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DAB Digitalradio Forum
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Gibt es schon Erfahrungen mit dem Sangean DPR-17

Startbeitrag von freidenker92 am 11.03.2011 08:45

Hallo liebes Forum.
mittlerweile scheinen ja erste Exemplare des Sangean DPR-17 ausgeliefert zu werden. Hat jemand hier so ein Gerät und kann Erfahrungen mitteilen?
Hat es eine Feldstärkeanzeige?
Wie funktioniert das mit der Aufnahme?
Wird da direkt ein Streamrip gemacht?
Kann man auch per Schaltuhr automatisch aufnehmen?
Wie ist der UKW / DAB Empfang?

Antworten:

In der Tat die Angaben auf der T... Webseite und dem dort abrufbaren pdf sind sehr widersprüchlich .
Einerseits Anderseits
_Eingebauter Akku! 4 AA Batterien
_Aufnahme wav (UKW), mp2 (DAB), mp4a(DAB+ Wiedergabe mp3, WMA (laut pdf dürfte das Abspielen der Aufnahmen also nicht möglich sein...)
usw.

Es fehlt auch eine absolute Grössenangabe - der Fakt dass das Ding in der Rubrik Taschenradio steht besagt m.E: nichts.

Licht ins Dunkel zu bringen wäre also nicht schlecht


von mor_ - am 11.03.2011 10:28
Ich habe ihn am Montag bekommen. Der ist ja schon seit Dezember bei Thiecom gelistet, jetzt war er endlich lieferbar. Mir geht's vor allem um die Aufnahmefunktion, denn er nimmt so auf, wie es kommt, also keine Wandlung in ein mp3. Hatte aber noch keine SD Karte im Einsatz.

Konnte ihn aber erst kurz probieren mit dem Netzteil. Er schaut nicht schlecht aus, hat das schöne große Display.

Am Wochenende wird er jetzt einem ausführlichen Test unterzogen. In Sachen Empfangsstärke kann er jdeoch meinen beiden Microspots nicht das Wasser reichen, das habe ich schon festgestellt. Hier ist der 11 D sehr an der Grenze.

Neben einer SD-Karte werde ich mir heute auch vier gescheite Akkus zulegen. Im Batteriefach ist ein Schalter zum Umschalten zwischen normalen Batterien und Akkus.
Die Akkus werden nämlich mitgeladen. Vorne ist eine kleine LED-Anzeige.

Bericht folgt also in Kürze!

von Daniel28-55-59 - am 11.03.2011 10:48
ohne Test kannst du mir kurz verraten wie gross das Teil ist ?
Ich vermute mal mit "Tasche" bei Taschenradios ist eine Reisetasche gemeint.


- oh je ich werde blind: steht ja im pdf drin : und ja mit "Taschenradio" ist nicht eine Hemdtasche sondern wie oben vermutet eine Reisetasche gemeint :D


PS: ergänzt

von mor_ - am 11.03.2011 10:57
Das Gehäuse gleicht dem des DPR-215:
240 mm breit (inklusive Drehknopf)
136 mm hoch
ca. 57 mm tief.

Der Gehäuseausschnitt für das Display hat dasselbe Maß wie beim DPR-215. Allerdings ist das eigentliche Display kleiner. Es gibt einen Rand rings herum.
Das Gehäuse ist glänzend schwarz. Die Tasten und die Umrandung des Displays sind silbern.

Gegenüber dem DPR-215 wurden die Funktionen des Drehknopfs und der beiden rechts übereinander liegenden Tasten vertauscht:

Mit dem Drehknopf geht man jetzt durch die Programmliste oder den Frequenzbereich. Durch kurzes Drücken wählt man aus. Langanhaltendes Drücken dieses Knopfes startet eine Aufnahme. Auf dieselbe Weise wird gestoppt.
Eine Funktion für automatisches Aufnehmen zur vorher bestimmten Uhrzeit gibt es nicht.

Die beiden Taster dienen jetzt dem Verstellen der Lautstärke.

Der Name des gewählten Programms oder der momentan wiedergebenen Aufnahme steht in der zweiten Displayzeile. Die erste Zeile sagt jetzt, welche Quelle gewählt ist (FM, DAB oder SD). Der Programmname ist damit nur noch eine der wählbaren Infogrößen:

Programmname
Radiotext / Dynamic Label
Programmtyp
Ensemble-Name
Uhrzeit, Datum
Frequenzblock, Frequenz
Datenrate, Codierungsmodus (MP2 oder AAC)
Signalstärkebalken

Der Schlitz für die SD-Card ist an der Oberseite des Gehäuses. Eine Gummimatte deckt ihn ab.

Für das Battteriefach benötigt man 4 Monozellen (Alkaline oder NiMh).

von Ingo-GL - am 11.03.2011 16:01
So, nun mein erstes richtiges Testergebnis des neuen DPR-17:

Erster Eindruck in Sachen Empfang: Leider sehr taub!

Er kann dem Microspot nicht annähernd das Wasser reichen und auch mit dem Pure One Mini kann er absolut nicht mithalten.

Da ich hier sehr an der Grenze des 11D von der Hohen Linie bin, konnte ich sehr genaue Tests machen. Da spielt der Microspot schon absolut blubberfrei, bleibt der Sangean noch gänzlich stumm. Der Pure One Mini bewegt sich dazwischen, spielt aber auch schon teilweise fehlerfrei.

Im Nachbarort wo die Hohe Linie sehr gut einfällt, spielt er natürlich recht schön.
In Sachen Aufnahmequalität und Wiedergabe eines DAB+ - Programms ist er wirklich nicht schlecht.

Habe mir heute 4 "Riesen"-Varta-Akkus zugelegt. 4 Stück 34 Euro vom expert-Fachmart. Ein Wahnsinn!

Aber: Der Pure Highway ist noch schlechter in Sachen Empfang! Da gibt es wirklich große Unterschiede.

Gut, man muß das relativ sehen. Wenn auch hier in Ostbayern über kurz oder lang der 11 D starten wird, dann spielt die Empfangsstärke nur mehr eine untergeordnete Rolle.

von Daniel28-55-59 - am 12.03.2011 19:09
Bei meinen ersten Versuchen konnte der DPR-17 durchaus mit den DAB-Plus-Empfängern Sangean DPR-69 und DPR-99 mithalten. Er reicht zwar nicht ganz an die DAB-Klassiker Sangean DPR-215 und Pure Digital Evoke 1 XT Triband heran, er konnte aber das RTBF-Ensemble im Frequenzblock 12B auf einem Hügel in Rösrath-Hoffnungsthal östlich von Köln wiedergeben, während ein Exemplar des Pure Evoke 1S (aktuelle Version aus dem Jahr 2010) das nicht schaffte. Der Evoke 1S hat zwar das RTBF-Ensemble beim Autoscan eingelesen, konnte dann aber keines der Programme wiedergeben. An dem Teststandort besteht nahezu freie Sicht auf den vielleicht 18 km entfernten Colonius-Turm, der das NRW-Ensemble mit 1 kW im Frequenzblock 12D abstrahlt. Außerdem war hier noch 12A mit dem Rheinland-Pfalz-Ensemble zu empfangen.
Einen Vergleich mit einem der Empfänger der Marke Microspot kann ich nicht bieten.

Sehr enttäuschend ist der UKW-Empfang im Vergleich zum DPR-69 und DPR-99. Auch an den Evoke 1S reicht der DPR-17 nicht heran. Im unteren Bereich des UKW-Bandes ist der Empfang sogar auffallend schlechter als bei dem für seine bescheidene UKW-Empfangsleistung berüchtigten Evoke 1 XT Triband.

Das DAB/UKW-Empfangsmodul des DPR-17 stammt vom Hersteller Gyrosignal. Folgende Unterschiede zu mit der Technik von Frontier-Silicon ausgestatteten Empfängern sind mir bisher aufgefallen:

Beim manuellen Aufsuchen einer Frequenz reagiert der Signalstärkebalken äußerst träge auf Änderungen am Signal. Man wollte wohl verhindern, dass der Nutzer einen Signalanstieg sieht, bevor geklärt ist, dass eine Wiedergabe möglich ist. Denn der Signalstärkebalken schlägt erst dann aus, wenn die Daten der Ensemblekonfiguration erfolgreich gelesen worden sind. Somit können Signale, die unter der Empfangsschwelle liegen, mit diesem Empfänger nicht nachgewiesen werden. Aber auch dann, wenn ich das Antennensignal während der manuellen Suche reduziere oder ganz zurück nehme, dauert es lange, bis der Signalstärkebalken darauf reagiert.

Der Autoscan arbeitet unzuverlässig. Es kam wiederholt vor, dass der Empfänger nach einem Reset beim anschließenden Autoscan in einer Indoor-Umgebung das örtliche Ensemble übersah, obwohl er es nach manuellem Aufsuchen der Frequenz wiedergeben konnte.

Bei Programmen, die in mehreren Ensembles vorkommen, merkt sich der DPR-17 nur eine der in Frage kommenden Frequenzen (ich nehme an, es ist immer die Frequenz der ersten Fundstelle). Wenn dann nach einem Ortswechsel dieses Ensemble nicht zu empfangen ist, schaut der DPR-17 nicht von selbst in den anderen ihm bekannten Ensembles nach. Man muss einen neuen Scan starten.

von Ingo-GL - am 12.03.2011 23:20
Ich habe in meinem DPR-17 seit kurzem 4 Stück Varta Power Accu (3000 mAh - grün) im Einsatz. Da hat ein Paar 17 Euro gekostet.

Ladezeit im Gerät mit dem mitgelieferten externen Netzteil gute 4 Stunden.
Während der Ladezeit blinkt die LED grün, wenn die Akkus voll sind, dann leuchtet die LED grün.
Sobald die Akkus schwach werden, leuchtet die LED rot.

Und spielen tut er ein DAB-Programm 30 Stunden am Stück mit Lautstärke "10". Die Akkus halten also überraschend lange. Habe ich jetzt zweimal probiert.

Aber der DAB-Tuner dürfte halt noch ein bißchen empfangsstärker sein. Dann wäre das Gerät wirklich nicht schlecht.

von Daniel28-55-59 - am 22.03.2011 15:50
Ich habe mir nun den DPR 17 gekauft.
Ich finde das Gerät für den Preis gut.
Der DAB Empfang ist deutlich besser als der Empfang des Multiradio das ich mal hier hatte. Während das Multiradio nur an einer einzigen Stelle der Fensterbank überhaupt die Sender eingelesen hat, aber immer blubberte, habe ich mit dem DPR 17 in allen Räumen Innenempfang. An manchen Stellen bis Vollausschlag. Die Aufnahmefunktion fängt etwa alle halbe Stunde eine neue Datei an. Ob der Übergang lückenlos ist muss ich noch herausfinden.
Ich bin soweit zufrieden.

von freidenker92 - am 21.07.2011 16:21
Wie bewertest du den Klang über Kopfhörer? Ist er gut genug, um unterwegs neben Radio auch mal MP3s oder WMAs zu hören?

von Kreisel - am 21.07.2011 17:17
Der Kopfhörerausgang ist, für so ein Gerät, erstaunlich rauscharm und der Klang ist in Ordnung. Allerdings ist der Kopfhörerausgang am Beyer DT 990 recht leise. Wahrscheinlich ist er nur für niederohmige Kopfhörer gedacht.

von freidenker92 - am 21.07.2011 17:41
Region: Gießen.

Habe gestern den Sangean DPR-17 bekommen.

Eines der Hauptkriterien für den Kauf war die Möglichkeit, in der Wildnis Sendungen auf SD-Karten mitschneiden zu können.

In der Küche ausgepackt, eingeschaltet, DAB-Senderscan beginnt und endet mit Null Ergebnis. Umgeschaltet auf UKW: UKW-Empfindlichkeit erstaunlich gut, konnte sogar DLF mit der Stabantenne empfangen. RDS erzählt einem auch was: Sender, Sorte, Uhrzeit.

Nächster Test: Ans Dachfenster, Südseite, Stabantenne rausgehalten, 5 Sender aus Bayern kamen rein, Feldstärken auf der Klötzchenskala 5 - 6 von ca. 25, Artefakte im Ton (am ehesten vergleichbar mit dem, was man früher bei falsch eingesstelltem Squelch-Regler bekam).

Test drei: Rauf auf den Hausberg, dort hat man Sichtverbindung zum Feldberg/Taunus und Kreuzberg/Rhön. DAB-Scan findet 6 Sender, alle aus Bayern, Feldstärke am rechten Anschlag. BR Kultur streamt mit 192 kB/s, Qualität (bis auf den Lautsprecherton, s.u.) sehr gut. Sender mit 128 kB/s ok, ein Sender streamte mit 64 kB/s, das war dann schon recht ruppig.

Wieder zu Hause, versuche ich die eingefangenen und gespeicherten DAB+ - Sender mal manuell anzuwerfen: Fehlmeldung. Nun ja. Wenn selbst 5 Punkte auf der Feldstärkeskala nix Brauchbares bringen, braucht man auch keinen Sender manuell einstellen wollen.

UKW-Mitschnitt gemacht. Volle Überraschung: Der UKW-Mitschnitt erfolgt als WAV mit 256 kB/s. Solche Kleinigkeiten findet man halt in Datenblättern nicht mehr. Wozu auch.

Zur Frage Mitschnitt nach Uhrzeit: is nich.

Das Bittere zum Schluss: Der 8 cm - Lautsprecher. Dumpfer Klang, kein Klangregler oder gar Equalizer vorhanden.

Vorläufige Bewertung: DAB+ Fernempfang bei gutem Standort ok. UKW-Mitschnitt super, Tonqualität am Lautsprecher schändlich. Wenn die nette Mitschnittmöglichkeit nicht wäre, würde ich es zurückschicken...

Kennt jemand ein anderes Gerät mit solcher Mitschneidemöglichkeit, aber vielleicht auch noch brauchbarem Klang? Preis darf bis 250 gehen wenns was taugt.




von Radioradix2 - am 25.09.2011 18:53
Hö? Eine WAV Datei mit 256kb/s? :confused: Entweder ist das irgendwas extrem niedrig auflösendes oder übelst ADPCM Komprimiert.

von Spacelab - am 25.09.2011 19:41
Der DPR-17 schneidet UKW mit 32 kHz/16 Bit mit (was für UKW genau genommen auch reicht, trotzdem würde ich es nicht machen). Das ergibt eine Bitrate von ziemlich genau 1 MBit/s. Keine Ahnung, wie Radioradix2 auf 256 kBit/s kommt...

von DigiAndi - am 25.09.2011 20:20
Ja 1MBit ergibt schon mehr Sinn.

von Spacelab - am 26.09.2011 06:30
Oder er speichert vielleicht als MP3 WAV?

von Mr. DABelina - am 26.09.2011 15:39
Jetzt habt ihr mich erwischt - vergesst, was ich oben geschrieben habe.

Es ist in der Tat ein datenreduziertes WAV-File, anscheinend habe ich gestern nur auf die Abtastrate und die Ausgabe(!)bits geschaut. Also: Der DPR-17 nimmt zwar ein WAV-File mit 32 kHz, aber in IMA ADPCM-Kodierung und 4 Bit auf, was dann ganz genau eine Bitrate von 256 kBit/s ergibt. Winamp zeigt dann nach der Decodierung 16 Bit an und gestern hatte ich nur diesen Wert gesehen - sorry!

von DigiAndi - am 26.09.2011 19:30
Bäh! Nö dann würde das Gerät bei mir flachfallen. Mein Trekstor MP3 Recorder den ich noch in der Schublade habe macht das genauso. Der komprimiert die UKW Aufnahmen in ADPCM mit 4Bit. :kotz: Trekstor hatte zwar damals angekündigt beim nächsten Firmwareupdate das abzustellen so dass das Gerät in ganz normalem unkomprimiertem WAV aufnimmt. Aber das Firmwareupdate kam nie. Man hatte sich dann lieber einem neuem Gerät gewidmet. :mad:

von Spacelab - am 26.09.2011 19:36
Mir scheint, Sangean muß noch lernen, wie man richtige Audiorecorder designt.
Es ist zwar ein richtiger Audiorecorder im Angebot:
http://www.sangean.eu/products/product.asp?mid=72&cid=9
aber beste Qualität ist MP3 mit 192kBit. :kotz:
Das können andere Anbieter zum gleichen Preis wesentlich besser.
Und ADPCM muß man sich heutzutage garnicht mehr gefallen lassen.
Gut, als Diktierfunktion in einen 20-Euro-MP3-Player ok, aber nicht in einem Gerät für einen 3stelligen Eurobetrag.


von Nohab - am 26.09.2011 19:52
Mir ist auch nicht klar, was so kompliziert dran ist, ein stinknormales WAV-File mit 44,1 oder 48 kHz und 16 Bit zu schreiben. Vor allem bei dem Rekorder, den du verlinkt hast. Nur MP3, egal bei welcher Bitrate, ist doch völliger Schwachsinn bei einem Gerät, das nur der Aufzeichnung dient...

von DigiAndi - am 26.09.2011 19:54
Dazu kommt noch das die Consumer Hardwareencoder in solchen Geräten deutlich schlechter klingen als beispielsweise LAME.

Ich hatte mal vor vielen Jahren auf einer Car-HiFi Messe mit einem Techniker von JVC gesprochen. Die hatten auf dieser Messe ein Autoradio vorgestellt mit dem man die eingelegte CD auf eine im Radio verbaute Festplatte überspielen konnte. Leider konnte das Gerät nur in ADPCM komprimiertem WAV aufnehmen und das war damals schon nicht mehr stand der Dinge. Ich hatte den Techniker gefragt warum man so etwas macht und nicht gleich unkomprimiert in WAV aufnimmt. Die Festplatte hatte eine Kapazität von 8GB und das wäre ja ausreichend gewesen selbst für mehrere CDs unkomprimiert zu speichern. Der Techniker meinte das WAV, eben weil es unkomprimiert ist, sehr viel RAM Speicher benötigt. Deutlich mehr als ADPCM. Damals war RAM Speicher noch um längen teurer als heute und deshalb beschloss man genau hier zu sparen. :rolleyes: Bei den modernen Geräten ist es ähnlich. RAM Speicher ist zwar viel billiger geworden aber man kann trotzdem immer noch ein paar Cent pro Gerät sparen. Bei einem 20 Euro MP3 Player mit Diktiergerätfunktion lass ich mir das ja auch gefallen. Aber nicht bei einem doch recht teuren Markengerät.

Bei dem oben verlinkten Audiorecorder ist es so ähnlich. Viele Geräte können nur bis 192kb/s aufnehmen. Das hat etwas mit dem benötigten RAM Speicher, vor allem aber mit der benötigten Prozessorleistung zu tun. Diese steigt ab 192kb/s nämlich rapide an. Ob das daran liegt das MP3 ja ursprünglich nur bis 192kb/s ging und erst nachträglich auf 320kb/s "aufgebohrt" wurde weiß ich nicht. Allerdings bin ich der Meinung das wenn ich als Hersteller nicht in der Lage bin entsprechende Hardware zu verbauen, ich es doch besser ganz sein lassen sollte.

von Spacelab - am 26.09.2011 20:57

Re: Eye-Fi und Sangean DPR-17

Die meisten hier werden sie kennen,
es gibt SD-Karten mit eingebauter W-LAN Funktion.
Begonnen hat es mit den Karten von Eye-Fi, inzwischen
mischt nach meiner Erinnerung auch Sandisk mit.

Natürlich unterstützt Sangean, anders als manche aktuelle Digitalkamera,
solche Karten nicht durch besondere Menüs etc.
Vielleicht hat es trotzdem jemand schon mal durchgespielt:
Im Grunde sollte es mit einer solchen Karte möglich sein
MP3 Dateien aus Internet-Downloads auf die SD-Karte zu übertragen,
ohne sie aus dem Gerät heraus zu nehmen.

Was denkt Ihr ?




von Grandville - am 03.10.2011 07:00

Re: Eye-Fi und Sangean DPR-17

Mit der alten Eye-Fi Karte hat das durchaus funktioniert. Mit der aktuellen Generation der Karten soll das laut verschiedenen Internetforen nicht mehr klappen. Warum auch immer. Wirklich sinnvoll war es sowieso nicht. Das überspielen hat ziemlich lange gedauert. Da hatte ich die Karte schon 10 mal aus dem Gerät genommen und in den Kartenleser gesteckt. :rolleyes: Ich war damals ziemlicher Fan der Eye-Fi Karten. Allerdings war ich nach recht kurzer Zeit doch ziemlich von deren undurchdachten Funktionsweise enttäuscht.

von Spacelab - am 03.10.2011 08:28
Ich habe Schwierigkeiten, dem Gerät das richtige Netzteil zuzuordnen. Die Stromeingangsbuchse verlangt 7,5 V. Die Summe der Batterien ergibt 6 V. Das vermutlich zugehörige Netzteil hat aber nur 6V. Stecker und Polarität würden passen. Das Netzteil lag in einem grauen Plastiksack, der in zwei Abschnitte unterteilt ist.

von RudiP - am 08.09.2012 19:29
Mein Netzteil des DPR-17 hat 7,5 V und 1,6 A.

von DigiAndi - am 08.09.2012 19:40
Das Zubehör-Netzteil hat die Aufschrift Sangean, Switching Adaptor, Model XKD-C1600IC7.5-12W.
Output: DC 7.5V 1.6A

An einem 6V-Netzteil wird der DPR-17 wohl auch laufen, nur das Aufladen von Akkus wird dann wohl nicht ganz gelingen.

von Ingo-GL - am 08.09.2012 19:42
Bei Betrieb mit einem Netzteil baut man einen Spannungsregler ein. Dieser braucht sinnvollerweise etwas mehr Strom im Eingang als beim Ausgang rauskommen soll. Funktionieren wird er auch mit 6 V, wahrscheinlich sogar mit 5 V oder 4 V. Ist auch logisch: Wenn da normale Batterien reinpassen, läuft das Radio auch noch, wenn die nicht mehr die volle Leistung bringen. Und das ist praktisch wenige Minuten nach dem Einschalten der Fall. Akkus haben sowieso nur 1.2 V, Batterien 1.5 V. (Ich weiß, es gibt auch Akkus mit echten 1,5 V. Aber sind die auch mitgeliefert, oder die preiswerteren 1,2 V Akkus?) Bei 4 AAA Zellen wären das ja auch nur 4,8 V statt 6 V. Ich würde also davon ausgehen, dass die Akkus auch mit einem 6 V Netzteil geladen werden.

von Bolivar diGriz - am 08.09.2012 20:10
Kann sich noch jemand an den zweigeteilten Sack als Verpackung erinnern?

von RudiP - am 08.09.2012 22:51
Hab den DPR-17 heute für 87Euro in einem Blödmarkt ergattert.
Mit der Bedienung bin ich recht schnell klar gekommen, die Aufnahmefunktion ist genial.

Frage: Ist es möglich die Firmware zu aktualisieren? Im Internet fand ich dazu nur
widersprüchliche Aussagen.
Und wenn ja: welche ist die aktuelle Version? und wo bekommt man das Update her?
Wie gesagt, Google half mir bislang nicht weiter...
..und auf der Seite des Herstellers war auch nix zu finden...

von DH3FBI - am 23.02.2013 21:54
Zitat
mw_88
Hab den DPR-17 heute für 87Euro in einem Blödmarkt ergattert.
Frage: Ist es möglich die Firmware zu aktualisieren?


FW-Update geht angeblich über die SD-Karte.

http://www.thiecom.de/dpr17.htm

von SagittariusA - am 23.02.2013 22:14
Hier die offizielle Seite:

http://www.sangean.eu/de/support/downloads.html

Letzte Firmware ist vom August, leider noch mit dem Audiodecoder-Bug.

von Loger - am 24.02.2013 12:47
Zitat
Loger
Hier die offizielle Seite:

http://www.sangean.eu/de/support/downloads.html

Letzte Firmware ist vom August, leider noch mit dem Audiodecoder-Bug.


Danke! :spos:

Ich habe jetzt die neue Firmware aufgespielt (vp-02c, vorher vp02a). Welche Verbesserungen
ergeben sich damit? Ich habe jetzt nicht wirklich auf die Schnelle eine Verbesserung
feststellen können. Und was hat es mit dem Audiodecoder-Bug auf sich?
Sorry für die naive Fragestellung, aber ich hab das Gerät erst seit Vorgestern...

von DH3FBI - am 25.02.2013 19:49
Beim Empfang von DAB-Plus-Programmen (das sind Programme mit AAC-Kodierung) beobachte ich mitunter Nebengeräusche (Heultöne z.B.). Ich habe noch nicht untersucht, ob AAC-Datenströme mit beliebiger Datenrate davon betroffen sind, oder nur bestimmte.

von Ingo-GL - am 27.02.2013 16:04
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