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DAB+ in Rheinland Pfalz

Startbeitrag von Harald P. am 01.08.2011 05:46

Der Thread fehlt noch :)

Also RLP wird ja erstmal wetigehend "Tal der Ahnungslosen" sein, es gibt ja noch keinen einzigen Sender im Land. MZ-Kastel ist ja Wiesbaden und somit Hessen.
In Rheinhessen dürfte trotzdem brauchbarer Empfang sein, bei mir geht der Bundesmuxx trotz Hügelkette dazwischen gut, sogar im Haus. Der Westen nahe Saarland dürfte vom Schoksberg versorgt sein.
Aber ich denke mal, das Nahetal oder das Moseltal dürften DAB+-freie Zonen sein.

Die 50 interessantesten Antworten:

Zitat
RadioCOP
Damit wäre der Plan von Energy... in den Landesmuxe regionale Programme auszustrahlen, zumindestens in Rheinland-Pfalz nicht mehr aktuell.

Das ist doch schon seit längerem nicht mehr aktuell. Seit man im Bundesmux ist hat man die Pläne für Regionalprogramme gaaaanz weit nach hinten geschoben.

Zitat
RadioCOP
Das bundesweite Programm hingegen von Energy ist eine einzige Katastrophe und eine Enttäuschung zugleich... Gestern hörte ich innerhalb von 4h gleich 5x Saxobeat von Alexandra Stan... nicht nur das - es liefen uralte Beiträge.... schade....

Energy ist der Sender auf den ich mich am meisten gefreut hatte. Und dieser hat mich am meisten enttäuscht. Extrem enge Rotation, alte Beiträge und fehlerhafte Sendeautomation die auch mal einen Betrag oder ein Jingle vorzeitig abbricht. Ich hab schon mehrmals bei Energy angefragt ob und wann sich daran etwas ändert und immer nur die ein und selbe Antwort bekommen. "Das ist nur ein Testbetrieb. Unser Programm wird noch erweitert." Aber nicht wie und nicht wann.

Zitat
Rheinländer
Bleibt zu hoffen wenn RPR auch auf DAB+ drauf gehen sollte, dass sie dort ein besseres Programm ausstrahlen!

Wieso? Die verdienen sich mit ihrem jetzigen Programm dumm und dämlich. Warum sollten die daran etwas ändern?

Zitat
Rheinländer
Ich habe gestern 2 std SWR3 via 94,8 gehört, und ich habe kein einziges mal werbung oder ähnliches für DAB+ gehört :mad: wie soll das klappen wenn man netma werbung macht?

Die werden wohl auch erst Werbung machen wenn etwas mehr als ein paar Inseln mit ihrem Programm versorgt werden. Denn momentan würde das eher zu verärgerten Hörern führen wenn man Werbung für DAB+ macht und man ist selbst nur hier und da mal darüber empfangbar.

von Spacelab - am 10.08.2011 06:53
bigFM digital wird wohl sowas wie Funkhaus Europa für Jugendliche....

Ein Bericht aus der Rheinpfalz:

Zitat

bigFM setzt auf Migranten als Zielgruppe

Der private Radiosender bigFM peilt nach elf Jahre nach seiner Gründung verstärkt junge Migranten als wichtige Zielgruppe für ein neues Radioprogramm an. Dabei gehe es etwa um die vielen russischstämmigen jungen Menschen in Teilen von Rheinland-Pfalz oder die große Gruppe mit türkischen Wurzeln, sagte Geschäftsführer Kristian Kropp in einem Gespräch mit der Rheinpfalz. Das sei zwar eigentlich keine homogene Gruppe. «Aber was sie eint, ist die rhythmische Musik.» Der Sender mit Sitz in Ludwigshafen wird auch in diesem Jahr in Rheinland-Pfalz einen Wettbewerb veranstalten, bei dem gute Integrationsprojekte ausgezeichnet werden.

Die Inhalte des neuen Senders wer­den maß­geb­lich von Jugendthemen bestimmt und mehrsprachig prä­sen­tiert: Vorrangig wer­den Themen wie Musik, Events und Lifestyle aber auch aktu­elle Ereignisse aus der Migrantenszene in Rheinland-Pfalz auf­ge­grif­fen. Dabei wird der Fokus auf regio­nale Aktionen, Bands, DJs und die Clubszene gelegt, wel­che auch ein Teil des neuen Senders wer­den. So soll es den ausländischen Jugendlichen und junge Erwachsene ermög­licht bzw. erleich­tert wer­den, über den Tellerrand hin­aus zu schauen und leich­ter eine direkte Interaktion mit dem ausländischen Kulturkreis zu begin­nen.

bigFM-Geschäftsführer Kristian Kropp: «Mit dem Start einer Jugendwelle für ausländische Migranten möch­ten wir einen wich­ti­gen Beitrag leis­ten zum kul­tu­rel­len Austausch zwi­schen Ausländern und den Bürgern des Landes Rheinland-Pfalz setzen. Als Radiosender, der einen ver­gleichs­weise hohen Anteil an Hörern mit Migrationshintergrund auf­weist, wis­sen wir um die Bedeutung des Themas. Mit einem Ausländeranteil von 18 Prozent sei in Rheinland-Pfalz der kul­tu­relle Austausch ein Topthema. Das Medium Radio kann bei inter­kul­tu­rel­ler Verständigung zwi­schen jun­gen Menschen und bei der Integration von Migranten einen wich­ti­gen Beitrag leis­ten, denn gerade das Radio ist bei Jugendlichen in der Mediennutzung von zen­tra­ler Bedeutung.»


von RadioCOP - am 11.08.2011 00:03
Hallo,


ich wohne hier in Odenbach am Glan und empfange nur das "normale" DAB.

Dies bekomme ich vom Sender Bornberg/Eßweiler, richtig?

Mir war aufgefallen, dass ich SWR3 mit der falschen Region bekomme.
Ich müsste eigentlich Rheinland-Pfalz und das Rheinland empfangen, stimmt's?
Ich empfange aber Pfalz und Baden.

Die freundliche Frau von dem Digitalradio antworte mir:
Sehr geehrter Herr ********,

vielen Dank noch einmal für Ihren Hinweis zur Regionalisierung bei SWR3:
Laut Aussage unserer Hörfunk-Technik wurde beim Umstellen der
Senderfrequenzen im Zuge des Digitalradiostarts
offensichtlich eine Zuführungsleitung vertauscht. Dadurch wird momentan das
Regionalfenster "Baden und die Pfalz" bei SWR3 im Raum Odenbach
ausgestrahlt.

Aufgrund der Urlaubssituation, und um nicht mit der heißen Nadel zu
stricken, ist eine sofortige Umstellung derzeit nicht möglich. Die Kollegen
haben aber zugesagt, zügig eine Lösung zu finden, damit Sie wieder das
richtige Regionalfenster hören.

Wir hoffen, Ihnen damit behilflich gewesen sein zu können.

Mit freundlichen Grüßen


Des Weiteren hatte ich auch nachgefragt, wann es denn soweit wäre und ich DAB+ empfangen würde, hier die Antwort:

Sehr geehrter Herr ******,
vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihr Interesse an Digitalradio.

Das Sendernetz für Digitalradio wird in den nächsten Monaten intensiv
weiter ausgebaut. Sobald wir den genauen Ausbaustand kennen, werden
wir ihn auf www.digitalradio.de veröffentlichen.

Mit freundlichen Grüßen



Ich hätte noch eine Frage an euch:

Wird der Bornberg/ Essweiler überhaupt auf DAB+ umgerüstet?


Danke

MfG

von fc_robben - am 13.08.2011 17:54
Die BILD-Zeitung meldet sich wieder zu Wort:

UNGLAUBLICH: SWR mit digitalem DAB-Smog

8 High Power-Standorte gefährden unsere Gesundheit

Geben unsere Kühe nun weniger Milch?

PM dazu:

Am 1. August 2011 startete bundesweit das neue digitale Radio DAB+ mit drei Programmen des DeutschlandRadios und neun Programmen privater Anbieter. Dieses Angebot ist für ca. 1,7 Mio. Einwohner in Rheinland-Pfalz empfangbar, hauptsächlich über die Sender Heidel­berg/Königstuhl, Mainz-Kastel aber auch vom Sender Großer Feld­berg, Bonn/Venusberg und Saarbrücken-Schoksberg, in den Randbe­reichen von Rheinland-Pfalz.

Zusätzlich soll Ende 2011/Anfang 2012 ein landesweites Programmangebot über DAB+ in Rheinland-Pfalz starten. Hierfür sind einige Verfahrensschritte notwendig, für die die Versammlung der LMK mit ihren Beschlüssen zur Anpassung der landesweiten DAB+-Versorgung, die eine deutliche Verbes­serung der Reichweite von DAB+ in Rheinland-Pfalz ermöglicht, und zur Verständigung über die Nutzung der Übertragungskapazitäten durch SWR und private Anbieter erste Weichen gestellt hat.

LMK und SWR teilen sich die Programmplätze im Verhältnis 3/4 (für den SWR) und 1/4 (für die LMK). Damit können die gesetzlich bestimmten Hörfunkprogramme des SWR und bis zu vier private Anbieter ver­breitet werden.

Die LMK hatte die Übertragungskapazitäten vorbehaltlich dieser Entscheidung bereits zur Zuordnung ausgeschrieben. Beworben haben sich darauf Radio RPR/bigFM mit dem Programm „bigFM Worldbeats“, die Neue Welle Verwal­tungsgesellschaft in Nürnberg mit dem Programm „Absolut Relax“ und die Media Broadcast mit einem Telemedienangebot „Digital Radio Datacast“. Ein Programmplatz steht somit noch zur Verfügung.

Die rheinland-pfälzischen Programme sollen nach der Lizenzentscheidung der LMK, voraussichtlich am 17.10.2011, und der Umstellung der Sender auf den neuen leistungsstarken Kanal über die Standorte Linz, Koblenz, Trier, Haardtkopf, Kaiserslautern, Mainz-Kastel, Donnersberg und Weinbiet abge­strahlt werden. Damit können ca. 2.3 Mio. Einwohner und die Autofahrer auf den Hauptverkehrs­wegen in Rheinland-Pfalz erreicht werden.

von Wiesbadener - am 29.08.2011 17:59
Zitat

Ich stelle mir das so vor, das alle Sender die vollen 10KW Leistung bekommen und man versucht so viel Leute wie möglich außerhalb des Zielgebiets mit zu erreichen.

...was aber aufgrund der SFN-Planung nicht geht, zumindest nicht ohne Einzüge. Und außerdem, wie erwähnt: Die Kosten...


Wenn ich einen 10 kW-Sender in bestimmte Richtungen dämpfe, bringt es mir keine Kostenersparnis, aber Hörerverluste.

Wenn die Leute entnervt abschalten, weil sie bei 1kW zu viele Störungen haben, die sie bei 10kW nicht hätten, ist das Kosten-/Nutzenverhältnis bei 1kW schlechter.

Wenn das ganze System wegen solcher dummen Fehler (zu wenig Standorte, zu schwache Leistung) scheitert, dann waren es erst "zu hohe Kosten".
Wenn es aber richtig gemacht wird und die Leute es entsprechend annehmen, dann waren die Kosten nie zu hoch.

So lange DAB+ geringere Kosten hat, als UKW, dürfen wir weiter darüber philosophieren, was irgendwann leistungsmäßig beschränkt und abgeschaltet werden muss.
Genau, UKW.

10 kW von einer Hand voll Standorte (DAB) - zu hohe Kosten, dass ich nicht lache.
Aber von vielen Standorten 100-600 kW, das geht klar (UKW), jo, alles klar.

Ich vermute hier eher:
Als es groß angekündigt wurde, dass in RLP der DAB+ Landesmux von einigen Standorten WIE KOBLENZ bald je 10 kW ausgestrahlt werden würde, kam doch der Aufschrei der Anti-DAB-Lobby und der Bildzeitung, man würde uns mal wieder unnötig verstrahlen und Geld verschwenden.

Vielleicht haben die sich einfach nur mal wieder durchgesetzt.

Wenn DAB+ doch noch irgendwann wieder scheitern sollte, wissen wir wenigstens genau, warum.
In diesem Forum wurde alles beleuchtet.

Dieses Dingen in RLP wäre schon mal wieder ein weiterer Grund.


von Matthias K. - am 11.10.2011 10:30
Zitat
Wiesbadener
Zitat
Chris4981
Ich stelle mir das so vor, das alle Sender die vollen 10KW Leistung bekommen und man versucht so viel Leute wie möglich außerhalb des Zielgebiets mit zu erreichen.


...was aber aufgrund der SFN-Planung nicht geht, zumindest nicht ohne Einzüge. Und außerdem, wie erwähnt: Die Kosten...

__


Eben... das ist nunmal der Konstruktionsfehler - oder halt Kompromiß - beim DAB-Neustart: Private und Öffentlich-Rechtliche müssen sich Ensembles teilen. Das führt zum natürlichen Konflikt zwischen Grundversorgungsauftrag/wunsch und kommerziellen Interessen.
Es ist nunmal so, daß, außer in Bayern, DAB nur dort flächendeckend machbar ist, wo ein Netz von öffentlich-rechtlichen Trägern aufgebaut wird. Beim derzeitigen Verbreitungsgrad von DAB+-Empfangsequipment ist sowas kommerziell nicht machbar. Schließlich gilt das Pareto-Prinzip (auch als 80/20-Regel bekannt) mehr oder weniger auch bei der Rundfunkversorgung...
So gesehen wäre es besser gewesen, getrennte kommerzielle und ÖR-Muxe zu konstruieren, aber wer hätte denn einen bundesweiten ÖR-Mux füllen sollen? Und wie will man alternativ die 4 D-Radios in einem gut gefüllten bundeslandweiten ÖR-Mux unterbringen? In Bayern z.B. schlicht nicht machbar, da bekommt der BR seinen Mux allein schon voll.
Ergo: Der status quo mit seinen Kompromissen ist nunmal die einzige Chance, DAB+ überhaupt zu realisieren.

Und was nun den gewünschten Overspill (was ein Wort... ) betrifft: Natürlich wünsche ich mir auch hier, 100 km von Baden-Württemberg entfernt, daß irgendwann mal der SWR hier vernünftig geht (und die Chancen darauf sind garnicht so schlecht, geht schließlich jetzt schon mit Blubbern auf Kanal 12). Andererseits ist bei nun 4 stabil empfangbaren DAB-Ensembles der "Leidensdruck", Overspill nutzen zu müssen, massiv gesunken. Und wenn ich doch mal SWR hören will, gibts den bestehenden Overspill nach wie vor auf UKW... Wenn ich heute ein DAB-Radio kaufe, ist es immer ein Kombigerät, ich kann also die Summe aus UKW- und DAB-Programmen empfangen. Ist wohl ein grundsätzlicher Marketing- oder Denkfehler.
Die Frage "Kann ich mit einem aktuellen DAB+-Radio alle ortsüblichen UKW-Programme empfangen" ist nun mal IMMER mit JA zu beantworten, auch wenn dazu manchmal auf FM umgeschaltet werden muß.





von DH0GHU - am 11.10.2011 17:14
Ich war am Wochenende auch nochmal testend unterwegs (meine Frau ist gefahren).
Primär war meine Aufgabe, einen Prototypen eines veränderten Sangean DPR34+ in Sachen Umschaltverhalten (Bundesmux, Muxe BW/RLP) zu testen (das ist mal Support).
Nur so am Rand, es ist besser, aber noch nicht die Lösung.

Jedenfalls hatte ich nun das Kenwood DAB41U mit Scheibenantenne und die zwei DPR34+ mit ihrer jeweils kleinen Teleskop-Antenne für den Versuchsaufbau.
Linz gibt mir nun im Norden von RLP die Möglichkeit, erst überhaupt DAB RLP zu hören.
Wieder einmal hat es auch gezeigt, dass die Scheibenantenne keinesfalls schlechter ist, als ein portables DAB-Radio im Fahrzeuginnenraum, wobei wir ja nur ein Stoffdach (Cabrio) haben, keinen faradayschen Käfig, wie sonst üblich.

Erstmals eingelesen habe ich 11A auf der A3 bei Siegburg.
Er kam und ging, wurde besser und schlechter.
Besser aber verblubbert bei der Abfahrt Bad Honnef, danach war er stabil und aussetzerfrei.

Ich musste mich dann 5A/5C-Tests widmen.
Interessant war, dass meist 5A auch da geht, wo 5C noch geht und dass 5C oft dort wieder geht, wo auch 5A schon gut ist. Wenn in diesem Zwischenraum aber mal einer der beiden weg ist, fehlt oft auch der Empfang des anderen. Das Problem wird hoffentlich der 10 kW-Sender Koblenz im Frühjahr 2012 lösen.

Bei Welschehahn wollte ich nochmal hören, was der Mux RLP so macht - nix, da war kein SWR mehr empfangbar. Alle drei Geräte konnten dort auch nichts vom SWR finden.
Also bis Linz irgendwann statt mit nur einem kW dann mit 8 kW läuft, ist es doch ein sehr lokaler Sender für den Norden RLPs (& West-Mittelhessen).

Im Süden von RLP/Hessen bzw. im Norden von BW kann man jedoch nicht meckern.
Von Wiesbaden bis Karlsruhe (A67, A5) kann man sich aussuchen, ob man SWR auf 11A oder 11B hören möchte.

Das Gemeinnis besserer Antennen konnte ich auch einigermaßen lüften.
Es geht wie so oft um Antennenhöhe.
Ich habe das DPR34+ öfter mit ausgetreckten Arm weit aus dem Fenster gehalten.
Es wurde NICHT besser als mit der Kenwood-Klebefolienantenne.
Aber wenn ich die Antenne eines DPR34+ über Dachniveau gehalten habe, war es viel besser.
Damit hätte ich wohl schon früher, weiter und beständiger Empfang gehabt.
Man hat es deutlich gemerkt.

Die bessere Lösung ist für mich jedoch klar ein Mehr an Sendeleistung, wie in Mainz oder Heidelberg.
Denn was für mich hier das Auto war, ist für jemand anderen die Gartenhütte.
Im Prinzip outdoor und doch leicht indoor.

Problem 2: Beim Cabrio fällt das Dach als Antennenmontageort flach.
An den angedachten Antennenbefestigungsorten wird es schwer, über Dachniveau zu kommen. Dazu müsste es dann wohl eine Lambda-Halbe Antenne sein. ;)

Da hoffe ich lieber, dass die (ursprünglichen) Pläne die Sendeleistung auf 2-10 kW zu erhöhen (zügig) umgesetzt werden.
Mit genügend Sendeleistung ist das nämlich total egal (siehe Bundesmux).

von Matthias K. - am 29.11.2011 17:23
Ich habe es erwartet, hier nun der Kommentar der "Eifel-Zeitung" zur DAB-Abschaltung:

Zitat
Eifelzeitung
Tolle Aussagen des SWR! Aber die Eifel-Mosel-Region wird leider bei der zukünftigen digitalen DAB+ Verbreitung nicht berücksichtigt.
Eifel-Mosel-Region bleibt erst einmal bei DAB und DAB+ unversorgt. Hörer zweiter Klasse?

Leider gibt es für die Eifel-Mosel-Region noch keinen Sender dafür. Nach Abschaltung der bisherigen Normal-DAB-Programme in der Eifel-Mosel-Region durch den Südwestrundfunk hat man das Thema angeblich trotzdem nicht komplett ad acta gelegt. Die Umstellung von DAB ‚alt‘ auf DAB+ ist für den 14. Dezember 2011 vorgesehen. Der Frequenzwechsel hat bereits stattgefunden, und zwar auf dem sogenannten Kanal 11 im November an den SWR-Standorten Linz, Haardtkopf, Donnersberg, Weinbiet, Kaiserslautern, Koblenz-Kühlkopf und Trier-Petrisberg. Leider haben sich die Verantwortlichen des SWR für eine Abschaltung von DAB Digitalradio auf den Sendern Daun/Kirchweiler-Scharteberg, Hohe Wurzel/Wiesbaden, Bornberg/Eßweiler und Kettrichhof/Pirmasens entschieden. Gleichzeitig haben sie entschieden, dass das neue System DAB+ in der Eifel-Mosel-Region nicht aufgebaut wird. Dies bedeutet, dass der SWR seine Gebührenzahler in zwei Klassen einteilt, nämlich zum einen diejenigen, die in Ballungsgebieten wohnen, und die anderen, die auf dem Lande leben. Dabei müssen beide Gruppen von Hörern die gleichen GEZ-Rundfunkgebühren bezahlen.

Grobe Ungleichbehandlung. Die hiesigen Politiker sollten beim
Thema intervenieren.

Den SWR interessiert die Region Eifel-Mosel also nicht. Wir dürfen hier keine digitalen DAB+ Programme des SWR empfangen. Wir können uns allenfalls die nicht über UKW ausgestrahlten SWR-Programme SWR Info und Das Ding übers Internet oder über Satellit reinholen. Diese ungleiche Behandlung der Hörer in Rheinland-Pfalz ist nicht akzeptabel. Das sollte endlich einmal unsere Landtagsabgeordneten auf den Plan rufen. Aber wahrscheinlich wissen die noch nichts von den unmöglichen Hörer-Klassen-Unterscheidungen durch die Intendanz des SWR.

Die Lücken müssen geschlossen werden - sowohl beim Thema DAB+ als auch bei der Autobahn A1!

Dass man die Mittelwelle abschaltet, liegt auf der Hand. Diese wird kaum noch gehört, bietet eine schlechte Qualität und der Betrieb kostet viel Geld. Dass man aber ein neues, digitales, terrestrisches Rundfunksystem wie DAB+ nicht sofort flächendeckend einführt, ist nicht hinnehmbar. Zum einen, wie schon gesagt, kann der SWR nicht einfach seine Hörer auf dem Lande dafür bestrafen, dass sie eben auf dem Lande wohnen und nicht in Mainz, Koblenz oder Trier. Der SWR muss seine nicht qualifizierte Entscheidung sofort revidieren und Eifel und Mosel gleichbehandeln mit den Hörern in Mainz und anderen großstädtischen Gebieten. Aber der SWR mit Sitzen in Mainz und Baden-Baden ist weit weg von der Eifel- und Moselregion. Man will uns hier offensichtlich genauso schlecht behandeln wie die jetzige rot-grüne Regierung und die zuvor rote Alleinregierung und uns nichts zukommen lassen - siehe Nichtweiterbau der A1. Aber zurück zum SWR: Die Mittelwellensender kosten mindestens zehn- bis fünfzigmal so viel wie ein DAB+-“Lückenschluss“ in der Eifel, Mosel und in anderen ländlichen Gebieten. Die Mittelwellenabschaltung des SWR ist richtig. Er spart viel, viel Geld. Nicht richtig ist das Kaputtmachen von DAB Digitalradio in der Eifel-Mosel-Region und das Nichtaufschalten der neuen Digitalradiotechnik DAB+ hier in unserem EAZ-Eifel-Verbreitungsgebiet.

„Wiedervereinigte“ Eifel

Wahrscheinlich wären wir besser versorgt vom WDR aus Köln. Und da stellt sich erneut die Frage, wann denn endlich die Eifel „wiedervereinigt“ wird. Es ist ein groteskes Unding, dass ein Teil der Eifel zum Land Rheinland-Pfalz gehört und ein anderer zu Nordrhein-Westfalen. Das ist nicht gut für die gesamte Bevölkerung in der Eifelregion. Aber die RLP-Eifel ist stärker abgehangen worden, als dies bei der NRW-Eifel der Fall war. Dort haben sich bislang alle Landesregierungen jeglicher Couleur auch um ihren südwestlichen Landesteil, also die nördliche Eifel, gekümmert. Mag sein, dass die jetzige rot-grüne Düsseldorfer Landesregierung das nicht mehr so tut.


von Wiesbadener - am 08.12.2011 11:36
Zitat
swr_ipu_q
Bericht aus dem Maschinenraum

Ich sitze hier im DAB-Play-Out-Center, vor mir vier 2,50 m hohe Schränke voller Geräte. Vorne Audioencoder, Multiplexer, Switche, Taktgeber, Decoder. Hinten Verteiler, Steckfelder, Kabelgewirr. Ein halbes Jahr haben wir die Anlage geplant, zusammengebaut und konfiguriert. Ungezählte Stunden haben wir hier verbracht - Fehler gesucht, Havarieszenarien durchgespielt, Parameter eingestellt, Leute geschult.

Richtfunkstrecken wurden gebaut und Satellitenzuführungen eingerichtet, um die Signale zu den Sendern zu bringen.

Draußen im Sendernetz wurden Sender und Antennen aufgebaut, und in den letzten Tagen auch getestet, wie Sie ja bemerkt haben.

Und damit es überhaupt Frequenzen gibt, auf denen wir senden können, haben unsere Spezialisten jahrelang geplant und so manchen Kampf in internationalen Verhandlungen mit Erfolg ausgefochten.

Unzählige Gespräche haben stattgefunden, um medienpolitische und juristische Fragen zu klären und große Anstrengungen wurden unternommen, um das Geld zusammenzubekommen.

Viele von uns sind seit der Anfangszeit von DAB dabei und haben die Höhen und Tiefen in den letzten 16 Jahren mitgemacht. Wir freuen uns darauf, dass es jetzt weitergeht, und werden in den nächsten Monaten unsere ganze Erfahrung in die Stabilisierung des Systems stecken.

Für morgen sind alle Vorbereitungen getroffen. An fünf Orten wird geschaltet. Wir haben versucht, an alles zu denken. Trotzdem werden wir auch ein wenig Glück brauchen, und darauf hoffen wir.

Sie werden hier morgen live informiert. Kurz nach 09.00 Uhr geht es los.


Dann wünsche ich Ihnen viel Glück (und danke nochmal für die sehr ausfürlichen Details). Hoffentlich läuft heute alles problemlos. Wenn trotzdem nicht, sollte es hier aber nicht gleich Kritik hageln, jede Einführung einer neuen Technik bringt zunächst einmal ein paar Kinderkrankheiten mit sich.

Was ich mir für die Zukunft noch an Mehrwert wünsche, habe ich ja schon dokumentiert. Die bisherigen Webchannels (SWR 2 Archivradio, Dasding Lautstark und Plattenleger, SWR 3 Lyrics) als Subchannels (je 64 kbit reichen aus) und vielleicht noch einen Verkehrskanal wie BR und NDR, um die Nullbytes im eigenen Ensemble mit Leben zu füllen. Das wäre dann noch ein echter Bonus, und noch mehr Anreiz sich ein Gerät zuzulegen.

von Wiesbadener - am 14.12.2011 05:47
Hallo,

Jetzt muss ich mal ein großes Lob an den SWR aussprechen:

Danke für die Informationen und den leicht verbesserten Empfang.

Ich habe extra auf dem Heimweg mal die Strecke durch die Stadt (Friedrich-Ebert-Ring) und den Glockenbergtunnel gewählt.
Mit dem DAB 4 als "Beifahrer" hatte ich dabei von Koblenz Nord bis Neuhäusel Ortseingang nur an 2 Stellen Probleme: An der Eisenbahn-Unterführung am Bahr-Baumarkt und natürlich im Glockenbergtunnel. Wobei der Empfang im Tunnel im Vergleich zu früher deutlich besser geworden zu sein scheint.

In Neuhäusel/Eitelborn ist der Empfang weiterhin sehr durchwachsen, aber da hab ich auch nichts besseres erwartet.

Bei uns an der Arbeit ist der Empfang im 1. Stock teilweise möglich (60 cm Mauern).
Im Erdgeschoss (80 cm Mauern) kann man es vergessen.

Ich habe extra auch Standorte angefahren, bei denen ich nach der Umschaltung auf 11A die SFN-Syncprobleme mit Linz besonders extrem festgestellt hatte:
KO-Karthause Nord am Hang mit Abschattung zum Kühkopf und
KO-Arenberg mit Weitblick nach Norden: Einwandfrei!

Auch zu Hause am Fenster hat sich der Empfang leicht verbessert:
Dual DAB 4 schwankend zwischen so 7-10 Balken. "Pegel" stärker als vorher, aber mehr Fading.
Nur eins hat sich nicht verbessert: Wenn ich meinen Rechner einschalte, kann ich den Empfang vergessen, obwohl mein Rechner eigentlich eher ein störungsarmer ist, zumindest auf Kurzwelle.

Natürlich hab ich auch ein paar Wünsche an den SWR:

* SEHR WICHTIG: Bitte mehr Leistung und Rundstrahlung am Kühkopf (am besten natürlich an allen anderen Standorten auch :-)

* SEHR WICHTIG: So lange die Leistung noch niedrig und der MUX nicht voll ist, den höchsten Protection-Level wählen. Was das bei niedrigen Leistungen rausreißen kann, sieht man in Hessen beim FFH/Harmony-Mux. Das lässt alle stauenen.

* WICHTIG: Einen Audio-Traffic-Channel wie z. B. beim WDR

* nicht so wichtig, aber schnell erledigt und nicht teuer:
Den Mux-Namen finde ich blöd. Wer auf der Durchreise ist oder den Mux per DX-Emfpang reinkriegt, muss erstmal rätseln, was DRS RP bedeuten soll. DRS ist doch der Name des Schweizer Radios?? Nennt ihn doch einfach Rheinland-Pfalz 11A. Das es Digital-Radio ist weiß doch jeder. :-)


von Onkel Fresnel - am 14.12.2011 19:37
Zitat
Reinhold Heeg
Und jetzt noch eine kleine Lobhudelei. Endlich wird bei SWR3 nicht mehr mit 2 Leerschlägen bei der Programmkennung angezeigt.

Gefällt mir :spos:
Zitat

Aber an der Reihenfolge könnte noch etwas gearbeitet werden. Bei Geräten mit Sendereihenfolge Mux folgt auf SWR1 SWR3. Stellt man alphanumerische Reihenfolge ein, werden alle Programme mit Zahlen hintereinander angezeigt, Das Ding unter D und Cont.Ra unter C. Wer nicht weiß, dass das beides Programme des SWR sind, könnte vergeblich suchen oder denken, dass das Programme von sonstwo wören.

Das ist aber überall so! 1Live Diggi und 1 Live stehen auch woanders als Event, FHE oder WDR2/Vera. Auch bei den ÖR aus NL ist das so. 3FM steht woanders als Radio1,2,... oder Top 2000.

Unübersichtlich wird es wenn es 2 Programme mit dem selben Namen aber unterschiedlichen PIDs gibt. z.B. Radio1/2 gibt es sowohl bei 12A (Belgien) als auch auf 12C (Niederlande). Hier wird zumindest beim DUAL und Pure one mini nach Kanal geordnet. Also Belgien vor Niederlande.

Zitat

Mein Vorschlag wäre, die Programme wie der hr es macht, einzuordnen. Als ich neulich, als der hr-Mux on Air ging, einem Bekannten Bescheid gab, dass der hr jetzt auch über DAB+ sendet, antwortete er nach seinem Suchlauf, dass er alle hr-Programme UND You FM empfangen würde. You FM hatte er gar nicht als Programm des hr erkannt, wahrscheinlich dachte er, es sei ein Privater (naja, kein Wunder, bei DEM Programmnamen).

Wie macht es denn der hr? Kannst du ein Beispiel nennen? Bei denen ist das halt einfacher da die Programme fast alle im Namen ein hr tragen :D Aber wie schon geschrieben, das "Chaos" hast du überall bei den Radios die nicht nach Multiplex einordnen sondern nach Namen.

von Funkschatten - am 16.12.2011 11:56
Wenn ich mit dem Auto aus NRW (A3) über Wiesbaden (A67) nach Karlsruhe (A5) fahre, kann ich ab ca. 30 km vor der Region Mainz bis zum Ziel ziemlich perfekt SWR RLP oder SWR BW per Kenwood-DAB-Autoradio hören und das mit der mitgelieferten, eher schlechteren Scheibenantenne.

Meiner Erfahrung nach ist der Empfang von SWR RLP im Süden RLPs also ziemlich gut, da kann ich mich nicht beschweren.

Leider kann man das vom Nord-Osten RLPs weniger behaupten.
Klar, in Köln (A3) bin ich noch vor der Landesgrenze und später verlässt man auf der A3 schnell wieder RLP und fährt durch Hessen, aber immer nahe der Grenze entlang.
Von UKW her ist man es gewohnt, zwischen Köln und Montabaur ziemlich perfekt z.B. SWR3 zu hören.
Via DAB+ habe ich mal hier und da Empfang, insbesondere im näheren Umkreis von Linz, aber dieser Eindruck, sich zwischen kleinen Empfangsinseln zu bewegen und entsprechend die UKW-Umschaltungen zu erleben veranlassen mich dazu, gleich ganz zu UKW zu wechseln oder eine andere Quelle zu wählen.

Für die nördliche Hälfte der A3 gilt für den SWR eigentlich das Gleiche, wie für den Bundesmux.
Beim Bundesmux sendet man aus Bonn mit 10 kW, in Mainz/Frankfurt/Feldberg mit 10 kW und gedenkt, die Lücke mit 10 kW Koblenz zu schließen.
Für den SWR hieße das, im Bereich Bonn/Linz/Ahrweiler sowie etwas südlicher im Bereich um Koblenz/Montabaur auch mit je 10 kW zu senden, um die Lücken ebenso zu schließen.

Für Linz wurde nur und doch immerhin 8 kW koordiniert, mit Einzügen in Richtung Belgien.
Leider sendet man noch viel schwächer über die alte Antenne.
Darf man fragen, für wann die anscheinend sehr wichtige Umrüstung auf eine neue Antenne und 8 kW geplant ist?
Koblenz ist nur noch quasi so schwach geplant, wie derzeit ausgestrahlt. Ohne Stütze dürfte es aber nicht bis in das Sendegebiet von Mainz hinreichen, wie beim Bundesmux, selbst wenn Linz endlich mit 8 kW strahlt.

Der hauptsächliche Anreiz für mich das SWR-Ensemble trotz Bundesmux zu wählen, ist der doch deutlich hörbar bessere Klang von den SWR-Programmen mit 120 kbps, der auch das HR-Ensemble mit gerade mal 8 kbps je Programm weniger gewaltig übertrumpft.

von Matthias K. - am 11.01.2012 16:49
Hallo,
ich wollte mich aus Odenbach am Glan melden und habe einiges zu berichten!

Ich besitze seit heute ein DUAL DAB4.

Ich habe einen Bandscan gemacht und habe folgendes empfangen können (nur teilw. im 1.Stock):
SWR1 RP (DAB)
SWR2 RP (DAB+)
SWR3 (DAB+)
SWR4 RP (DAB+)
DASDING (DAB+)
SWRinfo (128 kbps)
jeweils 4-5 Balken...
Frequenz: 11A 216,928 Mhz (evtl. Donnersberg oder Kaiserslautern?!)

Weiterhin empfing ich (obwohl ich auf der Karte als nicht empfangbar steht) (nur teilw. im 1. Stock)
Deutschlandfunk (DAB)
Deutschlandradio Kultur (DAB)
DRadio Wissen (DAB+)
Dokumente und Debatten (DAB+)

LoungeFM (DAB+)
ERF Plus (DAB+)
Absolut Radio (DAB+)
ENERGY (DAB+)
90elf - Dein Fußball-Radio (DAB+)
90elf 1 (DAB+) / 90elf 2 (DAB+) / 90elf 3 (DAB+)
90elf 4 (DAB+) / 90elf 5 (DAB+)
sunshine live (DAB+)
RADIO BOB! (DAB+)
Klassik Radio (DAB+)
Kiss FM (DAB+)
Radio Horeb (DAB+)
Frequenz: 5A 174,928 Mhz

(evtl. Heidelberg oder Mainz)
auch 4-5 Balken...

Auch diesen Landesmuxx bekam ich rein: (2. Stock)
hr1 (112 kbps DAB+)
hr2 Kultur (144 kbps DAB+)
hr3 (112 kbps DAB+)
hr4 (112 kbps DAB+)
hr INFO (112 kbps DAB+)
you fm (112 kbps DAB+)

jedoch leider nur 1-2, max. 3 Balken :(
(7B 190,640 Mhz)

Auch das bekam ich:

Hit Radio FFH (72 kbps DAB+)
harmony fm (72 kbps DAB+)

(12C 227.360Mhz)
(nur 1 Balken)

(alle indoor Empfänge)
Was sagt Ihr dazu?

MfG

von fc_robben - am 17.01.2012 18:39
Zitat
DigiBC
Na, diese Nachricht macht immerhin Hoffnung. :rp:
Und ob es der Politik in NRW passt oder nicht: Der SWR ist im südlichen NRW für viele Leute der Stammsender - was dem SWR durchaus bewusst ist...
Jedenfalls ist es für die weitere Akzeptanz von DAB entscheidend, dass die Hörer nicht auf ihre Lieblingsprogramme von UKW verzichten müssen. Dabei ist es sehr unwahrscheinlich, dass die geplanten 8 kW mit Einzügen im Strahlungsdiagramm eine auch nur annähernd mit UKW vergleichbare Reichweite bringen werden. So wäre es mehr als ein Wunder, wenn die große Fan-Gemeinde von SWR3 in Köln in lückenlosen DAB-Genuss kommen würde - was auf UKW bekanntlich noch niemals ein Problem gewesen ist.


Ich vermute mal selbst wenn 4kw hier raus gehen und voll in den Westerwald und Richtung ahrweiler, sollte sich der Empfang deutlich verbessern, derzeit gehen ja nur 1kw raus wenn überhaupt.

Am Dachfenster habe ich volle Balkenanzahl im pure mini, Das sieht unten aufm balkon anders aus wo Häuser den weg etwas versperren. Und IM Haus wirds dann noch schwieriger.

Meine Hoffnung schwindet allerdings leider etwas, da mir deutlich aufgefallen ist, dass der venusberger sender meist genau bis zur Landesgrenze reicht bzw etwas drüber, mit normalen Geräten, DX sicher einiges weiter, ich gehe daher immer vom Normalen Hörer aus!

Als beispiel, ist beim Feldberg auch nicht viel anders! Da ist hinterm Elser Berg mit Stabilerem Empfang schnell ende! Habe aufm Rückweg letztens einige Parkplätze angefahren dort schnell getestet, daher kann ich ungefähr abschätzen wie weit das signal brauchbar rein kommt.

Das Letzte signal habe ich auf Höhe abfahrt Dierdorf von wo man nach bendorf runter kommt empfangen

Dies nur mal als beispiel, meist sind etwa 20-30km mehr drin über landesgrenze aber mehr keinesfalls, der rest ist wirklich nur DX.

Auch wenn einige sagen das dem nicht so ist, war es mir direkt aufgefallen das DAB+ noch nicht mal halb so weit reicht wie UKW!!

Und warum nur so wenige KW? Warum gibt es keine 25 oder 50kw? oder vom Langenberg einen 100kw?

von Rheinländer - am 10.04.2012 08:35
Nein, der Bundesmux-Ausbau ist schon nicht schlecht und schreitet schnell voran, schneller als der SWR-Umbau.
Natürlich hätte ich für den Bundesmux Koblenz lieber in Phase 1 dabei gehabt und natürlich wird auch noch ein Standort bei Linz (Vettelschoß) fehlen, um die großen Täler auf der A3 direkt nach NRW durch RLP hindurch auszuleuchten, im Großen und Ganzen bin ich aber mit dem Bundesmux schon fast zufrieden.
Vielleicht wäre ich mit guter KFZ-Dachantenne bereits ganz zufrieden, wenn sie installierbar wäre ?!?

Was mich wirklich ärgert ist das langsame Vorgehen beim SWR.
Erinnert ihr euch an die erste Pressemeldung zum DAB+ Neustart bezüglich dem SWR-Land?
"...startet mit je 10 kW von Koblenz, Linz...". Anschließend gab es die Entäuschungen:
Koblenz auf unbestimmte Zeit nur als Funzel statt als Brummer. Linz a.R. noch nicht von Anfang an mit starker Sendeanlage und nach dem Umbau nur mit 8 kW, statt mit 10 kW und diese nichtmals rund, sondern in Richtung Nord-Belgien und Süd-Holland stark ausgeblendet.

Dann heißt es Ende 2011, im März 2012 wird Linz die neue Antenne und die starke Endstufe bekommen.
Kurz darauf heißt es, wird Linz eine solche Anlage erst im Mai 2012 und wahrscheinlich immer noch nicht mit den endgültigen Parametern bekommen.
Kurz vor Mai erfahre ich vom SWR, wird es noch bis zum Spätsommer / Herbst dauern.

So nebenbei erfährt man, dass der WDR wieder unglücklich über eine starke Strahlungsleistung vom SWR ins WDR-Land ist und versucht etwas dagegen zu halten.
Jo, der WDR - meinte er mit dem Event-Sport-Radio Digitalradio nach vorne zu bringen und dabei kann das, wenn es denn machbar gewesen wäre, lange nicht DAB+ so pushen, wie die SWR-Verbreitung in Süd-NRW, am besten nach Vorbild "UKW".
Wenn es dem WDR ernst wäre, mit DAB+, würden sie den SWR sogar dabei unterstützen, ausreichend gut ins NRW-Rheinland und ins Bergische zu strahlen.
Das kann ja nicht mehr Konkurrenz bedeuten, wie aktuell über JEDEN anderen Weg.
DAB+ zum Erfolg zu führen heißt, auf die Wünsche der potentiellen Hörer zu achten.

Passend dazu fällt mir ein:
Wenn der WDR es dem SWR verbieten möchte, mit 10 kW nach NRW zu strahlen, wird dann der WDR auch seinen Sender Bonn-Venusberg in Richtung Süden von 10 auf 1 kW drosseln?
Das wäre nämlich dann der Umkehrschluss.
Und dabei genieße ich es auf UKW, dass der Empfang nicht so aprubt endet.
Höre ich auf der Fahrt in den Süden gerade etwas auf einem WDR-Programm, möchte ich es gerne noch zu Ende hören, auch wenn ich NRW bereits verlassen habe.
Auf UKW ist das meist möglich!
Bitte auch via DAB+!

von Matthias K. - am 11.06.2012 15:25
@Rheinländer:
Ich kann auch keine Leistungserhöhung feststellen. Der Empfang unterliegt trotz des nahen Senders sowieso von Tag zu Tag leichten Schwankungen, wohl je nach Störer in der Nachbarschaft. Momentan ist der Empfang eher schlechter als sonst.

Am Wochenende war ich in der Nähe von Mainz zu Besuch und habe das erste Mal mein neues Pure Highway mit Dachantenne getestet. Nach dem, was ich hier so bisher im Forum gelesen habe, hatte ich mir empfangstechnisch nicht allzu viel erwartet.
Auf dem Hinweg habe ich von Bad Honnef/Linz bis zum Dernbacher Dreieck den Bundesmuxx aussetzerfrei gehört. Auf der A 48 Richtung Koblenz wurde es dann zunehmend schlechter, bis ich einen neuen Scan gemacht habe. An den Westerwald-Hängen oberhalb von Koblenz und auch noch bis zur Rheinbrücke ging dann der Bumdesmuxx auf 12A.
Auf der A61 habe ich dann auf SWR 3 umgeschaltet. Der Übergang von Koblenz (und Haardtkopf?) auf MZ-Kastel verlief mit nur wenigen Aussetzern um Rheinböllen herum fast störungsfrei. Auf dem Rückweg von Rüdesheim durch das Rheintal Richtung Koblenz gab es zwar zwischendurch auf einigen Kilometern keinen Empfang des RLP-Muxx, es ging aber auch viel besser als gedacht. Auf der A3 dann gab es um das Dernbacher Dreick herum SWR3-Empfang mit Aussetzern, die aber weiter Richtung Norden immer weniger wurden. Etwa ab der Abfahrt Neuwied ging es störungsfrei.
Insgesamt ist die Situation zwar noch lange nicht optimal, aber die Argumentation, dass man bei den Funzelleistungen Koblenz und Linz auch ebensogut weglassen könnte, kann ich absolut nicht nachvollziehen. Es ist vielmehr die Kombination von Funzelleistungen mit eher empfangsschwachem Equipment mit Scheibenantenne, die die Reichweiten so extrem schlecht erscheinen lassen.

von Funkohr - am 18.06.2012 18:27
Zitat
Funkohr
@Rheinländer:
Ich kann auch keine Leistungserhöhung feststellen. Der Empfang unterliegt trotz des nahen Senders sowieso von Tag zu Tag leichten Schwankungen, wohl je nach Störer in der Nachbarschaft. Momentan ist der Empfang eher schlechter als sonst.

Am Wochenende war ich in der Nähe von Mainz zu Besuch und habe das erste Mal mein neues Pure Highway mit Dachantenne getestet. Nach dem, was ich hier so bisher im Forum gelesen habe, hatte ich mir empfangstechnisch nicht allzu viel erwartet.
Auf dem Hinweg habe ich von Bad Honnef/Linz bis zum Dernbacher Dreieck den Bundesmuxx aussetzerfrei gehört. Auf der A 48 Richtung Koblenz wurde es dann zunehmend schlechter, bis ich einen neuen Scan gemacht habe. An den Westerwald-Hängen oberhalb von Koblenz und auch noch bis zur Rheinbrücke ging dann der Bumdesmuxx auf 12A.
Auf der A61 habe ich dann auf SWR 3 umgeschaltet. Der Übergang von Koblenz (und Haardtkopf?) auf MZ-Kastel verlief mit nur wenigen Aussetzern um Rheinböllen herum fast störungsfrei. Auf dem Rückweg von Rüdesheim durch das Rheintal Richtung Koblenz gab es zwar zwischendurch auf einigen Kilometern keinen Empfang des RLP-Muxx, es ging aber auch viel besser als gedacht. Auf der A3 dann gab es um das Dernbacher Dreick herum SWR3-Empfang mit Aussetzern, die aber weiter Richtung Norden immer weniger wurden. Etwa ab der Abfahrt Neuwied ging es störungsfrei.
Insgesamt ist die Situation zwar noch lange nicht optimal, aber die Argumentation, dass man bei den Funzelleistungen Koblenz und Linz auch ebensogut weglassen könnte, kann ich absolut nicht nachvollziehen. Es ist vielmehr die Kombination von Funzelleistungen mit eher empfangsschwachem Equipment mit Scheibenantenne, die die Reichweiten so extrem schlecht erscheinen lassen.


Mit Dachantenne, ist das immer besser als im geschlossenen Auto, ich habe aber auch festgestellt, das der Empfang meist besser ist als gedacht. Ich bin von DAB+ restlos begeistert!

Vor allem längst nicht so Störungsanfällig wie das sch...UKW gedöns mit dem Ätzenden gezischel!

Für Dasding alleine lohnt es sich schon den Highway zu kaufen, zumindest für mich. Mit dem pure mini klappt der empfang weitestgehend aussetzerfrei, dann sollte es mit ner Dachantenne, die ja noch Gewinn bringt sollte das störungsfrei gehen,

von Rheinländer - am 21.06.2012 06:47
Zitat
Wiesbadener
Schon die momentane Abdeckung des 12C zeigt eindrucksvoll, was der Feldberg schon mit nur 1 kW in Rheinland-Pfalz reißt:


OT: Übrigens ist jetzt unter digitalradio.de für den 12C auch ne Karte verfügbar, aber schaut euch doch mal beide Karten (7B und 12C) an, interessanterweise hat der 12C ne größere Ausdehnung als der 7B trotz weniger Leistung und einem fehlenden Sender.

Ich fände die Idee mit RLP auf dem Feldberg auch sehr gut, wie ich ja schonmal gepostet habe geht ja bei mir hier in Linz der 7B noch am Fenster mit dem AE 9011. Der hätte bestimmt eine Mörderreichweite. Ist der Sender Kastel tatsächlich ein Standort des SWR? Kastel ist doch Hessen und gehört zu Wiesbaden, oder?

@Rheinländer: Hast du immer noch Vollausschlag? Bin übrigens tatsächlich etwas abgeschottet zum Sender hin, das merkt man v.a. bei UKW. Der Sender bläst über mich hinweg, auf der anderen Seite wird in Remagen an den Berghängen reflektiert und du hast hier überall nur verzerrten Empfang. UKW-Empfang deshalb hier Koblenz besser als Linz.
Den Sender sieht man tatsächlich erst von der anderen Rheinseite, etwa so ab Ortsausgang Kripp in Richtung Sinzig.
Wenn ich allerdings von 8-10 Balken sprach meine ich Deep-Indoor-Empfang. Draussen am Balkon habe ich natürlich Vollausschlag, allerdings läßt sich so natürlich mehr Leistung nicht feststellen, deswegen habe ich es indoor überprüft. Ich denke hier machen sich die Reflexionen positiv bemerkbar.
Ich bin übrigens neulich mit dem Bus von Neustadt/Wied durch das Wiedtal nach Neuwied (ca. 35 km) gefahren und war positiv überrascht. Der Sender Linz war von Neustadt bis kurz vor Altwied ohne einen einzigen Aussetzer zu empfangen. Damit habe ich nicht gerechnet. Erst vor Neuwied war natürlich nix mehr möglich, bis dahin reicht Linz nicht und von der Funzelleistung Koblenz brauchen wir ja gar nicht zu reden. Aber das läßt ja hoffen, wenn Linz denn mal 8kW haben sollte.

von DAB-Man - am 22.06.2012 13:08
Zitat
DAB-Man
Zitat
Wiesbadener
Schon die momentane Abdeckung des 12C zeigt eindrucksvoll, was der Feldberg schon mit nur 1 kW in Rheinland-Pfalz reißt:


@Rheinländer: Hast du immer noch Vollausschlag? Bin übrigens tatsächlich etwas abgeschottet zum Sender hin, das merkt man v.a. bei UKW. Der Sender bläst über mich hinweg, auf der anderen Seite wird in Remagen an den Berghängen reflektiert und du hast hier überall nur verzerrten Empfang. UKW-Empfang deshalb hier Koblenz besser als Linz.
Den Sender sieht man tatsächlich erst von der anderen Rheinseite, etwa so ab Ortsausgang Kripp in Richtung Sinzig.
Wenn ich allerdings von 8-10 Balken sprach meine ich Deep-Indoor-Empfang. Draussen am Balkon habe ich natürlich Vollausschlag, allerdings läßt sich so natürlich mehr Leistung nicht feststellen, deswegen habe ich es indoor überprüft. Ich denke hier machen sich die Reflexionen positiv bemerkbar.
Ich bin übrigens neulich mit dem Bus von Neustadt/Wied durch das Wiedtal nach Neuwied (ca. 35 km) gefahren und war positiv überrascht. Der Sender Linz war von Neustadt bis kurz vor Altwied ohne einen einzigen Aussetzer zu empfangen. Damit habe ich nicht gerechnet. Erst vor Neuwied war natürlich nix mehr möglich, bis dahin reicht Linz nicht und von der Funzelleistung Koblenz brauchen wir ja gar nicht zu reden. Aber das läßt ja hoffen, wenn Linz denn mal 8kW haben sollte.


Ja, am Fenster Vollempfang, und weiter im Zimmer bleiben im mittel 2 Balken! Sonst habe ich nur 1 mit vielen Abbrüchen gehabt, mußte also vom Bett aus die Antenne ausrichten, damit etwas hörbar wird, jetzt brauche ich das nicht mehr.

Ich bin auch etwas herum gefahren in der Stadt, dort waren es meist auch nur 2-3 Balken gewesen, jetzt habe ich Stellenweise sogar Vollausschlag.

Es muss also mehr nach hier raus gehen, anders kann ich es mir nicht erklären

von Rheinländer - am 23.06.2012 10:56
Zitat
Wiesbadener
Vielleicht strahlen die neuen Antennen wirklich nur in Hauptrichtung Südost (A3).


Diese Befürchtung habe ich seit gestern Nachmittag auch.
Aufgrund deiner Beobachtungen im Raum Limburg bin ich gestern nochmals zum Testen mit dem DA9011 durch die Gegend gefahren. Zwischen Linz und Neuwied bzw in Neuwied ist der Empfang jetzt wie nach der Leistungserhöhung auf 4 kW, zwischen Leubsdorf und Leutesdorf vielleicht sogar ein Tick besser.

Jetzt kommt das große ABER!! Wenn man sich ab Linz nördlich Richtung Landesgrenze bewegt, wird der Empfang ab der Linie Stadt Linz in Richtung Norden schlagartig schlechter. Das bestätigt auch hier meine Beobachtung zu Hause, dass sich der Empfang leicht verschlechtert hat.
Ab Bahnhof Erpel (2,5 km nördlich von Linz) bricht der Empfang dann massiv ein, dort gibt es im Zug schon die ersten Aussetzer, sobald man um die Erpeler Ley herumfährt und man keinen Sichkontakt mehr auf den Sender hat.
Im Ort selber dann auch schon wieder leichte Aussetzer, nach der Leistungserhöhung war dort seit ein paar Wochen Vollausschlag!
Der Empfang dort ist jetzt wieder wie zu Zeiten vor der Leistungserhöhung.
Werde mich die Tage mal noch weiter nach Norden vortasten. Seit den 4 kW von Linz war der Empfang bis Bad Honnef eigentlich sehr gut geworden (vor der Erhöhung ab Erpel immer wieder Aussetzer). Wenn da so scharf gerichtet gesendet wird wie ich jetzt vermute schwant mir spätestens ab Ortsausgang Erpel übles...:mad:

Vielleicht komme ich ja die Tage noch dazu auch mal den Empfang in östlicher bzw. südöstlicher Richtung zu testen (Richtung Wiedtal). Sollten unsere Vermutungen richtig sein wäre der Empfang dort deutlich besser als vorher.

von DAB-Man - am 08.10.2012 07:39
Zitat
DAB-Man
Zitat
Wiesbadener
Vielleicht strahlen die neuen Antennen wirklich nur in Hauptrichtung Südost (A3).


Diese Befürchtung habe ich seit gestern Nachmittag auch.
Aufgrund deiner Beobachtungen im Raum Limburg bin ich gestern nochmals zum Testen mit dem DA9011 durch die Gegend gefahren. Zwischen Linz und Neuwied bzw in Neuwied ist der Empfang jetzt wie nach der Leistungserhöhung auf 4 kW, zwischen Leubsdorf und Leutesdorf vielleicht sogar ein Tick besser.

Jetzt kommt das große ABER!! Wenn man sich ab Linz nördlich Richtung Landesgrenze bewegt, wird der Empfang ab der Linie Stadt Linz in Richtung Norden schlagartig schlechter. Das bestätigt auch hier meine Beobachtung zu Hause, dass sich der Empfang leicht verschlechtert hat.
Ab Bahnhof Erpel (2,5 km nördlich von Linz) bricht der Empfang dann massiv ein, dort gibt es im Zug schon die ersten Aussetzer, sobald man um die Erpeler Ley herumfährt und man keinen Sichkontakt mehr auf den Sender hat.
Im Ort selber dann auch schon wieder leichte Aussetzer, nach der Leistungserhöhung war dort seit ein paar Wochen Vollausschlag!
Der Empfang dort ist jetzt wieder wie zu Zeiten vor der Leistungserhöhung.
Werde mich die Tage mal noch weiter nach Norden vortasten. Seit den 4 kW von Linz war der Empfang bis Bad Honnef eigentlich sehr gut geworden (vor der Erhöhung ab Erpel immer wieder Aussetzer). Wenn da so scharf gerichtet gesendet wird wie ich jetzt vermute schwant mir spätestens ab Ortsausgang Erpel übles...:mad:

Vielleicht komme ich ja die Tage noch dazu auch mal den Empfang in östlicher bzw. südöstlicher Richtung zu testen (Richtung Wiedtal). Sollten unsere Vermutungen richtig sein wäre der Empfang dort deutlich besser als vorher.


Fahre doch mal zum Sender Linz. Wenn dort solche neue Dipole installiert sind, die Richtung Südosten zeigen bedeutet das, dass man gerichtet auf die BAB A3 auf rheinland-pfälzischer Seite sendet. Das macht auch Sinn, sollte Koblenz irgendwann mal mit höherer Leistung senden (das ist ja für 2013 geplant), außerdem kommt ja dieses Jahr auch noch der Scharteberg hinzu. Dann ist vorrangig Koblenz für das Rheintal bis zur NRW-Landesgrenze verantwortlich, während Linz vorrangig die Versorgung des Hinterlandes, also den westlichen Westerwald und die A3 übernimmt. Man muss das immer in der Gesamtplanung eines SFNs berücksichtigen. Und: NRW soll ja nicht versorgt werden, es ist ein rheinland-pfälzischer Multiplex!!

Interessant ist übrigens, dass der RLP-Muxx jetzt auch hinter der Taunuskuppe (von Wiesbaden kommend Richtung Taunusstein und weiter nach Hünstetten/Hünfelden) geht. Zwar nicht ohne Aussetzer, aber doch weit besser als noch als vor zwei Wochen. Also irgendwas muss in Linz passiert sein, was sich hier sehr positiv niedergeschlagen hat (deckt sich mit deinen Beobachtungen im Westerwald). Anderswo freilich weniger :-( Schade, dass unsere SWR-Leute sich hier im Forum rar machen, sonst hätten wir eine Bestätigung von offizieller Seite, dass nun über die neue Richtantenne und mit 8 kW gesendet wird.

von Wiesbadener - am 08.10.2012 07:57
Zitat
Funkohr
Zitat
Ingo-GL
Na gut, dann ist offenbar die Strahlungsleistung in Richtung Nordwest (Rückseite der Behelfsantenne) nicht so stark zurück gegangen wie in Richtung Nordost (90° zur Behelfsantenne). Im Raum Rösrath jedenfalls ist zur Zeit die Feldstärke deutlich geringer als zur Zeit der Ausendung im Kanal 12A. Und im Raum Lohmar wird es genau so aussehen.

Diese Überlegung ging mir auch schon durch den Kopf. Von Linz aus liegen DN und AC noch fast im Westen, nur leicht nördlich. Lohmar und Rösrath liegen fast genau nördlich, nur ganz leicht östlich. Die Hauptstrahlrichtung müsste dann Ost-Südost sein. Hier in Buchholz, das etwas weiter östlich als Lohmar liegt, ist die Strahlungsleistung jedenfalls auch drastisch zurückgegangen.

Zitat
Rheinländer
Ich habe gerade mal den mini am Fenster angehabt, und habe 3 Balken bekommen wo ich zuvor nur max 2 hatte, auch weiter hinten im Zimmer(Nach Süden) nich ganz so viele Abbrüche wie zuvor.

Bei mir gibt es keine Verbesserung gegenüber den letzten Tagen. Ich hatte letzte Woche aber auch einmal für kurze Zeit wieder fast den vollen Pegel aus der Zeit nach der Leistungserhöhung, siehe mein Posting vom 10.Oktober. Kann sein, dass die Leistung heute auch mal zwischendurch angehoben war. Wie ist es denn jetzt?


Ich habe gerade mal geguckt, es ist leider alles wie vorher, max 1 balken auch nur direkt am Fenster, 1-2m weiter vom Fenster weg und das wars. Vorm haus (Nordseite) und auch auf der strasse ist vermutlich wegen abschattungen kein Empfang, erst wenn man etwas den Waldweg hoch geht

Also weiter geduldig warten, habe zuerst gedacht, sie hätten die Antennen alle fertig montiert, und nur mit geringerer Leistung gefahren

von Rheinländer - am 17.10.2012 07:06
Zitat
Funkohr
Bei mir hat sich gegenüber gestern abend nicht mehr viel geändert. Tendenziell ist es vielleicht noch ein ganz klein wenig besser geworden.

Zitat
Rheinländer
Am Rhein von Bonn bis Mainz sollte der SWR/Bundesmuxx durchgehend gehen, ...

Zitat
DAB-Man
@ Rheinländer: Zumindest der SWR geht definitiv bzw. wird definitiv NICHT von Bonn bis Mainz durchgängig funktionieren, zumindest so lange bis nicht Koblenz stärker sendet. Da ist nämlich schon kurz hinter Koblenz Ende mit Empfang.

Auch hier kommt es sehr auf Antenne und Radio an. Ich habe die Strecke rechtsrheinisch von Rüdesheim bis kurz vor Koblenz am Rhein entlang vor ein paar Monaten mit dem Pure Highway und Magnetantenne mal getestet. Es waren nur wenige Kilometer, auf denen kein Empfang möglich war. Kastel reicht doch noch recht weit in das Rheintal hinein und Koblenz hat dann erstaunlich früh übernommen. Aber durchgängig ging es in der Tat nicht.
Über A3, A48 und A61 (von Nord nach Süd) sollte es aber von Bonn nach Mainz in der Tat ohne größere Aussetzer gehen. Die A61 ist durch die Koblenzer Funzel recht gut ausgeleuchtet, bevor Kastel dann übernimmt.


Dann muss es aber enorme Verbesserungen gegeben haben, ich habe in erinnerung, bis Elser Berg guten empfang gehabt zu haben, danach war ganz ende, dann kam in der gegend ums Dernbacher dreieck wieder etwas durch, im gegansatz zur Mosel wo ich den SWR durchgändig bis Trier empfangen konnte, ist DAB vor nem guten halben Jahr auf der A3 noch unbrauchbar gewesen. Ich habe natürlich damals auch Stops gemacht, um ausserhalb des Autos den Empfang testen zu können, aber viel hat das nie ausgemacht

von Rheinländer - am 18.10.2012 17:19
Zitat
Wiesbadener
Zitat
Chiclayo7

Allerdings - und das habe ich mich heute gefragt - ist die Frage, ob jemand in Köln den 11A hören würde wenn das Programm doch immer mal wieder komplett weg ist.


Da zeigt sich halt der Nachteil bei einem Standort wie Linz: Der Sender ist nicht gerade exponiert, man kann von der A3 ja fast schon drauf "runtergucken", hinzu kommt das Siebengebirge nur wenige Kilometer weiter als natürliches Hindernis Richtung Norden. Bei UKW und 50 kW macht sowas wenig aus, da reicht diese topographische Situation trotzdem für einen Empfang auf 100 km, für DAB ist es aber eher kontraproduktiv, denn - und das haben die bisherigen Erfahrungen gezeigt - die Technik macht sich nur in einem SFN bezahlt. Tötlich sind dagegen Einzelstandorte, die ein Zielgebiet versorgen müssen, das zudem noch Hindernisse wie Berge im Weg hat. Für die Kölner Bucht würde das bedeuten, dass eigentlich ein zusätzlicher Sender auf dem schon in NRW gelegenen Ölberg oder zumindest auf dem Venusberg her müsste, um den Raum Bonn/Köln optimal abzudecken. Davon würden auch Gemeinden im Rheintal auf rheinland-pfälzischer Seite profitieren. Natürlich wird das aber nicht kommen, beim deutschen Föderalismus.

Also ich sehe das anders. Linz steht schon extrem exponiert und das kann man auch sehen. Von der A3 kann man den Sender auf Höhe der Wiedtal-Brücke sehen und schaut auch da noch etwas hinauf, bestenfalls gleiche Höhe, aber sicher nicht hinab. Das Siebengebirge ist zwar ein Hindernis, aber kein so großes wie dargestellt. Der höchste Berg des Siebengebirges ist der Große Ölberg mit 460m ü NN., der niedrigste ist der Drachenfels mit 320 m ü. NN. Linz liegt auf 370 m ü. NHN, also genau dazwischen. Berechnet man noch die 156 m Masthöhe, ist das Einzige was wirklich stören könnte der Große Ölberg. Dazu kommt, dass der Sender ja auch ungehindert ins Rheintal einstrahlt, schön ist das auf der B42 auf Höhe Erpel zu sehen. Da kann man über den Berggipfeln in Richtung Linz den Sender sehen. Eine Krümmung des Rheins ist dann bis zur Öffnung des Rheintals noch dazwischen, aber danach ist freie Bahn. Daher kommt auch die blendende Reichweite für die 50 kW auf UKW und DAB ging ja schon am Niederrhein, was auch eine beachtliche Distanz ist. So wie Du Linz beschrieben hast, denke ich eher an den Bonner Venusberg. Dieser steht wirklich nicht sonderlich hoch und hat, trotz 50 kW, auch Probleme deswegen.

von Sebastian Dohrmann - am 19.10.2012 06:31
Zitat
Wiesbadener
Da zeigt sich halt der Nachteil bei einem Standort wie Linz: Der Sender ist nicht gerade exponiert, man kann von der A3 ja fast schon drauf "runtergucken", hinzu kommt das Siebengebirge nur wenige Kilometer weiter als natürliches Hindernis Richtung Norden. Bei UKW und 50 kW macht sowas wenig aus, da reicht diese topographische Situation trotzdem für einen Empfang auf 100 km, für DAB ist es aber eher kontraproduktiv, denn - und das haben die bisherigen Erfahrungen gezeigt - die Technik macht sich nur in einem SFN bezahlt. Tötlich sind dagegen Einzelstandorte, die ein Zielgebiet versorgen müssen, das zudem noch Hindernisse wie Berge im Weg hat. Für die Kölner Bucht würde das bedeuten, dass eigentlich ein zusätzlicher Sender auf dem schon in NRW gelegenen Ölberg oder zumindest auf dem Venusberg her müsste, um den Raum Bonn/Köln optimal abzudecken. Davon würden auch Gemeinden im Rheintal auf rheinland-pfälzischer Seite profitieren. Natürlich wird das aber nicht kommen, beim deutschen Föderalismus.

Grundsätzlich hast Du ja recht. Auf Linz trifft dies allerdings nicht wirklich zu. Die Abschattung durch das Siebengebirge betrifft vorwiegend nahe gelegene Orte. Ich habe mir mal ein paar Geländeschnitte in FMScan angeschaut. In Köln und Bonn reicht es gerade so für freie Sicht auf die Spitze des Linzer Senders. In anderen Orten der Kölner Bucht wie Troisdorf oder Frechen sieht es noch besser aus. Weiter weg macht das Siebengebirge nichts mehr aus, so in Düsseldorf, wo auch noch freie Sicht besteht, oder in Velbert, wo stattdessen die Hügel des Bergischen Landes abschattend wirken.
Die Ursache für den teils schwachen Empfang besteht nach meiner Einschätzung darin, dass nach wie vor nicht mit den vollen 8kW Richtung Norden gesendet wird.

Edit: Dieses Posting habe ich parallel zu Sebastian Dohrmann geschrieben. Ich sehe, dass wir da einer Meinung sind.

von Funkohr - am 19.10.2012 06:54
Zitat
Funkohr
Zitat
Wiesbadener
Da zeigt sich halt der Nachteil bei einem Standort wie Linz: Der Sender ist nicht gerade exponiert, man kann von der A3 ja fast schon drauf "runtergucken", hinzu kommt das Siebengebirge nur wenige Kilometer weiter als natürliches Hindernis Richtung Norden. Bei UKW und 50 kW macht sowas wenig aus, da reicht diese topographische Situation trotzdem für einen Empfang auf 100 km, für DAB ist es aber eher kontraproduktiv, denn - und das haben die bisherigen Erfahrungen gezeigt - die Technik macht sich nur in einem SFN bezahlt. Tötlich sind dagegen Einzelstandorte, die ein Zielgebiet versorgen müssen, das zudem noch Hindernisse wie Berge im Weg hat. Für die Kölner Bucht würde das bedeuten, dass eigentlich ein zusätzlicher Sender auf dem schon in NRW gelegenen Ölberg oder zumindest auf dem Venusberg her müsste, um den Raum Bonn/Köln optimal abzudecken. Davon würden auch Gemeinden im Rheintal auf rheinland-pfälzischer Seite profitieren. Natürlich wird das aber nicht kommen, beim deutschen Föderalismus.

Grundsätzlich hast Du ja recht. Auf Linz trifft dies allerdings nicht wirklich zu. Die Abschattung durch das Siebengebirge betrifft vorwiegend nahe gelegene Orte. Ich habe mir mal ein paar Geländeschnitte in FMScan angeschaut. In Köln und Bonn reicht es gerade so für freie Sicht auf die Spitze des Linzer Senders. In anderen Orten der Kölner Bucht wie Troisdorf oder Frechen sieht es noch besser aus. Weiter weg macht das Siebengebirge nichts mehr aus, so in Düsseldorf, wo auch noch freie Sicht besteht, oder in Velbert, wo stattdessen die Hügel des Bergischen Landes abschattend wirken.
Die Ursache für den teils schwachen Empfang besteht nach meiner Einschätzung darin, dass nach wie vor nicht mit den vollen 8kW Richtung Norden gesendet wird.

Edit: Dieses Posting habe ich parallel zu Sebastian Dohrmann geschrieben. Ich sehe, dass wir da einer Meinung sind.


Nein es wird offenbar auch nicht mit vollen 8kw nach Norden gesendet, da gehen 4kw raus, bei mir ist der empfang genau so gut,vor der umrüstung, und da hat man glaube auch nur mit 4 kw gesendet, da wird sicher noch was passieren

von Rheinländer - am 19.10.2012 07:47
Zitat
Funkohr
Zitat
Rheinländer

Zitat
Funkohr
Momentan schweigt Linz auf 11A. Kein Signal.
Und dabei wollte ich gerade heute wegen eines Verwandtschaftsbesuchs die Reichweite testen. :(


Hier ist alles normal, auch volle balkenanzahl!! Dann Löscht ein Niederländer oder ein anderer Muxx bei dir Linz aus


Der Ausfall war am 17.11. kurz vor 11:00 Uhr morgens wieder beendet, also nur kurzzeitig.
Wir sind dann allerdings Richtung Ostwestfalen losgefahren, so dass ich nicht mehr dazu gekommen bin, die "wieder OK"-Meldung abzusetzen. Ich bin sicher, dass es ein echter Ausfall war und nicht an Überreichweiten lag. Es wurden konstant 0 Klötzchen am Pure Evoke 2S angezeigt. Der 11A aus Linz ist hier inzwischen so stark, dass eine Störung durch Überreichweiten sehr unwahrscheinlich ist, und plötzlich kurz vor 11 war er ja auch wieder mit voller Stärke da.

Wir sind auf der A3 (ab Auffahrt Bad Honnef/Linz), A1, A2 Richtung Herford gefahren. Der SWR-Muxx ging völlig problemlos von uns zu Hause aus bis kurz vor Burscheid, wo es erste kurze Aussetzer gab. Kurz vor dem Rasthof Remscheid gab es dann so viele Aussetzer, dass das Zuhören keinen Spaß mehr machte. Der UKW-Empfang schwächelte hier allerdings auch schon ziemlich. Für mich war das Fazit dieses Tests, dass SWR3 auf UKW und DAB+ auf der A1 ähnlich weit reichen.


Dann warte mal ab bis kein Tropo mehr ist! Für mich ist es und bleibt es weiterhin fack, dass ab Königsforst ende ist mit ungestörtem empfang! Es kommt zwar stellenweise auf der A1 wegen der zugewonnenen Höhe wieder aber spätestens wenn das bergische land mehr und mehr im weg steht ist sense!

Getestet mit 2 freunden, unterschiedlichen Autos Radios, und Antennen, bei allen war unter normalen umständen kein durchgehender empfang möglich! Am heumarer dreieck ist sogar ganz ruhe gewesen, da kam nichts mehr durch! Erst am kreuz Köln Ost mit störungen wieder, auf der A1 ging es dann für viele km einwandfrei

von Rheinländer - am 19.11.2012 19:02
Zitat
Rheinländer
Zitat
Funkohr
Zitat
Rheinländer

Zitat
Funkohr
Momentan schweigt Linz auf 11A. Kein Signal.
Und dabei wollte ich gerade heute wegen eines Verwandtschaftsbesuchs die Reichweite testen. :(


Hier ist alles normal, auch volle balkenanzahl!! Dann Löscht ein Niederländer oder ein anderer Muxx bei dir Linz aus


Der Ausfall war am 17.11. kurz vor 11:00 Uhr morgens wieder beendet, also nur kurzzeitig.
Wir sind dann allerdings Richtung Ostwestfalen losgefahren, so dass ich nicht mehr dazu gekommen bin, die "wieder OK"-Meldung abzusetzen. Ich bin sicher, dass es ein echter Ausfall war und nicht an Überreichweiten lag. Es wurden konstant 0 Klötzchen am Pure Evoke 2S angezeigt. Der 11A aus Linz ist hier inzwischen so stark, dass eine Störung durch Überreichweiten sehr unwahrscheinlich ist, und plötzlich kurz vor 11 war er ja auch wieder mit voller Stärke da.

Wir sind auf der A3 (ab Auffahrt Bad Honnef/Linz), A1, A2 Richtung Herford gefahren. Der SWR-Muxx ging völlig problemlos von uns zu Hause aus bis kurz vor Burscheid, wo es erste kurze Aussetzer gab. Kurz vor dem Rasthof Remscheid gab es dann so viele Aussetzer, dass das Zuhören keinen Spaß mehr machte. Der UKW-Empfang schwächelte hier allerdings auch schon ziemlich. Für mich war das Fazit dieses Tests, dass SWR3 auf UKW und DAB+ auf der A1 ähnlich weit reichen.


Dann warte mal ab bis kein Tropo mehr ist! Für mich ist es und bleibt es weiterhin fack, dass ab Königsforst ende ist mit ungestörtem empfang! Es kommt zwar stellenweise auf der A1 wegen der zugewonnenen Höhe wieder aber spätestens wenn das bergische land mehr und mehr im weg steht ist sense!

Getestet mit 2 freunden, unterschiedlichen Autos Radios, und Antennen, bei allen war unter normalen umständen kein durchgehender empfang möglich! Am heumarer dreieck ist sogar ganz ruhe gewesen, da kam nichts mehr durch! Erst am kreuz Köln Ost mit störungen wieder, auf der A1 ging es dann für viele km einwandfrei



Wir hatten das Thema schon mehrfach. Du kannst den SWR Mux fast ohne Unterbrechung auf der A3 bis nach Ratingen hören... wenn Du das entsprechende Equipment hast. Der Sender ist auch bei mir in Köln hier sehr gut empfangbar im Auto (außer ich fahre durch Straßenschluchten).

Wenn Du es genau wissen willst, habe ich einen ERSTEN Aussetzer auf der A3 genau in Höhe der Rasstätte Ohligs (aber nur etwa 2-3 Sekunden). Dann nochmal kurz in der Kurve hinter der Brücke über das Neandertal (nur nach Norden) und dann nochmal kurz hinter der Senke nach der Abfahrt Mettmann. Dann geht es bis zu dem Kreu Ratingen Ost und dann wird es holperich...

von Chiclayo7 - am 22.11.2012 16:53
Da dieser Thread verschollen ist mache ich ihn neu auf, da es (unerfreuliche) Neuigkeiten gibt. Der Aufbau des Senders Scharteberg liegt erst mal auf Eis. Immer diese Bremsklotzverstärker... AFAIK sollte ja auch der Bundesmuxx über die neue Antenne mitsenden. Da bin ich mal gespannt ob es hierfür jetzt eine provisorische Lösung gibt.

Zitat
SatelliFax ex Digitalmagazin
Zu Differenzen um den weiteren Netzausbau beim Digitalradio (DAB/DAB+) kommt es aktuell in Rheinland-Pfalz: Der Südwestrundfunk würde gerne laut einem Bericht des Branchendienstes "Digitalmagazin" das Netz ausbauen, der bislang einzige zugelassene Privatsender bigFM (mit dem Ableger bigFM Worldbeats) wolle sich jedoch nicht an einer Finanzierung beteiligen. Im Vergleich zu Baden-Württemberg, wo der SWR neben seiner Beteiligung in einem gemischten Multiplex auch noch zwei eigene Muxxe betreibt, gibt es in Rheinland-Pfalz nur einen einzigen Multiplex.

"Um das weitere Vorgehen und auch den Ausbau in Rheinland-Pfalz zu diskutieren, haben wir mit den privaten Veranstaltern und der LMK einen Gesprächstermin vereinbart", kündigt Joachim Bareiß, Leiter der Hauptabteilung Zentrale Aufgaben und Programmverbreitung beim SWR, an. "Dieses Gespräch wird in den nächsten Wochen stattfinden und wir erhoffen uns danach eine klare Richtung für das weitere Vorgehen". Aktuell geht es zunächst um den Standort Eifel, für das kommende Jahr unter anderem um eine Leistungserhöhung am Standort Koblenz. Bis auf die Radio-RPR-Tochter bigFM zeigt bisher kein Privatsender in Rheinland-Pfalz Interesse am digitalen Radio. Dennoch will der SWR weitere Senderstandorte nicht im Alleingang finanzieren.


von Wiesbadener - am 14.12.2012 09:46
...und jeder kocht wieder sein eigenes Süppchen:

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LMK
LMK will DRM+ als Alternative zu DAB+ etablieren
Die Versammlung der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) informierte sich auf ihrer Sitzung am 29. April 2013 über das digitale terrestrische Hörfunksystem DRM+. Nachdem DAB+ mit landes- und bundesweiten Programmen auf dem Markt Fuß gefasst haben wird, könnte DRM+ ein geeignetes digitales Hörfunksystem werden, um den lokalen und regionalen Hörfunk in seinem Verbreitungsgebiet perspektivisch in die digitale Verbreitung zu überführen.

„Der lokale terrestrische Hörfunk in Rheinland-Pfalz ist im UKW-Band nicht mehr entwick­lungsfähig, da keine weiteren Frequenzen mehr einplan­bar sind. Wir suchen deshalb nach Wegen, wie die Hörfunkveranstalter dennoch ihre Reichweite verbessern können und wir neue lokale Hörfunkgebiete erschließen können. Dies kann perspektivisch nur über eine digitale Verbreitung der Angebote erfolgen“, betonte der Vorsitzende der LMK-Versammlung Albrecht Bähr. „DAB+ kann leider aufgrund seiner Systemeigenschaften und den fehlenden Frequenzen nicht genutzt werden, die lokale Identität der Angebote zu bewahren. Wir sehen daher DRM+ als neue geeignete Alternative an, diese Voraussetzungen zu schaffen.“

DRM+ ist ein neues terrestrisches digitales Hörfunksystem auf Basis des europäischen Standards Digital Radio Mondiale (DRM), mit dem digitale Hörfunkprogramme im UKW-FM-Bereich und im VHF-Band III gemeinsam mit DAB+ ausgestrahlt werden könnten. DRM+ ist mit der Kapazität zur Verbreitung von durchschnittlich zwei Hörfunkprogrammen und weiteren Zusatzanwendungen insbesondere interessant für lokale Hörfunkveranstalter und Bürgermedien.

„Wir werden im Juli 2013 zunächst das Interesse der privaten Hörfunkveranstalter ausloten, ihre Programme über ein landesweites DAB+-Netz in Rheinland-Pfalz ab Ende 2014 digital zu verbreiten“, kündigte LMK-Direktorin Renate Pepper an. „Danach werden wir auch die Chancen der lokalen Veranstalter zur Realisierung einer digitalen Empfangbarkeit in ihrem lokalen Sendegebiet über DRM+ bewerten können.“

Darüber hinaus wird die LMK gemeinsam mit ihren technischen Kooperationspartnern, insbesondere der FH Kaisers­lautern und der TU Kaiserslautern, ihr Engagement zur Weiterführung der Entwicklung von kostengünstigen Radios für den gemeinsamen Empfang von DAB+ und DRM+ und einer für die lokale Versorgung geeigneten Sendeinfrastruktur weiterführen, um die Marktvoraussetzungen für DRM+ im europäischen Raum gemeinsam mit dem DRM-Konsortium voranzutreiben.


von Ihre Majestät - am 30.04.2013 05:09
Da war wieder so eine Meldung:

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Minicat.TV
Runder Tisch: Privatradios haben große Skepsis an DAB+
Mit einem für die Medienanstalt ernüchternden Ergebnis endete ein Runder Tisch der rheinland-pfälzischen Landesanstalt für Kommunikation (LMK) zum Thema Digitalradio, der bereits am 4. Juli stattfand. Wie Joachim Lehnert, technischer Direktor der LMK gegenüber SatelliFax bestätigte, sahen vor allem die lokalen Veranstalter keine Perspektive beim Thema DAB+ und lehnen einen Einstieg in die digitale Terrestrik zum aktuellen Zeitpunkt kategorisch ab. Manko seien vor allem die immer noch viel zu wenig verkauften Radiogeräte in den Haushalten.

Der landesweite Veranstalter Radio RPR will sein Engagement bei DAB+ mit der Ethno-Welle bigFM Worldbeats zwar auch im kommenden Jahr fortsetzen, aber im Moment sich nicht mit weiteren Sendern, etwa den Hauptprogrammen RPR Eins und bigFM oder der nur noch im Internet ausgestrahlten Schlagerwelle RPR2, an DAB+ beteiligen. Von den Lokalradioveranstaltern will sich nur ein Sender näher mit dem Thema auseinandersetzen, was aber nicht mit einem Einstieg gleichzusetzen ist. Absolute Ablehnung signalisierte die Radio Group - das Unternehmen betreibt die meisten Lokalradios in Rheinland-Pfalz.

Die LMK habe den Programmveranstaltern eine Frist bis 9. August gesetzt ihre Wünsche und Vorschläge der Medienanstalt mitzuteilen. Danach will die Medienanstalt beraten ob es sich zum derzeitigen Zeitpunkt überhaupt lohnt einen rein privaten Multiplex auszuschreiben. Als Alternative seien der LMK neben dem landesweiten Multiplex Frequenzen für fünf regionale Multiplexe in Rheinland-Pfalz zugeteilt, bei entsprechendem Interesse könnte also auch nur ein Muxx für Ludwigshafen/Voderpfalz oder Mainz/Rheinhessen in Betrieb gehen.

Ferner wolle die LMK in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Kaiserslautern einen portablen DAB-Sender mit einer Open Source-Lösung anschaffen, der Privatradios die Möglichkeit einräumt etwa im Rahmen eines Veranstaltungsfunkes oder eines befristeten Testbetriebs kostengünstig auf Sendung zu gehen. Davon erhofft sich die Medienanstalt, dass Privatradios die Möglichkeit nutzen zumindest am digital-terrestrischen Hörfunk zu schnuppern. Der portable Sender habe auch die Möglichkeit Sendungen im alternativen Standard DRM+ auszusenden, den interessierte Programmveranstalter auf diese Art und Weise ebenfalls erproben könnten.


Wobei Nord-RLP im Vergleich zu Zentral-NRW auch grotten-schlechte Netze hat.
Da gibt es die Insel Linz... Ende.
Hier und da gibt es von dort sehr gute Reichweiten, immerhin höre ich hier >100 km entfernt auch 11a über Dachantenne, dafür gibt es rund herum viel zu früh im noch-nah-Bereich Empfangslöcher und Aussetzer.
Das spitzt sich zu, wenn man nur per Scheibenantenne oder gar indoor zuhört.

Erste Meldungen von damals hätten wahr werden müssen, nämlich dass von den wichtigsten SWR- und ggf. RPR-Standorten mit je 10 kW rund gesendet wird.

Auf eine Anfrage von mit an RPR vor über 10 Jahren zu DAB-alt-Zeiten sagte man mir, dass die Empfangbarkeit über UKW schon ziemlich gut sei, aber das DAB-Netz-RLP unendlich viele Schwächen zeige und nicht vergleichbar wäre.
RLP ist im Norden, egal ob Eifel oder Rheinland sehr hügelig, da braucht es schon ein paar mehr Standorte mit höheren Leistungen.

Grundsätzlich ist die Besiedlung "oben" recht dünn und die UKW-Versorgung ggf. ausreichend.
Klar, warum RPR & Co dann wenig Ambitionen haben, viel Geld für wenig Leute auszugeben und am Ende mehr Konkurrenz zu haben.

Das mit den wenigen verkauften Digitalradios in RLP ist doch kein Grund, sondern eine Folge?!!
Wenn RPR mit BigFM, BFMWB und als Highlight RPR2 den Mux bereichern (komplettieren) würde und auf all diesen Programmen DAB+ min. so stark beworben werden würde, wie es Kiss macht, dann hätten sie die ausreichenden Verkaufszahlen, aber doch nicht vorher.
Vielleicht unterschätzen sie ja selbst ihre Kundenbindung - dass die Leute an ihrem RLP-Programm hängen.

von Matthias K. - am 02.08.2013 06:23
Heute legt SatelliFax nach - und wie. Jede Zeile ein Genuss!

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TopStar Radio will über DAB+ senden - "Sendervielfalt muss von der Politik gewollt sein"
Obwohl die etablierten Privatsender in Rheinland-Pfalz überwiegend skeptisch oder ablehenend auf das Thema Digitalradio (DAB+) reagieren und ihre Haltung auf einem Runden Tisch der Landesanstalt für Medien und Kommunikations (LMK) äußerten (SatelliFax berichtete gestern), gibt es offenbar doch Interessenten am digitalen Radio an Rhein und Mosel. Der jüngst von der LMK lizenzierte Sender TopStar Radio, der am 1. August im Internet gestartet ist und in Kürze sein Programm auch im Kabel verbreiten will, hat durchaus Interesse an der digital-terrestrischen Verbreitung:

"Der LMK sollte eigentlich aus unserem Antragsverfahren bekannt sein, dass zumindest wir als rheinland-pfälzischer Veranstalter durchaus mit einer Verbreitung auf DAB+ planen und uns im Rahmen einer Neuausschreibung selbstverständlich bewerben werden", sagte Geschäftsführer René Porwoll (früher RPR Eins, Antenne Kaiserslautern) gegenüber SatelliFax. "Dies vorallem vor dem Hintergrund, dass freie UKW-Frequenzen in RLP nicht vorhanden sind und wir schon allein aus vermarktungstechnischen Gründen dringend auf DAB+ angewiesen sein werden".

Dass nicht "alle privaten Veranstalter so denken wie die Radio Group", die einen Einstieg in DAB+ kategorisch ablehnt, "zeigen Radio RPR und der einzige, nicht der Radio Group angehörende Lokalveranstalter. Digitalradio ist die Zukunft, auch in Rheinland-Pfalz", so Porwoll.

Er bekräftigt aber auch, dass man "schwer gegen die Argumente" ankämpfen kann, "die gegen DAB+ sprechen. Die Zahl der verkauften Geräte hält sich natürlich noch in Grenzen. Und auch die Kostenfrage ist nicht von der Hand zu weisen".

Zu den Endgeräten: Schon vor zehn Jahren, bei DAB, stellte sich die gleiche Frage. Das Problem lasse sich aber nur dann lösen, wenn dem potentiellen Käufer dieser Radios auch ein entsprechendes Sender-Angebot zur Verfügung gestellt werde, so Porwoll. "Es reicht sicher nicht aus, nur die UKW-Landschaft abzubilden. Wozu sollte man dann umsteigen? Vielfalt wäre die Antwort! Doch diese Sendervielfalt muss gewollt sein. Daran krankte DAB, daran krankt heute DAB+".

Porwoll stellt als privater Hörfunkveranstalter jedoch auch Bedingungen an einen Start über die digitale Terrestrik: "Als ersten Schritt sollten die Landesmedienanstalten die interessierten privaten Veranstalter für eine gewisse Übergangszeit auf Seiten der Senderkosten entlasten. Wir reden hier nicht über eine Vollförderung, sondern über einen angemessenen Anteil. Warum nicht 70 Prozent der Kosten? Damit wären gerade für kleinere Veranstalter die finanziellen Hürden wesentlich geringer. Für uns würde dies beispielsweise bedeuten: Statt rund 70.000 Euro pro Jahr müssten wir lediglich 21.000 aus eigener Kraft aufbringen. Das sind monatlich 1.750 Euro statt rund 5.830 Euro bei einer landesweiten DAB+ - Verbreitung in RLP. Das ist durch gute Vermarktung durchaus ein Betrag, den man problemlos erwirtschaften kann. Das gilt auch und gerade in der Anfangsphase, wenn die Werbekunden erst noch vom neuen Medium überzeugt werden müssen".

Die finanziellen Mittel dazu sollten bei den Landesmedienanstalten eigentlich vorhanden sein, so der Radiomacher. Pauschal zu sagen "Wir haben kein Geld dafür" wäre nur ein weiteres Zeichen dafür, dass der Wille zum Wechsel ins digitale Zeitalter fehlt.

Porwoll begrüßt die bei der LMK geplante Anschaffung eines portablen DAB+ Senders auf Open Source-Basis. "Gerne würden wir - gerade in der jetzigen Anfangsphase - die Möglichkeit eines Probebetriebs nutzen", sagt Porwoll.


von Ihre Majestät - am 02.08.2013 07:19
In Bad Marienberg haben DFMG und SWR jeweils ein umzäuntes Grundstück mit getrennten Zufahrten und eigenem Senderhaus.

Nordeingang:
---> http://www.directupload.net/file/d/3551/uvc9lhd3_jpg.htm

Südeingang:
---> http://www.directupload.net/file/d/3551/4uems9qt_jpg.htm


Der große Sendemast steht auf der DFMG-Seite des Geländes.

---> http://www.directupload.net/file/d/3551/ffiy6ybx_jpg.htm


Auf dem DFMG-Gelände gibt es noch zwei kleine Masten für die Programmzuführung und auf der SWR-Seite einen riesengroßen Gitterturm mit zahlreichen Ballempfangsantennen.

---> http://www.directupload.net/file/d/3551/i29tpzej_jpg.htm


Vom SWR-Senderhaus verlaufen Leitungen zu dem Rohrmast auf dem Nachbargelände. Offenbar betreiben beide Seiten ihre Sender selbst. Ausgestrahlt werden sie alle über den DFMG-Rohrmast.

---> http://www.directupload.net/file/d/3551/n25okyoj_jpg.htm

Rechts im Bild das SWR-Senderhaus. Links das DFMG-Gelände mit dem Rohrmast.

von Manager. - am 04.03.2014 07:46
Die 90elf-Lösung ist bzw. war die einzig wahre, WENN man einen Landesmux zur Ausstrahlung von Lokalversionen missbraucht.
Es hat doch am Ende tadellos funktioniert!?
Wie Rückständig sollte Digitalradio gegenüber Digitalfernsehen sein bzw. bleiben?

Das zeigt aber auch, wie dermaßen "Kinderschuh", "Testphase" oder "Experiment" DAB+ in D noch ist.
Meiner Meinung nach gehört SWR4 mit seinen Lokalvarianten überhaupt nicht in den Landesmux, sondern in die Vielzahl von flächendeckender Lokal-SFNs, die es immer noch nicht gibt, aber geben sollte, wenn nicht muss, worin es sicher auch hier und da private Interessenten gäbe.

Koblenz+Ahrweiler+Linz, zack Lokalmux RLP Nord.
Landau+Kaiserslautern+Mainz, zack Lokalmux RLP Süd.
Bitburg, Daun, Prüm, Trier, Idar-Oberstein: Lokalmux RLP West.
Montabaur, Bad Marienberg, Betzdorf: Lokalmux RLP Ost.
usw., o.ä.
Jeweils 4 kW, max. Fehlerschutz, höchste Bitraten und SWR4 auf die vier Muxe verteilen.
Wenn dann mal zwei Versionen drin sind, ist es halb so schlimm.
Aber dafür lassen sich auch alte und neue Private kostenmäßig vertretbar darin verteilen.
Wenn es damit nicht gigantisch gut bzw. gigantisch viel besser mit DAB+ funktioniert und die Leute umsteigen, dann nie....

Mit der jetzigen "Lösung" ist dann wohl die letzte Hochqualitätsbastion gefallen und die Gründe lieber SWR statt WDR & Co zu hören schwinden.

Ich dachte, die wollten wirklich alle Leute von Digitalradio (und der angeblich besseren Qualität) überzeugen.
Wenn ich einer ARD-Anstalt 144 kbps AAC LC zugetraut hätte, dann dem SWR.
Echt zu schade...

von Matthias K. - am 26.04.2014 06:51
Gestern auf meiner Tour durch Rheinland-Pfalz war der Mobilempfang auf 11A unglaublich problemlos.
Die gelisteten Störungen sind zwar zahlreich, aber gemessen an der Gesamtstrecke ziemlich unerheblich.

+ Köln-Süd ...
X Bonn-Endenich = problematisch wegen Abschattung sowie 10kW auf 11D vom nahen Venusberg
+ Bonn B9 (Reuterstraße) ...
X Bonn B9 / A562 = in der Schleife und anschließender Unterführung von 16 auf X5/16
X Bonn A562 = punktuell an der Haltestelle Rheinaue von 16 auf 07/16 (siehe Busse)
X Bonn / Königswinter B42 = erstaunlich hoher Pegel in den (Halb)-Tunneln
+ Königswinter / Durchfahrt Siebengebirge = mit neuer Antenne jetzt bester Empfang
+ A3 Richtung Frankfurt = perfekt
+ A48 Richtung Koblenz = perfekt
+ A61 Moseltal-Brücke = perfekt
+ B49 Moseltal - dann Talenge 05-10/16 nach Waldesch und Rhens
+ B9 Rhens ... Bingerbrück = nahezu perfekt
X B9 vor St. Goar = 05/16 bei Hotel Landsknecht und später 00/16
X B9 St. Goar = X3-05/16 an Baustellenampel
+ B9 St. Goar = 08-13/16
X B9 Oberwesel-Nord = X3/16 am Bahnübergang und im Stadttor
+ B9 Oberwesel = 05-13/16
+ B9 Bacharach = 10-14/16
+ B9 Bingerbrück [ab hier auf dem traumhaften Waldweg zur Lauschhütte nur BR-Klassik gehört]

+ A61/B50 Rheinböllen zum Flughafen Hahn = mit 13/16 auf freier Fläche ungewöhnlich schlechter Pegel
+ Landstraße nach Enkirch / Mosel
+ B53 Moseltal von Enkirch bis Nehren = mit 10-16/16 geniale Versorgung unter schwierigen Bedingungen
+ K22 Nehren, dann B259 Faid bis Ulmen B259/A48 = perfekt
+ B257 Ulmen ... Nürburgring ... Altenahr = 10-16/16 - aber mit Ausnahmen...

+ B257 Quiddelbach = 08-13/16
X B257 Adenau = X3-10/16 in der Ortsmitte
+ B257 Dümpelfeld-Nord = X5/16
+ B257 Hönningen (Umfahrung) = 06-13/16
+ B257 Altenahr (Umfahrung) = 16/16 - aber 00/16 in den kurzen Tunneln

=

Dual DAB4 Venice-7 an "ABB"-Magnetfußantenne

von Karl Kaiser - am 04.07.2014 08:50
Interessant ist der Mobilempfang vom Sender Linz auf 11A in Richtung 320° mit 8kW [310°=3kW und 300°=1kW] -
also Bonn - Köln-West - Mönchengladbach - Venlo.

__0km = Sender Linz = 370+156=526mNN
_13km = Abschattung durch Drachenfels / Siebengebirge
_21km = Abschattung durch Post-Tower

_22km = 16/16 = Bonn "Regierungsviertel" Museum König - punktuell ohne Abschattung Post-Tower
_24km = X3/16 = Bonn-Zentrum Bertha-von-Suttner-Platz
_26km = 00/16 = Bonn-Nord Kölnstraße Allee [weiter westlich = B9 Reuterstraße = keine Empfangsprobleme]
_27km = 16/16 = A555 Kreuz Bonn-Nord
_38km = 16/16 = A555 Wesseling

_43km = 14/16 = A555/A4 Kreuz Köln-Süd (330°)
_43km = X5/16 = A4/A555 Kreuz Köln-Süd - speziell südwestliche Spange (Lärmschutzwand / Mobilfunkmast)
_52km = 16/16 = A4/A1 Kreuz Köln-West
_53km = 00/16 = B55 Köln-Weiden Einkaufszentrum
_61km = 16/16 = Glessen oberhalb Golfplatz - weitgehend auch bei Ortsdurchfahrt

_59km = 13/16 = B59 Umfahrung Pulheim = 10-16/16
_69km = 15/16 = B59 Anhöhe Rommerskirchen
_74km = 12/16 = B59 Allrath
_77km = X3/16 = A540 Frimmersdorf / Brücke Erft - Abschattung durch Halde
_79km = 08/16 = Grevenbroich Nord - L116 Ampel Rheydter Straße
_80km = 15/16 = Grevenbroich Nord - nur auf der Anhöhe beim Wasserwerk

_87km = 09/16 = A46 Neuss-Süd - Grevenbroich - Erkrath = Mittelwert = etwa bis hier stabiles Audio 05-13/16

_94km = X5/16 = A52 Mönchengladbach-Nord bis Kaarst = bei 00-08/16 Referenzstrecke für Mobilempfang
113km = 05/16 = A61 Kaldenkirchen - punktuell hochgelegener Abschnitt - ansonsten nur 00-X5/16 bis A52
117km = 00/16 = A61 Grenze bei Venlo

=

Dual DAB4 Venice-7 an "ABB"-Magnetfußantenne

B59 ergänzt

von Karl Kaiser - am 07.07.2014 20:16
Zitat
Chiclayo7
Ich hatte es schon ein paar Mal erwähnt, aber im Zuge der Erfahrungen des Senders Linz, wiederhole ich meine Erfahrungswerte gerne noch einmal:

Bei mir geht der Kanal 11A auf der A3 in Richtung Norden bis hinter Mettmann störungsfrei - mit Ausnahme eines etwa 200 Meter langen Stückes am Rastplatz Olighser Heide.

Hinter Mettmann kommt es dann noch ein paar Mal wieder aber in jeder Senke ist das Signal weg.


Ziemlich genauso habe ich es auch mit meiner Bastellösung erfahren. Du bist mit deinem Alpine und ABB-aktiv aber sicher perfekter ausgestattet.
Deinen alten Appell an den Einsatz erstklassiger ABB-Antennen habe ich jetzt erst auch bei mir endlich realisiert.

11A - 03-06/16 - 104km _8kW Linz/Rhein - A3/A40 Duisburg (Zoo) / aber Aussetzer ab _89km Rast Hösel (und Ratingen) - ABB - Dual DAB4 Venice 7
11A - 05-10/16 - _60-76km _8kW Linz/Rhein - A59 Leverkusen-Hitdorf ... A46 Dreieck Düsseldorf-Süd = REFERENZSTRECKE FÜR AUSSETZER - ABB - Dual DAB4 Venice 7
11A - 07-12/16 - _57-79km _8kW Linz/Rhein - A57 NUR ab Kreuz Köln-Nord ... A46 Rheinbrücke Düsseldorf-Benrath = erheblich besserer Empfang als auf der parallelen A59 - ABB - Dual DAB4 Venice 7
11A - 03(Schutzwall)-12/16 - _44km _8kW Linz/Rhein - A4 Köln-Poll ... Dreieck Heumar (in Gegenrichtung 10-16/16) - ABB - Dual DAB4 Venice 7

Zitat
WellenJäger
Ich tippe ja schon auf Nachbarkanalstörungen bzw. mangelnde Großsignalfestigkeit des Empfängers. In und um Köln fällt mir das immer wieder auf. Je weiter ich mich dem Colonius nähere (z. B. über die Ringe), desto schneller geht das Signal in den Keller. Gleiches Spiel von Norden (B59) ab Grevenbroich guter Empfang, fast durchgängig starker Pegel bis Vollausschlag, dann aber, sobald ich das Ortsschild Köln passiere, geht das Signal schlagartig in den Keller. Solche Unterschiede von Vollausschlag zu nix wie in Köln habe ich selten erlebt. Köln quasi als weißer Fleck ohne brauchbaren DAB-Empfang aus RLP. Auf UKW alles im grünen Bereich.

Zitat
Chiclayo7
Ich warte noch auch Koblenz oder Bad Marienberg. Bin dann gespannt ob das 200 Meter lange Stück verschwunden ist und der Empfang INNERHALB Kölns verbessert wird.


Also vorab - selbst (auch technisch) unwahrscheinliche 10kW von den Sendern Koblenz oder Bad Marienberg
wären nicht in der Lage, den Empfang in Köln (oder auch auf der A3 bei Solingen-Ohligs) zu verbessern.
Auf UKW zeigt sich mit SWR2 in idealer Weise, wie sehr dieses Programm vom Sender Linz einfach fehlt.

Eure damaligen und aktuellen Erfahrungen beim Mobilempfang speziell in Köln kann ich nur bestätigen.

05/16 = Höninger Weg - aber erst ab Gürtel mitten durch Zollstock - nur vereinzelt Aussetzer
09/16 = Pohligstraße / Weißhausstraße - das sind 3km bis zu den 10kW-Sendern von Köln
16/16 = nur punktuell Kreuzung Luxemburger Straße - als Reflex vom Uni-Center-Hochhaus
00/16 = Universitätsstraße / Innere Kanalstraße (außer punktuell 07/16 nach Uni-Tunnel sowie 11/16 nach Aachener Straße)
00/16 = wegen 10kW auf 5C vom Colonius sowie vom nahen KölnTurm auf 11D mit inzwischen ebenfalls 10kW
00/16 = A57 bis zur A1
06/12 = A57/A1 Kreuz Köln-Nord - das sind 57km von Linz genau entlang der Autobahn - und 6km zu den Powersendern Köln
10/12 = A57 P Weiler - und typisch stabile 07-10/16 im weiteren Verlauf der A57 - bis A46 Dreieck Neuss-Süd

Und - im weiteren Verlauf der A46 sank der Pegel auf 11D (nur 3km vom Rheinturm) mit 10kW auf nur 06/16 in den Tunneln ab.

-

Interessant ist auch, dass speziell im Raum Bonn die 10kW vom Venusberg nicht ausreichen, um 11A Linz mit ~8kW zu begrenzen.
Hier sind es ganz klar die zahlreichen Abschattungen, die auch bereits bei nur 1kW auf 11D für Signalausfälle gesorgt haben.

von Karl Kaiser - am 08.07.2014 14:41
@Chiclayo7:

Du beschreibst bei der Addition der Signale den theoretisch besten Fall, wie er innerhalb eines optimal eingestellten SFN's herrschen sollte, aber Köln liegt außerhalb des SWR SFN's.
Wenn der SWR Linz, Koblenz mit erhöhter Leistung und zusätzlich Bad Marienberg betreiben wird, wird er das SFN so abstimmen, dass es zwischen diesen drei Standorten (und anderen) eben die gewünschte Signal-Addition gibt. Aber nördlich von RLP könnte es bei der Überlagerung der 3 Signale mit unterschiedlichen Laufzeiten im ungünstigsten Fall sogar negative Auswirkungen haben.
Ich habe zwar ebenfalls die Hoffnung auf eine Empfangsverbesserung des SWR in der Kölner Bucht, denke aber, dass die hier oft zu lesenden Erwartungen wahrscheinlich enttäuscht werden.

Zitat
Chiclayo7
Im übrigen sendet Linz in Richtung Köln mit voller Leistung. Die Einschränkung in nordwestlicher Richtung geht westlich an Köln vorbei.


Sofern mit dem "offiziellen" Diagramm gesendet wird, solltest Du Recht haben, aber Verschwörungstheoretiker behaupten neuerdings etwas anderes... ;)
(An meinem Wohnort im Bonner Westen spüre ich die spezifizierte Ausblendung jedenfalls deutlich...)

Zitat
Chiclayo7
Zu den Nebenkanalstörungen: das eine ist 11A - das andere 11D.... da liegen zwei Blöcke dazwischen. Das darf eigentlich keine Störungen mehr machen....


Als Nachbarkanalstörung würde ich es ebenfalls nicht bezeichnen, sondern eher als generelles Großsignal-Problem, wobei sich die örtlichen 10 kW auf dem frequenznahen 11D ganz anders auswirken als die 10 kW auf 5C.
So hatte ich nach der mir anfangs nicht bewussten Leistungserhöhung des WDR angenommen, der SWR hätte in Linz die Leistung reduziert, bis mir klar wurde, dass meine Empfänger ein Problem haben.
Meine Beobachtungen mit einem SDR haben zudem gezeigt, dass starke, breitbandige DAB-Signale in Band III schneller Großsignal-Probleme verursachen als starke UKW-Sender im UKW-Band.
Es bleibt zu hoffen, dass zukünftige DAB-Empfänger-Generationen besser damit werden umgehen können. (Bei den früher üblichen DAB-Funzeln war Großsignalverhalten noch kein Thema.)

von DigiBC - am 06.12.2014 16:53
Zitat
spuerer
Die Uni/FH in KL ist auch wieder am senden auf Kanal 12A als alias RadioEIT ACC. Offiziell vom 8.-12.12. aber gestern schon on Air...


Kann ich bestätigen. Radio EIT sendet auf UKW 87,6 und DAB 12A.

---> http://www.directupload.net/file/d/3829/8di8d85m_jpg.htm

Antennen konnte ich kurz vor Einbrauch der Dunkelheit leider nicht erkennen. Senderstandort könnte das Gebäude 47 (die sogenannte "Cola-Dose") der Technischen Universität in der Gottlieb-Daimler-Straße (49°25'27'' N / 07°45'16'' E) sein. Es ist nicht die FH (49°27'02'' N / 07°45'46'' N) am anderen Ende der Stadt, von der auch schon gesendet wurde.


Auf UKW 87,6 wird in der Modulationsart FM gesendet.

---> http://www.directupload.net/file/d/3829/9acwpjne_jpg.htm

RDS-PS => 'RadioEIT'
RDS-PI => D0AA


Auf DAB wird das Programm sowohl in MP2 als auch in AAC ausgestrahlt.

---> http://www.directupload.net/file/d/3829/7jq3r2y3_jpg.htm


Kanal / shortlable / longlable / PTY / DLS / Datenrate / Modulationsart / Ensemble-Name

12A / 'RadioEIT' / 'Radio_EIT_MP2___' / 'Information_____' / nein / 192 kbps / MP2 / 'Radio_EIT_______'
12A / 'RadioEIT' / 'RadioEIT_AAC____' / 'Information_____' / nein / 128 kbps / AAC / 'Radio_EIT_______'


Auf UKW wird sehr leise moduliert gesendet.

Die Musik, die heute Nachmittag lief, fand ich echt zum... :kotz:
Aber das ist natürlich Geschmackssache. Länger als 10 Min. habe ich es aber nicht ausgehalten. Angaben zur Reichweite von 87,6 und 12A daher Fehlanzeige.

von Manager. - am 07.12.2014 18:57
Kann jemand bestätigen, dass alles schon so läuft wie angekündigt?

Meine Stimmung hat sich nämlich seit gestern Abend wie folgt verändert: :hot: > :gruebel: > :-( > :confused: > :-) > :-( > :heul: > :mad: > :confused:

Heute morgen mal eben schnell den DAB4 in der Küche auf 11A eingestellt: 1 kurz flackernder Balken von 16. Hmm, läuft da jetzt schon was aus Saarburg oder ist das Tropo?

Dann den DAB4 mit auf die Arbeit im Saarbrücker Industriegebiet Süd genommen. Mittags vor der Tür gescannt: 3 von 16 Balken. Gemäß Empfangsprognose kann man auch nicht viel mehr erwarten. Dudelange brachte letztes Jahr 6 von 16 an dieser Stelle.

Nachmittags auf dem Parkplatz an meinem Auto. An dieser etwas freieren Stelle: 8 von 16. Na also!

Heimfahrt über A620 und B51 mit dem DAB4 auf dem Beifahrersitz. Maximal ein paar Audiofetzen von wenigen Sekunden Länge. Eigentlich zu erwarten, aber auch etwas ernüchternd.

Dann daheim. Wie immer wenn's spannend wird: Akku's leer.
Erstmal mit dem Netzteil in der Nähe von Steckdosen gescannt: 0 bis 1 von 16. Grrrr.....
Dann auf dem Dachboden: Maximal an einer Stelle stabile 2 von 16, reicht aber nicht für Audiowiedergabe.
Als die Akkus wieder voll waren, alles nochmal, aber keine Stelle mit besserem Empfang gefunden.

Dann im Halbdunkel noch rauf auf den Berg: an einer Stelle 7 von 16, sonst nur 4 bis 5 von 16, nicht viel besser als vorher. Hornisgrinde dagegen schafft wie üblich 5 bis 8.
Und das an einer Stelle, wo die Empfangsprognose für Saarburg Indoorempfang angibt und für die Hornisgrinde weit und breit kein bischen blau auf der Landkarte zu sehen ist.

Wenn Saarburg wirklich schon läuft, dann war mein Pessimismus wohl leider doch berechtigt.

von Saarländer (aus Elm) - am 09.09.2015 19:45
Ich bin mal gespannt, wie weit DomRadio Studio Nahe mit seinen DAB-Plaenen kommt. Das koennte durchaus zum Muster fuer andere Projekte in RLP werden.

Wenn man es irgendwie schafft, den DAB-Mux selber zu betreiben und man so wirklich mit unter 10000 Euro im Jahr hinkommt, dann werden solche Sachen schon machbar. Im PL-1A braucht es nur 4 Services je 144kbps Audio-Datenrate, dann ist ein Mux voll. Da kann man u.U. noch 3 Webradios aus der Gegend mit dazu packen und hat eine wirklich gute Audioqualitaet und Signalstabilitaet bei kleiner Sendeleistung.

Gerade wenn DAB mal etabliert ist, glaube ich nicht, dass die Sendetechnik hier das grosse Hindernis ist. Knackpunkt ist doch mal wieder eher, ob die Landesmedienanstalten das mitmachen, dass sich eine Vielzahl solcher kleiner Multiplexe entwickeln koennen. Die sind doch das eigentliche Hindernis, sonst haetten wir doch auch auf UKW heute schon eine deutlich groessere Vielfalt. Die LMAs schuetzen ihre Schaefchen, wo es nur geht. Warum sollte das im DAB-Zeitalter anders werden?

Gerade bei Musikprogrammen schlagen sicherlich v.a. Abgaben an Gema/GVL zu Buche, da sind wahrscheinlich die Ausgaben fuer die Sendertechnik im Vergleich gar nicht so gravierend.

Und letztendlich die alles entscheidende Frage, was gibt der Werbemarkt her bei so viel konkurrierenden Programmen her? Hoehere Programmvielfalt bedeutet geringere Einnahmen pro Programm. Das muss sich auf der Kostenseite irgendwo wiederspiegeln, damit sich das wieder ausgleichen kann. Wenn so etwas auf UKW schon kaum funktioniert, wie soll das auf DAB gehen, v.a. in den naechsten Jahren, wo DAB noch nicht wirklich etabliert ist?

Es wird in jedem Fall eine gehoerige Portion Idealismus brauchen fuer solche Projekte. Oder Blauaeugigkeit... Aber besser, als von vornherein zu resignieren...

von Habakukk - am 07.12.2015 14:20
Zitat
UKW/DAB/TV
Zitat
Rheinländer

Meine feststellung das DAB auf der A1 Richtung Wuppertal genau so weit geht wie UKW.


Auf keinem Fall! Auf UKW geht der SWR bis Wuppertal-Nord sehr gut. DAB ist spätestens bei Remscheid vorbei. Löcher gibt es schon ab Wermelskirchen. Ganz kurz kommt DAB noch einmal am Kreuz Wuppertal-Nord, aber insgesamt geht UKW viel besser.

Gruss
Hanno

Na ja, wir wissen ja von wem's kommt. ;)

Das ist ja immer vom Equipment abhängig, aber grundsätzlich kann ich das bestätigen. Bei mir das Kenwood (s. Signatur) und Sharkline-Antenne. Aus zahlreichen Fahrten ins Ruhrgebiet weiß ich, dass 11A auf der A1 zwischen Leverkusen und Remscheid teilweise starke Aussetzer hat, auch weil Belgien da gut rein kommt. Ich kann auf der A1 meistens problemlos die belgischen und niederländischen Muxxe einlesen (11C aus NL geht sogar zeitweise mit Audio). Der SWR kommt zwar nochmal fetzenweise wieder, aber hinter Wuppertal-Ronsdorf ist dann ganz Feierabend (da geht's ja auch runter ins Tal). Was die Strecke hinter Wuppertal angeht habe ich keine Erfahrung. Aber UKW geht insgesamt deutlich besser und weiter.

Grundsätzlich muss man aber sagen, dass das Kenwood in Verbindung mit ner ordentlichen Antenne bisher fast jede Werkslösung die ich testen konnte (und das waren Einige) hinter sich lässt. Einzig die VW Werkslösungen sind annähernd empfangsstark (trotzdem schlechter). Werkslösungen von GM oder Volvo beispielsweise können da bei weitem nicht mithalten.
Das soll keine Kritik sein. Aber wir sollten uns bei solchen Diskussionen bewusst sein, auf welchem Level wir hier reden. Wenn ich mit dem Kenwood + Sharkline den SWR fast bis Wuppertal bekomme, heißt das noch lange nicht, dass jedes DAB-Autoradio das schafft. Ich würde sogar pessimistischerweise davon ausgehen, dass bei vielen Werkslösungen kurz hinter Leverkusen Schluss ist. Aber das nur am Rande. ;)

von Sebastian Dohrmann - am 29.12.2015 15:42
Also, jetzt muss ich unseren Rheinländer aber mal ein bisschen in Schutz nehmen.

Er hat nur eine Aussage zur A1 Richtung Wuppertal gemacht. Zur SItuation z.B. in Mettmann hat er keine Aussage getroffen.

Ich fahre die Strecke mehrmals im Jahr. Oft, auch um die Reichweite zu testen, läuft dabei SWR1 oder SWR3 über DAB im Radio. Meine Erfahrung ist, dass es auf dieser Strecke sehr stark von der Empfindlichkeit der Empfangsanlage im Auto abhängt, wie weit der SWR-Mux beifahrertauglich zu hören ist. Mit dem DAB-Werksradio im Citroen C4 gibt es die ersten kurzen Aussetzer etwa bei Burscheid. Von da ab werden die Aussetzer hinter jeder Hügelkuppe stärker. Bis Remscheid hat meine Beifahrerin da keine Geduld und besteht auf Programmwechsel. Seit dem Sommer haben wir außerdem einen Skoda Fabia mit DAB-Werksradio. Als wir mit dem Fabia das erste Mal diese Strecke gefahren sind, war ich etwas perplex, als ich beim ersten Aussetzer bemerkte, dass es schon hart auf Remscheid zu ging. An Burscheid waren wir da schon weit vorbei.

Ich habe auf anderen Strecken die Erfahrung gemacht, dass das DAB-Radio im Fabia schon generell etwas empfindlicher ist als das im C4. Es liegen aber keine Welten dazwischen. Bei der Reichweite des SWR-Mux auf der A1 scheinen somit schon geringe Unterschiede in der Empfindlichkeit des Radios große Auswirkungen zu haben.

Mit dem C4 habe ich auch vor längerer Zeit auch schon mal getestet, wieviel weiter man SWR3 über UKW noch hören kann, wenn es über DAB nicht mehr geht. In meiner Erinnerung ging es auf UKW durchaus noch etwas weiter, aber richtig Spaß hat es nicht gemacht, weil es auch hier hinter jeder Bergkuppe zu Rauschen und Zischeln kam. Insofern habe ich die Erfahrung vom Rheinländer in ähnlicher Weise auch schon gemacht. Vielleicht muss ich es beim nächsten Mal noch mal probieren.

Der 11A aus Belgien läuft bislang nur im Raum Brüssel. Unter normalen Bedingungen halte ich es für unwahrscheinlich, dass es dadurch auf besagtem Abschnitt auf der A1 zu Störungen kommt.

von Funkohr - am 29.12.2015 17:24
Zitat
Funkohr
Also, jetzt muss ich unseren Rheinländer aber mal ein bisschen in Schutz nehmen.

Er hat nur eine Aussage zur A1 Richtung Wuppertal gemacht. Zur SItuation z.B. in Mettmann hat er keine Aussage getroffen.

Ich fahre die Strecke mehrmals im Jahr. Oft, auch um die Reichweite zu testen, läuft dabei SWR1 oder SWR3 über DAB im Radio. Meine Erfahrung ist, dass es auf dieser Strecke sehr stark von der Empfindlichkeit der Empfangsanlage im Auto abhängt, wie weit der SWR-Mux beifahrertauglich zu hören ist. Mit dem DAB-Werksradio im Citroen C4 gibt es die ersten kurzen Aussetzer etwa bei Burscheid. Von da ab werden die Aussetzer hinter jeder Hügelkuppe stärker. Bis Remscheid hat meine Beifahrerin da keine Geduld und besteht auf Programmwechsel. Seit dem Sommer haben wir außerdem einen Skoda Fabia mit DAB-Werksradio. Als wir mit dem Fabia das erste Mal diese Strecke gefahren sind, war ich etwas perplex, als ich beim ersten Aussetzer bemerkte, dass es schon hart auf Remscheid zu ging. An Burscheid waren wir da schon weit vorbei.

Ich habe auf anderen Strecken die Erfahrung gemacht, dass das DAB-Radio im Fabia schon generell etwas empfindlicher ist als das im C4. Es liegen aber keine Welten dazwischen. Bei der Reichweite des SWR-Mux auf der A1 scheinen somit schon geringe Unterschiede in der Empfindlichkeit des Radios große Auswirkungen zu haben.

Mit dem C4 habe ich auch vor längerer Zeit auch schon mal getestet, wieviel weiter man SWR3 über UKW noch hören kann, wenn es über DAB nicht mehr geht. In meiner Erinnerung ging es auf UKW durchaus noch etwas weiter, aber richtig Spaß hat es nicht gemacht, weil es auch hier hinter jeder Bergkuppe zu Rauschen und Zischeln kam. Insofern habe ich die Erfahrung vom Rheinländer in ähnlicher Weise auch schon gemacht. Vielleicht muss ich es beim nächsten Mal noch mal probieren.

Der 11A aus Belgien läuft bislang nur im Raum Brüssel. Unter normalen Bedingungen halte ich es für unwahrscheinlich, dass es dadurch auf besagtem Abschnitt auf der A1 zu Störungen kommt.


Danke, ein Radio im Auto ist natürlich immer etwas anderes, und ich rechne das für mich selbst hoch, wenn ich also knappen empfang mit aussetzern habe, so sollte das mit antenne Problemlos gehen, wenn ich aber längere abbrüche habe, so geht es mit Antenne eher auch nicht.


Unten in Wuppertal selbst SWR3 via UKW störungsfrei? Da sage ich ganz klar nein, wenn man nach hattingen fährt, und in Sprokhövel ist da oben, oder wie das hieß da kann man SWR3 empfangen, aber auch nicht wirklich mehr brauchbar, sobald es nach Hattingen runter geht ist eh ganz ende, da drückt schon ein anderer Sender durch, dafür geht da der NDR!

Gleichzeitig, aber das passt hier nicht rein, würde mich interessieren wie weit der NDR nach Süden kommt, Theoretisch müßte höhe Hattingen etwa ne möglichkeit bestehen.

von Rheinländer - am 22.02.2016 12:13
Zitat
Manfred Z
Es ist egal, wem der Mast und das Betriebsgebäude gehört.


Wenn Reparatur- und Wartungsarbeiten (=> €) anstehen ist das nicht egal.

Den Standort hat die Deutsche Bundespost in den 60er-Jahren unter finanzieller Beteilung des SWF errichtet. Daher gibt es einen eigenen Geländeteil des SWR mit Betriebsgebäude und einem kleinen Gitterturm mit Ballempfangsantennen. Der große Sendemast steht im ex-Bundespost Geländeteil und gehört heute der DFMG.






Nordeingang (DFMG) mit dem großen Rohrmast und Betriebsgebäude. Am vielen Magenta erkennt man leicht, dass es ein Standort der Telekom bzw. deren Nachfolger ist.




Schaut man genauer hin, ist auch der Schriftzug Telekom zu erkennen.





Südeingang (SWR)
Links das DFMG-Betriebsgebäude mit den MB-Sendern, rechts das SWR-Betriebsgebäude mit den SWR-Sendern.




SWR-Gitterturm



von Manager. - am 09.03.2016 16:39
Ich kann mir nicht helfen - sorry, liebe DAB/DAB+-Anhänger - aber die westlichen Randgebiete von RLP sind DAB-mäßig noch immer ziemliches Ödland. Als UKW-Fan hoffe ich, noch lange diesen Analogstandard nutzen zu können, denn im Raum Luxemburg-Stadt (wohne am östlichen Stadtrand, keine 30 km Luftlinie von D entfernt) kommt kein brauchbares digitales SWR- oder Bundesmux-Signal an - ganz im Gegensatz zum gewohnten UKW-Angebot von Saarburg, Haardtkopf, Eifel, Moseltal und Göttelborner Höhe. Vom Sender Perl/Moseltal empfange ich sehr schwach das 9A-Saarland-Bouquet und das war's. Wenn die Zukunft des terrestrischen Radios wirklich digital sein soll, dann müssen da aber Leistungen und Senderdichte noch deutlich verbessert werden. Ich nehme an, dass vergleichbar mit Luxemburg auch der Digitalempfang in der zertalten Westeifel äußerst problematisch ist und evt. bleiben wird - schließlich wohnt nicht jeder im Agglomerationsbereich Trier-Konz-Saarburg. UKW mag in schwieriger Topografie und in größerer Entfernung ja auch Einbußen und Schwächen haben - für mich ist das aber tolerierbar, solange die Programme noch immer verständlich und hörbar sind, trotz gelegentlichem Knistern oder Rauschen. Digital ist entweder perfekt - oder findet halt, schon kurz hinter den "offiziellen" Sendegebieten, gar nicht mehr statt. Das ist in meinen Augen kein Fortschritt.
Die besten DAB-Erfahrungen habe ich bislang mit dem belgischen Sender Léglise (12B) gemacht, dessen Programme in günstigeren Lagen quasi im ganzen Großherzogtum digital zu empfangen sind. Konnte den RTBF-Mux übrigens schon im halben Hunsrück bis in den Raum Hahn und in den Südvogesen oben am Ballon d'Alsace hören! Da sind die paar Klecker-Kilometer, die es deutsche DAB+-Sender bislang über die Grenzen schaffen, eine einzige Enttäuschung.
Spätestens mit der Abschaltung der Mittelwellensender ist ein großer Teil Overspill verlorengegangen. Ein bisschen bleibt noch mit UKW - auch wenn dort immer öfter Einzüge Richtung Ausland gemacht werden. Ich befürchte, dass wenn künftig mal alles nur noch digital läuft, man nur noch "aseptisch" reichweitengezirkelte Sendegebiete haben wird, wo ein "vorgefertigtes" Angebot an Programmen für genau definierte Bereiche besteht, nach dem Motto "für das, was 10 km weiter liegt, sind wir ja nicht mehr zuständig".
Bis vor einigen Monaten gab es Antenne Saar (mit SWR Info!) noch auf 1179 kHz in der Region. Und heute? Auf UKW wird's nicht gesendet - und DAB/DAB+ kapituliert nach wenigen Kilometern. Das kann's nicht sein, wenn sich Digitalradio wirklich durchsetzen will.
Übrigens noch was zur Qualität: RTBF Musiq3 in Basis-DAB hat mit 192 kbps einen so glasklaren Sound, wie er im neuen DAB+-Standard wohl nie mehr erreicht wird - aber das ist noch ein ganz anderes Thema ...

von Randfunker - am 25.04.2016 22:55
Ausschreibung des SWR Mainz vom 15. April:

Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:

Rahmenvereinbarung zur Lieferung und Implementierung von DAB Sender 2016 bis 2019.

Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:

Der Südwestrundfunk (SWR) als Auftraggeber betreibt den weiteren Ausbau des DAB+ Netzes in den Bundesländern Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Die laufenden Netzplanungen zeigen auf, dass für beide Bundesländer Bedarf an weiteren DAB+ Sendern besteht. Im nächsten Schritt soll daher der Ausbau vorangetrieben werden, um zusammenhängende Gebiete, die heute noch nicht ausreichend abgedeckt sind, zu versorgen. Es handelt sich um Sendeanlagen mit einer Leistung zwischen 300 Watt und 2,5 KW.

Der SWR als Auftraggeber befindet sich derzeit in einer Phase der technologischen Weiterentwicklung. Anlass hierfür ist u.a. die Einführung des Projektes "Digitaler Hörfunk" und den daraus resultierenden Infrastrukturmaßnahmen. Diese dienen der Sicherung flächendeckender Ausstrahlung der SWR Hörfunkprogramme. Die Laufzeit der Rahmenvereinbarung geht von August 2016 bis Dezember 2019. Zielsetzung der Ausschreibung ist folglich der Abschluss einer Rahmenvereinbarung für die Lieferung, Montage und Inbetriebnahme von DAB+ Sendeanlagen.

Um die Grundversorgung mit Hörfunkprogrammen im Sendegebiet auch technisch zu gewährleisten, müssen alle Anbieter die technischen Richtlinien der ARD für DAB+ Senderanlagen einhalten. Der Nachweis ist über eine Typenprüfung zu führen. Ferner gilt zu beachten, dass die Schnittstellenbeschreibungen der Bundesnetzagentur - als nationale Regulierungsbehörde - einfließen und berücksichtigt werden.

Gesamtmenge bzw. -umfang:

Los 1: ca. 6 DAB-Senderanlagen (300 W)
Los 2: ca. 9 DAB-Senderanlagen (700 W)
Los 3: ca. 12 DAB-Senderanlagen (1,3 kW)
Los 4: ca. 4 DAB-Senderanlagen (2,5 kW).
Geschätzter Wert ohne MwSt: 1 680 000 EUR

Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung:

Beginn 1.8.2016. Abschluss 31.12.2019

http://ausschreibungen-deutschland.de/281369_Rahmenvereinbarung_zur_Lieferung_und_Implementierung_von_DAB_Sender_2016_bis_2019_2016_Mainz

von Manfred Z - am 28.04.2016 17:26
Zitat
DAB_Saar
Wenn es möglich wäre, hätte man das ganze doch sicherlich gemacht oder?

Nun ja, vielleicht gab es bisher einfach auch noch nicht die Dringlichkeit. Die gibt es aber spätestens dann, wenn UKW irgendwann mal abgeschaltet werden sollte und die Leute feststellen, dass ihre Lieblingsprogramme nicht mehr zu hören sind. Bis dahin ist aber noch viel Zeit, einen anderen Kanal zu finden, denke ich.

Es werden ja nach wie vor in den internen Planungen Kanäle hin und her geschoben, und das was zu Genf2006 mal geplant wurde, scheint mir schon längst in Teilen obsolet zu sein. Jetzt wird der 2.Bundesmux auf den Weg gebracht, mit möglichst wenig unterschiedlichen Kanälen, was sicherlich auch wieder Auswirkungen haben wird auf die regionalen Planungen.

Zitat
pfennigfuchser
Ich glaube kaum, dass der SWR auf die Reichweite von UKW verzichten wird, wenn es um eine UKW Abschaltung geht. Das Gleiche gilt für Big FM und RPR1. Die Verantwortlichen müssen einfach eine Lösung finden, denn gerade in RP spitzt sich die Lage dann noch zu, denn Belgien wird ja auch noch ausbauen. Auch wenn die Eifel dünn besiedelt ist, hat man auch dort ein Anrecht auf eine vernünftige Versorgung!

Ich denke mal, dass der SWR hier das größere Problem hat als RPR/big FM. RPR und big FM kann sich theoretisch überall, wo sie in NRW gehört werden wollen, in bis dahin sicherlich vorhandene Regionalmuxe einmieten. Der SWR darf das dagegen nicht, der ist schon sehr viel mehr darauf angewiesen, dass sein RLP-Mux den von UKW gewohnten Overspill halbwegs erreicht.
Natürlich kann man immer auch ins Internet ausweichen, aber Sinn von dieser ganzen DAB-Veranstaltung ist doch gerade, auch nach einer möglichen UKW-Abschaltung eine terrestrische Alternative zum Internet zu haben, die mindestens das von UKW gewohnte abbildet und noch viel mehr bietet.

von Habakukk - am 13.10.2016 07:40
Zitat
Habakukk
Zitat
DAB_Saar
Wenn es möglich wäre, hätte man das ganze doch sicherlich gemacht oder?

Nun ja, vielleicht gab es bisher einfach auch noch nicht die Dringlichkeit. Die gibt es aber spätestens dann, wenn UKW irgendwann mal abgeschaltet werden sollte und die Leute feststellen, dass ihre Lieblingsprogramme nicht mehr zu hören sind. Bis dahin ist aber noch viel Zeit, einen anderen Kanal zu finden, denke ich.

Es werden ja nach wie vor in den internen Planungen Kanäle hin und her geschoben, und das was zu Genf2006 mal geplant wurde, scheint mir schon längst in Teilen obsolet zu sein. Jetzt wird der 2.Bundesmux auf den Weg gebracht, mit möglichst wenig unterschiedlichen Kanälen, was sicherlich auch wieder Auswirkungen haben wird auf die regionalen Planungen.

Zitat
pfennigfuchser
Ich glaube kaum, dass der SWR auf die Reichweite von UKW verzichten wird, wenn es um eine UKW Abschaltung geht. Das Gleiche gilt für Big FM und RPR1. Die Verantwortlichen müssen einfach eine Lösung finden, denn gerade in RP spitzt sich die Lage dann noch zu, denn Belgien wird ja auch noch ausbauen. Auch wenn die Eifel dünn besiedelt ist, hat man auch dort ein Anrecht auf eine vernünftige Versorgung!

Ich denke mal, dass der SWR hier das größere Problem hat als RPR/big FM. RPR und big FM kann sich theoretisch überall, wo sie in NRW gehört werden wollen, in bis dahin sicherlich vorhandene Regionalmuxe einmieten. Der SWR darf das dagegen nicht, der ist schon sehr viel mehr darauf angewiesen, dass sein RLP-Mux den von UKW gewohnten Overspill halbwegs erreicht.
Natürlich kann man immer auch ins Internet ausweichen, aber Sinn von dieser ganzen DAB-Veranstaltung ist doch gerade, auch nach einer möglichen UKW-Abschaltung eine terrestrische Alternative zum Internet zu haben, die mindestens das von UKW gewohnte abbildet und noch viel mehr bietet.


Man hat aber in diesem und letztem Jahr viele neue Sender in Betrieb genommen. Wenn es möglichlichkeit gäbe, hätte man diese meiner Meinung nach, direkt auf den neuen Kanal umgestellt, denn es ist ja nicht mit umstimmen und Leistung erhöhen getan, sondern es müssten dann ja wieder neue Antennen angebracht werden.

und zum Overspil. DAB hat eine größere Dämpfung und es gibt nicht genügend freie Kanäle.

von DAB_Saar - am 16.10.2016 19:53
Zitat
Habakukk
Zitat
DAB_Saar
Wenn es möglich wäre, hätte man das ganze doch sicherlich gemacht oder?

Nun ja, vielleicht gab es bisher einfach auch noch nicht die Dringlichkeit. Die gibt es aber spätestens dann, wenn UKW irgendwann mal abgeschaltet werden sollte und die Leute feststellen, dass ihre Lieblingsprogramme nicht mehr zu hören sind. Bis dahin ist aber noch viel Zeit, einen anderen Kanal zu finden, denke ich.

Es werden ja nach wie vor in den internen Planungen Kanäle hin und her geschoben, und das was zu Genf2006 mal geplant wurde, scheint mir schon längst in Teilen obsolet zu sein. Jetzt wird der 2.Bundesmux auf den Weg gebracht, mit möglichst wenig unterschiedlichen Kanälen, was sicherlich auch wieder Auswirkungen haben wird auf die regionalen Planungen.

Zitat
pfennigfuchser
Ich glaube kaum, dass der SWR auf die Reichweite von UKW verzichten wird, wenn es um eine UKW Abschaltung geht. Das Gleiche gilt für Big FM und RPR1. Die Verantwortlichen müssen einfach eine Lösung finden, denn gerade in RP spitzt sich die Lage dann noch zu, denn Belgien wird ja auch noch ausbauen. Auch wenn die Eifel dünn besiedelt ist, hat man auch dort ein Anrecht auf eine vernünftige Versorgung!

Ich denke mal, dass der SWR hier das größere Problem hat als RPR/big FM. RPR und big FM kann sich theoretisch überall, wo sie in NRW gehört werden wollen, in bis dahin sicherlich vorhandene Regionalmuxe einmieten. Der SWR darf das dagegen nicht, der ist schon sehr viel mehr darauf angewiesen, dass sein RLP-Mux den von UKW gewohnten Overspill halbwegs erreicht.
Natürlich kann man immer auch ins Internet ausweichen, aber Sinn von dieser ganzen DAB-Veranstaltung ist doch gerade, auch nach einer möglichen UKW-Abschaltung eine terrestrische Alternative zum Internet zu haben, die mindestens das von UKW gewohnte abbildet und noch viel mehr bietet.


Man hat aber in diesem und letztem Jahr viele neue Sender in Betrieb genommen. Wenn es möglichlichkeit gäbe, hätte man diese meiner Meinung nach, direkt auf den neuen Kanal umgestellt, denn es ist ja nicht mit umstimmen und Leistung erhöhen getan, sondern es müssten dann ja wieder neue Antennen angebracht werden.

und zum Overspil. DAB hat eine größere Dämpfung und es gibt nicht genügend freie Kanäle.

von DAB_Saar - am 16.10.2016 19:53
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