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DAB+ Thüringen

Startbeitrag von medienjunkie am 12.07.2011 15:46

Hallo,
ab 01.08. geht es ja los mit DAB+ Bundesweit.
Ich freue mich schon riesig darauf, weil ich mir viel davon verspreche!
Ausser halt in meiner Heimat Thüringen :-/
Thüringen ist ja richtig arm dran und bekommt wahrscheinlich lange Zeit nichts von dem ganzen mit :(
Ich wöhne in der Ecke Eisenach/Bad Salzungen (Westthüringen) und bis da mal "irgendwann" was kommen wird, kannst noch sehr lange dauert (oder?).
Hab damals noch gerne über DAB Rockland und Top40 gehört aber mit den Abschaltungen der DAB-Sender war es still.

FRAGE: Wie sieht der Ausbau für Thüringen im Bereich DAB+ für BundesMuxx und den Regionalen Sendern aus?

Danke!

Die 50 interessantesten Antworten:

Re: DAB+ Thüringen + Sachsen

richtig!

grad lag mail im postkasten:
Zitat
MDR Technik per Mail vom 20.07.2011
[...]
http://www.mdr.de/digitalradio/index.html

Zu Ihren Fragen:

1) JA - ab 01.08.2011 werden alle MDR Hörfunkprogramme digital ausgestrahlt.

2) und 4) Das DAB-Sendernetz wird mit folgenden Senderstandorten ab 1.8.2011 in Sachsen betrieben:

Dresden, Leipzig, Chemnitz, Zwickau, Schöneck, Freiberg und Oschatz.

Die Sendeleistung beträgt jeweils 1 kW.

Ab dem 4. Quartal 2011 werden die MDR-Radioprogramme von den Senderstandorten Dresden und Leipzig mit 10 kW ausgestrahlt.

Ein weiterer Ausbau des Sendernetzes ist ab Sommer 2014 bis Winter 2015 geplant. Erst dann wird eine ziemlich flächendeckende mobile Versorgung (Autoradio) erreicht sein. Zudem könnten zirka 78 % der Einwohner Deutschlands Digitalradio in der Wohnung mit Stabantenne empfangen. Eine weitere Verdichtung nach der 2. Ausbaustufe, die im Winter 2015 endet, ist angedacht, um die Mobilversorgung weiter zu verbessern und den Versorgungsgrad zu erhöhen.


3) MDR INFO, MDR FIGARO, MDR SPUTNIK und JUMP sowie MDR 1 Radio mit dem jeweiligen MDR 1-Landesprogramm (Standard DAB+). MDR KLASSIK wird zunächst weiter im bisherigen Standard DAB gesendet.

Bisher ebenfalls schon auf Sendung: Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur und DRadio Wissen.

http://www.dradio.de/digitalradio/

Diese drei Programme werden ab 1.8.2011 im deutschlandweiten DAB+ Multiplex von 27 Senderstandorten zusammen mit 10 privaten Programmangeboten übertragen. In Mitteldeutschland sind das die Senderstandorte Dresden, Leipzig, Halle und Weimar mit der Sendeleistung 10 kW.

Bei den Privatprogrammen handelt es sich um: LoungeFM, ERF Plus, Absolut Radio, ENERGY, 90elf - Dein Fußballradio, RemiX, litera, Klassik Radio, Kiss FM, Radio Horeb.

http://www.ukwtv.de/sender-tabelle/DAB/Deutschland/Sachsen.htm

4) In Sachsen wird demnach der Standort Wilkau-Haßlau (Zwickau) reaktiviert, gleichzeitig wird aber auch der Standort Bautzen abgeschaltet.

Zur Situation der Standorte in Thüringen und Sachsen-Anhalt können Sie sich auch hier informieren: http://www.ukwtv.de/sender-tabelle/


[...]

Mit freundlichen Grüßen
[...]
Servicetechniker
------------------------------------------
Mitteldeutscher Rundfunk
Technische Hotline
04360 Leipzig



wie schön man doch die ukwtv. listen öffentlich verlinnkt! :) :spos:



von Tesco.live - am 20.07.2011 13:54
sind die Datenrate der MDR wirklich so krum?


Ensemble: DABTHUERINGEN (100F)
DAB-Time: Sun 2011/8/7, 20:37:21 (GMT+0200)

DEUTSCHLANDFUNK (d210) PTY: 5
subchid:01 prot:3 bitrate: 64 scids:0 label: DEUTSCHLANDFUNK [PAD] >> MP2

DKultur (d220) PTY: 3
subchid:00 prot:3 bitrate:128 scids:0 label: DKultur [PAD] >> MP2

DRadio Wissen (d230) PTY: 0
subchid:05 prot:3 bitrate: 64 scids:5 label: DWissen [PAD] >> MP2

MDR JUMP (d3c2) PTY: 0
subchid:11 prot:3 bitrate: 72 scids:0 label:MDR JUMP [PAD] > AAC

MDR Figaro (d3c3) PTY: 0
subchid:10 prot:3 bitrate: 88 scids:0 label:MDR Figaro [PAD] > AAC

MDR SPUTNIK (d3d4) PTY: 0
subchid:08 prot:3 bitrate: 72 scids:0 label:MDR SPUTNIK [PAD] > AAC

MDR INFO (d3d5) PTY: 0
subchid:09 prot:3 bitrate: 64 scids:0 label:MDR INFO [PAD] > AAC

MDR KLASSIK (d3d6) PTY: 14
subchid:04 prot:3 bitrate:192 scids:0 label:MDR KLASSIK [PAD] > MP2

MDR 1 R Thuering (d4f1) PTY: 0
subchid:12 prot:3 bitrate: 88 scids:0 label:MDR 1 R Thuering [PAD] > AAC


von mobi - am 07.08.2011 19:46
der MDR hat nun MDR 1 Radio Thüringen 2x aufgeschaltet, außerdem hat man an den Bitraten gespielt:


Ensemble: DABTHUERINGEN (100F)
DAB-Time: Thu 2011/11/3, 12:54:40 (GMT+0100)

DEUTSCHLANDFUNK (d210) PTY: 5
subchid:01 prot:3 bitrate: 64 scids:0 label: DEUTSCHLANDFUNK [PAD]

DKultur (d220) PTY: 3
subchid:00 prot:3 bitrate:128 scids:0 label: DKultur [PAD]

DRadio Wissen (d230) PTY: 0
subchid:05 prot:3 bitrate: 64 scids:5 label: DWissen [PAD]

(d3c2) PTY: 10
subchid:13 prot:3 bitrate: 88 scids:0 label:MDR JUMP [PAD]

MDR FIGARO (d3d3) PTY: 7
subchid:07 prot:3 bitrate: 88 scids:0 label:MDR FIGARO [PAD]

MDR SPUTNIK (d3d4) PTY: 10
subchid:04 prot:3 bitrate: 88 scids:0 label:MDR SPUTNIK [PAD]

MDR INFO (d3d5) PTY: 1
subchid:06 prot:3 bitrate: 72 scids:0 label:MDR INFO [PAD]

MDR KLASSIK (d3d6) PTY: 7
subchid:03 prot:3 bitrate:128 scids:0 label:MDR KLASSIK [PAD]

MDR THUERINGEN M (d4f1) PTY: 0
subchid:09 prot:3 bitrate: 88 scids:0 label:MDR THUERINGEN M [PAD]

MDR THUERINGEN O (d5f1) PTY: 0
subchid:08 prot:3 bitrate: 88 scids:0 label:MDR THUERINGEN O [PAD]


it Error Rate (BER):

von mobi - am 03.11.2011 11:56
der Mux läuft wie gewohnt, empfangen im Landkreis NES - BY


Ensemble: DABTHUERINGEN (100F)
DAB-Time: Fri 2011/12/2, 10:25:31 (GMT+0100)

(e0d1100f) PTY: 0
subchid:17 prot:3 bitrate: 32 packet data MDR TPEG

(e0d2100f) PTY: 0
subchid:18 prot:3 bitrate: 8 packet data MDR EPG

(e0d3100f) PTY: 0
subchid:19 prot:3 bitrate: 8 packet data MDR BWS

DEUTSCHLANDFUNK (d210) PTY: 5
subchid:01 prot:3 bitrate: 64 scids:0 label: DEUTSCHLANDFUNK [PAD]

DKultur (d220) PTY: 3
subchid:00 prot:3 bitrate:128 scids:0 label: DKultur [PAD]

DRadio Wissen (d230) PTY: 0
subchid:05 prot:3 bitrate: 64 scids:5 label: DWissen [PAD]

MDR JUMP (d3c2) PTY: 10
subchid:13 prot:3 bitrate: 88 scids:0 label:MDR JUMP [PAD]

MDR FIGARO (d3d3) PTY: 7
subchid:07 prot:3 bitrate: 88 scids:0 label:MDR FIGARO [PAD]

MDR SPUTNIK (d3d4) PTY: 10
subchid:04 prot:3 bitrate: 88 scids:0 label:MDR SPUTNIK [PAD]

(d3d5) PTY: 1
subchid:06 prot:3 bitrate: 72 scids:0 label:MDR INFO [PAD]

MDR KLASSIK (d3d6) PTY: 7
subchid:03 prot:3 bitrate:128 scids:0 label:MDR KLASSIK [PAD]

MDR THsR ERFURT (d4f1) PTY: 0
subchid:09 prot:3 bitrate: 88 scids:0 label:MDR THUER ERFURT [PAD]

MDR THsR GERA (d5f1) PTY: 0
subchid:08 prot:3 bitrate: 88 scids:0 label:MDR THUER GERA [PAD]



Statistics (Fri Dec 2 10:30:35 2011 )
Bit Error Rate (BER):

von mobi - am 02.12.2011 09:26
Ich habe auch eine Antwort bekommen....

.... wir danken für Ihre E-Mail. Der Kanal 12B vom Kulpenberg, der in Richtung Thüringen strahlte ist abgeschaltet worden. Diese Abschaltung sollte bereits Anfang 2010 mit weiteren Senderstandorten geschehen.

Die Anfang 2010 erfolgte Versorgungsreduzierung war notwendig, da den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten wurden vorerst nur beschränkte Mittel für das terrestrische Digitalradio von der die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) zugesprochen wurden. Es wurden durch die Versorgungsreduzierung Kräfte gebündelt. Dadurch war es uns möglich, Anfang August 2011 mit allen MDR-Hörfunkprogrammen über Digitalradio auf Sendung zu gehen.

Wir haben uns dazu entschlossen, an den Senderstandorten in Mitteldeutschland, wo bereits die 12 bundesweiten Digital-Radioprogramme ausgestrahlt werden, ebenfalls mit einer Sendeleistung von 10 kW zu senden. Die Mehrkosten, die eine Ausstrahlung mit höherer Sendeleistung mit sich bringt, mussten wiederum an anderer Stelle eingespart werden. Deshalb wurde von uns die Digitalradioversorgung noch einmal zum 1. August 2011 leicht eingeschränkt im Norden Sachsen-Anhalts und in Ostsachsen.

Der MDR hat seit Anfang 2010 nicht mehr für die Ausstrahlung des Thüringer Ensembles vom Kulpenberg bezahlt. Als wir dieses Jahr Hinweise zum weiterhin in Betrieb befindlichen 12B vom Kulpenberg bekamen, haben wir den Senderbetreiber gebeten, diesen erst mit der Leistungserhöhung am Ettersberg abzuschalten. Wir bedauern sehr, dass aus genannten Gründen eine Wiederinbetriebnahme des 12B vom Kulpenberg sowie weiterer Außerbetrieb gegangener Digitalradioausstrahlungen leider nicht möglich ist.

Es ist geplant, die von der Versorgungsreduzierung betroffenen Gebiete in einer weiteren Ausbaustufe mit leistungsstarken Frequenzen zu versorgen. Ein starker Ausbau des Digitalradio-Sendernetzes ist ab Sommer 2014 bis Ende 2015 geplant. Dann werden uns mehr Mittel für Digitalradio zur Verfügung stehen.

Ab 2016 wird der mobile Empfang fast flächendeckend sein. Zudem werden dann zirka 78 % der Einwohner Deutschlands DAB in der Wohnung mit Radios mit Stabantenne empfangen können.

Gruß BG




von Barry_Graves - am 05.12.2011 15:27
der ERF ist drauf

ERF Plus (1a64) PTY: 0
subchid:20 prot:3 bitrate: 72 scids:0 label:ERF Plus [PAD]

DEUTSCHLANDFUNK (d210) PTY: 5
subchid:01 prot:3 bitrate: 64 scids:0 label: DEUTSCHLANDFUNK [PAD]

DKultur (d220) PTY: 3
subchid:00 prot:3 bitrate:128 scids:0 label: DKultur [PAD]

DRadio Wissen (d230) PTY: 0
subchid:05 prot:3 bitrate: 64 scids:5 label: DWissen [PAD]

MDR JUMP (d3c2) PTY: 10
subchid:13 prot:3 bitrate: 88 scids:0 label:MDR JUMP [PAD]

MDR FIGARO (d3c3) PTY: 7
subchid:07 prot:3 bitrate: 88 scids:0 label:MDR FIGARO [PAD]

MDR SPUTNIK (d3d4) PTY: 10
subchid:04 prot:3 bitrate: 88 scids:0 label:MDR SPUTNIK [PAD]

MDR INFO (d3d5) PTY: 1
subchid:06 prot:3 bitrate: 72 scids:0 label:MDR INFO [PAD]

(d3d6) PTY: 7
subchid:03 prot:3 bitrate:128 scids:0 label:MDR KLASSIK [PAD]

MDR THUER ERFURT (d4f1) PTY: 0
subchid:08 prot:3 bitrate: 88 scids:0 label:MDR THUER ERFURT [PAD]

MDR THUER GERA (d5f1) PTY: 0
subchid:09 prot:3 bitrate: 88 scids:0 label:MDR THUER GERA [PAD]

von mobi - am 22.12.2011 23:00
Zitat
mobi
der ERF ist drauf

ERF Plus (1a64) PTY: 0
subchid:20 prot:3 bitrate: 72 scids:0 label:ERF Plus [PAD]

DEUTSCHLANDFUNK (d210) PTY: 5
subchid:01 prot:3 bitrate: 64 scids:0 label: DEUTSCHLANDFUNK [PAD]

DKultur (d220) PTY: 3
subchid:00 prot:3 bitrate:128 scids:0 label: DKultur [PAD]

DRadio Wissen (d230) PTY: 0
subchid:05 prot:3 bitrate: 64 scids:5 label: DWissen [PAD]

MDR JUMP (d3c2) PTY: 10
subchid:13 prot:3 bitrate: 88 scids:0 label:MDR JUMP [PAD]

MDR FIGARO (d3c3) PTY: 7
subchid:07 prot:3 bitrate: 88 scids:0 label:MDR FIGARO [PAD]

MDR SPUTNIK (d3d4) PTY: 10
subchid:04 prot:3 bitrate: 88 scids:0 label:MDR SPUTNIK [PAD]

MDR INFO (d3d5) PTY: 1
subchid:06 prot:3 bitrate: 72 scids:0 label:MDR INFO [PAD]

(d3d6) PTY: 7
subchid:03 prot:3 bitrate:128 scids:0 label:MDR KLASSIK [PAD]

MDR THUER ERFURT (d4f1) PTY: 0
subchid:08 prot:3 bitrate: 88 scids:0 label:MDR THUER ERFURT [PAD]

MDR THUER GERA (d5f1) PTY: 0
subchid:09 prot:3 bitrate: 88 scids:0 label:MDR THUER GERA [PAD]


Noch kein ERF Pop, da wartet man noch auf die Zustimmung der ZAK und geht dann parallel mit dem Bundesmuxx wohl Anfang 2012 on Air. Im Bundesmuxx dann wohl Pop mit 48 k Stereo und Plus mit 24 k Mono oder beide mit 32 k Mono (das steht aber noch nicht endgültig fest), in Thüringen beide mit 72 k Stereo.

von Wiesbadener - am 23.12.2011 10:03
Zitat
IngoR
Hallo boebert,
was hast du denn für eine Antenne am Radio? Mit einer Scheibenklebeantenne ist es in der Tat problematisch, besonders in der Erfurter Innenstadt. Mit einer Kombiantenne DAB/FM oder einer Magnetfußantenne sollte der Bundesmuxx störungsfrei bis kurz vor Eisenach auf der A4 westwärts funktionieren und auf der A71 bis zum ersten Tunnel Richtung Süden. Ich war heute in Gotha und danach in Tabarz und erstaunt, wie gut der Bundesmuxx noch in Tabarz ging. Auch in Gotha und auf dem Weg nach Tabarz keine nennneswerten Aussetzer. Equipment: Pure Highway und passive Magnetfußantenne (eigentlich für DVB-T) auf dem Dach vom VW T4. An der Frontscheibe des T4 hatte ich ein paar Wochen auch mal die Klebeantenne, das ist einfach nur Murks. Die eignet sich nicht für die aktuellen Empfangsverhältnisse in Thüringen.
IngoR


Hallo,

ich habe eine passive Magnetfußantenne auf dem Dach. Die stammt noch vom alten Kenwood DAB Radio.

Mag sein, dass ihr andere Erfahrungen gemacht habt, aber für mich war es kein Genuss den Musikfetzen zu lauschen. Mich erstaunt aber trotzdem der Unterschied zu hier in Rhein-Main. Ich höre noch DAB+ wenn ich in der Tiefgarage bin...
boebert



von boebert - am 27.12.2011 19:12
Über Einschalttermine entscheiden die Auftraggeber, also der mdr und die lokalen Privatveranstalter (wenn es welche gibt) einerseits und das DLR und die bundesweiten Privatveranstalter andererseits. MEDIA BROADCAST ist nur Technikdienstleister und hat die Verträge zu erfüllen. Um Sendeantennen geht es dabei sicher nicht.

Dass trotz unterschiedlicher Auftraggeber beide Muxe an den Hauptstandorten zeitnah (nicht gleichzeitig) in Betrieb gehen, zeigt, dass es da Abstimmungen gibt.

Zitat

Das würde also bedeuten, MDR-Muxx und Bundesmuxx über die gleiche Antenne ist kostengünstiger als später mal seperate Antennenanlagen für den B-Muxx zu installieren ... sehe ich das richtig ?


Wie kommst du überhaupt darauf, dass bei einer späteren Inbetriebnahme eines weiteres Muxes eine weitere Antenne installiert werden muss? Das ist doch nur dann der Fall, wenn zunächst mit niedrigerer Leistung als im Endausbau gesendet wird und deshalb nur eine provisorische Einfachantenne installiert wird. Oder bei Füllsendern.

Zitat

leicht OT: Ich hab einen Vorschlag,wo man es genauso machen könnte ...


Warum rennst du offene Türen ein? Selbst in Bonn, Düsseldorf, Langenberg, Dortmund, Hannover, wo die Muxe getrennte Netzbetreiber haben, ist für alle dieselbe Antennenhöhe eingetragen. Es gibt demnach an diesen und weiteren Standorten leistungsfähige Breitbandantennen, die allerdings den Nachteil niedrigerer Gewinne an den Rändern des Frequenzbandes haben.

von Manfred Z - am 03.06.2012 09:55
Ich meine ja nur, dass auf UKW der Kreuzberg weiter nach Norden reicht, als der Sender Burgsinn, aber bei DAB es genau umgekehrt ist (andere Diagramme, andere Leistungen): Hier reicht der Sender Burgsinn weiter nach Norden, als der Kreuzberg.

Auch, wenn der Inselsberg mit seinen 100 kW halb Unterfranken abdeckt, so kommt er doch keineswegs mit seinem lächerlichen NO-Diagramm und der Funzelleistung im Thüringer Südwesten oder gar in Unterfranken an, dagegen sendet der Erleshügel rund und versorgt die Region einiges besser, da auch einfach weniger Berg (Thüringer Wald, Rhön) im Weg steht.

Sollte der MDR bzw. MediaBroadcast etwas am Inselsberg geändert haben, hätten sie das schon mitgeteilt und vor allem hätten wir dessen Auswirkung in der Rhön, um Eisenach herum und in Nordhessen gemerkt. Da geht auch weiterhin kein 12B. Jedoch geht 12B sehr gut genau dort, wo der Inselsberg abgeschattet liegt (z.B. auf der A71 zwischen Meinigen-Nord und -Süd) und im Fränkischen, genau an den Orten, an denen auch MDR Info vom Erleshügel (97,5 MHz) gut funktioniert. Daher weiterhin meine Meinung, dass der Inselsberg weiter vor sich hinfunzelt wie eh und jeh und es eher ein Fehler am Sender Erleshügel gab, der jetzt wieder behoben ist.

von m83 - am 09.02.2013 17:58
ich kopiere das mal aus dem Bundesmux Ausbau 2013 Fred:

Ursprünglicher Plan:
MDR und Bundesmux gehen zusammen über eine neue Antennenanlage und 2 neue High Power Sender am Inselsberg on Air (gleiches Konstrukt wie am Geyer).
Das Bundesmux Konsortium hat sich 2013 nur für eine moderate Sendegebietserweiterung entschieden, der Inselsberg ist aus den Planungen rausgeflogen.
Der MDR mag die ganzen Investitionen nicht alleine stemmen, deswegen leistet man sich zwar einen neuen High Power Sender auf 9C, der aber an die vorhandene Antennenanlage angeklemmt und mit geringer Leistung betrieben wird, d.h. Antennenanlage bleibt wie die heute ist.

neuer Plan:
Bundesmux übernimmt den 12B Altsender, beide nutzen die vorhandene Antennenanlage.


hier sieht man es sehr schön

http://www.digitalerrundfunk.de/front_content.php?idcat=39
Der Inselsberg sendet nur ins Thüringer Becken.

Inselsberg rund (koordiniert für 5C und 9C) schaut so aus:
http://www.bilder-hochladen.net/files/7x0n-oc-22ac-jpg.html

Im Zusammenspiel mit Würzburg
http://www.bilder-hochladen.net/files/j54p-2-c81e-png.html

von mobi - am 03.04.2013 20:16
Ausschreibung der TLM für private Sendekapazitäten seit Anfang April

Auszüge:

Zitat

DAB-AUSSCHREIBUNG

Ausschreibung zur Zuweisung von drahtlosen digitalen Übertragungskapazitäten (nach dem DAB-Standard) für einen landesweiten Versorgungsbedarf an private Anbieter

Die Thüringer Landesmedienanstalt gibt die nachstehende Ausschreibung bekannt:

I. Rechtsgrundlage

Grundlage der vorliegenden Ausschreibung sind § 5 Abs. 2 i. V. m. § 3 Abs. 6 Satz 3, Abs. 7, 8 und Abs. 13 ThürLMG.

II. Auszuschreibende Kapazitäten

Der TLM sind digitale Kapazitäten für eine landesweite Versorgung in den Digitalradioblöcken

Thüringen-Ost: Block 10C
Thüringen-Mitte: Block 9C
Thüringen-Nord: Block 6A
Thüringen-Süd: Block 5B

befristet bis zum 31. Dezember 2020 zugeordnet. Die Regionalisierung (Grenzverläufe) richtet sich nach den Festlegungen im vorangegangenen telekommunikationsrechtlichen Verfahren (Amtsblatt der BNetzA Nr. 6/2010, Mitteilung Nr. 205/2010). Die Sendeleistung beträgt je Sender maximal 10 kW.

Ausgeschrieben werden 294 CU für Hörfunkprogramme und Dienste in einem Übertragungsstandard der DAB-Systemfamilie.

Die Bundesnetzagentur hat der Media Broadcast GmbH den fernmelderechtlichen Betrieb genehmigt und die hierzu notwendigen Frequenzzuteilungen vorgenommen. Das Sendernetz ist bedarfsorientiert aufgebaut. Es umfasst derzeit den Standort Weimar Ettersberg im Block Thüringen-Mitte mit einer Leistung von 5 kW zur Versorgung von circa 400.000 Einwohnern und einer Fläche von circa 2.400 km².

Je nach Fortschritt des Ausbaus des Sendernetzes können weitere Standorte, insbesondere für Thüringen-Ost, Thüringen-Nord und Thüringen-Süd hinzukommen. Ab 1. April 2013 steht darüber hinaus voraussichtlich der Standort Inselsberg, ebenfalls Block Thüringen-Mitte zur Verfügung mit einer Leistung von 5 kW zur Versorgung von circa 300.000 Einwohnern und einer Fläche von circa 2.000 km².

Über Einzelheiten der Ausbaustufen und Senderentgelte informiert der Sendernetzbetreiber (Media Broadcast GmbH).

Vorgesehen ist die Vergabe der Frequenzen als Kette. Eine dauerhafte Einzelvergabe der zur Verfügung stehenden Frequenzen ist nicht geplant.

III. Bewerbungsverfahren

1. Diese Ausschreibung der TLM richtet sich an Hörfunkveranstalter.

2. Gemäß § 5 Abs. 2 Satz 4 ThürLMG wird die Frist zur Stellung von Zulassungsanträgen auf den

2. Mai 2013, 12.00 Uhr

festgesetzt (Ausschlussfrist). [...]

4. Die Antragsfrist beginnt am 2. April 2013, 00.00 Uhr. [...]


http://www.tlm.de/tlm/aktuelles_service/ausschreibungen/DAB/index.php

von Manfred Z - am 12.04.2013 17:14
Wer angesichts der aktuellen Ausschreibung ja mal auf ein Top 40 wieder landesweit hofft, den belehrt der Antenne Thüringen-GF (siehe unten). Sicher, die Medienanstalten müssen freie Kapazitäten ausschreiben, aber in Thüringen droht doch nun wieder das nächste Fiasko: Wenn die Stimme Putins nicht will (die Schlagerhölle will hier übrigens nicht), kann man wieder das tolle Ergebnis "null Bewerber" präsentieren, wie zuvor schon die SLM in Sachsen. Tolle Nachrichten für DAB sind das wieder. Und wieder mal ist dann vom Radiostandard die Rede, den in Deutschland keiner will außer "einigen Politikern, Landesmedienanstalten, einem Teil der ARD und hirnamputierten Radiofreaks" (so was musste ich mir schon anhören). Warum macht man es in Thüringen nicht wie in Hessen und schreibt unbefristet aus? Befristete Ausschreibungen in den Ländern führen immer zu einem Fiasko: Wenn es schon in Bayern keinen Bewerber gibt, wer soll sich in der mitteldeutschen Provinz bewerben?

:

Zitat
DJV Thüringen/Blickpunkt
Die beiden Privatradios Antenne Thüringen und Landeswelle lehnen ein Engagement beim digital-terrestrischen
Radio weiter ab. Antenne-Geschäftsführer Hans-Jürgen Kratz spricht vor allem die
auf lange Sicht geringe Anzahl an digitalen Empfangsgeräten und
die hohen Kosten als Manko an. Die derzeit rund 300 Millionen
UKW-Endgeräte in Deutschland seien die Grundvoraussetzung für
die Radionutzung, und damit zur Reichweitenerzielung der privaten
Radiosender als Geschäftsgrundlage.

„Unterstellt, es werden jährlich fünf Millionen DABplus-Endgeräte in Deutschland verkauft, würde es etwa 60 Jahre dauern, bis
die technischen Voraussetzungen gegeben sind, UKW abzuschalten.
Selbst bei jährlich zehn Millionen verkaufter DAB+-Endgeräte
in Deutschland würde es noch 30 Jahre dauern, bis die gleiche technische
Versorgung gegeben ist“.

Bis zu diesem Zeitpunkt müssten die Sender parallel ihre UKW-Ausstrahlung
beibehalten, was „selbst bei einer gegenüber UKW um 50
Prozent preiswerteren Ausstrahlung bei DAB+ gleichzeitig auch
eine 50prozentige Erhöhung der jährlichen Verbreitungskosten bedeuten
würde – und dies auf viele Jahre“. Bei neuen Programmen
kämen dann auch noch die Programmerstellungskosten
hinzu, so Kratz.

„So lange nicht absehbar ist, dass eine mindestens 80-prozentige
Versorgung mit DAB+-Endgeräten in Deutschland erreicht ist,
sehen wir keine ausreichende ökonomische Chance und kein
Geschäftsmodell – zumal die Privaten
die Finanzierung auch noch alleine stemmen müssen, nämlich
mit ihren Erlösen aus der UKW-Verbreitung.

Auch an der Einführung von neuen Wellen und Formaten über die
digitale Terrestrik hat der Antenne Thüringen-Chef kein Interesse:
Sinnvoll sei lediglich ein Spartenprogramm, das aufgrund seiner
Ausrichtung jedoch „deutlich weniger Menschen anspricht und sich
aus der Region nicht wird finanzieren lassen“, so Kratz.
Der Antenne Thüringen-Geschäftsführer
weist zudem darauf hin, dass DAB+ nur eine von mehreren
neuen Übertragungsformen für digitales Radio sei. Schon seit langem
senden Hörfunkprogramme auch digital im Internet und sind
inzwischen dank Smartphones oder Tablets hier auch mobil zu
hören.


von Ihre Majestät - am 15.04.2013 05:34
Habe bezüglich der Sendeleistung vom Inselsberg, Kanal 9C, beim MDR angefragt und folgende Antwort erhalten:
"...Der MDR nutzt einen neue Sendeeinheit (der eigentliche Sender mit Vor- und Endstufe) auf dem Inselsberg. Der Sender ist bereits für 10 kW Sendeleistung ausgelegt. Die Sendeantenne am Turm ist aber noch die alte. Später wird die Antenne gegen eine neue ausgetauscht, die die Leistung von 10 kW aufnehmen und abstrahlen kann. Die neue Antenne wird dann auch rundstrahlend sein. Die alte Antenne verträgt noch nicht so viel Sendeleistung. Deshalb strahlen wir momentan weniger. Der Senderbetreiber plant noch für diesen Monat einen Austausch der Leistungsteiler an der alten Antenne. Mit den neuen Leistungsteilern an der alten Antenne wird es möglich sein, den Kanal 9C am Inselsberg mit 5 kW auszustrahlen. Das wird recht bald sein, deshalb haben wir die Angaben bei MDR.DE nicht korrigiert.
Die jetzige alte Antenne strahlt nur in bestimmte Richtungen.

Für Rückfragen und zu weiteren technischen Informationen stehen wir unter der E-Mail-Adresse technik(a)mdr.de und montags bis donnerstags 11:00 bis 19:30 Uhr sowie freitags 11:00 bis 19:00 Uhr unter der Rufnummer 0341 - 300-9595 zur Verfügung."


von Schattenparker - am 13.05.2013 18:30
Zitat
Habakukk
Hessen wird jetzt schon von zwei Seiten bedraengt. Im Norden sendet Habichtswald ja nun gegen Bremen an. Im Osten wird sich Rimberg (spaeter mal vielleicht auch Heidelstein oder Kreuzberg) mit Gera rumplagen.

Der 7B war ja eigentlich mal fuer Berlin UND Brandenburg angedacht, nicht nur fuer Berlin alleine. Keine Ahnung, ob das noch aktuell ist, aber sollte mal irgendwann tatsaechlich noch Belzig oder ein anderer Standort im Suedwesten Brandenburgs dazu kommen, macht das die Sache nicht besser.

Ich hatte ja gehofft, dass fuer Gera der alternativ angedachte 10C kommt. Der waere abgesehen vom Lokalpaket Nuernberg noch frei und es schaut auch so aus, als waere der nicht so arg zugeplant. Und wer weiss, ob nicht Nuernberg mal auf 6D wechselt, wenn man schon gerade Buettelberg und Dillberg auf 6D koordiniert hat.


DXen mit Yagi Antennen auf dem Dach ist nun mal in der GE06 Planung nicht vorgesehen und wird nachdem alles auf DAB+ umgestellt worden ist nur noch bedingt moeglich sein. 11C Sachsen-Anhalt wird z.B. durch 11C Hamburg mit 4 kW stark begrenzt werden. Dequede auf 120km Entfernung zu Hamburg und Brocken gehen in Hamburg mit Yagi auf UKW noch gut.
Wenn man sich die UKW Hoererzahlen der Radioprogramme ausserhalb ihres Versorgungsbereiches ansieht, macht die Frequenzplanung fuer DAB+ durchaus Sinn. Overspill interessiert den nicht DXer so gut wie gar nicht. RSH hat in Hamburg nur 2,7 % Einschaltquote.

Aus der MA:
Die Programme der privaten Veranstalter aus Schleswig-Holstein erzielen in Hamburg folgende Tagesreichweiten: delta radio 3,5 Prozent (5,0 Prozent), R.SH Radio Schleswig-Holstein 2,7 Prozent (3,1 Prozent), Radio NORA 2,6 Prozent (2,2 Prozent).

Die gehen mit Wurfantenne in Hamburg und interessieren den Hamburger dennoch kaum. In anderen Bundeslaendern ist das nicht anders und mit 40 oder mehr DAB+ Programmen lokal, wird kaum noch jemand eine Yagi installieren.

von Nordlicht2 - am 16.10.2013 16:18
Zitat
Nordlicht2
DXen mit Yagi Antennen auf dem Dach ist nun mal in der GE06 Planung nicht vorgesehen


Naja, zum Teil geht es da aber schon auch um normalen von UKW gewohnten Ottonormalverbraucher-Overspill, der da deutlich eingeschränkt wird. Das hat mit DXen noch gar nix zu tun.

Zitat
Nordlicht2
Wenn man sich die UKW Hoererzahlen der Radioprogramme ausserhalb ihres Versorgungsbereiches ansieht, macht die Frequenzplanung fuer DAB+ durchaus Sinn. Overspill interessiert den nicht DXer so gut wie gar nicht. RSH hat in Hamburg nur 2,7 % Einschaltquote.

Aus der MA:
Die Programme der privaten Veranstalter aus Schleswig-Holstein erzielen in Hamburg folgende Tagesreichweiten: delta radio 3,5 Prozent (5,0 Prozent), R.SH Radio Schleswig-Holstein 2,7 Prozent (3,1 Prozent), Radio NORA 2,6 Prozent (2,2 Prozent).

Die gehen mit Wurfantenne in Hamburg und interessieren den Hamburger dennoch kaum. In anderen Bundeslaendern ist das nicht anders und mit 40 oder mehr DAB+ Programmen lokal, wird kaum noch jemand eine Yagi installieren.


Es mag viele Fälle geben, wo das so ist. Aber einen SWR im Rheinland von NRW zu hören, ist ebenso gängig wie den ORF hier im Südosten Bayerns zu hören.

von Habakukk - am 16.10.2013 16:41
Zitat
Habakukk
Naja, es bleibt ja die Hoffnung, dass 7B mit dem Wechsel des MDR auf einen landesweiten Thüringen-Mux erst mal wieder aufgegeben wird. Soll ja zum Jahresende passieren.

http://www.digitalradio-in-deutschland.de/forum/viewtopic.php?f=12&t=437

Zitat

Wir haben trotzdem zwei gute Botschaften für Sie. Der MDR plant zum einen die zwölfer Kanäle Ende 2014 abzulösen. Gleichzeitig ist geplant, dass dann der MDR die Kanäle 6C, 7B, 8D, 9C, 11C verlässt, die für die privaten Programme in Sachsen, Sachsen-Anhalt bzw. Thüringen vorgesehen sind. Der MDR wird dann in Sachsen voraussichtlich Kanal 9A, in Sachsen-Anhalt K 10A und in Thüringen K 8B jeweils bundeslandweit nutzen. Es wird also auch bei den Neu-Senderstandorten eine Reduzierung der Frequenzen geben.


Es kommt Bewegung hinein! ;-) Das ist mal so ein richtig gutes Zeichen des MDR...endlich sich mal von diesen Insellösungen zu verabschieden. Auch der 7B ist sowas von unglücklich gewählt, da der HR gleich nebenan sein Netz sicher auch in Nordhessen weiter ausbauen wird. Das Problem mit dem 11C der HDR und Anhalt ist dann auch mal Geschichte.

von Funker1 - am 25.01.2014 11:35
Hallo Zwölf!

Sorry, ich muß MP3-Dateien umbenennen, damit ich sie hier uploaden kann.

Zu 12B kann ich nichts sagen, denn ich saß im Bus mit dem Überspielkabel als Antenne. Viel kann man damit also nicht reißen. ;) Und wenn es in eine Senke ging, war wieder für einige Zeit Ruhe im Karton. Zum Zeitpunkt der Aufnahmen befand sich der Bus auf der A4 zwischen Jena und Erfurt, aber auf jeden Fall noch östlich von Gotha. Also kam der Ettersberg wohl am besten rein.


Die Art der Störung kenne ich schon aus der Schweiz. Sie trat so auch bei SRF1 auf. Möglicherweise auch bei "Radio 1" aus ZH. Ich muß mal nachschauen, was ich dazu im schweizer Forum vor vielen Monaten geschrieben habe. Die alten Aufnahmen finde ich sicherlich auch noch.


Da ich diese Störung nun auch beim MDR gehört habe, muß ich natürlich zuerst fragen, ob der Fehler nicht beim "Pure-Highway" liegt. "MDR-Klassik" war übrigens reiner Zufall, denn das ist bekanntlich nicht meine Musik. Aber ich bleibe dann halt dran, zumal der Fehler bei Klassik richtig auffällt. ;)

Die ganze Sache müssen die Thüringer testen - ich kann euch dabei leider nicht helfen. Aber es ist ja nicht so, daß man auf diesen Fehler - wie beim SWR1 - stundenlang warten muß. Die ersten beiden Fehler im Beispiel oben traten innerhalb von drei Minuten auf. Gönnt euch einfach mal 30 Minuten Klassik unter Kopfhörern. ;)

Die wichtigste Frage ist also, ob andere Geräte diese Störung auch zu Gehör bringen. Dann sind wir schlauer.

Grüßle

von Zwerg#8 - am 12.02.2014 17:01
Die populärste KZ-Gedenkstätte???

Sind wir hier bei RTL - "Die 10 schönsten Konzentrationslager"??

Man(n), man(n). Wir reden hier von einem der größten KZ - 250.000 Menschen aus 25 Staaten wurden dort gequält, wahsinnige Ärzte haben menschenverachtende Experimente mit Insassen durchgeführt. Das Lager wurde wie ein Wirtschaftsunternehmen geführt und Insassen an Konzerne "verborgt". Zum Kriegsende kamen noch noch viele Gefangene in sinnlosen Todesmärschen in andere KZ ums Leben.

Wir reden hier nicht von wenig bekannten Außenstellen (in meinem Wohnort gab es eine kleine Außenstelle eines KZ was die wenigsten wissen; in meinem ursprünglichen Wohnort gab es Zwangsarbeiter von denen ich auch nur weiß, weil meine Oma in dem Großbetrieb in der Küche arbeite und die Frauen Nahrung abzweigten und ihnen zukommen ließen). Wir reden von einem der größten Zahnräder einer grausamen Vernichtungsmaschine.

Oder soll hier Geschichtsverklärung betrieben werden?? Denn so ignorant kann einer allein doch nicht sein...


Das Buch "Nackt unter Wölfen" wurde in 30 Sprachen übersetzt. Wenn Dir das Lesen nicht liegt, es gibt auch eine sehr gute DEFA-Verfilmung. Nur so als Tip.


So genug aufgeregt. Mußte aber sein!!!!

Sorry für OT.

von The Jazzman - am 05.08.2014 20:13
Dann kehren wir mal wieder on Topic: Mich wundert es nämlich nach wie vor wie es möglich werden kann die DAB-Antenne auf dem Fenmelde-Gebäude auf dem Ettersberg zu erhöhen, und zwar so, dass sie künftig entgegen der bisherigen Bauauflagen beim Blick aus Weimar hoch über die Baumgrenze reicht. Wie bereits erwähnt: Bisher sieht man etwa auf der A4 weder Gebäude noch Antennen, da dies eine Auflage der Behörden ist den Blick zum BUCHENWALD-MAHNMAL als EINZIGEM Sichtobjekt auf dem Ettersberg beizubehalten. Der Bauantrag der DFMG für einen über 100 Meter hohen Mast wurde aus den bekannten Gründen abgelehnt. Die Prüfung nach einem anderen Standort blieb übrigens erfolglos: Es gibt einfach nichts besseres und höheres als den Ettersberg, und ich habe vollstes Verständnis dass der geschichtsträchtige Ort wichtiger ist als die Möglichkeit das Ilmtal besser mit Hörfunk und Fernsehen zu versorgen, wie es die MB gerne gemacht hätte.

Für alle die sich immer noch kein Bild machen können habe ich das hier: Aus der Luft sieht man freilich das Gebäude mit den Antennen! Aber auch hier geht der Blickfang eben in erster Linie zum Mahnmal, und so soll es auch sein.



von Ihre Majestät - am 06.08.2014 08:56
Aktueller Stand vom MDR bezüglich Umstruckturierung des MDR MUX:

Zitat
MDR Technik
Insgesamt wird am MDR DAB+ Netz in Mitteldeutschland ab Winter 2015 eine massive Umstrukturierung durchgeführt. Alle MDR DAB+ Sendestandorte werden pro Bundesland auf einen einheitlichen Kanal migrieren. Damit wird es innerhalb eines Bundeslandes keine unterschiedlichen Multiplex-Belegungen beim MDR mehr geben. Die Unterteilung in 12er, 6er, und 9er Ketten wird damit obsolet. Die Migration wird im Dezember 2014 in Sachsen und Thüringen beginnen. Sachsen-Anhalt wird Januar 2015 folgen.

Die Kanalbelegung wird voraussichtlich folgende sein:

Sachsen 9A
Thüringen 8B
Sachsen-Anhalt 6B

Durch die Migration wird es innerhalb eines Bundeslandes zu erheblichen additiven Pegelwerten kommen. Damit verbessert sich durch die Gleichwellennetze die Versorgungslage.

In Thüringen sind nach vorläufigen Planungen folgende DAB+ Sender mit dem MDR Programmen mit Leistungen höher oder gleich 8KW ab Jahreswechsel in Betrieb:

Suhl/Erleshügel
Remda/Großer Kulmberg
Weimar/Ettersberg
Gera

Der Sendestandort Jena/Ossmaritz wird mit 4,1kW, der Sendestandort Lobenstein/Sieglitzberg mit 7kW und der Inselsberg mit 5kW betrieben werden. Der Sendestandort Ilmenau/Kickelhahn kann leider nicht weiter ausgebaut werden, so dass an diesen Sender der Betrieb eingestellt werden.



von Tesco.live - am 29.08.2014 17:40
Zitat
Robert S.
Zitat
Zwölf
Das klingt ja erfreulich. Weiß jemand, wie der Empfang des 12B derzeit in der Region Coburg/Sonneberg ist und ob sich durch die leistungsstarken MDR-Sender der Empfang dort verbessern wird, oder ob die Region ohne Blessberg unversorgt ist?


Eher bescheiden,auf der B 89,Stadtumfahrung Sonneberg,da geht er recht brauchbar mit Aussetzern,ebenso im Centrum von Sonneberg.
Bei Coburg schaut es ähnlich aus,auf Anhöhen ist Empfang möglich aber eher nicht bei dichter Bebauung.
Die Aufschaltung bringt sicher eine große Verbesserung wobei es sicher noch weiße Flecken geben wird.
Man sieht ja wie der 12D derzeit in Co empfangbar ist,seit der Abschaltung vom Sender Coburg gibt es einige kleine Lücken,der 12D kommt für die Region derzeit vom Ochsenkopf,Kreuzberg und evtl Bamberg.
Da kann man sich schon grob ausrechnen wie gut der Suhler Sender dann da kommt.


Man muss aber dazu sagen, dass es im südlichen Landkreis Sonneberg (alles was vor den Bergen liegt, so wie auch die "Hauptstadt" ) nicht Suhl ist, der die Versorgung des 12B übernimmt, sondern der Kickelhahn! Dies wurde erst vor kurzen bei der Abschaltung des 12B von Ilmenau wegen Jahreswartung beobachtet. An den Stellen, an denen der 12B zu empfangen ist (ist ja wenig) war nichts mehr vom 12B zu sehen. Erst bei der Aufschaltung ging dieser an den bekannten Stellen wieder.
Die Antenne am Standort Suhl verträgt übrigens maximal nur 1kW Sendeleistung.

Die Karten im direkten Vergleich:

Suhl 2 - Erleshügel

8B 10kW ND


Suhl 2 - Erleshügel

5C 1kW ND

von Tesco.live - am 01.09.2014 03:30
digitalradio.de hat die 8B Standorte veröffentlicht:


Inselsberg 5kW
Saalfeld Remda 10kW
Weimar 9kW
Sieglitzberg 7kW
Jena Ossmaritz 4kW
Gera 10kW
Suhl 0,5kW


Hinweis auf Kanalumstellung auf mdr.de

Zitat
mdr.de
Vom 10. bis 11. Dezember findet eine gestaffelte Kanalumstellung statt. Die MDR-Hörfunkprogramme werden nach der Umstellung in ganz Thüringen auf einer einheitlichen Frequenz (Kanal 8B; 197,648 MHz) ausgestrahlt. Wir bitten den Sendersuchlauf in der jeweiligen Region frühestens ab 19.00 Uhr durchzuführen. Der zeitliche Ablauf ist wie folgt geplant:

Gera am 10.12.2014 (bis ca. 8.30 Uhr Kanal 7B, ab 19.00 Uhr Kanal 8B)
Sieglitzberg am 10.12.2014 (bis ca. 13.55 Uhr Kanal 12B, ab 19.00 Uhr Kanal 8B)
Jena am 10.12.2014 (bis ca. 13.55 Uhr Kanal 12B, ab 19.00 Uhr Kanal 8B)

Inselsberg am 11.12.2014 (bis ca. 8.30 Uhr Kanal 9C, ab 19.00 Uhr Kanal 8B)
Weimar am 11.12.2014 (bis ca. 8.30 Uhr Kanal 9C, ab 19.00 Uhr Kanal 8B)
Suhl am 11.12.2014 (bis ca. 13.55 Uhr Kanal 12B, ab 19.00 Uhr Kanal 8B)
Neu: Saalfeld/Remda am 11.12.2014 ab 19.00 Uhr Kanal 8B

Ilmenau: Einstellung der DAB+ Ausstrahlung auf Kanal 12B am 11.12.2014, ca. 14.00 Uhr.
Bitte beachten Sie, dass das Empfangssignal im Bereich Ilmenau erst nach Umstellung der Senderstandorte Inselsberg, Weimar und Suhl am 11.12.2014 ab 19.00 Uhr verfügbar ist.


von Tesco.live - am 03.12.2014 19:47
8B vom Sieglitzberg:


Ensemble: MDR THUERINGEN (10E5)

DAB-Time: Wed 2014/12/10, 19:32:45 (GMT+0100)

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MDR SPUTNIK (d3d4) PTY: Pop Music (10)
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MDR INFO (d3d5) PTY: News (1)
subchid:03 prot:3A-EEP bitrate: 72 scids:0 scty: 63 (AAC) label:MDR INFO

MDR KLASSIK (d3d6) PTY: Culture (7)
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MDR THÜR ERFURT (d4f1) PTY: None (0)
subchid:08 prot:3A-EEP bitrate: 88 scids:0 scty: 63 (AAC) label:MDR THÜR ERFURT

MDR THÜR GERA (d5f1) PTY: None (0)
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MDR THÜR SUHL (d6f1) PTY: None (0)
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MDR THÜR HEILIGN (d7f1) PTY: None (0)
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Tuned to: 197648Khz
Transmission Mode: 1, 96ms/frame
MSC Bandwidth Allocation: 618 CUs, 71.53%, 1.57MBit/s


von Tesco.live - am 10.12.2014 18:36
8B läuft jetzt, kann einer feststellen ob das Suhl ist?


Ensemble: MDR THUERINGEN (10E5)

DAB-Time: Thu 2014/12/11, 14:07:05 (GMT+0100)

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MDR FIGARO (d3c3) PTY: 7
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MDR SPUTNIK (d3d4) PTY: 10
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MDR INFO (d3d5) PTY: 1
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MDR KLASSIK (d3d6) PTY: 7
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MDR THÜR ERFURT (d4f1) PTY: 0
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MDR THÜR GERA (d5f1) PTY: 0
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MDR THÜR SUHL (d6f1) PTY: 0
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MDR THÜR HEILIGN (d7f1) PTY: 0
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von mobi - am 11.12.2014 13:06
MDR Thüringen im direkten Vergleich zu Saschen:

Thüringen 8B

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(e0d21010) PTY: None (0)
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MDR JUMP (d3c2) PTY: Pop Music (10)
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MDR FIGARO (d3c3) PTY: Culture (7)
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MDR SPUTNIK (d3d4) PTY: Pop Music (10)
subchid:05 prot:3A-EEP bitrate: 88 scids:0 scty: 63 (AAC) label:MDR SPUTNIK

MDR INFO (d3d5) PTY: News (1)
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MDR KLASSIK (d3d6) PTY: Culture (7)
subchid:01 prot:3A-EEP bitrate: 96 scids:0 scty: 63 (AAC) label:MDR KLASSIK

MDR THÜR ERFURT (d4f1) PTY: None (0)
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MDR THÜR GERA (d5f1) PTY: None (0)
subchid:11 prot:3A-EEP bitrate: 88 scids:0 scty: 63 (AAC) label:MDR THÜR GERA

MDR THÜR SUHL (d6f1) PTY: None (0)
subchid:15 prot:3A-EEP bitrate: 88 scids:0 scty: 63 (AAC) label:MDR THÜR SUHL

MDR THÜR HEILIGN (d7f1) PTY: None (0)
subchid:14 prot:3A-EEP bitrate: 88 scids:0 scty: 63 (AAC) label:MDR THÜR HEILIGN

Bit Error Rate (BER): =5e-01 (5)
Tuned to: 202928Khz
Transmission Mode: 1, 96ms/frame
MSC Bandwidth Allocation: 750 CUs, 86.81%, 1.91MBit/s
RDI Overruns (USB): 0
Total DWORDS RDI: 13365736697 (12.45G)
Bad DWORDS RDI: 0, 0.00%
Total FIBs: 17402639 (16.60M)
Bad FIBs: 497, 0.00%
Total FIGs: 36181453 (34.50M)
Unknown FIGs: 129919 (126.87k), 0.36%
Bad FIGs: 0, 0.00%
Total MSC frames: 63797816 (60.84M)
Bad MSC frames: 0, 0.00%
(/code)


von Tesco.live - am 18.12.2014 12:38
Dasselbe habe ich für den Grabfelder Raum feststellen können. So gesehen ist die MDR-Umstellung für den Bereich Südwestthüringen/Nordostunterfranken eine kleine Enttäuschung: Der neue Kanal 8B fällt zwar gut ein, aber das hat der 12B vorher auch schon geschafft. Erst hieß es ja, Suhl bekomme den Bundesmux mit 0,5 kW und 8B mit bis zu 10 kW; jetzt hat der 8B die 0,5 kW und vom 5C ist keine Spur.

Im Prinzip schaut die Rechnung jetzt so aus: Eine korrekte MDR-Thüringen-Regionalversion kam hinzu, aber die DRadios und der ERF fielen weg - nunja. Als ich vor einigen Wochen bei den Herrschaften des DRadios nachgefragt hatte, wie sie sich denn die zukünftige DAB-Versorgung in dieser Gegend vorstellen, kam leider keine Antwort zurück. Offenbar war es ihnen peinlich, zuzugeben, dass der Digitalempfang vorerst entfällt. Vielleicht sieht man es nicht so wichtig an, weil zumindest die beiden Hauptprogramme problemlos über starke FM-Sender empfangen werden können.

Was den 5C angeht, ist es wie verhext: Man ist zwar umzingelt von Sendern, aber keiner schafft es so richtig bis in Gegend zwischen Suhl und Bad Neustadt bzw. Bad Königshofen: Der Inselsberg könnte es leisten, sendet aber in die falsche Richtung, Würzburg schafft es nicht ganz bis dorthin, Nürnberg ist sowieso zu weit weg, Fulda schafft es nicht nach Osten über die Rhön und der neue Sender Sieglitzberg nicht nach Westen über den Thüringer Wald.

Wenn man Suhl also für den 5C vorläufig nicht will, gibt es weiterhin die bekannten Möglichkeiten der neuen Antenne + Leistungserhöhung auf dem Inselsberg oder (und das hoffe ich für 2015) den Kreuzberg!

von GLS - am 27.12.2014 20:30
Zitat
dabfrank
Also was ich erfahren habe vom Mitarbeiter da oben ,das der 5C rund und mit mehr Leistung kommt.


:spos:
Zitat

Was mit dem 8B wird werden wir sehen.Schlechter wird es auf keinen Fall.War gestern in Meiningen und da ist der 8B viel besser zu empfangen ,als der 5C.Teilweise auch Funkstille im Ort.8B aber läuft.


Klar, 8B wird auch von Suhl ausgestrahlt und der kommt trotz seiner mickrigen 0,5 kW recht weit. Eine Leistungserhöhung sollte aber auch hier eines Tages mal anstehen, war ja ursprünglich schon mit der Umstellung auf 8B geplant, aber dann wieder verworfen.

Beim 5C ist es in Meiningen (Stadtgebiet) wahrscheinlich nicht viel besser als zwischen Suhl und Rhön-Grabfeld, wo quasi Ebbe im 5C ist. Nur auf Anhöhen geht was. Ein starker und rundstrahlender Inselsberg könnte hier wahre Wunder vollbringen.

Zitat

Denke aber mal wenn der Kreuzberg den 5C abstrahlt rund dann geht der 5C in Thüringen auch viel besser.;)


Ja, aber wir wissen nicht, wann der Kreuzberg kommt. Für 2015 ist noch nichts in trockenen Tüchern, aber genauso könnte der Kreuzberg erst 2016 kommen.

von GLS - am 18.03.2015 20:38
Zitat
cybertorte
Ich habe mal die alte, gerichtete 12B Antenne vom guten Bleßberg zur Berechnung genommen. Viel anders wird es dann wohl nicht kommen. Zum direkten Vergleich auch nochmals die ND Karte aus gleicher Kartenhöhe. Aber der MDR hat schon recht: Aufgabe Bleßberg > Thüringen versorgen. Auch wenn MBCast intern diesen als reinen "Propaganda-Sender" sieht. :joke: Was er ja schon immer war. Das Kerngebiet verfehlt ja ja schon seit den 1970ern.

Bleßberg

8B 10kW D
direkter Link: http://www.bilder-hochladen.net/files/big/7x0n-1b5-54f4.png



Bleßberg

8B 10kW ND
direkter Link: http://www.bilder-hochladen.net/files/big/7x0n-1b6-1226.png


Interessant wäre auch mal eine Karte für den Kulpenberg mit Dingelstädt zusammen, wenn es keine Mühe macht. Dankeschön :cheers:

von Barry_Graves - am 29.06.2015 17:53
Zitat
Terranus
Was den Overspill angeht muss man klar sagen: das ist besser als UKW, denn weder der Blessberg ist hier mit allen UKW Sender sauber zu empfangen, noch Aalen. Bei DAB hingegen sind nun beide ohne Richtantenne stabil empfangbar.



Naja find ich nicht, ich glaube das kann man nicht verallgemeinern, bei einen gehts besser beim andern schlechter. Auf UKW bekomme ich in der Wohnung die MDR & Privatprogramme von Blessberg, sogar die 96,9 (leicht verrauscht). Bei DAB 8B dagegen keine Spur! Mal ein aufzucken, mehr nicht. DAB 8B bricht schnell ein, nur outdoor auf freie Sichtrichtung nach Nordwest geht er und dann geht er gut, heute sogar besser als gestern, was wohl auf auf die volle 10kW liegen dürfte.
Aber wie gesagt, nur auf freier Sicht, im Dorf bricht 8B schnell ein, 9A sowieso, was bei UKW Blessberg und Schöneck (101,2) nicht der fall ist bzw in abgeschwächter forum, aber man hört halt noch was, wenn auch in Mono.


Heute:
[attachment 6482 20151212_1033461280x720.jpg]
Gestern:
[attachment 6483 20151211_1315341280x720.jpg]
Vergleich 9A
[attachment 6484 20151212_1034031280x720.jpg]

von Kohlberger91 - am 12.12.2015 10:13
Der Sperrkreis von Pausat lässt sich mit etwas Fingerspitzengefühl recht gut abstimmen. So geht's :

VHF Dipol paar Meter Kabel zum Empfänger - Sperrkreis dazwischen.
Beim Empfänger Manuellen Suchlauf wählen - Kanal 5C auswählen - nun den ersten Regler vom Sperrkreis so einstellen, dass der Signalpegel auf 5C den niedrigsten Wert erreicht - anderen Kanal (hier 9A) am Empfänger wählen und mit dem zweiten Sperrkreis Regler auch hier den niedrigsten Signalpegel einstellen. Danach noch einmal 5C anschauen und gegebenenfalls etwas nach justieren.

Mit einem korrekt eingestellten Pausat Sperrkreis sollte der Empfang von Kanal 6B im Bereich von 8B Thüringen überhaupt kein Problem sein.

Natürlich ist der Sperrkreis von Ritt mann einfach besser - auch optisch ein Schmuckstück - demzufolge hat er natürlich seinen Preis.

Beim Ritt mann bekommt ein Diagramm dazu - hier kann man genau erkennen wie die Dämpfung abhängig von der Frequenz verläuft.
Ich habe bei Tropo keine Probleme mit Kanal 8D SWR BW S obwohl der Sperrkreis Kanal 9A MDR Sachsen vom 20km Luftlinie entfernten Sender Dresden Wachwitz um 25dB dämpft.
[attachment 6485 IMG_20151212_123941-1024x631.jpg]

Viele Grüße aus Weinböhla und einen schönen 3.Advent allerseits.

von Staxe - am 12.12.2015 11:30
Zitat
Terranus
Hier mal ne Karte für alle Bleßberg Franken DXer.
man sieht halt die Lücke östlich von Nürnberg, die durch die Jurastufe bei Staffelstein (wo Vierzehnheiligen drauf steht) zustande kommt und abschattet in einem Streifen nach Süden. Letztlich ähnelt die Abdeckung eben stark des alten analogen K12 (früher DDR1, die älteren erinnern sich ;) ) Der ging bei uns zB auch nur mit ordentlich Griesel im Bild, trotz Dachantenne. Im Vergleich dazu geht DAB recht gut, mit Teleskopantenne und Sangean muss man aber schon ne Stelle außen suchen wo es stabil geht. Letztlich muss das Zusammenspiel zwischen Sieglitzberg und Bleßberg optimal sein, denn ersterer kommt hier auch noch merklich an.

Beschweren darf man sich aber nicht - hier kann man jetzt mit einem einfachen Band III Dipol letztlich 5C, 6A, 8B, 9D, 10B, 10C, 10D und 11D empfangen. Was den Overspill angeht muss man klar sagen: das ist besser als UKW, denn weder der Blessberg ist hier mit allen UKW Sender sauber zu empfangen, noch Aalen. Bei DAB hingegen sind nun beide ohne Richtantenne stabil empfangbar.

[attachment 6480 BlebergDABFranken.png]


Toll! Wie sähe das denn aus wenn man eine Kombi aus blessberg und sieglitzberg berechnet? Fände ich klasse wenn das möglich wäre Terranus!

von floppy33 - am 12.12.2015 20:06
Zitat
Terranus
hier mal ein Bericht von meiner Fahrt München-Ebermannstadt heute um 12-14h.

Ich kann nur mit Mchn-Pasing - Oberasbach von gestern dienen und da auch nur mit UKW :-( . Dennoch mal als Ergänzung dazu.
Zitat
Terranus
(...)
So ging das schubweise weiter bis hinter Greding, wo das erste Mal kurz Audio kam. Länger Audio gab es dann ab der Ausfahrt Allersberg. Allerdings gab es auf der gesamten Strecke bis Erlangen immer wieder Ausfälle, auch wenn zu ca. 75% der Zeit Empfang möglich war. Aber dem Kreuz A3/A73 ging es dann fast durchgehend, allerdings gabs da auch immer wieder Aussetzer.

Auf erste Fetzen der Yesterhits braucht man um Greding noch nicht zu hoffen, da ist auf der 102,7 Antenne Bayern drauf. Ab HIP können schmerzerprobte DX-gewohnte Ohren es probieren. Ab Allersberg kann von von mehrheitlich Ant.Thü-Empfang sprechen, aber auch da noch für Otto-Normal unbrauchbar. Mit dem Dreieck Feucht und der A73 die dann nach Westen weggeht kommt man fast zur Beifahrertauglichkeit. Diese ist aber erst ab dem Nürnberger Südkreuz (6/73) gegeben. Richtig störungsfrei wird es aber erst ab Großreuth/Südwestpark.

von Thomas (Metal) - am 14.12.2015 09:24
Ich habe mal ein wenig hier zu Hause in Fulda getestet:

8B Insi
Entfernung zu Sender: 68 km
Entfernung zu Thüringen: 20 km (Gemeinde Rockenstuhl, Rhön)

Sendestärke in meine Richtung: 10 kW

-> Grasnarbenempfang! Mit der richtigen Position der Stabantenne meines Pure Flows empfange ich gerade so das Paket, mit flüssigem Audio! Yeah!


Somit ist hier zu Hause digital Thüringen besser empfangbar als Bayern. Analog ist das deutlich umgedreht.

Zum Vergleich:

11D Kreuzi (10D Kreuzi)

Entfernung zu Sender: 28 km
Entfernung zu Bayern: 12 km (Gemeinde Motten, Rhön)

Sendestärke in meine Richtung: 600 W (10D: 250 W)

-> keine Chance zu Hause. Bester Empfang mobil bei Sichtverbindung hier in der Gegend, die aber meist nicht gegeben ist. Keine Sichtverbindung zur südlichen Rhön, kein Audio.

Schön so. Die Tage werde ich den Empfang in der Thüringer Rhön mal beobachten. Denke, für die tieferen Täler benötigt man aber noch Füllsender ähnlich dem alten Netz, zumindest noch die Sender Rockenstuhl und Erbenhausen, auf Dietlas und den Pleß kann man evtl. verzichten... (Jaa, das DAB-Netz Thüringen hatte mal VIER Sender in der Rhön!).

von m83 - am 16.12.2015 17:18
Zitat
Schattenparker
Zitat
mobi
vom 8B Empfang im Landkreis NES bin ich enttäuscht, besonders wenn man den Empfang vom Altnetz 12B kannte. Jetzt senden Inselsberg & Blessberg mit 10 KW rund und indoor muß ich in 97618 das Signal "suchen", das war mit 12B auch nicht anders. Das hätte ich echt anders erwartet.


Deine Enttäuschung kann ich kurioserweise nicht bestätigen.
Habe gestern im Stadtgebiet von Bad Neustadt erfreulich festgestellt dass ich nun überall 8B und 5C ohne Aussetzer empfangen kann. Vor der 10kW-Inselsbergsaufschaltung war nur ein partieller Empfang möglich. 5C ging mobil z.b. nur auf Anhöhen aus Würzburg. Nun ergänzt der Inselsberg prima mit Würzburg:spos:


Outdoor hilft Würzburg tatsächlich beim Bundesmux, den Kreuzberg brauchts im Großraum NES nur noch für Deep Indoor. Im Stadtgebiet von NES gehen 8B und 5C recht gut, wenn auch nicht immer Aussetzerfrei. Für Nutzer von Scheibenklebeantennen schauts aber recht dürftig aus.

Rund um Ostheim gibt es Strecken da klappt es jetzt auch mit DAB+, für Bayern leider mit den falschen Ensembles ;-)

Indoor ist es echt dünn, da hilft es das Radio am Fenster zu postieren, weiter drin ist das Signal weg.

von mobi - am 28.12.2015 21:35
Weiter östlich im Landkreis NES (also Grabfeld) schaut's besser aus, aber mich hat überrascht, dass selbst nach der Aktivierung des Blessbergs beide Muxe indoor nicht (!) mit Vollausschlag eingelesen werden. Beim 5C sind es sogar nur 5-7 Balken, beim 8B etwa 9-11 (von 16). Da scheint es beim 5C offenbar keine Rolle zu spielen, dass entferntere Sender wie Frankenwarte oder Rimberg (zum Vergleich: 7B hatte 1-3 Balken) sich theoretisch verstärkend auf das Gesamtsignal hätten auswirken können.

Warum 8B ein ganzes Stück stärker ist, ist die Frage. Ist es eher die höhere Leistung des Inselsbergs oder doch Suhl mit seinen "nur" 1 kW? Ich tippe auf Letzteres, denn der Thüringen-Mux war früher schon zu 9C- und 12B-Zeiten immer gut zu empfangen. Würde auch die These bestätigen, dass bei DAB eine höhere Leistung eines einzelnen Senders gar nicht so viel mehr bringt als etwa ein zusätzlicher Füllsender.

Aber unterm Strich gibt es jetzt soliden Empfang des Bundesmuxes im Südwesten Thüringens und weiteren Teilen Unterfrankens und damit wieder DRadio digital seit dem Ausstieg aus dem Thüringen-Mux.

Zitat
m83
Das 12B-Altnetz kam im Landkreis NES wohl hauptsächlich von den Sendern Erbenhausen (zwischen Fladungen und Kaldensundheim) und Meiningen-Helenenhöhe.


Erbenhausen? Schon erstaunlich, was da früher alles für "Dorfsender" in Betrieb waren.:eek: Ich bin ja auch schon einige Zeit dabei (kann mich z. B. noch an Rockland Thüringen erinnern), aber das mit diesen kleinen Sendern wusste ich nicht.

von GLS - am 03.01.2016 16:44
Zitat
GLS
Erbenhausen? Schon erstaunlich, was da früher alles für "Dorfsender" in Betrieb waren.:eek: Ich bin ja auch schon einige Zeit dabei (kann mich z. B. noch an Rockland Thüringen erinnern), aber das mit diesen kleinen Sendern wusste ich nicht.


Naja, Bayern hat den Kreuzberg, Hessen den Heidelstein (bzw. eigentlich koordiniert die Wasserkuppe) und Thüringen fehlt einfach ein Großsender in der Rhön.

Ich wundere mich, dass die damalige DDR-Regierung nie einen Großsender auf dem 850m hohen Ellenbogen baute, unweit des hessischen Grenze, alleine um Heidelstein und Kreuzberg zu trotzen und Richtung Rhein-Main weiter zu senden.

Heute fehlt Thüringen ein solcher Standort, die drei großen Standorte aus dem Thüringer Wald (Inselsberg, Erleshügel und Blessberg) versorgen eben nur die Höhen der Thüringer Rhön und die Täler, die sich in deren Richtung (also Nordost bis Südost) öffnen, wirklich Ortssenderstark. Daneben gibt es viele kleinere Orte, denen man in manch anderem Bundersland schnell eine UKW-Funzel verpasst hätte á la Balderschwang oder Lorch (z.B. Birx, Ober-/Unterweid, Spahl, Melpers).

Programme in Ortssenderqualität gab es hier wohl schon früher nur aus dem Westen.

Um in jedes Thüringer Rhön-Tal zu kommen (und genau das kam das alte 12B-Netz) benötigte man also Sender:

Erbenhausen (immerhin Fußpunkt Mast ~670m + 40m Antennenhöhe!) versorgte die Hochrhön um Frankenheim, Ober- / Unterweid, Kaltennord-/sund-/westheim bis in die Gemeinde Rhönblick/Henneberg nach Osten und Zella/Empfertshausen im Norden,

der Rockenstuhl (bei Schleid, Fußpunkt ~510m + 60m Antennenhöhe) übernahm im Norden die Versorgung des Thüringer Zipfels rund um Geisa das Ulstertal hoch bis Phillipstal/Vacha, im Osten bis Öchsen,

der Pleß (zwischen Breitungen, Bad Salzungen und Dermbach, Fußpunkt ~630m+ 40m Antennenhöhe) übernahm östlich vom Rockenstuhl und nördlich von Erbenhausen alles bis zum Werratal

die Meininger Helenenhöhe übernahm dann südlich vom Pleß und östlich von Erbenhausen alles, wo der Blessberg nicht hinkam,

dazu war noch Dorndorf-Dietlas geplant zur besseren Versorgung des nördlichen Werratals zwischen Vacha und Bad Salzungen, sowie dem Feldatal und hoch bis zur Wartburg.

Fünf Sender, die damals die Thüringer Rhön versorgten, zusätzlich zu den Hochstandorten im Thüringer Wald!

Auch andere Gegenden, in denen die Großstandorte zu weit entfernt waren, wurden bestens versorgt von so Sendern wie z.B. der Hülfensberg bei Wanfried/Eschwege, Gießübel, ein Tal im Thüringer Wald, abgeschirmt von allen anderen Standorten, Steinbach-Hallenberg als Füllsender zwischen Inselsberg und Erleshügel (der auch in Schmalkalden evtl. für Feldstärke neben dem Pleß sorgte).

Um die Vollversorgung zu gewährleisten, benötigt man einige (wahrscheinlich nicht alle) dieser Standorte irgendwann einmal.

Hier die Liste anno 2005 der Vollständigkeit halber.


Ahrenshausen 0,05 (*)
Heiligenstadt (Dorotheenhof) 0,2
Dingelstädt/Eichsfeld (Heckelrain) 0,05
Geismar (Hülfensberg) 0,05
Keula 0,5
Kulpenberg/Bad Frankenhausen 1
Treffurt 0,1 (*)
Eisenach-Stadt 0,1
Weimar 2 0,5
Jena (Oßmaritz-Cospoth) 0,2
Eisenberg (Heimstättensiedlung) 0,2
Ronneburg/Gera (Rückersdorf-Schreier) 1
Meuselwitz 0,05 (*)
Altenburg (Weißer Berg) 0,2
Greiz 1 0,1
Triptis 0,2
Lobenstein (Sieglitzberg) 0,5
Remda/Saalfeld (Großer Kalmberg) 0,5
Saalfeld (Kulm) 0,5
Schmiedefeld 0,05
Steinach 2 0,1 (*)
Mengersgereuth (Hämmern) 0,05 (*)
Sonneberg (Sachsenbrunn-Bleßberg) 0,5
Gießübel 0,1
Ilmenau (Kickelhahn) 0,2
Suhl (Erleshügel) 0,2
Jüchsen 0,1 (*)
Meiningen 2 (Wasserkuppe Helenenhöhe) 0,1
Erbenhausen 0,1
Steinbach-Hallenberg 2 0,1
Inselsberg (Großer Inselsberg) 0,5
Pleß/Breitungen 0,5
Dietlas 0,1 (*)
Schleid (Rockenstuhl) 0,1


von m83 - am 04.01.2016 16:55
Die Versorgung mit 8B (getestet mit Sputnik) nach Süden schaut folgendermaßen aus:

A71 von NES bis Schweinfurt bis auf ein Loch an der Abfahrt Poppenhausen komplett versorgt.
A70 Fahrtrichtung Bamberg:
Kurzzeitig kein Empfang an der Ausfahrt Gochsheim, kein Empfang im hügeligen Teil der A70 vor Viereth-Trunstadt (nach Norden abgeschirmt), ab der Ausfahrt Viereth-Trunstadt wieder störungsfreier Empfang ;-)
A73 Fahrtrichtung Nürnberg:
Aufgrund der dichten Bebauung rund um die Ausfahrt Forchheim Nord kein Empfang, Signal kommt aber zurück und bleibt selbst auf der A73 bei Erlangen störungsfrei ;-)
A3 Fahrtrichtung München:
Ab Ausfahrt Tennenlohne ist Schluß mit dem 8B, rund ums Kreuz Nürnberg (A9 Fahrtrichtung München) gibts nochmal einige Audiofetzen stabil wird das Signal aber nicht mehr.

Die hier im Thema verlinkte Karte zeigt teilweise noch "grün" bis Hilpoltstein runter, das kann ich nicht bestätigen.

Der Anschluß an Würzburg bzw. Nürnberg mit dem Bundesmux auf 5C ist hergestellt, nördlich von Schweinfurt bzw. Bamberg übernehmen die Sender aus Thüringen. Kreuzberg bzw. Bamberg benötigt man nur noch für Deep Indoor in Bamberg bzw. Rhön-Grabfeld. Das müssen keine Brummer mit 10 KW mehr werden.

8B ab Tennenlohe fast Aussetzerfrei ist auch cool, allerdings nur Outdoor und mit ordentlicher Antenne. Mit Scheibenantenne ist selbst Rhön-Grabfeld nicht störungsfrei versorgt

von mobi - am 11.01.2016 22:08
TLM plant eigenen Digitalradio-Multiplex für Thüringen

Die steigende Nutzung von DAB Plus beschäftigt die Thüringer Landesmedienanstalt (TLM). Nun soll ein eigener Multiplex für die privaten Radiostationen ans Netz gebracht werden, der durch die Einnahmen aus der Frequenzversteigerung finanziert werden soll.

Auch in Thüringen wird das digitale Radio immer stärker genutzt. Diese Tatsache war auch Bestandteil der jüngsten Versammlung der Thüringer Landesmedienanstalt, auf der darüber diskutiert wurde, wie auch private Thüringer Radiostationen davon profitieren können. Ergebnis der Diskussionen: Die Regulierungsbehörde plant einen eigenen DAB-Plus-Multiplex.

Nach eigenen Angaben sollen über den Muxx vor allem die privaten Veranstalter ins digitale Netz gebracht werden, erste Gespräche mit den Sendern Antenne Thüringen und Landeswelle Thüringen haben demnach bereits stattgefunden. Der Mitteldeutsche Rundfunk, der in Sachsen jüngst dem Sender R.SA eine Testphase ermöglicht hatte, hätte auch in Thüringen seinen Muxx zur Verfügung gestellt, was von der TLM jedoch abgelehnt wurde.

Zum Start sollen die bisherigen UKW-Programme Antenne Thüringen, Landeswelle Thüringen und Radio Top 40 starten, weitere Plätze anschließend ausgeschrieben werden. Für die Finanzierung hofft die TLM auf die Einnahmen der Digitalen Dividende II, die aus der Frequenzauktion für den Mobilfunk stammen. Dazu müsste jedoch die Landesregierung des mitteldeutschen Bundeslandes zustimmen.

von beta007 - am 22.01.2016 19:04
Zitat
DX OberTShausen
Zitat
Thomas (Metal)
Für das QTH2 eine Leermeldung. 8B geht nicht egal wie man auch mit dem DUAL DAB4 probiert


Wie gut geht denn der MDR in Rieneck auf UKW?

Höchst verschieden. Für das Spessartstädtchen wo kein Tal mehrere hundert Meter die Richtung nicht ändert und zudem stark bewaldet terrassenförmig gut 200m tief eingegraben ist das auch kein Wunder. Für das QTH2 habe ich bezüglich Bleßberg Glück.
Am QTH2 jedenfalls so, daß mit einerm 80er Jahre Radiorecorder und Teleskopantenne, um den Vergleich zu einem Dual DAB4 ziehen zu können, auf der 91,7 und 94,2 immer ein leichtes Rauschen dabei ist. Auf 102,7 und 106,7 ist das schon stärker, so stark, daß ich früher im Sommer nicht von DT64 aufgenommen hatte. Die 95,2 und 96,9 sind dann deutlich verrauscht. Mit der Konni-8 unter Dach und jetzt mit der 4er unter Dach sind alle Frequenzen jedoch in Stereo einwandfrei. Mit der Konni-8 (früher) und der FUBA UKA028 auf dem Rotor natürlich ebenso. Viel interessanter: Offensichtlich bin ich da noch im homogenen Feld. Pegelsprünge wenn man die Antenne nur einen Meter versetzt aufbaut gibt es nicht. Nimmt man PL-380 zur Hand und geht am Dachboden bei gleicher Teleskopantennenausrichtung spazieren, geht der Pegel mal gering hin und her. Diese massive Sprunghaftigkeit wie bei den Rhön-Sendern, da sind bis zu 20dB bei einem Meter Vesatz drin, gibt es nicht. Auch behalten alle Frquenzen ihre Pegelunterschiede untereinander fast bei. Anders bei den Rhön-Sendern: Dort sind dann einzelne hessichen Frequenzen dann trotz etwa nur gut 5 kW ERP gegenüber wohl geschätzten 80kW bei der 101,9 dann bei solchen Wanderungen im Pegel besser... Das ist dann sicher kein homogenes Feld mehr ;-) . => Genau weil dies aber beim Bleß offenbar vorliegt, hätte ich mir mehr erwartet. Und auch weil der SWR unerwartet geht.

von Thomas (Metal) - am 23.01.2016 19:16
Zitat
DX OberTShausen
Zitat
Thomas (Metal)
Genau weil dies aber beim Bleß offenbar vorliegt, hätte ich mir mehr erwartet. Und auch weil der SWR unerwartet geht.


Das ist natürlich interessant. Von welchem Standort kommt das SWR-Signal denn dort an? Waldenburg?

Das kann ich nicht mit Sicherheit sagen, da ich bei den Aufschaltungen zum Testen nicht vor Ort war. Relevant sind eigentlich nur Waldenburg und Bad Mergentheim.
Beim UKW-Vergleich würde man, geht man 96,3 / 96,5 / 96,7 / 96,9 durch nicht vermuten daß man den SWR auf DAB überhaupt empfangen könnte. Die 96,5 ist nur mit schmalen Filtern ohne Überschläge. Dagegen geht die Trennung von 96,7 vs 96,9 mit praktisch jedem Standard-Filter ohne Probleme. Die 105,5 ist neben der 105,3 und die 103,5 neben der 103,3 ähnlich angefressen aber insbesondere die 103,5 noch besser zu trennen.
Ja, vermutlich ist es hier von großem Nutzen daß zwei DAB-Sender versorgen. Leider kann man bei 7B davon nicht profitieren :-( . Da kommt nach meiner Einschätzung nur Rimberg an obwohl auf UKW dank direkter massiver Abschattung Feldberg sehr viel besser ist. Vom Feldberg scheint da nur wenig ERP zum QTH2 rauszugehen. Gleiches Problem, nur ein relevanter DAB-Sender, gibt es jetzt eben auch bei Thüringen :-( .

von Thomas (Metal) - am 24.01.2016 19:53
Zitat
pomnitz26
Zitat
Kohlberger91
Zitat
pomnitz26
Laut dem Interview soll das Programm aus Thüringen kommen und zu den Nachrichten in den verschiedenen Bundesländern auseinandergeschaltet werden. Geplant ist die Versorgung aller 3 Mitteldeutschen Bundesländer.


Das heißt dann wohl dann, das man 3X die MDR Schlagerwelt in der Liste drin hat, wenn man alle 3 Bundesländer empfangen kann. Bin gespannt wie man es umsetzten wird (Sendenamen und so)

Je nach Radio schon. Aber das macht doch kein Radio mehr. Eines der allerersten Dual DAB4 von Norma hat das mal so gemacht. Auch die haben das schnell hinbekommen. Klassik, Info, Kultur, Jump und Sputnik vom MDR gibt es auch 3x. Jedes Gerät hat sie einmalig und DAB AF ist kein grosses Ding mehr. Ich vermute das der MDR mittlerweile das diskutierte Service Linking sendet. Selbst der Microspot trifft immer den richtigen Kanal. Der ist eigentlich relativ unsicher und früher hatte ich da so meine Probleme. .


Du versteht nicht was ich meine ;) Das was du beschreibt geht nur wenn der ServID gleich ist. ;) Das wird aber schwerig wenn MDR Schlagerwelt Regional nach Bundesland sein soll ;) schau dir Bayern 1 oder MDR 1 an. Die sind durch einen andern ServID mehrmals in der Liste. MDR Th, MDR 1 Sachsen, MDR S-H, B1 Franken, B1 Obb, B1 Schw. usw... Wenn der ServID (PI-Code) wie bei MDR Jump, Info, Kultur und Klassik gleich ist, gibt es doch dann im Grenzgebiet ein städiger Wechsel zwschen z.B Schlagerwelt Thüringen und Schlagerwelt Sachsen. Auch könnte man sein richtiges Bundesland nicht aussuchen dort und würde immer das falsche Bundsland hören ;) und da bin ich gespannt wie das dann umgesetzt wird. Man muß ja sein Regionalprogramm im Grenzgebiet erkennen können, wenn man Regional pro Bundesland auseinander schaltet ;)

von Kohlberger91 - am 08.03.2016 18:22
Zitat
Nordlicht2
Wuerde man trotz Regionalisierung mit identisch gleicher ServiceID in allen 3 Landesmuxen senden, gaebe es auch kaum Probleme. Ausschliesslich wenn ein Radio genau waehrend der kurzen Ragionalnachrichten wegen schlechtem Empfang in den Mux des Nachbarlandes wechselt, wird es etwas unschoen.


Vorsicht, wie willst dann das Problem lösen, wenn das Radio stur in Grenzregionen Zuhause immer dann das flasche Regionalprogramm wieder gibt? Man sieht es sehr ja schön in Bayern bei Bayern 2 Nord zwischen 10B und 11D, bei B1 Franken zwischen 10B und 10D sowie bei PN Eins zwischen 11A und 10D.

Die Empfänger verhalten sich da ganz verschieden. Die einen nehmen immer das bessere Signal, die andern bleiben stur zulang es geht auf dem schwächern Kanal, oder was zuerst eingelesen würde. Wiederrum andere unterscheiden sogar zwischen Qualität und nehmen nach möglichkeit nur das Programm mit der bessern Auflösung. zb PN 1 auf 11A mit 88 kbps statt 10D mit 72 kbps, das selbe mit B2 Nord. usw...

Es wird mit den gleichen Code für manche schwerig bis unmöglich werden, das sie ihr richtiges Regionalvision hören können. Man stelle sich das mal vor, man würde das bei die zukünftigen BR Regionalmuxe so machen. Das wäre ein durcheinander.

von Kohlberger91 - am 08.03.2016 21:31
Zitat
Kohlberger91
Zitat
Nordlicht2
Wuerde man trotz Regionalisierung mit identisch gleicher ServiceID in allen 3 Landesmuxen senden, gaebe es auch kaum Probleme. Ausschliesslich wenn ein Radio genau waehrend der kurzen Ragionalnachrichten wegen schlechtem Empfang in den Mux des Nachbarlandes wechselt, wird es etwas unschoen.


Vorsicht, wie willst dann das Problem lösen, wenn das Radio stur in Grenzregionen Zuhause immer dann das flasche Regionalprogramm wieder gibt? Man sieht es sehr ja schön in Bayern bei Bayern 2 Nord zwischen 10B und 11D, bei B1 Franken zwischen 10B und 10D sowie bei PN Eins zwischen 11A und 10D.

Die Empfänger verhalten sich da ganz verschieden. Die einen nehmen immer das bessere Signal, die andern bleiben stur zulang es geht auf dem schwächern Kanal, oder was zuerst eingelesen würde. Wiederrum andere unterscheiden sogar zwischen Qualität und nehmen nach möglichkeit nur das Programm mit der bessern Auflösung. zb PN 1 auf 11A mit 88 kbps statt 10D mit 72 kbps, das selbe mit B2 Nord. usw...

Es wird mit den gleichen Code für manche schwerig bis unmöglich werden, das sie ihr richtiges Regionalvision hören können. Man stelle sich das mal vor, man würde das bei die zukünftigen BR Regionalmuxe so machen. Das wäre ein durcheinander.


Da ist kein Problem. Wer 2 Muxe aus 2 Bundeslaendern bekommt kann ganz einfach einen Werksreset machen und dann mit eingeschobener Antenne scannen bzw. gleich nur manuell 'seine' Muxe einlesen, so der Empfang der 'richtigen' Regionalversion im Grenzgebiet denn so wichtig ist. Bei UKW ist das heute auch nicht anders da nicht zu erkennen ist welchen 'staedtischen' Regionalnachrichten auf welcher UKW Frequenz gesendet werden.

von Nordlicht2 - am 09.03.2016 13:10
Zitat
pomnitz26
Für mich stellt sich die Grundfrage warum diese Musik auf DAB auslagert?
Ist das Mittel zum Zweck?


weil DAB+ der nachfolge Standard wird ;) Auf UKW gibt es kein Platz mehr für neue Programme und auf die 1er Wellen kannst die Musikfarbe auch nicht unterbringen, weil jeder im Radio heute rund um die Uhr seinen Musikgeschmack erwartet und weg schaltet wenn auf MDR 1 zu bestimmten Zeiten Schlager laufen würde. Somit kann diese Musikfarbe auch nicht auf die 1er Wellen mit eingebunden werden. Ein Genmischwaren Laden ist laut Einschaltquoten heut zu Tage nicht mehr möglich. Ein weites neues Programm kannst aber auf das UKW Band auch nicht mehr angeboten werden. Es verbleibt nur DAB+. Ähnlich wie damals mit der UKW Einführung. Dort würden die Nachfolgen Programme (das 2. das 3. Programm) der Funkhäuser auch gleich auf UKW auslagert und nicht auf Mittelwelle verbreitet. ;) Damals hat man auch von der Mittelwelle auf UKW umrüsten müßen, wenn man die 2. Halbzeit vom Fußball oder die andern Programme hören wollte. ;) Nach guten 60 Jahren UKW darf man schon mal sein, das mal wieder was neues kommt und diese eingeführt wird und nicht weiterhin auf die mittlerweile veraltete Technik festhalten wird. Damit eben auch neue Programme die Möglichkeit haben zu senden. Und Wirtschaftlicher- und Sparsamerer ist die Technik auch, alleine schon von der Elektrischen Energie her, statt 10X 100kW nur noch 1X 10kW. ;)

von Kohlberger91 - am 09.03.2016 13:42
Zitat
Nordlicht2
Zitat
Kohlberger91
Zitat
Nordlicht2
Wuerde man trotz Regionalisierung mit identisch gleicher ServiceID in allen 3 Landesmuxen senden, gaebe es auch kaum Probleme. Ausschliesslich wenn ein Radio genau waehrend der kurzen Ragionalnachrichten wegen schlechtem Empfang in den Mux des Nachbarlandes wechselt, wird es etwas unschoen.


Vorsicht, wie willst dann das Problem lösen, wenn das Radio stur in Grenzregionen Zuhause immer dann das flasche Regionalprogramm wieder gibt? Man sieht es sehr ja schön in Bayern bei Bayern 2 Nord zwischen 10B und 11D, bei B1 Franken zwischen 10B und 10D sowie bei PN Eins zwischen 11A und 10D.

Die Empfänger verhalten sich da ganz verschieden. Die einen nehmen immer das bessere Signal, die andern bleiben stur zulang es geht auf dem schwächern Kanal, oder was zuerst eingelesen würde. Wiederrum andere unterscheiden sogar zwischen Qualität und nehmen nach möglichkeit nur das Programm mit der bessern Auflösung. zb PN 1 auf 11A mit 88 kbps statt 10D mit 72 kbps, das selbe mit B2 Nord. usw...

Es wird mit den gleichen Code für manche schwerig bis unmöglich werden, das sie ihr richtiges Regionalvision hören können. Man stelle sich das mal vor, man würde das bei die zukünftigen BR Regionalmuxe so machen. Das wäre ein durcheinander.


Da ist kein Problem. Wer 2 Muxe aus 2 Bundeslaendern bekommt kann ganz einfach einen Werksreset machen und dann mit eingeschobener Antenne scannen bzw. gleich nur manuell 'seine' Muxe einlesen, so der Empfang der 'richtigen' Regionalversion im Grenzgebiet denn so wichtig ist. Bei UKW ist das heute auch nicht anders da nicht zu erkennen ist welchen 'staedtischen' Regionalnachrichten auf welcher UKW Frequenz gesendet werden.


Sei mir nicht böse Nordlicht2 aber das ist doch ein MURKS hoch 3 wenn ich mit eingeschoben Antennen und Werksreseten so einen Aufwand betreiben muß um mein Regionalprogramm zu hören. Das kannst du doch von keinen Kunden verlagen. Der schalt sein Gerät ein und das Radio macht selbst einen Suchlauf und dann hat er, wenn blöd lauft, die falschen Regionalprogramme drin. :rolleyes: Bezogen bei uns auf Bayern mit Bayern1 wäre das sehr ägerlich. Wie will das der Leihe, der nur sein richtiges Regionalprogramm hören möchte, diese ticks mit eingeschoben Antennen und Werksreseten wissen, die zeigen mir, zurecht, einen Vogel. ;) Bei UKW ist das sehr wohl anders und einfacher. Ich stelle meine Freq. ein und ich hab mein Regionalprogramm, auf mich bezogen: 90,7 Franken / 91,2 Oberpfalz. Ich verstehe dich nicht, was ist im Überladungsgebiet den groß dabei, wenn dort in der Sendeliste dann das Regionalprogramm vom andern Bundesland noch mit drin ist. Ich find das nicht so schlimm, als wenn mir das Radio, dank gleichen Code, das für mich falsche Programm stur wieder gibt.
Auch mußt du vom Autoradio auch ausgehen, da möchte man so wie mit RDS-REG auch, selber bestimmen, wechles Regionalprogramm man verfolgen möchte. Das wäre über DAB+ mit gleichen Code nicht mehr möglich. ;)

In Bayern würde dein Vorschlag gar nicht gehen. Wie will man dort dann die andern Programme von 11D des BRs empfangen.??? Wenn ich nur 10B einlesen darf, damit ich mein richtiges Bayern 1 Franken hätte, statt das Oberbayerische vom 11D. Auch wäre es dann ein großes Problem wenn mehre Regionalsender in einen Mux zusammen gefasst sind. Da kannst du nicht mit gleichen Codes arbeiten. Programme wie Bayern 1 Franken, Bayern 1 Meinfranken können nicht mit dem selben Code über 10B gesendet werden. Was soll den dann der Empfänger wiedergeben. ???? Selbst 90elf hatte verschiedene Codes, womit aber dann wieder alle in der Sendeliste sind.

von Kohlberger91 - am 09.03.2016 14:07
Zitat
Nordlicht2
Wir reden hier ueber den MDR und nicht den BR und ueber die Schlagerwelle und nicht ueber die Hauptprogramme. Fuer mich ist es eben Murks wenn ich Programme mit nur geringer Einschaltquote doppelt in der Liste haben muss und in der Liste nicht mal sehen kann welches denn welche Regionalversion ist. So ist es beim NDR. Da waehlst dann 3 mal NDR Info an, bis endlich mal einer davon auch empfangbar ist.


Man braucht doch nur die Namen so zu machen wie es bei RDS, DVB-S und DVB-C auch gemacht wird. Eben so wie der BR es auch macht „NDR 1 MV“ „NDR 1 SH“ und schon kann man unterscheiden. ;) Das was du mit NDR Info beschreibt legt an deinen Gerät, das wohl noch eins der ersten Generation sein dürfte. Denn NDR Info hat, ist so wie du es willst, den selben Code. Mit die älteren DAB+ Geräten hätte ich bei mir auch 2 mal "Bayern 1 Franken" in der Sendeliste (10D/11D). Das war ein Murks der Gerätehersteller und würde behoben.

Der MDR sollte halt achten das seine Schlagerwelle für seine Bundesländer zu unterscheiden sind, so wie das bei seinen 1. Programmen auch der Fall ist. Da bin ich gesapnnt wir er das umsetzten wird. Immerhin hat man in der Kurzfassung (Short label) nur 8 Zeichen ;)

von Kohlberger91 - am 09.03.2016 15:37
Zitat
Kohlberger91
Das was du mit NDR Info beschreibt legt an deinen Gerät, das wohl noch eins der ersten Generation sein dürfte. Denn NDR Info hat, ist so wie du es willst, den selben Code. Mit die älteren DAB+ Geräten hätte ich bei mir auch 2 mal "Bayern 1 Franken" in der Sendeliste (10D/11D). Das war ein Murks der Gerätehersteller und würde behoben.


Der NDR hat leider sehr wohl auch fuer NDR2 und NDR Info in den 4 Bundeslaendern je 4 verschiedenen SIDs. Dies wurde bei NDR Info erst im Nachhinein geaendert (mit der Einfuehrung des regionalen Wetterberichtes, welcher auch die einzige Regionalisierung auf NDR Info darstellt) und seit dem stehen diese 2 Programme jeweils 4 mal in der Liste wenn man von NS ueber HH, SH nach MV gefahren ist. 2 Programme belegen dann 8 Plaetze in der LIste. Und die heissen alle nur NDR 2 und NDR Info, keine Kuerzel fuer das Bundesland. Eben genau wie bei UKW auch

Zitat
Zwölf
Eben; wenn die MDR Schlagerwelt überall gleich wäre, würde es in den Overspillgebieten mehrmals in der Liste stehen; mit Regionalisierung ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man sie anhand des Namens unterscheiden kann.


Falsch. Wenn ueberall die gleiche SID genutzt wird, steht das Programm nur einmal in der Liste, sogar unabhaengig davon, welcher Name in den jeweiligen Muxen genutzt wird.
Beispiel Absolut HOT. Je nach dem welchen Mux man gerade auswaehlt, den Bayrischen oder den Hessischen, heisst der mal A-HOT und mal Abs-hot oder so, steht aber immer nur einmal in der Liste. Und genau so stelle ich mir auch die Regionalisierung vor. Wohlgemerkt nur bei den Programmen mit weniger Einschaltquote, wie eben Schlager oder NDR Info... Nur wer wirklich beide Landesmuxe empfaengt haette das Problem der evtl. falschen Regionalversion. Wer von einer Region in die naechste faehrt oder die Antenne einschiebt und nur noch einen Mux empfaengt, dessen Radio schaltet voellig automatisch auf die nun nur noch eine empfangbare Regionalversion um, wie eben auch am Beispiel von Absolut Hot. Zurueck auf denanderen Mux, die andere Regionalversion schaltet das Radio erst, nachdem mal kein Empfang war. Die Antenne darf als getrost wieder voll ausgezogen werden.

von Nordlicht2 - am 09.03.2016 16:20
Zitat
rolling_stone
Auf die Schlagerwelle des MDR übertragen: Was wäre denn an Länderkennungen wie bei den Regionalversionen von SWR4 oder Bayern1 so schlimm? Klar, das Programm ist dann mehrfach in der Liste, aber dann kann man sich die richtige aussuchen, und wenn mich beispielsweise als Sachse doch mal die Meldungen aus Thüringen interessieren, kann ich mir diesen Spaß auch machen :-)


So ist es auch richtig und die Regionalprogramme sind ja dann trozdem bei aktuellen Geräten nur einmal drin. Bayern 1 Franken kommt in der Liste trotzdem nur einmal vor, obwohl die in mehren Muxen vorhanden ist.

Zitat
Nordlicht2


Der NDR hat leider sehr wohl auch fuer NDR2 und NDR Info in den 4 Bundeslaendern je 4 verschiedenen SIDs. Dies wurde bei NDR Info erst im Nachhinein geaendert (mit der Einfuehrung des regionalen Wetterberichtes, welcher auch die einzige Regionalisierung auf NDR Info darstellt) und seit dem stehen diese 2 Programme jeweils 4 mal in der Liste wenn man von NS ueber HH, SH nach MV gefahren ist. 2 Programme belegen dann 8 Plaetze in der LIste. Und die heissen alle nur NDR 2 und NDR Info, keine Kuerzel fuer das Bundesland. Eben genau wie bei UKW auch


Wenn der NDR richtig umsetzten würde, wie beim RDS, wäre z.B NDR2 genau 4x gelistet. NDR 2 HH, NDR 2 SH, NDR 2 MV sowie NDR2NDS.
NDR Info Regional halte ich für überzogen. Das ist wirklich ein Schmarrn.

von Kohlberger91 - am 09.03.2016 16:32
Zitat
Scanner100
Ich frage mich sowieso warum man unbedingt Regionalnachrichten aus den 3 Bundesländern bringen will. MDR JUMP, MDR Info, MDR Figaro usw. senden ja auch für alle 3 Bundesländer gleich. Und die Regionalnachrichten haben doch bei MDR Thüringen, MDR Sachsen-Anhalt und MDR 1 Radio Sachsen eine Heimat gefunden. Zu was benötigen wir also noch ein Programm mit Regionalnachrichten?


Zum Projekt gehört das neue Hörfunkprogramm "Meine Schlagerwelt", das über DAB+ verbreitet wird. Es soll Teil einer multimedialen Plattform sein, die in Zusammenarbeit der drei MDR-Landesfunkhäuser in Magdeburg, Dresden und Erfurt mit dem Programmbereich Unterhaltung der MDR-Fernsehdirektion aufgebaut wird. Zielgruppe sind Hörer, Zuschauer und User, die sich für Schlager und deutschsprachige Musik interessieren sowie einen ausgeprägten regionalen Bezug der Wortanteile des Programms erwarten. Immer zur halben Stunde werden Landesnachrichten gesendet, die getrennt in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu hören sind. Dieses Programm für Schlagerinteressierte biete laut MDR-Angaben einen zusätzlichen Mehrwert, indem über alle MDR-Verbreitungswege – Radio, Fernsehen und Online – eine virtuelle Schlagerwelt aufgebaut wird. Ein Bezug zur gleichnamigen MDR-Fernsehsendung werde ebenfalls hergestellt. Die Produktion und Federführung liege im Landesfunkhaus Thüringen in Erfurt.

Quelle: http://www.teltarif.de/dab-dabplus-radio-internet-multimedia/news/63131.html

Wie gesagt, ich bin gespannt wie man das mit den Namen in DAB+ lösen wird.
Immerhin wäre es sinvoll wenn das Programm, so wie bei Bayern 1 oder wie beim SWR 4 auch, auf DAB+ Regional zu unterscheiden ist. Nur man hat im Short label nur 8 Buchstarbenzeilen.

Im LongLabel könnte ich mir:
Schlagerwelt THU oder MDR Schlager THU
Schlagerwelt SAC oder MDR Schlager SAC
Schlagerwelt S-A oder MDR Schlager S-A
vorstellen.

Bin gespannt ob man es sinvoll macht :)

von Kohlberger91 - am 10.03.2016 11:52
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