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DAB Digitalradio Forum
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DAB+ Sachsen-Anhalt

Startbeitrag von Hallenser am 21.07.2011 16:01

Ab 1.08 stellen die privaten Programme in Sachsen-Anhalt ihr Signal auf DAB+ um.

Zitat
Zeitgleich stellen die in Sachsen-Anhalt etablierten privaten Veranstalter ihre Programme von der digitalen Hörfunktechnik DAB auf die Zukunftstechnologie DAB+ um. Das betrifft die Programme radio SAW, Rockland Sachsen-Anhalt, Radio Brocken und 89.0 RTL. Bislang haben diese Radioveranstalter in DAB gesendet. Der Empfang über UKW bleibt weiterhin möglich.


Quelle: http://www.digitalerrundfunk.de/archiv/archiv.php?content=2003&&id=941

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Zitat
Daniel1
Ich habe das Gefühl,irgendwas stimmt an der Antenneanlage an meinem Auto nicht.Ich bin gestern von Halle nach Zeitz gefahren,das Ensemble Sachsen-Anhalt hat auf der B91 in der Senke Höhe Weißenfels die ersten Aussetzer.Das war zu Woodstockzeiten in mp2 nie ein Problem,der Bundesmux streikte das erste mal unter der A9 Brücke Höhe Weißenfels,dann nochmal Höhe dem Dorf Deuben (B91) und in Zeitz selber war der Bundesmux auch nicht sehr gut zu empfangen was aber laut der Abdeckungskarte wohl normal ist.Heute morgen bin ich dann die A38 von Halle Richtung Göttingen bis zum Autobahnende auf die A7 gefahren.Der Bundesmux fing heute morgen schon an in der Region um Eisleben an auszusetzen.Die Ensembles von Sachsen-Anhalt und Thüringen gingen dank des Kulpenberg noch besser,aber hinter Nordhausen wurde es dann auch unhörbar.Müsste man beim Kenwood nicht einen Unterschied beim Empfang feststellen,sobald man DAB Antennen Power auf off stellt !? Auf dem Dach habe ich ein 16 V Antenne von Bosch (DAB+UKW). Irgendwie ist das ganze recht seltsam aktuell.:confused:


Das Gleiche mit der Antenne denke ich auch jedes mal bei mir. Es wird aber vielleicht nicht die Antenne sein, sondern der Sender. Ich würde noch einen Monat warten, bevor ich in die Werkstatt fahre. Zumindest bis zur IFA.... Manchmal geht es an schwierigen Stellen mit dem Empfang und manchmal wieder nicht. Dann mitten auf freier Strecke Aussetzer. Das kann nicht die Antenne sein.
Auch wenn ich meine Antenne bald tausche, die Jetzige ist in Ordnung. Es wird bei dir auch so sein.
Ich hatte es ja schon paar mal geschrieben, der Petersberg ging ohne Störungen zur damaligen Testfahrt auf der A9 bis Dessau/ Vockerode und danach noch einige Kilometer dahinter. Das waren keine 10KW damals. Die Tests bei den Sendern werden halt noch nicht abgeschlossen sein.

Nachtrag: Es kann auch unser Kenwood sein. Gerade bei der Bedienung läuft da noch nicht alles rund. Da kommt bestimmt irgendwann auch ein Firmware-Update, gerade wegen des Display Flackerns. Ich könnte mir auch vorstellen, dass es noch Probleme mit dem Gleichwellennetz gibt, weil die Sender (außer Hal/L) sehr weit auseinander liegen. Da wird noch nicht alles syncron laufen. Gerade der Ettersberg liegt ja ziemlich weit weg, in Bezug auf dem Empfang im Auto hier.

Gruß BG

von Barry_Graves - am 21.08.2011 20:10
So Freunde, ich hatte auch ein Mail-Anfrage an die "Geschäftstelle DIGITALER RUNDFUNK Mitteldeutschland" in Halle geschickt mit der Anfrage ab wann mit einer Leistungserhöhung des Senders Magdeburg-Frohser Berg (Landesmux) und mit der Inbetriebnahme des Senders Magdeburg-Stadt (Landesmux) , sowie Magdeburg-Kapaunberg (Bundesmux) zu rechnen ist.
Hier nun die heutige Antwort:

"Sehr geehrter Herr xxxxx,

vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihr Interesse an Digitalradio.

Zur Beantwortung Ihrer Fragen:

1.
Derzeit sind die abschließenden Planungen des Sendernetzes für die Region Magdeburg noch nicht vollständig abgeschlossen. Aus wirtschaftlichen Gründen ist es geplant, dass landesweite Programmensemble an dem gleichen Standort auszustrahlen, an dem auch das bundesweite Programmensemble ausgestrahlt werden soll. Daher ist nicht damit zu rechnen, dass die Verbreitung des landesweiten Programmensembles am Standort Frohser Berg verbleibt.
Mit einer Erhöhung der Strahlungsleistung des Senders für die Versorgung der Region Magdeburg ist nicht vor dem Frühjahr/Sommer 2012 zu rechnen.

2.
Wie schon oben erwähnt, sind die Planungen noch nicht abgeschlossen. Uns ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt, dass derzeit ein DAB-Sender Magdeburg-Stadt geplant ist.

3.
An dieser Stelle gilt der unter 1. erwähnte Zeitrahmen.

Rechtzeitig werden die Inbetriebnahmen von Senderstandorten oder Veränderungen im Sendernetz auf unserer Internetseite veröffentlicht. So lange uns von Seiten des Netzbetreibers noch keine konkreten Angaben gemacht werden, ist es uns verständlicherweise nicht möglich, Termine zu veröffentlichen.


Wir hoffen, wir konnten Ihnen mit dieser Antwort weiterhelfen.


Mit freundlichen Grüßen
Sven Spiller

Geschäftsstelle Digitaler Rundfunk Mitteldeutschland"



Also alle die in Magdeburg oder dem Bördekreis wohnen und auf den Bundesmux warten bzw. auf eine Erhöhung der Sendeleistung für den Landesmux - wir müssen noch warten und hoffen das es irgendwann bis zum Jahr 2015 mal was wird.


Gruß
orionk53

von orionk53 - am 14.10.2011 16:25
Ich bin derzeit nur selten online. Bereits vor einigen Tagen erhielt ich von der MDR-Technik auf entsprechende Nachfrage folgende Mail:

Sehr geehrter Herr XXX,

es tut uns Leid Ihnen mitteilen zu müssen, dass im Norden Sachsen-Anhalts aufgrund des unten weiter ausgeführten finanziellen Aspekts die Digitalradioversorgung vorerst eingestellt wurde. Digitalradio steht dort und in weiteren Regionen kurzfristig nicht zur Verfügung.

Den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten wurden vorerst nur beschränkte Mittel für das terrestrische Digitalradio von der die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) zugesprochen. Wir können daher bei unserem Digitalradio-Engagement nur Schwerpunkte setzen. Wir haben uns dazu entschlossen, an den Senderstandorten, wo bereits die 12 bundesweiten Digital-Radioprogramme ausgestrahlt werden, ebenfalls mit einer Sendeleistung von 10 kW zu senden. Bisher beträgt unsere Sendeleistung an allen Digitalradio-Senderstandorten 1 kW. Die Mehrkosten, die eine Ausstrahlung mit höherer Sendeleistung mit sich bringt, müssen an anderer Stelle eingespart werden. Wir haben uns deshalb dazu entschlossen, die bisherige Digitalradioversorgung zum 1. August 2011 leicht einzuschränken. Dies betrifft den Norden Sachsen-Anhalts und Ostsachsen. Auch die Abschaltung der Senderstandorte Helbra und Blankenburg ist notwendig, um im Rahmen der uns für Digitalradio zur Verfügung stehenden Mittel zu bleiben. Wir schalten diese Sender bewusst erst mit Beginn der 10-kW-Ausstrahlung vom Petersberg ab, da in diesen Gebieten ab dann der Empfang mit Außenantennen weiterhin möglich ist. Es ist geplant, diese und weitere Gebiete in einer weiteren Ausbaustufe zu versorgen. Die Anzahl der Senderstandorte mit bis zu 10 kW Sendeleistung soll in dieser Stufe auf 110 mehr als verdoppelt werden. Dieser starke Ausbau soll von Mitte 2014 bis Ende 2015 erfolgen.

Für Rückfragen und zu weiteren technischen Informationen stehen wir unter der E-Mail-Adresse technik(a)mdr.de und montags bis donnerstags 11:00 bis 19:30 Uhr sowie freitags 11:00 bis 19:00 Uhr unter der Rufnummer 0341 - 300-9595 zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
YYY



Vielleicht ist da für die meisten hier im Forum nichts Neues dabei, doch ich wollte sie Euch dennoch nicht vorenthalten. Danke an den netten Herrn von der MDR-Technik für die Erlaubnis zur Verbreitung!

von dlf-fan - am 28.11.2011 19:34
Zitat
Barry_Graves
[...]

Das Alt-Netz ist für Sendeleistungen bis ca. 1 kW ausgelegt, die Neu-Netze bis zu 10 kW. Deshalb werden nicht alle Senderstandorte des Alt-Netzes auch Senderstandorte des Neu-Netzes sein. Die Senderstandorte Naumburg und Zeitz werden keine Neu-Netzsenderstandorte. Dafür ist ein ganz neuer Senderstandort im Süden Sachsen-Anhalts vorgesehen: Pettstädt.

Jetzt muß ich erstmal schauen wo Pettstädt liegt...:D

Nachtrag: ist ein Ortsteil von Weißenfels im Burgenlandkreis


infos zu weissenfels 7:

das ist der turm zu pettstädt

weiteres bild auf panoramio

und von oben sieht der so aus

daneben steht noch ein DDR A-Turm und gleich daneben ein windrädchen, ebenfalls mit mobilfunk vertreten.

höchste antenne (rundstrahler) war mal auf den DFMG turm bei 91m. platz wäre für die DAB antennen zwischen 75 & 88m (typenturm).

koordiniert war hier mal für DAB im L-Band (LF) was. aktuell wir er nur für mobilfunk & richtfunk verwendet.


hier mal die karte dazu (mal berechnet mit 11C, ND, 85m):


Pettstädt

11C 10kW ND

von Tesco.live - am 14.08.2012 20:55
Zitat
Nordlicht2
Sei doch froh, das der MDR das Altnetz groesstenteils parallel laufen laest und nicht wie der NDR aus merkwuerdigen Kostenspargruenden, die der MDR ja scheinbar nicht hat, einfach komplett abgeschaltet hat. In Zukunft wird auch der Brocken mal nicht mehr auf K12 senden. Solange ist es eben eine Zwischenloesung die den MDR Empfang in Niedersachsen nicht so gut ermoeglicht.


ich verstehe deine Meinung, jedoch als Pendler( und ich bin nicht der einzigste und auch nicht nur nach Wolsburg )ist dann Digitalradio nicht brauchbar, also keine zufriedene Kundschaft( und diese wird ja dringend benötigt wenn es weiter gehen soll!)

ich war mit Auto in England gewesen, dort gibt es etliche Frequenzen/ Bänder leider kein SFN mehr, jede Region hat eigene Muxe( nicht nur eins) jedoch sind diese weit über den Sendebreich hinaus zu empfangen. Von London z.B. sind die Muxe bis nach Cambridge hoch zu empfangen ebenfalls geht dort noch Hartfordhire, Essex und sogar den Kent-Mux hatte ich dort noch und die Muxe von London gehen bis kurz voer Maidstone.

bin dort meistens mit Fahrrad gefahren, ehrlicherweise muss ich zugeben, das ich garnicht den Regionalmux meiner Region gefunden hatte, den ich hatte etliche Muxe wo aber jedemal Kiss 105-108( Ostengland und auch Hart und Gold und andere Sender die eben nur via DAB senden mit drin( the Hits, Planet Rock usw.) es sind dann nur bei Regionalnachrichten bzw. die BBC Regionalversion im Mux mit bei.


Allerdings muss ich noch mitteilen, das ich schon vergessen hatte, wie schlimm sich das blubbern ( was es bei DAB+ ja nicht mehr gibt) anhört wenn man am Rand eines Sendegebiet ist.

Dafür ist dort aber das UKW-Band schön aufgeräumt und nicht so vollgestopft mit lückensendern die dann gleich stören wenn man weiter als 50km entfernt ist vom eigentlichen Sender wie bei uns in D.

von zausel001 - am 24.08.2012 16:20
Heute Nachmittag bekam ich Nachricht vom MDR.

Geschrieben hatte ich,

An: Technik
Betreff: DAB Kanal 12C

Hallo an den MDR!
Mal wieder gibt es Störungen im Altnetz von Sachsen-Anhalt. Aufgefallen ist es letzten Donnerstag. Funktioniert hatte es noch vorletztes Wochenende.
Soweit ich weiss setzt es sich aus dem Kulpenberg nahe Kyffhäuser sowie Naumburg und Zeitz zusammen zumindest für das Gebiet was mich betrifft. Ich spreche hier von allen 12C Programmen, MDR und Private.
Ich fange mal am Kulpenberg an. Dort oben ist der 12C sehr gut, bricht aber runter nach Bad Frankenhausen recht schnell und vollkommen ab. In und um Bad Frankenhausen war selbst wenn man den Sender sehen konnte totale Funkstille. Richtung Naumburg über Artern, Wiehe und Bad Bibra war der 12C bis Artern bestens, danach gar nicht und erst kurz vor Naumburg wieder da. Mein Autoradio wählte immer den 11C vom Petersberg der meist recht gut kommt. Von Naumburg nach Zeitz und die A9 rauf bis zum Kreuz Rippachtal war der 12C störfrei. Als Autoradio habe ich das VW RNS315.
Nochwas zum Altnetz 12B in Thüringen. Seit längeren empfange ich von Apolda Richtung A4 weiter über das Erfurter Kreuz durch ganz Thüringen und alle Tunnel der A71 bis Mellrichstadt den 12B vollkommen störfrei. Mehrmals schon durchgehört. Der 9C ist nicht nötig. Das soll zum Vergleich der Funktion und Empfindlichkeit dienen. Ein mobilen Empfänger eines anderen Typs hatte ich auch noch mitgenommen. Gleiche Schlechte Ergebnisse. Gut das es den 5C noch gibt, so bleibt immer noch Ersatz.
Über eine Antwort würde ich mich freuen, nochmehr wenn es wieder läuft.


Als Antwort kam

haben Sie vielen Dank für Ihre Informationen. Wir werden diese bei den von uns in Auftrag gegebenen Messfahrten berücksichtigen.

Bei Rückfragen oder für weitere technische Informationen zum MDR FERNSEHEN und MDR HÖRFUNK stehen wir Ihnen unter der E-Mail-Adresse technik(at)mdr.de sowie montags bis freitags 11.00 bis 19.30 Uhr unter der Festnetzrufnummer +49-(0)341-300-9595 zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen aus dem Funkhaus in Leipzig



Fazit daraus. Eine Messfahrt für den alten 12C hatte man je sowieso nicht mehr geplant. Das habe ich das letzte mal von einem MDR Techniker so erfahren. Es fehlen mehr beschwerden. Auf dem Kulpenberg Gelände war nur Schnee, keine Spuren das da mal jemand war. Wenn es wieder geht werde ich schreiben, wenn nicht wende ich mich wieder an die Privatprogramme.

von pomnitz26 - am 21.03.2013 20:07
Jetzt hat nochmal ein anderer Techniker, wohl ein richtiger Techniker des MDR geantwortet. Ich habe schon aufgegeben und meinen 1. Privatsender Sachsen-Anhalts angeschrieben. Es würde wohl das Gleiche wie letztes mal passieren. Ausprobieren kann ich es noch nicht und Freunde sehen nicht ob sie 11C oder 12C haben und sollen auch nicht extra rumfahren. Die Werbung des MDR wirkt aber schon und ich soll dann sagen warum es nicht geht obwohl DAB gehen sollte.

Der MDR hat gestern Abend ungefragt geantwortet

wir freuen uns über Ihr Interesse an unseren Hörfunkprogrammen und danken Ihnen für Ihre Störberichte. Ihren Bericht habe ich unseren Senderbetreiber mit Bitte um Überprüfung der SFN-Synchronizität des DAB-12C-Sendernetzes Sachsen-Anhalt übergeben. Er bestätigte mir, dass er bereits die Unsynchronizität des DAB-12C-Senders Naumburg erkannt hatte. Die Entstörung ist heute zu 10:49 Uhr erfolgt. Dadurch sind die von Ihnen bemerkten Empfangsprobleme in den Überlappungsgebieten mit dem 12C-Sender Naumburg beseitigt wurden.

Sollten Sie wieder einmal derartige Empfangsprobleme bemerken, würden wir uns sehr freuen, wen Sie uns dies wieder mitteilen würden. Dafür und zu Rückfragen sowie zu technischen Informationen stehen wir Ihnen unter der unten benannten Adresse sowie montags bis donnerstags von 11:00 bis 19:30 Uhr und freitags von 11:00 bis 18:00 Uhr unter der Festnetzrufnummer 0341-300-9595 zur Verfügung.

Abschließend möchten wir uns nochmals bei Ihnen bedanken und verbleiben mit freundlichen Grüßen


Jetzt nochmal der andere Schreiber des MDR einen Tag vorher

Wenn man im Pull-Down Menü statt "Deutschland" Sachsen-Anhalt 12B einstellt, zeigt sich, dass die Versorgungsgebiete von Kulpenberg und Naumburg nicht verbunden sind. Dass der Sender Kulpenberg weiter kommt ist natürlich, weil er im Kyffhäuser deutlich erhöht steht. Naumburg aber steht auf dem platten Land und der Turm ist auch nicht sehr hoch. Wenn Sie früher dort besser Versorgung hatten, könnte es daran gelegen haben, dass vorher der Petersberg auch auf 12 C sendete. Tageweise Beobachtungen, dass der der Empfang nicht abbrach, möchte ich günstigen Wetterbedingungen zuschreiben.

In späteren Ausbaustufen soll der Kulpenberg für höhere Sendeleistungen ausgelegt werden. Die Sender Naumburg und Zeitz sollen später durch einen Sender mit ca. 10 kW in Pettstädt ersetzt werden.

von pomnitz26 - am 09.04.2013 19:03
Ich muss immerwieder den Techniker von Radio Brocken bemühen. Vor kurzen lief Naumburg wieder nicht, eine Woche später war es dann wohl der Kulpenberg. Eine email an die richtige Stelle bewirkt Wunder. Aktuell läuft der 12C als ganzes bestens.

Jetzt kommt es mal wieder was neues. Gelegentlich fällt das Signal vom Funkhaus Halle was Radio Brocken und 89.0RTL betrifft als einziges aus. Der Rest des DAB Kanals läuft unverändert weiter. Mein Autoradio reagiert wenn man eines der Programme hört mit Totalausfall und geht zu UKW.
Ich stelle mal grosszügig einen Teil hier rein. Dankbar wäre ich noch wenn hier jemand schreibt ob es wieder läuft. Ich bin in Süddeutschland. Mit den Begriffen was in den Leitungen steckt kann ich nichts anfangen.

Betreff:
AW: DAB Ausfall

Hallo Herr XXX,

vielen Dank für die Info. Sie sind da wesentlich schneller mit der Info als die Media Broadcast. Von denen hatte ich gar kein Ticket für eine Störung bekommen. Die Störung ist gemeldet und ist jetzt auch bei der Mediabroadcast in Arbeit. Der Grund dafür ist eine Störung der Modleitung.


Mit freundlichen Grüßen

entfernt
entfernt


Funkhaus Halle GmbH & Co. KG
Radio Brocken / 89.0 RTL
Stadtcenter Rolltreppe
Große Ulrichstraße 60 D
06108 Halle (Saale)

Tel
Fax
Mobil
E-Mail
Web

entfernt

www.funkhaus-halle.de

www.radiobrocken.de www.89.0rtl.de


entfernt



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: entfernt
Gesendet: Montag, 21. Oktober 2013 11:37
An: XXX
Betreff: DAB Ausfall

Gestern gegen 23 Uhr brach im Digitalradio auf Kanal 11C und 12C Euer Signal weg. Da ich Euer Sendegebiet verlassen habe kann ich es nicht selber prüfen. Es es zu hören das immernoch Stille präsentiert wird. Betrifft nur 89.0 RTL und Radio Brocken, alles andere läuft.
Die Verkehrsmeldung siehe Anhang im TMC ist immernoch da.

von pomnitz26 - am 22.10.2013 03:16
Zitat
PowerAM
Die Koppelung der UKW-Lizenz an eine DAB-Beteiligung scheint mir auch sinnvoll, solange die Kapazitaeten von DAB-exklusiven Programmanbietern nicht in dem Umfang nachgefragt werden.


Dies ist in Sachsen-Anhalt im Gegensatz zu anderen Bundesländern gesetzlich vorgeschrieben. Im Landesmediengesetz gibt es den § 34 "Digitalisierung der terrestrischen Übertragungskapazitäten".

In Absatz (1) heißt es:

"Spätestens ab dem 1. Januar 2015 erfolgt die terrestrische Übertragung von Rundfunkprogrammen und Telemedien in Sachsen-Anhalt ausschließlich in digitaler Technik. Die analog-terrestrische Rundfunkverbreitung wird zugunsten der digital-terrestrischen Rundfunkverbreitung eingestellt, wenn im jeweils betroffenen Verbreitungsgebiet die bei Inkrafttreten dieser Regelung analog-terrestrischen öffentlich-rechtlichen Rundfunkprogramme für mindestens 90 v. H. der Rundfunkhaushalte ohne erheblichen wirtschaftlichen und technischen Aufwand digital-terrestrisch empfangbar sind. Die Fortführung der analog-terrestrischen Verbreitung von Rundfunk und Telemedien kann vorübergehend in Teilgebieten aufrecht erhalten werden."

Die weiteren Absätze regeln Details. In Absatz (3) geht es um die Zulässigkeit eines Simulcast.

Während die meisten Absätze des § 34 allgemein von Rundfunk sprechen (also Hörfunk & Fernsehen meinen), gibt es in Absatz (7) auch spezielle Regelungen für den Hörfunk:

"Frei werdende terrestrische Übertragungskapazitäten werden grundsätzlich nur zur Verbreitung von Rundfunk oder Telemedien zugeordnet oder zugewiesen. Dies gilt auch im Falle der Verlängerung der Zulassung nach § 18. Ausnahmsweise erfolgende befristete Zuordnungen und Zuweisungen von terrestrischen Übertragungskapazitäten zur analogen Nutzung dürfen die Entwicklung neuer digitaler Nutzungen nicht behindern. Analog-terrestrische Hörfunkübertragungskapazitäten dürfen nach Maßgabe von Satz 3 nur noch in folgenden Ausnahmefällen zugeordnet werden, wenn:

1. dies aufgrund überregionaler, regionaler oder lokaler Besonderheiten im Verbreitungsgebiet erforderlich ist, um eine ausreichende Angebots- und Meinungsvielfalt sicherzustellen, oder

2. der Rundfunkveranstalter im selben Verbreitungsgebiet auch eine digitale terrestrische Verbreitung sicherstellt."

Ohne eine entsprechende gesetzliche Regelung in anderen Bundesländern braucht man dort die Verpflichtung privater Hörfunkveranstalter zur digitalen Ausstrahlung im Simulcast gar nicht zu diskutieren. Die Verpflichtung würde auf Antrag des Veranstalters vom zuständigen Verwaltungsgericht kassiert.

von Manfred Z - am 18.01.2014 11:34
Zitat
fn1107
Dennoch darf man nicht vergessen, dass für komplett Mitteldeutschland (anders als in Bayern) aktuell 9 (eigentlich 8, da 9C doppelt verwendet wird) verschiedene Kanäle im Einsatz sind. Aufgrund des fehlenden SFNs ist es vielerorts Realität, dass der MDR-Mux auf 2-3 verschiedenen Kanälen gleichzeitig empfangbar ist, keiner davon aber richtig und mobil durchgängig funktioniert. Diese Tatsache wird auf den Abdeckungskarten nicht ersichtlich. Die Karte täuscht somit lückenlosen Empfang vor.

Dann kommt noch dazu, dass die Fläche zwar einigermaßen gut versorgt ist. Zoomt man aber mal rein in die Abdeckungskarten und schaut sich die Ortschaften an, dann sieht man schnell, dass viele Orte nur unzureichend versorgt sind. Die meisten Orte liegen in Mitteldeutschland nämlich in Tälern und diese werden oft nicht mehr erreicht. Hier sind noch viele Füllsender notwendig, bevor man von Vollausbau sprechen kann. Auch hier täuscht die Abdeckungskarte. Auf den ersten Blick sieht alles blau bzw. hellgrün aus, erst bei genauerer Betrachtung sieht man die Lücken. Genau in den Lücken wohnen aber die Menschen.


Dem gibt es nichts hinzuzufügen.
Wie unterschiedlich die Empfangsbedingungen auf engstem Raum sind sieht man hier sehr deutlich.
Mit der Yagiantenne empfange ich hier indoor

5C Bundesmuxx
7B HR
8C Sachsen
9C Thüringen
9D SWR BW
11C Sachsen Anhalt
11D Bayern
12A Sachsen
12B Thüringen
12C Sachsen Anhalt
12D Bayern

In Neuhaus auf gleicher Höhe,nur ca 5 km nördlicher empfängt man bei einem Freund folgende Muxxe
5C Bundesmux
8C Sachsen
9D Thüringen
11C Sachsen Anhalt
12B Thüringen
Mit Verenkungen gehen auch noch die Bayern Muxxe...

Was da zwischen uns liegt ist ein kleiner Hügel und DER entscheidet über die unterschiedlichen Bedingungen !
Bei DVB-T siehts ähnlich aus,bei mir geht Kreuzi und Heidelstein,in Neuhaus Brocken und Torfhaus !

Unser Kollege Cybertorte,ebenfals 5 km weg von mir,aber im Tal empfängt folgende Muxxe
5C Bundesmuxx
11D Bayern
12B Thüringen
12D Bayern

So unterschiedlich sind die Bedingungen auf kleinstem Raum...Wohnt man auf dem Berg hat man jetzt schon ein gut ausgebautes Netz,aber im Tal siehts mies aus,da fehlen noch etliche Standorte um eine Vollversorgung zu erreichen,egal ob jetzt Indoor oder Outdoor....
Für Thüringen braucht es mehr als den Bleß und einen Standort in Westthüringen :rolleyes:
Ebenso sieht es mit Sachsen aus,Stichwort Lausitz,Erzgebirge und die sächsische Schweiz (Nein Dresden versorgt nicht jedes Seitental der Elbe)
Warum wohl gibt es UKW Füllsender in Freital,Zittau und Torgau ?
Das Muxxe aus Nachbarbundesländern einstrahlen ist ja nicht unbedingt gewollt bzw so geplant,das wird von einigen Karten ja auch nicht unbedingt berücksichtigt,da versorgt der Ochsenkopf bzw Kreuzberg auch weite Teile Südthüringens...

von Robert S. - am 21.01.2014 17:45
Ui jetzt wirds doch nochmal interessant :D

Zitat
PEQsche 20. Januar 2014 21:54
Wenn man den Standort wieder reaktivieren würde und im Westen Thüringens noch etwas ausbessert, hat man fast ganz Mitteldeutschland in der Fläche versorgt.

Wären dann die ersten drei Bundesländer (ohne die Stadtstaaten), deren Fläche nahezu zu 100% versorgt wäre :spos:. Zumindest mal Outdoor.

Ich habe diese Diskussion nicht angestoßen und ich habe dies bereits mehrfach vermerkt! Auch mit dem Hinweis dies vielleicht in den Thread DAB in Thüringen zu verschieben!

Zitat
arctic100
2. Wenn ich mir Dein QTH anschaue ist das nicht in Thüringen - Heimweh (?), dass Dich das so sehr beschäftigt, ob Erfurt nun in jedem Winkel Vollausschlag bei tauben Nüssen hat?

Ui muss man jetzt schon solche Argumente bringen? Nein, zur Info ich bin oft genug in Thüringen...

Zitat
arctic100
3.Gibt es für Erfurt je nach Muxx und Anbieter unterschiedliche Empfangsprognosen. Du hast natürlich den schlechtesten Fall dargestellt. Für den Bundesmuxx ist dort nichts hellblau, da SFN.

Hat genau was mit dem Grundversorgungsauftrag des MDR und der angestoßenen Diskussion (siehe oben) zu tun? :D

Zitat
arctic100
4.Denk mal an die Kosten - es muss ja von irgendwem finanziert werden. Freilich hat man den besten Empfang wenn man in jedem sein Dorf einen 100 kW Sender betreiben würde, geht aber nicht, da nicht finanzierbar und auch nicht genug freie Kanäle. Soviel zu Deinem Realismus. Wünsche kann ja jeder haben, aber sie nun auch unbedingt einfordern ist eine andere Sache. Hier zählen der Reichweitenzuwachs für die Werbebranche und somit mögliche Erlöse. Dagegen werden die Kosten aufgerechnet - so, und nur so wird die Senderdichte festgelegt.

Darum ging es nicht (siehe oben)

Zitat
arctic100
5. Hör endlich auf zu jammern und schau mal in Richtung Mecklenburg-Vorpommern. Die haben allen Grund zu jammern - ein einziger 1 kW Sender im Land (Schwerin). Und von den Nachbarländern kommt außer aus HH und SH im Westen auch nichts. Rostock und östlich davon: Null Empfang!

Auch darum ging es nicht :D Man zeige mir ein Beispiel wo ich gejammert hätte :D

Zitat
arctic100
Ende der Diskusion!

Sehe ich genauso!

von Rosti 2.0 - am 22.01.2014 09:19
Zitat
Chris4981
Das ist dieses Schachteldenken und diese Bürokratie.
DAB+ hat nur Erfolg, wenn man jeden bunt senden lässt wie er will und das Land mit hunderten Angeboten überflutet, egal woher und wohin. Schluss mit dieser Regulation, das Internet wird schließlich auch nicht reguliert und ich kann NDR 2 in Stuttgart hören.


:spos: bin ganz deine Meinung, ich höre gern andere Radiosender um eben nicht so zu verblöden( z.B. kann ja nicht jeden Tag den ganzen Tag mir immer alle 3Stunden die selben Sprüche und Witze anhören ), ärgere mich auch über dieses Geoblocking wenn ich UK-Radio Sender höre die nur über Umwege zu hören sind...

aber letztendlich ist es mal wieder die enttäuschende Fortsetzung des Trauerspiels vom Digitalradio in Deutschland: Tolle Werbung für DAB+ und dann werden ständig die Hoffnungen auf eine Verbesserung der Situation durch Verschiebung von Aufschaltungen wieder ad Acta gelegt.
Und dabei muss/ soll man noch froh sein, das überhaupt etwas passiert.

Ich kenne DAB seit 2003 aus UK= dort schon immer ohne Probleme zu empfangen und gleichzeitig auch eine gute Senderauswahl, und habe seither die geringe bzw. ausbleibende Entwicklung mit Enttäuschung in Deutschland mitgemacht.

und wenn man dann die Berichte liest, das wegen zu geringer Anzahl an verkauften DAB-Geräten die Gelder für den DAB-Ausbau gestrichen werden sollen muss man sich doch Fragen, was sich dort für Traumtänzer in den Büroräumen aufhalten.

Mein Kollege hat sich ein Pure Mi gekauft, als Antwort auf meine Empfehlung: Was ist den Das für eine Schei.... Empfang nur wenn das Gerät im Fensterbrett steht und dann sind noch nicht mal alle Sender zu empfangen die sonst zu hören sind. Na der Kollege gibt seine Meinung natürlich auch weiter.

Na dann warten wir mal auf die nächsten 10 Jahre.....

von zausel001 - am 04.07.2014 07:16
Hey Leute,

ich habe mal den MDR zu ihren Maßnahmen in der Zukunft gefragt, folgende ausführliche Antwort bekam ich:

"Hallo Ralf,

vielen Dank für Ihr Interesse am DIGITALRADIO des MITTELDEUTSCHEN RUNDFUNK im DAB+ Standard.



Der Sendestandort Brocken wird mit den MDR Programmen auf Kanal 6B mit 2,8kW und mit den Bundesmultiplex-Programmen auf Kanal 5C mit 2kW ab Ende Januar auf Sendung gehen.



Insgesamt wird am MDR DAB+ Netz in Mitteldeutschland ab Winter 2015 eine massive Umstrukturierung durchgeführt. Alle MDR DAB+ Sendestandorte werden pro Bundesland auf einen einheitlichen Kanal migrieren. Damit wird es innerhalb eines Bundeslandes keine unterschiedlichen Multiplex-Belegungen beim MDR mehr geben. Die Unterteilung in 12er, 6er, und 9er Ketten wird damit obsolet. Die Migration wird im Dezember 2014 in Sachsen und Thüringen beginnen. Sachsen-Anhalt wird Januar 2015 folgen.

Die Kanalbelegung wird voraussichtlich folgende sein:



Sachsen 9A

Thüringen 8B

Sachsen-Anhalt 6B



Durch die Migration wird es innerhalb eines Bundeslandes zu erheblichen additiven Pegelwerten kommen. Damit verbessert sich durch die Gleichwellennetze die Versorgungslage.





In Sachsen sind nach vorläufigen Planungen folgende DAB+ Sender mit dem MDR Programmen mit Leistungen höher oder gleich 8KW ab Jahreswechsel in Betrieb:



Chemnitz/Geyer

Schöneck

Dresden/Wachwitz

Löbau

Leipzig

Oschatz



Der Sendestandort Freiberg wird voraussichtlich ab der Umstellung mit 1kW betrieben. Die Sendestandorte Zwickau/Wilkau-Hasslau und Chemnitz/Totenstein können leider nicht weiter ausgebaut werden, so dass an diesen Sendern der Betrieb eingestellt wird.





In Thüringen sind nach vorläufigen Planungen folgende DAB+ Sender mit dem MDR Programmen mit Leistungen höher oder gleich 8KW ab Jahreswechsel in Betrieb:



Suhl/Erleshügel

Remda/Großer Kulmberg

Weimar/Ettersberg

Gera



Der Sendestandort Jnea/Ossmaritz wird mit 4,1kW, der Sendestandort Lobenstein/Sieglitzberg mit 7kW und der Inselsberg mit 5kW betrieben werden. Der Sendestandort Ilmenau/Kickelhahn kann leider nicht weiter ausgebaut werden, so dass an diesen Sender der Betrieb eingestellt werden.





In Sachsen-Anhalt sind nach vorläufigen Planungen folgende DAB+ Sender mit dem MDR Programmen mit Leistungen höher oder gleich 8KW ab Jahreswechsel in Betrieb:



Pettstädt/Luftschiff

Wittenberg

Burg/Kapaunberg

Schneidlingen

Halle/Petersberg



Der Sendestandort Brocken wird mit 2,8kW betrieben, der Sendestandort Bad Frankenhausen/Kulpenberg mit 3,1kW. Die Sendestandorte Naumburg und Zeitz können leider nicht weiter ausgebaut werden, so dass an diesen Sendern der Betrieb eingestellt wird.



Folgende Senderstandorte werden vom Bundesmuxx auf 5C in Mitteldeutschland ausgestrahlt:



Oschatz/Collmberg

Schöneck

Chemnitz/Geyer

Dresden/Wachwitz

Leipzig/Stadtwerke



Inselsberg

Weimar/Ettersberg

Gera

Lobenstein/Sieglitzberg

Jena/Ossmaritz



Wittenberg

Brocken

Burg/Kapaunberg

Halle/Petersberg

Ich möchte noch darauf Hinweisen, dass die maximal zulässige Obergrenze der EPR Leistung in Deutschland für DAB+ Sender bei 10kW liegt.

Für Rückfragen und zu weiteren technischen Informationen stehen wir unter der E-Mail-Adresse technik(a)mdr.de und montags bis donnerstags 11:00 bis 19:30 Uhr sowie freitags 11:00 bis 19:00 Uhr unter der Rufnummer 0341 - 300-9595 zur Verfügung."

von Ralf84 - am 25.09.2014 13:42
Ich kann mich der Kritik von zausel001 nur anschließen. UKW war (ist!) auch nur so beliebt weil Qualität und Quantität um Zehnerpotenzen besser waren als bei LW/MW. Beim Übergang von UKW zu DAB ist für die Meisten keine qualitative akustische Verbesserung hörbar, die bezahlbaren Geräte sind meistens auch nur Mono-Plastikbüchsen. Die programmbegleitenden Datendienste hauen einen "meist" auch nicht vom Hocker. Der NDR schafft es nocht nicht einmal für NDRinfo(spezial) und NDRblue eine Radiotext zu senden, also gerade bei Programmen mit Inhalt. Für den MDR kann ich zu den Datendiensten nichts sagen, dafür sind die Signale zu schwach!? Außerden ist, Stand heute, die "digitale Flächendeckung" (Ausnahme DRadio) nicht mit der UKW-Flächendeckung vergleichbar. Die Programmauswahl (Quantität) ist mit Ausnahme der Regionen Berlin, Rhein-Main, Teile Bayerns und Bodensee auch der UKW-Auswahl unterlegen.
Warum sollte man also zwingend zu DAB wechseln? OK, wir Freaks sehen das als eine Art "Hobbyerweiterung" an, objektiv betrachtet gibt es aber nur für wenige Leute wirklich gute Gründe dafür. Der Hauptfehler, meiner Meinung nach, ist das Überstülpen des UKW-geprägten BRD-Medienrechts/Mediensystems auf DAB. Das hat schon bei DAB alt zum Frühen Tode geführt. Und bei DAB+ entscheidet es sich die nächsten 12 Monate ob aus dem "betreuten Senden" noch ein erfolgreiches Rundfunksystem wird.
Wichtig ist, dass die bisher empfangbaren Sender mindestens auch weiter empfangbar sind, siehe NDR/MDR/Brocken/Torfhaus-Problematik die auch in anderen Teilen der Republik "gehäuft" auftritt.
Um bei dem Beispiel zu bleiben: warum stellt man nicht auf den Brocken einen (mehrere?) DAB-Sender auf einer Einzelfrequenz (So wie jetzt RTL89.0 auf UKW) und sendet mit 5 kW rund einfach 14 (18?) Programme pro Mux. Dann wären die Kosten so, dass sowohl Hörer als auch Programmanbieter "die entsprechenden Buden einrennen würden". Das gleiche habe ich aber auch schon vergeblich bei der DVB-T-Einführung gehofft. Man hätte die freien VHF I/III-Kanäle für ein "Norddeutsches kabelloses Kabelnetz" nutzen können.....:cool:.
Ich halte für eine Erfolg auch mindestens 3 Bundesweite DAB-Muxe und weitere Regionale (siehe UK) für zwingend. Der Brockenumbau im Januar 2015 wird somit für mich zur "Nagelprobe" ob es mit DAB (zumindest für mich) noch eine dauerhafte Freundschaft wird.....

stefsch

von stefsch - am 26.09.2014 10:41
Zitat
pomnitz26
Hier mal eine email von Ende August der Privaten.


Danke, dann ist das mit den "Altsendern", was aus den Reihen eines Technikers kam, eine Ente. Die Privaten verlieren also Anfang 2015 das halbe Sendegebiet in Sachsen-Anhalt (nach Abschaltung K12C) und starten wenigstens irgendwann neu vom Brocken, wobei das noch nicht terminiert ist. Dass man die bisherigen K12C-Sender nicht einfach auf 11C switcht, hängt alleine damit zusammen dass es zu teuer ist. Wieder eine traurige DAB+ Entwicklung beim Privatfunk, wie man sie ja auch schon aus anderen Bundesländern kennt. Dazu past doch auch wieder, dass man UKW als Alternative bewirbt. Mehr muss man dazu nicht sagen! Man sollte noch dazu erwähnen, dass es ohne die Verpflichtung auf DAB+ senden zu müssen den künftigen Mikro-Muxx im 11C (den RTL und SAW alleine finanzieren müssen, das Schlagerparadies geht ja raus) gar nicht geben würde.

Die Hoffnung von 89.0 RTL/Radio Brocken mit dem neuen Sender auf dem Brocken "weit nach Thüringen" reinzukommen ist freilich Wunschdenken. Man wird zum Beispiel feststellen dass man in Erfurt und Weimar nicht mehr terrestrisch zu hören sein wird und argumentieren wie Scheiße doch DAB+ ist und man auf UKW bleiben muss. Alles schon vorprogrammiert, gerade bei Sendern wie SAW und 89.0 RTL, die vom UKW-Overspill vom Brocken leben.

So schaut es also ab Ende Januar aus:

MDR-Muxx K6B

MDR S-ANHALT MD 80 kbps DAB+/HE-AAC v1 Stereo
MDR S-ANHALT HAL 80 kbps DAB+/HE-AAC v1 Stereo
MDR S-ANHALT DE 80 kbps DAB+/HE-AAC v1 Stereo
MDR JUMP 88 kbps DAB+/HE-AAC v1 Stereo
MDR FIGARO 88 kbps DAB+/HE-AAC v1 Stereo
MDR SPUTNIK 88 kbps DAB+/HE-AAC v1 Stereo
MDR INFO 72 kbps DAB+/HE-AAC v1 Stereo
MDR KLASSIK 96 kbps DAB+/HE-AAC v1 Stereo

Magdeburg/Burg Kapaunberg 10
Wittenberg/Gallunberg 10
Schneidlingen 10
Brocken 2,8
Halle/Petersberg 10
Kulpenberg [thü] 3,1
Weißenfels Pettstädt 10

Privat-Muxx K11C

Brocken digital 72 kbps DAB+/HE-AAC v1 Stereo
radio SAW 88 kbps DAB+/HE-AAC v1 Stereo
Rockland S-A 88 kbps DAB+/HE-AAC v1 Stereo
89.0 RTL 72 kbps DAB+/HE-AAC v1 Stereo

Magdeburg/Burg Kapaunberg 9,5
Schneidlingen 10
Halle/Petersberg 10

von Ihre Majestät - am 09.10.2014 05:35
Zitat
MDR MAIL
Sehr geehrter Herr Schiekel,

vielen Dank für Ihr Interesse am DIGITALRADIO des MITTELDEUTSCHEN RUNDFUNK.

Insgesamt wird am MDR DAB+ Netz in Mitteldeutschland ab Winter 2015 eine massive Umstrukturierung durchgeführt. Alle MDR DAB+ Sendestandorte werden pro Bundesland auf einen einheitlichen Kanal migrieren. Damit wird es innerhalb eines Bundeslandes keine unterschiedlichen Multiplex-Belegungen beim MDR mehr geben. Die Unterteilung in 12er, 6er, und 9er Ketten wird damit obsolet. Die Migration wird im Dezember 2014 in Sachsen und Thüringen beginnen. Sachsen-Anhalt wird Januar 2015 folgen.

Die Kanalbelegung wird voraussichtlich folgende sein:

Sachsen 9A
Thüringen 8B
Sachsen-Anhalt 6B

Durch die Migration wird es innerhalb eines Bundeslandes zu erheblichen additiven Pegelwerten kommen. Damit verbessert sich durch die Gleichwellennetze die Versorgungslage.

In Sachsen sind nach vorläufigen Planungen folgende DAB+ Sender mit dem MDR Programmen mit Leistungen höher oder gleich 8kW ab Jahreswechsel in Betrieb:

Chemnitz/Geyer
Schöneck
Dresden/Wachwitz
Löbau
Leipzig
Oschatz

Der Sendestandort Freiberg wird voraussichtlich ab der Umstellung mit 1kW betrieben. Die Sendestandorte Zwickau/Wilkau-Hasslau und Chemnitz/Totenstein können leider nicht weiter ausgebaut werden, so dass an diesen Sendern der Betrieb eingestellt wird.

In Thüringen sind nach vorläufigen Planungen folgende DAB+ Sender mit dem MDR Programmen mit Leistungen höher oder gleich 8kW ab Jahreswechsel in Betrieb:

Suhl/Erleshügel
Remda/Großer Kulmberg
Weimar/Ettersberg
Gera

Der Sendestandort Jena/Ossmaritz wird mit 4,1kW, der Sendestandort Lobenstein/Sieglitzberg mit 7kW und der Inselsberg mit 5kW betrieben werden. Der Sendestandort Ilmenau/Kickelhahn kann leider nicht weiter ausgebaut werden, so dass an diesen Sender der Betrieb eingestellt werden.

In Sachsen-Anhalt sind nach vorläufigen Planungen folgende DAB+ Sender mit dem MDR Programmen mit Leistungen höher oder gleich 8kW ab Jahreswechsel in Betrieb:

Pettstädt/Luftschiff
Wittenberg
Burg/Kapaunberg
Schneidlingen
Halle/Petersberg

Der Sendestandort Brocken wird mit 2,8kW betrieben (gerichtet nach Sachsen-Anhalt), der Sendestandort Bad Frankenhausen/Kulpenberg mit 3,1kW. Die Sendestandorte Naumburg und Zeitz können leider nicht weiter ausgebaut werden, so dass an diesen Sendern der Betrieb eingestellt wird.

Der Brocken wird daher nur einen geringen Overspill in Richtung Westen im DIGITALRADIO aufweisen.

Folgende Senderstandorte werden vom Bundesmuxx auf 5C in Mitteldeutschland ausgestrahlt:

Oschatz/Collmberg
Schöneck
Chemnitz/Geyer
Dresden/Wachwitz
Leipzig/Stadtwerke

Inselsberg
Weimar/Ettersberg
Gera
Lobenstein/Sieglitzberg
Jena/Ossmaritz

Wittenberg
Brocken
Burg/Kapaunberg
Halle/Petersberg

Ich möchte noch darauf Hinweisen, dass die maximal zulässige Obergrenze der EPR Leistung in Deutschland für DAB+ Sender bei 10kW liegt.

Für Rückfragen und zu weiteren technischen Informationen stehen wir unter der E-Mail-Adresse technik(a)mdr.de und montags bis donnerstags 11:00 bis 19:30 Uhr sowie freitags 11:00 bis 19:00 Uhr unter der Rufnummer 0341 - 300-9595 zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen


Diese Mail bekam ich auf meine Frage wie es denn mit dem Overspill des Brocken gen Braunschweig und Hannover ausschaut,leider sehr mau :-(

von Robert S. - am 10.10.2014 15:30
Zitat

Warum wollen es einige nicht begreifen, die Zeiten des Hinüberstrahlen in andere Sendegebiete sind vorbei.


In Zeiten des Internets, in dem ich Radiosender aus der ganzen Welt empfangen kann, versucht man, Hörgewohnheiten von Programmen aus dem Nachbar(bundes)land, die es seit der Steinzeit gibt, *künstlich* einzuschränken? Gibt es da denn *irgendwas* zu begreifen?

Zitat

Damit haben sich wir Hörer abzufinden.

Sagt wer?

Zitat

Warum soll der MDR ins NDR Land strahlen?

Weil er dort traditionell eine große Zahl an Hörern hat? Und weil der NDR umgekehrt auch im MDR-Sendegebiet traditionell viele Hörer hat. Anstatt sich gegenseitig einzuschränken, könnte man ja auch dem NDR 3kW-Rundstrahlung auf dem Brocken gewähren. Quid pro Quo! Aber nein, man pinkelt sich lieber gegenseitig ans Bein und der Leidtragende ist der Hörer, der die ersten Aussetzer schon dann hat, wenn er noch nicht mal bemerkt hat, dass er gerade das Bundesland gewechselt hat. Schwachsinn!

Zitat

Wir sollten dafür eintreten, den regionalen Betrieb auf DAB zu beschränken und die deutschlandweiten Muxxe fordern.

Wie bitte? Ich soll von meinen benachbarten Regionen überhaupt nix mehr mitbekommen? Stattdessen forderst du gleichgeschalteten Reichsfunk? Ach hör doch auf.

Vielleicht habt ihr, die ihr mitten in einem Bundesland wohnt, von solche Dingen keine Ahnung, aber mir stehen die Leute, die hier 5km entfernt hinter der Landesgrenze wohnen, genauso nahe, wie diejenigen, die hier 5km in der anderen Richtung noch im gleichen Landkreis wohnen. Von den einen soll ich nun nichts mehr mitbekommen, nur weil dort irgendwer wilkürlich eine Linie gezogen hat? Ach so, ich hab ja das Internet... Ganz vergessen!

Schade, dass man ein System wie DAB, das UKW eigentlich in fast allen Belangen überlegen sein könnte, künstlich so limitiert.

von Habakukk - am 11.10.2014 16:09
nur mal eine bitte an die ganzen Idioten die für einen gekappten Empfang sind. Strengt bitte mal Eure verbliebenen Gehirnzellen an und versucht Euch mal vorzustellen, das es Leute gibt, denen es auf dem Weg zur Arbeit nicht möglich ist einen Sender vom Einsteigen und losfahren bis zum Aussteigen am Arbeitsort zu hören. Es sind sehr viele Pendler hier unterwegs, gerade in Sachsen Anhalt = das sogenannte Land der Frühaufsteher, nicht weil es hier wirtschaftlich so toll aussieht, sondern weil sehr viele in andere Bundesländer pendeln um Ihrer Arbeit nachzukommen.

Und einen Bumu Sender ist eben vielleicht mal eine Alternative( meine Meinung mangels dem was dort angeboten eher nicht ), jedoch Aufgrund der Fahrstrecke und da ich bei weitem nicht der einzige bin der pendelt, sind wegen der Verkehrsmeldungen schon meistens die örtlichen Sender eingeschaltet. Gerade auf der stark befahrenden Autobahn A2, gerade wenn die Schichtwechsel anstehen kann man sehen das der Verkehr auf der Autobahn zunimmt.

Es fehlt der Brocken im Netz und das kann man nicht wegdiskutieren.
Klar gibt es Freaks die Antennen an Ihrem Haus in die Höhe schrauben und sich einen Fleck in die Unterhose freuen, wenn mal was von weiter weg zu empfangen ist.
Nur für die normalen ist wichtig wenn man das Radio einschaltet auch einen Sender empfangen kann und daheim kann man dank Internetradio dies simpel realisieren nur für unterwegs sollte es normal sein via DAB auch Sender ohne Schwierigkeiten zu empfangen.

Und bevor jetzt wieder gegen die Technik geht. Es liegt nicht daran, in anderen Ländern kann man sehen das es funktioniert,

es ist einfach die Umsetzung in Deutschland, es wird künstlich verschlechtert und versucht mal wieder das Rad neu zu erfinden.

Wenn man sich die DAB Netze in Uk oder selbst in Holland oder Belgien anschaut, letztere mit minimalen Sendeleistungen von 0,.. bis meist 2 oder 3 KW, dank dichten Sendernetz überall zu empfangen und auch nach Frankreich und noch im Grenznahen Bereich in Deutschland zu empfangen.

Aber solange das Friedhofgemüse in den Landesmedienanstalten ein Großteil Ihrer Aufmerksamkeit damit verbringen das Atmen nicht zu vergessen, wird weiterhin das UKW Band mit noch mehr Funzeln zu gebombt und das eigentlich für mobilen Empfang beste Medium Digitalradio in den Hintergrund gedrängt.

von zausel001 - am 12.10.2014 10:03
Meiner Ansicht nach merkt an dieser ganzen Diskussion sehr schön, dass sich die Ansichten in den Funkhäusern usw. in den letzten 20 Jahren massiv geändert haben. Von dem ehemaligen (technischen) Interesse sehr gute Senderstandorte an den Grenzen zu installieren, welche noch sehr große Teile außerhalb des Sendegebietes versorgen ist man nun dazu übergegangen, das Interesse darauf zu legen, dass Versorgungsgebiet nahezu 1:1 mit dem Sendegebiet abzudecken. Da liegt mittlerweile das Interesse. Allerdings, das bitte ich zu bedenken, sollte man nicht die geschichtlichen Hintergründe vergessen. Zu den Zeiten, als es nur die LW, MW, KW gab waren die üblichen Sender, welche man hörte eher viel weiter entfernt. Durch UKW wurde das schon damals sehr stark begrenzt und man versuchte durch das gezielte Aufstellen der UKW-Sender auf topographisch sehr günstige Standorte die Flächenverluste außerhalb des Sendegebietes zu minimieren.

Warum der Wechsel eingetreten ist, das ist fraglich. Ich vermute zwei Gründe.
1. Allerdings vermute ich in dem Bereich, dass die eigentlichen technischen Aspekte (wie übrigens in vielen anderen Bereichen, also nicht nur Rundfunk) nicht mehr größtenteils von technisch versierten Personen (Technikern, Ingenieuren usw.) betrachtet und bearbeitet werden sondern immer mehr durch Wirtschaftswissenschaftler, BWLer, VWLer usw. Da geht es nur um die zusätzlichen Kosten, welche eine Ausstrahlung in andere Sendegebiete extra kostet und die ja eh keine Gebühren ähm. Beiträge für das Programm zahlen. Das technische "Herzblut" steckt bei keinem von denen drin.
Das man damit aber keinen einzigen Hörer/Nutzer von DAB+ gewinnt und so das eigentlich bestimmt gute System von DAB+ völlig abwürgt merken die gar nicht. Meiner Ansicht nach sollte DAB+ ähnlich wie DVB-T aufgebaut werden, d.h. in angrenzenden Gebieten die Netze der Nachbarregionen mit verbreiten, oder einfach reinstrahlen. Die Menschen waren schon immer an Vielfalt besonders auch aus Nachbarregionen interessiert. Wenn das massiv beschnitten wird, dann wechselt keiner. Aber das ist im Satellitenbereich doch ähnlich, oder kann irgendwer legal Sender aus den Niederlanden, Dänemark, Österreich, Schweiz, Frankreich (geht tlw.), UK hier überall in D empfangen? Die Ingenieure, welche die Satellitentechnik entwickelt haben, waren sicherlich nicht daran interessiert, den ganzen Kram durch Verschlüsselung wieder auf die terrestrischen (tatsächlich sogar noch kleinere) Sendegbiete zu begrenzen.
2. Einige mögen sich an eine Frage von mir an eine Person der Sendertechnik des NDR am 2.10 morgens erinnern ;-): Darin ging es um die Frage der Sendernetzplanung und vor allem der Frequenzressourcen welche auf den WRCs durch Mobilfunkanbieter usw. massiv versucht wird beschnitten zu werden. Leider ließ die Antwort keine echte Diskussion über die mir wichtigen Punkte aufkommen. Aber in mehreren Untersuchungen ist bspw. auch von den Sendernetzbetreibern wie den ARD Anstalten die Idee aufgekommen, in kleineren Abständen von den Sendegebieten die dort benutzten Kanäle wieder, wenn auch nur lokal zu verwenden. Genau aus diesem Grund ist es dem WDR bestimmt sehr recht, wenn der SWR am Sender Linz nicht nach Norden strahlt, denn diesen Kanal hat man evtl. vor, in der Mitte von NRW (Ruhrgebiet) evtl. nochmals zu belegen. Von der LfM NRW gab es dazu eine Untersuchung (aus 2001?). Wenn Interesse daran besteht, kann ich die Daten des Dokumentes raussuchen. Selbt vor 23 Jahren, als DAB (ohne +) erstmals auch in der RTM (Rundfunktechnische Mitteilungen des IRT) detaillierter beschrieben wurde, kam diese Idee unterschwellig bereits hoch auf.

Eigentlich Schade, denn mit der Vorgehensweise der Umsetzung verzerrt man die tatsächlichen Realitäten und holt die potentiellen Nutzer nicht da ab wo sie sind. Von daher wundert es mich nicht, dass DAB+ nicht so sonderlich großes Interesse aufkommen lässt. Wer kauft sich bspw. einen neuen Herd, der nur noch die Hälfte an Funktionen bietet, während der alte wunderbar funktioniert und keine extra Kosten verursacht? Dabei wäre mir es völlig egal, ob der neue dafür per Internet gesteuert werden kann.

Ach ja, wieder mehr topic:
Hier im Raum Bremen kann man recht entspannt die UKW Programme von Brocken empfangen. Das das mit DAB+ nicht auch so wird dürfte dabei klar sein wenn ich das alles hier so lese.

von Jens1978 - am 12.10.2014 13:28
Zitat
Nordlicht2
In der Praxis geht mehr raus als was in der BNA Liste als Minimalwert bei Einzuegen zu sehen ist. Das ist bei UKW ganz genauso, bei vertikalen Antennen aber um so mehr. Immerhin geht der MDR jetzt mit den 1kW in Hauptrichtung schon teilweise auf der A7 westlich vom Brocken.


@Nordlicht2: IMHO kann ich diese Beschönigungen beim besten Willen nicht nachvollziehen. Mist bleibt Mist.

Ein Beispiel aus Niedersachsen: In Hildesheim ist der Brocken nach Torfhaus der am stärksten einfallende Sender auf UKW (wenn man mal vom Griesberg bzw. Steinberg absieht). Kein Wunder, es besteht von einigen die Stadt umgebenden Höhenzügen Sichtverbindung zum Brockengipfel. Und ja, die MDR-Sender gehören zur dortigen Rundfunklandschaft einfach dazu, 89.0 RTL sowieso (letzeres war für viele meiner damaligen Arbeitskollegen die erste Wahl).

Die Situation auf DAB ist hinlänglich bekannt. Ich konnte den 12C in HI damals indoor nur am nach Osten zeigenden Fenster mit gerade mal 3 Balken empfangen. Dies war nur möglich, weil das Haus selbst auf einem Hügel im Westen der Stadt gelegen war, von dem relativ freie Sicht nach (Süd-)Osten bestand. In der Stadt selbst war an Empfang nicht zu denken. Sogar an den Orten mit Sichtverbindung zum Brocken erreichte man, soweit ich mich erinnere, keine berauschenden Pegelanzeigen (10-12/16). Wieviel Watt nun auch in der Realität in diese Richtung rausgehen mögen, es scheint verdammt wenig zu sein.

Wie wir nun wissen, wird die bestehende DAB-Antenne auf dem Brocken unverändert weiter genutzt. Eine deutliche Verbesserung ist damit in Niedersachsen auch bei Anhebung der ERP auf 2,8 kW in die Hauptsenderichtung nicht zu erwarten. Eine Ausweitung der Empfangsfetzen auf der A7 finde ich da nicht tröstlich.

Wenn man sich an einen Strohhalm klammern will, dann an den, dass die Verhandlungen (die hoffentlich tatsächlich stattfinden) mit dem NDR für eine gemeinsame DAB-Zukunft auf dem Brocken Erfolg haben. Persönlich traue ich dem NDR auch in dieser Hinsicht nicht viel Konstruktives zu, aber ich lasse mich gerne überraschen.

von Pronit - am 22.10.2014 10:44
Es ist offiziell. 12C bleibt zunächst für die Privatsender.

Meldung vom 27. Januar bei digitalradio.de :

Zitat

Besserer Digitalradio-Empfang in Sachsen-Anhalt

Am 28. Januar 2015 greift die nächste Ausbaustufe von Digitalradio in Mitteldeutschland. Nachdem im Dezember 2014 bereits das Sendernetz in Sachsen und Thüringen erfolgreich ausgebaut wurde, wird sich nun mit einem Frequenzwechsel auch in Sachsen-Anhalt der Digitalradioempfang verbessern. Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) wechselt dort in einen eigenen Digitalradio-Multiplex, den Kanal 6B.

Die Programme der landesweiten privaten Hörfunkanbieter werden in Sachsen-Anhalt weiterhin im Kanal 11C bzw. Kanal 12C ausgestrahlt. Die Programme des Deutschlandradio sowie bundesweite private Programme sind auf dem Kanal 5C empfangbar.

Digitalradio-Hörer in Sachsen-Anhalt müssen beachten, dass am Umstellungstag nach 14 Uhr bei fast allen Digitalradio-Geräten ein Sendersuchlauf nötig sein wird, um weiterhin alle Vorteile von Digitalradio nutzen zu können. Sollte es trotz Sendersuchlauf keinen Empfang bzw. Einschränkungen im Empfang geben, muss das Empfangsgerät auf Werkseinstellung zurückgesetzt werden.

Über noch besseren Empfang nach der Umstellung können sich Hörerinnen und Hörer in Wurzen, Grimma, Döbeln, Freiberg, Mittweida, Torgau, Bad Düben, Eilenburg, Dübener Heide, Landkreis Wittenberg und Dessau-Roßlau freuen. Durch Inbetriebnahme des Standorts Saalfeld/Remda kann erstmals im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt mit mehr als 185.000 Einwohnern Digitalradio weiträumig empfangen werden. Der Standort Weißenfels/Pettstädt bringt einen Zugewinn im Saale- und Burgenlandkreis. Damit verbessert sich auch der mobile Empfang im Auto entlang der Autobahnen A9 und A 71. Bis auf den westlichsten Bereich der A38 an der Grenze zu Niedersachsen sind dann alle Autobahnen in Mitteldeutschland durchgängig versorgt.

Im MDR-Sendegebiet steigt durch diese Ausbaustufe der Empfang innerhalb von Gebäuden auf 79 Prozent (vorher 66 Prozent) und außerhalb bereits auf 90 Prozent (vorher 83 Prozent).


von Manfred Z - am 27.01.2015 16:55
Nachtrag für das Nachtrags-Protokoll:
Auf dem erwähnten Heimweg, also von SZ-Lebenstedt über die Industriestraße-Mitte, besteht unverbauter Sichtkontakt zum Brocken. Noch einmal: Sichtkontakt. Unverbaut. Unmittelbar.
Die Entfernung von dort zum Brocken habe ich gerade nicht parat, aber mehr als 35km Luftlinie können es nicht sein. Eher 30. Selbst mit einem rostigen Nagel in der Antennenbuchse gehen dort die UKW-Programme vom Brocken lupenrein. Und Aussetzerfrei. In breitestmöglichem Stereo. Sogar mit einem Smartphone im Auto und mit dem Headsetkabel als Antenne. Und mit dynPS.

Diese Radiozukunft mit dem hier dargebotenen Trauerspiel braucht keiner, egal welche Möglichkeiten sie theoretisch zu bieten hätte. Da können sich die DAB-Fetis hier noch so lang die Finger auf der Tastatur blutig tippen, sie werden es nicht ändern. Nicht in diesem Forum und nicht mit ihren Möglichkeiten. Bei dem hier geschilderten Trauerspiel geht es nur um die Programme aus Sachsen-Anhalt, mit denen jeder Einwohner, der nicht älter als 25 Jahre ist, schlicht und einfach groß geworden ist. Und wenn es nur die SAW-Nachtschicht mit Marc Angerstein war... Über die anderen altgewohnten Programme wie hr3 (mit Werner Reinke & Co. sind hier zwei Generationen groß geworden!!) verlieren wir besser kein Wort. Mehr als "Einlesen" war hier selbst mit großem Aufwand auf einem wirklich exponierten Standort nicht von hr3 digital zu holen. Direkt daneben hätte ich die 89,5 für die Ewigkeit aufzeichnen können. Mit dem Handy.

In diesem lustigen Forum kapiert das nur keiner.
Manch einer ist halt mit Horeb und dem Schlagerparadies schon bestmöglich bedient. Nunja, warum auch nicht.

Aber worüber regt man sich eigentlich auf, es gibt doch gar keinen Grund. Die aktuelle Situation auf UKW besteht noch locker 10 Jahre lang, vielleicht sogar 15. Und wenn die Blocher-Eidgenossen UKW demnächst abschalten wollen, dürfen sie das gerne tun. Wen juckt das. Und 2025-2030 weht längst ein ganz anderer Wind über diesem Landstrich.
So what.

von Mc Jack - am 31.01.2015 22:29
Zitat
Radio-DX

Vorläufiges Fazit:
Bei Empfang mit externer Antenne und Verstärker müssen die
starken Signale (Ortssender) abgeschwächt werden,
sonst machen sie die schwachen Kanäle "kaputt". (wohl im Empfänger?)

Ich habe hier viele Sachen mit Filtern, Selektivweichen und Dämpfungsstellern probiert.
Erfolg brachte erst der Ensatz einer Kanalsperre mit vier Kreisen. (Eigenbau)
Zwei Kreise habe ich auf 5C und zwei auf 8B eingestellt. Das sind hier die starken Kanäle.
Es wurden dann etwa noch 12-14 Balken angezeigt.
Danach war die Performance der schwachen Kanäle deutlich besser.
Selbst der 6B neben dem gedämpften 5C war um eine Balken besser.
Allen Merkwürdigkeiten konnte ich noch nicht auf den Grund gehen.

Wenn ich noch ein paar weitere Erkenntnisse gesammelt habe,
werde ich zu meinem DAB-Projekt einen extra Thread anlegen.



Das sind keine Merkwürdigkeiten, das ist einfach so. Wenn man mal (ich hab ein Technisat Digi100) aufschraubt, sieht wie man billig so ein Empfänger zusammengefriemelt wird. Beispiel: von Antennenbuchse ein nackiger Draht direkt an den Chip
Das hab ich gleich mal geändert und ein Koaxkabel dran gemacht und den Schirm auf Masse gelegt. Damit konnte ich den 400m entfernten DAB-Sender etwas zähmen. Auch Kühlschrank und Staubsauger hatten dann keine Chance mehr.
Ich frage mich einfach nur, wo bleibt den die Filterei? Das ist bei UKW nämlich das gleiche Problem... wenn der Empfänger breitbanding und offen wie ein Scheunentor ist, wie soll man denn da noch Empfindlichkeit erwarten?
Ich hab da auch eine Weile gebastelt bis ich vernünftigen "dx"-Empfang hatte. Letzendlich kam ein MBV (aus der guten alten DX-Zeit) zum Einsatz und die Yagi habe ich über 240Ohm anschliessen müssen, weil einfach eine Symetrierung bei FUBA noch immer ein Geheimnis zu scheinen seit.

Und für die "Spezialisten" hier: Selber was bauen macht Freude


@Radio-DX
Auf Deinen Faden bin ich gespannt :spos:

Änderung: Smiley

von Funker1 - am 01.02.2015 00:03
Zitat
Staumelder
Ich setze nochmal eins drauf: DAB hört in D niemand ausser uns Freaks. Diese Waisheit stammt von jemandem, der im Dunstkreis einer deutschen Millionenstadt sporadisch auf allen bekannten Radiowellen (ausser LW) mit ordentlicher Leistung mehrtägige Sendungen fährt. Selbst bei Mittelwellentests kommen Rückmeldungen. KW nur QSL-Jäger, auf UKW die Hausfrau aus 30km Entfernung, bei DAB niemand. Das nur als Meßlatte.


Das kann ich so nicht stehen lassen ;-)
In meinem Freundeskreis ist DAB schon bekannt und dafür bin ich nicht verantwortlich sondern eher Programme wie SSL,Rockantenne und co die kräftig die Werbetrommel dafür rühren.
Beispiele?
Mein Nachbar:besorgte sich als SSL Fan ein DAB Radio,ich installierte ihm die Yagi für den Empfang an seiner Anlage (Vor 2 Jahren gab es den Bumux hier nur mit großem Aufwand)
Ein Freund aus Neuhaus: Elektroniker,kennt sich dadurch etwas mit der Technik aus,er hört gern Radio Bob und Rockantenne und das ohne Internet-UMTS-WLan-Handy Schnickschnack,er kaufte sich ein billiges,hässliches,chinesiches,gelbes DAB Radio,nun dudelt Bob oder Rockantenne im Büro wärend der Arbeit.
Fazit,sein nächstes Auto hat DAB,er kann mit dem UKW Einheitsbrei nichts mehr anfangen dahier,auch wenn die Auswahl größer ist als in anderen Regionen.
Es kommt halt auch auf den Musikgeschmack an und wenn man nur 4 Schlagerwellen,3 Klassikewellen und 8 Popdudelwellen empfängt dann ist das nicht genug.
Falls er doch mal Project Reloadet oder die Ostseewelle hören will greift er notgedrungen auf das Internet zurück,den diese Programme kommen hier nicht auf UKW und auch nicht auf DAB ;-)
Vergangene Woche mit 3 Arbeitskollegen nach Suhl gefahren,alle wunderten sich über meine zwei Radios im Auto,waren aber nach kurzer Erklärung begeistert als das Schlagerradio,SSL oder Radio Bob zu hören waren,zwei von Ihnen kannten DAB schon,und das auch wieder nicht durch mich ;-)

Damit spreche ich aber auch nur für meine Region und da sieht es bekanntlich doch etwas anders aus,was ich aber damit sagen möchte,wenn man will kann man auch mit DAB Erfolg haben und das muß sich halt noch in einigen Regionen unseres Landes durchsetzen...

von Robert S. - am 01.02.2015 00:33
Es ist richtig, dass der Brocken auf UKW einen gewaltigen Overspill hat. Das hat historische Gründe: Zum Einen war beim Aufbau des UKW-Sendenetzes Anfangs genug Platz im Frequenzband, zum Anderen sollte ja auch die jeweilige Weltsicht möglichst weit verbreitet werden.

Aus meiner Zeit als LKW-Fahrer weiß ich noch sehr gut, wie weit die Brockensender empfangen werden konnten und habe mich immer geärgert, dass dieses bei DT64 nicht zu traf. Ziemlich sauer war ich auch, als für den Kommerzsender die 101,4 MHz gewaltig verstärkt wurde. SuperRadio 2000 O lässt grüßen.

Zurück zu DAB+: Es soll beim Aufbau des neuen Sendenetzes wohl nicht die selben Fehler gemacht werden, wie damals bei UKW, sprich: es soll sparsam mit den vorhanden Ressourcen (Frequenzen) umgegangen werden. Wenn also das Versorgungsgebiet vom mdr 5 km westlich vom Brocken endet, ist doch eine Ausblendung in diese Richtung voll und ganz gerechtfertigt. Somit kann in NRW im selben Block gesendet werden.

Es ist ja auch nicht so, dass schon Hannover vom mdr abgeschnitten ist. Sat und Stream ist hier schon mehrfach erwähnt worden. Es gibt hier im Forum auch Beschreibungen, wie ein mobiler Empfang kostengünstig umgesetzt werden kann.

Es sollte jeder akzeptieren, dass sich Zeiten ändern. Als Kind war ich froh über MW, LW, KW eine Programmvielfalt hatte, wo immer eine Alternative zu UKW zu finden war. Nun habe ich eine noch größere Programmvielfalt (auch mobil) über das Internet. Das Smartphone ist ja sowieso immer dabei.

Es gibt vieles bei DAB+ zu kritisieren: Die Ausstrahlung in Muxen, das Nicht-Belegen von freien Programmplätzen, die zu geringe Datenraten bei vielen Programmen, natürlich auch die Verweigerungshaltung vom NDR, aber nicht, dass die vorhandenen Ressourcen geschont werden.

Warum habe ich vom DABplus-Gegner zum Befürworter gewandelt? Ganz einfach: Auf UKW gab es einen Sender, welchen ich gelegentlich eingeschaltet habe (DLF). Über DAB+ nun zwei (DLF und BOB!), also eine Steigerung von 100 %! Denn DAB+ wird sich nur über eine tatsächliche Programmvielfalt durchsetzen, die auch wirklich Regionsbezogen ist. Es fehlen also eher Ballungsraummuxe und nicht Overspill.

von Murky - am 01.02.2015 10:02
Zitat
Manfred Z
Noch ein Mal: Es ist keine Verschlechterung, solange UKW noch sendet und DAB+ sich noch im Aufbau befindet. Schalte gefälligst UKW ein, wenn du heute weiten Overspill empfangen willst.

Ich finde, das kann man nicht so stehen lassen. Klar ist, dass die Netze noch im Aufbau begriffen sind. Gerade in Sachsen-Anhalt fehlt noch der ganze Norden.
Klar ist aber auch, dass man mit jeder Inbetriebnahme ein Stück weit Fakten schafft. Jetzt protestiert niemand außer uns Freaks gegen Richtstrahlung am Brocken, weil die Ottonormalos eben - genau nach deiner Argumentation - ja noch UKW haben, oder von DAB noch überhaupt nichts gehört haben. Was aber ist, wenn das Richtdiagramm am Brocken vielleicht doch langfristig so bleibt und irgendwann in 10, 15 Jahren UKW dann doch mal abgeschaltet werden sollte? Mag sein, dass es dann einen #Aufschrei geben wird, aber die Leute werden es trotzdem hinnehmen (müssen), dass sie den MDR dann nicht mehr terrestrisch hören können, so wie sie es andernorts hingenommen haben, dass SDR3 und SWF3 fusioniert wurden, dass DT64 abgewickelt wurde, dass RPR Zwei eingestampft wurde, und überhaupt viele Sender heute ganz anders klingen als noch vor 20 Jahren.

Deshalb finde ich schon, dass gerade JETZT der Zeitpunkt ist, gegen solche Entwicklungen zu protestieren. Denn sonst hat man vielleicht Fakten geschaffen, die unumkehrbar sind. Wehret den Anfängen, sage ich nur.

Ich bin übrigens auch der Meinung, dass man nicht einerseits argumentieren kann, man braucht DAB+, weil das Internetradio eben nicht alles an Regionen und Lebenslagen vollumfänglich bedienen kann, um dann genau in Sachen Overspill alle künftigen ex-UKW-Hörer auf eben dieses Internetradio zu verweisen, welches man an anderer Stelle seiner Argumentation gerade noch verteufelt hat. Das ist scheinheilig!

Zitat
NurzumSpassda
Alles Übrige wurde, insbesondere von Manfred Z richtig ausgeführt. Back 2 Topic.

Ich bin der Meinung, der Overspill des Brockens gehört voll und ganz zum Thema "DAB+ Sachsen-Anhalt" und ist alles andere als Off-Topic.

von Habakukk - am 01.02.2015 16:10
Zitat
Habakukk
Deshalb finde ich schon, dass gerade JETZT der Zeitpunkt ist, gegen solche Entwicklungen zu protestieren. Denn sonst hat man vielleicht Fakten geschaffen, die unumkehrbar sind. Wehret den Anfängen, sage ich nur.

Ich bin übrigens auch der Meinung, dass man nicht einerseits argumentieren kann, man braucht DAB+, weil das Internetradio eben nicht alles an Regionen und Lebenslagen vollumfänglich bedienen kann, um dann genau in Sachen Overspill alle künftigen ex-UKW-Hörer auf eben dieses Internetradio zu verweisen, welches man an anderer Stelle seiner Argumentation gerade noch verteufelt hat. Das ist scheinheilig!

Ich finde auch das die "Marktpositionierung" von DAB fragwürdig ist. Wenn es für den Mobilempfang ist, kann es nicht sein, dass man öfter das Program wechseln muß als bei UKW. Nur wenn das neue System mehr Auswahl (also Bestand + Neue) als das alte bietet und mehr Klangqualität und den versprochenen Zusatznutzen bietet, gibt es einen Anreiz zum Umstieg. Siehe Umstieg von MW/LW zu UKW.
Das es auch anders geht, sieht man ja beim DVB-T in Norddeutschland. Im hier vom DAB "negativ betroffenen" Raum Hannover/Braunschweig gibt es seit über 10 Jahren erfolgreich DVB-T (Hier lagen die Norddeutschen mal vorn :xcool:). Es gibt hier sowohl "feindliche Dritte" (sogar den MDR, aber wer weiß wie lange noch) als auch vier Private Muxe ohne "Leerstand"! Warum soll so etwas beim Digitalradio nicht gehen?
Allerdings hätte man was Brocken/Torfhaus angeht, auch im Bezug auf DVB-T schon hellhörig werden müssen. Diese TV-Sender waren hier "analoge Ortssender", digital kann ich heute nichts mehr von da empfangen. Die Situation wurde aber dadurch entschärft, das der MDR niedersachsenweit (und auch in NRW) mit im Mux ist und die Situation so entschärft wurde, so das es keinen Aufschrei gab.
Daher muß man schon zugestehen, dass die Brocken-Situation für die "Betroffenen" mindestens subobtimal ist, vor allem wenn man be DVB-T sehen kann, wie man die Kuh vom Eis holen könnte....Der Köder muß dem Fisch schmecken.....

stefsch

von stefsch - am 01.02.2015 16:44
Zitat
Hallenser
Zitat
Staumelder
Ich setze nochmal eins drauf: DAB hört in D niemand ausser uns Freaks.


Dann sind die Einträge beim Schlagerparadies im Gästebuch wohl auch alles nur Fakes...Der Großteil dort hört das Programm via DAB+.

http://www.schlagerparadies.de/community/gaestebuch

Unterm Strich ist das ganze eine sinnlose Diskussion von Leuten die nicht wahrhaben wollen,das DAB doch schon bekannter ist als sie wahrhaben wollen.


Den Ball nehme ich doch sehr gerne an: ich habe mir den Link NICHT angeschaut. Es ist aber logisch, dass sich auf der Seite eines Radiosenders Hörer und Fans dieses Senders melden. Insofern hinkt der Vergleich (genauso wie meine Beobachtungen). Sinnlos sind m.E. auch Floskeln wie "ich habe meinen Freundeskreis beraten". Das klingt ja fast so als ob hier Einige Geld dafür kassieren Freunden und Bekannten DAB-Radios aufzuschwatzen. Wo kann ich mich bewerben? Ich versuche das dann mit DRM, Scall und Video 2000.

Spaß beseite: es ist meiner Meinung nach völlig normal, dass ich ein neues System schlecht finde wenn es mir Nachteile bringt (z.B. keinen Empfang). Warum kann eine solche Meinung hier nicht einfach stehenbleiben ohne dass eine Gebetsmühle angeworfen wird? Durch genau solche Aktionen entstehen Begriffe wie "DAB-Fetis" (einer der eher harmloseren). Schon mal darüber nachgedacht?

MIR bringt DAB keinen Mehrwert. Ich empfange keinen NDR, keine niederländischen Sender, kein Radio Bremen und auch erst Recht keinen MDR. Auf UKW hingegen schon. Schlagerparadies, das pumpende SSL oder Radio Putin sind für mich keine Gründe Geld für weitere Empfänger auszugeben (mein Dual wird nur für DX genutzt). Insofern kann ich die "Heulsusen" (finde ich schon ziemlich dreist) nachvollziehen. Und Grundsatzdiskussionen entstehen meiner Meinung nach immer dann wenn jemand die heile DAB-Welt kritisiert. Wer es nutzen möchte soll es tun und toll finden, ich habe aber kein Helpdesk beauftragt um mich von irgendwas zu überzeugen. Vielleicht speichern das einige Euphoriker einfach mal kommentarlos ab. Ich überzeuge auch niemanden davon dass UKW, LMK, DVB-xxx oder Webradio geil ist.

von Staumelder - am 01.02.2015 16:52
Zitat
Radio-DX
Gegen 15.15 Uhr gab es auf MDR-S-Anh. einen Beitrag über DAB.
Dabei wurden die neuen Sender und auch die vorhandenen Störungen erwähnt.
Es hätten sich schon viele Hörer gemeldet.
Für weitere Störungsmeldungen wurde eine Mailadresse genannt. :spos:


Mailadresse schön und gut, ich hatte mich an diese gewandt und stellte eine diverse Verschlechterung des Empfanges hier in Leipzig und somit einer Randzone des Sachsen-Anhalt Empfangs dar.
Ich wurde in einer Antwortmail um Folgendes gebeten

Sehr geehrter Herr XXXXXXXXXX,

wir freuen uns über Ihr Interesse an DAB+. Wir erfassen momentan DAB+ Empfangsstörungen, die mit der Frequenzumstellung zusammen hängen, in einer Tabelle. Um der Ursache auf den Grund gehen zu können, bitten wir folgende ergänzende Angaben:

- Bitte geben Sie auch Straße und Hausnummer an.

- In welcher Gebäude-Etage erfolgt der DAB+ Empfang?

- Welche(s) Digitalradio(s) benutzen Sie? (Bitte Hersteller und Modellnummer angeben.) http://www.digitalradio.de/index.php/de/digitalradios-geraete

- Welche Programme lassen sich gut und welche nur mit Aussetzern empfangen? (Kanal 6B mit den MDR-Programmen / Kanal 11C mit 4 sachsen-anhaltischen Privatradioprogrammen / Kanal 5C bundesweites Programmpaket mit den Programmen des Deutschlandradios sowie ERF, Radio Horeb und Privatradioprogrammen)
Können Sie für die Angaben zu den 3 Frequenzen mit Aussagen zur Pegelanzeige ihres Digitalradios unterfüttern?


Zur Beantwortung dieser Fragen können Sie uns auch gern anrufen. Sie erreichen uns montags bis donnerstags 11:00 bis 19:30 Uhr sowie freitags 11:00 bis 19:00 Uhr unter der Rufnummer 0341 - 300-9595.

Mit freundlichen Grüßen
xxxxxxxxxxxxxxxxxxx


Ich investierte eine Stunde, machte alle Angaben wie gewünscht und etwas mehr, sendete an gleiche Adresse als remail (mit allen Vortexten) zurück und erhielt darauf hin folgende Mail von einem anderen Techniker


"Ich habe Ihre verschlechterte Empfangssituation zu Kenntnis genommen. Derzeit liegen jedoch keine weiteren Hinweise auf eine Verschlechterung vor. Die durchgeführten Empfangsmessungen nach Inbetriebnahme zeigten alle Sender innerhalb des SFN mit den vorberechneten Laufzeiten an."


"Sehr geehrter Herr XXXXXXXXX,
haben Sie bitte Verständnis, dass wir im Allgemeinen momentan auf Grund der hohen Nachfragen bezüglich des Digitalradios nicht auf jede Anfrage individuell eingehen können."


Ich könnte mir also etwas verarscht vorkommen, was bei MDR leider nicht selten geschieht

von astranase - am 13.02.2015 19:52
Zitat
Nordlicht2
Zitat
DABM
Ich hab grade gemerkt das wenn ich die Antenne Horizontal ausrichte kommt kein Ton mehr bei 100% Signal.
Wenn die Antenne Vertical ist kommt der Ton wieder.
Signal ist immer bei 100% auch dann wenn die Antenne eingezogen ist da der Sender nur wenige Kilometer entfernt steht.
Erst hab ich gedacht mein DPR 99 Plus hätte sich "Aufgehangen"
Nach einem komplett Reset und Stromreset sind die Störrungen aber immer noch da. Betrifft nur den 6B.
Hat der MDR wieder im 6b Störrungen?
QTH Gerwisch.


Ich bleib dabei, Schneidlingen ist der Uebeltaeter. Der kommt dann mit horizontaler Antenne mal etwas staerker als der sonst bei dir dichter stehende Kapaunberg und dabei ist dann Audio weg. Der Kulpenberg kann es bei dir jedenfalls nicht sein. Oder es sind sogar 2 Standorte nicht in Ordnung.
Wohnt jemand in der Naehe von Schneidlingen und kann pruefen ob der ueberhaupt Audiosignale aussendet?


Ja mit dieser Meinnung bist du nicht arleine ;-)
Ich hab heute Mittag mit Herr Richter von der MSA Telefoniert.
Er bestätigt mir das die Störrungen beim MDR immer noch nicht behoben sind da der MDR und
Media Broadcast den "Störsenderer" noch nicht gefunden haben. Der MDR kümmert sich drum und bittet jeden eine Störrungsmeldung beim MDR einzureichen.
Die Sender Kapaunberg und Halle sind es nicht denn diese Sender wurden bereits untersucht und für OK befunden.
Herr Richter tippt auf den Brocken oder Schneidlingen als verursacher.(wegen der lage und höhe der Sender)

Im Gespräch sagte Herr Richter auch das in "naher Zukunft" (was auch immer das heißen mag ;-) )der Brocken auf 6b rund wird wenn Media Broadcast die Richtlinien zur Strahlungseinhaltung bei der Bundesnetzargentur einreicht.
Der MDR möchte schon gern rund senden darf das aber laut Herr Richter nicht.

Was ich gar nicht wußte ist das der 11c von den Standorten nur noch mit 5 KW Senderleistung sendet und das mann auch im 11c den label gewegselt hat um ein besseren empfang im Haus zu gewähleisten.

Beste Grüße 73,55 ;-)

von DABM - am 16.02.2015 21:17
Zitat
DABM
Zitat
Nordlicht2
Zitat
DABM
Ich hab grade gemerkt das wenn ich die Antenne Horizontal ausrichte kommt kein Ton mehr bei 100% Signal.
Wenn die Antenne Vertical ist kommt der Ton wieder.
Signal ist immer bei 100% auch dann wenn die Antenne eingezogen ist da der Sender nur wenige Kilometer entfernt steht.
Erst hab ich gedacht mein DPR 99 Plus hätte sich "Aufgehangen"
Nach einem komplett Reset und Stromreset sind die Störrungen aber immer noch da. Betrifft nur den 6B.
Hat der MDR wieder im 6b Störrungen?
QTH Gerwisch.


Ich bleib dabei, Schneidlingen ist der Uebeltaeter. Der kommt dann mit horizontaler Antenne mal etwas staerker als der sonst bei dir dichter stehende Kapaunberg und dabei ist dann Audio weg. Der Kulpenberg kann es bei dir jedenfalls nicht sein. Oder es sind sogar 2 Standorte nicht in Ordnung.
Wohnt jemand in der Naehe von Schneidlingen und kann pruefen ob der ueberhaupt Audiosignale aussendet?


Ja mit dieser Meinnung bist du nicht arleine ;-)
Ich hab heute Mittag mit Herr Richter von der MSA Telefoniert.
Er bestätigt mir das die Störrungen beim MDR immer noch nicht behoben sind da der MDR und
Media Broadcast den "Störsenderer" noch nicht gefunden haben. Der MDR kümmert sich drum und bittet jeden eine Störrungsmeldung beim MDR einzureichen.
Die Sender Kapaunberg und Halle sind es nicht denn diese Sender wurden bereits untersucht und für OK befunden.
Herr Richter tippt auf den Brocken oder Schneidlingen als verursacher.(wegen der lage und höhe der Sender)

Im Gespräch sagte Herr Richter auch das in "naher Zukunft" (was auch immer das heißen mag ;-) )der Brocken auf 6b rund wird wenn Media Broadcast die Richtlinien zur Strahlungseinhaltung bei der Bundesnetzargentur einreicht.
Der MDR möchte schon gern rund senden darf das aber laut Herr Richter nicht.

Was ich gar nicht wußte ist das der 11c von den Standorten nur noch mit 5 KW Senderleistung sendet und das mann auch im 11c den label auf 3 gewegselt hat um ein besseren empfang im Haus zu gewähleisten.

Beste Grüße 73,55 ;-)


Das glaubt doch hoffentlich keiner, das der Brocken auf 6B rund senden wird ? Warum auch ? Laufen da nicht die MDR Programme ? Der Bundesmux würde ja noch Sinn machen, nur glaub ich daran auch nicht ! Bei mir hier, ( 45Km westlich vom Brocken ) kommt leider nichts mehr an.

von kalle72 - am 17.02.2015 11:08
Zitat
Nordlicht2
Der Brocken ist meiner Meinung nach nicht einfacher sondern deutslich komplizierter, weil er eben mitten im Flachland steht.

Aber es handelt sich um einen einzelnen exponierten Standort, der nur mit umgebenden Flachlandstandorten synchronisiert werden muss. Ein wenig Vorlaufzeit und gut ist's.

Zitat
Nordlicht2
Die Alpen oder andere exponierte Standorte sind fast immer am Rand des SFN oder umgeben von anderen Bergen, die dann fuer eine ausreichende Abschirmung, eine Begrenzung der Reichweite sorgen.

Das schon, aber der Wendelstein hat z.B. im bayerischen Wald an Suedhaengen ordentliche Pegel, der Brotjacklriegel umgekehrt in den Alpen an Nordhaengen. Gerade in Bergregionen ist der eigentliche Ortssender schnell mal abgeschattet und wenn dann das Signal eines ebenfalls exponierten Senders von der anderen Seite das SFN zerhaut, ist das ein Problem.

Jetzt optimiert man das Netz dahingehend, dass der Wendelstein im Flachland, aber v.a. auch im bayerischen Wald keine Probleme mehr macht, dafuer hat es umgekehrt der Brotjacklriegel im Alpengebiet umso leichter, das SFN durcheinander zu bringen. Also muss man irgendwo einen Kompromiss finden, man kann dem Wendelstein gar keine so grosse Vorlaufzeit geben wie eigentlich noetig waere.

DAS empfinde ich als deutlich anspruchsvoller.

Zitat
Nordlicht2
Ausserdem, wer sagt, dass einige Empfangsprobleme (scheinbar unversorgte Gegenden) welche aus dem sueddeutschen Raum bekannt sind nicht auch durch SFN Stoerungen und nicht durch zu schwachen Pegel verursacht sind?

Sage ich auch nicht. Aber ohne Brotjacklriegel bzw. Wendelstein waeren viele Gebiete erst recht nicht versorgt. Die Physik funktioniert auch fuer DAB und abgesehen von der SFN-Problematik gilt immer noch: je exponierter ein Standort, umso besser erreicht er auch topographisch schwierige Gebiete.

Zitat
Nordlicht2
Ich sehe wenn man Ovewrspill nicht betrachtet, ueberhaupt keinen Mehrwert vom Brocken mit sehr hoher Leistung zu senden. Rund herum ist auch ohne dem Brocken schon guter Empfang.

Die Alternative zu exponierten Standorten wie dem Brocken ist eine massive Netzverdichtung mit vielen vielen Fuellsendern.

von Habakukk - am 19.02.2015 11:45
Hallo,

ich hatte mir Ende letzten Jahres das KDC-BT73DAB-Autoradio gekauft. Ich hatte es in der Küche stationär mit der Blankenburger DAB-Antenne getestet. Da hatte ich auch auf zwei Kanälen den Bundesmux und auch zweimal Rockland. Doch in der Küche konnte ich das Kennwood nicht lassen (Netzteil, Lautsprecher, Antenne und die ganzen Strippen fand meine Frau nicht so nett . . . .)

So hatte ich mir im Kaufland in Eisleben das preisgesenkte billig in China produzierte Blaupunkt-DAB-Clock-Radio RX+12 gekauft. Für den Preis hatte ich nicht viel erwartet und so war es auch:
- optisch auf Stereo-Radio getrimmt, hat es aber nur einen saumäßig klingenden (mehr scheppernden) Mini-Lautsprecher.
- UKW ist nicht zu gebrauchen, weil der Prozessor Störungen verursacht
Ausserdem ist das Blaupunkt der absolute Stromfresser. Nach vier Stunden war ein Satz 4 x AAA-Batterien leer. Mein analoges Ostseeradio hat schon zweimal 14 Tage Strandbeschallung (2013 und 2014) mit den gleichen Batterien geschafft und läuft noch immer - vielleicht noch den Ostseeurlaub 2015 mit dem gleichen Batteriesatz?
Da frage ich mich, wo bei digitalen Geräten der Vorteil ist, wenn sie schon technikbestimmt so stromhungrig sind? Rechne ich das auf alle bundesweit in Betrieb befindlichenDAB-Radios hoch, braucht man nur für die angestrebte flächendeckende DAB-Nutzung ein zusätzliches KKW, um die Stromversorgung aller DAB-Empfänger zu sichern.
Aber das ist mir auch schon bei den ganzen Smartphones ins Auge gefallen. Die EU will uns die Watt-Zahl von Staubsaugern und Toastern vorschreiben, um Strom zu sparen. Aber die Millionen kW-Stunde für die täglich neu zu ladenen Smartphones hat noch keiner auf der Agenda . . . .

Aber zurück zum Thema.
Das billige Blaupunkt hat aber wenigstens einen Stereo-Kopfhörer-Ausgang und empfing die gleichen Sender (auch Rockland und den Bundesmux) wie das Kennwood. So habe ich das Blaupunkt (nun mit Netzteil) an die HMK-Anlage von RFT gestöpselt und regelmäßig Rockland, DR-Wissen und -Kultur auf DAB gehört. Diese Sender habe ich analog nicht, bzw. kann sie hier nicht gut auf UKW empfangen.

Doch auf einmal waren die genannten Sender auf DAB nicht mehr zu empfangen. Wann das genau war, weiß ich leider nicht mehr, aber es muß Anfang Januar gewesen sein, da ich sie Weihnachten noch gehört habe.

Doch war ich zu bequem das Kennwood wieder aufzubauen.
Das Kennwood liegt nun schon ein paar Monate ungenutzt rum, da die Bedienung viel zu kompliziert ist. Ins Auto habe ich das Kennwood auch nicht eingebaut, da die verprochene Sendervielfalst von DAB an UKW bei weitem nicht herankommt. Weder den NDR (NDR2), die Beyern (BR3), die Hessen (HR3, FFH), Top40, RSA oder HBW sind hier auf DAB empfangbar. Wobei man zugeben muß, daß einige der genannten Sender überhaupt nicht auf DAB gehen. Mein Grundin Allixx ist da auf UKW nicht zu schlagen . . . . . nagut, TOP40 bekomme ich mobil hier auch nicht, nur mit UKW-Richtantenne im Haus.


Da ihr schreibt, daß bei euch der Bundesmux noch immer geht, bin ich eben mal auf den Boden gegangen und habe noch mal den Suchlauf mit dem billigen Blaupunkt gemacht - da oben bekomme ich Rockland auf 11c und 12c sowie den Bundesmux auf 5c, wie es vorher auch in er Küche möglich war. Aber auch auf dem Bodengeht das alles nur mit minimaler Feldstärke . Nur dass ich den Bundesmux vorher in der Küche auch zweimal hatte (den Kanal weiß ich nicht mehr).

Irgenwas muß sich beim Empfang demnach doch verändert haben! zumal ich den Bundesmux vorher zweimal hatte.

gruß greg

von gregger - am 21.02.2015 22:31
Ein dickes Problem um den neuen Sender Pettstädt in meinem RNS315 und der aktiven Dachantenne.

Der läuft offensichtlich mit voller Leistung. Luftlinie 2km um ihn herum wird alles weggestört. 5C, 8B und 9A gelten als naheliegende Ortssender und haben keine Chance mehr. Dafür ist 6B ohne Antenne mit dem Sangean DPR36 mit Vollausschlag auf weite Entfernung im Auto empfangbar. Auch die BER im Autoradio zeigt weiträumig absolut 0 Fehler. So stark hatte ich das bei noch keinem beobachtet. Zwar kenne ich das bei UKW vom Sendet Naumburg der auch das ganze UKW Band zumüllt und nur Ortssender durchlässt aber so schlimm hätte ich das nicht erwartet. Ich werde den 12C und den 11C nochmal probieren. Auf DAB drückt der 1kW Sender Naumburg bei sich oben auf kleine Fläche auch ein wenig die anderen weg.

Von UKW weiss ich das mein Autoradio mit sowas deutlich besser wie andere Radios umgehen kann. Ob da überhaupt eine Lösung möglich ist? Ich war der Meinung das ging in den ersten Wochen mit 5C und 6B. Auch in grösserer Entfernung um den Sender sind mir keine Veränderungen der anderen Ensembles aufgefallen.



Und nun?

Das Schlagerparadies Radio geht von Halle bis zum Pettstädter Turm mit einem winzig kurzen Aussetzer oben an der Abbiegung zur Turmstrasse. Das Sangean WFR-29C und das Sangean DPR 36 haben ebenfalls keine Probleme mit 5C.

In Naumburg kommt der Pettstädter 6B meist stärker als der Naumburger Turm. Unterm Naumburger Turm wo 12C mit nur 1kW abgestrahlt wird habe ich 6B ungestört. Ist jetzt der Antennenverstärker oder das RNS315 das Problem? Bei UKW sind hier unterm Pettstädter Turm nach wie vor Fernempfänge bis zur 105.8 Ostseewelle drin. UKW hängt aber auch an der Scheibenantenne und wird nur mit Kleinleistungen gefahren.

Übrigens wird auch 12C Naumburg weggedrückt. Mit portablen Radios klappt der Empfang umliegender DAB Sender auf dem Beifahrersitz und ausserhalb des Autos ungestört. Die sind ja nicht schwach unterwegs. Von Pettstädt nach Halle bis in Betonbunker geht der 6B auch bestens.

Ich kann mich zum Thema bei Bekannten mit Dach- und Scheibenantenne mal umhören.

Noch eine Erkenntnis.
Antennenstab von der Dachantenne ab und das RNS315 spielt los. Da es aber nur die direkte Umgebung um Pettstädt betrifft kann ich querlaufende Sender ausschließen. Mit Stab nur 6B, ohne Stab 5C, 6B, 8B, 9A, 11C und 12C.

von pomnitz26 - am 07.03.2015 22:20
Zitat

Zwei neue landesweite Hörfunkprogramme für das Digitalradio DAB + in Sachsen-Anhalt zugelassen




Zitat

Die Versammlung der MSA hat auf ihrer Sitzung am 13.05.2015 mit “1A Deutsche Hits” (VMG Mediengruppe/Radio SAW) und “89.0 RTL In The Mix” (Funkhaus Halle/Radio Brocken) zwei neue landesweite private DAB+ Hörfunkspartenprogramme für Sachsen-Anhalt lizenziert. Die Zulassung sowie die Zuweisung von Übertragungskapazitäten auf dem Digitalradiokanal 11C erfolgten für jeweils 10 Jahre. Der Sendestart ist spätestens bis Juli dieses Jahres geplant.

Beide Programmformate sind bereits als Internetstream-Subchannels in der „SAW Musikwelt“ und bei „89.0 RTL“ erprobt und werden bei “1A Deutsche Hits” – ergänzt um Moderation und Information – künftig das private frei empfangbare Digitalradioangebot in Sachsen-Anhalt bereichern und damit Anreiz sein, die Anschaffung eines Digitalradios zu überlegen.

Mit „1A Deutsche Hits“ will die VMG Mediengruppe die deutsche Musikkultur fördern und einen Beitrag zur programmlichen Vielfalt in Digitalradio leisten. Herbert Grönemeyer, Udo Lindenberg, Revolverheld, Beatrice Egli, Helene Fischer, Clueso, Andreas Bourani – dies ist nur eine kleine Auswahl prominenter deutscher Musiker, die die Vielfalt deutscher Musik repräsentieren. Die breit gefächerte Musikauswahl von „1A Deutsche Hits“ soll Jung und Alt ansprechen.

Mit „89.0 RTL In The Mix“ wird das Funkhaus Halle ein speziell für die junge Zielgruppe entwickeltes Musikprogramm mit den beliebtesten neuesten Hits starten. Dabei sollen – deutschlandweit erstmalig – durch 89.0 RTL Resident DJs die besten Hits von heute als tanzbare Remix-Versionen gemischt werden.

Martin Heine, Direktor der MSA, betont: „Mit den zusätzlichen Programmen setzen Sachsen-Anhalts private Radiosender – trotz großer Verwerfungen im Werbemarkt – ihre dauerhafte Unterstützung für das „Digitalradio – Das Radio der Zukunft“ fort und festigen die bundesweite Spitzenposition Sachsen-Anhalts bei der Digitalisierung des Radios.“


http://www.radiowoche.de/zwei-neue-landesweite-hoerfunkprogramme-fuer-das-digitalradio-dab-in-sachsen-anhalt-zugelassen/

von Hallenser - am 13.05.2015 13:52
Auf meine gestrige Frage zum weiteren DAB-Ausbau in Mitteldeutschland erhielt ich heute von der freundlichen MDR-Technik prompt eine informative Email. Deren Inhalt betrifft nicht nur Sachsen-Anhalt. Da ich auch nach der Rundstrahlung für den Brocken gefragt hatte, poste ich es in diesem Thread. Die gute Nachricht ist, dass es weiter geht. Nur nicht so schnell, wie beabsichtigt.

Zitat

Sehr geehrter Herr XXX,

vielen Dank für Ihre Mail an den MITTELDEUTSCHEN RUNDFUNK.

Natürlich ist die nächste Ausbaustufe bereits beim MDR in der Planung. Derzeit streben wir eine Aufschaltung von folgenden Senderstandorten etwa Dezember 15 an:

Bleßberg/Sonneberg (wahrscheinlich gerichtet), Dingelstädt (Westthüringen), Chemnitz/Reichenhain

Der Ausbau auf maximal zulässige Sendeleistung erfolgt an folgenden Sendestandorten zeitgleich:

Kulpenberg (einmal Thüringen gerichtet, einmal Sachsen-Anhalt gerichtet), Inselsberg.

Leider scheinen sich die Anzeichen zu verdichten, dass aus Kooordinationsgründen folgende unser Meinung wichtige Sendestandorte in der nächsten Ausbaustufe noch nicht in Betrieb gehen können:

Hoyerswerda, Dequede, Zwickau.

An einigen Sendestandorten werden in der nächsten Zeit darüber hinaus weitere Optimierungen erfolgen.

Der DAB+ und DVB-T Sender in Leipzig wird voraussichtlich im ersten Quartal 2016 aus Statikgründen um etwa 500m umziehen müssen. Versorgungstechnisch wird es dadurch jedoch keine Veränderungen geben.

Auf Ihre Frage, welche Sendestandorte für die folgende Regionen für den MDR in Betracht kommen, folgt eine Auflistung:

Altmark -> Dequede

Südthüringen -> Bleßberg

nördliche Teil der Lausitz -> Hoyerswerda

Bitte haben Sie Verständnis, dass oben genanntes durch aktuelle Sachstände noch unter Vorbehalt steht.

Des Weiteren kann ich Ihnen keine ausführlichen Informationen zu den privaten DAB+ Ausstrahlungen mitteilen. Durch das duale Rundfunksystem sind wir in diesem Bereich nicht tätig. Dennoch: Am Brocken wird der 5C in Rundausstrahlung gehen. Wann dies realisiert werden wird, entzieht sich unserer Kenntnis. Die Rundstrahlung des 11C vom Brocken ist abgelehnt worden. Eine Anfrage und Koordination zur Rundstrahlung des MDR und des NDR vom Brocken laufen, ob es zu einem positiven Koordinationsergebnis kommt, ist jedoch weiterhin offen. [...]


Warum es bei Dequede und Zwickau zu Verzögerungen kommt, ist mir rätselhaft. In Sachsen wird der 9A doch schon ringsum verwendet. Und wer hätte Einwände gegen den 6B von Dequede? Laut Planungsdokument ist der Kanal doch für ganz Sachsen-Anhalt verfügbar. In Hoyerswerda gibt es vielleicht Bedenken von polnischer Seite.
Blessberg mit Richtstrahlung hört sich erst mal auch nicht so aufregend an. Aber wir wissen ja noch gar nicht, wie es dann genau realisiert werden wird.

von Pronit - am 26.06.2015 17:10
Zitat
Sarstedter
In dieser Nachricht http://www.satnews.de/mlesen.php?id=91fbbc8e7338b2302bbe0ed60a898600 steht ganz unten ein Satz, der mich hat aufhorchen lassen:

"Außerdem wird am 13. Oktober die Antenne am Brocken umgestellt, damit verbessert sich der Empfang, die Leistung bleibt jedoch bei 2 kW."

Wie jetzt? Ich dachte die "neue Antenne" wäre am Brocken schon aktiv.... oder geht bisher alles (6B, 5C und 11C) komplett über die bisherige Antenne?? Blicke da nicht so ganz durch...

Besteht damit vielleicht doch noch Hoffnung, das sich nach dem 13. Oktober der Empfang vom Brocken hier generell verbessert.... oder hat der 5 C eine seperate Antenne???


also ich lese auch immer wieder die MDR Meldungen über "befristete Außerbetriebnahmen" und da stand ja in dieser Woche auch der Brocken mit 2Stunden Ausfall wegen Bauarbeiten drin.

Gestern Abend auf meiner Pendlerfahrt nach Wolfsburg lief jedenfalls das MDR Paket ohne Aussetzer durch ( höre MDR Jump und habe kurz vor Wolfsburg auf meiner Strecke immer 4 Aussetzer, gestern lief es durch, kann aber nicht sagen ob es vielleicht am Wetter lag / die Privaten ( SAW und co brechen ja schon wesentlich früher weg und sind stellenweise nicht einzuloggen).
Da hatte ich aber auch gelesen, das irgendwer Einspruch gegen eine runde Ausstrahlung der Privaten Sender vom Brocken eingelegt hat ( hat da jemand aktuelle News? ), und was mich in dem Zusammenhang auch wundert: normalerweise wird ja gleich Werbung gemacht und darauf hingewiesen, das man nun auch via Brocken den 11C verbreitet, da hört man aber im Moment aber gar nichts von. Wenn ich nicht im Forum mitlesen würde, wüsste ich es auch nicht.

Auch sollten ja bereits seit Juli im 11C die beiden Spartenkanäle vom SAW und RTL laufen und auch da kommt nichts bzw. gibt es keine Info's.
Vielleicht ist man ja noch am Verhandeln oder Koordinieren, nur so ein bisschen Informationen auszugeben täte der Digitalen Radiogemeinschaft und der Entwicklung bestimmt gut.....

von zausel001 - am 19.08.2015 13:26
Pressemitteilung des MDR vom 10. Dezember:

Zitat

MDR baut DAB+ Sendernetz in Mitteldeutschland aus

Digitalradioempfang über DAB+ ab 15. Dezember auch in der Altmark –
noch besserer Empfang in weiteren Teilen Sachsen-Anhalts und in Thüringen –
DAB-Versorgung im MDR-Sendegebiet bereits bei 98 Prozent


Am 15. Dezember wird eine nächste Ausbaustufe des digital-terrestrischen Sendernetzes mit dem Schwerpunkt Sachsen-Anhalt und Thüringen in Betrieb genommen. Zusammen mit den beiden neuen DAB+ Standorten Dequede und Sonneberg verbreitet der MDR seine acht Hörfunkprogramme dann in Netzen mit insgesamt 23 Standorten und deutlich verbessertem Empfang.

Neu versorgte Gebiete

Durch die Inbetriebnahme des Standorts Dequede (Kanal 6B) mit 9 kW im Norden Sachsen-Anhalts können erstmals weite Teile der Altmark mit Digitalradio über DAB+ versorgt werden. Eine Leistungserhöhung von 3 kW auf 10 kW am Standort Kulpenberg (Kanal 6B) in Richtung Sachsen-Anhalt ermöglicht eine Verbesserung der Versorgung im Gebiet Südharz, speziell in der Region zwischen Nordhausen und Sangerhausen (Goldene Aue). Ebenfalls am Kulpenberg, mit Senderichtung Thüringen (Kanal 8B) wird im Rahmen der Ausbaustufe eine neue Sendeanlage mit 10 kW Leistung zur Versorgung von Nordthüringen (Region Sondershausen, Bad Frankenhausen sowie Hainleite) in Betrieb genommen. Der Senderstandort Inselsberg (Kanal 8B) erfährt eine Leistungserhöhung von 5 kW auf 10 kW sowie eine Rundstrahlung und verbessert so die DAB+ Versorgung westlich und südlich des Thüringer Waldes. Eine Aufschaltung am Neustandort Sonneberg (Kanal 8B) mit 10 kW Sendeleistung führt zur Verbesserung der Versorgung im südlichen Thüringer Wald sowie in den Regionen Hildburghausen und Sonneberg.

Versorgung im MDR-Sendegebiet bereits heute bei 98 Prozent in der Fläche

Mit dem aktuellen Ausbauschritt erhöht sich zum 15. Dezember der digital-terrestrische Empfang in Mitteldeutschland in Gebäuden (indoor) auf 84 Prozent (vorher 79 Prozent) und außerhalb von Gebäuden (mobil) auf 98 Prozent (vorher 90 Prozent) in der Fläche. Damit erfüllt der MDR schon heute eines der entscheidenden Kriterien, die die Marktbeteiligten für die konsequente Einführung von DAB+ diskutieren. Neben einer programmlichen Vielfalt über UKW-Niveau und einer entsprechenden Marktdurchdringung von DAB+ Geräten (30 Prozent) soll bis 2020 eine quasi bundesweit flächendeckende DAB+ Versorgung mit öffentlich-rechtlichen Programmangeboten (95 Prozent mobil outdoor) gewährleistet sein.

Informationen an DAB+ Hörerinnen und Hörer

In den neu versorgten Gebieten ist ein Sendersuchlauf nötig, um die Programme erstmalig im DAB+ Empfänger einzulesen. Hörerinnen und Hörer, die bereits über DAB+ empfangen, wird ein Neuscan empfohlen, denn durch den Sendernetzausbau und die damit verbundenen Lückenschlüsse verbessern sich die Empfangsbedingungen in den bereits versorgten Gebieten. Gegebenenfalls sind weitere Programme verfügbar.

Was genau ist Digitalradio über DAB+ und welche Vorteile bietet es? Wie ist ein Sendersuchlauf durchzuführen? Wo ist DAB+ überall zu empfangen? Antworten gibt es im Internet unter www.mdr.de/digitalradio.


Von Saalfeld-Remda steht da nichts.

von Manfred Z - am 10.12.2015 10:35

ID ch QRG ECC CU
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100D 12C 227360 Radio Brocken D3D8 Germany Pop Music Brocken E0D Audio Stream DAB+ 0 AAC+ 72 54 EEP 3-A MOT Slideshow
100D 12C 227360 radio SAW D3D9 Germany Pop Music SAW E0D Audio Stream DAB+ 8 AAC+ 88 66 EEP 3-A MOT Slideshow
100D 12C 227360 Rockland S-A D3DA Germany Rock Music Rockland E0D Audio Stream DAB+ 5 AAC+ 88 66 EEP 3-A MOT Slideshow


2016-01-15 01.55z



2016-01-15_DAB_5C,6B,8B,9C,11C,12C,QTH-Petersberg_csv.zip






1A
http://stream.hoerradar.de/sawdeutsch-128


InTheMix:
http://xapp2278162432c40000.f.l.i.lb.core-cdn.net/40000mb/live/app2278162432/w2288975873/live_de_128.mp3




Reichweite der 89.0 MHz UKW (1 Sender vom Brocken)


89.0 rtl
http://xapp2278162432c40000.f.l.i.lb.core-cdn.net/40000mb/live/app2278162432/w2288975872/live_de_128.mp3

roger

+ als Anhang, falls die Karte an originaler Stelle verschwindet.
[attachment 6737 dabkarte1.png]

von UKW-Fan Sachsen-Anhalt - am 15.01.2016 01:29
Nachdem der 12C nun wieder eine Weile nicht empfangbar war aber gesendet wurde hat man offenbar eine Umstellung gewagt.

12C ist dem 11C nach meiner Auffassung identisch und läuft teilweise besser als je zuvor. Grund scheint nicht erhöhte Sendeleistung zu sein sondern die Umstellung des Fehlerschutz. Ausserdem sind wie hier alle wissen die fehlenden Programme hinzugekommen.
[attachment 7635 Kanal12C.PNG]

Kanal 12C:
Ensemble 0x10C6, Label: 'S-ANHALT', ShortLabel: 'S-ANHALT', LTO: +120 min, ECC: 0xE0, NumServices: 6
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User App 1 / 1, Label: '', ShortLabel: '', DSCTy: 0x3C (MOT), X-PAD type: 12, UaType: 0x2 (Slideshow), DataLen: 2 [0C3C]
Audio-Service 0x15DB, Label: '1A Deutsche Hits', ShortLabel: '1A DHits', PTY: Pop Music (dynamic), NumComponents: 1 (Audio: 1, Data: 0)
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User App 1 / 1, Label: '', ShortLabel: '', DSCTy: 0x3C (MOT), X-PAD type: 12, UaType: 0x2 (Slideshow), DataLen: 2 [0C3C]
Audio-Service 0xD0DB, Label: '89.0 RTL', ShortLabel: '89.0 RTL', PTY: Pop Music (dynamic), NumComponents: 1 (Audio: 1, Data: 0)
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User App 1 / 1, Label: '', ShortLabel: '', DSCTy: 0x3C (MOT), X-PAD type: 12, UaType: 0x2 (Slideshow), DataLen: 2 [0C3C]
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User App 1 / 1, Label: '', ShortLabel: '', DSCTy: 0x3C (MOT), X-PAD type: 12, UaType: 0x2 (Slideshow), DataLen: 2 [0C3C]
Audio-Service 0xD3D9, Label: 'radio SAW', ShortLabel: 'SAW', PTY: Pop Music (dynamic), NumComponents: 1 (Audio: 1, Data: 0)
AudioComponent, SCIdS: 0, Label: '', ShortLabel: '', ASCTy: 0x3F (AAC), SubChId: 12, StartCU: 216, NumCU: 132, ErrorProt: EEP 1-A (FEC: 1/4), Datarate: 88 kbit/s, NumUserApps: 1
User App 1 / 1, Label: '', ShortLabel: '', DSCTy: 0x3C (MOT), X-PAD type: 12, UaType: 0x2 (Slideshow), DataLen: 2 [0C3C]
Audio-Service 0xD3DA, Label: 'Rockland S-A', ShortLabel: 'Rockland', PTY: Rock Music (dynamic), NumComponents: 1 (Audio: 1, Data: 0)
AudioComponent, SCIdS: 0, Label: '', ShortLabel: '', ASCTy: 0x3F (AAC), SubChId: 13, StartCU: 348, NumCU: 132, ErrorProt: EEP 1-A (FEC: 1/4), Datarate: 88 kbit/s, NumUserApps: 1
User App 1 / 1, Label: '', ShortLabel: '', DSCTy: 0x3C (MOT), X-PAD type: 12, UaType: 0x2 (Slideshow), DataLen: 2 [0C3C]

Zum Vergleich Kanal 11C:
Ensemble 0x10C6, Label: 'S-ANHALT', ShortLabel: 'S-ANHALT', LTO: +120 min, ECC: 0xE0, NumServices: 6
Audio-Service 0x15DA, Label: '89.0RTL InTheMix', ShortLabel: 'InTheMix', PTY: Pop Music (dynamic), NumComponents: 1 (Audio: 1, Data: 0)
AudioComponent, SCIdS: 0, Label: '', ShortLabel: '', ASCTy: 0x3F (AAC), SubChId: 2, StartCU: 108, NumCU: 108, ErrorProt: EEP 1-A (FEC: 1/4), Datarate: 72 kbit/s, NumUserApps: 1
User App 1 / 1, Label: '', ShortLabel: '', DSCTy: 0x3C (MOT), X-PAD type: 12, UaType: 0x2 (Slideshow), DataLen: 2 [0C3C]
Audio-Service 0x15DB, Label: '1A Deutsche Hits', ShortLabel: '1A DHits', PTY: Pop Music (dynamic), NumComponents: 1 (Audio: 1, Data: 0)
AudioComponent, SCIdS: 0, Label: '', ShortLabel: '', ASCTy: 0x3F (AAC), SubChId: 1, StartCU: 0, NumCU: 108, ErrorProt: EEP 1-A (FEC: 1/4), Datarate: 72 kbit/s, NumUserApps: 1
User App 1 / 1, Label: '', ShortLabel: '', DSCTy: 0x3C (MOT), X-PAD type: 12, UaType: 0x2 (Slideshow), DataLen: 2 [0C3C]
Audio-Service 0xD0DB, Label: '89.0 RTL', ShortLabel: '89.0 RTL', PTY: Pop Music (dynamic), NumComponents: 1 (Audio: 1, Data: 0)
AudioComponent, SCIdS: 0, Label: '', ShortLabel: '', ASCTy: 0x3F (AAC), SubChId: 14, StartCU: 480, NumCU: 108, ErrorProt: EEP 1-A (FEC: 1/4), Datarate: 72 kbit/s, NumUserApps: 1
User App 1 / 1, Label: '', ShortLabel: '', DSCTy: 0x3C (MOT), X-PAD type: 12, UaType: 0x2 (Slideshow), DataLen: 2 [0C3C]
Audio-Service 0xD3D8, Label: 'Radio Brocken', ShortLabel: 'Brocken', PTY: Pop Music (dynamic), NumComponents: 1 (Audio: 1, Data: 0)
AudioComponent, SCIdS: 0, Label: '', ShortLabel: '', ASCTy: 0x3F (AAC), SubChId: 15, StartCU: 588, NumCU: 108, ErrorProt: EEP 1-A (FEC: 1/4), Datarate: 72 kbit/s, NumUserApps: 1
User App 1 / 1, Label: '', ShortLabel: '', DSCTy: 0x3C (MOT), X-PAD type: 12, UaType: 0x2 (Slideshow), DataLen: 2 [0C3C]
Audio-Service 0xD3D9, Label: 'radio SAW', ShortLabel: 'SAW', PTY: Pop Music (dynamic), NumComponents: 1 (Audio: 1, Data: 0)
AudioComponent, SCIdS: 0, Label: '', ShortLabel: '', ASCTy: 0x3F (AAC), SubChId: 12, StartCU: 216, NumCU: 132, ErrorProt: EEP 1-A (FEC: 1/4), Datarate: 88 kbit/s, NumUserApps: 1
User App 1 / 1, Label: '', ShortLabel: '', DSCTy: 0x3C (MOT), X-PAD type: 12, UaType: 0x2 (Slideshow), DataLen: 2 [0C3C]
Audio-Service 0xD3DA, Label: 'Rockland S-A', ShortLabel: 'Rockland', PTY: Rock Music (dynamic), NumComponents: 1 (Audio: 1, Data: 0)
AudioComponent, SCIdS: 0, Label: '', ShortLabel: '', ASCTy: 0x3F (AAC), SubChId: 13, StartCU: 348, NumCU: 132, ErrorProt: EEP 1-A (FEC: 1/4), Datarate: 88 kbit/s, NumUserApps: 1
User App 1 / 1, Label: '', ShortLabel: '', DSCTy: 0x3C (MOT), X-PAD type: 12, UaType: 0x2 (Slideshow), DataLen: 2 [0C3C]

von pomnitz26 - am 01.07.2016 00:13
Der 12C ist mal wieder aus dem Takt geraten.

Wegen der aktuellen Änderungen im Privatmux in Sachsen-Anhalt.

Ensemble 0x10C6, Label: 'S-ANHALT', ShortLabel: 'S-ANHALT', LTO: +120 min, ECC: 0xE0, NumServices: 7
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User App 1 / 1, Label: '', ShortLabel: '', DSCTy: 0x3C (MOT), X-PAD type: 12, UaType: 0x2 (Slideshow), DataLen: 2 [0C3C]
Audio-Service 0x15DB, Label: '1A Deutsche Hits', ShortLabel: '1A DHits', PTY: Pop Music (dynamic), NumComponents: 1 (Audio: 1, Data: 0)
AudioComponent, SCIdS: 0, Label: '', ShortLabel: '', ASCTy: 0x3F (AAC), SubChId: 1, StartCU: 432, NumCU: 120, ErrorProt: EEP 2-A (FEC: 3/8), Datarate: 120 kbit/s, NumUserApps: 1
User App 1 / 1, Label: '', ShortLabel: '', DSCTy: 0x3C (MOT), X-PAD type: 12, UaType: 0x2 (Slideshow), DataLen: 2 [0C3C]
Audio-Service 0xD0DB, Label: '89.0 RTL', ShortLabel: '89.0 RTL', PTY: Pop Music (dynamic), NumComponents: 1 (Audio: 1, Data: 0)
AudioComponent, SCIdS: 0, Label: '', ShortLabel: '', ASCTy: 0x3F (AAC), SubChId: 14, StartCU: 72, NumCU: 108, ErrorProt: EEP 1-A (FEC: 1/4), Datarate: 72 kbit/s, NumUserApps: 1
User App 1 / 1, Label: '', ShortLabel: '', DSCTy: 0x3C (MOT), X-PAD type: 12, UaType: 0x2 (Slideshow), DataLen: 2 [0C3C]
Audio-Service 0xD3D8, Label: 'Radio Brocken', ShortLabel: 'Brocken', PTY: Pop Music (dynamic), NumComponents: 1 (Audio: 1, Data: 0)
AudioComponent, SCIdS: 0, Label: '', ShortLabel: '', ASCTy: 0x3F (AAC), SubChId: 15, StartCU: 180, NumCU: 108, ErrorProt: EEP 1-A (FEC: 1/4), Datarate: 72 kbit/s, NumUserApps: 1
User App 1 / 1, Label: '', ShortLabel: '', DSCTy: 0x3C (MOT), X-PAD type: 12, UaType: 0x2 (Slideshow), DataLen: 2 [0C3C]
Audio-Service 0xD3D9, Label: 'radio SAW', ShortLabel: 'SAW', PTY: Pop Music (dynamic), NumComponents: 1 (Audio: 1, Data: 0)
AudioComponent, SCIdS: 0, Label: '', ShortLabel: '', ASCTy: 0x3F (AAC), SubChId: 12, StartCU: 552, NumCU: 120, ErrorProt: EEP 2-A (FEC: 3/8), Datarate: 120 kbit/s, NumUserApps: 1
User App 1 / 1, Label: '', ShortLabel: '', DSCTy: 0x3C (MOT), X-PAD type: 12, UaType: 0x2 (Slideshow), DataLen: 2 [0C3C]
Audio-Service 0xD3DA, Label: 'Rockland S-A', ShortLabel: 'Rockland', PTY: Rock Music (dynamic), NumComponents: 1 (Audio: 1, Data: 0)
AudioComponent, SCIdS: 0, Label: '', ShortLabel: '', ASCTy: 0x3F (AAC), SubChId: 13, StartCU: 672, NumCU: 120, ErrorProt: EEP 2-A (FEC: 3/8), Datarate: 120 kbit/s, NumUserApps: 1
User App 1 / 1, Label: '', ShortLabel: '', DSCTy: 0x3C (MOT), X-PAD type: 12, UaType: 0x2 (Slideshow), DataLen: 2 [0C3C]
Data-Service 0xE0D3100D, Label: 'TPEG Test', ShortLabel: 'TPEG', PTY: -, NumComponents: 1 (Audio: 0, Data: 1)
DataComponent (MSC packet data), SCIdS: 0, SCId: 0, Label: '', ShortLabel: '', DSCTy: 0x05 (Transparent Data Channel), SubChId: 20, StartCU: 288, NumCU: 8, ErrorProt: EEP 2-A (FEC: 3/8), Datarate: 8 kbit/s, PacketAddr: 1, NumUserApps: 1
User App 1 / 1, Label: '', ShortLabel: '', UaType: 0x4 (TPEG), DataLen: 0 []

von pomnitz26 - am 07.08.2016 11:22
Da es in der Sendeliste steht aber nicht ganz aktuell ist. Seit zwei Wochen haben die 3 SAW Programme von 120kBit/s AAC-v1 auf AAC-LC umgestellt. Sieht man in den FIC Daten bei Andis Player wohl gar nicht?
[attachment 7902 AAC-LC.PNG]


Ensemble 0x10C6, Label: 'S-ANHALT', ShortLabel: 'S-ANHALT', LTO: +120 min, ECC: 0xE0, NumServices: 7
Audio-Service 0x15DA, Label: '89.0RTL InTheMix', ShortLabel: 'InTheMix', PTY: Pop Music (dynamic), NumComponents: 1 (Audio: 1, Data: 0)
AudioComponent, SCIdS: 0, Label: '', ShortLabel: '', ASCTy: 0x3F (AAC), SubChId: 2, StartCU: 0, NumCU: 72, ErrorProt: EEP 2-A (FEC: 3/8), Datarate: 72 kbit/s, NumUserApps: 1
User App 1 / 1, Label: '', ShortLabel: '', DSCTy: 0x3C (MOT), X-PAD type: 12, UaType: 0x2 (Slideshow), DataLen: 2 [0C3C]
Audio-Service 0x15DB, Label: '1A Deutsche Hits', ShortLabel: '1A DHits', PTY: Pop Music (dynamic), NumComponents: 1 (Audio: 1, Data: 0)
AudioComponent, SCIdS: 0, Label: '', ShortLabel: '', ASCTy: 0x3F (AAC), SubChId: 1, StartCU: 432, NumCU: 120, ErrorProt: EEP 2-A (FEC: 3/8), Datarate: 120 kbit/s, NumUserApps: 1
User App 1 / 1, Label: '', ShortLabel: '', DSCTy: 0x3C (MOT), X-PAD type: 12, UaType: 0x2 (Slideshow), DataLen: 2 [0C3C]
Audio-Service 0xD0DB, Label: '89.0 RTL', ShortLabel: '89.0 RTL', PTY: Pop Music (dynamic), NumComponents: 1 (Audio: 1, Data: 0)
AudioComponent, SCIdS: 0, Label: '', ShortLabel: '', ASCTy: 0x3F (AAC), SubChId: 14, StartCU: 72, NumCU: 108, ErrorProt: EEP 1-A (FEC: 1/4), Datarate: 72 kbit/s, NumUserApps: 1
User App 1 / 1, Label: '', ShortLabel: '', DSCTy: 0x3C (MOT), X-PAD type: 12, UaType: 0x2 (Slideshow), DataLen: 2 [0C3C]
Audio-Service 0xD3D8, Label: 'Radio Brocken', ShortLabel: 'Brocken', PTY: Pop Music (dynamic), NumComponents: 1 (Audio: 1, Data: 0)
AudioComponent, SCIdS: 0, Label: '', ShortLabel: '', ASCTy: 0x3F (AAC), SubChId: 15, StartCU: 180, NumCU: 108, ErrorProt: EEP 1-A (FEC: 1/4), Datarate: 72 kbit/s, NumUserApps: 1
User App 1 / 1, Label: '', ShortLabel: '', DSCTy: 0x3C (MOT), X-PAD type: 12, UaType: 0x2 (Slideshow), DataLen: 2 [0C3C]
Audio-Service 0xD3D9, Label: 'radio SAW', ShortLabel: 'SAW', PTY: Pop Music (dynamic), NumComponents: 1 (Audio: 1, Data: 0)
AudioComponent, SCIdS: 0, Label: '', ShortLabel: '', ASCTy: 0x3F (AAC), SubChId: 12, StartCU: 552, NumCU: 120, ErrorProt: EEP 2-A (FEC: 3/8), Datarate: 120 kbit/s, NumUserApps: 1
User App 1 / 1, Label: '', ShortLabel: '', DSCTy: 0x3C (MOT), X-PAD type: 12, UaType: 0x2 (Slideshow), DataLen: 2 [0C3C]
Audio-Service 0xD3DA, Label: 'Rockland S-A', ShortLabel: 'Rockland', PTY: Rock Music (dynamic), NumComponents: 1 (Audio: 1, Data: 0)
AudioComponent, SCIdS: 0, Label: '', ShortLabel: '', ASCTy: 0x3F (AAC), SubChId: 13, StartCU: 672, NumCU: 120, ErrorProt: EEP 2-A (FEC: 3/8), Datarate: 120 kbit/s, NumUserApps: 1
User App 1 / 1, Label: '', ShortLabel: '', DSCTy: 0x3C (MOT), X-PAD type: 12, UaType: 0x2 (Slideshow), DataLen: 2 [0C3C]
Data-Service 0xE0D3100D, Label: 'TPEG Test', ShortLabel: 'TPEG', PTY: -, NumComponents: 1 (Audio: 0, Data: 1)
DataComponent (MSC packet data), SCIdS: 0, SCId: 0, Label: '', ShortLabel: '', DSCTy: 0x05 (Transparent Data Channel), SubChId: 20, StartCU: 288, NumCU: 8, ErrorProt: EEP 2-A (FEC: 3/8), Datarate: 8 kbit/s, PacketAddr: 1, NumUserApps: 1
User App 1 / 1, Label: '', ShortLabel: '', UaType: 0x4 (TPEG), DataLen: 0 []

von pomnitz26 - am 21.08.2016 17:06
Zitat
pomnitz26
@UKW Fan Sachsen-Anhalt
Bei Dir steht ja noch die alte Belegung des Kanal 12C drin. Sollte auch mal neu eingelesen werden.


Das ist sowieso nur "DX" - selbst Thüringen 8B geht da deutlich besser... aber Danke für den Hinweis. :spos:
Ja, hatte es gestern Abend schon selbst bemerkt. Da hatte mir (in der alphanumerischen Auflistung) 12C alle 6 Audios von 11C "überschrieben", beim Sangean DPR-36, auf dem Blonsberg.
Zur Thematik "Suchlauf-Verhalten" hatte ich heute schon etwas in die a-dx-Liste gepostet:

"........Nicht immer ist auch das "Programmplatz-Management" in den Empfängern so "idiotensicher", wie es die DAB+Befürworter gerne darstellen.
Gerade bei mobiler "Henkelware" gibt es gewisse Defizite, wenn man identische Programme aus unterschiedlichen Muxen empfängt.
Beispiel:
Empfang mit einem SANGEAN DPR-36 im Overspillbereich der sächsischen, sachsen-anhaltinischen und thüringischen MDR-Muxe.
Nach einem Software-Reset und einem dadurch initiierten "frischen Neusuchlauf" werden alle alten Einträge gelöscht und das Band neu abgesucht,
quasi wie bei einer "Erstinstallation".
Dumm nur dabei: doppelt- und dreifach-vorhandene Programme tauchen nur 1x auf, die zuletzt gefundenen Programme überschreiben die zuerst gefundenen,
d.h. die auf den unteren Kanälen.
Gilt wie gesagt für die ursprünglichen *Werkseinstellungen* ! - d.h. Sortierung der "STATION ORDER" nach "Alphanumeric", nicht nach Ensemble!

Bedeutet für den MDR-Overspillbereich: "idiotensicher" somit nur für die Sachsen, da der MDR Mux in Sachsen auf 9A die von 6B (Sachsen-Anhalt) und
8B (Thüringen) "überschreibt", im "Alphanumeric-Modus".

Wäre also besser, wenn sich die RX-Software im "Alphanumeric-Modus" nicht nach den höchsten Kanälen sondern an der Feldstärke orientieren würde.......

Bedeutet für die Sachsen-Anhaltiner + Thüringer: Man muss in das Menü gehen und STATION ORDER in "ENSEMBLE" ober "VALID" ändern.
Dann sieht man alle doppelten Einträge und kann die aus seinem Landesmux wählen, wenn man die Info-Anzeige gleichzeitig auf Kanal/Frequenz stehen hat.
(und natürlich die Gegebenheiten kennt)

ODER: Man belässt es bei der "ALPHANUMERIC ORDER" und macht einen (erneuten) manuellen Suchlauf NUR auf dem Kanal des Landesmuxes, also nur 6B oder nur 8B.


Vielleicht ist das auch ein Grund für die "Regionalisierung" des Programm-Namens bei der MDR Schlagerwelt mit "ST" / "SN" und "TH".
Dadurch wird dieses Programm auch bei der Alphanumeric-Sortierung 3 x angezeigt und man weiß sofort, welches das "bessere" ist, theoretisch.


Na, ist doch ganz einfach..... ;)


Den letzten DAB+Suchlauf hatte ich gestern Abend auf dem Blonsberg (ca. 5 km nördlich von Halle/S.) gemacht.
Lohnenswert ist diese Stelle besonders Ende August bei relativ klarem Wetter für eine "Brockensicht",
da die Sonne dann genau hinter dem "Berg der Deutschen" untergeht und das Massiv wie bei einem "Schattenspiel" anleuchtet.

Hier 3 Bilder von einem Bekannten, der genau aus diesem Grund gestern dort war:

http://www.rhci-online.net/radiogram/VoA_Radiogram_2016-08-27.htm#BROCKEN

Halle/S ==> Brocken ca. 100 km
Halle/S ==> Leipzig ca. 50 km........................................................."


~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

N-joy auf UKW 93.0 MHz kam an dieser Stelle sehr gut herein, von 11B aus Braunschweig war dagegen aber nix zu sehen/hören.
Vermutlich war das auch dem sehr nahen Petersberg auf 11C geschuldet.....


roger

von UKW-Fan Sachsen-Anhalt - am 31.08.2016 10:43
Zitat
Nordlicht2
Zitat
UKW-Fanatiker
Was die Soundqualität angeht, so mache ich Unterschiede zur Sachsen und Sachsen-Anhalt-Version. Im Sachsen-Mux klingt es dumpf und blechern, in S-AN-Mux klingt es "heller", es sind mehr Höhen. Mein Sangean kann beide Länderversionen hier in Bitterfeld-Wolfen ohne Probleme einlesen.


Und wie ist es auf UKW zwischen den beiden Versionen und wie im gemeinsamen Nachtprogramm? Mir fallen solche Klangunterschiede bei so ziemlich jedem Programm auf welches regionalisiert, egal ob ARD oder Privat und UKW oder DAB+.


Auch wenns kein primäres DAB-Thema ist (andererseits wegen der DAB-Verbreitung trotzdem): das hat sich auf den "Einsern" des MDR mehrmals geändert. MDR Sachsen war lange zeit der krasseste Randalierer auf UKW, Thüringen etwas moderater und Sachsen-Anhalt am saubersten (via DVB sogar makellos perfekt). Ausgerechnet in der nächstlichen Zusammenschaltung war Sachsen dann aber sehr auffällig sauber, wie ohne Optimod.

Vor ein paar Jahren wurde das geändert. Sachsen-Anhalt investierte angeblich sogar in neues Processing, weils den Programmleuten nicht krawallmäßig genug war. In Sachsen hat man nach einem Studio-Neubau zurückgerudert mit der heftigkeit des Processings und in Thüringen hat man ein schauderhaft grummelndes, zerrendes Kampfprocessing eingeführt.

Meine letzten UKW-Hörtests (wegen Kabelnetz-Umsetzung) zeigten ein radikal lautes Processing Sachsen-Anhalt, ein wieder etwas gemäßigteres bei den Thüringern und ein ebenfalls zahmeres in Sachsen. Misst man die Modulationsparameter, siehts von der Lautheit her etwas anders aus:

MDR Thüringen (Ost, Ronneburg 97,8 MHz) MPX average -0,4 dBr / MPX max -0,1 dBr
MDR Sachsen (Leipzig, Wiederau 93,6 93,9 MHz) MPX average -2,1 dBr / MPX max -1,7 dBr
MDR Sachsen-Anhalt (Halle, Wiederau 106,5 MHz) MPX average -1,4 dBr / MPX max -1,2 dBr

Ob das auf DAB 1:1 so durchgereicht wird, entzieht sich meiner Kenntnis.

Nun wäre interessant zu testen, wie das Schlager-Processing mit dem jeweiligen "Einser"-Processing korreliert. Also: legen die die gleiche "Ästhetik" an bei beiden Wellen in den Landesfunkhäusern?

von Chris_BLN - am 02.09.2016 17:59
Mein Autoradio kennt SAW Halle nicht. Bedeutet es wird kein Bild zum Programm angezeigt. Beim Schlagerparadies steht das 90elf Logo. SAW in den anderen Versionen erkennt es.

11C und 12C scheinen identisch. Ich bringe mal den 11C.

Ensemble 0x10C6, Label: 'S-ANHALT', ShortLabel: 'S-ANHALT', LTO: +60 min, ECC: 0xE0, NumServices: 10
Audio-Service 0x15DA, Label: '89.0RTL InTheMix', ShortLabel: 'InTheMix', PTY: Pop Music (dynamic), NumComponents: 1 (Audio: 1, Data: 0)
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Ab 800-863 CU ist alles frei. Wir hätten also noch Platz.
[attachment 8395 CU-Details_2016-11-19_012753.png]

von pomnitz26 - am 19.11.2016 00:32
Danke pomnitz26.

Zum Vergleich bei Auseinanderschaltung:

[attachment 8397 saw.PNG]

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Es sind also bei Auseinanderschaltung 48 CU weniger belegt

von Harald Z - am 19.11.2016 07:45
Der 12C wurde neu gestartet er funktioniert wieder.
Im Autoradio ist mir der gekürzte Mux aufgefallen. Die SAW Programme senden mit 88kBit/s AAC-LC. Die Regionalprogramme sind weg.

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von pomnitz26 - am 20.12.2016 17:42
Aktuell läuft im Hause SAW mal wieder was schief... SAW funkt mit 88 kbit im LC Modus,1A mit 80 kbit und Rockland derzeit nur mit 72 kbit. Das klingt derzeit richtig bescheiden.

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von Hallenser - am 28.12.2016 14:17
Der aktuelle Stand des Kanal 11C/12C

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von pomnitz26 - am 13.01.2017 19:40
1A Deutsche Hits / 1A DHits 80kBits EEP 1-A
89.0 RTL 112kBits EEP 2-A
89.0RTL InTheMix / InTheMix 112kBits EEP 2-A
Radio Brocken / Brocken 104kBits EEP 2-A
Radio Brocken DE / Bro DE 104kBits EEP 2-A
Radio Brocken MD / Bro MD 104kBits EEP 2-A
RadioBrocken HAL / Bro HAL 104kBits EEP 2-A
radio SAW / SAW 88kBits EEP 1-A
radio SAW HALLE / SAW HAL 88kBits EEP 1-A
radio SAW HARZ / SAW HZ 88kBits EEP 1-A
radio SAW MAGDEB / SAW MD 88kBits EEP 1-A
ROCKLAND S-A / ROCKLAND 88kBits EEP 1-A

Beim langen Namen "RadioBrocken HAL" ist alles ausgereizt. Mein Autoradio sortiert ihn etwas weiter unten ein. Je nach Radio kann das aufgrund der alphabetischen Anordnung passieren.

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von pomnitz26 - am 15.02.2017 20:05
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