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DAB in UK - Aktuell

Startbeitrag von Japhi am 10.10.2008 12:57

Zitat
wohnort.demon.co.uk/DAB
October 10th
Channel 4 has announced its withdrawl from 4 Digital Group, the consortium which was awarded a licence for the second national commercial DAB radio multiplex last year in preference to a competing bid. In response, Ofcom has announced it will meet with the other members of 4 Digital Group to discuss how they propose to take matters forward, and will meet with other multiplex operators and the BBC to consider "how best to secure a viable outcome which is in the interests of radio listeners and the industry".


Zur Information: Neben den existierenden Ensembles der BBC und von Digital1 wurde ein drittes Nationales Ensemble auf Kanal 11A ausgeschrieben, die Lizenz ging an "4 Digital Group". Channel 4, ein wichtiger Teil der 4 Digital Group, zieht sich jetzt aber daraus zurück. Problem ist auch, warum ein zweites (drittes) nationales Ensemble, wenn das Digital1 Ensemble leer steht.
Gesendet werden sollten:

E4 Radio
Channel 4 Radio
Pure4

Talk Radio [News, views, entertainment] (UTV Radio)
Closer [Female AC, celebrity and lifestyle] (Emap)
Sky News Radio [Rolling News] (Sky News Radio)
Sunrise Radio [Asian] (Sunrise Radio Group)
Virgin Radio Viva [Female-friendly pop with attitude] (SMG)
Original [Adult album alternative] (CanWest MediaWorks)
Radio Disney [Children's service] (Walt Disney)

Die ersten drei, fett markierten, sind Sender der Channel 4. Was also machen mit dem Kanal? Ofcom setzt sich jetzt mit den anderen Mitgliedern von 4 Digital und der BBC zusammen und berät. Evtl. können ja auch noch ein paar BBC-Programme auf das neue Ensemble, dann in besserer Qualität, oder die paar Privaten, die überbleiben, können in den Kanal 11D (Digital1) wechseln, der grad so aussieht:

echte Sender:
Absolute Radio 160k
Birdsong 160k
Classic FM 160k
Planet Rock 128k
talkSPORT 64k

dazu noch:
Birdsong 160k Legendärer Kultkanal wie die Rheinland-Pfälzische Zeitansage, nur mit Vogelgezwitscher
D1 Test A 80k Stille
D1 Test B 128k Stille
D1 Test C 112k Stille

Die 50 interessantesten Antworten:

Abkommen zwischen Regierung, BBC und lokalen Privatsendern zum Netzausbau

Aufbau von mind. fünf neuen lokalen Multiplexen (darunter Oxfordshire und Gloucestershire). Ofcom soll Planungsgruppe einrichten. Regierung bestätigt Verpflichtung, 2013 einen Termin für die FM-Abschaltung festzulegen.

Zitat

Plans to extend local digital radio coverage have moved a step closer as Government, the BBC and commercial operators signed a joint agreement, establishing the framework for up to £21 million of new investment in radio infrastructure to fund the build-out of local DAB to FM equivalences over the next 5 years. The agreement includes a commitment to consider further funding if necessary.

The agreement paves the way for the launch of at least five new local radio multiplexes, including in Oxfordshire and Gloucestershire, which will provide new local digital radio services to approximately 1.25 million listeners. The agreement also confirms the Government's commitment to a decision on radio switchover in 2013.

Communications Minister Ed Vaizey said: "This is a positive and significant step forward for the future of digital radio in the UK. As more and more listeners make the switch to digital, it's vital that we keep on increasing the areas able to receive a digital signal. Government, the BBC and the commercial operators are working together to ensure this happens."

The Government said it will now ask Ofcom to form a joint planning group, which will be tasked with producing the technical and implementation plans for a radio switchover. Work will also continue on the Digital Radio Action Plan to ensure that the Government has all of the information necessary to make an informed decision on radio switchover in 2013.

The signing of the agreement comes at the same time as the publication of a methodology report on the Government's cost benefit analysis (CBA) of a radio switchover. It details the inputs and assumptions on which the cost benefit analysis is based, including expected consumer behaviour and future market growth. To ensure that the conclusions of the CBA are robust, the Government said it is now seeking views about the proposals set out in the report.


Quelle: DTG http://www.dtg.org.uk/news/news.php?id=4416

Ministerium: http://www.culture.gov.uk/news/media_releases/9176.aspx

Weitere Infos auf Website des Ministeriums: http://www.culture.gov.uk/what_we_do/broadcasting/7228.aspx

Kurzmeldung auf Deutsch: http://www.bayerndigitalradio.de/news-details/investition-in-lokale-verbreitung-in-uk/

von Manfred Z - am 02.07.2012 15:39
Zitat
MHM
Bevor hier weitere Legenden gesponnen werden: In Österreich verhindert niemand DAB, es ist nur so, daß dort niemand Bedarf sieht für den Digitalkram, weil es ja schon UKW gibt und das bietet alles, was der Hörer will. So einfach ist das! Nur die Ofcom hat es noch nicht begriffen. Wenn jemand Angriffsfläche für Kritik bietet, dann ist es die Ofcom, da braucht man gar nicht lange zu überlegen.

Es gibt aber auch in Österreich Programmanbieter, die es nicht auf die Reihe bringen, eine UKW-Frequenz zu kriegen (aus welchen Gründen auch immer). Die machen natürlich aus DAB eine Art Fetisch und Heilsbringer. Dies aber aus rein pragmatischen Gründen und nicht etwas deshalb, weil sie von dem Digitalkram überzeugt wären.


Selten jo einen Jokurt (TM) gehört. Die österr. Medienszene besteht nur aus Betonköpfen und Blockierern. Dort wird jeder Fortschritt, egal ob technisch oder programmäßig mit dem Argument "Da könnt ja jeder ..." und "Des homma immer scho so gmacht ..." abgeschmettert.

Und daß DAB gerade in alpinen Lagen wegen der stör- und reflektionsanfälligen Bedingungen die wesentlichen besseren Karten hat muß man ja nicht erwähnen :rolleyes:

Ich kenne auch die DAB-Abdeckung in UK, da ich mehrmals pro Jahr in England bin, und die Radiovielfalt auch über DAB ist dort um ein vielfaches besser als bei uns in Österreich.
Nicht umsonst hatte Österreich jahrzehntelang den Spitznamen "Medienalbanien", wobei Albanien in Sachen Rundfunk Österreich auch schon (zum besseren) abgehängt hat ...

M.

von Cyberjack - am 03.07.2012 13:16
Zitat
Cyberjack
Zitat
102.2
ja, nur "Quelle Guardian", und das der Guardian so schreibt, wundert mich nicht.
Auch in UK gibt es eben solche und solche Medien.


Wie auch in Österreich wird hier auch wieder auf Kosten des Konsumenten versucht politisches Kapital zu schlagen.

Es läuft immer in dieser Reihenfolge ab (gilt für fast alle Länder):

1. Wem nutzt es politisch und kann man es ggf. blockieren oder verhindern?
2. Was kostet es und könnte man noch ein paar Förderungen abstauben?
3. Ist es technisch sinnvoll bzw. kann man es aufgrund vorgeschobener technischer Bedenken verhindern?
4. Was hat der zahlende (gebührenzahlende) Bürger davon, bzw. kann man daraus vielleicht für/gegen eine Gebührenerhöhung argumentieren?

Das gilt für alle Arten technischer Innovationen im Medienbereich, egal ob DVB-S(S2), DVB-T oder jetzt eben DAB.

M.


mir bekannte Kritik in UK seitens des Konsumenten:

- zu niedrige Datenraten, Anbieter packen zu viele Programme drauf
Abstecken von Zielgebieten leichter moeglich, da Signal nicht so leicht empfangbar.
- Lokale Muxe (etwa von London) gehen kaum ueber die Stadtgrenze hinaus, wo allerdings auf FM noch Hoerer sind, *trifft besonders auf den Sued-Westen von London zu)
- Manchmal auch Aussetzer

Generell wird die Diskussion weniger negativ oder versteift gefuehrt als in Deutschland, oder Oesterreich.

von 102.1 - am 03.07.2012 16:03
Zitat
102.2
ja, nur "Quelle Guardian", und das der Guardian so schreibt, wundert mich nicht.
Auch in UK gibt es eben solche und solche Medien.


Hier ist der Link auf den Artikel des Guardian. Der Artikel ist neutral gefasst und gibt nur die Reaktionen auf die Vereinbarung ohne Wertung wieder.

http://www.guardian.co.uk/media/2012/jul/02/analogue-radio-switch-off-pan

Gemischte Leser-Kommentare Pro und Kontra unter dem Artikel.
Amüsant. Muss man aber nicht weiter kommentieren. Auswahl:


Der wahre Kenner:

"Haven't we got better things to worry about? Leave AM and FM alone - they're more than sufficient in broadcast quality for the majority of people. We're not all sound obsessed connoisseurs..."

Realistisch:

"DAB has been handled terribly. There is of course 2 main reasons:

Cost - DAB radios are only now starting to get down to a competitive level, and yet you can still buy a digital tv box (which includes the radio) cheaper than just a radio. DAB radios have to compete with a £3.99 FM radio, they don't.

Vehicle Radios - Many people only ever listen to radio in the car, with integrated radios people won't switch until the car comes with one."

Besserwisserisch:

"1. DAB has inferior sound quality to FM
2. DAB is technologically obsolete
3. the UK is the only major nation still committed to the old DAB format
4. most people are perfectly happy with FM"

Prognostisch:

"Digital up 11% in one year means that FM is finally being beaten.

One problem though is rather major, that being car radio.
Our motorways put a rather large DAB hole in any turn off plan."

;) :D

von Manfred Z - am 03.07.2012 16:18
Es wird ernst im UK. Die Regierung will 2013 den Countdown für den Digital Radio Switchover starten.

Zitat

U.K. Government Will Announce Digital Radio Switchover in 2013

London - Nov 6, 2012 - At the Drive 2 Digital conference held by Digital Radio UK at the BBC's new broadcasting house, Broadcast Minister Ed Vaizey announced the countdown to radio switchover now had inevitable momentum and that government would announce a decision on radio switchover in 2013.

More then 300 automotive industry and broadcaster attendees heard about the progress being made on fitting digital radios in cars from the minister, Top Gear's James May and from a range of senior car and broadcasting executives. The minister announced that digital listening had increased to nearly one-third of all listening and that one-quarter of new cars were now fitted with digital radio as standard. He said that this great progress demonstrated that listeners love digital radio and that the car industry was fully engaged with the transition to digital.

Tim Davie, BBC director of audio and music, confirmed the BBC's commitment to digital radio and said increases in digital listening meant that the road to a future radio switchover was now clear and inevitable. He said this was due to listeners loving the expanded choice on digital radio and the success of the BBC digital radio stations such as Station of the Year 6 Music, Radio 4 Extra and the digital pop-up station BBC Radio 5 Live Olympics Extra. Davie announced that specific plans for BBC National DAB coverage build-out to 97 percent would be confirmed in spring 2013, with a focus on ensuring that all motorways and major road networks were covered.

Some other salient facts about digital radio in the U.K.:
■ 20 percent of radio listening is in-car (source: RAJAR Q3 2012)
■ 5 percent of cars are estimated to have a digital radio (source: Ofcom Digital Radio Report 2012)
■ 42 percent of homes have digital radio
■ 31.3 percent of all radio listening is to digital platforms
■ 26 percent of new car registrations have digital radio as standard
(source: CAP/SMMT 3Q2012)


Quelle: http://radiomagonline.com/digital_radio/uk_government_digital_radio_switchover_2013_1107/

Vollständige PM: http://www.worlddab.org/news/document/2624/Drive_to_Digital_2012__press_release.pdf

Die Quartalsberichte von RAJAR gibt es hier: http://www.rajar.co.uk/

UK DAB Info Site: http://ukdigitalradio.com/

von Manfred Z - am 09.11.2012 19:31
Zitat
Exidor
In Autoradios ist DAB noch immer die Ausnahme, ebenso in Stereoanlagen. Es gibt nur einfache Küchenbrüllwürfel, die allerdings rund doppelt so teuer sind wie ein vergleichbares normales UKW Radio. Das Produkt spricht also nicht gerade für sich.


Das ist aber in UK ganz genauso. Nur 5% der Autos oder 26% der Neuwagen haben DAB-Autoradios eingebaut, siehe die von Manfred Z zitierte Statistik. Das entspricht auch meinen Beobachtungen in den Autos und in den Regalen von Tesco & Co.. UKW ist in UK weiterhin der Hauptempfangsweg für den Hörfunk.

Um mal auf Manfreds Frage einzugehen, was man in UK anders macht: Praktisch jeder Fernseher dort ist ein verkappter Digitalradio-Empfänger. Nein, ich meine damit nicht DAB. Wenn man über die Programme eines DVB-T-Empfängers in UK zapt, dann stösst man rasch auf Angebote wie BBC 6 Music oder BBC World Service, die es auf UKW nicht gibt und die auf den DVB-T-MUXes mit übertragen werden. Anstelle eines langweiligen dunklen Bildschirms taucht dann rasch das Logo der betreffenden Radiostation mit dem Inhalt der laufenden Sendung auf. Wer hier in D den Astra 28.2°E empfängt, der kann das Gleiche auf DVB-S beobachten. Diese zusätzlichen Radioangebote sind also vielen Leuten bekannt, ohne dass man einen DAB-Empfänger in die Hand nehmen muss. Da ist es nur noch ein kleiner Schritt, um diese Zusatz-Programme, zu denen ebenso private Musiksender gehören, auch in Hörfunkempfängern über DAB populär zu machen.

Anders ist in UK auch die Datenrate über DAB: Die Programmanzahl pro Ensemble ist recht gross, aber die Bandbreite pro Programm ist durchaus dürftig. BBC Radio 3 hat 192 kbps, der Rest nicht mehr als 128 kbps, wohlgemerkt in DAB, nicht DAB+. Details siehe die DABLIST / FMLIST. Das würde mich für den Empfang zu Hause überhaupt nicht beeindrucken und eher abschrecken, für eine mobile Nutzung wird es vermutlich ausreichen. Jedenfalls finde ich auf DAB in UK tatsächlich Angebote, die ich dort auf UKW vermisse. In Deutschland ist nach meiner Meinung der Zusatznutzen von Programmangeboten auf DAB marginal - ich finde zumindest in den Ballungszentren das Angebot auf UKW ausreichend.

Und was in UK noch anders ist: Der Rundfunk ist national organisiert, es gibt nicht eine Vielzahl von regionalen Interessen wie in D. Ob allerdings die Ankündigung für 2013 nicht mehr als eine der üblichen Politiker-Sprechblasen ist, da bin ich mir nicht so sicher.

73 de Uli

von ulionken - am 09.11.2012 21:47
Zitat
Exidor
Der Witz ist, dass gerade in England bei dem fast leeren UKW-Band die Umstellung so überflüssig wie ein Kropf ist. Wenn es nur um die sogenannte Digitale Dividende geht, hätte man doch genausogut VHF III an kommerzielle Anbieter verhökern können. Dann gäbe es jetzt schon Geld einzunehmen, und UKW würde so bleiben wie es ist. Da britische Radios genau wie deutsche Radios aus China kommen, verdient ja auch kaum einer an der Umstellung.


Es ist allerdings überflüssiger als jeder Kropf, das leere UKW-Band noch mit FM-Einzelsendern zu füllen, wenn das kostengünstiger mit DAB geht. Warum wohl ist UKW so leer? Richtig, es rechnet sich nicht, für ein einzelnes Nicht-Hitradio-Dudelfunkprogramm (mit Marktanteilen deutlich kleiner 10 %) flächendeckende Netze (= Versorgung außerhalb der Ballungsräume) aufzubauen.
Was glaubst Du wohl, was passieren würde, wenn man in D eine Zerobase durchführt, die den Platz bietet, dass die ganzen Bundesmux- oder Bayern-12-D-Anbieter mindestens in jeder Kleinstadt auf UKW senden können?
Das gibt die große UKW-Vielfalt? Falsch. Es wird ein paar Füllsender in mittelgroßen Städten oder Großstädten geben - aber niemals eine Flächendeckung! Die gibts nur mit DAB (momentan in D noch zu teuer - aber da reden wir noch von Marktanteilen eines gesamten Muxes im unteren Prozentbereich...)

VHF III für die digitale Dividende zu verhökern ist auch unrealistisch, wie willst Du in dem (zudem recht kleinen) Frequenzbereich bitteschön kompakte portable Endgeräte bauen?

von DH0GHU - am 10.11.2012 09:56
So hier eine kleine Info, gehört nicht direkt zu UK, aber weil es Gibraltar betrifft, kann man ihn ohne wieder einen neuen Thread zu eröffnen - denke ich mal - hier unterbringen.

Zitat

Gibraltar Regulatory Authority Press Release 13th December 2012

Gibraltar’s new national digital TV network will be launched on the 18th December 2012 and will replace the analogue TV network when it is switched off on the 31st December 2012. Both networks will operate in parallel until then in order to allow cable television providers an opportunity to tune in to the new service. The digital TV service will be available on DVB-T channels 30 and 56. A new digital radio service will also be available on T-DAB+, channels 12B and 12C. FM and Medium Wave radio broadcasts will not be shut down at the end of the year.


Speziell an der Sache ist wohl, dass man dort gleich DAB+ machen will. Könnte vielleicht einen kommenden langsamen Wechsel im Mutterland bedeuten. Warum die aber 2 Nachbarkanäle belegen werden, ist mir irgendwie schleierhaft. Auf alle Fälle könnte dies eine grössere Summe an Programmen aus dem Heimatland bringen, theoretisch 36. Die wenigen UKW-Frequenzen die man dort hatte, das gab immer Einschränkungen. Scheinbar ist man über diese Massnahme der Regulationsbehörde GRA bei der dort ansässigen Gibraltar Broadcast Corporation nicht sehr glücklich. Zurzeit keine Hinweise auf deren Website zum Neubeginn über DAB+. Vermutlich könnte viel Konkurrenz aus dem Mutterland entstehen.

Die armen Soldaten und englischen Staatsangestellten dort unten, müssen die nun die Geräte vom Kontinent beziehen? Aber vielleicht gehört so ein Radio bei denen in Zukunft zum Dienstgepäck.

Quelle: wohnort.org/dab

von drahtlos - am 21.12.2012 12:24
Zitat
drahtlos
So hier eine kleine Info, gehört nicht direkt zu UK, aber weil es Gibraltar betrifft, kann man ihn ohne wieder einen neuen Thread zu eröffnen - denke ich mal - hier unterbringen.

Zitat

Gibraltar Regulatory Authority Press Release 13th December 2012

Gibraltar’s new national digital TV network will be launched on the 18th December 2012 and will replace the analogue TV network when it is switched off on the 31st December 2012. Both networks will operate in parallel until then in order to allow cable television providers an opportunity to tune in to the new service. The digital TV service will be available on DVB-T channels 30 and 56. A new digital radio service will also be available on T-DAB+, channels 12B and 12C. FM and Medium Wave radio broadcasts will not be shut down at the end of the year.


Speziell an der Sache ist wohl, dass man dort gleich DAB+ machen will. Könnte vielleicht einen kommenden langsamen Wechsel im Mutterland bedeuten. Warum die aber 2 Nachbarkanäle belegen werden, ist mir irgendwie schleierhaft. Auf alle Fälle könnte dies eine grössere Summe an Programmen aus dem Heimatland bringen, theoretisch 36. Die wenigen UKW-Frequenzen die man dort hatte, das gab immer Einschränkungen. Scheinbar ist man über diese Massnahme der Regulationsbehörde GRA bei der dort ansässigen Gibraltar Broadcast Corporation nicht sehr glücklich. Zurzeit keine Hinweise auf deren Website zum Neubeginn über DAB+. Vermutlich könnte viel Konkurrenz aus dem Mutterland entstehen.

Die armen Soldaten und englischen Staatsangestellten dort unten, müssen die nun die Geräte vom Kontinent beziehen? Aber vielleicht gehört so ein Radio bei denen in Zukunft zum Dienstgepäck.

Quelle: wohnort.org/dab


Würde ich gar nicht gut finden. In UK sind so viele DAB(alt) - Empfänger im Umlauf. Wenn man dort DAB abschaltet und auf DAB+ wechselt, dann werden Millionen DAB-Radios zu Schrott.

Sinnvollerweise sollte man damit dort 20-30 Jahre warten und nach und nach DAB+ - fähige Radios auf den Markt bringen, sonst fängt man im DAB-Musterland wieder bei null an und ein Rückfall zu UKW wäre vorprogrammiert. Erst sollte man auch mal UKW dort abschalten, bevor man auf DAB+ wechselt.

Wenn UK zusammenfällt, dann wäre das auch ein riesen Rückschritt für DAB(+) auf dem Festland.

von PEQsche - am 21.12.2012 13:43
Zitat
102.2
Zitat
Nordlicht2
Ueberrascht war ich auch vom immernoch reichhaltigen UKW Angebot auf dem Lande, vergleichbar mit laendlichen Gegenden in Deutschland. Bekannte dort meinten, sie nutzen DAB kaum bis gar nicht weil der Klang zu schlecht ist. Ob UK also als DAB-Musterland bezeichnet werden kann, bezweifle ich dann auch stark. Das einzige was die richtig gemacht haben ist die hohe Zahl an Programmen von Anfang an, dafuer aber eben mit schlechtem Klang oder gar nur Mono. Man konnte dort sehr gut durch direktes Umschalten mit UKW vergleichen, z.B. Kiss oder Capital. Danach steht die Entscheidung sehr schnell fest.


Ich denke, eine Problematik die unter DAB in UK deutlich wird ist, dass die Reichweite der Sender deutlich schlechter ist. Dies fueht dazu, dass in gewissen Region UKW sender einfach als ortsueblich wahrgenommen werden, via DAB aber kaum mehr zu empfangen sind.

Konkret waere dies im oestlichen County Berkshire, dort sind ueber UKW Radiosender wie LBC 97,3 oder Magic 105,4 problemlos zu empfangen, ueber DAB aber wiederum nicht.


Das passt in die Diskussion ueber fehlenden Overspill bei DAB.
Ich sehe den inzwischen aber nicht mehr als so problematisch an. Zwar gehen die Ortssender niicht allzu weit, dafuer gehen aber andere Programme via DAB landesweit und vor allem hat man bei DAB gerade auf dem Lande immer so fast 4 mal mehr Programme zur Auswahl,
Wie gesagt, der einzige Grund, der mir genannt wurde war der schlechte Klang. Zumindest die Programme die auch auf UKW gehen wird daher kaum jemand via DAB hoeren wollen. Die Briten waeren gut beraten die bestehenden Programme auf mehr Muxe zu verteilen.

von Nordlicht2 - am 12.01.2013 09:02
Zitat
Exidor
Zum eigentlichen Thema: In Brighton konnte ich im Hotelzimmer auf UKW ohne Probleme Programme aus Frankreich und Belgien empfangen.


In Brighton kann man da leicht einer Täuschung anheimfallen.
Es gibt (gab ?) in Brighton einen Piraten, der das französische Radioprogramm "FIP" von Radio France über 2 UKW-Frequenzen ( 91.0 und 98.5 MHz ) wieder ausstrahlte. Die Quelle war für ihn ein Satellit, nicht etwa ein UKW-Sender in Frankreich.
Das ging so sehr, sehr lange (mindestens 10 Jahre) ohne dass die Behörden ihn gestoppt hätten. Das Programm war sehr populär in Brighton.
Möglicherweise hast Du diesen Sender gehört und gedacht Du empfängst einen UKW-Sender aus Frankreich.
Ich war 2008 in Brighton und bin auf diese Täuschung reingefallen.
Es wunderte mich damals allerdings, dass ich in Brighton nur dieses eine französische Programm empfangen konnte und nicht mehrere.
Es ist natürlich möglich, dass Du wirklich etwas aus F geloggt hast.
Im englischsprachigen Wikipedia gibt's sogar einen extra Eintrag für den Piraten aus Brighton:

" According to the Brighton's The Argus newspaper, a Brighton resident re-broadcast FIP for nearly ten years on two frequencies (91.0 and 98.5 MHz) in the FM band. The two signals, which were relays of FIP from satellite could be heard in many parts of Brighton. The two transmitters were operated to serve different parts of the city, one of them allegedly being in the Bohemian Hanover area of the city. The station had proved very popular. "

von SagittariusA - am 12.01.2013 15:58
@drahtlos: Bitte poste noch den Link zur Originalmeldung, die würde mich mal interessieren.

@102.2: Grundsätzlich ist, wenn Geld genug da ist, die Vorgehensweise mit vielen "kleinen" Sendern wesentlich besser als ie (deutsche) Lösung mit 10-kW-Brummern. 10-kW-Brummer sind was für niedrige großstadtnahe Standorte (oder für geographisch eng begrenzte Netze). Spätestens auf Bergen ist sowas kontraproduktiv, weil die Stabilität des SFN spätestens bei Überreichweiten leidet. 10 kW vom 50km entfernten Berg lösen auch keine Indoor-Probleme.

Lieferungen von Sendern: Das Problem bei solchen Dingen sind nicht Stückzahlen, sondern Lieferketten. Wenn ein Hersteller weiß, dass er von heute an bis Ende 2015 garantiert 160 Steuersender absetzt, dann plant er das entsprechend ein. Er könnte genauso gut 1600 bauen und verkaufen - wenn die Bestellung nur früh genug da ist. Wenn er schlau ist, legt er sich ein paar Baugruppen auf Lager, wohl wissend, dass er bei fehlenden zusätzlichen Kunden diese noch für diesen UK-Auftrag los werden kann. Dann profitieren sogar Spontanbesteller.
Ansonsten: Es ist ganz normal, dass bei solchen Projektgeschäften größere Lieferzeiten zu veranschlagen will. Wer weniger als 3-6 Monate vor Inbetriebnahme bestellt, ist selber schuld. Wobei hier ggf. 6 Monate gelten, wenn z.B. zusätzliche Endprüfplätze aufgebaut und Mitarbeiter geschult werden müssen. Aber soooo extrem sind 1,5 Sender/Woche nun auch nicht...

Einziger Stolperstein: Wenn der Hersteller Langläufer-Teile nicht generell schon bevorratet. Dann kann es auch mit "160 bis Ende 2015" ein Problem geben.

von DH0GHU - am 15.10.2013 13:16
Die Londoner Lokalmuxe gehen doch recht weit raus und haben Transmitter außerhalb der London Orbital M25. In Kent ist Bluebell Hill am Medway (Höhe Maidstone) der erste Sender, im Südwesten Hungry Hill in Surrey (Höhe Basingstoke), im Norden Zouches Farm nahe dem Flughafen Luton. Die Londoner UKW-Sender kommen auch nicht weiter raus, BBC London 94.9 kommt gerade so an den M25, Capital 95.8 und Kiss100 ein wenig weiter.

Das Problem im UK ist ein anderes: Der Vollausbau wird einige "Quid" extra kosten, letztendlich muss mindestens jeder Lokal-UKW-Sender zum DAB-Sender werden, zumindest mit dem BBC-Mux und einem lokalen Mux. Gerade DAB hat technologisch im zerklüfteten Hochland Vorteile gegenüber UKW, aber gerade dort fehlt es ja noch an vielen Sendern. "12B BBC National" ist wohl der am besten ausgebaute Mux, und dieser schwächelt doch an diesen Orten immer noch extrem. Gefühlt die Hälfte der neuen 160 Sender müssen an die Westküste Schottlands gehen. Die äußeren Hebriden versorgt man bereits mit zwei Sendern, die inneren versorgt man nur in Küstenabschnitten. Die Isle of Skye, das Wester Ross, Ardnamurchan, Ullapool und Sutherland sind komplett unversorgt und diese Gebiete versorgt man auch nicht mit 2-3 Senderchen. Zudem braucht es zum BBC Mux weitere lokale Muxe, oder wo sollen CullinFM, Nevis Radio oder gar Two Lochs Radio in Zukunft senden.

Das UKW-Netz konzentriert sich in Britannien auf Städte, das heißt, über Land wird es schnell mal "dünn" mit dem Empfang. Aber nur in wenigen Gebieten in Sutherland und auf den Hebriden verschwindet der Empfang komplett, in anderen gibt es immer noch ein akzeptabel klingendes Mono. Ein Beispiel: Große Flächen von Dorset und Summerset werden von weitentfernten Großsendern per UKW versorgt, North Hessary Tor im Dartmoor (Devon), Wenvoe auf der anderen Seite des Channels in Wales, und Rowridge auf der Isle of Wight. Diese sind in der hügeligen südenglischen Landschaft oft abgeschattet, leistungsschwache Umsetzer gibt es nur in den Küstenstädtchen, wo sonst gar nichts mehr geht (u.a. Weymouth, Lyme Regis, Minehead). UKW geht dort immer irgendwie (wenn auch leicht angerauscht), aber DAB bleibt dort immer mal wieder komplett stumm. Das Sendernetz muss dort also enger werden, obwohl es auch schon neue 1-2 kW-Standorte wie Coker Hill und Taunton gibt. Lokalmux gibt es in dieser Ecke auch noch gar nicht, für Programme wie Wessex FM bleibt also momentan nur UKW.
Ich bin gespannt, was in diesen Regionen alles an neuen, zusätzlichen Standorten kommt. Gerade in letztgenannter Region fühlen sich viele eh von BBC unterversorgt, da ihr BBC Local den Sparplänen zum Opfer gefallen ist (Link 1 Link 2).

von m83 - am 15.10.2013 14:58
Bei 400 Sendern auf so einer Fläche kann mir auch keiner mehr was von SFN-Problemen erzählen, wenn jeder 10 kW hätte, da immer so viele starke Sender in der Umgebung, also im erlaubten Radius sind, dass überreichweiten-Sender immer noch genug schwächer sein dürften, so á la S/N-Ratio.

Habe ich jedoch nur 300W-Sender im Umkreis von 100 km, aber 200 km entfernt steht ein >= 10 kW-Brummer, kann ich bei Tropo durchaus Probleme bekommen.
Wir reden hier mal bewusst nicht von Empfängern auf Bergkämmen höher Gebirge, wie viele Leute wohnen da schon, generell und zusätzlich jene, die nicht gelernt haben, mit solchen Empfangssituationen umzugehen?!

Wir fahren hier doch mit überwiegend 10 kW-Sendern auf 5C relativ gut.
Damit meine ich auch den Indoorempfang und das Durchfahren von Brücken, kleinen Tunneln, Häuserschluchten etc.
5c geht da nämlich auch mit Scheibenantenne meist aussetzerfrei, was ich von 11d NRW z.B. in keinster Weise behaupten kann.

Das UK muss sich jetzt dem Problem stellen.
Es ist auf viele relativ schwache Sender konzipiert und aufgebaut worden und dann braucht es halt auch wirklich viele Sender, um am Ende immer noch empfindliche Signale haben zu können (Abschattungen durch Berge, Hügel, Gebäude und Reichweitenprobleme in dünn besiedelten Gebieten ohne Füllsender).
Viele schwache Sender können teurer werden, als weniger Sender, die stärker sind.
Von den netten Nebeneffekten wie eine bessere Durchdringung, stärkere Reflexionen (stark genug für Empfang) und Beugungen gar nicht zu sprechen.

von Matthias K. - am 15.10.2013 17:27
Die Topographie Britanniens kann man schlecht mit Deutschland vergleichen, flache Gegenden wie das Norddeutsche Tiefland gibts höchstens in East Anglia, das deutsche Mittelgebirge ist auch nicht mit Hochmooren und den National Parks vergleichbar. Die Westküste Schottlands gleicht eher den Fjorden Norwegens, die anderen Gegenden sind weit hügeliger als hier am Kontinent. Zudem gibt es im UK nirgends exponierte Sender auf den wirklich hohen Bergen wie bei uns Wendelstein, Kreuzberg, Ochsenkopf, Brocken, Bielstein, Feldberg oder gar Zugspitze. Bestes Beispiel ist der Sender Sandale im Norden Cumbrias (Nordengland), der 250 kW fast rund sendet, Richtung Galloway/Schottland gut rauskommt, aber wenige Meilen gen Süden gegen die Berge des Lake Districts knallt, das ~10 km südlich gelegene Keswick braucht schon seine eigene Funzel.

Die Liste der BBC mit den geplanten Transmittern löst in England schon viele mir bekannten Probleme, so z.B. im Peak District (in dem ich letzte Woche war und die schlechte Versorgung in Glossop und Chapel-en-le-Frith bemerkte). Für die schottischen Highlands und die Valleys Mid-Wales fehlen aber definitiv weitere Sender oder ich unterschätze DAB extrem.

London 3 hat wirklich weniger Sender im Netz als die anderen Londoner Lokalmuxe, mea culpa. Das Netz von London 1 und London 2 geht aber wirklich ähnlich weit, wie die der großen UKW-Privatradios und weiter als BBC 94.9. Vielleicht ist unten im Thames Valley in Windsor & Eton wirklich schlecht, aber das würde ein Füllsender schließen. Auf der A2/M2 von Dover über Canterbury nach London rein geht BBC London über London 2 früher als auf UKW. Diese kleinen "Verschiebungen" wird es wohl beim Systemwechsel geben. Auch hier zu Hause blinkt abends der Heidelstein am Horizont rot und feuert mit 100kW Antenne Bayern auf UKW zu mir nach Hause, auf DAB sendet man vom benachbarten Kreuzberg mit Minimalleitung und Maximalausblendung, so dass ich keine Chance habe, diesen Sender digital terrestrisch zu empfangen. Windsor ist auch nicht London und bekommt (hat?) seinen eigenen DAB-Mux mit dem zuständigen BBC Radio Berkshire, dem lokalen Heart und anderen lokalen wie TIME1066.

UKFREE.TV zeigt übrigens die geplanten DAB-Sender mit an. Wenn ich da das recht einfach zu versorgende, "platte" East Anglia mit den schottischen Highlands vergleiche, kann man erkennen, dass bei DAB ähnlich große oder gar noch größere als bei UKW vorhandenen Lücken lässt. Da wo wenige wohnen, gibt es dann nur noch AM.

von m83 - am 15.10.2013 19:18
Zitat
Nordlicht2
"We're not saying digital radio is flawed but it's like saying mobile phones are so prevalent we can switch off all the landlines. This hasn't been thought through and we shouldn't be rushed into a decision."

"A spokesman said: "We believe that the future of local radio is secure and that the fact that FM will be sustained for ultra local commercial stations and community stations is good news for listeners and local radio."

Diese beiden Zitate koennten andeuten, was als Kompromiss dabei herauskommen koennte: UKW bleibt fuer Lokalradios bestehen. Die BBC schaltet aus Kostengruenden als erstes UKW komplett ab.
So plant es auch Polskie Radio in Polen (max. 5 Jahre Parallelbetrieb) und wohl auch bald Danemark.


Das ueberrascht mich wenig, auch nicht dass dies von Guardian, UK's Linksblat Nr. eins ausgeht. Ob es dann auch wirklich so kommt, ist eine andere Frage.

Vermutl. will man oder wird man die Umstellung auf DAB auf die local commercial und community stations abwaelzen, und diese Kosten wollen die eben nicht tragen, was auch wiederum verstaendlich erscheint. BBC bekommt man meist problemlos in ganz UK auf DAB, und dort wo es noch Luecken gibt, stellt man noch einen kleinen Sender rein, und die Sache ist erledigt.

Das ganze hat nur einen Haken: ist die BBC mal ausschliesslich auf DAB vertreten, wandern auch die Hoerer dort hin. Dies koennte moeglicherweise auch einen Verlust von Hoerern darstellen, sollten die local commercial stations umbedingt auf FM bleiben wollen......

von 102.1 - am 11.11.2013 11:40
Zur möglichen Verschiebung der FM-Abschaltung im UK
(Vorstoß einer Gruppe von Kleinsendern):

DigitalRadioUK: Switchover is years away

Stuart Clarkson / Digital Radio News - New / November 13, 2013

The head of Digital Radio UK has told RadioToday that the DAB switchover could be many years away still so that listeners and broadcast companies have more time to prepare.

Speaking on this week’s RadioToday Programme, Ford Ennals said that the row this week between smaller commercial radio operators and industry bodies boils down to a difference of opinion about the pace of change.

He said: “We absolutely respect the views of everyone in the industry about the future of radio. We’ve had five years of debating this – meanwhile the world moves on. What I think – and what the broadcasters representing 95% of listeners think – is that we now want some certainty. We want government to make a clear decision. That will allow us to invest in the future, to innovate and to plan. We don’t dismiss this small station lobby group – we want to understand what they’re saying. We recognise they do represent 1.5% of listening if you exclude talkSPORT. So while it’s small it’s important and I think their views have to be heard.”

Mr Ennals went on to say that larger stations moving over to a digital-only strategy could still be several years away. Previously the plan had been for switchover to happen in 2015. The culture and communications minister, Ed Vaizey is due to make a statement at an event in London next month. “The transition is going to take a lot longer than people think – it’s many years away,” said Mr Ennals. “And that means both listeners and operators have more time to prepare. I expect the minister to say it’s the right policy and strategy, but that the industry and the consumers just aren’t ready yet. Government will make sure the industry has the time it needs to make this transition effectively.”

The Digital Radio UK CEO added that he believes in a strong future for FM post-switchover, dismissing worries from the coalition of local operators that some stations will be ‘left stranded’ on analogue. “Government has said they’re going to sustain FM as the home of ultra local commercial radio and community radio,” said Ford. “I know the people who represent the 228 community stations think this is a great opportunity to enrich the diversity of local radio. For small stations below the threshold of 40% of TSA (where DAB doesn’t adequately cover their area), what DCMS [Department for Culture, Media and Sport] are minded to do is to provide them an option to go to digital through small-scale DAB transmissions. I absolutely call on government and Ofcom to communicate effectively with these smaller 80 stations and be clear about what their future is and what their future options are.”

Weiterlesen: http://radiotoday.co.uk/2013/11/digitalradiouk-switchover-is-years-away/

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Und die Meldung von gestern:

Local radio coalition's DAB case details

Stuart Clarkson / Digital Radio News - New / November 12, 2013

RadioToday is today able to publish a full strategy document, which sets out the views and aims of a group representing 80 commercial radio stations in the UK that wants a change in digital radio switchover policy.

As we reported yesterday, groups including UTV, UKRD, Anglian Radio, Celador and Quidem have joined forces to campaign against a government-enforced move from analogue to digital radio. They instead argue that the switchover should be led by consumers and the commercial radio operators.

In their strategy document, exclusively published here by RadioToday, the coalition calls for Ofcom regulations to be relaxed so that broadcasters can choose to end analogue transmissions whenever they want and without impediment – but also so that they can withdraw a station from DAB without the associated threat of losing their analogue frequency.

The group is also calling for the mandatory introduction of combined station listings on all new radio made by manufacturers – so that DAB and FM stations available to listeners appear together in one EPG without having to switch ‘band’, thereby giving all local and national stations equal prominence.

The coalition concludes that if the government goes ahead with an enforced switchover plan then the local radio operators would only like that to happen when analogue represents just 10% of total radio listening – and when DAB coverage is equivalent to analogue coverage for all BBC and commercial stations.

Read the full document here

von Manfred Z - am 13.11.2013 19:02
Wie schon mal im anderen Zusammenhang und auf D geschrieben:

1.) Das Senden über DAB/DAB+ mag günstiger sein, als über UKW je qm Ausstrahlungsfläche. Aber beide Systeme sind nicht grundsätzlich günstig und beide parallel zu unterhalten könnte einen Betreiber schon finanziell umbringen. Also sollte jedes Programm, das über DAB sendet, auf UKW schnellstmöglich abgeschaltet werden, mit Einschränkungen:

2.) Zurecht fragt sich Programm A, warum es UKW abschalten soll, wenn Programm B es nicht muss, aber dennoch kann, muss und sollte ein Switchover nicht so starr sein. Außerdem gäbe es trotz Punkt 1 sehrwohl eine sinnvolle und wirtschaftliche Koexistenz zwischen UKW und DAB, auch in ferner Zukunft. Also wären wir bei: UKW aus, außer für Programme, die nur für eine sehr kleine Region mit geringer Leistung senden oder Regionen, in denen das DAB-Signal viel schlechter als das bisherige UKW-Signal ankommt. Außerdem könnte eine UKW-Abschaltung bei den größten und stärksten beginnen und bei den schwächsten und kleinsten aufhören. Das wäre auch ein gutes Mahnmal für die bestehenden UKW-Hörer. So nach dem Motto 2017 BBC, 2018 große Private, 2019 kleine Private.

3.) Die Hörer haben doch keinen Grund, sich ein Digitalradio zu kaufen, so lange ihnen ihr Radioprogramm über UKW genügt, vom Inhalt und der Qualität her. Das gilt weltweit. Wie sollen denn auch nach über 10 Jahren so mehr als 50% Nutzung entstehen? Es ist ja nicht so, als käme ihr Programm dann tatsächlich in hörbar besserer Qualität oder gar CD-Qualität. Insbesondere nicht im UK. Wo ist der wirkliche Mehrwert, wenn vielleicht für die meisten auch kein Nachteil?

4.) Auch mit Punkt 3 im Hinterkopf oder vielleicht auch gerade deswegen könnte man die großen sofort (schon Weihnachten 2013) auf UKW abstellen. Der große Kauf/Verkauf und Nutzungsboom entsteht erst nach diesem Schritt. Klar, nicht jeder UKW-Hörer wechselt zu DAB. Je nach Ort und Möglichkeit wandern auch ein paar zu Internet, Kabel und Sat. Aber wichtig wäre doch, dass ein Raunen und die Proteste zwar laut werden, aber genauso schnell wieder verschallen würden. Das typische Stichwort "Elektroschrott" würde dann zwar oft wahr werden, aber das wäre beim geringen Restwert der meisten UKW-Radios auch sehr schnell vergessen. Das antike Schätzchen (Museum) könnte übrigens per UKW-Modulator oder Transmitter weiter das Lieblingsprogramme spielen.
Das gilt übrigens auch für Deutschland und auch schon heute. Natürlich könnte der WDR schon am 1.1.2014 sein UKW-Netz runterfahren, auch wenn Manfred jetzt protestieren wird. Natürlich lange nicht vollständig, nicht z.B. im Sauerland, generell nicht WDR3, das digital noch auf Antenne fehlt (fehlen wird), aber vielleicht auch nur im Sinne von Reduzierungen der UKW-Sendeleistungen statt Abschaltungen mit Fingerzeig zu DAB+. Das würde auch Kosten sparen. Verständlich wäre dann aber auch eine Angst vom WDR, Leute zu anderen, noch auf UKW sendenen Programmen abwandern zu sehen. Deswegen sollte man genau hinschauen, wen man unter meinen Punkt 2 noch über UKW wie senden lässt. UKW ließe sich auch dann in allen DAB(+) Ländern sofort abstellen, wenn man es für das Lückenfüllen und eine gewisse Notversorgung speziell in Betrieb lässt. Wo der DAB-Empfang schwächelt, kann eine UKW-Funzel versorgen.
Betrachten wir den SAT-Empfang analog: Obwohl es viele Jahre vor der Analogabschaltung dieses konkrete Abschaltdatum sowie viel massive Werbung für die Umstellung auf allen Medienwegen gegeben hat und seit Jahren nur noch DVB-S Geräte zu kaufen waren, gab es bis kurz vor Schluss noch Millionen von Nutzern. Um welchen Faktor müssten wir diese Zahl wohl potenzieren, wenn es all das nicht gegeben hätte und wie viele Stimmen wurden denn nach der Umstellung laut? Und wie viele von denen hören wir noch heute?
Klar hatte sich die Nutzung in % schon vorher eindeutig in klare angestrebte Bereiche bewegt, aber hier gab es eben:
A. ein konkretes Abschaltdatum, welches manche individuell sogar vorverlegt statt verschoben oder gestrichen haben.
B. klare, massive Werbung in jeder Stadt auf Tafeln, in Zeitschriften, im Radio und im Fernsehen.
C. seit einer gefühlten Ewigkeit nur noch digitale Tuner zu kaufen, keine (reinen) analogen mehr!

Wo ist das Abschaltdatum bei UKW?
Wie ernst nimmt es ein Bürger, wenn es, wie im Osten, verschoben oder aufgehoben wird?
Wo ist die jeder Hinsicht überzeugende Werbung für Digitalradio, vor allen im TV?
Sind 100% der Radios im Markt DAB/DAB+ tauglich oder doch nur max. 10%?
Gab es diese 10% wenigstens schon zum Start in 2011?
Ja, ich weiche vom UK-Thema ab, aber das gilt ja schließlich auch für min. ganz Europa.

5.) Man sagte den Leuten immer, die sich über den Klang beschwerten, sie könnten ja alternativ das Programm weiter über UKW hören oder das Internet zum Hören nutzen. Dass ein heutiges Internetradioprogramm nicht Hundertausenden von gleichzeitigen Hörern gewachsen ist, ist leider immer noch ein Fakt. Hinzu kommen die noch lange bestehenden Probleme beim mobilen Empfang: Lücken in den Netzen der Provider, überlastete Zellen, fehlgeschlagene Handshakes, Data-Traffic-Limits, Zusatzkosten usw. Tja und UKW fällt ja genau dann weg. Für Punkt 5 scheint es tatsächlich keine Lösung zu geben und auch das ist wohl ein weltweites Problem, außer ggf. in Flandern, Belgien, aber wohl auch nur bis zur Unstellung auf DAB+, das wahrscheinlich nicht zu Klangverbesserung genutzt werden wird (160 kbps MP2 JS -> 144 kbps AAC LC), sondern zur Kostenreduzierung und Erhöhung der Programmanzahl je Mux (48 - 72 kbps AAC HE).
Punkt 5 könnte also bei der UKW-Abschaltung tatsächlich zum dauerhaften Hörerverlust führen. Kritische und anspruchsvolle Leute werden dann doch onlinedienste mit hoher Bitrate nutzen, falls möglich oder wieder zu CD, MP3 usw. greifen.

von Matthias K. - am 25.11.2013 18:10
Deswegen ja auch ein koordinierter UKW-Ausstieg in Stufen und Regionen und nicht "starr".
Ein konkretes Datum vor sich herschieben oder gar verschieben, dürfte den umgekehrten Effekt haben: "Siehste, kann doch bei UKW bleiben. Ich brauche kein DAB, UKW läuft ewig"

Ich weiß nicht, wie klein eine Umstiegsregion sein bzw. bleiben muss, damit der globale Markt die Nachfrage noch decken kann.
Weihnachten 2013 war ein überspitztes Beispiel, aber für einen gesicherten Ausstieg X 2014, kommuniziert noch 2013, würde der Markt schon flexibel, schnell und absatzgeil genug sein, um bis dahin kontinuierlich genügend Geräte bereitzustellen.

Zitat

1. Senderseitig: Kosten pro Hörer UKW oder DAB

DAB kommt im Simulcast-Betrieb natürlich extrem lange schlechter weg.
Das ist ja klar, aber doch nur so lange, wie UKW noch läuft.

Die Anschaffung für den Hörer ist teurer, auch klar, aber im Vergleich zu anderen Multimediaequipment (Fernseher, Laptop, PC, Tablet, Smartphone, Handy...), das sich auch ärmere Leute leisten (lassen), ist es immer noch günstig.

Und wem das Sozialamt einen Fernseher kauft, dem könnte es auch ein einfaches DAB-Radio spendieren, obwohl ich gar nicht weiß, ob neben Fernseher heute noch ein Anspruch auf ein Radio besteht.

Und wie ist das im Königreich? Gibt es dort staatliche Hilfen für so etwas?

von Matthias K. - am 28.11.2013 20:39
Zitat
Exidor
Wenn es einzig um die Kosten geht, müsste man aber konsequenterweise anders rechnen:
1. Senderseitig: Kosten pro Hörer UKW oder DAB
2. Kosten für den Hörer.

Kosten für den Hörer: Pro Gerät, oder pro empfangbarem Programm? Oder pro bit/s?

Da hat DAB in UK freilich einen Nachteil, der gegen eine "freiwillige" 100%-Markstdurchdringung spricht: Die Datenraten sind für DAB-alt mitunter viel zu niedrig, teils so niedrig, daß man noch nicht einmal in Stereo sendet. Ein Teil der Hörerschaft wird das nie freiwillig mitmachen. Würde ich auch nicht.

Ansonsten: Wenn ich nun 50 € für ein UKW-Radio ausgebe, das mir 7 UKW-Programme rauschfrei wiedergibt, oder 70 € für ein DAB-Radio, das mir ca. 50 DAB-Programme aussetzerfrei und in brauchbarer Qualität wiedergibt, muß ich doch niemandem vorrechnen, dass das Kosten/Nutzen-Verhältnis von DAB um den Faktor 5 besser ist. Oder? Wobei das noch extremer sein kann, hier (vorsicht, OT) bietet UKW für mich z.B. genau 2 Programme, die ich mir freiwillig anhöre (B5 Aktuell und BR Klassik - letzteres geht auf UKW nur stationär). Alle anderen von mir ab und an oder öfters gehörten Programme (BR Klassik im Auto, DLF, D-Radio, Sunshine Live, Radio BOB, Absolut Relax, Rockantenne, Radio Augsburg, Coolradio Jazz, DasDing, SWR1BW, Klassikradio, m94.5, sowie diverse "gelegenheitstreffer") gehen hier NICHT über UKW. (OT Ende)

Ich denke, in UK wird der Weg aufgrund der qualitativen Probleme von DAB-Alt recht steinig bleiben. Allerdings: Bei einer UKW-Abschaltung sind höhere Datenraten für DAB-alt immernoch machbar, denn selbst mit formidablen 192 kbit/s oder guten 128 kbit/s (siehe D-Radios) ist ein landesweites DAB-netz im Betrieb immernoch viel günstiger als ein UKW-Netz. Nur: Der Preisvorteil kommt natürlich nur bei Abschaltung von UKW zum Tragen.

von DH0GHU - am 29.11.2013 16:34
Ich habe immer gesagt bzw. geschrieben, nur Quantität führt genauso wenig zum Ziel, wie nur Qualität.
Zumindest wenn das Ziel ein 100% marktdurchdrungendes DAB/DAB+ ohne Nachhilfe sein soll.

Aber wenn vielen Anbietern schon 72 kbps zu teuer sind und für zwei Muxe am gleichen Standort das Doppelte statt 10% mehr berechnet wird, dann hat es eine natürliche Durchdringung sehr schwer.

Wenn man jetzt mal theoretisch davon ausginge, dass jedes Digitalradio in UK auch DAB+ beherrschen würde, könnte man einfach auf DAB+ umschalten und aus 96 kbps mono würden 96 kbps Stereo. Dann wären auch die meisten Klangkritiker zufrieden und die Auswahl an sich scheint ja bereits den meisten zu reichen.

Ich befürchte jedoch, dass man dann wieder nur eine weitere Kostenreduzierung im Auge hätte und dann auch auf 64 kbps runter gehen würde.
Den gleichen Fehler sieht man überall, wenn Holland auch zeigt, dass 64 kbps je nach Inhalt OK gehen KANN.
Jedenfalls hätte man im NPO-Mux von 128 kbps MP2 auf 128 kbps AAC LC umseitigen können und hätte den Klang aufwerten können, so dass dieser angepriesene Mehrwert wahr geworden wäre.
Stattdessen sendet man nun 64 kbps AAC HE und ich habe nun an vielen Stellen gelesen: "Warum hat NPO den Klang verschlechtert?"
Ähnlich war es in Deutschland.
Wie oft habe ich zu DAB-alt-Zeiten gelesen, dass der schlechte Klang bei 128 kbps MP2 das System zum scheitern bringen wird, weil der damalig einzige Mehrwert der Klang gewesen wäre, aber eben nicht war, denn er war schlechter als bei mäßig starken UKW-Programmen.

Heute ist man bei MP2 etwas weiter, etwas effektiver und mit JS Setting ist es gar nicht mal so schlecht.
Ja, man hört Artefakte, aber nur selten sind sie aufdringlicher oder negativer als die Effekte bei unseren 72-kbps-brutto-Streams, eher umgekehrt.

Aber man wollte mehr Programme bieten, ohne ein Ensemble auf zwei Kanalblöcke zu verteilen, wie es nötig gewesen wäre!
Es hieße, man könnte es später sicher nachreichen, wenn es rentabler geworden ist, wenn die Durchdringung stärker ist. Nur scheint eine Durchdringung so viel schwerer zu sein.
Viele Verweigerer im vereinigten Königreich blockieren genau aus diesem Grund.
Und auch in der heißen Phase vor einer UKW-Abschaltung ändert sich nichts daran, wie soll es auch, wenn groß Netze so aufgebaut wurden und als quasi fertig gelten.

Ansonsten kann ich DH0DGU nur zustimmen.
Wir sind hier nicht auf einer Hexenjagd, weder pro noch contra UKW/DAB(+)/Internet, sondern präsentieren einfache, nachvollziehbare Logik.

DAB+ als Ergänzung zu UKW funktioniert nicht, wenn Leute aufgrund von Gemütlichkeit, Geiz, Vorurteilen oder Angst vor Neuen nicht nur auf Digitalradio verzichten, sondern auch dagegen wettern und/oder verlangen, dass dann auch alle UKW-Programme darüber abgebildet werden, mit Vorteilen und besserem Klang. Dann müsste man sagen: Programme A-F gibt es nur über UKW, Programme G-Z exklusiv nur über DAB.

UKW alleine wirkt wie eine Geiselnahme, wobei fast alle Konsumenten am Stockholm-Syndrom leiden. Das hat keine Zukunft, weil wir uns längst an mehr, bessere oder andere Programme gewöhnt haben, sei es über Sat, sei es übers Internet. Jetzt geht es darum, eine Auslese dieser Programme leichter, flexibler und örtlich (sowie finanziell) freier zugänglich zu machen.

Internetradio alleine? Um 80 Millionen Leuten täglich x Stunden Radiokonsum zu ermöglichen und das auch noch genauso frei, flexibel wie bei UKW? Soweit sind wir heute und auch morgen noch nicht.
Internetradio als Ergänzung? Zu egal was? Ja, das ist es heute schon und das wird auch immer der ideale Weg für Ergänzungen, Randgruppenprogramme, Serviceleistungen, Newcomer, finanzschwache Kleine usw. sein!

DAB+ als terrestrischer Hauptweg und Internet als Alternative & Ergänzung, da führt gar kein Weg dran vorbei. Das ist heute gelebte Zukunft. Andernfalls ist die Zukunft gleich unsere Vergangenheit und dahin möchte ich nicht mehr zurück.

von Matthias K. - am 29.11.2013 18:48
Realismus bei DAB-Verfechtern angekommen:
Keine baldige FM-Abschaltung im Vereinigten Königreich. Vielleicht kommt das erst 2020.

http://www.theguardian.com/media/2013/dec/16/digital-radio-switchover-2020-ed-vaizey

Digital radio switchover may not happen until 2020

Communications minister Ed Vaizey says he is looking at 'the end of the decade'
for digital being the main platform for radio


Digital radio switchover was once mooted for as early as 2015, but the government has indicated that radio stations are unlikely to follow television's lead by switching off their analogue signals until at least 2020.

Communications minister Ed Vaizey said on Monday it was too still too early to set a date for digital radio switchover, or even to say that it would definitely happen at all.

The minister was responding to concerns that digital radio, despite the success of services such as the BBC's 6 Music, has not grown as fast as anticipated, and commercial radio fears that smaller local stations would suffer.

Vaizey, addressing an industry conference at the BBC's Broadcasting House, announced a range of measures to boost digital, including better digital audio broadcasting (DAB) coverage and more digital-only stations on a second national digital multiplex. [...]

Other issues to address include the problem of in-car radio, where 20% of all radio listening takes place. Although nearly half of new cars have DAB radio fitted, fewer than 10% of the total number in the UK have digital.

The BBC's director of radio, Helen Boaden, said there needed to be a "really huge growth" in in-car digital radio for switchover to happen.

von Manfred Z - am 16.12.2013 20:12
World DMB Country Information (Stand 8. Januar 2014)

http://www.worlddab.org/country-information/united-kingdom

Gegenwärtiger Zustand

Digital Radio Switchover:

The UK radio industry is committed to a digital future for radio and is working towards a Digital Radio Switchover.

Government criteria for setting a date for digital radio switchover are:

• Digital listening share to reach 50% of all listening hours (currently this is 35.6%)
• When local commercial and national DAB coverage reaches FM equivalence
• Significant progress on conversion of cars to digital radio

A Memorandum of Understanding signed by the Government the BBC and commercial operators in 2012 establishes an agreement in principle to fund the build-out of local DAB to FM equivalences over the next five years, with a commitment to consider further funding if necessary. It confirms also the Government’s commitment to a decision on radio switchover in 2013.

The BBC has committed to build-out its national networks to 97% and at least five new local multiplexes will launch in the next year. Significant signal boosts in London, Manchester, Leeds have improved coverage for thousands of households and there are more to come during 2013/14.

The DCMS Digital Radio Action Plan can be found here:
https://www.gov.uk/government/publications/digital-radioaction-plan

DIGITAL RADIO FACTS AND FIGURES:

• Digital listening now 35.6%, up 14% year on year from 31.3% (Rajar Q3 2013)
• DAB is the most popular device for digital listening (65% of all digital hours)
and 24 million adults have access to a DAB digital radio, up 10% year on year
• All platforms show growth in hours, with DAB up 13% year on year, online/apps up 37% and DTV up 7%
• 51% of the population tunes in via a digital platform each week, up 13% year on year
• Digital listening hours up 14% year on year from 320 million to 366 million
• The share of analogue listening in home is below 50%, at 49.7%

41.6% of new car registrations now have digital radio as standard (CAP/SMMT Q3 2013). This was 33.3% in Q2 2012 and 20.8% in Q2 2011

Netzabdeckung

Current UK population coverage is:

• 94.5% for national BBC stations. The BBC has announced its commitment to build out national DAB coverage up to 97% by a target date of 2015 and have committed to provide good in-vehicle coverage for motorways and major roads.
• 85% for national commercial stations. It has been confirmed that all the national commercial stations have been launched across Northern Ireland for the first time this summer.
• 70% local DAB coverage. Local digital services will be launched in 8 new areas in 2013. Government, BBC and commercial broadcasters have signed an agreement in principle to fund the build-out of local DAB to FM equivalence.

The Memorandum of Understanding on Local DAB funding established a 2 phase plan for the launch of 13 new local DAB multiplexes. These new local multiplexes will bring 7.5 million people into local DAB coverage for the first time. The first phase involves the launch of seven new local multiplexes by the end of 2013 while the second phase covers the later launch of six further new local multiplexes in accordance with the switchover implementation plan.

Basisdaten (18.12.2013)

Einwohner: 63,2 Mio.
Abdeckung der Bevölkerung: 94 %
Programme: 417 DAB
Geräteverkäufe (akkumuliert): 17,5 Mio.
Durchdringung pro Haushalt: 46 %

von Manfred Z - am 12.01.2014 10:18
Q1/2014 - Großbritannien knackt die 50%

15.05.2014 [London] Die Hörerzahlen in UK für Radioprogramme über eine digitale Plattform (DAB, DTV, Internet) steigen weiter an. So nutzen inzwischen 27,1 Millionen Menschen (+ 4% zum Vorjahr) die neuen digitalen Technologien, was eine Nutzung von über 50% der Hörer bedeutet.

Die vollständigen Zahlen zu Q1/2014 gibt es bei RAJAR:

http://www.rajar.co.uk/docs/news/RAJAR_DataRelease_InfographicQ12014.pdf

DIGITAL RADIO UK: Listening to radio on AM/FM in London falls below 50% for the first time

http://www.worlddab.org/system/news/documents/000/004/433/original/London_Leads_the_way_on_Digital_DRUK_press_release_140514.pdf?1400144341

Zitat

• London is leading the way on digital listening, and listening to radio on AM/FM in London has fallen below 50% for the first time (48.6%, down 10% year on year).

• 55% of Londoners listen to radio on a digital platform each week, and digital listening in London is now 44.1% of all radio listening hours, up 9% from 40.3% in Q1 2013.

• Nationally, analogue radio’s listening share is now below 60%, at 57.8% of all listening hours.

• Digital’s share of listening is now 36.6% (up 7% year on year from 34.4%), and 51% of the UK tunes in via a digital platform each week, up 4% year on year.

• DAB is the most popular device for digital listening (65% of all digital hours), and 47.9% of adults - 25 million people - have access to a DAB digital radio, up 10% year on year.

• DAB’s share of listening is 23.7% (up 5% year on year) online/apps is 6.4% (up 27% year on year) and DTV is 5% (flat year on year).


Pressestimmen:

MediaTel Newsline: Rajar Q1 2014: Digital Radio Figures

http://mediatel.co.uk/newsline/2014/05/15/rajar-q1-2014-digital/

Radio Today: Bauer Media’s latest listening figures show 49.1% of all UK listening is through digital radio, compared to the industry average of 36.6%.

http://radiotoday.co.uk/2014/05/bauer-media-leads-the-digital-radio-way/

Carat Blog: Q1 - digital radio sparks increase in listeners

http://www.carat.co.uk/blog/150514-rajar-results-for-q1-2014-our-expert-analysis/

von Manfred Z - am 17.05.2014 09:04
Zitat
drahtlos
Die Regierung in Grossbritannien gab am 6.Mai.2014 offiziell bekannt, auf Digitalradio umzurüsten.


Das steht nicht in dem Artikel. Da steht, dass Autofahrer ermutigt werden sollen [are being encouraged] auf dem Laufenden zu bleiben, indem sie Digitalradio nutzen [keep up to date by using digital radio] und dass zwei Regierungsagenturen und das zuständige Ministerium das unterstützen werden.

Desweiteren wird ein DAB-Netzausbau angekündigt [den aber nicht die Regierung zu verantworten hat]. Auch die BBC habe sich dazu verpflichtet [has also made a commitment; freiwillig natürlich].

Zu dem Thema "Was soll der ambitionierte Radiohörer tun" gibt es eine Antwort im ASKJACKBLOG im Guardian [25. April]:

http://www.theguardian.com/technology/askjack/2014/apr/25/what-are-the-options-for-radio-in-a-digital-age

"I don't think you need to worry too much about FM radio being turned-off. It may never happen, unless the transmitters become unmaintainable. DAB (Digital Audio Broadcasting) is roughly as old as the web, and the BBC started broadcasting in 1995 – before MP3s and iPods, never mind smartphones and tablets – and it still hasn't taken off.

In theory, the British government will announce a date for a "digital switchover" when digital listening – ie not just DAB – reaches 50%. It's about 36% now. However, in December, the Department for Culture, Media and Sport put off making a decision about making an announcement, because the targets for listening, content, coverage, and in-car DAB had not been met. Even if they were, MPs know it would be mad to sanction a switchover."

"Worse, the "digital switchover" is all pain with very little gain. The government can't make a profit by flogging off the old radio spectrum, and the current plan is to keep using FM for local radio broadcasting, including community and hospital stations that can't fit on DAB. People are not crying out for more radio stations: they don't listen to most of the ones they already have. And whereas digital TV brought things like HD TV and 3D, DAB doesn't even get you HD radio. The sound quality of the UK's current DAB, with its low bit-rates and obsolete MP2 codec, is worse than FM.

Sadly, the UK broadcast radio industry more or less has abandoned the idea of high-fidelity sound, which the BBC did so much to foster. Even your old hi-fi may be too good for stations targeted at small kitchen radios that are either mono or offer very little in the way of stereo separation."

"Prediction is difficult, but it's clear that radio is now and will remain a multi-platform medium. I think FM, DAB, DVB-T (Freeview), Freesat/Sky, cable and internet radio will all be around for the foreseeable future. You can probably add DAB+ to that, because more advanced countries have adopted it and even the BBC is testing it. You may also see DRM/DRM+ (Digital Radio Mondiale), since this is developing rapidly and can make good use of old LW/AM/FM spectrum. Basically, DRM brings the digital advantages of DAB plus FM-like sound quality to long-range (ie short wave and medium wave) broadcasting, though interference can be a problem. The BBC World Service has been participating in the development of DRM.

The more radio platforms you can use, the greater the range and variety of stations you can receive. This includes "radio like" online stations such as Pandora, Spotify and Last.fm."

"All DAB radios seem to support FM, and a large proportion support DAB+. Indeed, the UK government's guidance, Minimum specifications for DAB and DAB+ personal and domestic digital radio receivers, published in February 2013, says: "Receivers shall be capable of receiving DAB and DAB+ Digital Radio broadcasts in the frequency range 174 to 240MHz". It's worth having because the BBC can't switch to DAB+ if most of us own radios that don't support it. Whether your radio will last long enough to receive DAB+ is another matter."

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Noch ein Link zur Regierung:

Minimalanforderungen für Digitalradios (domestic/vehicle):

https://www.gov.uk/government/publications/minimum-specifications-for-dab-and-dab-personal-and-domestic-digital-radio-receivers-digital-radio-action-plan-report

https://www.gov.uk/government/publications/minimum-specifications-for-dab-and-dab-in-vehicle-digital-radio-receivers-and-adaptors-digital-radio-action-plan-report

Weitere Dokumente:

https://www.gov.uk/government/collections/digital-radio-action-plan-and-associated-documents

von Manfred Z - am 18.05.2014 05:49
Leute,

es geht in diesem Thread um Großbritannien (UK).

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Frontier Silicon gains UK Digital Tick Mark technology approval

London, 19 May 2014

Frontier Silicon, the world leader in technology solutions for digital radio receivers, is the first technology provider to receive formal confirmation that its solutions are Digital Tick Mark compliant.

The Digital Tick Mark is being introduced in the UK this year to give consumers confidence that digital radios purchased are “future ready”.

Digital Radio UK, which manages the Digital Tick Mark Scheme at the request of the Department of Culture, Media and Sport, has granted Approved Technology status to two solutions based on Frontier Silicon’s best-selling modules[1]:

- FS2052: Verona DAB / DAB+ / FM module
- FS2029: Venice 9 DAB / DAB+ / FM module.

To secure approval, the solutions have passed more than 1,800 separate tests; each designed to ensure the performance and reliability required for the digital formats and RF environment of the future. The tests cover a full range of issues, including digital tuning, service scanning, management of service reconfiguration, character display and conducted RF performance.

Manufacturers and brands using these Frontier Silicon solutions will find a significant part of the process for gaining Digital Tick Mark approval for individual digital radio models is already completed.

von Manfred Z - am 19.05.2014 22:43
Ofcom hat heute den Betrieb eines zweiten Multiplexes für private Programmanbieter im Block 11A ausgeschrieben.

News von Ofcom:

Zitat

Ofcom advertises new national radio multiplex licence

Ofcom is today advertising a licence to run a second national digital radio ‘multiplex’, which will expand the number of digital radio stations and provide more choice for listeners.

The new multiplex, the airwaves needed to broadcast digital radio stations, will allow around 10 new national Digital Audio Broadcasting (DAB) radio services to broadcast to UK listeners.

The first national radio multiplex (operated by Digital One) is now at full capacity as the number of DAB stations available nationally has risen from four to 14 since 2009, leading to the need for a second multiplex.

Over a third (36.6%) of all radio listening is now on a digital radio and over 90% of UK adults tune into the radio each week.

The closing date for receiving applications is 3.00pm on Thursday 30 October 2014.



Ankündigung der Ausschreibung:

Zitat

Advertisement of National Radio Multiplex Licence

This document invites applications for a licence to provide a national digital radio multiplex service. A radio multiplex service is the means by which digital radio stations are broadcast, and can provide around ten stereo radio stations.

This licence is for a national radio multiplex service, which means, potentially, the new digital radio stations will be available throughout the UK.

Radio multiplex licences are awarded by Ofcom in what is known as a 'beauty contest'. This means that applications are judged against specified criteria, and Ofcom awards the licence to the applicant which it considers best meets the criteria. The closing-date for applicants to apply for this national radio multiplex licence is 30 October 2014, and Ofcom hopes to award the licence in early 2015.


http://licensing.ofcom.org.uk/radio-broadcast-licensing/digital-radio/advertisement-2014/advertisement/

(Hier gibt es ein PDF mit der vollständigen Ausschreibung.)

von Manfred Z - am 01.07.2014 14:01
Aus dem Ausschreibungstext:

Coding standards

3.55 The digital radio system to which this licence pertains is terrestrial digital audio broadcasting (T-DAB). The system is specified by the European Telecommunications Standards Institute (ETSI), as its standard of EN 300 401. Copies may be obtained from: http://www.etsi.org/.

3.56 Subject to paragraph 3.57, all non-encrypted digital sound programme services (including any provided by the BBC) must be in conformance with the MPEG Layer II audio coding standard as described in ISO/IEC 11172-3, ISO/IEC 13818-3 and EN 300 401. This is set out in Ofcom’s Digital Radio Technical Code with which multiplex licensees must comply by virtue of their licence.

3.57 A maximum of 30% of the total capacity of the multiplex may be occupied by non-encrypted digital sound programme services conforming with the subset of the MPEG-4 High Efficiency Advanced Audio Coding v2 (HE AAC v2) Layer 2 profile described in ISO/IEC 14496-3 and TS 102 563. This is also known as DAB+.

3.58 The use of other audio coding standards is acceptable for the provision of audio content not delivered in real time, but for storage and use at a time after transmission (e.g. 'podcasts' – see paragraph 3.34), and for any technical services (see paragraph 3.37).

Reference Offers (wg. Vertrag mit Sendernetzbetreiber)

3.62 In order to be able to broadcast its services, the national radio multiplex licensee will need to arrange for the national radio multiplex service to be transmitted.

3.63 As a major provider of transmission services and owner of many transmission sites, Arqiva is under an obligation to produce Reference Offers in relation to certain aspects of broadcast transmission as a result of Undertakings given to the Competition Commission in 2008 following the acquisition of National Grid Wireless by Arqiva’s parent company, Macquarie UK Broadcast Holdings Ltd. Arqiva’s compliance with the terms of the Undertakings is monitored by the Office of the Adjudicator, Broadcast Transmission Services.

3.64 Arqiva will produce a Reference Offer for Transmission Services in relation to this national radio multiplex licence. This Reference Offer will be based on a notional technical specification which will include approximately 60-70 candidate sites used by the existing national commercial radio multiplex service. The sites included in the Reference Offer should not be taken to be an indication of the areas of coverage or the size of the network that Ofcom expects the successful applicant to build. As set out in paragraph 2.10, it is for applicants to propose the coverage they would provide.

3.65 Transmission Services comprises ‘Network Access’ (NA) components, plus Managed Transmission Services (MTS) which includes customer-specific equipment such as dedicated transmitters which together enable the national radio multiplex service to be broadcast. The NA scope covers the price for access to common facilities such as structures, antenna systems, buildings and power.

3.66 The Reference Offer will provide prices for each of the NA and MTS elements, and will be published by Arqiva during the week commencing 1 September. It will set out indicative site-specific prices for potential customers of Transmission Services, along with indicative commercial terms. It will also set out details of how an applicant can obtain separate NA-only prices from Arqiva.

3.70 Alternatively, applicants can deal with other providers of transmission services who may offer many of the services that Arqiva will set out in the Reference Offer. Arqiva is obliged to provide access to its transmission sites on fair, reasonable and non-discriminatory terms that are reflective of the cost involved in providing that access.

3.71 Applicants may be considering use of non-Arqiva transmission sites for which they are able to secure favourable terms, or perhaps to serve a location that it is not possible to reach from one of the Arqiva transmission sites. Ofcom is willing to consider proposals for the use of alternative or additional transmitter sites, but will need to be satisfied that the location of the transmitter will not result in reception difficulties for any nearby households as a result of adjacent channel interference (see also Section 4 of this Notice).

von Manfred Z - am 01.07.2014 14:34
RAJAR hat heute die Zahlen für das 2. Quartal veröffentlicht.
[Digitale Nutzung meint DAB + DVB + Internet.]

Nutzungsdauer (Anteil der Hörstunden)
=====================================

nach Verbreitungswegen (Jahresvergleich):
- Analoges Radio 56,6% (58,6%)
- Digitales Radio 36,8% (36,8%)
-- davon DAB 24,1% (+ 1%)
-- davon Internet (Online, Apps) 6,2% (+ 2%)
-- davon DVB 4,8% (-10%)
- Nicht spezifiziert 6.6% (4,6%)

zuhause (Jahresvergleich):
- Analoges Radio 45,6% (48,4%)
- Digitales Radio 45,1% (-)

im Auto (Jahresvergleich):
- Anteil der Hörstunden im Auto 22%
-- davon digital 11,7% (+12%)
-- andere 10,3%


Gerätebestand
=============

48,5% der Erwachsenen haben Zugang zu mindestens einem Digitalradio (+ 7%).

Ca. 55% der neuen Autos haben jetzt Digitalradio [Quelle CAP/SMMT].


Die beliebtesten Digital-only-Programme
=======================================

BBC:
- BBC Radio 6 Music 1,89 Mio Hörer pro Woche
[damit jetzt gleichauf mit BBC Radio 3 Simulcast mit 1,88 Mio Hörer pro Woche]

Kommerzielle:
- Absolute 80s 1,24 Mio Hörer pro Woche
- Kiss UK + 35% (dank Netzausbau)
- Heart UK + 21% ( " )
- Smooth UK + 65% ( " )


Wie man aus den Zahlen erkennt, stagniert die Digitalradionutzung. Es gibt lediglich Verschiebungen innerhalb der digitalen Verbreitungswege - geringes Wachstum bei DAB und Internet zulasten der DVB-Nutzung.

von Manfred Z - am 01.08.2014 11:16
also ich denke mal, das die sicher eine ganze Weile beide Systeme laufen lassen.

Ich erinnere nur mal an die Umschaltung von Analog zu Digital TV in Deutschland:

Es wurde überall allen erklärt, man müsse analog Tv abschalten um das viel, viel bessere Digital TV/ DVB-T einschalten zu können( ein Jahr später wurden dann ja still und leise die freien Frequenzen versteigert ).

In UK kenne ich Freeview( so heißt Digital-Tv in UK ) schon seit 2003 und ich weiß nicht wie lange es schon dort funktioniert ( Anmerkung nebenbei, wie beim Digitalen Radio auch, Empfang aus verschiedenen Richtungen der Sender da in UK viele kleine Sendeanlagen übers Land verteilt sind( Vorteil z.b. beim Traffic-Kanal: nur Meldungen aus der Region, wo man sich gerade befindet ) in Deutschland nur wenige Sender die sich dann ergänzen müüsen. und wehe einer kommt aus dem Takt)

Zurück zu UK: ab 2011 war groß und überall angekündigt wurden( im jedem Rundfunkladen oder Verkaufsabteilung lagen Flyer und Werbung rum, in allen Zeitungen und auch im Tv selber gab es Aufforderung zum " Digital Zwitchover"
Zum Ende 2011 wurden dann Stück für Stück alle Analogen Sender abgeschaltet, der letzte war in der Nähe von London und ging kurz vor Olympia 2012 vom Netz.

Die erklären es den Leuten und fordern ewig durch Werbung auf umzusteigen.

Zum anderen, kosten Digitalradios in Uk schon( die Henkelware ging bei knapp unter 30.-Pf los ) immer weniger als in Deutschland, hatte mir damals aus UK immer mal ein Radio mitgebracht und dann nach einiger Zeit ( festgestellt das es keine Besserung in D gab ) wieder über Ebay verzockt und immer mehr rausbekommen als die Ware in UK gekostet hat.

Zum anderen ist es auch schon seit langen in Planung zu mindest auch DAB+ auszustrahlen.

von zausel001 - am 01.08.2014 16:27
es ist dort schon seit längerem in Planung DAB+ einzuführen, nur kennt dort keiner den Unterschied von DAB und DAB+ weil es einfach und schlicht : Digital Radio ist und als solches auch immer nur erwähnt wird.( Thema Werbung, die Sagen halt immer vor den News wie man den Sender empfangen kann: on Digital, FM or mobile...)

bei den Markengeräten ist es meist auch nur eine Softwaresache ob es mit + oder ohne Plus läuft. Es war in den letzten Jahren immer eine Glückssache ob das Digitalradio auch in Deutschland funktioniert( z.B. Markenautoradios bei Halfords können DAB+ außer die von Philips nicht und bei den Discountmarken z.B. Audiosonic und Co gibt's kein + Empfang)

Genauso werden aber auch immer noch bei den Discountern Eigen/ Billigmarken wie Logic oder Goodman verkauft. Bei denen kann man sicher sein das da kein + an Bord ist.


jedoch ist aber kein verlass darauf, das Markenware besser ist.

Ich hatte mir vor Jahren mal einen Humax Freesat HD mit 250GB in UK gekauft( preis mit 5 jahren Garantie war umgerechnet rund 340.-Euro, der Preis in Deutschland startete hier als Humax Icord bei über 600.- Euro.

Eigentlich ein Superschnäppchen, bis ich gemerkt hatte das die UK-Version eine spezielle Software für eben Freesat( nur diese eine Satellitenposition, kein Empfang von mehreren Satelliten möglich und dann noch dazu das Problem, das keine eigene Sendeliste anlegbar war. Und der erste sendespeicherplatz fing dann mit der Nummer 101 dann 102 usw. an dann ging es bei 200 weiter, nicht wie ich sonst bei anderen Receivern 1,2,3 usw. daher ist die direkt anwahl schon schei... geschweige das normale Kanal hoch und runter zapping war nicht möglich.
nach einen tagen Suche in engl. Foren fand ich dann die Möglichkeit mittels Geheimmenü( die bunten Tasten in einer bestimmten Reihenfolge drücken) auch den deutschen Astra zusätzlich anzuwählen. leider konnte man dann keine Aufnahmen mehr programieren.

nach einigen anderen Problemen mit der Box ging ich dann zum Humax Vertreter in Deutschland. Die ließen mich mit dem Hinweis das ich ja das Gerät bei Humax UK gekauft hatte und mich bei denen um Service bitten soll Allein.

Dabei hätte ich nur ne andere Software auf der Box benötigt.
Zu guterletzt gab die Box nachdem ich sie gut 3 Jahre nicht genutzt hatte endgültig den Geist auf(auch weil die Batterie mittlerweile leer war) und ich brachte die Box zurück zum Händler in UK. Dort wurde die Box eingeschickt und geprüft, nach 6 Wochen erhielt ich dann einen Abholtermin. Mein Kumpel vor Ort ging dann ins Geschäft um die Box abzuholen.
Ergebnis: Der Fehler in der Box konnte zwar gefunden oder auch nicht erklärt werden.
Aus Kulanz gab es dann einen Nagelneue Humax freesat Box wieder mit 5 Jahren Garantie aber nun mit 500Gb Festplatte( mit 250Gb wird nicht mehr verkauft).
Diese nutzt nun mein Kumpel in UK und ist damit sehr zufrieden.

von zausel001 - am 03.08.2014 11:25
Die Ofcom hat den jährlichen Bericht zum Stand des Digitalradios vorgelegt.

Digitalradio bezeichnet alle digitalen Empfangswege. Verglichen mit Q2/2013 sind die jährlichen Verkäufe von DAB-Radios bis Q2/2014 um 9,1 % gesunken, aller Radios aber um 11,3%


Hier ist die Executive Summary (Fehlerrate +- 2 Prozentpunkte):

1.1 Basis of report publication

In July 2010 the Government launched its Digital Radio Action Plan. As part of this, it was requested that Ofcom produce an annual review of the digital radio market. The Action Plan was launched to ensure that if and when digital switchover occurs in radio, it can be delivered at a time when the market is ready and in a way that protects the needs of listeners.

The Government stated that a decision on whether to set a date for digital radio switchover would be considered when the following criteria are met:

• when 50% of all radio listening is via digital platforms; and
• when national DAB coverage is comparable to FM, and local DAB reaches 90% of the population and all major roads.

The Action Plan was finalised in November 2013, and on 16 December 2013 DCMS announced that while there had been steady growth in digital listening, it was not yet the time to commit to a switchover. The last version of the Digital Radio Action Plan was published in January 2014.

This is Ofcom's fifth Digital Radio Report and it serves as an update to the data points in the previous reports that were produced as part of the Action Plan. Section 2 looks at availability and coverage, Sections 3 and 4 outline current take-up and listening patterns, and Section 5 draws on Ofcom's consumer research to cover attitudes of, and awareness towards, digital radio.

In this report 'digital radio' is used in its broadest sense to include all platforms and technologies that allow listeners to access digital radio services.

1.2 Key points

Availability

Digital radio services are available through a number of platforms - DAB, digital TV and internet - but coverage varies. On DAB, there are three types of multiplex, each of which provides a range of services: BBC national, commercial national and local multiplexes. The BBC national DAB multiplex covers 95% of households, while the national commercial digital multiplex reaches 90%. Services on local digital multiplexes are estimated to reach 73% of homes. Digital television services which also carry digital radio services can be received by 99% of households, while digital radio via broadband internet is available to almost all, and taken up by 78%.

The number of local DAB digital radio services available varies across the UK. In total there are 198 radio stations broadcasting on DAB. The highest availability is in London, where there are 60 services. This compares with areas such as Suffolk or Lincolnshire, where listeners receive the lowest number of stations (25).

Take-up

Almost half of UK adults (48.5%) claim to own a DAB digital radio set. Take-up of DAB sets varies across the UK with the highest ownership in Cambridgeshire/Peterborough (58.1%) and the lowest in Northern Ireland (26.7%).

Compared to Q2 2013, sales of DAB digital radio sets were down by 9.1%, with 1.7 million being sold in the year to Q2 2014. Total radio sales were down by 11.3% over the same period. DAB sales continue to represent around a third of all radio set sales.

More than half of new cars (54.8%) are now fitted with DAB as standard. This is an increase of 16.5 percentage points year on year in newly UK-registered cars that have a DAB digital radio as standard.

Digital listening

While in previous years there has been consecutive quarterly growth in digital radio's share of total listening hours, quarterly figures from RAJAR show that between Q2 2013 and Q2 2014 it has remained broadly stable. However, over the full 12 months to June 2014, digital listening (including DAB, DTV and online) accounted for a 36.3% share of all radio listening hours. This is an increase of 2.4 percentage points on the previous 12-month period, and an increase of 10.4 percentage points since 2011.

Two-thirds of digital radio listening is through a DAB set. In the 12 months to June 2014 the most widely-used method of listening to digital radio was via a DAB set (65.3% of digital listening), while 16.3% of digital listening was online or via apps. Digital TV accounted for 13.8%.

BBC stations accounted for over half of digital listening (55.6%); of which simulcasts of analogue BBC radio services contributed the most.

Five digital-only radio stations had an average weekly reach of greater than one million listeners in the year to June 2014. BBC 6 Music is the most popular digital-only service, with an average of 1.86 million listeners, followed by BBC Radio 4 Extra with 1.65 million listeners. Absolute 80s was the most popular commercial digital-only station, with an average weekly reach of 1.17 million listeners.

Radio listeners in the AB socio-economic group are most likely to listen via digital radio. Figures from RAJAR show that 62.1% of this group listen to digital radio on a weekly basis, compared to 54.8% for those in C1 households, 47.8% for those in C2 households and 39.4% for those in DE socio-economic groups. Among different age groups, digital listening was highest for those aged 16-24, with 58.6% of radio listeners in this group listening to digital radio at least weekly.

Consumer awareness and attitudes

Eighty-six per cent of UK adults claim to have heard of digital radio in Q2 2014. Awareness was highest among those in AB households (92%), males (91%) and adults aged 35-54 (91%).

Seventy-four percent of DAB set owners associate digital radio with having a clear and high quality sound. Seven in ten (70%) said that they had experienced a wider choice of stations available on digital radio.

1.3 Background on survey methodology

This report uses a range of data drawn from the following research sources:

• Ofcom licensing data;
• retail equipment sales and pricing statistics (from an external agency, GfK);
• Ofcom Technology Tracker research data;
• data on the number of DAB radios in newly registered cars, from the Society of Motor Vehicle Manufacturers and Traders (SMMT); and
• RAJAR radio listening analysis.

As with any survey data, Ofcom's technology tracking study is subject to an error margin - which will be up to +/- 2 percentage points. Note that this report supersedes its predecessor.
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Hier gibt es den vollständigen Report und Tabellen als PDFs:

http://stakeholders.ofcom.org.uk/market-data-research/other/radio-research/digital-radio-reports/digital-radio-2014/

von Manfred Z - am 30.09.2014 08:33
Hier ist ein Kommentar zum Ofcom Report, in dem sich der Verfasser über "dreadful [schaurige, furchtbare] user interfaces" der Geräte beklagt.

http://media.info/radio/opinion/dab-sales-are-down-should-we-panic


DAB sales are down - should we panic?

Ofcom releases a new digital radio report, and sales of radio receivers are down in the UK. What should we do about it?

By James Cridland - posted 26 September, 2014

"DAB sales down 9.1%" says Music Week, reflecting the spin that the media's putting on all of this.

The real concern here isn't that DAB set sales are down: it's that all radio set sales are down. DAB is outperforming total radio; but if radio receiver sales are down by 11.3% - in an economy generally felt to be improving - isn't that more a cause for concern?

Of course, you don't need to purchase a new radio receiver to continue listening to the radio. RAJAR doesn't show a material dip in radio listening, and radio listening isn't down by 11.3% year-on-year.

Perhaps the story here is that radio receivers, by and large, have dreadful user-interfaces. They're not products you show off to others, either: they hide in your bedroom or your kitchen, not in your front room.

But perhaps, too, the story is that radio broadcasters don't appear to care about radio receivers. There's a good comparison to be made here with TV.

Your Sky box doesn't ask whether you want to watch Astra or Eutelsat; doesn't ask you whether you want SD or HD; doesn't ask you whether you want FTA, FTV or subscription... it just gives you a list of channels. My YouView box puts antenna-delivered and IP-delivered TV channels together in the same EPG: nobody knows nor cares how the TV is getting to them.

Perhaps the decline of radio receiver sales is a wake-up call to radio broadcasters: to work with radio receiver manufacturers to make radio better. The technology is there: RadioDNS and now the Radioplayer's newly-announced in-car product both highlight that the industry is thinking about it - but when will we see better receivers: and would that buck the trend? I'd be interested in your comments.

von Manfred Z - am 30.09.2014 08:41
Zitat
Japhi
Die Lizenz für den zweiten nationalen Privatmultiplex auf Kanal 11A wurde laut Carey an Sound Digital vergeben. Das Konsortium aus Bauer, Arqiva und UTV plant folgende Programme auszustrahlen, davon mindestens eins in DAB+:

Virgin Radio - rock and pop music
talkRADIO - news and current affairs
talkSPORT 2 - live sport and sports talk
talkBUSINESS - business and finance programmes
Sunrise Radio - Asian music and speech programmes
UCB Inspirational - Christian music
Premier Christian Radio - Christian music and speech
Jazz FM - jazz music
British Muslim Radio - Asian music and speech, with elements of Islamic content
Absolute 80s - 80s music
Magic Mellow - relaxing and melodic music
Planet Rock - classic rock music
Heat Radio - pop music, celebrity gossip and entertainment
Kisstory - ‘old skool’ dance tunes and anthems


Einige Programme senden offenbar heute schon ueber einen der Londoner Lokal Muxe, und werden nun UK weit zu empfangen sein. Dies sehe ich als Bereicherung.

Da scheinen einige Programme die wir hier schon vom "Digital One" mux kennen auf den neuen Mux wechseln zu wollen? - aus welchem Grund?

Wer wird dann die freiwerdenen Programmplaetze auf "Digital One" bekommen? Jene Anbieter die bei "Listen2Digital" nicht zum Zug kamen?

von 102.1 - am 29.03.2015 10:13
Marktanteil des Analogradios fällt im Q3/2015 auf 50,4 %.

Hier ist die PM von Digital Radio UK:

>> Digital listening grows to a new record of 42%

Digital listening grew to a new record platform share of nearly 42% (41.9%) – the strongest growth for two years, according to Rajar Q3 2015 data released today.

Over 30 million people or 56% of adults listen on a digital platform every week, with digital listening hours growing year on year by 12.5% (to 433m hours from 385m in Q3 2014) and to a new record platform share of nearly 42% (to 41.9% from 37.8% in Q3 2014).

Listening on all digital platforms grew year on year led by a 14% increase in DAB listening (to 286m hours from 250m hours in Q3 2014) and a 9% increase in online listening (to 71m hours from 65m hours in Q3 2014). Listening on digital TV grew by 2% (to 52m hours from 51m hours in Q3 2014). DAB ownership grew by 10% year on year to 53.6% of all households (from 48.7% in Q3 2014).

Analogue listening now accounts for just over 50% of listening (50.4%).

Digital listening in cars grew by 41% year on year (to 43.3m hours from 30.8m in Q3 2014) and now accounts for over 19% of all in car listening (19.3% from 13.8% in Q3 2014), boosted by growth in new cars being fitted with digital radio as standard.

Over 50% (50.6%) of total listening hours to National BBC and commercial stations are now digital for the first time, and there was strong growth in both BBC and commercial digital listening with their digital platform shares increasing to 42.4% and 41.2% respectively (from 38.4% and 36.5% in Q3 2014).

There were record-breaking performances by BBC digital-only stations. BBC Radio 4 Extra increased by 35% to 2.2m listeners (from 1.6m in Q3 2014), over-taking sister station BBC 6 Music (2.19m listeners, up 10% from 1.99m in Q3 2014) to become the No 1 digital-only station. BBC Radio 5 Live Sports Extra increased by 42% to a record 1.7m listeners (from 1.2m in Q3 2014) boosted by listening to exclusive coverage of the summer cricket Ashes series.

There was strong growth for commercial digital stations with Absolute 80s retaining its position as the No 1 commercial digital-only station growing by 10% to 1.57m listeners (from 1.4m in Q3 2014). Kisstory grew year on year by 34% to 1.3m listeners (from 0.97m in Q3 2014) ahead of its national expansion on the second national commercial digital radio multiplex in early 2016. In its first Rajar period, digital-only station Smooth Extra recorded 930k listeners while Capital Xtra’s digital listening surged by 55% to 600k listeners (from 388k in Q3 2014) on digital.

Ford Ennals, CEO of Digital Radio UK, said: “The shift to digital listening is accelerating across the UK. The 12.5% annual growth in digital listening hours to nearly 42% share is the strongest we have seen for two years. This is reflected in the success of national BBC and commercial stations on digital and this is the first time that digital listening of national stations has been over 50%. We are now counting down to the moment when the majority of all radio listening will be to digital.” > DAB radio is the most popular device when it comes to listening digitally,
accounting for 66% of all Digital Hours (28% of Total Hours).
Listening via DTV (Digital Television) represents 12% (5% of Total Hours)
and listening Online 16% (7% of Total Hours) of all digital listening hours.

von Manfred Z - am 01.11.2015 12:49
In dieser Woche hat in London die Jahresversammlung von WorldDAB (jetzt wieder mit dem alten Namen anstatt DMB) stattgefunden. Dort hat es Vorträge von Ed Vaisey (brit. Staatsminister für Kultur und digitale Wirtschaft) und Dorothee Bär (Staatsekretärin im BMVI) gegeben.

Dazu die PM von WorldDAB (PDF, Links auf Videos am Ende). Auszüge:

Ed Vaizey said: “UK listening figures show the future of radio is increasingly digital. It’s reflected in the fact that more than three quarters of new cars now come with digital radio as standard. Listeners are already benefitting from a wide range of new digital radio services and significant improvements in reception quality, so the time is right for European governments to work together to accelerate the international adoption of digital radio.”

Dorothee Bär said: “Germany is fully committed to a digital future for radio. DAB+ offers significant benefits for listeners and broadcasters. We see particular advantages for motorists - with the potential for greatly enhanced free-to-air traffic information services. DAB+ is emerging as the future platform for radio in Europe. We are keen to work with other markets to help realise this vision.”

WorldDAB President, Patrick Hannon, said: "DAB digital radio is making great progress across Europe and beyond. The Ministerial messages we have heard today set out a clear vision for the next phase of DAB’s development. International collaboration across all elements of the radio ecosystem will be the key driver of success.”

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Bei a516digital gibt es einen interessanten Artikel, in dem die Situation in Großbritannien und Deutschland verglichen wird:

http://www.a516digital.com/2015/11/digital-radio-uk-v-germany.html#more

von Manfred Z - am 07.11.2015 09:05
Die neuen Zahlen von RAJAR für Q4/2015:

56% of the population tune in to digital radio every week

Listening to radio via a digital platform in terms of weekly reach*
exceeds over half of the UK (adults 15+) population.
With 30 million people now tuning in to radio
via a digitally enabled receiver (DAB, DTV, Online) each week.

* Weekly reach is the number of people (adults 15+) in the UK
who listened to a radio station for at least five minutes
in the course of an average week during the quarter.


DIGITAL SHARE OF ALL RADIO LISTENING

The share of all radio listening via a digital platform now stands at 41.7%,
up from 37.9% for the corresponding period last year.
The share of listening hours to DAB has increased by 9% year on year,
with share now at 27.7% from 25.2% in Q4, 2014.

RAJAR Home: http://www.rajar.co.uk/

RAJAR Q3/2015: http://www.rajar.co.uk/docs/news/RAJAR_DataRelease_InfographicQ42015.pdf

Siehe auch: http://www.getdigitalradio.com/dab-news/view/577

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Vergleichszahlen Marktanteil für das 4. Quartal:

2015: gesamt digital 41,7%, DAB 27,7%
2014: gesamt digital 37,9%, DAB 25,2%
2013: gesamt digital 36,1%, DAB 23,4%
2012: gesamt digital 33,0%, DAB 21,1%
2011: gesamt digital 29,1%, DAB 19,4%

von Manfred Z - am 05.02.2016 07:07
Zitat
aru
Das Problem in UK ist, daß es dort Millionen DAB alt Geräte. Die meisten Verbraucher sind wohl kaum bereit, ihre Radios wegzuwerfen und sich schon wieder neue DAB+ Geräte anzuschaffen. Daher wird sich DAB+ kaum durchsetzen. Hier ist FM klar im Vorteil.


Bei einem Land wie UK frage ich mich eher, wer FM noch hoert, oder auch noch die MW einschaltet?

Auf FM bekommst Du in UK auf dem Lande meist wenig. 4 x BBC, und ein local BBC, und ein anderes das aus dem anderen Versorgungsgebiet hineinsendet, eine landesweite private Klassik Kette, und einen oder zwei Pop-Dudler, das war's. Da gefaellt mir die Auswahl auf DAB in UK weitaus mehr. Einziger Nachteil in UK bei DAB sehe ich eher in der Tatsache, dass gerade in London gerne in Lokalmuxen mit niedriger Bitrate gesendet wird, oder die Muxe fuer London relativ leistungsschwach sind, und kaum ueber das Stadtgebiet hinausgehen. Im Gegenzug dazu, etwa Muenchen, wo man mit ganzen 7,5 kW einen Mux fuer die Stadt sendet, ein Stadtgebiet das weitaus kleiner ist, als jenes von London. Dass man es mit der Abdeckung nicht so ernst nimmt, zeigt leider auch viel zu oft, dass Privatmuxe, oft nicht in ganz UK empfangbar sind,sondern nur in Ballungsraeumen. Die, zu Deutschland im Vergleich, niedrige Leistung der Sender traegt dazu auch bei. Der UK-weite BBC Mux ist jedoch recht gut ueberall empfangbar

Wieviele Alt-Geraete es in UK gibt, weis ich nicht. Auch weis ich nicht, ob alle Geraete, die heute verkauft werden, auch DAB+ koennen, und welche davon via irgendwelchen Einstellungen oder Software Updates auch umruestbar sein. Die Modelle von "Pure" duerften zu denjenigen gehoeren, die auch DAB+ empfangen koennen, obwohl nicht extra genannt.

Modelle von Panasonic oder Sony die hier in UK verkauft werden, duerften allemsamt DAB+ koennen, bei den Geraeten von Roberts habe ich meine Vorbehalte.

von 102.1 - am 08.02.2016 11:51
Zitat
Digitaliban
Na dann musst du aber auch ehrlich sein und Dublin nicht mit Irland gleichsetzen, das wäre dann so als ob du behauptest im UK wäre die Auswahl groß weil Du von dem Angebot von London ausgehst.

Hier im Süden ist nicht viel los, es gibt vielleicht im Schnitt mehr Programme auf UKW als im UK aber dafür sind die inhaltlich viel schrecklicher als die englischen Pendants.

Die Programme der RTÉ hinken doch stark denen der BBC hinterher und das was es dann an privaten Dudlern als Dreingabe gibt unterscheidet sich nicht von dem Ätherterror in Deutschland.


Die Vielfalt in Dublin halte ich recht gut, abgesehen von Nachrichten. Bedenkt man aber wie informativ die Nachrichten von Bayern 3 etwa sind, ist man immer noch besser im Vergleich.

Die Nachrichten auf RTE koennen oft recht inhaltslos sein und sind von BBC, etwa BBC Radio 4 weit entfernt, wenn man internationale Nachrichten sucht, ebenfalls Newstalk 106. Ausserhalb von Dublin und auch in Staedten wie Cork oder Limerick kann die Radiolandschaft Irlands auch als grausam empfunden werden, nur ob man sich dort wirklich mal von UKW trennt, bezweifle ich auch. In Irland sind erstmal andere Themen vorrangig. Via DAB+ laufen in Irland der RTE mit den regulaeren UKW Programmen und einigen Spartensendern, und lange Zeit gab's auch mal einen Privatmux auf DAB+, nur ob dieser noch sendet weis ich nicht. Durchgaengige coverage gibt es nicht, nur Dublin, Cork, moeglw. Limerick, und Wexford? DAB Empfang aus Belfast ist in der Republik kaum moeglich, via UKW geht dennoch immer wieder was vom Divis in Dublin.

Via LW bietet BBC Radio 4 immer eine gut Alternative. Ich denke, sollte diese mal abgeschalten werden, hoffe ich auf BBC Radio 4 Verbreitung in der Republik via DAB+, im Gegenzug zu RTE Radio 1 Verbreitung in UK, sollte die 252 abgedreht werden.

von 102.1 - am 08.02.2016 16:04
Zitat
Digitaliban
Na dann musst du aber auch ehrlich sein und Dublin nicht mit Irland gleichsetzen, das wäre dann so als ob du behauptest im UK wäre die Auswahl groß weil Du von dem Angebot von London ausgehst.

Hier im Süden ist nicht viel los, es gibt vielleicht im Schnitt mehr Programme auf UKW als im UK aber dafür sind die inhaltlich viel schrecklicher als die englischen Pendants.

Die Programme der RTÉ hinken doch stark denen der BBC hinterher und das was es dann an privaten Dudlern als Dreingabe gibt unterscheidet sich nicht von dem Ätherterror in Deutschland.


DAB in Irland ist leider ein Trauerspiel. Wir sind vor einen Jahr quer mit dem Hausboot durch Nord- und Hauptirland gefahren. Die meiste zeit kein DAB(+) Empfang. In Nordirland ist zwar DAB Versorgung vorhanden aber fuzelleistung und mp2 komprimiert bis zum geht nicht mehr. In Hauptirland selbst, ebenfalls Furzelleistung und noch schlimmer, es beschränkte sich nur auf Dublin, Limmerick und Cork.!!! Der Rest, bis auf Nordirland natürlich, ist DAB(+) freie Zone. Es soll 3 Kanäle geben. Wovon zwei, ÖR sind, also 12A Irland Mux2 und 12C Irland Mux1 von RTE sowie 1en Privaten auf 9B. Wir könnten aber nur 12A und 12C loggen. Womit man auf UKW in Dublin mehr auswahl zu bieten hat. In Nordirland könnten wir 11D-D1 National, 12B-BBC National sowie 12D-Nordirland empfangen. Nordirland reines mp2, also DAB(alt). In irland selbst ein mix aus DAB(alt) und (+). Achja in Nordirland (ASDA Enniskillen) gab es nur DAB Geräte ohne Plus logo zu kaufen. Ich denke die Geräte sind zu Land zu Land angepasst.

von Kohlberger91 - am 08.02.2016 16:42
Zitat
Kohlberger91
Zitat
DigiAndi
Naja. Bis auf BBC Radio 3 hat kein einziges Programm mehr als 128 kBit/s. Ein großer Teil hat deutlich weniger und einige Programme bewegen sich auf Mittelwellen-Qualität zu. Das ist schade, da DAB zu viel mehr fähig wäre, aber gerade im Bereich der Privaten ist es halt wie hierzulande: Es geht ums Geld. Wenn ich da die Wahl zischen sauberem UKW in Stereo und matschigen 112 kBit/s MP2 habe, dann ist die Wahl ganz klar.


Bei die Privaten kann es noch verstehen das man nicht gerade viel Geld für seine Verbreitung ausgeben möchte. Aber die BBC, die doch bis jetzt für Qualität stand, verstehe ich es überhaupt nicht. Als ÖR sollte man seine Kunden schon eine Gute Qualität anbieten. Es sollen auch Engländer geben die von DAB erst begeistert waren und dann wieder zu UKW zurück gewechselt haben, weil eben der Klang schlechter und lückenhafter ist als UKW. Ich hoffe nur nicht das es bei uns in Deutschland die 56 kbps Standard werden. Nach dem Motto, in Sachsen funktioniert bzw. geht es bei RSA auch mit 56 kbps, können wird es auch.



Die BBC wird seit Jahren von der Regierung finanziell ausgehungert. Trotz Inflation ist seit Jahren die Gebühr eingefroren. Leistungen, die bisher vom Staat bezahlt wurden (Auslandsrundfunk, Gebührenfreiheit für bestimmte Rentner), müssen jetzt von der BBC geschultert werden. Da bin ich froh, dass es bei uns ein Verfassungsgericht gibt, an das sich die Sender notfalls wenden können.

von RudiP - am 08.02.2016 20:44
Zitat
102.1
Zitat
zerobase now
Ausserdem sollte man nicht vergessen, dass London ja flächenmässig schon recht gross ist und eh schon einer der grössten Städte weltweit ist. Durch die sehr dichte Bebauung dürfte sich das Problem noch zusätzlich verschärfen. So ist die Progammauswahl zwar super, aber eine wirklich gute Versogung der gesamten Stadt ist leider nicht gegeben.


Ja, nur in London haben die Stadtmuxe fuer London gerade mal. 2,5 kW nicht mehr. Muenchen, obwohl flaechenmaessig weitaus kleiner, wird mit etwas ueber 7 kW bestrahlt, fuer einen Mux, der nur Muenchen betrifft. Somit sind diese Programme auch fuer Pendler interessant, die taeglich vom Land nach Muenchen hineinpendeln. In London muss man froh sein, wenn man an der M25 noch einen halbwegs passenden Empfang der Londoner Muxe haben will.


Bitte nicht vergessen: In London gibs ein SFN aus mindestens 6 Sendestandorten, über die Stadt verteilt. 1 kW aus 1 km Entfernung sind nun aber locker mal 10 dB stärker als 10 kW aus 10 km Entfernung. Von Abschattungseffekten mal abgesehen, wo die Zahl der Sendestandorten noch wichtiger wird.
München hat einmal 8 kW im Norden außerhalb der Stadt (Ismaning), und dann nochmal einen 4-kW-Standort im Norden der Stadt (Olympiaturm). Das führt dazu, dass Scheibenantennenempfang in "Pendlerentfernung" im Süden Münchens auch schon nicht mehr stabil ist.
Die absolut gesehen etwas niedrigere Leistung in London wird durch die Zahl der Standorte vermutlich locker kompensiert. Gemessen an der Fläche ist das natürlich noch zu wenig, aber die Netztopologie in London ist einfach besser.

von DH0GHU - am 20.04.2016 11:57
Zitat
m83
Zitat
DH0GHU
Bitte nicht vergessen: In London gibs ein SFN aus mindestens 6 Sendestandorten, über die Stadt verteilt.


Genau, siehe pessimistische Abdeckungskarte des Netzbetreibers. Die Londonmuxe haben rundherum Standorte in Kent, Surrey, Buckinghamshire und Hertfordshire und versorgen somit mehr, als nur Greater London. Die Linie um London ist nicht die Grenze Greater Londons, sondern des festgelegten, größeren Pendler-Einzugsgebiets, dass es zu versorgen gilt.

Auf München übertragen müsste ein lokaler München-Mux somit auch Senderstandorte wie Bad Tölz, Wendelstein, Garmisch, Augsburg oder Landshut im Netz haben.


Die Karte ist wenig pessimistisch, sie ist eher optimistisch zu sehen. In Crawley etwa, geht von den London Muxen kaum etwas brauchbar, ebensowenig in Royal Tonbridge Wells. Ich habe es selbst ausprobiert.

Ueber UKW bekommt man dort noch mehr als problemlos alle Londoner Sender, von BBC Radio London, 94,9, LBC auf 97,3, Kiss 100.0, Smooth 102.2, Radio X auf 104,9, Magic, 105,4 und Aboslute auf 105.8. sowie, ich hab's vergessen, Capital 95,8 und London's Heart auf 106.2

Und da liegt genau das Problem von DAB in UK. Man versucht neue Maerkte zu schaffen, neue andere Sender in Regionen, wo man bestimmte Programme aus London aus UKW gewohnt ist.

Erst in Reigate kommen die Londoner Muxe problemlos, ebenfalls in Sevenoaks.

von 102.1 - am 10.05.2016 23:04
Die neuen Zahlen von RAJAR für Q1/2016:


ALL RADIO LISTENING

89% of the population [adults 15+] tune in to radio every week.

On average a listener tunes into 21 hours of Live Radio per week.


DIGITAL PLATFORMS

57% of the population tune in to digital radio every week [Höreranteil]

Listening to radio via a digital platform in terms of weekly reach*
exceeds well over half of the UK (adults 15+) population.
With 30 million people now tuning in to radio
via a digitally enabled receiver (DAB, DTV, Online) each week.

* Weekly reach is the number of people (adults 15+) in the UK
who listened to a radio station for at least five minutes
in the course of an average week during the quarter.


DIGITAL SHARE OF ALL RADIO LISTENING [Marktanteil]

The share of all radio listening via a digital platform now stands at 44.1%**.
The digital share is comprised of DAB share 30.9%, DTV 5.4% and
listening Online or App 7.8%.

** As of Q1 2016 a Platform Attribution model has been applied
to the data which eliminates any “unspecified” listening.

[Zur Festlegung eines Termins für die FM-Abschaltung muss der Marktanteil > 50% sein.]


RAJAR Home: http://www.rajar.co.uk/

RAJAR Q1/2016: http://www.rajar.co.uk/docs/news/RAJAR_DataRelease_InfographicQ12016.pdf

-------------------------------------------------------

Weitere Zahlen von Digital Radio UK:

http://www.getdigitalradio.com/dab-news/view/607

Marktanteil in Home jetzt über 50%:

>> For the first time, digital listening in home increased to over 50%, with 51.5% of all radio listening in home being to a digital platform, ahead of listening on AM/FM (48.5%). > Digital listening in car grew by 32.5% to 21.2% of all listening (from 16% in Q1 2015), boosted by growth in new cars being fitted with digital radio as standard to over 80% in Q1 2016

von Manfred Z - am 19.05.2016 08:35
Die Umstellung in UK auf DAB+ läuft nun in grösserem Stil an:

-----------------------------------------------------------------------------------------------

More and more digital radio stations in the Portsmouth area are making the switch to the DAB+ broadcast standard.

Seven of the 13 stations broadcast on the local trial DAB multiplex now use DAB+, making it the first UK multiplex where the majority of services are using the newer standard.

It's part of a massive surge in the number of stations in the UK switching to DAB+ this year, including Chris Country, which made the switch to DAB+ in Portsmouth last Monday, after launching a DAB+ service on the local DAB multiplex for Wrexham, Chester and Liverpool earlier this year. Jazz FM returned to the airwaves across many parts of the UK this spring, also having made the switch to DAB+.

In Portsmouth, local services Jamm and Mango Vibe switched to DAB+ on Thursday. A new DAB+ nostalgia service called Unforgettable is currently testing. Other DAB+ services for the city include BFBS Portsmouth and Radio Caroline.

The Portsmouth digital radio multiplex is operated by Solent Wireless, as part of a 10-location trial of low-cost, local DAB broadcasts run in association with Ofcom. Listeners in the area can tune in via VHF Block 7D, but will need a radio supporting DAB+ to enjoy all services. DAB+ compatible radios often display the logo shown above or the digital radio tick mark.

von drahtlos - am 19.05.2016 10:14
Zitat
Bolivar diGriz
Kann man inzwischen davon ausgehen, dass alle neu verkauften Radios im UK DAB+ tauglich sind? Bei Tesco hatte ich im April diesen Jahres verschiedene Radios in der Hand, auf keinem einzigen stand etwas von DAB+ . Offenbar will man den Kunden nicht verunsichern, dass ein gekauften DAB-Radio bereits jetzt oder in Kürze veraltet sein könnte. Das Argument, dass ein DAB+ Radio auch auf dem Kontinent funktioniert, scheint auch nicht werbewirksam zu sein.


In UK gibt es ueberhaupt keine kundengeeignete Aufklaerung ueber die Unterschiede zwischen DAB und DAB+. Weis man, dass es einen Unterschied gibt, kann man oft lediglich davon ausgehen, dass aeltere Geraete DAB koennen, neuere auch DAB+. Nur die Frage, ob man das Digitalradio auch nach Frankreich oder Spanien im Urlaub mitnehmen kann, kommt manchmal auf.

Einzig die Hersteller Sony oder Panasonic weisen deutlich auf DAB+ hin, mit einem DAB+ Sticker auf Verpackung und Geraet, und hier wird auch in UK nur DAB+ verkauft.

Bei Pure war ich mir nie sicher. Ich vermutete, dass die noch lange DAB Geraete verkauft hatten, waehrend man in Deutschland bereits auf DAB+ sendete. Heute duerften auch die in UK verkauften Geraete DAB+ koennen, sicher bin ich mir aber nicht.

Bei Roberts haette ich eher immer gedacht, dass die nur DAB koennen. Grund fuer diese Annahme ist, dass ich deren Geraete fast ausschliesslich nur in UK gesehen hatte, nie auf dem Festland.

Div. Supermaerkte fuehren oft auch Digitalradios, ASDA etwa, die haben oft Geraete der Fa. Polaroid im Programm, diese wirken aber eher billig, und daher vermute ich, dass die nur DAB koennen, bis heute.


In der Republik Irland ist der Unterschied zwischen DAB und DAB+ bekannt und es wird immer wieder bei Kaufempfehlungen darauf hingewiesen. Irland setzt auf DAB+, scheint aber DAB parallel tlw. auszustrahlen. In Nordirland ist es eben komplett DAB.

von 102.1 - am 20.05.2016 10:08
Zitat
ulionken

Als ich neulich in einem Tesco-Supermarkt war, da habe ich noch drei Geräte im Verkaufsregal gesehen, die laut Label nur DAB-alt verarbeiten. Kein Hinweis darauf, dass man damit nicht mehr alle Programme hören kann und dass die Geräte auf dem Kontinent praktisch unbrauchbar sind.

73 de Uli


Auch die Tesco Supermaerkte sind sehr unterschiedlich. In London ist oft das Geschaeftsmodell "Tesco-Express" zu finden, und dies eist einfach nur ein kleiner Laden, die richtig grossen Tesco-Supermaerkte gibt's mehr auf dem Land, und da findet man auch eine Elektro-Abteilung, wo es von Fernsehen, bis Stereoanlagen, und auch DAB Radios gibt....

Natuerlich gibt's da keine Hinweise drauf, andernfalls wuerde es der Kunde dann auch nicht kaufen, und das Personal wird das auch nicht genau wissen. Lediglich in Internetforen wird das gelegentlich diskutiert, ob man das DAB Radio mitnehmen kann, bzw. warum es nicht spielt.

Ich denke, man wird in UK nicht so rasch auf DAB+ umstellen, insbs. da mehr als unklar ist, wieviele DAB Geraede in Verwendung sind, und wievele DAB+ Geraete. Am Ende waere ja dann auch nicht die Quote erfuellt, dass mehr als 50% aller Haushalte Digitalradio haetten......Demnach waere eine Abschlung von BBC Programmen auf UKW nur sinnvoll, wenn DAB als Alternative steht,nicht DAB+.

Wie hoch die Verkaufszahlen von Digitalradios in UK wirklich sind weis ich nicht. Viele Leute hoeren auch Radio ueber das das Freeview-Fernsehen, ueber welches alle BBC Radioprogramme verbreitet werden.

Letztens bei einem PC World Laden in der Oxford-Street war ich etwas verwundert, dass dort kein einiges Digitalradio im Angebot war, interessanterweise aber massenhaft Bluetooth Lautsprecherboxen. Rein gefuehlt, duerfte UKW Radio kein Wettbewerber zu DAB Radio sein, aber viel mehr das Internet, das Mobiltelephon, bzw. Freeview-Fernsehen. Einzig im Bereich des Autorados geht's mehr UKW vs. DAB zu...

von 102.1 - am 21.05.2016 12:15
Zitat
ulionken
Zitat
Kohlberger91
DAB in Irland ist leider ein Trauerspiel. Wir sind vor einen Jahr quer mit dem Hausboot durch Nord- und Hauptirland gefahren. Die meiste zeit kein DAB(+) Empfang.


Ich kann diesen Eindruck nur bestätigen. Laut WorldDAB sollte ein Gebiet mit einem Radius von etwa 20 km um Cork herum abgedeckt sein. Tatsächlich blubbert der Empfang von 12C und 12A bereits auf dem Maryborough Hill in Douglas (5 km vom Stadtzentrum entfernt). In Carrigaline, 10 km Luftlinie von Cork, kann ich mit dem Dual DAB4 überhaupt kein Signal auf 12C oder 12A empfangen. Entweder ist die Sendeantenne sehr tief angebracht, oder die angegebene Leistung von 5 kW stimmt nicht.

So lockt man jedenfalls keine Hörer an; ich habe hier auch noch kein einziges DAB-Radio gesehen. Dabei gibt es durchaus interessante Angebote, z.B. RTÉ Radio 1Extra mit einem Mischprogramm aus Wiederholungen und Übernahmen von BBC World Service und NPR auf DAB Ireland Mux1

Für den stationären Empfang laufen die RTÉ-Programme des Mux 1 auch über DVB-T (Saorview), das weit verbreitet ist. Das ist eine ähnliche Situation wie mit dem Radio über Freeview in UK. Ausser für den Mobilempfang in Cork-City ist das DAB-Angebot hier also quasi nutzlos.:rolleyes:

73 de Uli


Irland ist ein Land, wo sich meiner Meinung nach DAB+ nur sehr langsam ausbreiten wird. Der Mehrwert fuer DAB+ ist dort auch wenig erkennbar, insbs. da in Dublin ueber UKW ein recht gutes Angebot herrscht. Auch Probleme bei Koordinierungen mit Nachbarlaendern gibt es kaum, da Insel-Lage. - Ausgenommen Nord-Irland.

Cork kannst Du was Medien betrifft, komplett vergessen.

von 102.1 - am 06.10.2016 07:55
Grüssen aus Exeter. Hier ist was hier geht:


11C


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von ES5NHC - am 30.01.2017 09:09
Die neuen Nutzerzahlen von RAJAR sind diese Woche veröffentlicht worden

"59% of the population tune in to digital radio every week."

Der Marktanteil (Nutzungsdauer) für das Digitalradio (alle Empfangswege) ist im Q1 gegenüber Q4 stark gestiegen (Folge des Weihnachtsgeschäfts?).

Marktanteil 47,2 % (nach 45,2 % in Q4, 45,5 % in Q3 und 44,1 % in Q1/2016)

[Wenn der Schwellwert von 50 % erreicht ist, kann ein Abschaltdatum für FM festgelegt werden.]

Aufteilung der digitalen Empfangswege Q1 (Q4, Q3/2016):

71 % (73 %, 71 %) DAB
12 % (11 %, 11 %) via Digital-TV
17 % (16 %, 18 %) Online und App

"25% of adults listen to radio via mobile phone or tablet."

"9 million adults claim to listen to radio via Earphones."

http://www.rajar.co.uk/

Analyse: http://mediatel.co.uk/newsline/2017/05/18/rajar-q1-2017-digital-analysis/

-----------------------

10 Regionen und 3 Altersgruppen (25 bis 54 Jahre) mit über 50 % Marktanteil:

>> Ten areas in the UK now have over 50% digital listening share, led by Nottinghamshire* at 55.7%, followed by Herts/Beds/Bucks, London, Leeds, Swindon and West Wiltshire, Surrey, Bristol, Sussex, Reading & Basingstoke, and Somerset, while three age demographics, 25-34 year olds, 35-44 year olds and 45-54 year olds, all have digital listening over 50%. > Q1 2017 saw the highest-ever recorded proportion of in-car radio listening, accounting for 23.5% of all radio listening, growth supported by the increase of in-car digital radio with 87% of new cars now fitted with DAB as standard (Q1 2017 CAP/SMMT). In this quarter, in-car digital listening hours grew by 33% year-on-year to 64.3 million hours from 48.2 million hours in Q1 2016. > Ford Ennals, CEO of Digital Radio UK, said: “The transition to digital radio has taken another significant step with 47.2% of listening now being on a digital platform and 66% of listeners listening on a digital platform. We are just 2.8 percentage points from 50% and 10 areas of the UK and three different age categories are already over 50% digital listening. We look forward to the achievement of the 50% listening threshold set by Government and working with the radio industry to determine a clear road map for radio’s digital future.“

von Manfred Z - am 20.05.2017 06:18
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