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DAB in BW

Startbeitrag von digitalfrontier am 05.06.2010 10:48

Welche Regionalversion von SWR3 wird eigentlich auf K12B in BW übertragen??
Gruß

Die 50 interessantesten Antworten:

Also hallo alle zusammen. Da ich in den Ferien immer bei einer unserer Lokalzeitungen als Mitarbeiter aushelfe, dachte ich mir man könnte doch einen Artikel zu DAB bringen.

Anfrage habe ich heute Nachmittag an das SWR-Pressebüro gerichtet und ungefähr 30-min später bekam ich eine ausführliche Antwort am Telefon. Die näheren Infos beziehen sich aber gerade auf den Raum Zollernalbkreis (weil die Leser nur dies interessiert), dennoch glaube ich die Infos könnten für euch hilfreich sein...

Also legen wir mal los (da es eine Pressemeldung ist, sind die Informationen ja somit Öffentlich wiedergebbar):

Der SWR wird dieses Jahr mit großer Gewissheit alle Sender mit DAB+-Programmen ausstatten. Stuttgart und Heidelberg mit großer Leistung auf 11B. Später kommt dann auch die Hornisgrinde (1. November) mit 10kW dazu. Raichberg (und somit nehme ich an alle anderen Senderstandorte auch) bleiben bei den bisherigen Sendeleistungen. So jetzt aber wird es interessant: Nicht auf 11B, sondern der Raichberg wird einen anderen Multiplex auf 8D übertragen mit 1,2kW (also etwas mehr als bisher). Auf diesem neuen 8D Multiplex werden SWR1 BW (in MP2 und AAC), SWR2, SWR3, SWR4 BW und DASDING Platz finden (alle AAC). SWR Cont.Ra wird auch wie bei SWR1 in doppelter Ausstrahlung also in MP2 und AAC zu finden sein, da man ältere Hörer nicht hiermit verschrecken will und für eine gewisse Übergangszeit die älteren Geräte einen Nutzen haben. Dies alles soll spätestens bis zum 8. November abgeschlossen sein, vorausgesetzt die Arbeiten laufen planmäßig ab. SWR4 wird in der Regionalversion Stuttgart angeboten, es ist nicht geplant die anderen Regionalversionen in irgend einer Weise mit zu übertragen. Bestätigt wurde, dass am Jahresende alle MW-Sender abgestellt werden und eine große Betonung auf SWR Cont.Ra als Wortprogramm liegt (dieses wird dann nur noch über die UKW-Funzel in Stuttgart, DAB+ und Internet zu empfangen sein).

2012 werden dann die privaten (sofern sie denn Interesse haben) dazukommen und 2014 werden auch die restlichen Senderstandorte in BW mit den geplanten hohen Sendeleistungen senden.

So alles ganz Interessant. Dennoch bleiben für mich ein paar Fragen offen: Warum wird der SWR auf zwei Multiplexen die gleichen Programme verbreiten (ab November dann 11B und 8D) und was ist der Sinn? Hält sich der SWR die Möglichkeit offen, schnell von 8D zu verschwinden und auf seinen eigenen Multiplex 11B zu flüchten? Fragen über fragen... und was bringt die Doppelausstrahlung von Programmen in MP2 und AAC. Wäre nicht besser die Bitraten in MP2 dafür zu erhöhen?

Also obwohl vieles klarer geworden ist frage ich mich immer noch, wer diesen Salat zusammengetragen hat. Wenn Hornisgrinde mit 10kW brummt, wird hier auf der Alb sicher Empfang sein, doch was bringen mir die Programme in doppelter Ausführung? Das bringt doch die Empfänger nur durcheinander... Naja, schönen Feierabend noch. Wenn der Artikel erscheint, werde ich euch rechtzeitig hier einen Link reinstellen.



von digitalfrontier - am 19.08.2011 14:37
Die Ausschreibung für private Programmplätze in BaWü ist mit Datum vom 23. September erfolgt. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 11. November, 12:00 Uhr.

http://www.lfk.de/fileadmin/media/pdf/Ausschreibungen/Bekanntmachung_DAB_23-09-2011.pdf

Bekanntmachung
der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) über die
Ausschreibung von Übertragungskapazitäten für die Verbreitung von
Digitalradio (DAB+) in Baden-Württemberg


Bekanntmachung

Im Land Baden-Württemberg stehen Übertragungskapazitäten für die Zuweisung an private Hörfunkveranstalter zur Verbreitung von Hörfunkangeboten in digitaler Technik (DAB+) zur Verfügung.

Die Ausstrahlung wird zusammen mit den Programmen des SWR in einem landesweiten Multiplex erfolgen, der in einem ersten Aufbau nicht landesweit mobil empfangbar ist, sondern sich im Schwerpunkt auf die Rheinschiene mit den Städten Karlsruhe bis Freiburg, die Rhein-Neckar-Region, die Region Stuttgart und Ulm beschränkt.

II. Rechtsgrundlagen

[...]

III. Technische Rahmenbedingungen

Die LFK hat die nachstehend genannten Übertragungskapazitäten in § 9 Abs. 3 S. 1 i. V. m. S. 3 der Verordnung der LFK über die Ausweisung und Zuweisung von Übertragungskapazitäten (NPlVO) vom 15.11.1999 (GBl. S. 459) in der Fassung vom 12.09.2011 zur Nutzung durch private Hörfunkveranstalter ausgewiesen.

1. Verbreitungsgebiet

Das Verbreitungsgebiet umfasst das gesamte Landesgebiet.

2. Technische Übertragungskapazitäten

Für die Übertragung der Hörfunkprogramme und Telemedien steht der Kanal 11B landesweit zur Verfügung. Von der Gesamtkapazität dieses Kanals stehen nach Maßgabe von § 9 Abs. 3 der Nutzungsplanverordnung zunächst 216 CU der Gesamtkapazität von 864 CU für Angebote des privaten Rundfunks zur Verfügung. Diese Kapazität ist Gegenstand der Ausschreibung.

Es wird eine landesweite Versorgung angestrebt. Das Sendernetz in dem ausgeschriebenen Sendegebiet versorgt zunächst nur Kernbereiche mit einem Schwerpunkt auf den Regionen Heidelberg/Mannheim und Stuttgart, soll aber stufenweise weiter ausgebaut werden. Sendernetzbetreiber dieser Kapazitäten ist bis Ende November 2014 die Digital Radio Südwest GmbH, Friolzheimer Str. 3, D-70499 Stuttgart.

Versorgungsziel mindestens (Versorgung, die mindestens von Start an sicherstellen ist):

- 65% Prozent der Bevölkerung ausgelegt für guten Empfang in Gebäuden in dem
durch folgende Ecken (Grad östl. Länge, nördl. Breite) definierten Polygon: [...]
Das Polygon umfasst die Landeshauptstadt Stuttgart und Teile der Landkreise Ludwigsburg, Rems-Murr-Kreis, Göppingen, Esslingen, Böblingen und Enzkreis.

- 70% der Bevölkerung in den Stadtgebieten von Heidelberg, Karlsruhe und Ulm,
ausgelegt für portablen Empfang in Gebäuden,

- 80% der in Baden-Württemberg verlaufenden Strecken der A5 und der A8 (mobiler Empfang)

Versorgungsziel möglichst (Versorgungsgrad, der schnellstmöglich erreicht oder überschritten werden soll, soweit die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen dies zulassen:

- 50% der Bevölkerung von Baden-Württemberg, ausgelegt für portablen Empfang in Gebäuden.

- 95% der in Baden-Württemberg verlaufenden Strecken der A5 und der A8 (mobiler Empfang).

IV. Antragstellung

1. [...]

2. Die unter Ziffer III. beschriebenen Übertragungskapazitäten stehen zur Nutzung durch Hörfunkveranstalter gemäß Zuweisung durch die LFK zur Verfügung. Die Kapazität von insgesamt 216 CU kann variabel je nach anzustrebender Klangqualität aufgeteilt werden. Um eine gute Qualität zu gewährleisten, werden als Mindeststandard 54 CU pro Programm zugrundegelegt. Dies würde die Zuweisung an insgesamt vier Programme ermöglichen. Unter Inanspruchnahme von 72 CU wäre die Zuweisung an drei Bewerber möglich.

2.1 Nach § 18 Abs. 1 S. 1 LMedienG erfolgt die Zuweisung von Kapazitäten an private Veranstalter nach Maßgabe der §§ 20, 21 LMedienG, wenn auch die übrigen Voraussetzungen nach diesem Gesetz, insbesondere die Vorschriften über die Meinungsvielfalt, erfüllt sind (s.u. IV.5). Bei mehreren Bewerbern erfolgt die Zuweisung an denjenigen, dessen Angebot am besten geeignet erscheint, einen Beitrag zur Meinungsvielfalt zu leisten (§ 21 Abs. 1 Nr. 7 LMedienG). Grundlage der Entscheidung sind die Angaben des Bewerbers im Zuweisungsantrag (s.u. IV.5.). [... ]

Auch die Anzahl der auszustrahlenden Programme kann ein Kriterium der Meinungsvielfalt sein. So behält es sich die LFK vor, auf einen Antrag auf 72 CU nur 54 CU zuzuweisen, wenn auf diese Weise der Meinungsvielfalt durch die Aufnahme eines weiteren Programms eher entsprochen werden kann.

2.2 Die Zuweisung erfolgt für die gesetzlich vorgesehene Regelzuweisungsdauer von acht Jahren (§ 21 Abs. 6 S. 1 LMedienG).

3. Die LFK fordert Interessenten hiermit dazu auf, Anträge auf Zuweisung von Kapazitäten zur Veranstaltung von Hörfunkprogrammen einzureichen. Die Antragsfrist beginnt mit dem Tag der Bekanntmachung dieser Ausschreibung im Staatsanzeiger von Baden-Württemberg und endet am

11. November 2011, 12.00 Uhr.

V. Weiteres Verfahren

Die LFK prüft in einer ersten Stufe die eingegangenen Anträge auf Vollständigkeit und ob die formellen und materiellen Zulassungs- und Zuweisungsvoraussetzungen vorliegen und stellt das Vorliegen der Zulassungs- und Zuweisungsvoraussetzungen durch Beschluss fest. Die LFK fordert diejenigen Bewerber, für die ein solcher Beschluss vorliegt, unter Setzung einer angemessenen Frist, voraussichtlich zum Ende Januar 2012, auf, einen ggf. unter dem Vorbehalt der Zuweisung stehenden zivilrechtlich verbindlichen Vertrag des Antragstellers mit dem Sendenetzbetreiber sowie sonstige vertragliche Vereinbarungen zum Senderbetrieb vorzulegen. Diese müssen sich auf die gesamte Laufzeit des bis Ende November 2014 fortdauernden Sendenetzbetriebs des bestimmten Sendernetzbetreibers beziehen. Wer diese Unterlagen innerhalb der gesetzten Frist nicht beigebracht hat, kann im weiteren Zuweisungsverfahren nicht berücksichtigt werden. Zwischen den Antragstellern, die diese Vereinbarungen mit dem Sendernetzbetreiber vorlegen, fällt in der zweiten Stufe eine Auswahlentscheidung. Es wird ein gemeinsamer Start aller ausgewählten Programme im Frühjahr 2012 angestrebt.



von Manfred Z - am 03.10.2011 11:14
Es gibt inzwischen auch eine Pressemitteilung der LFK zur Ausschreibung:
- Doch 10 bis 11 Senderstandorte für den gemischten Mux (oder Missverständnis?)
- LFK will DAB-Marketing fördern (ein Trick zur Umgehung von EU-Verboten?)

Zitat

LFK stellt Weichen für Digitalradio in Baden-Württemberg
Ab 2012 sollen weitere Sender digital im Südwesten ausgestrahlt werden

Stuttgart, 04.10.2011 - Nach dem bundesweiten Start des neuen Digitalradios (DAB+) hat der Vorstand der Landesanstalt für Kommunikation (LFK) den Weg frei gemacht für eine zusätzliche landesweite Versorgung in Baden-Württemberg. Hierbei sollen nach bundesweitem Vorbild öffentlich-rechtliche und private Sender gemeinsam einen Multiplex („Ausstrahlungsplattform“) nutzen. Ausgeschrieben werden sollen 25 Prozent der Kapazität für 3 bis 4 private digitale Radio-Programme (216 CU). Über die übrige Programmkapazität (75 Prozent) wird der Südwestrundfunk verfügen. Start des regionalen Programmangebotes soll im Frühjahr 2012 sein. „Damit können auch im Südwesten der öffentlich-rechtliche SWR und private Sender beim Digitalradio an einem Strang ziehen. Nur mit einem vielfältigen Angebot wird DAB+ bei den Hörern Erfolg haben“, kommentiert LFK-Präsident Thomas Langheinrich die Entscheidung des Vorstandes.

Die digitalen Programme sollen zunächst über zehn bis elf Senderstandorte in Baden-Württemberg ausgestrahlt werden und auch im Auto auf der A5 und A8 fast durchgehend empfangbar sein. Vom Start weg können Hörer in allen Ballungszentren mit der Rheinschiene von Karlsruhe bis Freiburg, der Kurpfalz sowie der Regionen Stuttgart und Ulm die neuen Angebote empfangen. Versorgungslücken bestehen in dieser ersten Ausbaustufe vor allem im Schwarzwald, der Schwäbischen Alb und in der Bodenseeregion.

Zusammen mit den seit August 2011 in den Regionen Heidelberg/Mannheim und Stuttgart ausgestrahlten bundesweiten Programmen bietet sich den Hörern, die sich für ein neuartiges Empfangsgerät entscheiden, das neben UKW auch den digitalen Übertragungsstandard DAB+ empfängt, ein sehr attraktives zusätzliches Radioangebot. Die LFK plant, Marketingleistungen der Sender für das neue Digitalradio anteilig zu fördern. „Da eine Refinanzierung für die privaten Programme zu Beginn nicht möglich sein wird, es aber für die Zukunft des digitalen Radios insgesamt wichtig ist, die damit verbundenen Vorteile bekannt zu machen, hat der Vorstand eine Anschubfinanzierung für Marketingleistungen in den ersten drei Jahren beschlossen. Mit dieser Förderung soll das Engagement der Digitalradio-Pioniere im Südwesten unterstützt werden “, so Langheinrich.


von Manfred Z - am 04.10.2011 16:59
Zitat
Wiesbadener
Nochmal: Die meisten ARD-Anstalten haben einen Maulkorb verpasst bekommen bis Ende November. Dann wird es eine Pressekonferenz gemeinsam mit den Leuten von Digitalradio Deutschland in Frankfurt oder Köln zum Start von Digitalradio (die ARD hasst das Wort "Neustart") geben. Hier sollen alle noch offenen Fragen geklärt werden: Etwa: Welche ARD-Anstalt strahlt welche Programme mit welchen Zusatzdiensten über welche Sendeanlagen aus? Also, geduldet euch bis Ende November, dann wisst ihr mehr.


Das ist in Kombination mit den Ankündigungen der letzten 6 Monate geradezu ein gigantischer Aufreger.

Der Tenor aller Meldungen zwischen Januar und August 2011 war in etwa:
Beim „DAB+ Neustart“ werden alle an einen Strang ziehen, auch die Öffentlich-Rechtlichen werden dieses Jahr neu-starten, ALLE ARD-Radios / Bundesländer ziehen mit und werden all´ ihre Programme (vollständig), Extras und Neues und über neue, viel leistungsstärkere Sendeanlagen im DAB+ Verfahren verbreiten, wenigstens dort, wo der neue Bundesmux empfangbar ist.

Es wurden Termine genannt je nach Bundesland 01.08.2011, 01.09.2011, 01.10.2011, 01.11.2011 und 01.12.2011, bis wann diese Ankündigungen Realität geworden sein sollten (Umstellung und Anschaltung entsprechend erfolgt).
Selbst mit Verzögerungen sollte der letzte Nachzügler bis zum 01.12.2011 bzw. 31.12.2011 durch sein.
Nur größere Erweiterungen, über diesen Plan hinausgehende Dinge, wie eine größere Versorgungsfläche als beim Bundesmux, waren teilweise von vorne herein erst für 2012 angegeben (teilweise aber auch noch für „in 2011“).

Jetzt, wo bis zum 26.10.2011 quasi (unterm Strich) noch überhaupt nichts auf Länderebene passiert ist (außer dass der WDR das gleiche schwache 12D Netz nun in DAB+ weiter-betreibt (sowie Kapazitäten brach liegen lässt, anstatt politisch um sie zu kämpfen) und der SWR zwei Sender auf K11 umgestellt hat (plus ein paar Kleinigkeiten in anderen Bundesländern)), da gibt es nur wieder einen Termin zur weiteren Planung und Bekanntmachung?
Und dieser Termin ist erst Ende November, wenn der letzte Fertigstellungstermin 01.12.2012 so gut wie schon erreicht ist?

Was wird dann bekannt gegeben? Dass alles, was zwischen dem 01.08.2011 und dem 01.12.2011 kommen sollte, „schon“ zwischen dem 01.01.2012 und dem 01.05.2012 kommt und sich höchstens auf den 01.01.2013 verschieben kann?

Und in der Zwischenzeit sind die Anstalten zum Schweigen verpflichtet, weil der angekündigte „Herbst“ schon mittendrin ist und sich mit jedem Blatt, das vom Baum fällt, sichtbar dem Ende zuneigt?
Die Verantwortlichen könnten ja wenigstens sagen bzw. schreiben, was bis zu der November-Sitzung noch alles geschehen wird.

„Veräppelt“ trifft das momentane Empfinden. Es passt auch deshalb so schön, da die letzten Äpfel die im Spätsommer vom Baum gefallen sind, spätestens zum Winter hin faulig werden.^^



von Matthias K. - am 26.10.2011 10:17
Die Umstellung in BW von DAB- auf DAB+ soll nun tatsächlich auf Januar 2012 verschoben worden sein.

Ansonsten tut sich was in Sachen Privatradios:

Zitat
LFK: Heiße Phase bei DAB + in Baden-Württemberg eingeleitet
Bewerber sind eine Runde weiter / Jetzt müssen Verträge abgeschlossen werden

Stuttgart, 29.11.2011 - Im Vergabeverfahren um die neuen landesweiten digitalen Radioprogramme in Baden-Württemberg sind die insgesamt vier Bewerber mit fünf Angeboten eine Runde weiter. Der Vorstand der Landesanstalt für Kommunikation (LFK) hat förmlich in seiner Sitzung am Montag (28.11.) für „bigFM Worldbeats“, Radyo Türk“, Schwarzwaldradio“, LiveRadio“ und „Arena“ das Vorliegen der erforderlichen Zuweisungs- und Zulassungsvoraussetzungen festgestellt.

Damit ist für die fünf Bewerbungen der Weg frei, um mit dem Sendenetzbetreiber Digitalradio Südwest entsprechende Verträge über die Verbreitung ihrer DAB + Programme zu schließen. Da die digitale Radiokapazität (Multiplex) im Vorfeld gemeinsam mit dem Südwestrundfunk aufgeteilt wurde, stehen für die privaten Veranstalter bis zu vier Programmplätze zur Verfügung. Sollten nach den verbindlichen Vertragsabschlüssen weiterhin noch alle Bewerber im Rennen sein, müsste die LFK im März 2012 eine Auswahlentscheidung treffen. Der Start des gemeinsamen öffentlichrechtlichen und privaten digitalen Radioangebots ist für Frühjahr 2012 geplant.

Die Bewerber sind größtenteils baden-württembergische Programmanbieter. Neben HITRADIO OHR („Schwarzwaldradio“) und BigFM („ bigFM Worldbeats“) wollen erstmals die drei großen Regionalsender Radio 7, ANTENNE 1 und Radio Regenbogen zwei gemeinsamen DAB + Angebote ( „LiveRadio“ und „Arena“) starten . Mit im Rennen auch die Natus Media GmbH aus Siegburg, die mit „Radyo-Türk“ ein türkisch-sprachiges Programm verbreiten will.

Die digitalen Radio-Programme sollen zunächst über zehn bis elf Senderstandorte in Baden-Württemberg ausgestrahlt werden und auch im Auto auf der A5 und A8 fast durchgehend empfangbar sein. Damit können Hörer in allen Ballungszentren mit der Rheinschiene von Karlsruhe bis Freiburg, der Kurpfalz sowie der Regionen Stuttgart und Ulm 2012 die neuen Angebote empfangen. Versorgungslücken bestehen in dieser ersten Ausbaustufe vor allem im Schwarzwald, der Schwäbischen Alb und in der Bodenseeregion.

Zusammen mit den seit August 2011 in den Regionen Heidelberg/Mannheim und Stuttgart ausgestrahlten bundesweiten DAB + Programmen bietet sich dann 2012 den Hörern in Baden-Württemberg ein umfangreiches zusätzliches Radioangebot. Voraussetzung für den den Empfang ist ein neues Radiogerät, das neben UKW auch über den digitalen Übertragungsstandard DAB+ verfügt. Das neue digitale Radio ist eine Ergänzung zum herkömmlichen Empfang. Ein Abschalttermin für UKW ist mittelfristig nicht in Sicht.


von Matthias K. - am 01.12.2011 06:40
Zitat
Rabbit76
Am wochenende wird wohl nicht mehr getestet.


Ich gehe mal davon aus, daß gerade an diesem WE ausgiebig getestet wird, denn am 14.12.2011 soll das neue Netz "stehen". Und ehrlich gesagt, es wird auch höchste Zeit, denn in meiner Gegend (sagen wir mal in der Gegend um Breisach) ist DAB in den letzten Wochen immer schlechter geworden, geradezu unerträglich. In Freiburg Aussetzer ohne Ende...

Zunächst habe ich das auf die Wetterlage geschoben, dann auf einen "Wackelkontakt" in meiner Antenne. Die "Ausreden" wurden immer verrückter und "dünner". Damit erklären sich keine Schwächen in der Nähe eines Senders. Praktisch gibt es für mich nur noch den Feldberg (noch) auf 12B (0,5 kW) und Voigtsburg auf 11B (1kW). Das ist nicht besonders toll.

Der SWR sollte dieses Wochenende also für "Spielereien" aller Art nutzen. Am Montag, wenn der Berufsverkehr einsetzt, sollte das neue 8D-Netz einigermaßen laufen. Denn dann machen alle Autofahrer mit DAB+ im Auto garantiert einen Scan (weil DAB immer schlechter wurde; siehe oben). Und dann sollte Kanal 8D wie eine "Eins" stehen - genauer wie eine "ARD-Eins".

Uber die Bitraten und Klangqualität müssen wir uns sicherlich erstmal nicht unterhalten, denn 120kBit in AAC sind schon "verdammt nah an der CD". Hoffentlich versaut man den Klang nicht "extra" mit irgendwelchen Sound-Prozessoren.

Ich werde demnächst meine "guten" Kopfhörer im Auto aufsetzen. Bekanntlich höre ich jeden kleinen Furz. Vielleicht schalte ich auch mal auf SWR2 und höre mir ein klassisches Konzert an. Alles ohne Rauschen, Zischen... - und das mitten im tiefsten Schwarzwald! Wenn das hinhaut, dann hat DAB+ gewonnen!


BTW: Seitdem ich mein Pure Highway besitze, höre ich praktisch kein UKW mehr. Oder anders: Wer nicht auf DAB ist, wird von mir bei der nächsten MA nicht genannt, falls man mich wegen der Befragung anrufen sollte...






PS: Wie ich gesehen habe tummeln sich hier einige Leute, die sich mit "RadioMobile" gut auskennen. Um damit einigermaßen sinnvoll arbeiten zu können braucht man die aktuellen Daten der BNetzA. Soweit ist mir alles klar. Aber wo auf der Website der BNetzA finde ich die aktuellen Daten? Ich bin offenbar zu blöd den Link zu finden.

Interessant finde ich ja den Wechsel vom Sender Voigtsburg nach FR-Lehen. Dadurch, daß der Kaiserstuhl nun für eine natürliche Abschattung in Richtung NW sorgt, kann man von Lehen aus ND senden. (Beim Sender Voigtsburg war ein Einzug in Richtung NW geplant.) Aber mit 10kW? Glaube ich nicht. Der Feldberg ist gerade mal 22km entfernt und soll auch mit 10 kW feuern. Wollen die Freiburg "rösten"? Indoor-Empfang sollte damit aber in FR sicher möglich sein.



Grüßle Zwerg#8

von Zwerg#8 - am 10.12.2011 00:22
Zitat
UM74
Ins reguläre Sendegebiet soll man mit einer Mindestleistung senden,aber gleichzeitig wird dann in die Schweiz mit 10 KW gesendet.Das ist also dann nötig,oder wie? Tschuldigung,aber das verstehe ich jetzt nicht so ganz...:eek:


Bitte einen Moment Geduld. Wir sollten uns vielleicht erstmal von der Vorstellung lösen, daß ein Sender in einem SFN unbedingt mit der zugelassenen Leistung senden muß! Das ist möglicherweise gar nicht nötig und so (in diesem Sinn) habe ich auch unseren SWR-Mann verstanden. Er schrieb, daß alles im Fluß ist, und er daher im Moment auch nix zu den entgültigen Sendeleistungen sagen kann. Auch in diesem von mir verlinkten PDF steht: "Zur genaueren Beurteilung sind Untersuchungen realistischer Sendernetzkonfigurationen erforderlich."

Und genau das passiert gerade - speziell am Mittwoch wird hier garantiert "die Luft brennen". Und darum hat sich unser SWR-Mann gerade hier und jetzt angemeldet. Er versorgt uns mit Informationen aus erster Hand und erhält im Gegenzug promt (sicher innerhalb von wenigen Minuten) Antworten mit denen er sofort etwas angangen kann, ohne erst auf die Ergebnisse der Messwagen warten zu müssen. Die können nicht "überall" im Ländle sein. Die User in diesem Forum sind aber praktisch "überall" verteilt. Er will ein SFN aufbauen, wir wollen erstklassigen Empfang. Wir haben also eine sogenannte "Win-Win"-Situation.

Das wird sicher sehr spannend am Mittwoch! ;)


Zurück zum Sender Hornisgrinde. Wie schon geschrieben, braucht man mindestens 64dBµV/m für Indoorempfang - sagen wir mit Reserve 70dBµV/m.

Ich habe zwei Bildchen gemacht. Einmal mit 1kW ERP und einmal mit 10 kW ERP (noch ohne Antennendiagramm - der Einzug nach Westen, Nordwesten fehlt also!). Alles was "rot" ist, ist sicher "sehr gut". In Richtung NO (Pforzheim, Heilbronn) bringt eine Erhöhung der Leistung um das Zehnfache aber praktisch nicht viel. Dieses Gebiet müssen (und werden) andere Sender abdecken. Aber auch in den anderen "roten" Gebieten muß der Sender HGR nicht voll "reindonnern". Der Feldberg "übernimmt" den Südwesten von BaWü sicher problemlos. Und das ist sicher der "Fluß", den swr_ipu_q meint.

1 kW: http://s1.directupload.net/file/d/2737/zig5ynqh_jpg.htm
10kW: http://s1.directupload.net/file/d/2737/elxvl87z_jpg.htm

Man wird alle Sender im SFN leistungsmäßig anpassen, so das (zukünftig) überall im offiziellen Sendegebiet Indoorempfang möglich ist. Viel "mehr" Feldstärke muß dort nicht sein. Daß man die "Außensender" mit voller Leistung betreibt - und beispielsweise 10kW vom Feldberg oder (später) vom Pfänder gegen die Alpen knallt, versteht sich von selbst. Was sind schon 10 kW? Lächerlich. Die Schweizer "donnern" doch auch ganz lässig bis Freiburg. Das können wir auch! ;)




von Zwerg#8 - am 13.12.2011 01:33
Zitat
Zwerg#8
Zitat
UM74
Ins reguläre Sendegebiet soll man mit einer Mindestleistung senden,aber gleichzeitig wird dann in die Schweiz mit 10 KW gesendet.Das ist also dann nötig,oder wie? Tschuldigung,aber das verstehe ich jetzt nicht so ganz...:eek:


Bitte einen Moment Geduld. Wir sollten uns vielleicht erstmal von der Vorstellung lösen, daß ein Sender in einem SFN unbedingt mit der zugelassenen Leistung senden muß! Das ist möglicherweise gar nicht nötig und so (in diesem Sinn) habe ich auch unseren SWR-Mann verstanden. Er schrieb, daß alles im Fluß ist, und er daher im Moment auch nix zu den entgültigen Sendeleistungen sagen kann. Auch in diesem von mir verlinkten PDF steht: "Zur genaueren Beurteilung sind Untersuchungen realistischer Sendernetzkonfigurationen erforderlich."

Und genau das passiert gerade - speziell am Mittwoch wird hier garantiert "die Luft brennen". Und darum hat sich unser SWR-Mann gerade hier und jetzt angemeldet. Er versorgt uns mit Informationen aus erster Hand und erhält im Gegenzug promt (sicher innerhalb von wenigen Minuten) Antworten mit denen er sofort etwas angangen kann, ohne erst auf die Ergebnisse der Messwagen warten zu müssen. Die können nicht "überall" im Ländle sein. Die User in diesem Forum sind aber praktisch "überall" verteilt. Er will ein SFN aufbauen, wir wollen erstklassigen Empfang. Wir haben also eine sogenannte "Win-Win"-Situation.

Das wird sicher sehr spannend am Mittwoch! ;)


Zurück zum Sender Hornisgrinde. Wie schon geschrieben, braucht man mindestens 64dBµV/m für Indoorempfang - sagen wir mit Reserve 70dBµV/m.

Ich habe zwei Bildchen gemacht. Einmal mit 1kW ERP und einmal mit 10 kW ERP (noch ohne Antennendiagramm - der Einzug nach Westen, Nordwesten fehlt also!). Alles was "rot" ist, ist sicher "sehr gut". In Richtung NO (Pforzheim, Heilbronn) bringt eine Erhöhung der Leistung um das Zehnfache aber praktisch nicht viel. Dieses Gebiet müssen (und werden) andere Sender abdecken. Aber auch in den anderen "roten" Gebieten muß der Sender HGR nicht voll "reindonnern". Der Feldberg "übernimmt" den Südwesten von BaWü sicher problemlos. Und das ist sicher der "Fluß", den swr_ipu_q meint.

1 kW: http://s1.directupload.net/file/d/2737/zig5ynqh_jpg.htm
10kW: http://s1.directupload.net/file/d/2737/elxvl87z_jpg.htm

Man wird alle Sender im SFN leistungsmäßig anpassen, so das (zukünftig) überall im offiziellen Sendegebiet Indoorempfang möglich ist. Viel "mehr" Feldstärke muß dort nicht sein. Daß man die "Außensender" mit voller Leistung betreibt - und beispielsweise 10kW vom Feldberg oder (später) vom Pfänder gegen die Alpen knallt, versteht sich von selbst. Was sind schon 10 kW? Lächerlich. Die Schweizer "donnern" doch auch ganz lässig bis Freiburg. Das können wir auch! ;)

Danke für die Erläuterungen.Ich war halt noch etwas geschockt von den sehr sehr bescheidenen Empfangsergebnissen des Tests...
Bei deinen (übrigens sehr interessanten) Empfangsprognosen sieht man aber auch,das in manchen Gebieten bei 1KW eher ein Empfangs-Flickenteppich und nur bei 10 KW nahezu flächendeckender Empfang möglich ist (auch z.B. bei mir hier in der Nähe von Nagold).Das merkt man auch an der 94,0MHz von SWR4,die sogar schon an der Ostseite mancher Häuser deutlich schwächelt.
Mal schauen wie es morgen wird.:)


von UM74 - am 13.12.2011 19:06

SWR BW @ Aalen

Hallo!


Jetzt melde ich mich hier auch mal wieder zu Wort.
Ich hatte mich die letzten Tage nicht über die Neuigkeiten informiert. ;)

Gewundert habe ich mich dann gestern Abend, als ich aus dem Parkhaus der Hochschule Aalen gefahren bin, dass SWR 1 BW über DAB nicht empfangbar war, sondern erst bei der Ausfahrt wieder ausreichend stark war. :rolleyes:
Das DRS BW DAB-Ensemble auf Kanal 12B ging auch dort natürlich bombig! ;)

Mein PURE Digital ONE Mini empfing heute morgen SWR 1 BW auch erst nur bis zur Unverständlichkeit gestört.
Das sind dann wohl die Signalreste aus Waldenburg auf Kanal 12B! ;)

Erst ein erneuter & rechtzeitig durch Ausschalten abgebrochener Autotune konnte das Radio davon abhalten nicht krampfhaft auf 12B zu wechseln, weil das ja sonst zwangsweise der zuletzt empfangene Kanal ist! Das ist wirklich sehr störend! Aber das wurde hier zu schon öfter kritiesiert...

Mit den letzten Infos setzt sich nun das Puzzle zusammen:

Mein Balupunkt Woodstock DAB 53 hat wohl einfach Zeit gebraucht, um das auf dem Braunenberg neu aufgeschaltete SWR BW DAB-Ensemble auf Kanal 9D zu finden. :eek:

Zitat
swr_ipu_q
Hier sind die Umstellungen, die morgen anstehen:

Aalen wird von Kanal 12B auf Kanal 9D umgestellt. Wir gehen dabei auf eine neue Antenne. Auch die Leistung wird erhöht.


Das bedeutet also, dass trotz der schon etwas länger installierten neuen DAB-Antenne auf Kanal 12B bis zuletzt von der alten DAB-Antenne gesendet wurde.

Mit der Demontage der alten VHF Band III Antenne, die für Das Erste auf Kanal 8 verwendet wurde, wurde die DAB-Antenne im Zuge der Umstellung auf DVB-T auf den alten Stahlgittermast von 1951 verlagert. :rolleyes:

Dieser wird heute als Richtfunk-Mast genutzt und ist nur 40 Meter hoch.
Auf einer Line Richtung Dinkelsbühl & Coburg schirmte zudem der Turmschaft des heutigen Sendeturms mit 139 Meter Höhe die DAB-Signale deutlich ab.

Auch gegenüber den östlichen Höhenzügen in Richtung Bayern hat sich die niedrige Antennenhöhe natürlich stark ausgewirkt. :(

Nun ist also (technisch) alles wieder so wie es sein sollte! :cheers:



Jetzt fehlen nur noch die Inhalte:


  • SWR Traffic - Verkehrsinformationen
  • DASDING - Musik Specials
  • SWR 4 - Regionalversionen
  • Ein echtes SWR-Spezialprogramm, um DAB im Südwesten erfolgreich vermarkten zu können


Diese Inhalte würde ich mir wünschen und halte sie auch für notwendig, um das Potenzial des jetzigen, nur halb gefüllten DAB-Ensembles gewinnbringend zu nutzen! :hot:

Was meint ihr?


Viele Grüße,
Carsten


von CarstenD - am 13.01.2012 15:03
Hallo!

Zitat

Ein heutiger DAB-RX mit 0-dBi-Antenne braucht ca. 26 dBµV/m Empfangsfeldstärke (aber bei welchem Protection Level?) am Installationsort der Antenne (!).


Gute Frage, denn ich habe auch das Gefühl, daß der PL sehr viel ausmacht - gerade im Schwarzwald. Ich hatte diese Woche im Schwarzwald gerade mal zwei Quadrate und etwa 45% Qualität im Display. Trotzdem blubberte SWR1 (MP2) nicht so stark wie früher. Der Empfang war einfach etwas sicherer. Das ist mir aufgefallen. (Okay, das kann aber auch am Wetter gelegen haben.)


BTW: Du sprichst oben von "heutigen" DAB-Radios. Wir müssen aber auch von 10 Jahre alten Radios ausgehen, die evt. nicht so empfindlich sind. Nicht umsonst sendet SWR1 auf längere Zeit noch im alten DAB-Standard. Und natürlich braucht man dann auch etwas mehr Feldstärke. Gut für DX.


Grundsätzlich besitze ich aber keine 0-dBi-Antenne. Welchen Gewinn darf ich für die lächerliche "Scheiben-Klebeantenne" des Pure-Highway eigentlich ansetzen? Normaler Dipol?

Die Frage ist nicht völlig unberechtigt, denn damit bringst du mich auf einen Gedanken...


Zitat

A propos SWR: Wenn der an allen Autobahnen 48 dBµV/m erzielen will, wird er dennoch riesigen Overspill erzielen. [...] Abgesehen davon ist das zitierte Dokument von Prof. Wiesbeck mindestens 9 Jahre alt



Das stimmt natürlich. Die normale Physik hat sich aber in den letzten zehn Jahren nicht geändert. ;)




Ich machs jetzt ganz kurz, damit es nicht zu OT wird:

Wer ein "Pure"- Gerät besitzt, kennt die 16 Quadrate für die "Feldstärke-Anzeige". Diese Anzeige ist praktisch ein "Schätzeisen", wie hier im Thread schon angemerkt wurde. Gut - besser als gar nichts.

Der Sender Waldburg ist momentan weit und breit der einzige Sender auf Kanal 12B.

Die Sendeleistung ist bekannt und die Feldstärke nimmt unter Idealbedingungen mit dem Quadrat der Entfernung ab.

Wenn man nun in einer Entfernung von meinetwegen 20, 40 und 80 Kilometer zum Sender die "Quadrate" abliest und in ein Kooordinatensystem einträgt, müßte sich daraus (im Idealfall) eine Funktion fitten lassen. Damit könnte man die Anzeige - zugegebenermaßen "ganz grob" - eichen. Dazu braucht man aber zunächst eine Bezugsantenne. Siehe oben.

Ja, ja - ich habe gerade auch mächtige "Bauchschmerzen". ;) Aber weil sich in einem SFN demnächst überhaupt nichts mehr großartig messen läßt, ist das jetzt die einzige Möglichkeit, überhaupt etwas zu messen, auch wenn's nicht genau ist.




BTW: Ihr braucht nicht abstimmen. Wenn das Wetter mitspielt, fahre ich am Sonntag über den San Bernardino. Grund: Der Feldberg hat es ja schon bis zum Gotthard geschafft. Die Empfangssituation dort kann sich mit Witthoh also nur verbessern. Das "rennt nicht weg", das kann ich in den nächsten Wochen allemal verifizieren. Empfangsberichte von der San Bernardino-Route sind dagegen "funkelnagelneu". Und ich bin "Freak" genug... ;)


@Chiclayo7: Mach mir doch bis Samstag bitte mal 'ne Prognose für die Zentralschweiz. Die Sender Feldberg, Raichberg und Witthoh sollten dafür genügen. Ich bin gespannt.

Zwerg#8

von Zwerg#8 - am 19.01.2012 19:43
Zitat
Zwerg#8

Grundsätzlich besitze ich aber keine 0-dBi-Antenne. Welchen Gewinn darf ich für die lächerliche "Scheiben-Klebeantenne" des Pure-Highway eigentlich ansetzen? Normaler Dipol?

Eine "0-dBi-Antenne" gibt es nicht wirklich. Eine Groundplane-Antenne mit perfektem Radialnetz oder eine Dipolantenne hat z.B. 2,14 dBi Gewinn. Eine nicht ganz so gute Antenne oder ein Dipol mit genug Balun- und Koax-Verlusten kommt dann eventuell in richtung 0 dBi, daher ist das ein nicht so ganz unrealistischer Näherungswert für eine "real existierende" Antenne.
Bei der Scheiben-Klebeantenne würde ich rein nach Gefühl von ca. -6 dBi ausgehen. Seriös ist so eine Schätzung allerdings nicht.
Allerdings dürfte dafür wiederum der eingebaute LNA eher gut sein, ich schätze mal mit einem Rauschmaß von 1-2 dB - was den Systemnachteil gegenüber einer passiven Außenantenne mit langer Speiseleitung reduziert. Bei der Schiebenklebeantenne kommt natürlich der Montageort erschwerden hinzu, der ist sicher problematischer als die Antenne selbst...


Zitat

Zitat

A propos SWR: Wenn der an allen Autobahnen 48 dBµV/m erzielen will, wird er dennoch riesigen Overspill erzielen. [...] Abgesehen davon ist das zitierte Dokument von Prof. Wiesbeck mindestens 9 Jahre alt



Das stimmt natürlich. Die normale Physik hat sich aber in den letzten zehn Jahren nicht geändert. ;)


Ja, schon, aber aus damaliger Zeit habe ich so Empfindlichkeitsangaben wie "-85 dBm" bei RX-herstellern gelesen, bei Frontier Silicon lese ich ca. 15 dB bessere Werte (wiederum: bei welchem PL bitte?)
Und: Was sich in dieser Zeit durchaus geändert haben kann, sind die Planungsgrundlagen, das habe ich mit dem Verweis auf die 9 Jahre primär gemeint. Heute, bei mehr verfügbaren Frequenzen, sind die Planungsgrundlagen durchaus andere als die nach dem Frequenzplan gemäß Wiesbaden 95.





Zum Meß-Vorschlag:
Zitat

Ja, ja - ich habe gerade auch mächtige "Bauchschmerzen". ;) Aber weil sich in einem SFN demnächst überhaupt nichts mehr großartig messen läßt, ist das jetzt die einzige Möglichkeit, überhaupt etwas zu messen, auch wenn's nicht genau ist.

Waldburg ist von Bergland umgeben, denkbar ungünstig, um da genau zu messen. besser Geeignet sind da schon Standorte im Flachland. Was man mal testen müßte: Ist die Anzeige z.B. beim DAB 4 auch an die Qualität des Signals, oder nur an seinen HF-pegel gekoppelt. Wenn letzteres der Fall ist, genügt auch ein Nicht-DAB-Signal, um die Anzeige auszusteuern? Dann würde sich die Anzeige ziemlich einfach relativ genau vermessen lassen. Da reicht dann ein einfacher Meßsender, eine bekannte Referenzantenne und eine einigermaßen reflektionsfreie Meßstrecke.


Zu Deinen Meßfahrten: :spos:

von DH0GHU - am 19.01.2012 20:10
Hallo!

@wolfgangF: Ich kann zumindest bestätigen, daß 8D heute Nacht von Basel in Richtung Gotthard überaus schlecht ging. Am Vierwaldstättersee, dort wo ich schon "Bombenempfang" hatte, blubberte es nur. Ich habe das aber auf das Regenwetter und meine Fahrt nach Süden geschoben. Meine am Innenspiegel hängende Antenne wurde vom halben Auto abgeschattet. Wenn ich dort in Richtung Norden fahre, kann sie viel bequemer durch die Windschutzscheibe (in Richtung Sender) "lurken". Ich werde das im Auge behalten.

Trotzdem muß ich hier festhalten, daß ich heute südlich der Gotthard-Raststätte einen etwas stärkeren Empfang hatte. Trotz Fahrtrichtung Süden endete der Empfang erst unmittelbar vor dem ersten Tunnel, der dann alsbald kommt. Möglicherweise hat hier Witthoh ein paar fehlende "Symbole" zugesteuert.... Genau an dieser Grenze scheitern aber auch einheimische Sender auf UKW. Dort ist mit normalen Mitteln einfach Schluß mit dem Sendegebiet, da reichlich Felsen der Wellenausbreitung im Weg stehen. Wie war doch der alte Spruch? "Nieder mit den Alpen! Freie Sicht zum Mittelmeer!"... ;)

[OT] Das bringt mich auf eine Frage, die mich schon längere Zeit beschäftigt, die ich aber immer wieder vergessen habe.

Als am 15.10.2010 der Gotthard-Basistunnel bei Faido durchbrochen wurde, berichteten Radio und Fernsehen live. Das war nicht nur in der Schweiz ein vielbeachtetes Ereignis. Und von der Präzision der Bohrung, bin sicher nicht nur ich schwer beeindruckt. Praktisch Null Abweichung.

http://de.wikipedia.org/wiki/Gotthard-Basistunnel

Aber wie gelangten die TV/Radiosignale aus dem Tunnel? Bis zur nächsten "Öffnung" lagen beitseitig über 25km Entfernung. Mit Richtfunk einfach in die Röhre reindonnern und schauen, "wie weit man kommt"? Dort ein Relais hingestellt - und den Plunder wieder 5 Kilometer weitergebeamt? Wie hat man das technisch gelöst? Das würde mich echt mal interessieren.
[/OT]



Und nun zurück zur eigentlichen Mission dieses Wochenendes: Der Kanal 8D auf der San-Bernardino Route.

Den "ersten Kontakt" mit 8D konnte ich an der Anschlußstelle Flums (etwa 5km östlich vom Ostufer des Walensee) feststellen. Kurz darauf kam Audio, aber auch der eine oder andere Tunnel entlang der Strecke. Wenn man da durch ist, hat man noch gut 55km bis Zürich und eigentlich einen sehr guten Empfang.

Die "Westumfahrung" von Zürich ist nicht toll. Ich hatte mir das Ganze dort etwas besser vorgestellt. Wer will, kann in kürze auf dem Beifahrersitz platznehmen und mitfahren. Aber ich kann unmöglich über 1GB Video "uppen". Ich muß das Material erst eindampfen. Außerdem hat mir die Helligkeit des Himmels massiv einen Strich durch die Rechnung gemacht: Das Display des "Highway" ist im Video praktisch viel zu dunkel, nicht mehr zu erkennen. Schrott. Aber ich arbeite daran. Ich werde langsam die "Straßenkreuzer"-Qualität erreichen. ;)

Im weiteren Verlauf der Strecke in Richtung Basel habe ich nur noch Logs im NMEA-Format aufgenommen, wenn eine Störung (Geblubber) auftrat. Diese Daten muß ich aber erst noch sichten. Dann lassen sich Gebiete mit schwächeren Empfang genauer bestimmen.



Grüßle Zwerg#8

von Zwerg#8 - am 22.01.2012 20:27
Hallo!

Zitat
Cyberjack
Bei mir Nähe südlicher Bodensee


...kann praktisch alles sein. Geht's evt. etwas genauer? Irgendeine Position auf öffentlichen Gelände (Parkplatz, Rathaus...) in deiner Nähe?

Zitat
Cyberjack
Grundsätzlich scheint der Gesamtpegel jetzt etwas niedriger zu sein, bzw. die BER etwas höher, da sich hier jetzt 3 Sender mit teilweise großen Senderabständen (Feldberg vs. Witthoh vs. Waldburg) ins Gehege kommen.


Grundsätzlich ist das eine sehr interessante Feststellung. Da ich keine genaue Position habe, habe ich meine "Mobileinheit" rein zufällig mittels Mausklick an dieser Stelle am Südufer des Bodensee positioniert:

47,46871 Nord
09,49648 Ost
492,88 m (NN)
2 m Antennenhöhe


Damit ergeben sich folgende Entfernungen, Empfangspegel und "Umwege" (Laufzeitzdifferenzen) zu den drei Sendern:

Waldburg: 038,1km 62dBµV/m 00.0km (1.Signal)
Witthoh : 072,2km 54dBµV/m 34,1km (2.Signal)
Feldberg: 120,2km 42dBµV/m 82,2km (Störsignal)

Da der Feldberg zwar geographisch 120km weit weg ist (effektiv 82km), aber auch die 10fache Leistung abstrahlt, "knallt" er am Empfangsort noch ganz gut rein: Das Signal kommt aber leider etwas zu spät an. Soweit ich DAB bisher verstanden habe, verringert sich dadurch der "Störabstand" (die Anzahl der Quadrate in der "Schätzeisen-Balkenanzeige") und natürlich auch die Signalqualität.

Was könnte man nun machen, um die Situation am Empfangsort zu verbessern?

Antwort: Waldburg und Witthoh werden einfach etwas "verzögert", damit sich am Empfangsort ein zusätzlicher "Umweg" der beiden Signale von mindestens 20km (67µs) ergibt. Damit verringert sich die "effektive Entfernung" zum Feldberg um 20km und damit befindet sich dann auch der Feldberg innerhalb des Intervalls. Und schon tragen alle drei Sender zum Empfangsergebnis bei.

Waldburg: 038,1km 62dBµV/m 00.0km (1.Signal)
Witthoh : 072,2km 54dBµV/m 34,1km (2.Signal)
Feldberg: 120,2km 42dBµV/m 62,2km (3.Signal)

Der Empfang sollte dann durchaus "Klasse" sein...

Aber irgendwann kommt der Pfänder (10kW ERP ND) ins Spiel. Damit verschiebt sich die ganze Nummer wieder, da er nur knapp 22km vom Empfangsort entfernt ist und damit das 1. Signal liefert. Mit der Verzögerung von Witthoh und Waldburg um 20km sieht das dann so aus:

Pfänder : 021,7km 62dBµV/m(*) 00,0km (1.Signal)
Waldburg: 038,1km 62dBµV/m 36,4km (2.Signal)
Witthoh : 072,2km 54dBµV/m 70,5km (Störsignal)
Feldberg: 120,2km 42dBµV/m 98,5km (Störsignal)

Hoppla! Das sieht ja gar nicht gut aus! Also nehmen wir die Verzögerung bei Witthoh und Waldburg wieder raus...:

Pfänder : 021,7km 62dBµV/m(*) 00,0km (1.Signal)
Waldburg: 038,1km 62dBµV/m 16,4km (2.Signal)
Witthoh : 072,2km 54dBµV/m 50,5km (3.Signal)
Feldberg: 120,2km 42dBµV/m 98,5km (Störsignal)

Man könnte nun noch "ewig" rumspielen (z.B. den Pfänder um gut 40 km verzögern). Aber welche Auswirkungen auf das gesamte Netz hat das, gerade wenn exponiert stehende und weitreichende Sender im Spiel sind?

Ich tippe, und das wurde hier im Thread auch schon von anderen Leuten vermutet, daß man die großen Sender Feldberg und Pfänder definitiv nicht mit den erlaubten 10kW betreibt. Sie stören bei Rundstrahlung im eigentlichen "Zielgebiet" mehr, als sie nützen!

Im Moment kann der Feldberg noch mit 10 kW senden und sorgt damit zunächst für mächtig viel Reichweite. Das ist auch gut so. Aber je mehr Sender im Zielgebiet in Betrieb gehen, umso empfindlicher wird das Netz - und der Feldberg mit seiner Leistung und Höhe wird zum "Störenfried".

Ich denke, daß der SWR perspektivisch die Sendeleistung in Richtung Zielgebiet verringern wird. Dafür gibt es bekanntlich nur zwei Möglichkeiten. Genau genommen gibt es nur eine Möglichkeit, wenn man nicht die koordinierten und damit erlaubten 10kW ERP in Richtung Schweiz und Österreich kampflos aufgeben will: Gerichtete Abstrahlung.


Meinungen?


*) Das Signal vom Pfänder wird hier zufällig geblockt. Knapp 8 Meter mehr Antennenhöhe auf der Seite der Mobileinheit würden (laut Theorie und RM) für gut 10dB mehr Pegel und einen "Bombenempfang" sorgen...)


Liebe Grüße
Zwerg#8

von Zwerg#8 - am 31.01.2012 02:26
Hallo!

Sagt mal, war heute zwischen 12:15 und 12:45 Uhr auf 8D etwas kaputt oder off air? Ich komme gleich darauf zurück.


Heute Nacht hatte ich zum ersten Mal seitdem Waldburg auf 8D funkt die Gelegenheit, den Empfang am Nordufer des Bodensee (Überlingen - FH - LI) zu testen. Da ich die Strecke und den früheren Empfang kenne, kann ich nur sagen, daß er sich verbessert hat. Praktisch gab es nur zwei kurze "Zwitschereinlagen" zwischen FH und LI (dort wo sich rechts und links der Straße diese Wälle erheben). Auch der Empfang auf der A14 in Österreich südlich vom Ambergtunnel schien mir etwas stabiler zu sein. Die letzten "Blubberfetzen" konnte ich nun an der AS Montafon, also dort wo die Autobahn endet und zur Bundesstraße wird, empfangen.


Heute Mittag, auf der A14 in Richtung Norden hatte ich mich schon bei der Feststellung: "Mensch, der Pegel ist aber gering" ertappt. Die Sig-Qualität lag aber hoch genug - es "blubberte" also nicht weiter. Wie ich schon schrieb, tanke ich in Dornbirn (bei Shell heute vor 12 Uhr 1,369 €/l Diesel) und fahre dann über die B190 nach Lindau. Wie ich weiterhin schrieb, wird der Empfang immer schlechter, je näher man an den Pfänder kommt. Das gibt sich dann erst in Lindau. Diesmal aber nicht:

Ich drücke die Programmtaste 1 (SWR1 auf 8D abgespeichert) -> nichts. Ich drücke "Autotune". Das Highway findet 41 Programme (Schweiz und Bayern). SWR - Fehlanzeige. Ich fahre weiter in Richtung Bodolz. Kein SWR. Ich mache Reset - wieder kein SWR gefunden. Häää? Das ging doch früher schon (nur mit dem Feldberg) besser! Nach Kressbronn (gegen 12:30 Uhr) wird der SWR-Mux eingelesen und ich konnte für wenige Sekunden den Verkehrsfunk von SWR3 lauschen - das war's dann aber auch schon: "Station not available". Erst nachdem ich FH (in Richtung Fischbach) passiert hatte (gegen 12:45), "gings" dann langsam wieder. Aber "so richtig toll" war der Empfang unten am Bodensee heute nicht. "Normalen" Empfang hatte ich heute erst ab Geisingen auf der Bundesstraße in Richtung FR.

Irgendwie habe ich auch das Gefühl, daß der Empfang dort unten jetzt (mit Waldburg) schlechter geworden ist. Vielleicht "spielt" der SWR (tagsüber) auch gerade, denn heute Nacht war der Empfang speziell in FH eindeutig besser.



Grundsätzlich finde ich die Entwicklung der letzten Wochen sehr faszinierend. Wer Tag für Tag oder Woche für Woche eine bestimmte Stecke fährt, wird die Veränderungen bemerkt haben, nachdem ein weiterer Sender mit durchaus moderater Sendeleistung im Verbund mit anderen Sendern "an einem Strang zieht" und so die weißen Flecken auf der Landkarte langsam verschwinden.

Grüßle Zwerg#8

von Zwerg#8 - am 01.02.2012 16:28
Zitat
Wiesbadener
Zitat
S-Mister
Baden.fm will mittelfristig DAB+

http://www.tv-suedbaden.de/default.aspx?ID=2107&showNews=1109175


Fragt sich nur in welchem Ensemble? Beim SWR im 8D wäre ja noch Platz...


Na, na, na! Wiesbadener, bring den SWR bitte nicht auf "dumme Gedanken"! ;) Ich bin echt froh, daß sich der SWR für "Klasse statt Masse" entschieden hat und zumindest im eigenen Mux mit HiFi-tauglichen Bitraten glänzt! Als das hier im Thread bekannt wurde, haben wir uns richtig gefreut! Zurecht! Das wollen wir doch auch behalten, denn nur so entsteht auch ein Mehrwert für den DAB-Hörer gegenüber UKW! Das ist das Ziel.

Und ja, der SWR ist - entgegen aller Erwartungen - auf einem richtig guten Weg! Die letzten Wochen haben das sehr eindrucksvoll gezeigt: DAB+ ist heute in Bawü "in der Fläche" durchaus sehr gut empfangbar. Der Feldberg mit seinen 10kW reißt momentan viel raus, bringt viel Reichweite - siehe die durchaus erstaunlichen Empfangsberichte aus der Schweiz. Aber nur mit "Speck fängt man Mäuse" - lockt Hörer von UKW weg! Ich persönlich habe eine Entscheidung getroffen: Ich brauche mobil kein UKW mehr. Oder anders ausgedrückt - ich tue mir im Schwarzwald und im Auto kein UKW mehr an. Dieses typische "Gezischel" muß ich mir nicht mehr geben! Natürlich ist das Netz noch nicht vollständig ausgebaut, VS und Schramberg fehlen beispielsweise im Schwarzwald zur weiteren Abdeckung. Der SWR geht aber Schritt für Schritt weiter. Vor gut einem Jahr hätte ich das auch nicht für möglich gehalten.

Und ehrlich gesagt, mir kommt regelrecht das Kotzen, wenn ich vom SWR-Mux (auf 8D/9D) auf den Bundesmux, die Schweiz oder Italien schalte. Mir tun dabei echt die Ohren weh! "Channel pressure" (mit mitunter Zwangsmono ) ist einfach Scheiße! Mit diesem, nach Mittelwelle klingenden Sound (Stichwort: Fußballübertragungen im Bundesmux), lockt man doch keine Sau hinter dem Ofen vor! Das ist tontechnisch gesehen einfach Müll und unter "Werbung für ein bestimmtes Medium machen" verstehe ich auch etwas anderes!

Letzte Anmerkung zu diesem Themenkomplex und auch leicht OT: Mir ist vollkommen unverständlich, warum einige Privatsender auf UKW neuerdings in Mono senden. Welcher Vollidiot hat diese Scheiße als Mittel zur Steigerung der (theoretischen) Reichweite eines Senders eigentlich ins Spiel gebracht? Das ist ein Schritt zurück in die "Steinzeit" des Radios. Vor gut 60 Jahren war man froh, mit dem Pilottonverfahren einen Mehrwert ("Stereo" ) (und obendrein auch vollkommen abwärtskompatibel) an die Hörer weitergeben zu können. Und heute bildet sich irgendein BWL-Fuzzi ein, das Rad der Geschichte zurückdehen zu können und über Mono oder Stereo zu entscheiden? Die Antwort darauf lautet leider "Ja".

Das Schlimme daran ist nur, daß die Entscheidungsträger im Privatfunk auf diesen Unfug hören und diese Nummer auch durchziehen! Wie bescheuert muß man als PD oder GF eigentlich sein, um diesen Blödsinn in die Tat umzusetzen? Was sagen die Mitarbeiter? Lachen die heimlich oder schämen sie sich gar? Sagen die Mitarbeiter mit etwas technischem Background dem PD offen ihre Meinung oder "kuschen" sie auch nur? Angst um den Job, wenn man Wahrheiten ausspricht? Alles nur eine Frage des Betriebsklimas... Und das ist bekanntlich beim Radio sehr schlecht.

Ach ja, ich habe gerade ganz bewußt nur "Radio" geschrieben....



Sorry - ich mußte mal kurz Dampf ablassen! In meinem bald folgenden Posting bin ich wieder on topic...

Nachdenkliche Grüße
Zwerg#8

von Zwerg#8 - am 03.02.2012 21:18
Hallo zusammen,

ich lese schon seit langer Zeit mit und musste mich jetzt auch mal anmelden. Ich komme aus dem Bereich Bonndorf im Schwarzwald, dürften einige User hier kennen, nachdem ich gelesen habe, dass einer aus Hüfingen kommt.
Vorweg noch, ich habe zwar Ahnung von Elektronik, aber keine Ahnung von Funk, nehmt mir das ein oder andere also nicht zu übel ;) Ich habe einfach aber Interesse an neuen Techniken und Funk fasziniert mich einfach.
Also ich hab ein PURE Highway selber fest verbaut in meinen Ford Focus, angeschlossen an die Focus eigene, nicht aktive DAB Radio Antenne. Normalerweise habe ich ein Sony DAB Radio verbaut, da dieses aber wohl nicht updatetauglich ist und ich die schöne Front nicht verunstalten will, geschweige denn die Bluetooth Freisprecheinrichtung, USB und alles verlieren will, so musste das Highway halt her halten.
Es ist gebrückt mit dem Sony Radio, sodass ich also mit leichten Verlusten auf der Leitung leben muss, das Verstärken des Signals ist mir nicht gelungen, da wurde es immer schlimmer als vorher (hier scheint sich meine Unkenntnis im Funkbereich dann breit zu machen :))

Jetzt nun zum eigentlichen, kann mit wer bestätigen, dass sich seit Aufschaltung von Witthoh, das Signal vom Feldberg deutlich verschlechtert hat, dort wo beide Sender sehr stark gehen? Das ist mir in letzter Zeit deutlich aufgefallen und heute morgen war es wieder extrem, da gab es Aussetzer an Orten wo früher eigentlich nur das alte 500W 12B DAB Signal vom Feldberg aussetzte und das bei DAB+ (an diesem Ort geht z.B. der Witthoh kurz sehr stark, zumindest auf UKW, falls ich das ein bisschen als Vergleich herziehen kann). Als ich dann wieder in den Funkschatten des Witthoh kam war alles wieder beim alten, lief wieder tadellos.
Letzte Woche z.B. kam ich wieder in einen Bereich an dem beide sehr stark gehen und da war dann ein Fall, dass SWR1 mit 5 Signalbalken zwitscherte und sogar für 5 Sekunden ganz aussetzte, bis ich mit dem Auto wieder in einen abgeschatteten Bereich kam.

Zum Empfang hier ansich, es muss dringend der Wannenberg aufgeschaltet werden, sobald ich ins Wutachtal reinkomme, sprich zur schweizer Grenze hinfahre, also Bereich Waldshut-Tiengen ist da ein riesiges Funkloch. Alle Schweizer gehen hier problemlos auf 12C, da wird viel der Wannenberg ausmachen, 7D dann wohl die Sender auf schweizer Seite.
An der nördlichen Wutach, sprich die Wutachschlucht, ist der Empfang was die Verkehrswege betrifft, in Richtung Donaueschingen und auch Blumberg, einwandfrei. Es gibt keine Aussetzer mehr seit der DAB+ Aufschaltung, allerdings bewegen sich die Empfangsbalken des Highways aber doch mal in kritischen Bereichen, des öfteren sieht man nur 1 Balken, ab und zu auch mal 0. Mir macht da eine mögliche Sendeleistungsreduzierung des Feldbergs wegen des Gleichwellennetzes, wie ihr schreibt, dann Sorgen. Dann könnte es hier wieder zu Problemen kommen. Allerdings ist hier der Wannenberg auf UKW noch recht gut zu empfangen, gut möglich, dass hier DAB+ dann die eventuelle Lücke wieder schließen würde.
Mal eine Frage an die professionellen Kartenrechner, wäre jemand bereit eine Karte mit Feldberg, Witthoh und Wannenberg zu rechnen, mit den möglichen Sendeleistungen?

von @nd1 - am 06.02.2012 12:10
Hallo @nd1

Also ich habe mein "Zwergimobil" mal nach Bonnfeld

47,815921 N
8,33725 E
832m ü. NN

geschickt und kann dir zunächst folgendes berichten:

Sender - Distanz - Pegel in dBµV/m
Feldberg 25,5km 49 (Signal ist blockiert. 12m Antennenhöhe würden 10dB mehr bringen)
Witthoh 38,8km 28 (Signal ist "richtig" blockiert. Hier müßte man die Antenne auf 55m ausfahren um freie Sicht zum Sender zu bekommen. Das würde dann sogar 20dB mehr Pegel bringen.)

Kurzum, der Empfang in Bonndorf ist rein theoretisch (keine Reflexionen beachtet) mobil nicht besonders gut.

Wannenberg (1kW ERP ND) würde die Situation in Bonndorf (bei 2m Antennenhöhe) der Tat etwas verbessern:
Wannenberg 24,3km 57dBµV/m

Weiterhin kann das Problem erstmal auch nicht an den Laufzeiten liegen. Es sind ja gerade mal 13,3km Laufzeitdifferenz. 246µs sind im DAB-Mode 1 erlaubt. Das sind knapp 74km.


@nd1, such doch bitte mal ein paar Koordinaten in Google-Maps raus, wo der Empfang bei dir im Auto nicht funktioniert. (Bitte gleich in Dezimalgrad aus dem Link (das "Kettensymbol") bei Google rauskopieren - geht schneller.)



Wegen der befürchteten Leistungsreduzierung des Feldberg bzw. später des Pfänder (ins Zielgebiet, also DE, hinein): Ich bin mir da mittlerweile nicht mehr so sicher, ob das rein technisch überhaupt nötig ist. Folgendes Szenario:

Die Entfernung Feldberg - Pfänder beträgt 138,8km. Beide senden mit 10kW, beim jeweils anderen Sender kommen also noch gut 49 dBµV/m an. Wenn ich mit meinem Zwergimobil entlang der Verbindungslinie zwischen den beiden Sendern fahre (und im Bodensee schwimme), gibt es also durchaus ein Laufzeitproblem.

Wer mit Taschenrechner einigermaßen umgehen kann, wird ein Laufzeitproblem feststellen, wenn die Entfernung von meinem Zwergimobil weniger als 32,4 km zum Feldberg oder Pfänder beträgt. Denn dann beträgt die Entfernung zum anderen Sender jeweils 106,4 km und wir erhalten eine Verzögerung des 2. Signals von genau 106,4 km - 32,4km = 74 km.

An dieser Stelle können wir die Betrachtungen eigentlich schon abschließen, denn in einer Entfernung von gut 30 km zum nahen Sender ist die Feldstärke schon mindestens 16dB höher, als die Feldstärke vom weit entfernten Sender. Je näher man an den Sender kommt, umso schneller steigt die Feldstärke an. Das ist m. E. also völlig unkritisch. Siehe dazu

http://www.inue.uni-stuttgart.de/FMS/phase1/projekte/p_ii/p_ii_3/bild5.gif


Kritisch wird es mit dem Feldberg und dem Pfänder, wenn ich mit meinem Zwergimobil in die Nähe der "Kleinsender" komme, beispielweise wenn ich direkt unter dem Sendemast Witthoh "parke".

Sender - Distanz - Pegel in dBµV/m
Witthoh 0 km ? (1.Signal)
Feldberg 61,6 km 63 (2.Signal)
Pfänder 85,7 65! (Störsignal)

Ein Störsignal mit 65dBµV/m? Das wäre in der Tat Energieverschwendung und totaler Unsinn!

Ich tippe daher darauf, daß man alle Kleinsender, in deren Nähe der Feldberg oder der Pfänder noch einen anständigen Pegel bringen, etwas verzögert. Und schon passt es...


Grüßle Zwerg#8

von Zwerg#8 - am 06.02.2012 17:49
Hallo Zwerg#8,

erstmal Danke für deinen ausführlichen Beitrag. Ich habe mir mal die Koordinaten angekuckt, wo du gerechnet hast und ja, in Bonndorf ist nicht der beste Empfang. Entlang der B315 durch die Stadt hat man nach der Signalstärkeanzeige vom Highway immer so 1-4 Balken, an diesem einen Ort geht es aber fast immer auf Vollauschlag für ein paar Sekunden http://g.co/maps/dmpvn

Ab hier bricht der Empfang aber wahnsinnig ein, obwohl man auf einer Anhöhe ist, heute sogar bei DAB+ ganz weg http://g.co/maps/3awac Witthoh, sprich Radio 7 geht hier auf UKW recht gut, die DAB+ Sendeleistung scheint aber wohl zu gering zu sein um dieses Loch zu füllen, hier würde dann wohl wieder der Wannenberg helfen, z.B. SWR3 auf der 98,5 geht in ganz Bonndorf bestens. Auch sämtliche Schweizer, 7D sowie 12C haben im gesamten Ort ansich immer Vollauschlag und nie einen Einbruch.
Wenn man sich nun südwärts in die Täler bewegt sieht es sehr schnell sehr düster aus für das deutsche DAB+ Paket, im Steinatal http://g.co/maps/6sb5x sind hin und wieder Empfangsfetzen, die schweizer Sender gehen dagegen auch hier mit Vollausschlag, hier wird also wahrscheinlich nur der Wannenberg für Abhilfe schaffen, die 98,5 SWR3 geht bestens.

Nun aber noch zu den Orten, die auch für swr_fmg_g interessant sein können. SWR1 setzte letzte Woche hier mit 5 Balken Signalausschlag für 2-3 Sekunden aus http://g.co/maps/mgjg4 . Heute gab es zwar keine Aussetzer, aber an diesem Ort gibt es jetzt einen massiven Empfangseinbruch, man fährt eigentlich mit 5-Vollauschlag ins Ort hinein und genau hier bricht es für 2-3 Sekunden auf 2 Balken ein und stabilisiert sich kurze Zeit später bei 4 Balken wieder. Situation auf UKW hier, Radio 7 auf 102,5, sehr guter Empfang, SWR4 auf 91,2 ein bisschen schwächer, aber auch recht gut, SWR3 auf 93,8 sehr guter Empfang.
Dann gibt es auf dieser Strecke noch einen weiteren massiven Einbruch, heute sogar seit langem wieder ein Aussetzer, den man eigentlich nur vom schwachen 12B kannte und zwar hier http://g.co/maps/7zfzt

Und noch etwas Off-Topic, ich bin mal sehr gespannt was bei mir dann passiert wenn mal der Pfänder dazukommt, denn hier entlang der L171 kriegt man auch OE3 auf der 89,6 sehr gut rein, das dürfte auf ner exponierten Lage hier an der K6597 im Ort recht interessant werden http://g.co/maps/h7fu2 . Hier gehen aktuell alle oben genannten Sender auf UKW bestens, DAB+ hat hier auch Vollausschlag, nehme mal an, dass der Löwenanteil vom Feldberg kommt, die 93,8 geht auch ohne Antenne. Ich frage mich warum es hier zu keinen Aussetzern kommt, hier müsste ja Waldburg sehr gut reinkommen... aber was auffällt, entlang der Strecke bis zum Wald (sehr exponierte Lage) springt der Empfang regelrecht zwischen Vollausschlag und 2-3 Balken. Raichberg habe ich ganz vergessen, die 94,3 geht hier nämlich auch sehr gut.
Edit: Wie sieht es mit der Hornisgrinde aus, Radio Regenbogen auf 100,4 geht hier auch sehr gut, ich nehme aber mal an die 1KW dürften hier weniger eine Rolle spielen?

von @nd1 - am 07.02.2012 00:42
So, nach einem recht ausufernden Abendessen in einem (sehr) guten badischen Restaurant eine kurze Zusammenfassung. Leider war ich terminlich etwas knapp dran, daher habe ich keine Stops für Scans etc eingelegt, und fahrenderweise sind die "Spielmöglichkeiten" der Verkehrssicherheit zuliebe ziemlich eingeschränkt (das Abendessen war mir dann auch wichtiger...).

Getestet habe ich vorwiegend die Abdeckung der "Ensembles mit Versorgungsauftrag", außerdem teilweise noch die Angebote aus dem benachbarten Ausland :-).

Nachdem kurz vor Mindelheim kurz hintereinander erst der Lokalmux München und dann auch schon gleich der Mux aus Augsburg nicht mehr so richtig wollten, habe ich erstmal auf DRS3 umgestellt. Der SRG-Multiplex geht, noch auf bayrischem Boden, östlich Memmingen recht gut, um dann im Raum Memmingen zu schwächeln. Weiter richtung Bodensee geht die Schweiz, dann auf baden-württembergischen Gebiet, recht gut.
Gut geht dort, entlang der A96, auch 8D vom SWR. Allerdings war im Tunnel kurz nach dem Hinweisschild auf die "Waldburg" auch der Empfang von selbigem Standort erstmal kurz weg.
8D geht dann aber sehr stabil, zwischen LI und FN gab es nur ganz kurze Aussetzer, ansonsten ist der Empfang am gesamten Bodenseeufer absolut stabil gewesen - natürlich auch im weiteren Verlauf. Schweiz ist dort eh kein Thema.
Am Ortseingang von Hagnau habe ich gescannt: Erstaulicherweise

An der Raststätte "Im Hegau" an der A81 habe ich dann mal einen Scan gemacht. Dort gehen die schweizer Pakete und 8D. Außerdem wurde DR-Bayern eingelesen. Von 11B war nichts zu hören (der ging dann ab ca. Engen).

Ab dort auf der A81 habe ich erstmal DRS3 auf dem SRG-Ensemble gehört, das ging bis ca. 1 km vor der AS Tuningen einwandfrei ohne Aussetzer, dann gabs an der langen Gefällstrecke etwas geblubber.
Das wurde nochmal besser, um dann bei VS so schlimm zu werden, daß ich zu SWR1 gewechselt habe. Das kam - mit reichlich geblubber - von 11B; 8D wäre stabil gewesen.

Die rote Ampel an der AS Rottweil habe ich für einen weiteren Scan genutzt; SRG wurde eingegeben und mit etwas geblubber wiedergegeben.
Im weiteren Verlauf richtung Rottweil konnte ich kurz darauf auch 5C (Bundesmux) einlesen; auch 7D wurde dort eigentlich immer eingelesen.
Ich habe mich dann aber auf 8D konzentriert. Der ging bis zum Ortsschild von Schramberg ohne Aussetzer. Dort gabs dann erste Fehler; ca. ab Junghans gabs größere Aussetzer (bei SWR1 mit schlechtem Fehlerschutz). SWR3 lief stabiler, aber im Bereich um Schiltach ging auch der nur sehr lückenhaft.
Westlich von Schiltach war 8D dann eigentlich aussetzerfrei bis zum Schluß. 11B ging im gesamten unteren Kinzigtal ebenfalls sehr stabil ohne Aussetzer. Auf der Höhe der B33-AS Berghaupten (nahe Gengenbach) ging auch 11A aus Rheinland-Pfalz ohne Audio-Aussetzer bei SWR1RP, erst im Offenburger Westen wurde dieser dann ungenießbar.
Am Ausgang des Kinzigtals gingen also 3 SWR-Muxe- sonst leider nichts.


Aus SWR-Sicht kann man festhalten, daß derzeit sowohl die wichtige Trasse A96/B31/A81 als auch die West-Ost-Verbindung durch den Schwarzwald über Schramberg nach Offenburg nahezu komplett versorgt ist. Der geplante Sendestandort Schramberg wäre als Ergänzung noch wichtig, um die Lücken im Bereich von Schramberg und Schiltach zu schließen. Die Erfahrung bestätigt, daß der nicht mehr in der Planung befindliche Standort Brandenkopf tatsächlich für eine Mobilversorgung nicht unbedingt benötigt wird.
Erstaunt hat mich die gute 11B-Versorgung im Kinzigtal.

Edit: 11B-Empfang im Kinzigtal genauer beschrieben (wurde erst ab ca. Hausach oder Haslach getestet)

von DH0GHU - am 16.03.2012 23:57
Offizieller Start des gemischten Muxes mit einer Pressekonferenz auf dem Fernsehturm

Pressemitteilung Nr.: 12/12 der LFK BaWü vom 24.05.2012:

http://www.lfk.de/aktuelles/pressecenter/pressemitteilungen/archiv/jahr/1325372400/listen/uebersicht.html

Zitat

Baden-Württemberg startet landesweites Digitalradio
SWR, Schwarzwaldradio, bigFM Worldbeats und LiveRadio gehen gemeinsam on Air

Stuttgart, 24.05. 2012. Mit sechs Programmen des Südwestrundfunks und
drei privaten Hörfunkprogrammen beginnt in Baden-Württemberg ein
neues digitales Radiozeitalter. Mit weiteren 13 nationalen Angeboten, die
seit vergangenen Herbst zusätzlich in vielen Regionen in Baden-
Württemberg ausgestrahlt werden, können jetzt mehr als 20 digitale
Radiosender empfangen werden. Damit bietet das Digitalradio eine
attraktive Mischung aus etablierten, aber auch vollkommen neuen Sendern,
die über Antenne bislang nicht zu hören waren. Baden-Württemberg hat so
einen weiteren wichtigen Schritt ins Multimedia-Zeitalter vollzogen und
bietet mit seinen digitalen Sendern vitale Impulse für die Gattung Radio.
Das betonten Vertreter des SWR, der privaten Veranstalter Schwarzwald-
radio, bigFM Worldbeats und LiveRadio, des Netzbetreibers Digital Radio
Südwest (DRS) und der Landesanstalt für Kommunikation in einer gemeinsamen
Pressekonferenz auf dem Stuttgarter Fernsehturm.

Neues Radiozeitalter startet

„Das digitale Programmangebot ist bunt und vielfältig und bietet für jeden
Geschmack das Passende. Attraktive Inhalte und innovative Formate sind
wichtige Voraussetzung für einen Erfolg des Digitalradios bei den Hörern.
Dazu haben alle Akteure aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und von
Anbeginn konstruktiv zusammengearbeitet“, bilanzierte LFK-Präsident
Thomas Langheinrich. „Mit dem Digitalradio starten wir in ein neues
Radiozeitalter mit einem großem Schub bei Qualität und Bedienkomfort.
Digitalradio ist überall und jederzeit verfügbar, interaktiv und multimedial.
Das, was die heutigen Nutzer von digitalen Medien erwarten“, hob SWR-
Hörfunkdirektor Bernhard Hermann hervor.

Drei neue private Sender gehen on Air

Neben SWR1, SWR2, SWR3 und SWR4 verbreitet der Südwestrundfunk
mit DASDING und SWRinfo zwei Programme im Digitalradio, die bislang
nur in einigen Regionen über Antenne zu hören waren. Schwarzwaldradio
war bislang nur im mittleren Kinzigtal auf Sendung, mit LiveRadio und
bigFM Worldbeats gehen zwei neue private Angebote aus Baden-
Württemberg an den Start, die über UKW nicht zu empfangen sind. „Genau
das zeichnet das Digitalradio aus: Hier gibt es im Vergleich zum analogen
UKW genügend Kapazität für neue innovative Programme. Damit wird der
Radiomarkt noch vielfältiger“, so Langheinrich, der gleichzeitig auch den
Pioniergeist der Gesellschafter der privaten Sender hervorhob, die in eine
neue Technologie investieren.

Zwei Drittel der Baden-Württemberger können Digitalradio empfangen

Die neun digitalen Radio-Programme werden zunächst über elf
Senderstandorte in Baden-Württemberg ausgestrahlt und sind auch im Auto
etwa auf A5 oder A8 fast durchgehend empfangbar. Damit können Hörer in
allen Ballungszentren mit der Rheinschiene über Karlsruhe bis Freiburg,
der Kurpfalz sowie der Regionen Stuttgart und Ulm die neuen Angebote mit
einem entsprechenden digitalen Radiogerät hören. Versorgungslücken
bestehen in dieser ersten Ausbaustufe vor allem im Schwarzwald, der
Schwäbischen Alb und in der Bodenseeregion. Der Südwestrundfunk wird
bis Ende des Jahres zusätzliche Regionen in Baden-Württemberg mit seinen
SWR-Pogrammen versorgen. "Bereits heute gibt es intelligente neue
Radiogeräte auf dem Markt, die für verschiedene Übertragungstechniken
geeignet sind, so dass der Hörer bequem sowohl seine bisherigen
Lieblingsprogramme als auch das neue Angebot im Digitalradio empfangen
kann“, so Hermann.

Digitale Radiogeräte ab 40 Euro

Digitalradio bietet nicht nur einen besseren Klang als herkömmliches Radio,
mit passenden Geräten sind auch weitere Zusatzdienste wie Informationen
zum Musiktitel, CD-Covers oder Wetterberichte abrufbar. Auch im Auto
sind über entsprechende Radios zusätzliche Verkehrsberichte, Informations-
und Navigationsdienste, Mauttarife oder Benzinpreisinformationen wählbar.
Einstiegsgeräte kosten ab 40 Euro.


Es folgen Infos zu den neuen digitalen Radioprogrammen.

von Manfred Z - am 24.05.2012 17:24
ich habe heute mal auf dem Parkplatz des Seminarzentrum Boucher Höhe in 73630 Remshalden-Bouch mit meinem Philips AE5230 gescannt.

Es wurden 92 Programme mit einem Durchlauf eingelesen :spos:

Folgende Programme waren zu empfangen:

5C
Deutschland
(D__00188) DAB+-Multiplex von Media Broadcast:
90elf - Dein Fußballradio (64 kbps DAB+)
90elf Livespiel 1 (zeitweise)
90elf Livespiel 2 (zeitweise)
90elf Livespiel 3 (zeitweise)
90elf Livespiel 4 (zeitweise)
90elf Livespiel 5 (zeitweise)
Absolut Radio (72 kbps DAB+)
sunshine live (72 kbps DAB+)
Deutschlandfunk (128 kbps)
Deutschlandradio Kultur (128 kbps)
DRadio Wissen (56 kbps DAB+)
Dokumente und Debatten (40 kbps DAB+)
ENERGY (72 kbps DAB+)
ERF Plus (72 kbps DAB+)
KISS FM (72 kbps DAB+)
Klassik Radio (72 kbps DAB+)
LoungeFM (72 kbps DAB+)
RADIO BOB! (72 kbps DAB+)
Radio Horeb (48 kbps DAB+)

7B
Hessen 1
(D__30122) DAB+-Multiplex des HR
hr1 (112 kpbs)
hr2-kultur (144 kbps)
hr3 (112 kbps)
hr4 (112 kbps)
hr-iNFO (112 kbps)
You FM (112 kbps)

7D
Ensemble SMC AG/SRG Deutschsprachige Schweiz, Kanal 7D/194.064 MHz (Band III) EID 4002
Programmlogo Programm-Name Übertragungsart
LIFECHANNEL+ DAB+
RADIO INSIDE+ DAB+
ENERGY ZÜRICH+ DAB+
ENERGY BASEL+ DAB+
EVIVA+ DAB+
TOP TWO+ DAB+
RADIO TOP+ DAB+
RADIO SUNSHINE+ DAB+
RADIO 24+ DAB+
RADIO ONE-O-FIVE+ DAB+
RTS-ESPACE 2+ DAB+
SWISSMOUNTAINHOLIDAYRADIO+ DAB+
RADIO MARIA+ DAB+
RADIO CENTRAL+ DAB+
RADIO ARGOVIA+ DAB+
RTS-OPTION MUSIQUE+ DAB+
RETE TRE+ DAB+
DRS 4 News+

8D
Baden-
Württemberg 2
(D__00235) DAB+ Block des SWR
SWR1 BW (192 kbps)
SWR2 BW (120 kbps, DAB+)
SWR3 (120 kbps, DAB+)
SWR4 BW (120 kbps, DAB+)
SWRinfo (192 kbps)
DASDING (120 kbps, DAB+)
Programmbegleitende Zusatzinformationen (DAB+)

9D
Baden-
Württemberg 2
(D__00234) DAB+ Block des SWR
SWR1 BW (192 kbps)
SWR2 BW (120 kbps, DAB+)
SWR3 (120 kbps, DAB+)
SWR4 BW (120 kbps, DAB+)
SWRinfo (192 kbps)
DASDING (120 kbps, DAB+)
Programmbegleitende Zusatzinformationen (DAB+)

11A
Rheinland-
Pfalz 1
(D__00217) DAB+-Multiplex der Digital Radio Südwest:
SWR1 Rheinland-Pfalz (160 kbps)
SWR2 (Rheinland-Pfalz) (120 kbps)
SWR3 (120 kbps)
SWR4 Rheinland-Pfalz (120 kbps)
DASDING (120 kbps)
SWRinfo (128 kbps-M)
bigFM WorldBeats (72 kbps)

11B
Baden-
Württemberg 1
(D__00201) DAB+ Block der Digital Radio Südwest
SWR1 BW (160 kbps)
SWR2 BW (120 kbps, DAB+)
SWR3 (120 kbps, DAB+)
SWR4 BW (120 kbps, DAB+)
DASDING (120 kbps, DAB+)
SWRinfo (128 kbps, Mono)
bigFM WorldBeats (72 kbps, DAB+)
Schwarzwaldradio (72 kbps, DAB+)
LiveRadio (72 kbps, DAB+)
Programmbegleitende Zusatzinformationen (DAB+)

11D
BR Bayern
(D__00165) DAB-Block des Bayerischen Rundfunks
Bayern 1 (Oberbayern) (160 kbit/s)
Bayern 1 (Mittel-/Oberfranken) (80 kbit/s DAB+)
Bayern 1 (Mainfranken) (80 kbit/s DAB+)
Bayern 1 (Niederbayern/Oberpfalz) (80 kbit/s DAB+)
Bayern 1 (Schwaben) (72 kbit/s DAB+)
Bayern 2 plus (Nord) (80 kbit/s DAB+)
Bayern 2 (Süd) (160 kbit/s)
Bayern 3 (160 kbit/s)
B5 aktuell (80 kbit/s DAB+)
BR Verkehr (48 kbit/s Mono)
BR-Testkanal (128 kbit/s DAB+, zeitweise BR-Klassik und Testschleife in Mehrkanalton)

12D
Bayern
(D__00008) DAB-Block der Bayern Digital Radio:
BR-Klassik (192 kbit/s)
B5 plus (96 kbit/s Mono)
Bayern plus (128 kbit/s)
on3-radio (128 kbit/s)
Rock Antenne (80 kbit/s DAB+)
Antenne Top40 (72 kbit/s DAB+)
Antenne Bayern Info digital (40 kbit/s DAB+ Mono)
Radio Galaxy (160 kbit/s)
Megaradio Bayern (72 kbit/s DAB+)
rt1.in the mix (72 kbit/s DAB+)
Absolut relax(72 kbit/s DAB+)

Etwa weiter nördlch geht auch noch 12C Hessen.

von eurodab - am 08.06.2012 11:42
Hallo!

Vorbemerkung: Beinahe hätte ich das folgende Posting (das Schreiben hat nicht nur 10 Minuten gedauert) wegen Javasript versehentlich "über den Jordan" gehauen! Im letzten Moment habe ich die Gefahr erkannt und den Text zumindest in die Zwischenablage kopiert. Das war verdammt knapp....


Zitat
Funker1
...und was ist, wenn die gleiche Antenne als zweite Antenne auch auf der anderen Seite des Turmes platziert ist?


Dein Einwand hat mir keine Ruhe gelassen, da auch ich keine andere Antenne gefunden habe. Bei näherer Betrachtung ergeben sich aber durchaus logisch klingende Erklärungen. Wir "staunen" jetzt mal gemeinsam...

1.) Wenn ein Sender für "ND" koordiniert ist, bedeutet das noch lange nicht, daß auch ND gesendet wird. Gleiches gilt für Sendeleistungen, wie wir spätestens seit der DAB+ Einführung wissen. Rein rechtlich will man damit nur "Platz" schaffen, damit eine Frequenz nicht gleich in 200km Entfernung erneut koordiniert wird, Man könnte also theoretisch "aus allen Rohren feuern", will es aber besonders bei DAB nicht, da hier die alten "analogen Regeln" nicht mehr gelten.


2.) Unser forenintern abgestellter "Betriebsspion" für den Sender Vogtsburg, stereofon, hat hier im Thread gerade ein Foto gepostet, welches jetzt ja der Anlass für die Diskussion ist.

Aber schauen wir uns das Foto doch mal etwas genauer an....

Von dem Foto wissen wir nur, daß es (praktisch) genau aus Richtung Osten aufgenommen wurde.

Nun schaut euch mal die einzelnen "Tortenstücke" aus denen die drei Plattformen bestehen an. Ich sehe und zähle jeweils 7 Segmente, also besteht eine Plattform aus ingesamt 14 Segmenten. Stimmts?

360° / 14 = 25,7°

Da wir auch etwas Platz für "Dehnungsfugen" brauchen, die man auf dem Foto auch sehr gut sieht, belassen wir es dabei. Jedes Torten-Segment umschließt einen Winkel von unter 25,7°. Ich habe keine Ahnung vom Betonbau! Vielleicht sind es 25° oder 25,5°. Der verbleibene "Rest" bis 25,7° ist jedenfalls "Dehnungsfuge". Das ist sicher!

(Bei 15 Segmenten würden wir genau 24° erhalten und unsere "Torte" würde in der Theorie perfekt zusammenpassen. Dann hätten wir aber keinen Platz für "Dehnungsfugen" eingeplant. Das ist der Unterschied zwischen Theorie (die Mathematik) und Praxis (beispielsweise Bauwesen).

Annahme: Aufgrund "deutscher Baukunst" wurde der Turm exakt geplant und "eingenordet": Das erste "Tortenstück" schaut daher mit der linken Seite (von oben gesehen) genau in Richtung Norden und "überstreicht" daher den Winkelbereich (Azimuth) von:

1. 0° - 25,7°

Die anderen "Tortenstücke" folgen entsprechend im Winkelabstand von 25,7°:

2. 25,7° - 51,4°
3. 51,4° - 77,1°
4. 77,1° - 102,8°

Moment mal! Fällt euch etwas auf, wenn ihr euch das Foto von stereofon ganz genau anschaut?

Euch sollten drei Dinge auffallen:

1.) 25,7° dividiert durch 2 ergibt 12,85°
2.) Auf dem Foto schauen wir aus Richtung Osten auf den Turm und sehen genau "auf die Mitte" des vierten "Tortenstücks". Also gilt:

3 x 25,7° + 12,85° = 89,95°

Osten! Und genau aus dieser Richtung wurde das Foto gemacht! Minimaler Fehler, nicht der Rede wert...

3.) Der "Antennenausleger" für DAB befindet sich genau an der "Nahtstelle" zwischen dem vierten und fünften Tortenstück - bei rund 103°.


Mal angenommen, daß diese Antenne (hauptsächlich) in diese Richtung strahlt und einen angenommenen "Öffnungswinkel" von 180° hat (hier müssen die Antennenprifis ran, denn ich kann das Ding nicht einschätzen), dann ergeben sich durchaus bemerkenswerte Erkenntnisse, die einfach zu "handfest" sind, um sie einfach als "Zufall" oder gar "Blödsinn" abzutun.

Read on:

103° - 90° = 13°
103° + 90° = 193°

Lächerlich?

Mitnichten! Zieht auf einer Karte einfach mal eine Linie in den angegebenen Richtungen vom Sender Vogtburg aus!

Und, was seht ihr?

Ich will ja nicht "vorgreifen", aber ich sehe eine Linie, die praktisch dem (interpolierten) Grenzverlauf zwischen Frankreich und Deutschland in dieser Gegend entspricht. Lustig nicht?

Blödsinn? Zufall? Gibt es Beweise?

Natürlich gibt es Beweise für meine These! Die finden sich sogar hier im Thread, sie sind gar nicht mal so alt!

"Wrzlbrnft" hat am 15. Juni 2012 von seiner Bahnreise von "Luxembourg nach Basel SBB, linke Fensterseite (OSTEN - richtige Seite! Anm. von mir!) in einem modernisierten corail-Wagen (abgeschirmt + klimatisiert) aus den 70er- bzw. 80er-Jahren" zugebracht.

Bitte diesen Reisebericht ganz genau lesen (Colmar befindet sich genau westlich vom Sender) und dabei auch Google-Maps und die 13 / 193°-Linie im Auge behalten!

Wortmeldungen zum Thema?

Gern.

Grüßle Zwerg#8

von Zwerg#8 - am 29.06.2012 21:11
Zitat
Zwerg#8
Hallo!
[...]

Annahme: Aufgrund "deutscher Baukunst" wurde der Turm exakt geplant und "eingenordet": Das erste "Tortenstück" schaut daher mit der linken Seite (von oben gesehen) genau in Richtung Norden und "überstreicht" daher den Winkelbereich (Azimuth) von:

1. 0° - 25,7°

Die anderen "Tortenstücke" folgen entsprechend im Winkelabstand von 25,7°:

2. 25,7° - 51,4°
3. 51,4° - 77,1°
4. 77,1° - 102,8°

Moment mal! Fällt euch etwas auf, wenn ihr euch das Foto von stereofon ganz genau anschaut?

Euch sollten drei Dinge auffallen:

1.) 25,7° dividiert durch 2 ergibt 12,85°
2.) Auf dem Foto schauen wir aus Richtung Osten auf den Turm und sehen genau "auf die Mitte" des vierten "Tortenstücks". Also gilt:

3 x 25,7° + 12,85° = 89,95°

Osten! Und genau aus dieser Richtung wurde das Foto gemacht! Minimaler Fehler, nicht der Rede wert...

3.) Der "Antennenausleger" für DAB befindet sich genau an der "Nahtstelle" zwischen dem vierten und fünften Tortenstück - bei rund 103°.


Mal angenommen, daß diese Antenne (hauptsächlich) in diese Richtung strahlt und einen angenommenen "Öffnungswinkel" von 180° hat (hier müssen die Antennenprifis ran, denn ich kann das Ding nicht einschätzen), dann ergeben sich durchaus bemerkenswerte Erkenntnisse, die einfach zu "handfest" sind, um sie einfach als "Zufall" oder gar "Blödsinn" abzutun.

Read on:

103° - 90° = 13°
103° + 90° = 193°

Lächerlich?

[...]



tolle berechnungen & hut ab vor dier mühe! stimmt aber leider nicht.
die antennen haben einmal 30° und einmal 150° in hauptstrahlrichtung.
zumal in der öffentlichen bnetza datenbank der 5C auch in D angeben ist, auch wenn dieser auf einer höhe von 70m angegeben ist, wird mit auf der alten 11B antenne gesendet. was diese hier ist , mit max 2kW belastung.

dazu gibts auch einmal eine karte und ein bildchen:

Freiburg - Vogtsburg - Totenkopf

5C D 2kW


"11B antenne, mit 5C integriert"




Zitat
stereofon
Da oben wird ständig gebaut und verändert, nur in Sachen DAB war bis auf das besagte Ding nichts zu sehen. Dafür ein großer Container mit Senderschrott, jede Menge Leute und auf der alten Schüsselplattform wurde eine neue Sat-Schüssel montiert, keine Ahnung wozu.

][/url]


die 3,7m sat antenne ist für die zuführung des 11B (eurobird); die neue wird für den 5C sein, da dieser auf einen anderen satelliten liegt.

von Tesco.live - am 02.07.2012 20:07
Hallo!

Untertitel dieses Postings: "Die Fünf - C - Odyssee!" (Das reimt sich wenigstens etwas...)


Tja, der Bundesmux liegt nun auch über den Sender Vogtsburg an. Sehr schön für DAB+ "in der Fläche" im Südwesten!

Grund genug für mich, gestern nachmittag eine kleine "Testfahrt" westlich vom Sender auf deutscher Seite zu unternehmen, also von etwa Breisach über Jechtingen, Saßbach bis meinetwegen nach Weisweil. Das war geplant, auch, um die Abstrahlung in Richtung Westen auf Kanal 11B zu testen. (Siehe dazu weiter oben.)

Nun, als ich mit dem Kanal 5C im Ohr auf der B31 in Richtung Breisach (Westen) fuhr, bemerkte ich schon kleinere Feldstärkeschwankungen. Lustig wurde es dann am Ortseingang Breisach. Aussetzer! An der "Tamoil"-Tankstelle entstand dieses Bild - mit Blickrichtung Osten. Richtung zum Sender: 46° Das heißt, der Sendeturm war praktisch durch die Windschutzscheibe für meine Antenne "sichtbar".

[attachment 248 totenkopf_8600m_46deg.jpg]

Normalerweise hätte es bei dieser Entfernung (Luftlinie) von nicht einmal 9 km zum Sender "voll reindonnern" müssen. Das ist aber nicht der Fall gewesen, auch nachdem ich mein Navi, als bekannter "Störer", abgeschaltet habe und die Antenne wie wild gedreht habe.

Daraufhin habe ich meinen Plan etwas geändert, denn "Der Berg rief gerade den Zwerg zu sich!" ;) Solchen Befehlen muß man dann einfach mal folgen...

Ich bin dann also in Richtung Oberrotweil gefahren, anstatt nach Saßbach. "Der Berg" kam immer näher, die Spannung der Geschichte stieg, nicht aber die Feldstärke. Im Gegenteil. Dort befindet man sich praktisch schon unterhalb der Beams vom Sender. Auch Abschattungen haben große Wirkungen. In Oberrotweil konnte ich 5C praktisch nicht empfangen.

Bitte einen kleinen Moment noch, bevor es weitergeht! Denn ich muß diese kleine "Reisewarnung" von "stereofon" noch ergänzen:

Zitat
stereofon
Für diese Bilder braucht man so langsam eine Machete und langjährige Ortskenntnisse sowie gutes Schuhwerk.


Mein Guter, du hast ganz schön untertrieben und auch noch etwas wichtiges vergessen! :D

------------ 8< --------------

- Machete. Zwerg-Rating: erforderlich

Man sieht den Turm vor lauter Bäume im Wald nicht! Das GPS sagt meinetwegen, daß sich der Turm in 1234 Meter in Richtung 123 Grad befinden "muß". Das stimmt - ganz sicher sogar! Aber man sieht nicht einmal die Turmspitze, sondern nur Wald, Wald, Wald...

- langjährige Ortskenntnisse. Zwerg-Rating: dringend erforderlich

Oh ja! Ich komme gleich darauf zurück. ;)


- gutes Schuhwerk. Zwerg-Rating: GANZ dringend erforderlich!

"Gutes (festes) Schuhwerk" bis über die Knöchel sollte man bei "Touren" (ihr merkt, ich vermeide strikt die pösen Wörter "Spaziergang", "Wanderung" oder "Radtour") im Bergland immer tragen.

Und bitte selbst im Hochsommer nicht vergessen, daß der Schwarzwald eine "Zecken-Hochburg" ist!

http://de.wikipedia.org/wiki/Zeckenstich
http://de.wikipedia.org/wiki/Borreliose

Also dort bitte nicht mit kurzen Hosen, T-Shirt und Sandalen rumrennen, auch bei 30° Celsius nicht!

Am besten ist eine Kopfbedeckung wie bei der Feuerwehr (oder wie bei den "Ledernacken", wenn euch das cooler erscheint), geschlossene Klamotten und unten "über" den Schuhen "zusammengebundene" Hosenbeine. Ja, ihr seht dann zwar aus aus, als wollt ihr gerade "in den Krieg" ziehen, euch können "Insekten aller Art" aber kaum etwas anhaben. Auch Zecken nicht. Und das ist der Punkt.


Jetzt ruft "der Berg" wieder, denn wir wollen hier ja auch etwas Spaß haben!

Zitat

- langjährige Ortskenntnisse. Zwerg-Rating: dringend erforderlich

Oh ja! Ich komme gleich darauf zurück. ;)


Ja, in Oberrotweil fing ja auch alles gut an. Am Ende des Ortes kam ein Schild "Waldparkplatz -> " - ich "donnere" also da rechts die Straße hoch...

Holla! Der Turm ist greifbar nah! Laut GPS sind es "nur" noch 2100 Meter Luftlinie. Freudig erregt mache ich ein erstes Foto:

[attachment 249 totenkopf_2100m_119deg.jpg]

"Scheiß Wald! Verdeckt mir die Sicht", denke ich so... Ich "donnere" weiter.

Tja - schlechte Beschilderung: "

von Zwerg#8 - am 03.07.2012 02:31
Hallo!


Sorry RADIO354, ich habe dein Posting von 23:26 Uhr in der Eile um 00:07 Uhr nicht gesehen. Ich war ja schon froh, daß ich heute Nacht überhaupt einen Parkplatz mit UMTS für meinen Surfstick gefunden habe, um hier überhaupt eine Meldung absetzen zu können und auch noch mein Passwort wußte... (Man möge mir also bitte die Tipfehler etwas nachsehen, die Schrift ist verdammt klein auf so einem "Aushilfs-Surfbrett"...)

Zitat
RADIO354
Hallo Radiofreunde,

Aktuell setzt immer wieder die Modulation von SWR 1 bis 4 und SWR Info auf 8 D aus.
Der Empfänger zeigt dann auch 0 Kbps auf dem Jeweiligem MP 2 Programmplatz an.
Bei den AAC gesendeten bleibt die Bitratenanzeige bei 120 kbps stehen.
Ich habe es mit 3 Empfängern verifiziert.
Ich hoffe das es Dienstag repariert wird.
MfG Det,


Ich kann das soweit alles bestätigen!

Fangen wir hinten an: Heute um 00:24 Uhr war der Ton auf 8D definitiv wieder okay. Das kann auch ein paar Minuten früher der Fall gewesen sein, denn Reset und Scan brauchen nunmal etwas Zeit.


Fakt ist, daß der Fehler während der 23 Uhr-Nachrichten zum ersten Mal auftrat. Da ich ein "Radiopannenjäger" bin, dachte ich zunächst an eine stinknormale "Panne im Studio", als mitten in den Meldungen der Ton abbrach. Dann geht bei mir alles sehr schnell, denn ich habe mit Hilfe der "ReVu"-Funktion bei den 192kBit/s von SWR1 auf 8D genau 124 Sekunden Zeit, um mein Aufnahmegerät "anzuklemmen", den ganzen (zwischengespeicherten) Spaß im "Pure-Highway" auf Anfang zu spulen und zuvor die Aufnahmetaste zu drücken. Im Normalfall kann ich so jede "übliche" Panne vollständig und ohne Überraschung aufzeichnen.

In diesem Fall hat "Revu" aber nicht geholfen, denn wie RADIO354 schon schrieb, wurden während der "Pausen" keine Daten übertragen. Meine Aufzeichnung der Nachrichten enthält also keine "Stille" (da keine Daten kamen), sondern nur einen "Schnitt", der äußerst stümperhaft wirkt. Aber das war einfach Zufall.

Wie sich diese Panne wirklich akustisch übers Radio anhörte, könnt ich euch unten ebenfalls anhören. Ich habe nix geschnitten!



Zu der aktuellen Empfangssituation in der Schweiz und speziell zum Raum Basel-Breisach mit Stand vom letzten Sonntag, äußere ich mich morgen. Ich habe das Gefühl, daß der Feldberg richtig "kastriert" wurde.





(Bitte die Dateiendung ".txt" entfernen - dann wird hoffentlich eine MP3-Datei daraus... (Kindergarten-Spielchen...)




[attachment 510 SWR_DAB_8D_02121002_2302__Nachrichten_erster_Modulationsaussetzer.mp3.txt]
[attachment 511 SWR_DAB_8D_02121002_2313__Modulationsaussetzer.mp3.txt]

von Zwerg#8 - am 02.10.2012 19:47
Die Idee kam mir am letzten Samstagabend (6.10.) auf meinem Weg nach Süden...

Also habe ich mir ein Blatt Papier genommen und immer wenn eine Autobahnausfahrt angekündigt wurde (üblicherweise 1000 Meter vorher), die Empfangsqualität auf Kanal 8D in diesem Bereich bis zur AS eingeschätzt und "Zensuren" vergeben. An einigen Stellen habe ich die Einschätzung aber auch erst nach dem Passieren der AS (max. 1km) getroffen. Das "Rastermaß" beträgt also maximal 2km.

Vielleicht kann/will ja jemand die Messpunkte mit Farben versehen und in die Prognosekarten eintragen... Cybertorte - das ist doch was für dich... ;)



Legende:
1 = Kein Empfang; Signalstärke < "Grasnabe"; Empfänger verliert evt. Sync ("Station not available" )
2 = Schlechter Empfang, starkes Blubbern; Signalqualität < 50%
3 = Guter Empfang; wenig oder kein Blubbern; mittlere Signalstärke; Signalqualität > 60%
4 = Top Empfang; ausreichende Signalstärke; Signalqualität > 90%


Autobahn Basel -> Zürich

Aarau/Frick 1
Brugg 2
Baden - West 2-3
Baden - Ost 2-3
Ditikon 1-2
Limattal 1
ZH-Afoltern 1-2
ZH-Seebach 4
Bulach 4
Kloten-Süd 2
ZH - Airport 2-3 (aber auch 1-4 *)



Autobahn ZH -> Altdorf

Den Westring Zürich kann man dabei komplett vergessen, denn da kommt ja ein Tunnel
nach dem anderen... ;)

Cham 2-3
Rotkreuz 2-3
Küssnacht 1
Arth 3
Goldau 3 (bis Autobahn bergab verläuft, dann schnell 1)
Schwyz 1
Brunnen 1-2

Danach war Schluß.




Autobahn Gotthard - Luzern - Basel


Beckenried 2 (Erster Kontakt; 100 km bis Luftlinie bis zum Feldberg)
LU-Krissern 1
Emmen 1
Sempach 1
Sursee 1
Damersellen 1
Reiden 1 (60 Autobahnkilometer bis BS)
Rothrist 1
Digten 3
Arisdorf 3-4
Liestal 1-2
Kreuz Hagnau 1

Basel-Breite 1-2
Basel-Bahnhof 1-2
St.Johann 2-3


Weiter gehts nach Norden "über die Nester" in Frankreich...
Anmerkung: Außerhalb der Ortschaften ist der Empfang viel besser. Möglicherweise
stört in den Ortschaften etwas. Keine Ahnung.

Huningue 2-3
St.Louis 3-4
St.Louis-Neuweg 1-2
Bartenheim 2
... 2 (die Nester)
Niffer 3

Nördlich von Niffer 4.


*)
Am Flughafen Zürich ist mir schon vor einiger Zeit aufgefallen, daß das Signal mitunter sehr stark schwankt. Dabei kommt es auch auf den Standort an. Das fällt also nicht unbedingt akustisch auf. Ich tippe auf Radar als Störer, konnte beim Scann "neben" den belegten Kanälen auf UKW, MW und LW aber nichts feststellen (normalerweise ein periodisch auftauchendes "Sirren", wenn der Radarstrahl meine Antenne trifft). Interferenz im SFN?

Dabei geht die Signalqualität periodisch und ganz kurz von 90% "total in den Keller" - evt. sogar bis Null.

Am letzten Samstag konnte ich mit der Stoppuhr in meinem Handy (Modus: "Rundenzeiten messen" ) jeweils zweimal hintereinander eine Periode von ziemlich exakt 60 bzw. 30 Sekunden feststellen. Eine Woche zuvor habe ich "im Kopf" 12-15s "gezählt". Möglicherweise ist die Periode also noch kleiner...





Ansonsten möchte die Gelegenheit nutzen, um die Bastler entlang der Strecke aufzurufen mit mir in Kontakt zu treten, denn ich bin kein Bastler. Ich brauche aber endlich eine anständige Außenantenne mit Magnetfuß (und 2 Meter Kabel dran) für mein "Highway" (2,5mm Klinke). Wer kann/möchte mir so eine Antenne basteln? Natürlich gegen "harte" Euros... ;)





Grüße Zwerg#8

von Zwerg#8 - am 11.10.2012 19:31
Hallo!

Hatten wir am Samstagabend/Sonntagvormittag "gehobene Bedingungen"? Wenn nicht, dann würde ich dem SWR vorschlagen wollen, nicht mehr an den Antennen auf dem Feldberg "zu drehen". Grund: Ich konnte bei meiner "Tour de Suisse" an vielen Orten eine Verbesserung um eine Stufe feststellen, bzw. Orte in die Liste aufnehmen, in denen ich zuvor keinen Empfang hatte. Ich war teilweise überrascht, weil ich an manchen Orten zum allerersten Mal Empfang hatte. Weiterhin habe ich weitere Anschlußstellen aufgenommen, die ich zuvor vergessen hatte.



Stand:13./14.10.2012
Zum Vergleich in Klammern der Stand von letzter Woche. Die subjektive Verbesserung ist sehr auffallend...

Legende:
1 = Kein Empfang; Signalstärke < "Grasnabe"; Empfänger verliert evt. Sync ("Station not available" )
2 = Schlechter Empfang, starkes Blubbern; Signalqualität < 50%
3 = Guter Empfang; wenig oder kein Blubbern; mittlere Signalstärke; Signalqualität > 60%
4 = Top Empfang; ausreichende Signalstärke; Signalqualität > 90%


Autobahn Basel -> Zürich

Liestal 4
Rheinfelden-West 4
Rheinfelden-Ost 3
Eiken 1

Frick 2 (1)
Brugg 3 (2)
Baden - West 4 (2-3)
Baden - Ost 3 (2-3)

Neuenhof 3
Wettingen 3
Spreitenbach 2-3

Dietikon 2-3 (1-2)
Limmattaler Kreuz 1-2 (1)
ZH-Affoltern 3-4 (1-2)
ZH-Seebach 4 (4)
Bulach 4 (4)
Glattbrugg 4
Kloten-Süd 3-4 (2)
ZH - Airport 3-4 (2-3)


Autobahn ZH -> Altdorf


> Den Westring Zürich kann man dabei komplett vergessen,
> denn da kommt ja ein Tunnel nach dem anderen... ;)

Schon richtig, aber "dazwischen" gibt es auch kurz "freie" Stellen...

Urdorf Ost 3-4
Urdorf Süd 3-4
Birmensdorf 3-4
Affoltern a.A. 3

Cham 3-4 (2-3)
Rotkreuz 2-3 (2-3)
Küssnacht 1-2 (1)
Arth 3-4 (3)
Goldau 4 (3)
Schwyz 2-3 (1)
Brunnen 2 (1-2)

Sisikon 2
Tellsplatz 3 (große Überraschung)
Flüelen 1


Damit sind wir praktisch an der Südspitze des Vierwaldstädtersees (bei Altdorf) angekommen und fahren auf der A2 wieder in Richtung Norden...

Autobahn Gotthard - Luzern - Basel

Bolzbach 1 (erster Kontakt; Mux wird eingelesen)
Beckenried 1 (2)

Bouchs 1
Stans-Süd 1-2
Stans-Nord 2
Hergiswil 2
LU-Horw 1

LU-Kriens 1 (1)
Emmen-Nord 1 (1)
Rothenburg 1
Sempach 1 (1)
Sursee 1 (1)
Dagmersellen 1 (1)
Reiden 1 (1)
Wiggertal 1
Rothrist 1 (1)

Diegten 3 (mit starken Schwankungen) (3)
Sissach 1
Arisdorf 3-4 (3-4)
Verzweigung Augst 1-2
Raststätte Pratteln 2-4 (Starke Schwankungen)

Basel St.Jakob 1
Basel-Breite 2 (1-2)
Basel-Bahnhof 2-3 (1-2)
St.Johann 2-4 (2-3)


Weiter gehts nach Norden "über die Nester" in Frankreich...
Anmerkung: Außerhalb der Ortschaften ist der Empfang viel besser. Möglicherweise
stört in den Ortschaften etwas. Keine Ahnung.

Huningue 3 (2-3)
St.Louis 4 (3-4)
St.Louis-Neuweg 2-3 (1-2)
Bartenheim 2-3 (2)

Ich bin diesmal auf die A35 abgebogen.

AS Kembs 2-3 (Das war früher™ m.E. mal besser...)
Nördlich AS Rixheim volles Programm (4).

von Zwerg#8 - am 14.10.2012 21:03
hier etwas neues von der LFK in BW:

Man beachte den letzten Satz!

Zitat


.: 20/12

Datum: 15.10.2012

Mehr Gehör für gesellschaftliche Gruppen
Änderung des Landesmediengesetzes stärkt LFK-Auftrag zu Vielfalt und Regionalität


LFK plant Digitalisierungsschub für Freie Radios in Baden-Württemberg

Stuttgart, 15.10. 2012. Nicht Kommerzielle Lokalradios (NKL) in Baden-Württemberg sollen nach dem Willen des Präsidenten der Landesanstalt für Kommunikation (LFK) in Zukunft mehr Geld für ihre eigen gestalteten Sendungen erhalten. Bei einer Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Stuttgart kündigte Thomas Langheinrich an, sich hierfür bei den Gremien der Landesmedienanstalt
einsetzen zu wollen. Langheinrich stellte aber auch klar, dass die Freien Radios in der Zukunft stärker neue digitale Übertragungswege und -plattformen nutzen müssen. „Gemeinsam mit den Beteiligten wollen wir ein Konzept diskutieren, das den Übergang des Radios in die digitale Welt beschleunigt und fördert“, so der LFK-Präsident. Als einen Baustein könne er sich vorstellen, dass die freien Radios ab 2014 zusätzlich landesweit mindestens einen gemeinsamen Digitalradio-Kanal
(DAB +) erhalten könnten.

Gleichzeitig stellte der LFK-Präsident in Aussicht, dass er offen für neue Radioinitiativen sei. In der digitalen Welt könnte die Zahl der NKLs in Baden-Württemberg bei vorherrschendem lokalem Interesse noch steigen. So sei die Ausschreibung eines rein digitalen Hörfunkangebotes in einer Region möglich, in der bisher aufgrund fehlender UKW-Kapazität kein Freies Radio auf Sendung sei. „Für Initiativen und gesellschaftliche Gruppen bietet sich so die Möglichkeit, ihren Beitrag zum gesellschaftlichen Diskurs auffindbarer, kommunikativer und damit relevanter zu gestalten.“

Langheinrich lobte das Engagement der über 3500 Radiomacher im Land, die zum überwiegenden Teil ehrenamtlich Sendungen gestalten und pro Tag durchschnittlich zehn Stunden neues Programm produzieren. „Ich möchte, dass bei den neuen digitalen Möglichkeiten die NKLs vorne mit Qualität dabei sind“.

Hintergrund der Überlegungen zur Zukunft der Freien Radios in Baden-Württemberg ist eine Änderung des Landesmediengesetzes, die vergangene Woche in erster Lesung vom Landtag beschlossen wurde. Unter anderem sollen die bisherigen gesetzlichen Förderhöchstgrenzen für Nichtkommerzielle Lokalradios wegfallen und der Weg in die Digitalisierung des badenwürttembergischen
Rundfunks durch einen erhöhten Etat der Landesanstalt für Kommunikation
geebnet werden. Neben der Infrastruktur-Förderung regionaler kommerzieller Fernsehsender und der Förderung von Medienkompetenz-Projekten insbesondere für Kinder und Jugendliche könne die LFK jetzt auch mehr für die Freien Radios tun. „Wir sind der Landesregierung und dem Landtag für die Novellierung des Landesmediengesetzes sehr dankbar“, sagte Langheinrich.


Insgesamt 12 freie Radios senden in den Regionen Freiburg, Schopfheim, Karlsruhe, Baiersbronn / Freudenstadt / Horb, Mannheim / Heidelberg, Tübingen, Stuttgart, Ulm und Schwäbisch-Hall / Crailsheim. Ihre Arbeit wird mit insgesamt 800.000 Euro von der LFK unterstützt.


von drahtlos - am 16.10.2012 16:07
Hier ist der volle Wortlaut der Rede vom 12. Oktober:

http://www.lfk.de/fileadmin/media/pdf/Rede_Langheinrich_freies_radio_12_10_2012.pdf

Auszüge:

Zitat

Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Gremien der Landesanstalt für
Kommunikation in Zukunft den NKL’s anbieten werden sie bei ihrem
Weg ins digitale zu unterstützen um ihre Relevanz zu erhöhen. An
Ideen, da bin ich mir sicher, fehlt es den Radiomachern nicht.

Lassen Sie uns gemeinsam ihre Inseln mit digitalen Andockstationen
versehen, damit Ihre Besucher sie schnell und einfach und vor allem
smart finden und die Beiträge und Inhalte, die Sie als Macher
produzieren, wann immer sie wollen abrufen und direkt kommentieren
können. Denn das ist die Zukunft und ich möchte gerne, dass die
NKLs hier vorne mit Qualität dabei sind.

Das heißt auch, dass gerade die NKL’s den überkommenen analogen
UKW-Verbreitungsweg so schnell wie möglich hinter sich lassen
sollten. Das ist nicht morgen schon so weit, aber die digitale Zukunft
kommt.

Sie bietet auch die Chance eine für die Zielrichtung der NKL im Grunde
unnötige Geldvernichtungsmaschine – das ist die UKW-Verbreitung
zu überwinden. Allein etwa 400.000 Euro könnten ins Programm ins
Radiomachen fließen, wenn man die Verträge mit dem kommerziellen
Sendenetzbetreiber kündigte.

Lassen Sie mich weiter ins Unreine denken: Vielleicht bietet sich durch
diese neuen digitalen Möglichkeiten auch die Chance in anderen Teilen
Baden-Württembergs, gesellschaftlichen Gruppen und Initiativen, die
bislang aufgrund fehlender analoger UKW-Frequenzen keinen
Abspielkanal für ihr freies Radio hatten, über neue, moderne, rein
digitale Plattformen ihren gesellschaftlichen Diskurs auffindbarer,
kommunikativer und damit relevanter zu gestalten?

Wir könnten uns überlegen dazu mit der Ausschreibung eines neuen
lokal definierten NKL dort zu beginnen, wo es bisher kein NKL gibt.

Und noch etwas anderes könnte möglich werden: 2014 steht aller
Voraussicht nach ein DAB plus-Multiplex landesweit zur Verfügung. Ein
Platz darauf könnte für ein best of Programm aller NKL’s in Baden-
Württemberg reserviert werden.


Wenn ich bisher nur ins Unreine denken kann, dann hat das natürlich
einen Grund. Denn bislang gibt es im Landesmediengesetz ein
rechtliches Stoppschild
, das es verbietet, mehr als 10 Prozent der LFK-
Mittel aus Rundfunkgebühren, round about 800.000 Euro pro Jahr, für
die Verbreitung und zur Sockel- und Projektförderung der NKLs zu
verwenden.

Die Landesregierung - und an dieser Stelle danke ich Ihnen,
Frau Ministerin Krebs natürlich sehr - , hat nun durch eine Änderung
des Landesmediengesetzes
zum einen den Fall der 10 Prozent-Grenze
in Aussicht gestellt und zum anderen eine Etat-Erhöhung der LFK-
Mittel auf den Weg gebracht. Gestern hat der Landtag in erster Lesung
grünes Licht gegeben. Danke auch den Abgeordneten, die daran
mitgewirkt haben.


von Manfred Z - am 17.10.2012 15:49
Zitat
CBS
Nach vielen Wochen konnte ich nun testen, wie der Feldberg hier im Markgräflerland nach der Antennenabsenkung noch geht. Ergebnis kurzum: Bescheiden!



Wenn du keinen Fehler an deiner Antennenzuleitung finden kannst und ich auch nicht, dann bleibt nur der Schluß, daß der Feldberg massiv den Boden aufheizt. (Aktuell 18°C, leicht wolkig ;))

Nein, jetzt mal ernsthaft: Ich bin praktisch an jedem Wochenende in der Schweiz und mache dort eine kleine Rundfahrt: Basel - Zürich - Altdorf - Luzern - Basel.

Fakt ist, daß ich für meine "Tour de Suisse" ein Blatt ausgedruckt habe, auf dem die Autobahnanschlußstellen stehen an denen ich vorbeikomme. Ich mache sowas einmal händisch, auch ein zweites Mal. Beim dritten Mal drucke ich mir ein Blatt aus. Ich muß dann halt nur noch ganz kurz Zensuren eintragen - mein kleiner Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit in der Schweiz...

Den Ausdruck hätte ich mir aber in dieser Woche echt sparen können, denn es gibt einfach nicht viel zu berichten! Fast nur Blubber - totale Scheiße! Ein krasser Gegensatz zu den Ergebnissen vom letzten Sonntag!

Es ging schon auf der A5 in Richtung Basel los. "Normalerweise" (und das ist zumindest mir bekannt, steht aber auch hier im Forum) gibt es eine kleine "Blubberstelle" in Höhe vom Rasthof Bad Bellingen. Dort hat der Feldberg einen kleinen "Einbruch". Diesmal begann das Blubbern aber schon einige Kilometer nördlich - eine ganz böses Omen!

Viel mehr gibt es nun wirklich nicht zu berichten. Zürich-Flughafen? Toll wars nicht! Wenn man keinen Empfang hat, dann "stört" das Radio auch nicht weiter ("Gezwitscher" ) - ich habe das Radio also angelassen. Bei Arth, Goldau hatte ich auf einmal wieder Empfang auf 8D, nicht unbedingt "beifahrertauglich", aber immerhin... Dann war schnell Schluß.

In solchen Situationen stellt man sich die "Ist bei mir etwas kaputt"- Frage (Kabelbruch etc.) Kann ja mal passieren. Die Antwort darauf lautet aber definitiv "Nein!, denn auf meinem Weg nach Mailand "erschienen" die die drei Muxe dort "wie immer"! Punkt!


Auf dem Weg nach Norden (der Feldberg schaut mir dabei praktisch durch die Windschutzscheibe) war es auch nicht besser. Am Sonntag war der "erste Kontakt" (Mux wird beim Scann eingelesen) bei Ditgen, Audio kam erst 20 km vor Basel! Bei Pratteln nur Blubber!

Lustig: Basel-St.Johann, Huningue, St.Louis: Einwandfreier Empfang! Top!

A35 in Frankreich: Empfang war allgemein etwas schwächer.

Schlimm: B31 von Breisach (Luftlinie 35km bis zum Feldberg) in Richtung Bad Krotzingen: Gute Feldstärke, aber sporadisch ganz kurze (

von Zwerg#8 - am 22.10.2012 05:54
Hallo!

Hier die Ergebnisse meiner "Tour de Suisse" vom Sonntag, 04.11.2012. Ich war etws abgelenkt und habe daher erst ab Cham Kanal 8D gehört. Fehlende Stichproben sind mit N/A gekennzeichnet.

Ich habe das Kabel meiner Scheibenantenne komplett mit Alufolie umwickelt. Positiver Effekt: Mein Navi stört den DAB-Empfang nicht mehr. Ansonsten hat sich nichts geändert.



Zum Vergleich in Klammern der Stand vom 14.10.2012 und 06.10.12.

Legende:
1 = Kein Empfang; Signalstärke < "Grasnabe"; Empfänger verliert evt. Sync ("Station not available" )
2 = Schlechter Empfang, starkes Blubbern; Signalqualität < 50%
3 = Guter Empfang; wenig oder kein Blubbern; mittlere Signalstärke; Signalqualität > 60%
4 = Top Empfang; ausreichende Signalstärke; Signalqualität > 90%
N/A = Keine Stichprobe genommen


Autobahn Basel -> Zürich

Liestal (N/A) (4) (N/A)
Rheinfelden-West N/A (4) (N/A)
Rheinfelden-Ost N/A (3) (N/A)
Eiken N/A 1 (N/A)
Frick N/A (2) (1)
Brugg N/A (3) (2)
Baden - West N/A (4) (2-3)
Baden - Ost N/A (3) (2-3)
Neuenhof N/A (3) (N/A)
Wettingen N/A (3) (N/A)
Spreitenbach N/A (2-3) (N/A)
Dietikon N/A (2-3) (1-2)
Limmattaler Kreuz N/A (1-2) (1)
ZH-Affoltern N/A (3-4) (1-2)
ZH-Seebach N/A (4) (4)
Bülach N/A (4) (4)
Glattbrugg N/A (4) (N/A)
Kloten-Süd N/A (3-4) (2)
ZH - Airport N/A (3-4) (2-3)


Autobahn ZH -> Altdorf

Urdorf Nord N/A (3-4) (N/A)
Urdorf Süd N/A (3-4) (N/A)
Birmensdorf N/A (3-4) (N/A)
Affoltern a.A. N/A (3) (N/A)



Cham 3 (3-4) (2-3)
Rotkreuz 2 (2-3) (2-3)
Küsnacht 1 (1-2) (1)
Arth 2 (3-4) (3)
Goldau 2-3 (4) (3)
Schwyz 1 (2-3) (1)
Brunnen 1 (2) (1-2)
Sisikon 1 (2) (N/A)
Tellsplatte 1-2 (3) (N/A)
Flüelen 1 (1) (N/A)


Damit sind wir praktisch an der Südspitze des Vierwaldstädtersees (bei Altdorf) angekommen und fahren auf der A2 wieder in Richtung Norden...

Autobahn Gotthard - Luzern - Basel

Bolzbach 1 (1) (N/A)
Beckenried 2 (1) (2)
Bouchs (N/A) (1) (N/A)
Stans-Süd (N/A) (1-2) (N/A)
Stans-Nord (N/A) (2) (N/A)
Hergiswil 2-3 (2) (N/A)
LU-Horw 1 (1) (N/A)
LU-Kriens 1 (1) (1)
Emmen-Süd 1 (N/A) (N/A)
Emmen-Nord 1 (1) (1)
Rothenburg 1 (1) (N/A)
Neuenkirch 1 (N/A) (N/A)
Sempach 1 (1) (N/A)
Sursee 1 (1) (1)
Dagmersellen 1 (1) (1)
Reiden 1 (1) (1)
Verzweigung Wiggertal 1 (1) (N/A)
Rothrist 1 (1) (1)
Diegten 4 (3 mit starken Schwankungen) (3)
Sissach 1 (1) (N/A)
Arisdorf nach Nordportal Tunnel 3-4 (3-4) (3-4)
Verzweigung Augst 3 (1-2) (N/A)
Liestal 4 (N/A) (N/A)
Raststätte Pratteln 2-3 Schwankungen (2-4 starke Schwankungen) (N/A)
Verzweigung Hagnau 1-2 (N/A) (N/A)

Basel-St.Jakob 2-3 (1) (N/A)
Basel-Breite 2-3 (2) (1-2)
Basel-Bahnhof 3 (2-3) (1-2)
Basel-St.Johann 3-4 (2-4) (2-3)



In St.Johann (etwa an der Wendeschleife der Straßenbahn) habe ich mal schnell 11B ausprobiert: 1-2



Weiter gehts nach Norden "über die Nester" in Frankreich...
Anmerkung: Außerhalb der Ortschaften ist der Empfang viel besser. Möglicherweise
stört in den Ortschaften etwas. Keine Ahnung.

Huningue 2-3 (3) (2-3)
St.Louis 4 (4) (3-4)
St.Louis-Neuweg 2 (2-3) (1-2)
Bartenheim 2 (2-3) (2)

Weiter auf der A35...

AS Kembs 4 (2-3) (N/A)
AS Rixheim 3-4 (4) (N/A)



Normalerweise hat man ab Rixheim vollen Empfang. Am 22.10. schrieb ich:

Zitat

Schlimm: B31 von Breisach (Luftlinie 35km bis zum Feldberg) in Richtung Bad Krozingen: Gute Feldstärke, aber sporadisch ganz kurze (


von Zwerg#8 - am 05.11.2012 17:34
Und hier wie versprochen der kurze Empfangsbericht B315 Bonndorf-Stühlingen-Weizen auf die B314 in Richtung Singen.
Und wie ich mir gedacht habe schaffen es tatsächlich wohl Reflexionen in diesen Talkessel der B315, es bewegt sich zwar alles an der Grasnarbe und gibt auch noch Aussetzer, aber es ist 1-2 Balken besser wie schon vor der Feldbergabsenkung und reicht damit für Audio. Dazu hier noch eine Karte:

http://goo.gl/maps/ynHU3

Punkt A zu B - durchgehend Audio (auch vor der Absenkung und ohne Witthoh)
Punkt B zu C - ohne Audio (schon immer)
Punkt C zu D - durchgehend Audio (neu)
Punkt D zu E - ohne Audio (schon immer)
Punkt E zu F - durchgehend Audio (vor der Absenkung nur bruchstückhaft)
Punkt F zu G - ohne Audio (jetzt wird es merkwürdig, dazu gleich mehr)

Von F zu G war vor dem Witthoh und vor der Absenkung bruchstückhafter Empfang möglich, meistens zwischen 3 und 5 Balken. Nach der Absenkung bewegte sich alles nur noch bei 2-4 Balken, aber immerhin stabil. Seitdem jetzt der Witthoh dabei ist wird ab da das Signal komplett ausgelöscht, die Meldung "Unavailable" kommt. Hin und wieder springt es dann wieder auf 4 Balken und verschwindet kurze Zeit später wieder komplett. An der Abzweigung zur B314 kam dann das Signal wieder was mir wieder Hoffnung machte, fuhr dann also noch zuerst in westliche Richtung, dazu hier die nächste Karte:

http://goo.gl/maps/TyK1m

Punkt A zu B - Audio (neu mit 4 Balken, vorher immer nur 2-3 Balken)
Punkt B zu C - ohne Audio (schon immer ohne, nur hier ist jetzt neu, dass das Signal ausgelöscht wird und wieder Unavailable kommt, vorher waren es die 2-4 Balken, was meist nicht zu Audio gereicht hat, aber wenigstens ein stabiles Signal war)

Dann kam nun der Weg in Richtung Singen, dazu hier die letzte Karte:

http://goo.gl/maps/qwbHx

Punkt A zu B - ohne Audio (mit Signalauslöschung nun)
Punkt B zu C - Audio (neu, vorher nur Bruchstückhaft)
Punkt C zu D - Audio mit Aussetzern (schon immer)
Punkt D zu E - Audio (neu, vorher nur mit vielen Aussetzern)
Punkt E zu F - Audio mit Aussetzern (schon immer)
Und ab F ist bis Blumberg wieder sehr guter Empfang möglich, hier bringt der Witthoh einiges an Verbesserung was nichtmal der "alte" Feldberg geschafft hat.

Alles in allem leichte Verbesserungen bis auf die B314, da ist nun in westlicher Richtung gar nichts mehr zu machen, sehr schade, hatte mir das Gegenteil erhofft. Ohne den Wannenberg schafft man hier also nicht mal den Empfang im Auto... bei dem Verkehr, der gestern da war wundert es mich schon, warum der so eine niedrige Priorität hat.

EDIT: Achja, ich war nach Blumberg noch in Donaueschingen und bin dann noch durch Hüfingen gefahren, als ich da durch die Innenstadt fuhr, pulsierte das Signal abartig, sowas hab ich noch nie gesehen, von 5 auf 16 Balken und wieder zurück, gab zwar keine Aussetzer, aber das war schon heftig. Ansonsten ist außerhalb das Signal nun deutlich besser geworden, wenn ich mal dazu komme fahr ich noch durch die Donaueschinger Innenstadt, dort gab es bis zur Witthoh Aufschaltung auch keinen brauchbaren 8D Empfang, da gingen sogar die Schweizer Sender besser, mal schauen was sich da getan hat.

von @nd1 - am 24.11.2012 20:57
Zitat
Zwölf
Zitat
bugi
Momentan wärs ja problemlos möglich SWR 1 und SWR Info parallel in mp2 und AAC auszustahlen, bis man den Platz für anderes braucht (in 11B bliebe alles wie es ist), aber stattdesen sendet man lieber Nullbytes.

Vielleicht befürchtet man, dass dann einige Empfänger durcheinander kommen. Man müsste dann wahrscheinlich verschiedene IDs vergeben, was aber wiederum für Autoradios die auch zu UKW wechseln können, ungünstig wäre. In manchen Regionen wären dann manche SWR-Programme 5x empfangbar + UKW ...


Also ich kann den Vorschlag von bugi auch nur unterstützen. In den nordschweizer Ensembles macht man das ja auch so. Wenn ich mich jetzt nicht irre, dann kommt DRS1 in MP2 nur noch in Mono und DRS1+ in Stereo. Einen kleinen "Umstiegszwang" in Richtung DAB+ muß man schon ausüben... Und wer vor ein paar Tagen diesen DAB+Radiotest im schweizer Fernsehen gesehen hat, hat sicher die beiläufige Bemerkung vernommen, daß diese Doppelausstrahlung noch zwei Jahre weiterläuft.

Es spricht also zumindest für die SWR (eigenen)-Muxe 8D/9D nichts dagegen, es genau so zu machen. Die nötige Kanal-Kapazität ist ja da. Die Entscheidung, ob man nun SWR1 (MP2) unbedingt ein "Zwangsmono" verordnen muß, um den DAB-alt Hörern den Umstieg nach DAB+ zu "erleichtern", überlasse ich dem SWR... ;)




Mal eine andere Sache:

Ich liefere hier ja laufend Empfangsberichte aus dem Ländle, beispielsweise von der Strecke Offenburg - Schramberg - Rottweil. Ich fasse meine Berichte mal schnell zusammen:

- früher gings nicht durchgehend (das weiß hier jeder)
- dann kam Witthoh und es ging (bei mir - große Überraschung)
- eine Woche später war der Empfang schon schlechter (möglicherweise wetterbedingt)

Am 4.12. kam Ulm auf 8D hinzu.

Was ihr noch nicht wisst: Am 5.12. ging auf dieser Strecke wiederum nichts.



Die Frage an die RM-Freunde hier im Forum ist nun:

Welchen Einfluß hat Ulm/Kuhberg (10kW, ND, 584m ü.NN, 90m Ant.höhe) beispielsweise in Haslach im Kinzigtal auf das "Zwergimobil" (Ant.höhe: 2m) an der Position

48,27998
8,087456

Die beiden Angaben könnt ihr einfach in RM reinkopieren, das ist ungefähr die Ortsmitte, wobei dann eine Höhe über NN von 214,11 m in RM angezeigt wird.


Bei mir klappt das mit der "Funkstrecke" irgendwie nicht, obwohl ich eigentlich auch die "guten" SRTM-Daten auf der Platte habe. Das ist bestimmt ein Faselfehler in der Konfiguration.

[attachment 908 rm_haslach_ulm.jpg]

von Zwerg#8 - am 10.12.2012 15:00
Hallo!

Zitat
swr_fmg_g
Die notwendigen Anpassungen im 8D-Netz konnten ebenfalls bis ca. 12 Uhr durchgeführt werden.

Viele Grüße
swr_fmg_g



Das kann so nicht ganz stimmen, swr_fmg_g. Es muß auch später, genauer um 13:52:14 MEZ, "etwas" passiert sein.

Ich beziehe mich jetzt speziell auf zwei Postings von gestern...


Zitat

geschrieben von: Cyberjack
Datum: 12. Dezember 2012 13:48

So, bei mir Nähe Bregenz:

Mobil etwas durchwachsen: Da merkt man, daß hier im Zusammenspiel mit dem Wiithoh noch etwas Feintuning notwendig sein wird. Auf meinem Highway 300Di bekomme ich nicht mal bei freier Sicht zum Pfänder Vollausschlag, zumindest solange ich freie Sicht nach Westen habe.


Zitat

geschrieben von: RADIO354
Datum: 12. Dezember 2012 16:00

Mit dem Mobilempfang bin Ich nicht zufrieden.
Signalanzeigen von 45 bis 55. Meistens 50. Aber Aussetzer bei den aac Programmen bzw.
Blubbern bei den MP2 Programmen und das bei Anzeige " 50 ".


Wann genau die beiden ihre Beobachtungen gemacht haben, kann ich nicht sagen, aber auf jeden Fall vor 13:48 bzw. 16:00 Uhr.

Was ich zu dieser Zeit nicht wußte war, daß der Pfänder "on air" geht, denn ich kannte die diesbezüglichen Einträge hier im Forum noch nicht. Das wurde mir aber um 13:52 Uhr klar, denn die Empfangsanzeige im Radio sprang schlagartig fast aus dem Gehäuse... ;) Und zwar - völlig ungewöhnlich und unerwartet - etwas südlich vom Ambergtunnel auf der A14.


Und jetzt komme ich mit meiner "georeferenzierten" Audioaufnahme vom Mittwoch ins Spiel. Eigentlich sollte das nur ein erster Test werden. Darum habe ich am Pure Highway "fade on burble" aktiviert. Diese Funktion reagiert bekanntlich "sehr empfindlich" auf Störungen - genau richtig für meine Zwecke.


Die Aufnahme von SWR1 beginnt in Nüziders um 13:41:26 Uhr. Wie man sieht, "sprazelt" das am Anfang ganz schön. Etwas später wird das Signal sogar vollständig gemutet. Und dann passiert es - genau hier.

http://maps.google.de/maps?q=47%C2%B013.5599%27+9%C2%B037.6463%27

Mit einem Schlag habe ich vollen Empfang - "volle Kanone". Der Pfänder ist da!

[attachment 915 8d-test_zoom.gif]

Die Aufnahme endet um 15:52 Uhr in Espasingen. Und wie man sieht, gibt es nach 13:52 Uhr nicht einen einzigen "Sprazler". Das dürfte für RADIO354 eine interessante Information sein.

[attachment 916 8d-test_full.gif]

Grüßle Zwerg#8

von Zwerg#8 - am 13.12.2012 19:16
Zitat
Peter Schwarz
Nein! Jetzt fängt hier wieder ein Gelbfüssler an, seinen Minderwertigkeitskomplex auszuleben...:rolleyes:
Naja, manche brauchen halt länger, um solche Sachen wie eine Länderfusion zu überwinden. :D


Moment Peter, nicht so voreilig! Ich bin Sachse - und (noch) stolz drauf - bin aber vor mittlerweile 10 Jahren in Südbaden gelandet. Da ich kein "Einheimischer" bin, habe ich eine sehr gesunde Distanz zu allen Dingen, die hier im Ländle passieren - z.B. wenn ich das Wort "Spätzle" höre oder lese!

Allen Touristen wird in fast allen Gaststätten des Landes "eingeredet", daß "Spätzle" die "landestypische Beilage" für ein Mittagessen ist. Das ist falsch - sondern nur billig und einfach für die Gastronomen! Reine Abzocke!

Glaubt hier ernsthaft jemand, daß man in Südbaden (privat) nur Spätzle frisst? Nicht doch. Privat gibt es sehr oft(!) ganz normale "Salzkartoffeln" oder "Klöse"!


Verehrte Besucher des Landes Baden-Württemberg!

Bitte verlangen Sie in Zukunft in allen Gaststätten mit Nachdruck nach "normalen Salzkartoffeln" (Standardantwort: "Wir haben dann aber nur Bratkartoffeln." ) oder "Klöse", damit diese "Spätzle-Touristen-Abfütterungs-Scheiße" endlich mal aufhört! Ich kann dieses Zeug echt nicht mehr sehen, essen oder riechen! Und sagen Sie dem Kellner bei dieser Gelegenheit auch gleich, daß er diese industriell gefertigten "Hartgummi-Kartoffeln" aus der METRO gar nicht erst anzubringen braucht, da sie sich nicht leicht mit der Gabel zerdrücken lassen - und lieber im hohen Bogen "wegspringen"! Die taugen echt nur für die Zubereitung von Bratkartoffeln - da zerfallen sie beim braten wenigstens nicht. Igitt - so eine Schande für das "Urlaubsland" BaWü!

(Achtung! Ich kriege jetzt die "Kurve" ;))

Aber wir können in BaWü auch etwas stolz sein - zumindest auf den bisherigen Ausbau des DAB Sendernetzes des SWR. Nochmal: Sendernetz des SWR!

Nur der SWR leistet sich ein eigenes Sendernetz, was sich eindrucksvoll in den Bitraten auf 8D/9D manifestiert. Alle anderen ÖR-Anstalten mieten sich ein und "geizen" daher mit den Bitraten. Damit klingt man rein theoretisch nur "etwas" besser als die Privaten. Schaut zum NDR, RBB, WDR, MDR... Wenn die Angaben stimmen, "fährt" nur HR2 (144 kBit DAB+) eine höhere Bitrate.


@wolfgangF:
> Es war halt schlicht ein Fehler ausgerechnet SWRinfo
> als "DAB-Zugpferd" zu sehen (wie damals vom
> Intendanten gesagt)

Das weiß ich nicht. Ich weiß nur, was der PD oder so damals gesagt hat:
http://www.radioforen.de/index.php?threads/swr-startet-nachrichtenwelle-swr-info-%C3%BCber-dab.33565/page-4#post-577190

Leider ist die Sendung "Der Abend" vom 10.01.2012 ("Schöne neue Radiowelt" ) nicht so einfach zu finden. Ich hab den Podcast jedenfalls nicht.

http://www.google.de/search?q=509643.6444m.mp3

von Zwerg#8 - am 10.01.2013 05:15
Etwa OT, aber dennoch interessant:


Zitat
wolfgangF
Danke für Eure Antworten! Obwohl ich Freiburg eigentlich gut kenne sagte mir der Schönberg nichts.


So ging es mir bis vor wenigen Tagen auch. Nachdem Lehen aus dem DAB-Rennen raus war, dachte ich, daß dieser kleine Sendemast am Kaiserstuhl (irgendwo im Wald nördlich von Ihringen) gemeint ist.

Lustig wirds, wenn man Fotos vom Sender sucht. Selbst unser sonst so fleißige "Manager" hat wohl keine Fotos vom Sender. Auf "Senderfotos-BW.de" findet man jedenfalls nichts.


Das aktuellste (und hochaufgelöste) Foto (Anfang März 2013) findet man in Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Sender_Freiburg-Sch%C3%B6nberg

Aus dem Wiki-Artikel merken wir uns nur mal die Polarisation der drei übertragenen Fernsehprogramme aus alten Analogtagen: Horizontal.


Anfang Januar 2013 erschien ein Artikel in der "Badische Zeitung".
http://www.badische-zeitung.de/ebringen/neuer-mast-auf-dem-schoenberg--67794705.html
Auf dem Foto (das könnt ihr anklicken und downloaden) sieht man beide Sendetürme friedlich nebeneinander stehen.

Und dann gibt es noch diesen Artikel
http://fudder.de/artikel/2007/07/17/was-wird-aus-dem-schoenbergturm/
der ebenfalls ein einigermaßen brauchbares Foto des Senders aus dem Jahr 2000 enthält.


Sodele, wenn man diese drei Fotos nebeneinander öffnet, einigermaßen genau skaliert und vergleicht, sieht man einige interessante Dinge. Kleiner Tip am Rande: Das aktuelle Foto aus Wikipedia nochmals öffnen, um 90° nach links drehen und dann auf den am Boden liegenden Betonmast zoomen. Dann sieht man auch diese alten DAB-Antennen im Dreck liegen...

[attachment 1342 schoenberg_alte_dab_antennen.gif]

Ihr werdet sie im "Matsch" erkennen.


Soweit die grundsätzlichen Vorbereitungen für unser "SSSS" ("Sender Schönberg Suchbild Spiel" ). ;)


Ich könnte nun unten beginnen und sagen, daß die große Sat-Schüssel für die Programmzuführung auf dem Betriebsgebäude zwischen Januar und März 2013 abgebaut wurde. Die braucht heute ja auch niemand mehr...

Und so hangeln wir uns Meter für Meter höher. Und damit komme ich zurück auf die horizontale Polarisation. Ich sehe in den beiden alten Fotos nur diese zwei (7-Element?) Yagis, die horizontal polarisiert angebracht sind. Aber vielleicht habt ihr ja eine Erklärung. Hat man die Fernsehkanäle 51 (2kW), 35 und 39 (10 Watt? Stimmt diese Angabe im Artikel? Was will ich mit nur 10 Watt? Das ist doch lächerlich...) über diese Gruppe gesendet?


Und nun schauen wir mal auf die DAB-Antennen in den drei Aufnahmen:


Diese alten

[attachment 1342 schoenberg_alte_dab_antennen.gif]

Antennen sind zunächst auf den neuen Turm gewandert (Oben an der Mastspitze). Das ist eindeutig auf dem Foto vom Januar 2013 zu sehen. Und ja, man hat sie danach (bis März) nochmals gegen die Antennen auf dem aktuellen Foto vom Sender ausgetauscht. Die Fotos lügen nicht.


Es gibt noch weitere interessante Dinge zu sehen, z.B. die beiden verkleideten Parabolspiegel in der Mitte des Turms. Der große Spiegel könnte durchaus in Richtung "SWR-Funkhaus in Freiburg" zielen. Das ist aber unsicher - nur eine Vermutung.



Fakt ist, daß das Foto von Anfang März 2013 vor der Aufschaltung auf 8D entstand und meiner bescheidenen Meinung nach nicht den aktuell gültigen "Ausbau" des Senderstandorts widergibt. Man muß ja die Frage stellen, wie das neuerdings abgestrahlte DAB+ Signal zum Sender kommt. Ich würde hier eine Richtfunkstrecke nach FR-Lehen (also einen Parabolspiegel in Richtung "Sendezentrum" ) vermuten. Den sehe ich aber nicht.

Wir brauchen neue Fotos! ;)


Kann man problemlos mit dem Auto zum Sender fahren? Ich würde mich ja opfern...

von Zwerg#8 - am 12.04.2013 18:57
Hallo!

Hatten wir am Dienstag/Mittwoch irgendwelche positiven Effekte, oder hat der SWR auf 8D die Leistung erhöht? Ich zitiere mich zur Einstimmung zunächst mal selbst:

Zitat
Zwerg#8
Ich habe mit meinem Bericht etwas gezögert, denn laut Prognosekarte vom Sender Witthoh sollte in der Gegend wo ich rumgegondelt bin eigentlich "nichts" ankommen. Und irgendwelche Überreichweiten fallen nachts um 2 Uhr ja eigentlich auch als Ursache aus.

Fakt ist aber, daß ich am Mittwoch gegen 2 Uhr auf der Strecke Offenburg - Schramberg - Rottweil mit meiner berüchtigten Scheibenklebeantenne zum allerersten Mal durchgehenden Empfang auf 8D hatte! Nur an diesem Steinbruch kurz vor Schramberg (Rappenfelsen) blubberte es mal kurz. Die Signalstärke war nicht berauschend, die Signalqualität reichte aber immer aus, um SWR1 (MP2) praktisch störungsfrei zu empfangen.

Normalerweise ist mit meiner Antenne spätestens bei Wolfach "Schluß mit Lustig". Erst nach Schramberg gehts dann wieder.



Das ist die Geschichte, die ich damals erzählt habe. Normalerweise bricht der Empfang bei Haslach ganz schnell weg. So auch am letzten Dienstag. Ich habe also - wie immer - in Haslach auf UKW umgeschaltet, um beim "Kopfhörer" weiter zur Musik von Robert Plant (der hatte Geburtstag) "abzuhotten". Mein Pure-Highway mit der lächerlichen "Drahtschleife" (Das ist wichtig!) als Antenne lief derweil weiter...

Nach ein paar Minuten schaue ich zufällig auf das Display vom Highway: Gut 8-10 Balken und Signalqualität über 80. "Häaa? Das gibt's doch nicht?"

Ich schalte wieder auf DAB und bleibe natürlich dran. Glasklarer Empfang.

Wenn ich euch sage, daß mir die "Kinnlade" runtergefallen ist, dann könnt ihr euch sicher sein, daß ich auch sehr überrascht war! Solch hohe Signalstärken habe ich dort noch nie gesehen!

Natürlich gab es auch Aussetzer, z.B. in Hinterlehengericht. Aber der Pegel war dann gleich wieder da. Zunächst dachte ich, daß der Sender Schramberg in Betrieb gegangen ist und ich habe mich schon geärgert, daß ich diese "News" hier im Forum nicht sofort posten kann!

Der Sender in Schramberg läuft natürlich nicht, wie ich etwas später feststellte. Aber der Pegel war da - und zwar schon "unten" in Schramberg. Nicht erst, wenn man den Ort über die Serpenine der Bundesstraße wieder verlässt.

Was war da los? Gibt es zufällig ähnliche (überraschend positive) Empfangsergebnisse aus der Gegend? Ist euch etwas aufgefallen?

Wenn der Empfang nächste Woche auch so gut ist, kann man zumindest "Überreichweiten" ausschließen. Dann hat der SWR höchstwahrscheinlich am SFN geschraubt.

von Zwerg#8 - am 24.08.2013 10:25
Die Lfk veröffentlichte gestern mit sehr überraschenden Tatsachen die Meldung zur grössten Radioausschreibung in Baden-Württemberg:

http://www.lfk.de/aktuelles/pressecenter/pressemitteilungen/detail/artikel/groesste-radioausschreibung-in-baden-wuerttemberg.html

Größte Radioausschreibung in Baden-Württemberg
Karten für UKW- und Digitalradio werden neu gemischt
Alle privaten lokalen und regionalen Sender sowie das Jugendradio müssen sich neu bewerben
Ausweitung des Digitalradio-Angebotes

Stuttgart, 30.09. 2013. Trotz alternativer digitaler Empfangswege ist das analoge UKW-Radio nach wie vor der Platzhirsch beim Radio-Empfang und dominiert alle anderen Übertragungswege. 93,6 Prozent der Haushalte in Deutschland besitzen einen UKW-Empfänger.

16 UKW-Sendegebiete werden neu ausgeschrieben

Vor dem Hintergrund der Spitzenposition von UKW kommt der Neuordnung der Radiolandschaft im Südwesten eine große Bedeutung zu. Denn die Bewerbungsphase für einen landesweiten Jugendsender, 3 Regionalprogramme und 12 lokale Radios in Baden-Württemberg hat begonnen. Die Landesanstalt für Kommunikation in Stuttgart gibt noch bis zum 20. Dezember 2013, 12 Uhr, interessierten privaten Radiounternehmen die Möglichkeit, sich als Radioveranstalter für eines der insgesamt 16 Sendegebiete in Baden-Württemberg zu bewerben.

„Wir können beim Blick auf das Erreichte mit dem gegenwärtigen Angebot an privaten Radioprogrammen im bundesweiten Vergleich sehr zufrieden sein“, sagte LFK-Präsident Thomas Langheinrich. Das Konzept aus 3 großen
Regionalradios und den bisher 13, zukünftig 12 Lokalradios habe sich bewährt. Auch der ganz über Baden-Württemberg verbreitete Jugendsender habe beeindruckende Hörerzahlen. „Die Radiofrequenzen gehören aber nicht
einzelnen Unternehmen, sondern der Allgemeinheit. Deshalb müssen sich jetzt alle Radiomacher dem Wettbewerbstellen“. In einem fairen, sorgfältigen Auswahlverfahren werden Vorstand und Medienrat der LFK sicherstellen, dass
die Besten auch in den nächsten Jahren die Chancen haben, mit einem gut gemachten Radioprogramm beim Hörer anzukommen“, so Langheinrich weiter.

Alle bisherigen Sendegebiete der privaten Radios bleiben erhalten mit Ausnahme des Gebietes L 11 (Landkreis Calw, Freudenstadt und Böblingen), das aufgeteilt wird.. Ab 2016 werden die Landkreise Calw und Freudenstadt dem
Lokalverbreitungsgebiet L2 und damit der Region Karlsruhe, Pforzheim, Rastatt und Baden-Baden zugeteilt; Böblingen und die Landkreise Ludwigsburg, Rems-Murr und der östliche Enzkreis bilden gemeinsam das neue Lokalverbreitungsgebiet L13.

In einem zweiten Schritt schreibt die LFK Anfang 2014 die Sendegebiete für die Nichtkommerziellen Lokalen Radios (NKL) und die Hochschulradios aus. Zum 1.1. 2016 beginnt dann für alle die neue Lizenzperiode.

Südwesten belegt beim Digitalradio vorderen Platz

Radio ist das einzige elektronische Medium, das noch weitgehend analog mit der damit verbundenen Knappheit von Übertragungsplätzen zum Hörer kommt. In Deutschland soll es mehr als hundert Millionen Empfänger geben. Doch
nicht überall werden sie auch noch alle eingeschaltet. Zwar hören 81 Prozent der über 40-Jährigen ihre Sender auf UKW. Bei der Altersgruppe der 20-29-Jährigen sinkt die UKW-Nutzung auf 70,7 Prozent. Hier geht der Trend zum digitalen Gerät. Das geht aus dem aktuellen Radio-Digitalisierungsbericht der Medienanstalten hervor, dessen regionale Zahlen am Montag in Stuttgart von der Landesanstalt für Kommunikation präsentiert wurden.

Nach dem aktuellen Digitalisierungsbericht der Medienanstalten belegt Baden-Württemberg bei den verkauften DAB-Geräten nach NRW einen Spitzenplatz. Immerhin über 310.000 Digitalradios stehen bereits von Wertheim bis Konstanz
in baden-württembergischen Haushalten. „Mit den 13 bundesweiten Sendern, den vier baden-württembergischen Programmen „bigfm Worldbeats“, „EgoFM“, „Liveradio“ und „Schwarzwaldradio“ und den sechs SWR-Angeboten ist
den Hörer im Südwesten eine vielfältige digitale Programmauswahl geboten, die einen Mehrwert gegenüber UKW bietet. Die guten regionalen Zahlen für DAB zeigen aber auch, dass die gemeinsamen Marketingmaßnahmen von
Südwestrundfunk, den privaten Anbietern und der LFK erste Früchte tragen“, so Thomas Langheinrich.

Digitalradio für mehr Sendervielfalt wird ausgeschrieben

In einen zweiten Schritt plant die Landesmedienanstalt darum die Erweiterung der digitalen Kapazität von bisher vier auf insgesamt sieben digitale kommerzielle Radioprogramme, plus zusätzlich einen eigenen Kanal für Nichtkommerzielles Lokalradio. Start der Ausschreibung für die kommerziellen Angebote ist für Oktober geplant, Sendestart für den 1. Januar 2015. „Durch die Beibehaltung der gemeinsamen Ausstrahlungsplattform (Multiplex) mit dem SWR können die Kosten für die Sender niedrig gehalten werden. Damit kann der finanzielle Spielraum der Player beibehalten werden, um die Vermarktung der eigenen Marken und Angebote voranzutreiben.“ Auch die Automobilindustrie entdeckt zunehmend das Digitalradio und bietet immer mehr DAB-Empfänger in ihren Fahrzeugen an. Aber auch neueste Navigationssysteme nutzen die DAB-Technik, um Verkehrsinfos oder Wetterdaten
ins Auto zu übermitteln. Ergänzt wird das Angebot durch individualisierte Daten per Internet. Damit können die Vorteile beider Techniken im Auto verknüpft werden.

Abschaltszenarien von UKW in Europa

Die Ausschreibung steht auch vor dem Hintergrund der beginnenden europäischen Ablösung von UKW. So planen Norwegen 2017 und Dänemark 2019 den digitalen Switch zu DAB, in Großbritanien soll noch in diesem Jahr eine
Entscheidung für einen konkreten Abschalttermin fallen. Und auch in Deutschland wird wieder über das eher langfristige Ende des analogen und begrenzten UKW nachgedacht. So hat das Bundeswirtschaftsministerium eine Studie ausgeschrieben mit den Ziel, ein Übergangsszenario von UKW zu Digitalradio auszuloten.

Die Ausschreibungsunterlagen können unter www.lfk.de „Aktuelles“ heruntergeladen werden.
Die einzelnen UKW-Radios und ihre Sendegebiete sehen Sie hier: http://www.lfk.de/programme/radio-programme.html


Meine Anmerkung dazu: Wenn rund 81% aller Altersgrupppen bzw. 70% der Jungen Radio über UKW hören, hören die restlichen 19% bzw. fast 30% ihre Radiosender digital über DAB und Webstreams, das ist viel mehr, als die meisten von uns erwartet haben.

von dxbruelhart - am 01.10.2013 21:06
So, es ist passiert. PM der LFK von heute:

Zitat

Digitalradio in Baden-Württemberg nimmt Fahrt auf
LFK schreibt Kapazitäten für drei weitere private Sender aus

Stuttgart, 25.10.2013. Der Vorstand der Landesanstalt für Kommunikation (LFK) hat grünes Licht für drei weitere private Digitalradio-Programmplätze in Baden-Württemberg gegeben und eine entsprechende Ausschreibung auf den Weg gebracht. Das digitale Angebot soll auf der Rheinschiene, in der Rhein-Neckar-Region, in der Region Stuttgart und Ulm und auf der A5 und die A8 zu empfangen sein. Ein weiterer Ausbau der Verbreitung ist vorgesehen. Bereits jetzt sind dort neben den öffentlich-rechtlichen Sendern SWR 1, SWR 2, SWR 3, SWR 4, DasDing und SWRinfo die privaten Programme bigFM Worldbeats, LiveRadio, Schwarzwaldradio und egoFM zu hören. Dazu kommen in den Großräumen Mannheim, Karlsruhe, Freiburg, Stuttgart, Heilbronn und Ulm dreizehn zusätzliche, bundesweit ausgestrahlte private und öffentlich-rechtliche digitale Radiosender. Start der zusätzlichen privaten Programmangebote im Südwesten soll Ende 2014 sein.

Möglich wird die erhöhte Programmvielfalt in Baden-Württemberg, da der Südwestrundfunk einen Teil seiner digitalen SWR-Programme von der gemeinsamen öffentlich-rechtlichen-privaten Programmplattform (Multiplex) auf eine eigene Plattform verlagert, sich gleichzeitig aber weiterhin an der gemeinsamen Plattform beteiligt. „Durch die Fortsetzung der erfolgreichen Kooperation mit dem Südwestrundfunk ist es möglich, drei weiteren privaten Sendern zu vertretbaren Kosten die Möglichkeit einer digitalen Ausstrahlung ihrer Programme zu ermöglichen. In Baden-Württemberg ziehen damit nach wie vor öffentlich-rechtliche und private Sender an einem Strang, um DAB + voran zu bringen“, erläutert LFK-Präsident Thomas Langheinrich.

Private Sender erhalten in Baden-Württemberg von der LFK eine Förderung ihrer Marketing-Aktivitäten für Digitalradio. Dazu gibt es eine sehr erfolgreiche Arbeitsgruppe, in der der SWR, die privaten Radioveranstalter und die LFK gemeinsame Marketing-Aktivitäten abstimmen und koordinieren. Gleichzeitig kündigte Langheinrich an, dass die LFK einen weiteren digitalen Kanal für nichtkommerzielle lokale Sender (NKL) und Lernradios freihalten werde.

Baden-Württemberg verfügt im Ländervergleich nach Nordrhein Westfalen über die meisten Digitalradio-Empfänger in Deutschland. Laut aktuellem Digitalisierungsbericht der Landesmedienanstalten wurden bislang knapp 3 Millionen Empfangsgeräte für Digitalradio in Deutschland verkauft, 25 Prozent davon sind in Autos eingebaut.

Der Empfang von Digitalradio ist mit zusätzlichen Geräten möglich, die es in vielen Ausführungen und Modellen im Fachhandel und in den Verbrauchermärken ab 30 Euro zu kaufen gibt.

Die Ausschreibungsunterlagen stehen unter
http://www.lfk.de/fileadmin/media/pdf/Ausschreibungen/Ausschreibung_DAB-plus.pdf
zum Download bereit.


Die Kapazitäten im 11B sollen künftig hälftig zwischen dem SWR und den Privaten aufgeteilt werden:

Zitat

Für die Übertragung der Hörfunkprogramme und Telemedien steht der Kanal 11B landesweit zur Verfügung. Von der Gesamtkapazität dieses Kanals stehen nach Maßgabe von § 9 Abs. 3 der Nutzungsplanverordnung zunächst 432 CU der Gesamtkapazität von 864 CU für Angebote des privaten Rundfunks zur Verfügung. 216 CU sind bereits an private Programme zugewiesen. 54 CU sollen für die Verbreitung von Nichtkommerziellen Lokalradios und Lernradios eingesetzt werden. In einem weiteren Schritt werden nun weitere 162 CU zugewiesen. Diese Kapazität ist Gegenstand der Ausschreibung.

Es wird eine landesweite Versorgung angestrebt. Das Sendernetz in dem ausgeschriebenen Sendegebiet versorgt zunächst nur Kernbereiche mit einem Schwerpunkt auf den Regionen
Heidelberg/Mannheim und Stuttgart, soll aber stufenweise weiter ausgebaut werden. Derzeitiger Sendernetzbetreiber dieser Kapazitäten ist bis Ende November 2014 die Digital Radio Südwest GmbH, Friolzheimer Str. 3, D-70499 Stuttgart.


Die Antragsfrist endet am 31. Januar 2014, 12.00 Uhr.

von Manfred Z - am 25.10.2013 15:56
Hallo!

Schön, daß ihr noch dran seid, denn wir sollten "Delta-T" im Auge behalten! Logisch - niemand will bei der Vorführung des Fehlers zu lange auf das Ereignis warten. Ideal wäre alsio ein "Live-Erlebnis"...

Wir brauchen also bis Montag - und bis unser Freund swr_fmg_g von der SWR-Sendetechnik überhaupt etwas machen kann - eine möglichst genaue Prognose.Das werden wir doch hinbekommen? Aber sicher!


Ich habe gestern etwas gelacht, als mir einfiel, daß in der Antike Astronomen Sonnen/Mondfinsternisse oder Priester in Ägypten die Flut des Nils vorausgesagt haben. Man hat diese Leute als Götter verehrt und mit Abgaben aller Art "besänftigt"!

Heute - 3000 Jahre später - muß ich lesen, daß das Thema eigentlich gar kein "DAB in BW - Thema" ist, was ja im Prinzip richtig ist. Scheiße - ich bekomme nicht einmal ein "SWR1-BW" T-Shirt. "Göttern" ging es also auch schon mal besser! ;)

Spaß beiseite.

Ich habe nix dagegen, wenn der Admin die ganzen Postings in einen neuen Thread umleitet. Ich konnte am 7.1. ja auch nicht wissen, daß mein kleiner "Fehlerbericht" etwas später solch große Kreise ziehen wird...




Nun wieder zu den Fakten:

Ich konnte gestern zuletzt nur noch den Aussetzer um 21:04:42 sicher dokumentieren.

Danach war ich in Richtung Mailand unterwegs. Der nächste Aussetzer - mit Delta-T = 6921 berechnet - sollte um 23:00:03 MEZ auftreten. Diesen Aussetzer habe ich aber leider verpasst, denn ich war zu diesem Zeitpunkt gerade mal 50 Meter aus dem "Gubrist"-Tunnel in Richtung ZH raus. Bevor das Radio den Kanal im Freien wieder abspielte, dauerte es auch ein paar Sekunden. Ich war einfach 15 Sekunden zu langsam. Das ist leider die "bittere" Wahrheit.

Fällt euch etwas auf? Nicht? Nach ein paar Minuten des Nachdenkens habe ich mich gestern jedenfalls überaus geärgert, weil ich den Beginn der 23 Uhr Nachrichten im SWR1 über DAB oder DVB-S nicht hören und aufzeichnen konnte!

Bin ich vollkommen irre?

Langsam! Meine Theorie gibt es gleich.


@pfaffengrunder: Deine Zeitangabe "passt" leider wirklich nicht "richtig" in die bekannte Zahlenreihe. Bitte nicht aufregen - ich rechne auf jeden Fall nach. swr_fmg_g vertraue ich in Beziehung Mathematik aber auf jeden Fall mehr. Aber auch seine "Zeiten" rechne ich nach!

Bitte nehmt in der Zwischenzeit euren Taschenrechner zur Hand und rechnet "Delta-T" aus!

Mit der gerade angegebenen Zeit (Heute, 15:48:11) und meiner letzten "sicheren" Zeitangabe (Gestern, 21:04:42), kommt ihr auf eine Zeitdifferenz von.... ?

Na, was ist jetzt?

Hey - ich mache doch jetzt nicht eure Mathe-Hausaufgaben! Etwas Elan mußt ihr schon mitbringen!

Wie swr_fmg_g schon schrieb: Die angegebene "Zeit" ist höchstwahrscheinlich ein "Ausreißer" in der "Messreihe". Das ist auch meine Meinung, denn ich schreibe und rechne mit. Ich checke aber auch die Daten von "swr_fmg_g" noch genauer. "DigiAndi" wird bei Bedarf sicher die entsprechenden Stellen aus seinen Aufzeichnungen heraussuchen. Das kann ein paar Tage dauern, ist aber sicher kein Problem.


Achso - wir müssen wirklich noch über ein kleines Detail etwas genauer nachdenken. Wie wir alle wissen, "hängt" die Wiedergabe eines Programms über DAB+ etwa 3 Sekunden hinter einem UKW-Sender. Wenn wir hier im Thread im Moment den Zeitpunkt einer "Störung" über DCF-77 sehr genau angeben, dann ist das erstmal richtig!

Nächster Denkschritt: "Wenn das stimmt, dann haben wir logischerweise ein Offset von gut drei Sekunden bei allen Zeitangaben." Um es kurz zu machen: All unsere hochgenauen Zeitangaben muß man um etwa drei Sekunden "zurückdrehen".

Moment!

Fakt: Ich habe gestern mit meiner letzten Zeitangabe - 21:04:42 (75882s) - intern weitergerechnet. Delta-T = 6921. Damit bin ich auf

23:00:03 (82803s)

gekommen. Soweit ist sicher alles verständlich.


Da ich - wie geschrieben - gerade aus einem Tunnel kam, habe ich das nicht gehört.

Warum frage ich danach?

Wenn alles "passt", dann beginnt die "Störung" genau mit dem Beginn des letzten Ton des Zeitzeichens! Und wenn das zutrifft, dann haben wir eine neue "Nullstelle" und wissen, daß sich der "Funkhaustakt" danach richtet. Sowas hätte ich erst um 0 Uhr MEZ oder 1 Uhr MEZ (0 Uhr UTC) erwartet...

Ich würde jetzt gern die Aufzeichnung von DigiAndi über DVB-S hören.









BTW: Für das Programm "SWR4-BW" kann ich mit ziemlicher Sicherheit Entwarnung geben. Kein Fehler/Aussetzer. Ja, ich habe mich seit 13:30 Uhr "geopfert" und "mitgehört"! Ich schalte jetzt ab.

von Zwerg#8 - am 19.01.2014 22:29
Viele der hier diskutierten Fragen hätte man sich sparen können, wenn man die Bekanntmachung richtig gelesen hätte. Von einer Beschränkung des Auftrages auf Baden-Württemberg steht da übrigens nichts. Lediglich die zuständige Abteilung des SWR hat ihren Sitz in BW, sodass das unter "Ausschreibungen Stuttgart" steht.

Die Bekanntmachungen über die Ausschreibungen des BR und SWR sind gleichzeitig erfolgt.

Als ich die Bekanntmachung über die Ausschreibung des BR gepostet hatte, hatte ich die des SWR bewusst nicht gepostet, weil nichts Wesentliches wie Senderstandorte angegeben ist und die Laufzeit bis ins nächste Jahr geht. Aus der Senderausgangsleistung kann man nicht auf die ERP schließen, weil das von der jeweiligen Antennenkonstellation und -zuführung abhängt. Bei Kleinsendern mit einfachen Antennen kann der Gewinn sehr niedrig sein.

Auszüge:

Zitat

Auftragsbekanntmachung - Lieferauftrag

II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer
Laufzeit der Rahmenvereinbarung
Laufzeit in Monaten: 13
Geschätzter Gesamtauftragswert über die Gesamtlaufzeit der Rahmenvereinbarung
Geschätzter Wert ohne MwSt: 913 300 EUR

II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Der Auftraggeber beabsichtigt mit dem Vorhaben "Rahmenvertrag für die Lieferung von DAB-Sendeanlagen 2014" die Beschaffung von DAB-Sendeanlagen zum Ausbau des DAB+ Netzes ab Juni 2014. Es handelt sich um Sendeanlagen mit Leistungen zwischen 750 W und 2,5 kW. Ziel der Ausschreibung ist der Abschluss einer Rahmenvereinbarung für die Lieferung, Montage und Inbetriebnahme von DAB-Sendeanlagen.

II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Laufzeit in Monaten: 13 (ab Auftragsvergabe)

Angaben zu den Losen

Los-Nr: 1
1)Kurze Beschreibung
DAB-Senderanlagen mit 750 W Ausgangsleistung.
3)Menge oder Umfang
1

Los-Nr: 2
1)Kurze Beschreibung
DAB-Senderanlagen mit 1,3 kW Ausgangsleistung.
3)Menge oder Umfang
Mindest-Abnahmemenge 7,
Geschätzte Abnahmemenge 8,
Optionale Höchstmenge 9.

Los-Nr: 3
1)Kurze Beschreibung
DAB-Senderanlagen mit 2,5 kW Ausgangsleistung.
3)Menge oder Umfang
Mindest-Abnahmemenge 2,
Geschätzte Abnahmemenge 3,
Optionale Höchstmenge 4.

IV.3.4)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
31.3.2014 - 12:00

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
12.2.2014


http://ausschreibungen-deutschland.de/155127_Rahmenvertrag_fuer_die_Lieferung_von_DAB-Sendeanlagen_2014_fuer_den_Suedwestrundfunk_2014_Stuttgart

von Manfred Z - am 06.03.2014 03:05
Zitat
Ihre Majestät
Grund für die Verschiebung ist, dass der SWR erst einmal für Neuebeschaffung (Senderequipment) u.a. an den Standorten Stuttgart, Heidelberg und Langenbrand sorgen muss (Wechsel auf Kanal 9D), und das kann wohl nicht mehr wie geplant in 2014 realisiert werden.


In Heilbronn wird 9D SWR BW wie geplant vom SWR-Sender Weinsberg starten. Dort ist 9D mit 5 kW geplant.

DAB gab es dort bisher noch nicht. Nur UKW und DVB-T.

---> http://www.directupload.net/file/d/3722/rxpnw2qx_jpg.htm


Nun wurden aber zwischen den UHF-Kästchen (ex E49 ARD; jetzt DVB-T) ganz oben und den horizontalen UKW-Doppeldipolen mit Reflektor für die 99,5 (SWR4) vertikale Band III-Antennen montiert.

---> http://www.directupload.net/file/d/3722/jzdjrxgc_jpg.htm

4-fach gestockte (!!) Doppeldipolfelder mit Rundstrahlung an diesem eher unbedeutenden Füllsender zwischen Stuttgart, Heidelberg und Waldenburg. :eek:
Also - wer's bisher nicht geglaubt hat... Der SWR macht Ernst.

---> http://www.directupload.net/file/d/3722/jnhs7x8k_jpg.htm

Eine neue horizontale LogPer-Antenne (für Ballempfang) Richtung Waldenburg ist ebenfalls neu.



DAB 5C DR Deutschland und 11B DRS BW kommen vom benachbarten DFMG-Sender Heilbronn/Schweinsberg über (nur) 2 gestockte einfache Dipole mit Richtstrahlung Innenstadt.

---> http://www.directupload.net/file/d/3722/7ihfv2df_jpg.htm


[OT]
Auf der Plattform des Aussichtsturms neben dem Sender HN/Schweinsberg...

---> http://www.directupload.net/file/d/3722/aa66jppv_jpg.htm

...hat sich ein "Habakuck" verewigt.

---> http://www.directupload.net/file/d/3722/9vnb7d8t_jpg.htm

Entweder hatte hier jemand früher das ORF-Fernsehen empfangen können oder der sehr geschätzte Kollege Habakukk war heimlich hier in der Gegend. :)
[/OT]

von Manager. - am 22.08.2014 19:01
Es gibt eine neue, sehr ausführliche PM der LFK:

Zitat

Digitalradio in Baden-Württemberg mit neuer Sendervielfalt
Viele Lokal- und Regionalsender jetzt auch landesweit zu empfangen

Stuttgart, 25.11.2014 - Ab ersten Dezember wird die Radiovielfalt in Baden-Württemberg nochmals erweitert. Denn dann sind die privaten regionalen und lokalen Programme baden.fm (Freiburg), Hitradio Ohr (Offenburg), Die neue Welle (Karlsruhe), Radio Regenbogen (Mannheim), Die Neue 107.7 (Stuttgart), Donau 3 FM und Radio 7 (beide Ulm) in ganz Baden-Württemberg im Digitalradio zu empfangen. Und damit unabhängig von ihren begrenzten Empfangsgebieten auf UKW. Dazu kommt mit VHR (Weissach im Tal), einem Radiosender mit deutschprachiger Musik, ein zusätzliches Angebot ins landesweite Digitalnetz. Als weiteres digitales Programm hat Radio Paradiso den Antrag gestellt, im Südwesten digital verbreitet zu werden. Radio Ton wird im nächsten Jahr das Angebot lokaler Sender nochmals erweitern.

Simulcast gut für digitale Bewerbung / Radio Paradiso und SWR-4 Regionalprogramme

Für den Präsidenten der Landesanstalt für Kommunikation (LFK), Thomas Langheinrich, ist der Südwesten damit wichtiger Treiber für die Digitalisierung des Radios. Bei der Vorstellung der Sender in Stuttgart sagte er: „Die baden-württembergischen Radioveranstalter gehen mit den Investitionen ins landesweite Sendernetz neue Wege und zeigen so immense Innovationskraft. Im Gegenzug bieten sich ihnen aber auch neues Hörerpotential und Vermarktungsoptionen.“

Auch das Programmangebot des Südwestrundfunks wird ab Anfang Dezember erweitert. Dann können alle SWR4-Regionalprogramme digital über DAB+ empfangen werden. „SWR4 BW als erfolgreichstes Landesprogramm in Baden-Württemberg hat lange auf den Tag gewartet, an dem wir mit allen Regionalausgaben auf DAB+ zu empfangen sein werden. Für unsere Hörerinnen und Hörer ist es egal, auf welchem Weg SWR4 zu ihnen kommt. Wichtig ist ein stabiler Empfang, ein guter Klang und die Möglichkeit, sich jetzt für eine Regionalausgabe zu entscheiden“, sagt SWR4-Programmchefin Carola Oldenkott.

Mit 38 digitalen Radioprogrammen belegt der Südwesten bundesweit einen Spitzenplatz. Nur in Bayern (73) und Berlin (40) gibt es mehr digitale Sender. Die Region Ulm profitiert von weiteren 17 digitalen Radioprogrammen, die aus Bayern zu empfangen sind.

Digitalradio – Sender sind landesweit zu hören

Die Vorteile von Digitalradio liegen neben hervorragender digitaler Klangqualität und zusätzlicher Programminformationen bei Bildern, die auf dem Radio-Display angezeigt werden. Auch in der Durchhörbarkeit der baden-württembergischen Radiosender liegen Vorteile. So sind etwa baden.fm oder SWR4 Radio Stuttgart während der Autofahrt von Freiburg bis Ulm durchgängig auf der Autobahn zu empfangen.

90 Prozent der Haushalte können DAB nutzen

Das hängt mit dem gut ausgebauten Sendernetz zusammen, das kontinuierlich erweitert wurde und wird. Das digitale Angebot ist auf der Rheinschiene von Mannheim bis Freiburg, in der Rhein-Neckar-Region, in den Regionen Stuttgart, Heilbronn und Ulm und auf der A5 und der A8 zu empfangen. Ein weiterer Ausbau der Verbreitung ist vorgesehen. Bereits seit Mitte 2012 waren dort neben den öffentlich-rechtlichen Sendern SWR1, SWR2, SWR3, SWR4, DASDING und SWRinfo die privaten Programme bigFM worldbeats, LiveRadio, Schwarzwald Radio und egoFM zu hören. Dazu kommen in den Großräumen Mannheim, Karlsruhe, Freiburg, Stuttgart, Heilbronn und Ulm zwölf zusätzliche, bundesweit ausgestrahlte private und öffentlich-rechtliche digitale Radiosender. Über 90 Prozent der Haushalte in Baden-Württemberg können so bereits Digitalradio empfangen.

Auch im Auto gewinnt DAB an Bedeutung

Nach anfänglichem Zögern setzen auch die Autohersteller jetzt konsequent auf Digitalität. So kann bei nahezu allen Neuwagen auch DAB+ als Ausstattung gewählt werden. Eine Option, die zunehmend auch genutzt wird, jedes vierte Digitalradio in Deutschland wird ins Auto eingebaut. Viele PKW sind zudem nachträglich mit einem kleinen Zusatzgerät nachrüstbar. Die Zahl der Autos mit DAB+-Gerät hat sich so binnen eines Jahres verdoppelt, so der Digitalisierungsbericht der Medienanstalten.

Auch die Verkaufszahlen der Geräte steigen an. Über 350 verschiedene Modelle sind auf dem Markt, in diesem Jahr werden nach gfk-Prognose über 800.000 digitale Radios über den Ladentisch wandern, 200.000 mehr als noch im letzten Jahr. Insgesamt sind dann fünf Millionen Endgeräte laut Digitalisierungsbericht „auf Empfang“. „Die Zahlen zeigen, dass Digitalradio im Trend liegt. Außerdem sind die Geräte extrem einfach zu bedienen. Wer sich ein modernes Radio mit DAB+ kauft, hat einfach nur Mehrwert und keine Nachteile,“ sagt Michael Reichert vom ARD-Projektbüro Digitalradio, das die Marketing-Aktivitäten koordiniert.

Marketingoffensive für das Weihnachtsgeschäft

Im Fokus des Digitalradio-Marketings ist jetzt das Weihnachtsgeschäft: Bis 15. Dezember gibt es eine ausgedehnte Kampagne in den Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg. Auf 531 Großflächen in ganz Bayern, auf Infoscreens in Einkaufszentren und weit über 200 Screens an Bahnhöfen in beiden Bundesländern wird die Programmvielfalt im Digitalradio und dessen Vorteile mit dem Claim „Ich will es einfach!“ beworben. SWR4 BW begleitet die Kampagne mit Verlosungen on Air ebenso wie die privaten Programme. Mit Hitradio Ohr und Schwarzwald Radio und als Gesellschafter des DAB-Angebotes egoFM in Baden-Württemberg setzt Geschäftsführer Markus Knoll gleich mit drei Sendern landesweit auch auf die digitale Verbreitung. Für ihn steht fest: „Für neue Technologien bedarf es Mut und Entschlossenheit. Der Rest geht oftmals viel schneller, als Skeptiker erwarten. Die stehen noch heute mit Tränen in den Augen vor ihrem Schallplattenspieler und stauben ihre VHS-Cassetten ab!“


von Manfred Z - am 26.11.2014 10:23
Netzausbauplanung für 11B

im September 2007 ist eine Studie mit dem Titel "Kosten von DAB, DAB+ bzw. DMB-Sendernetzen in Baden-Württemberg" erschienen.

http://www.lfk.de/fileadmin/media/pdf/Kosten_Schlussbericht.pdf

In der Studie werden Empfangsbedingungen definiert und Rechnungen angestellt, wieviele Senderstandorte für eine festgelegte Abdeckung benötigt werden:

Ausbaustufe 1: mindestens 25 % der Einwohner „Indoor“
Ausbaustufe 2: mindestens 50 % der Einwohner „Indoor“ und 90% der Fläche mobil
Ausbaustufe 3a: mindestens 95 % der Einwohner „Light indoor“ (68 dBμV/m)
Ausbaustufe 3b: mindestens 90 % der Einwohner „Good indoor“ (74 dBμV/m)
Ausbaustufe 3c: mindestens 95 % der Einwohner „Good indoor“ (74 dBμV/m).

>> Um die oben gewünschte Versorgung bei den drei Ausbaustufen zu erzielen, hat sich sehr schnell gezeigt, dass dazu hauptsächlich Sender mit einer Leistung von 10 kW benutzt werden müssen. Nur bei vereinzelten Standorten mit vorwiegend kleinen Antennenhöhen hat sich eine Leistung von 5 kW als ausreichend gezeigt.

Bei kleinen Mindestfeldstärken ergeben sich dadurch relativ große Senderreichweiten, welche zu Eigeninterferenz-Störungen im landesweiten Netz führen. Damit ergab sich bei einigen, meist sehr exponierten Sendern die Notwendigkeit einer Leistungsreduktion und eines Einzuges in den Antennendiagrammen.

Bei der Untersuchung der Koordinierbarkeit des landesweiten Netzes im Kanal 11B erwies sich auch als nötig, weitere Einzüge bei den Sendern einzuplanen, um eine unerlaubte Erhöhung der Feldstärke in benachbarten Gebieten, in denen der gleiche Frequenzblock genutzt wird, zu vermeiden. Heidelberg)
Karlsruhe 10 kW ND
Offenburg 10 kW ND (-> Lahr)
Freiburg 10 kW D
Heilbronn 10 kW ND
Stuttgart Fernsehturm 10 kW D
Ulm 10 kW D

Die 1. Ausbaustufe 2011 umfasst tatsächlich 11 Standorte,
aber in der Summe mit deutlich weniger ERP.

2a) 17 Standorte, 48% metro indoor, 75% light indoor, 68% mobil
---------------------------------------------------------------
Pforzheim 10 kW D (-> Langenbrand, Stufe 1)
Baden-Baden Merkur 10 kW D (Stufe 1)
Aalen 10 kW D
Schwäbisch-Gmünd 10 kW ND
Göppingen 10 kW ND
Sindelfingen 10 kW ND
Tübingen 10 kW ND
Villingen-Haslach 10 kW ND
Friedrichshafen 10 kW ND
Konstanz 10 kW ND

2b) 37 Standorte, 91% light indoor, 93% mobil
---------------------------------------------
Buchen-Walldürn 10 kW D
Heidelberg 10 kW D (Stufe 1)
Brandenkopf 10 kW D
Freudenstadt 10 kW ND
Hochfirst (Titisee) 10 kW D
Blauen 10 kW D
Hochrhein 10 kW D
Wannenberg 10 kW D
Wertheim 10 kW D
Bad Mergentheim 10 kW D
Schwäbisch Hall 10 kW ND
Geislingen 10 kW D (Stufe 1)
Biberach 10 kW D
Schussental 10 kW ND
Leutkirch 10 kW ND
Wangen im Allgäu 10 kW D
Würtingen (St. Johann) 10 kW D
Raichberg 10 kW D
Sigmaringen 10 kW ND
Witthoh 10 kW D

3a) 52 Standorte, 95% light indoor, 94% mobil
---------------------------------------------
Mosbach 10 kW ND
Sinsheim 10 kW ND
Mühlacker 10 kW ND
Egenhausen 10 kW ND
Bühlertal 5 kW ND
Kappelrodeck 10 kW ND
Lahr 10 kW ND (Stufe 1)
St. Chrischona 10 kW ND
Eberstadt Stadt 5 kW ND
Künzelsau 10 kW ND
Crailsheim 10 kW ND
Heidenheim 10 kW D
Schorndorf 10 kW ND
Rottweil 10 kW ND
Stockach 10 kW ND

3b) 68 Standorte, 93% good indoor, 96% mobil
--------------------------------------------

3c) 90 Standorte, 95% good indoor, 95% mobil
--------------------------------------------[/code]

Ich erwarte nicht, dass der weitere Ausbau genau nach diesem Plan erfolgt. Aber der Plan zeigt an, in welche Richtung der weitere Ausbau gehen könnte. Die Stufen 3b und 3c - falls sie überhaupt so kommen - sehe ich frühestens im zeitlichen Zusammenhang mit einer zukünftigen FM-Abschaltung.

von Manfred Z - am 14.12.2014 12:41
Zitat
Manager.
Zitat
@nd1
Auf der B314 hört bei mir der 8D, von Blumberg her kommend, noch vor Grimmelshofen auf zu spielen und nur noch Fetzen sind vernehmbar. Beim STO kommt dann nochmal Audio aber ab dann kann ich den 8D nur noch einlesen, spielen tut eigentlich auf der ganzen B314 nichts mehr.


Da ich über den Jahreswechsel wieder in der Gegend war, habe ich 8D nochmals auf der B 314 getestet. Diesmal hatte ich bei eher schlechtem Wetter keine so guten Ergebnisse wie zuvor.

Von Blumberg kommend spielte 8D aussetzerfrei bis Eggingen. Dann kamen bis Horheim/Schwerzen immer wieder Aussetzer, die länger waren als gewohnt. Im Bereich Lauchringen / WT-Tiengen war der Empfang dann wieder wie gewohnt - immer wieder kleine Aussetzer, aber der Empfang war noch möglich. In Waldshut beim Gasthof Fährhaus beim Zoll war dann wie immer Schluss mit 8D.

Bin dann noch die B 34 weiter Richtung Bad Säckingen / Rheinfelden gefahren. Dort ging wie erwartet nichts. Nur zwischen Albbruck und Hauenstein war kurzzeitig (< 1 km) 8D-Empfang möglich.


Auf der A 5, der A 98 und der A 861 im Raum Weil am Rhein / Lörrach / Rheinfelden ist abgsehen von der großen Wiesentalbrücke (A 98) bei Lörrach und den Tunnels dank Feldberg fast überall 8D-Empfang möglich.

Richtung Osten (Bad Säckingen / Waldshut-Tiengen) reicht 8D mit kleinen Aussetzern auf der B 518 Schopfheim - Bad Säckingen bis zum Abzweig Hasel kurz vor Wehr und auf der B 34 Rheinfelden - Bad Säckingen bis zum "Blauen Bock" (---> http://zumblauenbock.com/ ) :D

Und ausgerechnet in Rheinfelden-Beuggen bei der Tschamberhöhle, wo wie jeder Ortskundige weiß die umliegenden UKW-Sender durch Mehrwegeempfang alle nur total verzerrt hereinkommen, spielt 8D völlig störungsfrei. Hier spielt DAB seine Stärken gegenüber UKW aus.

Zwischen dem Blauen Bock östlich von Rheinfelden und dem Grenzübergang Waldshut/Koblenz geht dann kein deutsches DAB.


Ich habe mir mittlerweile diese Antenne http://www.antennensysteme.de/uploads/media/3940_02.pdf + diesen Verstärker gegönnt http://www.antennensysteme.de/uploads/media/4721_01.pdf
und der DAB Empfang ist auch etwas besser geworden, aber deine Ergebnisse bekomme ich nach wie vor auf der B314 nicht hin, auch wenn ich jetzt in Grimmelshofen schon mal grasnarbig Empfang habe. Bei der Bahnunterführung ist aber dann schon wieder Feierabend und er kommt erst danach wieder und reicht auch bis kurz vor der Aral Tankstelle in Stühlingen, allerdings auch hin und wieder nur mit ganz kurzen Aussetzern. Weiter muss ich noch testen, ich bin meist nur zum Tanken in der Schweiz :-)

Komischerweise muss ich weiterhin den längeren Stab meiner passiven Antenne vom Ford Focus weiterverwenden, die mitgelieferte und eigentlich viel kürzere geht deutlich schlechter, warum auch immer.
Ich habe auch noch ein bisschen mit dem Antennenwinkel gespielt und das macht 2-3 Balken aus, wenn sie senkrecht stehen würde und möglicherweise hätte ich auch dann Empfang, aber das Aussehen geht halt gar nicht.
Alles in allem bin ich zufrieden, der UKW Empfang hat sich beim doch recht tauben Sony Werksradio enorm verbessert und bei DAB ging ja doch immerhin auch etwas. Ich denke mal das UDR 100 dürfte auch nicht allzu taub sein, so dass ich durch ein neues Autoradio nur noch kaum etwas rausholen könnte. Damit heißt es warten auf den Wannenberg, der hoffentlich dieses Jahr kommt.

von @nd1 - am 06.01.2015 02:28
Ich war ja nun ein paar Tage im Schwarzwald und konnte so auf verschiedenen Strecken mal die 8D/9D-Problematik austesten. Hatte diesmal den Dual-Adapter mit Scheibenantenne im Einsatz. Getestet habe ich die Programme SWR 4 FN (nur 8D) und SWR 4 MA (nur 9D)

Murgtal (Rastatt-Freudenstadt): Zunächst gehen dank Sicht zu Hornisgrinde und Merkur beide Netze mit Vollausschlag, ab Gaggenau ist der Blick zur Hornisgrinde versperrt, dann geht nur noch der 9D. Dieser hält sich dank 5 kW Leistung vom Merkur wacker bis Schönmünzach (Ortsteil von Baiersbronn), ab Forbach gibt es jedoch schon immer wieder Aussetzer. Bis Baiersbronn-Zentrum gehen auf ca. 10 km weder 8D noch 9D, erst ab der Ortsmitte Baiersbronn übernimmt der 8D wieder, ab Friedrichstal geht dieser dann störungsfrei, in Freudenstadt mit Vollausschlag dank Sicht zum Raichberg. Hier geht auch wieder der 9D aus Stuttgart und Langenbrand.

Man merkt hier deutlich dass die Hornisgrinde nicht nach Osten abstrahlt, sonst wären wohl auch die wenigen noch fehlenden km zwischen Schönmünzach und Baiersbronn versorgt. Freilich würde auch eine Lösung der beiden Sender Murtgtal - Hoher Draberg (ja bereits koordiniert) und zusätzlich Baiersbronn-Rinkenkopf (Sender Oberes Murgtal) die Lücken füllen. Sinnvoll wäre hier der Kanal 9D, wobei die für Baiersbronn richtige Regionalversion SWR 4 FR nur im 8D verbreitet wird.

Glatttal (Glatten-Neckarmündung): Von Freudenstadt kommend gehen zunächst 8D und 9D (8D stärker) bis ins Tal von Aach, ab dort herrscht auf beiden auf ca. 15 km komplette Funkstille im Glatttal, erst kurz vor der Gemeinde Glatt kommt der 8D wieder durch, auf den letzten km vor der Mündung in den Nackar völlig ohne Aussetzer. Der 9D geht gar nicht. Das Glatttal ist ein wunderbares Beispiel für die große Schwäche von DAB, eben wenn man keine ins Tal einstrahlende Sender hat. Auf UKW werchseln sich hier Raichberg, Stuttgart und Hornisgrinde ab, aber ebenfalls nur stark verzerrt. Ohne Füllsender wird es hier keine Indoor-Versorgung mit DAB+ geben.

Neckartal von Sulz bis Horb: Absolut störungsfreier Empfang des 8D, der Raichberg ist ja hier auch nur noch ca. 25 km weg. der 9D geht hier nur mit Aussetzern

Nagoldtal von Nagold bis Calw: Hier ein ständiger Wechsel: Dort wo der 8D geht geht der 9D nicht und umgekehrt. Würden Stuttgart und Raichberg auf einem Kanal senden hätte man durchgängige Versorgung. Mittelfristig wäre es also für den SWR ratsam Raichberg und Stuttgart sowohl im 8D als auch im 9D abzustrahlen.

Dann noch was witziges: Auf der Rücktour waren wir in Weinheim. Dort geht der 9D nur mit starken Aussetzern, dafür geht das RLP-Netz (K11A) hier mit Vollausschlag dank Sicht rüber zum Weinbiet. In Rheinland-Pfalz dürfte es Ecken geben wo es genau anders herum ist, etwa Bad Bergzabern.

von Ihre Majestät - am 09.04.2015 09:03
Wie am Klang schon zu hören wird jetzt mit 96kBit/s in HE-AAC v1 gesendet statt vorher in AAC-LC. Damit hatten so einige Geräte Probleme. Nur SWR4 verwendet noch AAC-LC mit 96kBit/s.

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von pomnitz26 - am 02.06.2015 16:41
Zitat
Günter Lorenz
Kann mir bitte jemand eine aktuelle CSV und FIC vom 11B zusenden - danke.

73,
Günter

Auch für alle anderen die es interessiert gerne doch. Ich zähle noch 18 freie CU.

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von pomnitz26 - am 14.07.2015 19:15
Die Meldung bei Satnews basiert auf einer Pressemitteilung der LFK zum Digitalisierungsbericht mit Eigenschulterklopfen:

Zitat

Nr.: 18/15 - Datum: 11.09.2015

Baden-Württemberg ist Treiber beim Digitalradio
Bundesweiter Spitzenplatz bei den DAB+-Endgeräten


Stuttgart, 11.09. 2015. In 14 Prozent aller baden-württembergischen Haushalte steht bereits ein digitales DAB+-Radiogerät (2014: 7,3 Prozent). Damit nimmt der Südwesten eine Spitzenposition beim Digitalradio ein. In keinem Bundesland gibt es eine höhere Geräte-Penetration. Das geht aus den regionalisierten Zahlen des Digitalisierungsberichtes der Medienanstalten in Deutschland hervor. Mit einer Verdoppelung der Haushalte innerhalb von 12 Monaten ist Baden-Württemberg Treiber der Digitalisierung des Radios. Der bundesweite Durchschnitt liegt bei den von TNS Infratest jährlich erhobenen Daten bei 10 Prozent, eine Steigerung von fast 30 Prozent binnen eines Jahres. Auch im Auto nimmt die Nachfrage nach DAB-Empfangsgeräten zu, fast 50 Prozent mehr an Fahrzeugen im Vergleich zu 2014.

Südwestrundfunk, Privatradios und LFK ziehen an einem Strang

Vor allem die große Sendervielfalt und die zielgerichtete Zusammenarbeit der privaten Radios aus dem Land und des Südwestrundfunks sind für den Präsidenten der baden-württembergischen Landesanstalt für Kommunikation (LFK), Thomas Langheinrich, Grund für die Akzeptanz von Digitalradio. „Fast alle lokalen und regionalen Sender sowie eine Reihe neuer Programme werden über DAB+ landesweit verbreitet. Die Hörer haben im Vergleich zu UKW einen erheblichen Mehrwert, der offensichtlich honoriert wird, wie die Verkaufszahlen belegen. Damit zeigt die Digitalstrategie der LFK und das finanzielle Engagement der Sender erste Erfolge“, so Langheinrich. Aber auch die nachhaltige Kooperation von öffentlich-rechtlichen und privaten Anbietern ist für den LFK-Präsidenten maßgeblich. „Seit Einführung von DAB+ sitzen im Land Südwestrundfunk, private Radios und LFK an einem Tisch und planen gemeinsam Kommunikation und Marketing des neuen Digitalradios. Eine Zusammenarbeit, die sich offensichtlich bewährt hat“.

Baden-Württembergische Radios sind bei Digital-Hörern beliebt

Unter den im Digitalradio meist gehörten Sendern im Süden, also Baden-Württemberg und Bayern zusammen, befinden sich mit Radio Regenbogen und bigFM WorldBeats gleich zwei private Angebote aus dem Südwesten. Sunshine live gehört bundesweit zu den beliebtesten Sendern. Das geht aus den regionalisierten Zahlen des ifak-Institutes hervor, die im Auftrag der Medienanstalten erhoben wurden.

Seit Dezember 2014 sind in Baden-Württemberg landesweit 38 bundesweite und regionale Hörfunkprogramme über Digitalradio zu hören. Über 90 Prozent der Haushalte können im Südwesten DAB+ Radio empfangen.


von Manfred Z - am 16.09.2015 09:14
Gerade nochmal neu eingelesen. 8D ist sonst hier nicht zu empfangen, kommt aber heute.


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von pomnitz26 - am 20.01.2016 22:57
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