV12 die Stürme problemlos überstanden.

Mit dem KATHREIN EFK 74 kann ich gezielt bestimmte Frequenzen (z.B. 88.80 MHz) so dämpfen, dass z.B. 89.0 RTL vom Brocken hier gehen müsste. Ich hatte in den 80er Jahren von WISI den VZ06 benutzt, damit ging hier in Berlin "Radio Regional Heilbronn" (jetzt Radio TON Ostwürttemberg) aus Aalen auf 100,1 MHz (jetzt: 107,1 MHz) täglich mit dem legendären KT 1100 von KENWOOD bzw. den ONKYO T-9990 und einer drehbaren Stolle 14-Element Yagi-Antenne.

Viele Grüße aus der Bundeshauptstadt vom Radiofritze

von Radiofritze - am 23.07.2017 12:16
Habe heute mal einen ordentlichen Vergleich der beiden Module Venice 7 (Microspot mit abgebrochener Antenne :D ) und Verona (90elf) gemacht.

10A Bayern kommt auf beiden etwa gleich gut (die Fehlerrate ist beim 90elf ETWAS höher...)
[attachment 9598 20170723120341_IMG_0029-1440x960.JPG]

Im Großen und Ganzen ist das Empfangsverhalten wirklich sehr ähnlich. Es gibt kleine Unterschiede, die ich aber auf unterschiedliche Großsignalfestigkeit schiebe. Beispiel: 9A Saarland wird mit derzeit einem Balken nur auf dem Microspot eingelesen (auf dem Datenblatt der empfindlichere). 8D hingegen wird mit 3 Balken auf dem 90elf-Radio stärker eingelesen als auf dem Microspot (2 Balken).
[attachment 9601 20170723120628_IMG_0034-1440x960.JPG]
Das ist ein Phänomen, das ich schon länger beobachtet habe und endlich die Bestätigung habe. Da ich beim 10A auch eine Fehlerrate von um die 30-45 habe, bei 6-7 Balken gehe ich jetzt tatsächlich von einem Großsignalproblem bei mir aus! Der Noxon-Stick, den ich vorm Haus im Auto mal an der ABB-Kombiflex betrieb, machte ja auch gnadenlos dicht.

von Rosti 2.0 - am 23.07.2017 14:56
Zitat
Austria MV
Ca 5 Euro für eine 12 Log Antenne ist nicht schlecht da wäre die eine oder andere 16 Log wohl auch noch Bezahlbar.


Ich habe noch keinen Händler in (Süd)Osteuropa gefunden, der die ISKRA VF-16 LOG anbietet.

Rechnung ISKRA VF-12 LOG:

Zusätzlich wird der Adapter zur vertikalen Montage benötigt (€ 1,80).

Ob ISKRA VF-12 LOG oder Kathrein AV 12 hängt vom benötigten Öffnungswinkel ab.
Die ISKRA VF-12 LOG hat einen Öffnungswinkel von 60°. In meinem Fall die ideale Lösung, da damit der gesamte Gebirgszug der Karawanken ( = Grenze zu Slowenien) abgedeckt wird.

von Unbekannter_DAB_Fan - am 23.07.2017 18:08
Ich hab die 16 Log die geht bei mir unterm Dach wo die Langyagi zu lang ist.

Hab mal die unterschiedlichen Daten zwischen den Antennen von Iskra VF-12 LOG und VF-16 LOG
rausgesucht. So ca 2-3 dB beim Gewinn in dB(i) abziehen ist dann Gewinn dB(d)

No. of elements: 12
Gain: 7,5-8,5 dB(i)
F/B ratio: 20 dB
Beam width: Horizontal 50° ; Vertical 60°
Antenna lenght: 69 cm


No. of elements: 16
Gain: 10 dB(i)
F/B ratio: 22 dB
Beam width: Horizontal 45° ; Vertical 55°
Antenna lenght: 121 cm


Für den Wien empfang reichen leider nicht mal die Langyagi mit 12 dB (d) unter Dach.
Bei strömenden regen wird er nur ab und zu eingelesen leider ist da in richtung Wien auch noch bei mir ein Berg im Weg.

von Austria MV - am 24.07.2017 11:27
Zitat
Manuel D
Hallo zusammen,

ich möchte gern 2 Antennen über eine Weiche zusammenschalten. Yagi 1 für den Kanalbereich 5C-11D; Yagi 2 für Kanal 12C. Zwischen oberer Blockgrenze 11D (222,832 Mhz) und unterer Blockgrenze 12C (226,592Mhz) liegen 3,76 Mhz, gibt es eine Weiche die das bewerkstelligen kann ?


Hallo,

das wirst Du kaum hinbekommen. Die handelsüblichen Weichen für den VHF Bereich haben immer einen "Trennkanal" dazwischen. Also zum Beispiel:

Eingang A: Kanal 5...8
Eingang B: Kanal 10...12

Es gibt auch noch andere Kombinationen.

Du kannst nur mal bei der Fa. Ritt mann nachfragen, ob die so etwas bauen können. Oder bei Herrn Hugo Heimann 93083 Obertraubling anrufen. (hat keine Webseite)

MfG

Studio Leipzig

von Studio Leipzig - am 27.07.2017 13:22
Zitat
Manuel D
Hallo zusammen,

ich möchte gern 2 Antennen über eine Weiche zusammenschalten. Yagi 1 für den Kanalbereich 5C-11D; Yagi 2 für Kanal 12C. Zwischen oberer Blockgrenze 11D (222,832 Mhz) und unterer Blockgrenze 12C (226,592Mhz) liegen 3,76 Mhz, gibt es eine Weiche die das bewerkstelligen kann ?


Wenn du die Antennen erst hinter jeweiligen Vorverstaerkern zusammenschaltest, ist das eher unproblematisch.
Willst du im Bereich 11 und 12 keine gegenseitige Beeinflussung durch Empfaenge der jeweils anderen Antenne, reichen dazu wenige dB Daemfung des jeweils anderen Kanals. Eine normale TV Weiche reicht dann.
Hast du generell keine Kanaele, die mit unterschiedlichen Muxen aus unterschiedlichen Richtungen einfallen, kannst du hinter Vorverstaerkern auch ganz einfach ueber einen 2-fach Verteiler zusammenschalten. Dazu aber an dem Eingang mit dem hoeheren Verstaerkungspegel einen Daempfungssteller verwenden, den du dann so regelst, dass sich beide Eingaenge nicht mehr beeinflussen. Ohne Daempfungssteller wuerde der Verstaerker mit dem hoeheren Rauschpegel den anderen Eingang zurauschen. Wichtig ist dabei, dass die Verstaerker moeglicht linear ueber das VHF Band hinweg verstaerken, ansonsten passt es mal bei den unteren und mal bei den oberen Kanelen aber nie bei allen.
Probier es aus, bei mir kostet es ueber's ganze Band gesehen nur einen Balken an der 16er Anzeige.:-)
Noch ne Anmerkung, bevor alte analog TV Hasen Einspruch erheben. Bei TV ging das so nicht, weil man dann Reflexionen in's Bild bekam. Bei DAB+ fuehren die aber eher sogar noch zu einer Verbesserung des Empfangs.

von Nordlicht2 - am 27.07.2017 13:40
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